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Kasseler Neueste Nachrichten
Hummer 10*
Dienstag, 13. Januar 1931
21. Jahrgang
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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polen sucht sich reinzuwaschen
Der Inhalt der polnischen Antwortnote / Das neue Osthilfegesetz / Washington denkt nicht an Schuldenreduzierung
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arschauer „Beweismaterial"
(Eigene Drahtmeldung.)
Das Resultat der Kanzlerreise
Oer neue Entwurf für die Osthitfe
Warschau, 13. Januar. , Die polnische Presse veröffentlicht heute den I n- valt der polnischen Antwortnote auf die deutschen Beschwerdenoten an den Völkerbund. Die polnische Rote bestehl danach aus vier Teilen: .. Sm crften Teil wird nachzuweisen versucht, daß Vie Aktion der Reichsregierung den in der Minderheitenfrage zulässigen Rahmen überschritten habe, und daß die deutsche Note den C-Harakier einer unmittelbaren politischen Aktion trage. Dieser Eindruck werde durch das Verhalten der Reichsregierung und die leidenschaftliche Kampagne der deurschen Presse und der öffentlichen Meinnug, die sich auf erdichtete und übertriebene Tatsachen stütze, verstärkt.
Der zweite Teil der Note geht auf die Dorwürfe wegen des W a h l 1 e r r o r s in Obcrschlesien ein Es wird versucht, diese Vorwürfe an Hand von Material zu widerlegen. Die tieferen Ursachen eln-r gewissen Erregung der Geister in Oberschlesien während der Wahl;eit seien in der Reaktion zu suchen die in der polnischen öffentlichen Meinung durch den' Terror gegen die durch keine Minder- he.ltenVerträge geschützten polnischen Minderheiten in Deutschland und gegen die politische Mtion Deutschlands gegen den polnischen Staat als Ganzes ausgelost worden feien. Dies habe in der polnischen ^eiscnilichkeit Unruhe hervorgerufen und die deutschen Minderheiten gehindert, tm polnischen Staats- »eben ein loyales Verhältnis zu finden.
Im dritten Teil wird, der Versuch gemacht, den Beweis zu erbringen, 'daß die Vorfälle während der Mihlzeit in Oberschlesien, den Rahmen von Wahl- zwi'lchensa^n, die eine Folge der Parteikämpfe darstellten, nicht überschritten hätten. Diese Zwischenfälle itt anderen Landern, z. B. tn Deutschland, verglichen werden, wo die Erhitzung der politischen Leidenschaften größe- ^genommen und eine Anzahl von To- tmr und Verwundeten als Opfer nach sich gezogen
sammengebrochen. In der Anklageschrift wird ausdrücklich gesagt, daß die Beweggründe des Uebersalls auf Sznapka nur in der politischen Agitation, in dem Gegensatz der Nationalitäten und in dem Haß der Mitglieder der nationalen Minderheit gegen den polnischen Staat zu suchen seien.
Der Prozeß fand noch gestern mit der Urteilsverkündung sein Ende. Das Gericht verurteilte die beiden Hauptangeklagten, die geständig waren, wegen Raufhandels zu j e I a h r e n Gefängnis, einen dritten Angeklagten zu einem Jahr Gefängnis und vier Nebenangeklagte zu sechs Blona- ten Gefängnis. Der achte Angeklagte, dessen Alibi durch Zeugenaussagen erwiesen worden war, wurde freigesprochen. Berufung wird von keiner Seite eingelegt.
polen bedauert
Berlin, 13. Januar.
Die polnische Regierung hat durch ihre hiesige Gesandtschaft wegen Ueberfliegung deutsckun Gebietes durch polnische MUitärflieger der Rrichsregierung ihr Bedauern ausgeGrochen.
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Dazu berichtet uns unsere BerlinerSchrift- leitung weiter: Nachdem die polnische Regierung es .gestern endlich für notwendig, gehalten hat, sich durch ihren Gesandten in Berlin wegen des Oppelner Zwllchensalles zu entschuldigen, wird nunmehr die Unteriuchung durch die örtlichen Behörden zu Ende geführt werden. Die beiden polnischen Flieger bleiben in Haft und werden, je nach dem Ausgang der Untersuchung, entweder wegen Spionage oder auch nur wegen Uebertretung des deutschen Luftverkehrsgesetzes in den Anklagezustand versetzt und nach deutschem Recht abgeurteilt werden.
th. Berlin, 13. Januar.
Mit der Rückkehr des Reichskanzlers hat die politische Arbeit in Berlin wieder ihren Anfang genommen. Gestern hat zunächst eine Besprechung beim Reichsminister Treviranus stattgefunden, in der es sich um die Fertigstellung des neuen Osthilfegesetzes handelte. Diese Beratung entspricht einem Auftrage, den das Kabinett noch Mitte Dezember beschlossen hat, in dem es die Zufammen- faffunq aller der auf diesem Gebiet vorliegenden Entwürfe und Anregungen verlangte. Das ist in der gestrigen Sitzung geschehen. Dabei ha« man sich besonders bemüht, die Erfahrungen, die man auf der Lftreise gesammelt hat, für die Fertigstellung des Gesetzentwurfes zu verwerten, der nunmehr in allernächster Zeit dem Kabinett zur Beschlußfassung vor- gelegt werden wird.
Die heutige Kabinettssitzung
Die erste reguläre Kabinettsitzung nach der Weihnachtspause beginnt heute nachmittag 5 Uhr und dabei wird es sich ganz überwiegend um die Besprechung der außenpolitischen Probleme handeln. Die Außenpolitik ist gegenwärtig _ mit einer derartigen Fülle wichtiger otuyen belastet, daß oas Kabinett heute Wohl kaum z» anderen Gegenständen kommen wird. Es handelt sich vor allem um die Besprechung der BezieHungen z u P o l e n, die ja in Genf Gegenstand eingehender Debatten sein werden. Ferner um die AbrüstUngsfräge und die Frage der Revision des Roungplanes und der Ostgrenzen sowie um das Paneuropaproblem. Alle diese Dinge werden in Genf voraussichtlich zur Sprache , kommen und müssen daher sowohl nach ihrer grund- i sätzlichen wie nach ihrer taktischen Seite hin vom i Kabinett vorberaten werden.
Schluß gibt die polnisch« Reg-erung dem Bölkerbundsrat die Anordnungen bettnfm™ uitö zentralen Behörden bekannt, die im Zusammen. tonrbL“11/bt” -^'schenfällen in Oberschlesien vcrfü t S X! ,C R°te, so heißt es end- Uch. stutze sich auf em umfangreiches Beweismaterial, vas in 10 Anhängen zusammengefaßt ist.
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Polnische Mohrenwäsche — das ist der Eindruck, den diese Angaben über den Inhalt der Warschauer Antwort auf die deutschen Beschwerden erwecken. Nach allem, was über die Terrorakte bei den Sejm- und Senatswahlen gerade auch von neutraler Seite berichtet worden ist, erübrigt es sich, den Vorwurf, daß sich die deutschen Noten auf „erdichtete und übertriebene Tatsachen" stützten, noch ausführlich zu widerlegen. Festgehalten werden muß aber die beispiellose Keckheit Polens, die Ausschreitungen als Reaktion auf die „Vergewaltigung" der polnischen Minderheiten in Deutschland hinstellen zu wollen. Es wäre nur zu wünschen, daß Polen sich die vorbildlichen Grundsätze der preußischen Minderheitenpflege zu eigen machte. Dann würde Deutschland der Verpflichtung enthoben, sich an den Völkerbund mit Beschwerden über Polen zu wenden.
Zaleski in Paris
Paris, 13. Januar.
Wie der ,Matin" meldet, dürfte der gestern in Paris angekommene polnische Außenminister Za- leski wahrscheinlich heute vormittag eine Unterredung mit dem französischen Außenminister B r i a n d über die politische Lage vor der Völkerbundsratstagung haben. Zaleski werde morgen abend die Reise nach Gens antreten.
Sensation um Golaffowitz
Drei Angeklagte polnischer Rationalität. — Das Urteil Rqbnik, 13. Januar.
Die gestrige Verhandlung vor der hiesigen Strafkammer gegen die acht Bauern von Golassowitz, die der Tötung des Polizeikommandanten Sznapka beschuldigt sind, endete mit einer unerwarteten Sensation. Auf Verlangen der Verteidiger befragte das Gericht die Angeklagten nach chrer Nationalität. Unter allgemeiner Bewegung im Zuhörerraum bekannten sich drei der acht Angeklagten, darunter auch der Hauptbeschuldigte Kubla, zur polnischen Rationalität.
Damit ist also der polirftbe Versuch, den bedauerlichen Golassowitzer Raufhanael politisch gegen die deutsche Minderheiten auszuschlachten, vollkommen zu
vie Sowjets werden neu gewählt
83 Millionen Stimmberechtigte / Rege Wahlbeteiligung
Moskau, 13. Januar.
3” der gesamten Sowjetunion ist gegenwärtig die Wahlkampagne für die Sowjet» im Gange, die sich laut Mitteilung der Telegraphenagentur der Sowjetunion in diesem Jahre durch besonders rege Beteiligung der Bevölkerung auszeichnet.
Der Wahlfeldzug steht unter der Losung der Umgestaltung der gesamten Arbeit der Sowjets und der Steigerung ihrer Bedeutung bei der Durchführung der Generallinie der Partei auf dem Gebiete der Ju- dustrialisterung des Landes, der Kollektivierung der Landwirtschaft und der Berwirklichung des Bolkswirt- fchaftsplanes im Jahre 1931.
Rach den ersten Angaben über die Wahl der Dorfsowjets beträgt die Wahlbeteiligung durchschnittlich 70 Prozent gegenüber 60 Prozent bei den letzten Wahlen im Jahre 1929. Die Gesamtzahl der Stimmberechtigten beläuft sich aus 83 Millionen gegenüber 74 Millionen in Jahre 1929. Unter großer Begeisterung gehen die Wahlen in Leningrad vor sich, wo die Wahlbeteiligung 96 Prozent erreicht.
Sparsamkeits Feldzug in England
London, 13. Januar.
„Morningpost" zufolge soll am 27. Januar mit einer großen Versammlung in London ein Feldzug zugunsten größerer Sparsamkeit bei staat- lichen und kommunalen Ausgaben eingeleitet werden. Die Bewegung trägt nicht parteipolitischen Charakter, was schon daraus hervorgeht, daß der Liberale Lord Grey und der Konservative Sir Robert Home, ein vormaliger Schatzkanzler, zu den Rednern gehören.
„Morningpost" erklärt, es sei tlar, daß keine der politischen Parteien sich zur Annahme eines großzügigen Sparsamkeitsprogrammes entschließen werde, wenn nicht die öffentliche Meinung einen energischen Druck ausübe.
Washington
gegen Schuldeureduzierung
Reuqork, 13. Jamrar.
Alle führenden Blätter berichten aus Washington, daß weder das Schatzamt noch das Staatsdepartement auch nur im eniferntesten daran denken, ihre Haftung in der Schuldenfrage zu ändern. Die Aussichten für eine Schuldenherabsetzung seien gerade
jetzt umso geringer, als die Regierung jeden nur hereinkommenden Dollar benötige, wenn die in Angriff genommenen und noch geplanten Notstandsarbeiten in vollem Umfange durchgeführt werden sollten.
In ihren Meinungsäußerungen stehen die amerikanischen Zeitungen auf der Seite Wiggins, über dessen Eintreten für die Schuldenreduzierung wir berichtet haben. Die gesunde Nüchternheit und. Klarheit der Gedanken Wiggins werde sich durchsetzen, sobald die Vernunft wieder die Oberhand erlangen werde.
„Das wahre Heilmittel"
London, 13. Januar.
Der Wirtschaftssachverständige Keynes sagte gestern abend in einer Rundfunkansprache, das wahre Heilmittel für die herrschende große Arbeitslosigkeit bestehe richt in gesteigerter Sparsamkeit, sondern im Gegenteil in großzügiger Verwendung des Geldes. Wer fünf Schilling täglich spare, mache damit einen Mann für einen Tag arbeitslos. Am besten wäre es, wenn umfassende Pläne aufgestellt würden, zum Beispiel Baupläne. Statt die Arbeiter der Not preiszugeben und sie von der Arbeitslosenunterstützung abhängig zu machen, wäre es besser, ganz Südlondon von Westminster bis Greenwich, einzureißen und neuer und schöner aufzubauen.
Keynes betonte: Wir sind nicht untüchtig, wir sind nicht arm. Wir leben nicht von unserem Kapital, ganz im Gegenteil. Unsere Arbeiter und unsere Fabriken sind viel leistungsfähiger als früher. Unser Nationaleinkommen vermehrt sich sehr schnell. Wir leiden nicht an greisenhafter Schwäche, sondern an Kinderkrankheiten.
Was treibt -le Botschafterkonferenz?
Paris, 13. Januar.
Die Montags-Zusammenkunft der B o t s ch a s t e r- konferenz wird in der Pariser Presse eingehend besprochen. Der „Petit Parisien", der in seiner Provinzausgabe vom Montag abend noch sehr bemerkenswerte und für Deutschland höchst interessante Ausführungen in diesem Zusammenhänge machte, hat sich in seiner Pariser Stadtausgabe lediglich auf den Hinweis beschränkt, daß die Beratungen sich auf die Abrüstung bezogen hätten. Die Botschafter hätten am Schluffe ihrer Zusammenkunft einen Bericht ausgearbeitet, der in etwa 14 Tagen allen zuständigen Regierungen überreicht werde. Von den Berichten der in Berlin anwesenden Militärattaches üher angebliche deutsche Geheimrüstungen fei diesmal nicht die Rede gewesen und man habe den Eindruck, daß diese Unterlassung auf höheren Wink geschehen ist.
Der Hauptausschuß des Reichstags beginnt heute feine Tätigkeit mit der Beraiung des Etats für 1931. Diese Erörterungen werden zunächst mit einer Generaldebatte über den gesamten Haushaltsplan eingeleitet werden, ehe man zu den einzelnen Kapiteln übergeht. Der .Finanzminister Dr. Dietrich beabsichtigt, am morgigen Mittwoch im Rahmen dieser Debatte eine Rede über den Etat und die Kassen läge zu halten.
Noch nicht spruchreif!
Für die bekannte Tatsache, daß der Reichskanzler nicht die Absicht hat, in nächster Zeit zu irgendwelchen Veränderungen in seinem Kabinett oder an seiner koalitions- polltischen Grundlage vorzunehmen, liegt heute wieder ein neues Zeugnis aus Zentrumskreisen vor. So wird im offiziellen Pressedienst des Zentrums festgestellt, daß die ftrage der Reube- fetzung des Justizministeriums und des Wirtschaftsministeriums noch nicht spruchreis fei. Dasfelbe gelte für andere Neubesetzungen. Besonders bemühen sich einzelne politische Gruppen, einen Wechsel im Auswärtigen Amt und im Innenministerium durchzusetzen, aber der Kanzler hat keineswegs die Absicht, von sich aus Ver änderungen im Kabinett vorzunehmen, nur weil einige Fraktionen es wünschen. Er will vielmehr die weiteren parlamentarischen Verhandlungen abwarten.
In Bözug auf die Koalftionsfrage ergreift die „Kölnische Volkszeitung" das Wort und weist darauf hin, daß das preußifche Zentrum sich einem Antrag auf Volksentscheid für die Auslösung des preußischen Landtages mit. aller Entschiedenheit widersetzen werde. Allerdings spricht das Blatt auch von der Einigkeit und Geschlossenheit des Zentrums gegenüber etwaigen neuen Versuchen der Sozialdemokratie, der Regierung Brüning, so tote es im letzten Sommer bereits der Fall war, erneut Steine in den Weg zu rollen.
MitgeringenMittelnsiarke Wirkungen
Der Kanzler über die Ausgaben der Ostpolitik.
Berlin, 13. Januar.
Reichskanzler Dk. Brüning gewährte nach seiner Rückkehr von der Ostgrenzreise einem Vertreter des WTB. eine Unterredung. Er führte u. a. folgendes aus:
Die Fühlungnahme mit Vertretern aller Kreise der Grenzgebiete hat dem Bilde von der örtlichen Not, der Wirkung der bisherigen Hilfsmaßnahmen und den dringenden Erfordernissen nächster und fernerer Zukunft neue und richtunggebende Züge eingefügt. Die Verwaltungsmaßnahmen und die Entschließungen der Ministerien des Reiches und von Preußen, die in enger Verbindung mit den örtlichen Stellen durchzuführen sind, werden mit möglichst geringen Mitteln möglichst starke Wirkungen anslöfen müssen.
Zahlreich sind die Wünsche, die auf der Reife entgegengenommen wurden. Sie liegen auf dem Gebiete der Verkehrspolitik, der Steuerpolitik und der Unterstützung in Sonderfällen. Alle Anträge werden mit Sorgfalt zu prüfen und beschleunigt zu entscheiden fein.
Es wird alles geschehen, was in den Kräften der Regierung steht, um die möglichen Maßnahmen rasch wirksam werden zu lassen. Die Vorlage des Entwurfes eines neuen Osthilfegefetzes steht unmittelbar bevor. Von der verständnisvollen Mitarbeit der Bevölkerung hängt aber der Erfolg zum wesentlichen Teile ab.
10 Jahre Zuchthaus
wegen Spionage
Leipzig, 13. Januar.
Im Reuhöfener Spionageprozeß verkündete der Vorsitzende des 4. Strafsenats, Reichsge- richtsrat Schmitz, am Montag folgendes Urteil:
Der angeklagte polnische Erenzkommissar Siebt« ejbnfli ift fdmlbig des verfuchien Landesverrats nach § 3 des Spionagegesetzes und § 43 des Strafgesetzbuches und des versuchten Totschlages nach §214 des Strafgesetzbuches, sowie des Vergehens gegen das Waffengesetz und des Paßvergehens. Er wird deshalb zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Von der Untersuchungshaft werden sieben Monate in Anrechnung gebracht. Die Eigenschaft als lieber» zeugungstäter konnte dem Angeklagten nicht zurr« kannt werden.