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Hessische Abendzeitung
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Hummer 12*
Donnerstag, 15. Januar 1931
21. Jahrgang
Moskauer Vorfloß in der Abrüstungsfrage
Scharfe Kritik an der Arbeit der Vorbereitenden Abrüsiungskommission / Hendersons Ltnterredung mit Briand / Schweres Erdbeben in Mexiko
Energische Forderungen
Zur Wahl des Vorsitzenden und des Tagungsortes der Abrüstungskonferenz
Moskau, 15. Januar.
Angesichts der zur Zeit stattfindenden Erörterung der Frage des Vorsitzes und des Zeitpunktes und Ortes der Abrüstungskonferenz haben, wie die Tele- graphen>agentur der Sowjetunion meldet, die Sow- jetbotschasten bezw. Gesandtenschaften in Groß- britannlen, Deutschland, Italien, Norwegen, Persien, Polen, Frankreich und Japan den Außenministern dieser Länder eine gleichlautende mündliche Erklärung abgegeben, m der u. a. folgendes gesagt wird:
Gemäß den Beschlüssen der Mehrheit der Vorbereitenden Abrüstungskommission wird sich der Völkerbundsrat in der nächsten Session wtahrscheinlich mit der F e st s e tz u n g des Ortez und des Zeitpunktes der Einberufung der Abrüstungskonferenz und der Ernennung des Konferenzvorsitzen- d e n befassen. Die Sowjetregierung hat sich wiederholt in dem Sinne geäußert, daß unter den gegebenen DerhAtnisse die einzige Garantie eines wahren Friedens die Abrüstung oder zumindest größtmögliche Herabsetzung der Rüstungen sein würde. Sie hat bei der vorbereitenden Mbrüstungsko mmisfton dahingehende Konventicnsprojekte eingebracht unv wird sie auch wieder zur Prüfung der Konferenz vor- legen.
Rach Ansicht der Sowsetregierung ist es für einen Erfolg der Arbeiten der Konferenz erforderlich daß allen Konferenzteilnehmern, sowohl den qroßen als den kleinen Mächten, volle Gleichberechtigung gesichert sei. Six steht sich aber gezwungen, festzustellen, daß diese Meichberech- tigung in der Abrüstungskommission gegenüber der Sowjetdelegation nicht nur durch die Beschlüsse der Kommission, sondern namentlich durch die offen parteiische Haltung des Kommisstousvorsttzenden verletzt wurde.
In Anbetracht dessen glaubt die Sowjetregierung daß die Beteiligung an der WahldesKon- ferenzvorsitzenden allen Konferenz- Mitgliedern ohne Ausnahme gewährt werden müsse. Die Sowjetregierung glaubt, zum Vorsitzenden und somit auch zum Leiter einer so wichtigen Weltkonferenz könne
nicht gewählt werden ein Vertreter eines solchen Staates, der bereits in der Vorbereitenden Bbrü- . ftungskommiffion eine ablehnende Haltung gegenüber der Abrüstung gezeigt hat. noch eines Staates, der eine entwickelte Kriegsindustrie von internationaler Bedeutung besttzt und demnach an der Auf- rechterhMung und Steigerung der Rüstungen wirtschaftlich interessiert ist, noch eines Staates, der _ nüfit mit allen Staaten, die an der Konferenz teil
nehmen, normale Beziehungen aufrecht erhält.
Ferner ist für eine erfolgreiche Arbeit der Konferenz notwendig, daß allen ihren Teilnehmern die nötige Ruhe und die Möglichkeit, sich aus den Gegenstand der Arbeiten der Konferenz zu konzentrieren. gesichert fei. An dieser Ruhe fehlte es der
Reuyork, 15. Januar.
Nach einer Meldung der Associated Preß aus Mexiko-Stadt ereignete sich dort am Mittwoch ein starkes Erdbeben von mehr als zwei Minuten Dauer, das unter der Bevölkerung eine Panik hervorrief. Die Einwohner verließen eiligst ihre Wohnnugen, da fie den Einsturz der Häuser befürchteten. Zur Zeit des Erdbebens war ein eigenartiges gelbes L i ch t am Himmel zu beobachten, aus dem leuchtende Blitze hervorzuckteu und das über eine Stunde an hielt. Das Erdbeben war von Wolkenbrüchen begleitet.
Dem ersten heftigsten Erdstoß folgten während fünf Minuten Heinere Stöße. Viele Gebäude wurden durch Riffe beschädigt, alte, von den Spaniern erbaute Brunnen, versiegten. Einige Denkmäler find von den Sockeln herabgestürzt.
Neufiork, 15. Januar. Tas gestrige Erdbeben in Mexiko wird nach den bisher vorliegenden Berichten als das schwerste bezeichnet, das man seit jenem gro ßen Beben im Juni 1911, bei dem in 41 Städten über 2000 Menschen umkamen, erlebt hat. Das Epizentrum des Bebens war in der Nähe der Stadt Matamorasyzucar. südöstlich vsn Mexiko
Sowjetdelegation bei der vorbereitenden Abrüstungskommission in erheblichem Maße angesichts der feindlichen Atmosphäre, die ihr gegenüber durch die Genfer Presse und durch örtliche Antisow- jewrganisationen geschaffen war. Die Sowjetunion glaubt daher, daß als Ort der Abrüstungskonferenz ein Land gewählt werden müsse, das mit allen Staaten, die an der Konferenz teilnehmen, normale Beziehungen aufrecht erhält.
Um 8,2 Prozent gestiegen!
Das Ergebnis der Volkszählung in der Tschechoslowakei.
Prag, 15. Januar.
Nach den nunmehr vorliegende» vorläufigen Ergebnissen der Volkszählung in der tschechoslowakischen Republik im Jahre 1930 betrug zu diesem Zeitpunkt die Zahl der Einwohner 14 723 234 gegenüber 13 607 375 im Jahre 192t Es ergibt sich demnach eine Zunahme der Bevölkerungszisser von 1115 859 oder 8,20 Prozent.
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Budapest, 15. Januar. Graf Bethleu erklärte in seiner Antwort aus eine Interpellation des Abgeordneten Pakots, die die Methode der Volks-
Paris, 15. Januar.
Briand hatte gestern eine Unterredung mit Henderson. Dazu schreibt der „Matiu", die bei, den Außenminister hätten vor allem über ihre Haltung zum deutsch - polnischen Streitfall gesprochen. Sie seien der Ansicht gewesen, daß der Bölker- bundsrat es sich im allgemeinen Interesse schuldig sei, znznlassen, daß die Vertreter Berlins und Warschaus frei ihre Argumente vorbringen, unter der Bedingung, daß die Diskussion nicht aus dem Rahmen der Verträge betreffend den Schutz der Minderheiten heraustrete, und niemals die Verpflichtungen aus dem Auge verliere, die diese Verträge sowohl Deutschland wie Polen auferlegen. In diesem Geiste habe der englische Außenminister übrigens an Stelle des Reichsaußenministers Dr. Cur- tins den Vorsitz der Ratstagung übernehme» zu müsseu geglaubt.
Briand und Henderson hätte» auch de» gegenwärtigen Stand der französisch-italienische» Flottellabrüstungsverhandlunge« und die finanziellen Probleme geprüft, di« gegenwärtig in London Gegenstand neuer Verhandluu-
Stadt, im Staate Puebla. Der Seismograph in Mexiko-Stadt versagte, nachdem er das Beben vier Minuten laug ausgezeichnet hatte. Es scheint, als ob das Erdbeben den Rio Panuco entlang gelaufen ist.
Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Bisher find ein Toter und vier Verletzte gemeldet. In Mexiko-Stadt brachen an mehreren Stellen Brände aus.
Auch im Andengebiet neue Erdstöße
Buenos Aires. 15. Januar.
Die von den Cordilleren durchzogene Provinz Tarapaca, im Nordwesten des Landes, wo am 24. Dezember 1930 die Stadt Poma durch ein Erdbeben zerstört wurde, ist von neuen folgenschweren Erschütterungen heimgesi'chf worden. In' dem einige Kilometer nördlich von Poma gelegenen Städtchen Cobres wurden zahlreiche Häuser mit Erntevorräten und Viehbeständen «erstört. Der Schrecken, den das mitten in der Nacht einsetzende heftige Erdbeben unter den Bewohnern verbreitete, wurde dadurch zur Panik gesteigert. daß. wie berichtet wird, ein Steinregen und ein Strom kochenden Wassers über die Stadt hereinbiacb ZsÄ Ovler u»hi Piät feg
zählung in der Tschechoslowakei behandelte, er wolle sich nicht in innere Angelegenheiten eines Nachbarstaates einmischen. Die Pariser Minderheitenverträge sicherten der ungarischen Regierung das Recht zu, in solchen Fällen, wo diese Verträge verletzt werden, stch an den Völkerbund zu wenden. Wenn die ungarische Regierung sich jetzt trotzdem nicht mit einer Klage an den Völkerbund wende, so sei der einzige Grund hierfür, daß die ungarische Minderheit in der Slowakei bereits ein Memorandum an den Völkerbund gerichtet habe, so daß dieser in der Lage sei, sich mit dieser Frage ernsthaft zu beschäftigen. Sollten beim Völkerbund in dieser großen prinzipiellen Frage Anzeichen einer rückschrittlichen Tendenz sich bemerkbar machen, so werde die ungarische Regierung mit voller Energie dahin wirken, daß die Frage auf den prinzipiellen Standpunkt zurückgeleitet werde, der dem Recht und auch den ungarischen Interessen entspricht.
Oiktaturgerüchte in Spanien
Paris, 15. Januar.
Die Agentur Havas berichtet aus H e n d a fi e : Aus Madrid verlautet, daß während des gestrigen Tages dort das Gerücht in Umlauf gewesen sei, man würde versuchen, ein neues Ausnahmeregime, ähnlich der Diktatur des Generals Primo de Rivera, einzusühren, um der revolutionären Propaganda ein Ende zu bereiten. Mehrere Persönlichkeiten der spanischen Aristokratie hätten einen bekannten General, der sich in Marokko ausgezeichnet habe, um seine Hilf« gebeten. Dieser habe jedoch unter Berufung auf di« militärische Disziplin abgelehnt.
ge» zwischen Vertretern des französisch«» Finanzministeriums »nd des englischen Schatzamtes seien.
Der englische Außenminister Henderson wird Paris heute verlassen und in dem gleiche» Zuge wi« Briand nach Gens reisen.
Oie deutsche Delegation in Genf
th. Berlin, 15. Januar.
Die deutsche Delegation, unter Führung des Außenministers Dr. Curtius, ist gestern nachmittag von Berlin abgereist und wird heuteinGeuf e i n t r e s f e n.
Morgen beginnt dort bekanntlich die sogenannte Europakonferenz, die den eigentlichen Verhandlungen des Völkerbundes vorangeht. Aus dieser Europa- konferenz spielt unter anderem für die deutsche Delegation der Plan eines Vorzugssfistems für die Südosteuropa st aaten bei der Getreideausfuhr eine wichtige Rolle. Es wird daraus aukommen, wie die Getreideausfuhr ans Ungarn und einigen anderen südosteuropäischen Ländern nach Deutschland zu erleichtern ist und dabei sind vor allem Schwierigkeiten in der Richtung zu überwinden, daß ein derartiges Vorzugssfistem in Einklang mit dem allgemein geltenden Meistbegünsti- gungssfistem gebracht werden mutz. Einwände sind vor allem von englischer und skandinavischer Seite zu erwarten.
Bei der eigentlichen Tagung des Völker- buudsrates wird selbstverständlich der deutsch- polnische Konflikt im Mittelpunkt stehen und für die deutsche Delegation wird alles darauf ankommen, zu erreichen, datz dieser Konflikt wirklich in voller Oeffentlichkeit und in voller Breite vor dem Völkerbundsrat behandelt wird, und daß die gegnerischen Tendenzen sich nicht durchsetzen. die darauf hinstreben, die polnische Angelegenheit möglichst aus der öffenllichen Diskussion herauszuziehen.
Das Ltnrecht an Oberschlesien
Paris, 15. Januar.
Jaques Kayser setzt heute in der „Republique" seine Veröffentlichungen über die unmögliche Grenz- zichung an der deutschen Ostgrenze fort. In der ausschlußreichen Rede kommt Kayser auch auf die Aufteilung Oberschlesiens zu sprechen. Die Grenzziehung fei so künstlich, daß große Städte und ihre Bewohner darunter tief zu leiden hätten. Gegenüber Deutschland fei «in großes Unrecht begangen worden. Aus dem Bestreben, Polen möglichst viele Vorteile zu gewähren, erklärten sich die vielen Windungen der Grenze, die sowohl der geographischen Lage des Landes als auch der geologi« scheu Bas^sf f enheit Hohn sprächen.
Präsidenten von morgen
Das Jahr 1931 wird als wichtiges politisches Ereignis den Führerwechsel in einigen europäischen Staaten bringen. Völker werden auf* gerufen, um durch ihre Abgeordneten oder durch den Stimmzettel zu bekunden, wem sie als Staatsoberhaupt ihr Vertrauen schenken sollen. Im Mai läuft die Amtszeit des französischen Staatspräsidenten Dou- mergue ab. Im Herbst wird voraussichtlich das österreichische Volk an die Wahlurne treten, um den Nachfolger des jetzigen Bundespräsidenten, Miklas, zu bestimmen. Und wenige Monate später, Anfang 1932, läuft die Amtszeit des deutschen Reichspräsidenten ab ... .
Die Befugnisse der Präsidenten sind durch die Verfassung eingeschränkt. Sie dürfen nicht nach Belieben schalten und walten. Dennoch kommt der Stellung eines Staatspräsidenten größte politische Bedeutung zu. Im Wandel politischer Strömungen steht auch im republikanischen Staat der Präsident, der für mehrer« Jahre gewählt ist, allein fest. Eine Reihe politischer Aufgaben, in den verschiedenen Ländern recht unterschiedlich nach Wert und Bedeutung, liegen auf ihren Schultern. Sie sind, wie die Monarchen des alten Staates, Repräsentanten des Volkes.
In Frankreich fiat das Amt des Präsidenten der Republik stark repräsentativen Eharakter. Trotzdem wäre es aber verkehrt, wenn man den politischen Einfluß des Mannes im Elysse nun gar zu gering veranschlagen wollte. Kein Wunder denn, daß schon jetzt beim Zusammentritt von Kammer und Senat der Kampf um den neuen Mann heftig entbrennt. Sou» mergue klug und zurückhaltend, fiat sieben Jafire lang das höchste Staatsamt der Republik zur Zufriedenheit des Volkes verwaltet. Doumergue liebt nicht hitzige politische Auseinandersetzungen. Die Heldenpose liegt ihm nicht. Wo es nottat, wo die politische Lage es erforderte, fiat er aber kühl und unbeirrbar in die politische Entwicklung eingegriffen. Roch in jüngster Zeit, als nach Tardieus Sturz Parlamentarier um den Ministerprästdentenpösten hausieren gingen, zeigte sich deutlich der Einfluß des Präsidenten der Republik. Mit Takt und kluger Zurückhaltung läßt sich auch in einem republikanischen Staat viel erreichen. Doumergue fiat die Chancen, die ihm die hohe Stellung bot, klug ausgenutzt.
Wer soll nun seine Nachfolge antreten? Namen schwirren schon durch die Wandelgänge der Kammer. Männer, denen die Politik zum Lebensberuf geworden ist, stellen Berechnungen an. Die meisten Chancen würde man Poincars geben — wenn seine Erkrankung nicht einen Strich durch alle schönen Pläne gemacht hätte. Poincare hätte vielleicht das Ansehen besessen, um eine erdrückende Mehrheit von Stimmen auf sich zu vereinigen. Die Aussichten Briands als Präsidentschaftskandidat sind schlecht. Der schlaue Fuchs wird es nicht erst darauf ankommen lassen, in die Irrungen und Wirrungen eines Wahlkampfes sich hineinziehen zu lassen. Männer wie Peret und Bes- nard hat der Oustric-Skandal politisch getötet. Auch Bouisson, der Kammerpräsident, und Doumer, di« beide aus der Generation der schaffenden Politiker fieraus- ragen. besitzen geringe Aussichten. So merkwürdig es klingt: Frankreich besitzt ein paar Staatsmänner von internationalem Ansehen, aber keinen einzigen, der zur Leitung des Staates berufen wäre. Man denkt deshalb jetzt schon wieder daran, die A m t s f r i st des gegenwärtigen Präsidenten um weitere sieben Jahre zu verlängern. Doumergue fiat sich bewährt. Er möge weiter herrschen — das ist die Meinung einflußreicher Männer.
Schwieriger noch liegen die Verhältnisse in Oesterreich. Nach den Novemberwahlen ist dort Ruhe eingekehrt. Die Heimwehren, die mit dem Gedanken der Diktatur spielten, haben sich nach ihrer Schlappe auf das politische Altenteil zurückgezogen. Aber jedermann weiß: die Präsidentschaftswahlen können die politischen Leidenschaften wieder entfesseln. Das Land, verstört noch von einem Jahr fielt* tifcher Unruhe, febnt sich nach Ruhe und Bürgerfrieden. Der Wunsch der regierenden Parteien, di« Wahlen sich in einer Atmosphäre der Eintracht vollziehen zu lassen, ist also sehr begreiflich.
Vorläufig sieht es nicht so aus, als ob die Wahlen gänzlich ohne Zwischenfälle vor sich gehen könnten. Die drei großen politischen Gruppen stellen mindestens für den ersten Wahlgang eigene Kandidaten auf, die Christlichsozialen den jetzigen Bundespräsidenten Miklas, der Mittelblock den Vizekanzler Dr. S ch o b e r und die Sozialdemokraten Dr. Renner, den Bundespräsidenien der Revolutionszeit. Die bürgerlichen Parteien werden sich untereinander verständigen müssen, wenn sie einen ihrer Kandidaten durchbringen wollen. Wer aus dem Wettbewerb der Kandidaten als Sieger fiervor- gefien wird — das ist heute noch eine ganz offene Frage. Man erinnert sich an die letzten Bundes- firäftbententoafilen: damals gelangte, durch einen taktischen Zug der Sozialdemokraten, der unbekannte Gvmnas-Ädirekior Miklas, ein christlichfozialer Par-
Starkes Erdbeben in Mexiko
Panik unter der Bevölkerung / Viele Gebäude beschädigt
Briand konferiert mit Henderson
Eigener Drahtbericht.