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Seite 4-2 Beilage

Refftter Neueste Nachrlchte»

Montag. V. Januar 1931

Oer Han-ballsport am Sonntag

Hallenwetifchwimmen -er Turner

Spiele

gew. un.

Werra Gruppe.

I l

Süd-Gruppe

Mittel-Grupp«.

ge-

verschwinden aus Paris.'

(Fortsetzung folgt.)

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4:16 Hell.

Punkte 10:2 11:3 4:8 3:9 4:10

17:3 15:3

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To« 39:19 35:21 10:15

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Rechenexempel,

.^ritzchen, was wäre die Folge, wenn du eins der zehn Gebote brechen würdest?"

Dann wären es nur noch neun!

(Eoerybodys Weekly)

Aalm Eschweae Polizei Münden 1861 EsHwo« 1860 Münden LV. 1861 Allendopf

Channay, der sie in den Sümpfen Blickleys hatte ftrümpflos waten, ihr kurzes Röckchen mehr als ein­mal um ihre Knie hatte wehen sehen, bekam im ersten Augenblick einen Schrecken: Aber Vieser wurde abge­löst von der allzeit bereiten männlichen Freude über solche erstaunlichen Metamorphosen. Ihr Mut in Ge­fahr, ihre Geradheit in Sprache und Gedanken und ihr gesunder Blick für das Leben hatten sie ihm lie­ber gemacht, als er zugegeben hätte. Nun stand er einem neuen Wunder gegenüber. Die Rue de la Pair hatte zweifellos das Weib in ihr entwickelt.

Gütiger Himmel! ries ihr Vater auät

.Ist das aHc§, was ihr zu sagen habt" sragte sie.

Siehst verdammt anders aus, murmelte ihr

Vater leise. t ...

Monsieur Felix ist ein hervorragender Künstler , hemerkte Channay zu ihr auslächelnd.Sie dürfen nicht vergessen, daß ihr Vater und ich schon zu den Aelieren zählen und nicht an Ihre Mögftchkeu zu wmlderbaren Entwicklungen gedacht haben. Feftk^ hat unsere kleine Gefährtin in eine wunderschöne rirau verwandelt.

. Sie wandte sich rasch ab. Channav hatte aber et­was in ihren Augen gelesen, das ihm fast die Sinne benahm Sie ging zum Tisch und nahm ein Weinglas, das für sie bereit gestanden hatte.

Alles das sind nur Aeußerlichkeiten, sagte sie. .Als Monsieur Felix mich heute nachmittag sah, war er alles andere als ermutigend. So sagte er mit zum Beispiel, daß ich mich in einem Aller befände, in d-m es schwieriger fei. ein unverheiratetes Mädchen von fünfundzwanzig als eine Frau von fünfzig Jahren zu kleiden. Und Madames Ansicht war noch freimüti­ger. Sie leistete sich sogar den Ausspruch, daß es un­möglich sei,la jeune siüe nach neunzehn zu klei­den . . Wollen wir nicht lieber aufbrechen?

Sie aßen in einem Restaurant aus der Place Gaillon begaben sich danach zu denCapucines . Catherine war ruhiger als gewöhnlich und ließ die Eindrücke eines intimen Theaters und eines erlese­nen Publikums aus sich wirken. Rur einmal beugre sie sich zu Channay hinüber, der Führer und Dol- Metscher spielte.

Wer ist die wunderschöne Frau in der Loge gegenüber, die zu Ihnen herüber grüßte? fragte iie.

Channav lächelte.

Die Marquise de Valborde. Ihr Vater kennt ne schon.

Ebntvacht Felsberg .'leit. C. T. Nassei

Staffel Zufitro. Bettenhausen Kirchditmold 1886 T«dc. 48 ffuiM

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und all den anderen gehören meine Sympathien Ihnen. Wir alle miteinander brauchen Geld! Ock, mein Bruder, seine Freunde. Mein Bruder mochte es gern aus Ihnen herauslocken. Ich glaube nicht, daß es ihm gelingen wird, denn Sie sind einer von de« Männern, an denen die Ränke anderer zerschellen.

Sie wollen mir also sagen, fragte er.,

Nichts, antwortete sie.Warnen will ich Sie, nur warnen. Ich wünschte, daß Sie Paris verließen.

Aber wohin? _

Wohin sich jeder vernünftige Mensch beglbt . er­widerte sie.Gehen Sie nach dem Süden. Und jetzt muß ich mit der selbstsüchtigen Seite meines Wunsches herausrücken. Ich habe nämlich unweit Nizza, nahe an der See gelegen, ein schönes, historisches schloß. Es sind noch einige Dienstboten da. Leider ist es reparaturbedürftig, nicht gerade gemütlich .aber doch großartig und von einer unvergleichlichen -Schönheit, die Sie gefangennehmen dürfte. Es istzu Vermie­ten. Nehmen Sie es auf drei Monate.

Die Idee ist nicht schlecht, sagte er leise.

Dort können Sie auch Gesellschaften geben, und wenn Sie mich einladen, werde ich natürlich mit Bei- nügen annehmen.

Wer sind Ihre Agenten? fragte er.

Meriton, in der Rue Scribe. Einhunderttausend Franken für drei Monate ist für Sie wirklich nicht viel. Mir bezahlt es ein paar Rechnungen, und Sie

Die Schwester von Nicholas Euphratos! ries sie aus.

Channay nickte.

,^ch hatte mich bei unserem letzten Zusammen­treffen so rasch von ihr verabschiedet, daß ich gar nicht mehr darauf rechnete, unter ihre Bekannten gezahlt zu werden. _ .

Sie scheinen sich sogar ihrer Gunst zu erfreuen, bemerkte Catherine trocken, .Ihre Fächeriprache ist ^scr Vorhang war gefallen, und das Publikum zerstreute sich in die Wandelgänge des Theaters. Channay erhob sich zögernd.

Ich werde die Marquise wohl begrüßen muffen , sagte er leise vor sich hin und begab sich zur Loge. Sie war allein. , . . .

.Wer ist die außerordentlich anziehende iimge Dame neben Ihnen? sragte sie unvermittelt.

Ein englisches Mädchen. Sie trägt zum erstenmal ein Pariser Kostüm, fügte er lächelnd hinzu.

Die Marquise fächelte sich.

Wer hat sie zu Felix begleitet? fragte sie.Wohl jemand mit Erfahrung.

Ich tat es. .

Nach kurzer Pause fuhr die Marquise fort:Mein Bruder war noch vor ein paar Minuten hier uno sagte mir, daß der Herr neben Ihnen der reiche Wacy- hund sei, der Sie nie aus den Augen ließe, ob Sic e* nnn wüßten oder nicht . . .

Er ist ein sehr guter Freund von mir, bemerkte Channay,eines besonderen Schutzes dürfte ich jedoch kaum benötigen. .

Darin, erwiderte sie, indem sie ihre Stimme ein wenig senkte und nach der Tür sah, als wollte sie sich vergewissern, daß sie unbelauscht seien,kann ich Ihnen nicht ganz recht geben.

Ihr Bruder plant wohl meinen Fall? fragte er.

Sie zuckte die Achseln.

Weshalb sollte ich ihn daran hindern? sagte sie. Sie haben sich mir gegenüber gleichgültig gezeigt. Nicholas ist schließlich mein Bruder! Einen kleinen Rai möchte ich Ihnen ja geben, aber ich wage es nicht . .

Ich werde sehr aufmerksam fern.

Gut, sagte sie.Müffen Sie mit den Leuten heute abend noch zusammen sein? Nicholas ist mir davongelaufen Sie und Ihren Wachhund das konnte er nicht mehr länger ansehen. Kommen sie mit mir nach Hause , -

w^,Ich werde Sie mit Vergnügen nach Hause be­gleiten, versprach er ihr. _ .

Diese Worte wirkten Wunder. Die Spannung m ihrem Gesicht löste sich. Ihre tiefblauen Augen leuchte­ten warm auf und ihre Lippen öffneten sich tad)elnb.

Also Sie kommen wirtlich mit? rief sie aus.-och was machen Sie mit Mademoiselle?

Mademoiselle ist nicht aus meine Begleitung an­gewiesen, erwiderte er.Sie dürfen nicht überleben, daß ich einer älteren Generation angehore. Zudem wollten wir auch heute nach dem Theater nach Hause gehen Morgen abend werden wir wieder zusammen, wahrscheinlich im Montmartre, soupieren, danach au, einen Ball gehen.

Ihr Lächeln schwand. .

Das trifft sich also gut! sagte sie. ,,^cb werde Sie nach Schluß des Theaters hier erwarten.

Sind Sie in das Mädchen verliebt? fragte v.e Marquise, Äs er neben ihr im Auto Platz genom­men hatte.

Gilbert Channay seuszte. .

Sie schmeicheln mir, gnädige #rau. Wenn ich noch in dem Alter wäre, wo so ein Gefühl mög­lich --

Sie verhinderte ihn, weiter zu sprechen

Verzeihen Sie, sagte sie,ich hätte wissen müssen, daß Ihr Wesen keine Natürlichkeit offenbart ®te werden auch mit mir nie natürlich Jein. Nicholas sag« mir, daß noch kein Mann Ihr Freund gewezen sei, auch nie eine Frau Ihrem Herzen nahegestailden habe. Nur für sich und mit sich das iei <?hre Art zu leben. Stimmt das?

Die Umstände haben mich begreislicherweise zu einem ungewöhnlichen Grade auf mich selber und meine eigene Gesellschaft angewiesen, «ab er irocten ä^nte abcr f<fron früher, fuhr sie beharrlich fort'.Heute kommt es für Sie nur daraus an, die richtige Frau zu jinden. Sie besitzen Gaben, die sich entwickeln würden . . Hören Sie mich jetzt an, Mr. Channav Der Wagen, wird fetzt gleich haften. Ich werde Sie heute abend nicht zu mir bitten. Ich habe das Gefühl, daß Sie mit hereinkommen würden, wenn ich Sie auch darum bäte. Etwas aber möchte ich Ihnen noch sagen. Dars ich?

Ich bitte darum.

Auch ick habe das After solcher Gefühle überwun­den. fuhr sie sanft fort.Gut Das schlimmste ist aber, wenn man sich nachher in noch größere Tiefen verliert. Aber sprechen wir nicht mehr davon. <zch habe einfaible für Sie. Und bei der ganzen unseli­gen Geschichte zwischen Ihnen und meinem Bruder

In Düsseldorf batte der WestdeutsckeSviel- verband zu einem ausserordentlichen Verbandst ag eingeladen, der über 400 Bereinsvertreter und Verbands­beamte vereinigte. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Erörterung der Amateurfrage im Fussballsport, zu der bisher lediglich die Führer des Verbandes Stellung genommen hatten. Nach den fast zweistündigen einleitenden Ausführungen des Verbandsvorfitzenden Jersch-Bockum, in denen er in tieffchtirsender Weife das gesamte Problem der Gefährdung des Amateurgedankens durch die mate- r i a l i st i s ch e Einstellung unterer Zeit anfrollte, und den bisher von der Verbandsleitung eingenommenen Stand- vunkt begründete, fetzte eine endlofe Aussprache ein, die sich hauptsächlich darum drehte, in welcher Höhe Spesen und Geld an die Spieler gewährt werden könnten. Dabei sanden weder der Vorschlag des Berbandsvorftandes, noch die aus der Mitte der Versammlung gemachten Vorschläge die Billigung der Vereinsoerkreter. Umso überraschter war man, als nach der Mittagspause ein neuer Vorichlag des Niederrheinbezirks, dem sich sofort mehrere andere Bezirke anschloffen, größeren Anklang bei der Versammlung sand.

Der Vorschlag lehnte jegliche Gewährung von Spesen an die Spieler ab. und geüattete den Vereinen, »eben der Tragung der Fahrtkosten nur die Gewährung von einfachem Essen und einfacher Uuterknnst. soweit dies im ei meine« Falle unumgänglich ist.

Mit großer Mehrheit gelangte dieser Antrag, der zweifellos die klarsten Verhältnisse im Futzballsport schafft, und der Stärkung des Amateurgedankens dient, zur A n n a h m e. Weiterhin nahm die Versammlung eine Resolution an, in der dem Verbandsvorstand der Dank für sein lett- heriges Wirken auf dem Gebiete der Bereinigung des Amateursports ausgesprochen und er zu weiterem tatkräfti­gem B o r g e he n ermuntert wurde.

Im Anschluß daran stand noch die Frage zur Beantwor­tung, ob die bisherigen Vergehen gegen die Amateur­bestimmungen, insbesondere der Vereine Schalke 04 und Borussia M.-G l a d b a ch begnadigt werden können. Trotz der beweglichen Bitten der Führer dleser

Ceffder Tghe.

HenschettverK Kassel Jahn Gensungen TufVo. WiwoknShöhe Tb. 1850 Cord ach Gh-mn. Tv. Warburg

4 Roman von E. Oppenheim / Copyright by Georg Müller Verlag, München

unter. Trotzdem bleibt festzustellen, daß das gestrige Sviel der Jägermannschast nickt überzeugen konnte und für die weiteren Spiele unbedingt geicklolsenere Lentungen zu brin­gen sind. Die Mannschaften:

Jäger-Komp.: Amelin«; Müller, Zellerhor«; Dar- mitzel, Höfchen, Hegler II; Hesler I. Wilhelm, Benscher. Orthe«, Schmidt.

Auswahlelf Kassel: Stevhan fTnral: Lanen- steiu, Vein, (Hess.-Pr.); Bänger (03). Brann, -ckuckardt (Heif.-Pr.l; Sckirakowski i Hess.-Pr.). Bauer (Tnras. Ucker- mann (03)' Köhler II (Heis.-Pr.», Dietschler (03).

In der Auswahlel f spielten also mehrere neue Leute, da die Kurhessenivieler nickt frei waren und Mende eben­falls ersetzt werden mußte. Das spiel sah wider Erwar­ten zunächst die Auswahlmannickakt im Vorteil, in der Bauer einen überraschenden Torwurs anbrlngt und seinen blau-weißen Farben die Führung gibt. Wilhelm gleicht für die Zager aus. Köhler bringt Blauweiß wieder in Fubrung und Lrthen gleicht nochmals aus und stellt da» Halb,ett- ergebnis von 2:2 her. Die zweite Halb^it sieht wieder­um die Blauweißen im Vorteil, die durch Diettchler die Führung mit 3:2 wieder übernehmen. Bauer gelingt es dann, den sehr aufmerksamen Tormann Ameling »och ein­mal zu schlagen und für, die Auswahlelf das 4.2 Ergebnis ,u erzielen. Das Sviel hinterließ einen guten (rinörurf, menn man auch bet den obwaltenden Verhältnissen keine "llzu gttßen Anforderungen daran stellen darf Jedenfalls bewies die Auswahlelf, datz Elfer, Energie und Siegeswille etwas zu erzielen vermögen, vor allem dann, wenn der Gegner, wie dies heute der Fall war, sich mit den gegebe­nen Verhältnissen nicht abfinden, kann. EnderN n a hatte als Schiedsrichter nicht allzuviel Arbeit, um das Smel alatt zu erledigen. Anicklietzend fand aut dem gleichen Platze noch ein Freundschaftsspiel zwilchen Kurbesseu II. Rosdorf I. 4:1 statt. Die Kurhessen waren in dieiem Tres­sen tonangebend und siegten Urner. = s'

Der erste Hallenwettkampf der Turner des Ober­weserkreises im Kasseler Hallenbad wickelte sich bet gutem Besuch in rascher lebhafter Weise ab. Wer ge­glaubt hatte, daß die Vereine, denen im Winter durch Hallenbäder keine Gelegenheit zu Uebungen gegeben waren, schlechter abschneiden würden, sah sich angenehm enttäuscht. Heber die Kämpfe selbst mag endstehende Siegerliste 9(uf= schluß geben. Kreisvertreter Engelhardt- Eschwege, der zu Beginn der Kämpfe gesprochen hatte, leitete am Abend ebenfalls im Blücherhos die Siegerverkündigung ein und ermahnte die Turner zu treuem Ausharren in der augenblicklich schweren Zeit.

Ergebnisse

Jugend.

Hühschwimmen 50 Meter: 1. Franste, Göttingen 36,5 2. Becker, Göttingen 40,2, 3. Grabe, Göttingen 41,2 (sämtlich mit Winterbad).

Brustschwimmen 50 Meter: 1. Hans Wagner, Wet­terburg 44,7, 2. Rciich. Brack, Melsungen 45, 3. Stande, Göttingen 45,2.

Seitenschwimmen 100 Meter: 1. Willi Mebles, C T 47,6 (&).), 2 Hans Kruhm. Melsungen 48, 3. Heim Balke, Fritzlar 50,3. m ü

Rückenschwimmen: 1. Hans Wagner, Westerburg 46,1, 2. Fritz Klippeistein, Fulda 47, 3. Wenrer Rose. ACT. 47,4 (W.).

Turner.

Bru st schwimmen 100 Meter: 1. Kühnhold, Polizei Münden 1,25,3, 2. W. Peters, C. T. 1,28,3 (Winterbad), 3. R. Teichmann. A. C. T. 1,293 (W-).,,n

Seitenschwimmen 1(4) Meter: 1, Adam Muller, ACT. 1,27 (W.), 2. St. Schmeckenberger, Pol. Munden 1,34,1, 3 Hans M inccke. Corbach 134,2.

Rückenschwimmen 100 Meter: 1. A. Tietrichkeit, ACT. 1,303, 2. Bertold Grote, Göttingen 48 1,38,3 (SB.), S^genMffejn':43!. C. T. 6,03,5, 2. Polizei Münden 6<@'tre cke n^a uck e'n : 1. Ashton, C. T.. 50 Meter in 39,4 Sek., 2. Kühnhold, Pol. Munden. 41 Sek., 3. Anbock, ftißT 4-4 Sc!

Spr i n g e n : 1. Sckönewolf, Kassel-K.. 57,70, 2. v. Loon- Behr, C. T. 51 05, 3. Holstein, ACT. 44,95.

Hühschwimmen: 1. st. Kuska Sachsenhausen 1,15,3.

Reuvermählt.

Run, wie gefällt Ihnen die Ehe?" Frau des Malers:'Ach, es ist recht unterhaltend! Ich koche, Alfred malt, und nachher raten wir, was beides be­deuten soll."

Mtv. Hoft-minDen

Tv. Uel't

Tuspo. Göttingen

Hckn'dv. Per. Bovendem 2g'bc. 48 Göttingen

Kasseler Schach

Wilhelm Meyer Sieger

der Kasseler Schachjugendmeisterschaft 1930/31.

Sunt 2 Mate hat das Stadtjngendamt dieSchachmei­sterschaft der Kasseler Jugend" ausgetragen. Jm saal der Großjugendherberge sanden sich, am T''nnabend nachmittag 78 junge Schachspieler ein, die »°ll Hoffnung und mit großer Begeisterung tn den Kamps um den stolzen Titel eines " Kasseler Schackingeudmeisters 1931

zogen. Stadt-Obersekretär A Ibrech-t begrüßte im Namen des städtischen Jugendamtes die Erschienenen uw übergab Herrn P f i tz e n r e « t e r die Turnierleitung. Die Terl- nehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt. In Gruppe I (18-21 Jahre) spielten 38 Jugendliche, Grupp« II (14 bis 17 Jahre) hatte 35 -vieler und Gruvve Ill^lunter 14 Jahre) deren 5. Es wurde nach dem schweizer «nitem ge­spielt, d. h. Gewinner spielte gegen Gewinner. SSerherer gegen Verlierer, so daß sich nach 6 Runden schon dre End­sieger der Gruppen herausgestellt hatten. Am Sonnabend fiel bereits die Entscheidung in Gruppe III^ Der 13iah- rige Hellwig zeigte, datz er nicht nur schackstrategte kennt, sondern bewies auch -Ansätze von Schachtakttk und gewann daher den.l. Preis: 2. Sell, 3. Webel, 4. Ptug. In Gruvve I und II wurden am Sonnabend die 2 Vor­runden beendet. Am Sonntag nachmittag begann hier die Entscheidung. Da die schwächeren Spieler bereits «n den Vorrunden ausgeschieden waren, gab es lehr ausgeglichene Kämpfe und

es zeigte sich, datz die Spielstärke der Kasieler Sckach- jugeud gegen voriges Jahr bedeutend zugeuommen hat.

In der G ru v v e II waren nach 4 Runden noch Hellmuth Müller und Hans Wilhelm ohne Vttluftpunkte und mutzten um den 1. Platz dieser Gruppe stechen. Die Partie endete remis und mutzte wiederholt werden. Hans Wilhelm konnte in 4 Zügen mattseben,uberM jedoch diese Chanee und verlor die Partie. Den 3. Platz belegte Karl Heinz Müller; 4. B a ck m a n n. sehr nett spielte Irl Riebeling, die ausgezeichnete Schachanlagen ver­riet und sich mit nachstehenden 7 Herren, einen Trostpreis sicherte: Heckmann. Godlewski, Störig, sckafer. Schneider, Loewenstein und Helle.,Zu gleicher Zeit hattenHn ®tu»= v e 1 fick die Herren Sommer und M e t> e r als beste Spieler herausgestellt.

I» der Enischeidungspariie

stand Sommer bis ins Mittelfeld besser, machte einige schwache Züge, so datz Wilhelm M e u .e r. Gewinnstellung erreichte. Da Hellmuth Müller aus einen «ttchkaurps verzichtete, war

Wilhelm Meyer Kasseler Schachjugendmeifter 1931.

Mener ist Mitglied des Schachklubs A n de rss en. wäh­rend Sommer dem Schachtlub West angeböst. Den 3. und 4. Platz belegten Staab und Stlvanskl, 5. und 6. Glaser und Lindau, 7. Lattermann, 8.14. Hellmer, Hanns. Freund, Mirvw, Brehm, Goebel und Sri. Elzas. Beson- berä erwähnenswest ist, daß sich zu die,er Veranstaltung, die einen hervorragenden Verlauf^nahm und eine erstklas- siae Werbung für das königliche smel war, dem st a d t l - schen Jugendamt sämtliche Kasseler schackverelne zur Vestügung gestellt hatten, so u. a. auch erstmalig der A r - b e i t e r -S ä> ockkIub, dessen Mitglieder zeigten, daß auch in den A r b e i t e r k r e i s e n heute ein ausgezeichne­tes Schach gespielt wird. Um %12 Uhr sand durch Siadt- oberfetretär Albrecht die Preisverteilung statt.

Vereine blieb die Mehrhett hast und stimmte dem Vorschlag des Berbandsvorftandes zu, der die Vereine aut tue Mög­lichkeit der Wiederherstellung der Amateur­ei g e n f ck a f t der Betroffenen Spieler nach den Satzun­gen des Deuttchen Fußball-Bundes verwies.

Erst in später Abendstunde gelangte man zu Funkt 2 der Tagesordnung, der die Neuregelung des svtel- sustems nach Ablaus des jetzigen, sogenannten'Je e u k o"-S u ft e m s, behandelte. Man einigte fick am die Einsetzung einer Kommission, die unter Leitung eine» Mitgliedes des Verbandsvorstandes, die Vertreter Iamt­licher Bezirke umsatzt, und die entsprechenden Vostchläge ausarbeiten soll, über die dann der ordentticke Verbanüs- tag beschließen wird. -=PP«

Aus den Vereinen

Vo« der FechtableUung der C. T.

Am Sonnabend hatte die Fe ch t a b t e i l u n g der Cas­seler Turngemeinde ihre Mttglieder zu der dies­jährigen Hauptvestammlung eingelaüen. Pünktlich eröff­nete der Abteilungsleiter stuüienrat Reuter die Ber- iammlung und hieß alle Erschienenen willkommen. Der £. Fecktwart Lengemann gab einen Bericht über die Er­folge, die die Abteilung im vergangenen Jahre errungen hatte. Er hob hervor, daß zu sämtlichen Wettkämpfen die Abteilung die ersten Sieger stellte. So ,. B. bei den K re i s- Meisterschaften, wo der Meister tm Florett, Degen und Säbel der Casseler Turngemeinde angehürt. Auch die W e r 6 e a r b e 11 itn 7. Oberweierkrets hatte große Erfolge, an manchen Osten wurden neue Abteilungen ge­gründet. Die Neuwahlen gingen tchuell vonstatten Der bisherige Vorstand Sind. Reuter als Leiter, Selnr. Lengemann als Fecktwart und Henn, sckaub als Kassen- und Sckriftwart. wurden einfttmuttg wiedergewahlt. Dann wurden die treuesten Besucher der Fechistunden durch I Geswenke belohnt. Nachdem noch die Beranftaltungen des laufenden Jahres diirchges-rochen wurden, schluß Stud. Reuter die Jahreshauptversammlung. -eu-

Keine Spesen!

Außerordentliche Hauptversarnlung des MSB. in Düsseldorf. / Verschärfung der Amateurbeftumnungeu. Keine Amnestie. / Spielsystem-Erörterun« vertagt.

(Eigener Bericht der Kasseler Neuesten Nachrichten.)

2. Walter Peters, C. T. 1,18 (W ). 3. Hans Holland, Pol. Münden 1,19,1.

B c ?i" b i gC/s ck nU nmn e n für Weitere: 1. Rudi Renz. C. T. 37 Sek., 2. Walter Helmut, C. T. 41,1, 3. Eduard Beimut C. T. 41.4, sämtlich mit Winterbad: 1. Walter

leinguntcr, Fulda 43,4, 2. M Büste Melsungen 53,»;

1. Wtthcim Teichmüllcr, Niederurff 41,^ 2. A. Harntschfeger, C. T. 44 Sek. (W.), 3, v. Loon-Behr C. T. 46,3 (SB-).

4x100 DL eler-Bru st staffel: 1. C. T. 6,16,1 Ser. (SB.), 2. Polizei Münden 6,22, 3. Fulda-Eher-Gau 7,26,5.

Turnerinnen.

Brustschwimmen 100 Meter: 1. Schröder, C. T. 1,57,1 (SB.). 2. Schande, Gretel, SpaMgenbcig l,o7,4, 3. Trauivetter. Göttingen 1,57.4 (SB.). .

4x10 0 Dleter-Bruststaffel: 1. ACT. 7,50,1 Sek., q y y q

Springen: 1. Luise Schröder, E. T. 44,85, 2. Sötte Teichmann, ACT. 37,70.

*

Wasserball: Vorspiele: GöttingenC. T. 5:1 (3:1). C T.Polizei Münden 2:1. Entscheidung: C. T.Götttn- aen 4:2 (2:2) nach Spielverlängerung. __

Die Kämpfe wurden nach Vereinen mit und ohne Winter­bad gewertet.

Turntag der Kasseler Turnerschaft

Der Turntag der Kasseler Turnerschaft, wickelte sich in rascher Folge ab. Die Berichte gaben wentg Veranlaflung zur Ausivrache. Die K a) f e, uie eine Einnapme von 5019,80 RM und Ausgabe von 5129,48 RM auswies, hat noch einen Bestand von 512,32 RM. Trotzdem wurde tm tinblick auf größere SBeramtaltungen und des Deutiche urnfeft 1933 die Jahressteuer von 5 Rvf. auf 10 Rpi. pro Kops erhöht. Au Veranstaltungen sind vorgetehen:

11. 4.: Norturnerstnude für Männer

14. 5. Götzwandertaa na» bem Dornberg ,, , 28. 6.: Staffellauf SBilSelmöb 8 b e St a fiel 19. 7.: Städtewettkamvf Chemnitz Dresden *V V.;1 ® I m'8 b 8 6 er Bergfest, zngleick mit 3 uacttbwettfömof<nt^f; $nrnet fiegell Sport, Hessenkamvs-

Die^'R'e »Eg h l^e " brackten^bis aus den Schwimmwart (Hollstein. Sielt. C. T.) Wiederwahlen. Von der E. -t. wurde ein Antrag eingedrückt, bei dem Gau. Kreis und D T. dahin zu wirken, datz 6te Kopfsteuer für die Er- we rb s lo f e n, die die Vereine bisher meist haben tragen müssen, entweder ganz oder zum Teil erlaßen wird.

Channay zögerte.

Sind Sie allein? . .

,^ch habe Ihnen ja gesagt, daß Nicholas mir da- vongelausen ist, und ich bin doch Beglertung O1-

Turner-Handball

Juhu Eschwege sckstägt Polizei-Münden erneut und ist dadurch Gruppenfieger. I Aelt.C.T. schlägt Betten­hausen. Casseler Tgde. Wilhelmshöhe ausgefallen.

1861 Esckstvege tritt in Münden nicht an.

D^es sind in kurzen Umrissen die Ergebnisse des gestri­gen sonntags. In Münden kam es im Spiel

Polizei-Münden I Jahn Eschwege I 0:1 (0:0).

iu einer kleinen Ueberraickung. Man hatte den Polizisten Platz mit einiger Sickerhett einen Sieg über die Eschweger zugetraut, fo datz sich die Spielleitung mit den er tuten Gedanken eines Entscheidungsspieles dieser beiden Gegner trug. Es kam aber anders. Münden war ge­zwungen, ebenfalls Ersatz einzustellen, und damit waren dte Chancen wieder gleich. Jahn brachte einen unbeugsa­men Kampseseifer mit, gegen welchen Münden oergedlich ankamvtte. Die erste Hälfte verlies torlos. Nack der Pauie konnte m der 40. Minute der Linksautzen von Jahn einen tcharfen Ball sicher verwandeln und damit den sieg sicher- stellen. Jahn-Efchwege ist nun Gruppenfieger der Werra-Äruvpe.

Aett. C. T. I Bettenhausen I 4:3 (4:0).

lieber der AeCT. scheint ein glücklicher Stern ,u walten. Dte Mannschaft erkämpft sich gegen die schwersten Gegner Punkt um Punkt und rückt dadurch immer näher an Felsberg heran. Es ist der Elf wirklich zu wünschen, »an auch dte weiteren Bemühungen von Erfolg gekrönt werden. Aus dem Platz an der JhringsbäUferstraße leitete Köhler, mit Geschick einen sesselnden Kamps, den beide Mannschasten geschwächt bestreiten mutzten. Die AeCT. hatte in der ersten Hälfte fast durchweg mehr vom Spiel. Der Umstand, daß schon in der ersten Viertelstunde dxei Tore für AeCT. fielen, schien Bettenhausen aus der Faf- funa zu bringen. Als nun vor der Pause sogar noch ein 4. Tor erzielt wurde, schien das Schicksal Bettenhausens besiegelt. In der zweiten Hälfte raffte sich jedoch Betten­hausen zu energischen Gegenvorstötzen auf. Im Verlaus von einer Viertelstunde wurden bald drej Tore aufgeholt Zu einem Unentschieden kam es jedoch nickt. AeCT. befiicU zum Schlutz knapp ober verdient die Oberhand. Das

Sviel Casseler Tgde. L Wilhelmshöhe I.

konnte nicht znm Austrag kommen, da der Platz nicht s v i e l f ä h i g war. Zum Treffen 1860 Münden I. 1861 Esckwege L erschien Eschwege aus unbekannten Grün­den nicht.

Gan Nordhessen. A.-Klasse; Harleshausen I. Waldau I. 2:1 (0:0). Die weiteren Spiele fielen zum grössten Teil aus.

Tabelle der Meistepklaffe

Nord-Gruppe.

Handball (DGB.)

Auswahlmannschaft Kassel. 9. (Jäger)-Kompagnie 4:2 (2:2).

Eine Ueberraschung erlebten die zahlreichen Zmcharter, die sich zu diesem einzigen Handballiptel auf dem Jager- kasernenhos eingesunden hatten, denn sie wurden Zeugen, wie die, noch in letzter Minute wesentlich umgcktellte A u s- wahlmaunschast Kassel einen glatten St e g gegen die spielstarke Komvaguie-Manmckait erzielte. Etnen sieg, der in der Hauptsache aus das unerwartet gute Zuiammen- fpiel der Auswahlelf zurückzusühren tlt, wahrend aut per Gegenseite der Sturm nicht tn sckwung kommen nwllte. Die schweren Platzoerbälturtze waren naturlick brnderlick ur die Svieldurchsübrung. auch der verets^ Ball wollt, nickt allen Spielern zusagen, namenilrck dte Fangtecknik litt oar-