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Mette 1*1 Beilage

Kasseler TkeveSe TkachMie«

Montag, 5. Ammar 1M

«ufere Heimat

Kaum noch Gesin Senat

Infolge der industrielle» Arbeitslosigkeit.

Nach althergebrachter Sitte wechseln zwischen den Jahren die Knechte und Mägde ihre Stellung, um bei anderen Herrschaften ihre Glück zu machen. Während im Vorjahr noch G e s im d e n o t herrschte, liegen in diesem Jahr« die Verhältnisse jetzt wesentlich »besser", denn die Industrie hat viele Arbeits­kräfte entlassen. Das Arbeitsamt braucht in diesem Jahre um seine Vermittlung nicht angegangen werden. Die Landwirte nehmen sich mit der Annahme des neuen Gesindes Zeit, da die bisher geleisteten Beiträge für Soziallasten, Kranken- und Invaliden­versicherung von der Herrschaft nicht mehr alleinge­tragen werden können. Außerdem rechnet man mit Lohnabbau infolge der Notlage der Landwirtschaft. Bei gutem Willen beider Teile dürfte ein für beide annehmbares Dienstverhältnis zustande kommen.

Tödlicher LtnfaN eines Greises

in Niederzwehren.

Der 84 Jahre alte Invalide Hose wurde in der Frankfurterstratze in der Nähe der Stelle, wo vor einiger Zeit der große Omnibus umkippte, von einem von der Knallhütte her anfahrenden Auw angesah- ren und zur Seite geschleudert. Hierbei erlitt der alte Mann schwere Verletzungen, denen er alsbald er­legen ist.

Wie weit ist es

von Kassel nach Melsungen?

Gin Neujahrsglückwunsch von Melsungen nach Kassel ein Jahr unterwegs.

Eine eigenartige Ueberraschung erlebte ein Mel- sunger Ehepaar, das am Neujahrstage mach Kassel fuhr, um dortigen Verwandten persönlich zum neuen Jahr zu gratulieren. Die Kasselaner bedankten sich für eine Neujahrskarte, die sie tags zuvor erhalten hatten. Da das Ehepaar sich bewußt war, in diesem Jahre nicht schriftlich gratuliert zu haben, untersuchte man die kleine, in einem Umschlag steckende Glück- wunschkarte genauer, und es stellte' sich heraus, daß die Drucksache genau ein Jahr unterwegs gewesen war. Der Poststempel lautete nämlichMel­sungen, 31. 12. 29/

Es hat Nicht sollen sein ...

Seine Oelquelle bei Rieste.

Zu dem durch die Presse bekanntgewordenen Fund von Petroleum auf einer Baustelle in Nieste, Land­kreis Kassel, im November vorigen Jahres hat die Regierung in Kassel ein Gutachten der Geologi­schen Landesanstalt in Berlin erbeten. Nach dem jetzt vorliegenden Gutachten kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß es sich bei dem Fund nicht um ein natürliches Rohöl han- dell, sondern um eine Verunreinigung des Grundwafsers durch raffiniertes L e u ch t ö l, das in einer nahegelegenen Verkaufsstelle Jahre hin­durch in kleinen Mengen verschüttet worden ist, und das sich auf der Oberfläche des Grundwasserspie­gels gesammelt hat. Eine wirtschaftliche Bedeutung kommt dem Funde nicht zu.

Das gefährliche Brotmesser

Ein Bergarbeiter verletzt sich schwer.

Ein Bergarbeiter aus Kleinalmerode, schnitt so ungeschickt ein Stück Brot ab, daß das Messer durch die Kleidung in die Brust drang und unter dem Herz eine Rippe durchschlug.

Oie Viehhändler tagen

Ans den Kreisen Kirchhain, Marburg. Frankenberg.

Unter dem Vorsitz von Viehhändler Simon Kai­ser Il.-Mardorf fand eine Generalversammlung der Viehhändler der Kreise Kirchhain, Marburg, Fran­kenberg statt. Der Vorsitzende führte aus, daß das abgelaufene Jahr das schlechteste nach der Infla­tion gewesen sei. Die Umsätze seien nicht geringer ge­wesen. aber die Verdienstmöglichkeit eine umso schwie­rigere. Die Not der Landwirtschaft, deren steuerliche Belastung und die Preisschwankungen haben den Viehmarst ungünstig beeinflußt. Tie mit staatlicher Unterstützung gegründeten Genossenschaften seien ein Fehlschlag, sie könnten dem Viehhandel nicht oder nur wenig schaden. Aus der Mitte der Versammlung wurde über die hohen Steuern der

Wandergewerbescheine geklagt. Der Vorsitzende er­hielt Vollmacht, bei der Regierung vorstellig zu wer­den und die Zahlung der Steuern in Raren zu er­reichen. Hierauf erfolgte einstimmige Wiederwahl des alten Vorstandes.

15 Minuten vor dem neuen Jahr

Ein Rangierer in Obersuhl überfahren.

In der Silvesternacht ereignete sich nvch in der letzten Viertelstunde des alten Jahres auf dem Ran- gierbahnhos Gerstungen ein Unglücks fall. Als der Rangierer Heinrich Fiehler aus Obersuhl bei der Ausübung seines Berufes tätig war. wurde er von einem Wagen, der vom Abrollberg ablies, angestoßen und kam dabei so unglücklich zu Fall, daß ihm ein Bein unterhalb des Kntes abgefahren wurde. Der Be­dauernswerte wurde sofort nach Anlegung eines Not­verbandes in ein Eisenacher Krankenhaus überführt. Trotz der schnellen Hilfeleistung mußte das Bein am­putiert werden.

Wolfsanger. Für die Erwerbswsen. Die Ge­meinde hat die Erwerbslosenkommiffion beauftragt, eine Sammlung unter der Einwohnerschaft zugunsten der Erwerbslosen durchzusühren. Diese Sammlung ergab einen Barbetrag von 350 Mark; die Gemeinde­vertretung stiftete 500 Mark. Außerdem gingen 14 Zentner Kartoffeln, Wurstwaren, Speck und Wäsche ein. Die Bäcker und der Konsumverein stifteten zu­sammen an jeden Erwerbslosen je einen Laib Brot. So konnten an jeden verheirateten Erwerbslosen 6 Mark, an jeden ledigen Erwerbslosen 3 Mark in bar ausbezahlt werden, während die Lebensmittel an bei Bedürftigsten zur Verteilung gelangten.

Altenbauna. 25 Jahre Spar- und Darlehnskaffe. Dieser Tage feierte die Spar- und Darlehnskaffe ihr 25jähriges Jubiläum. Nach einem Vorspruch, wir­kungsvoll vorgetragen von Fräulein A. Fernau, und der Begrüungsansprache des Genossenschafts­vorstehers, Landwirt Schmidt, gab der Rechner, Lehrer Fernau, einen Bericht über die Wirksamkeit der Genossenschaft. Als Vertreter des Kurhessischen Verbandes ländlicher Genossenschaften Raiffeisen zu Kassel überbrachte Verbandssekretär Dr. Bolte die Glückwünsche der Kasseler Zentralen und sprach dann über das ThemaDie Genossenschaft als Hüter länd­licher Art und Sitte". Der Unterverbandsdirektor der ländlichen Genossenschaften des Landkreises Kassel, Hauptlehrer Wagner-Erumbach, schilderte humorvoll, wie eine Genossenschaft im Dorf arbeiten soll. Ein vom Verbandsrevisor Schröder verfaßtes Heimatspiel in Altenbaunaer Mundart wurde mit großem Beifall aufgenommen. Umrahmt wurde die Feier von Dar­bietungen des Altenbaunaer Gesangvereins unter der bewährten Stabführung von Lehrer Fernau.

Lohre. Einen wohlgelungenen Abend veranstaltete zu Jahresbeginn der ländliche Hausfrauenverein. Im Mittelpunkte stand« der lebendige Bericht des Pfarrers über eine Balkanreiise. Die Ausführungen bekamen ihren besonderen Reiz durch den Bericht über die Verhältnisse der in Südflavien unter un­erträglichem politischen Druck lebenden deutschen Mindei-hsit, deren zäher in den letzten 150 Jahren bewährter deutscher Fleiß von den Herrn des Landes schlecht belohnt wird.

Fritzlar. Preisabbau. In Fortsetzung der Ver­handlungen, die seitens der Kreisverwaltung mit den einzelnen Berufsvertretungen in Fritzlar und Kreis im Landratsamt gepflogen wurden, jedoch ohne das gewünschte Ergebnis blieben, erzielte man in Fritzlar, daß die Fleisch- und Wurstwaren zunächst um durchschnittlich 1020 Pfg. billiger und in allen Metzgereien, deren in Fritzlar 11 vorhanden sind, zum Einheitspreis verkauft werden. Eine weitere Verhandlung mit den Milchhändlern und den diese beliefernden Landwirten ergab , daß sich di« Milch­händler zur Herabsetzung des Milchpreises um 1 Pfg. pro Liter bereit erklärten, unter der Voraussetzung, vach auch ihre Lieferanten den Ersteherpreis dement­sprechend senkten. Die Verhandlung führte zum Schluß zu der erfreulichen Einigung, nach welcher nunmehr die Milchhändler ab 1. Januar d. I. die Vollmilch mit 24 Pfg. ab Laden uati> mit 26 Pfg. frei Haus verkaufen.

Malsfeld. Ein noch glimpflicher Auiounsall ereig­nete sich hier am Mittwoch nachmittag. Einem Mel- sunger Wagen war ein Reifen geplatzt, wodurch der Wagen ins Schleudern geriet und in den Graben fuhr. Das Auto mußte abgeschleppt werden und der Führer erlitt einige Verletzungen leichterer Natur.

Witzenhausen. Den 70. Geburtstag beging Kauf­mann Karl Eberhard. Seit Jahrzehnten gehört er der Sladtvertretung an. Lange Jahre bekleidete er auch das Amt des Stadtverordnetenvorstehers. Fer­ner hat er sich als Leiter der Kreiskrankenkasse und nach deren Auflösung als Leiter der Ortskranken­kasse Verdienste erworben.

Witzenhausen. Ein schwerer Berkehrsunfall er­eignete sich bei Nieste. Em Personenauto, das sich auf dem Wege von Kassel nach Witzenhaiufen befand,

geriet aus dem vereisten Weg« bei Nieste ins Schleu­dern und stürzte einen Abhang hinunter. Der Wa­gen mußte abgeschleppt werden. Die Insassen sind wie durch ein Wunder ohne Schaden davon ge­kommen.

Eschwege. Die Werra steigt. Die erheblichen Nie­derschläge in den letzten Tagen haben auch wieder ein starkes Steigen des Wasserstautes der Werra zur Folge gehabt. Der Wasserspiegel hat sich von 0,72 auf 1,40 Meter über Null gehoben.

Grebendorf. Steuererhöhung. Auch Grebendorf kommt bei den steigenden Lasten nicht darum, neue Steuererhöhungen vorzunehmen. Die Grundver­mögenssteuer wurde um 30 Prozent, die Gewerbe­steuer sogar um 80 Prozent erhöht. Außerdem soll vom 1. Januar ab die Bürgersteuer eingeführt werden.

Rotenburg a. F. Die Märkte leben wieder auf Seit vielen Jahren ruhen in der Kreisstadt Roten­burg a. F. nie nach dem Masse- und Märkteverzeich- nrs ausgefüchrten Märkte. Auf Veranlassung des Bürger- und Verkehrsvereins hat die Stadcverwal- tung sich entschlossen, ab 1931 die vorgesehenen 'Märkte wieder aufleben zu lassen. Es findet durch­weg an jedem 1. Mittwoch im Monat ein Dchweine- maikt der erste Schweinemarkt am Mittwoch, den 7. d. M statt. Am 30. September 1931 findet ein Rindviehmarkt statt. Die Märkte finden in dem ftäbti fiten Mauerngarten statt.

Bebra. Ertrag der Weihnachtsspende. Vor Weih­nachten war zu einer Weihnachtsspende für die be­dürftigen und erwerbswsen Familien ausgerusen worden. Es wurden neben beträchtlichen Mengen an Lebensmitteln und Heizstoffen noch Geldgaben im Gesamtbeträge von 388 Mk. gespendet. Dieser Ertrag sowie die von der Gemeindevertretung bewilligten Mittel konnten an 88 Familien verteilt werden.

Homberg. Anläßlich der 60. Wiederkehr des Ta­ges der Reichsglründung will der Kreiskriegerver­band Honwerg gemeinsam mit dem Kriegerverein am 17. Januar eine große vaterländische Feier veran­stalten.

Rautenhausen. Einweihung des neuen Schulge­bäudes. Es ist in seinen schlichten, einfachen Formen dem Ernst der Zeit angepaßt und kann als em Meisterwerk angesprochen werden, das unter der sach­kundigen Leitung des Architekten Frauke aus Kassel entstanden ist. Als Vertreter des Schulrates weihte Konrektor Dtttmar aus Sontra bas neue Gebäude ein Landrat von Dombois überbrachte die Wünsche des Regierungspräsidenten und des Kreises Roten­burg, Lehrer Rees aus Asmushausen die des Lehrer­vereins. Das Gebäude hat große Helle Räume und enthält neben einer BadecnÄage auch eine Lehrer- Wohnung.

Neustadt. Auszeichnung. Für 25jährige treue Mitgliedschaft zum deutschen Kriegerbund wurde den Mitglieder A. Wachsmuth, Alfred Arnold und Her- tnann Levy das Ehrenabzeichen des Kyffhäuserbun- des verliehen.

Willingshausen. Bon der Spar- und Darlehns­kaffe. Im Gasthaus Georg Völker hatten sich die Mit­glieder der Spar- und Darlehnskaffe zu einer Gene­ralversammlung eingefunden. Der frühere langjäh­rige Rechner, Kantor Steinmeyer, gab einen lieber« blid über die wirtschaftliche Notlage. Verbandsmei­ster Fliegenschmidt-Kirchhain regte zur Spartätigkeit an, wodurch wir zur notwendigen Kapitalbildung gelangen würden. Kornhausdirektor Riebeling-Kirch- hain sprach über die Getreideverwertung.

Udenborn. Ein gutes Einvernehmen zwischert Ar­beitnehmer und Arbeitgeber zeigten drei Arbeitsju­biläen bei dem gleichen Arbeitgeber. Seit zehn Jah­ren sind Wilhelm Sohl und Hch. Pfannkuch und seit zwanzig Jahren ist Konrad Pfannkuch bei dem Gutsbesitzer Ferd. Röver tätig.. Der Kreisausschuß widmete den treuen Dienern Ehrenurkunden und Geldgeschenke.

Erfassung der erwerbslosen Lugend

in Warburg.

Die Behörden des Kreises Warburg und vor allem der Kreisverband für Leibesübungen suchen sämt­liche jugendliche Arbeitslose, einerlei oh sie Unter­stützung beziehen oder nicht, zu ersoffen. Bei genügen­der Beteiligung sollen Kurse eingeführt werden, denen evtl, noch ein Werkunterricht angegliedert wird. Einrichtung von Turn- und Sportkursen ist beabsichtigt, ebenso sollen Wanderungen usw. unter geeigneter Führung unternommen werden. Die Lan- desjugendäntter geben zu der Finanzierung der Ver­anstaltungen Zuschüsse. Zuletzt soll nichts unversucht bleiben, die erwerbslosen Jugendlichen in Arbeit zu vermitteln. Insbesondere beabsichtigt man die Jugendlichen in ländliche Arbeitsstellen unterzubrin­gen. Hierbei sind bislang sehr gute Erfolge im Kreise zu verzeichnen gewesen. Sehr tresslich Wäre noch, wenn von den Behörden darauf hingewirkt würde, daß die öffentlich rechtlichen Körperschaften und auch andere Stellen sogenannte zusätzliche Arbeiten speziell für Jugendliche bereitstellen würden.

Zur Eingemeindung von Ockershausen

Eine Zusammenkunft in Marburg.

Im Ratkaussaal zu Marburg fanden sich die Ver­treter der Stadt Marburg sowie der Gemeindevor- ftand von Ockershaufen zu einer Besprechung ein.

Oberbürgermeister Müller wies auf die schwierige wirtschaftliche Lage hin. Die Sorge um die Arbeits­losen drücke am meisten. Wohl liegen eine größer« Anzahl für produktive Arbeitsbeschaffung un Bau­amt vor. doch fehle es an Mitteln. Der Oberbürger­meister wies darauf hin, daß die Eingemeindung Ockershaufen im Interesse der Ausdehnungsmö glich- leit Marburgs liege, da die Gemarkung eng tnetn- cmdergreifen. Ockershausen finde Anschluß an di« Kanalisation, Gas und Wasserleitung. Das Bürger, recht der Stadt Marburg gehe auf die Einwohner des neuen Sradtteils über. Zwei Vertreter dieser Gemeinde wurden in den Magistrat der Stcü>1 Mar­burg übernommen. Die erste Arbeit sei die Auf­stellung eines Bebauungsplanes. Stadlverordneten- vorftther Rohde wies darauf hin, daß die beiden Ge- meinten seit Jahrhunderten eng mit einander ver­bunden gewesen seien. Es liege im beiderseitigen Interesse, wenn die Grenzunterschiede verschwinden würden. Er hoffe daß die Bewohner von Ockers- Hausen auch gute Bürger der Stadt Marburg werden möchten.

Der Vertreter der Gemeinde Ockershausen gab dem Wunsche Ausdruck, daß seine Gemeinde mit Hilfe des stärkeren Bruders kulturelle und wirtschaft­liche Ausgaben besser erfüllen könne, die infolge des verlorenen Krieges nicht möglich seien. Der Einge- meinbung habe schon lange bestanden und werde auch betten Teilen Vorteile bringen.

*

Marburg. Beschlüsse des Magistrats. Der Ma­gistrat der Stadt Marburg a. L. beschloß die Mittel für die Deckung des Fehlbetrages der vorjähri­gen Fe st spiele in Höhe von 18 495 RM. in An­betracht ihrer von Jahr zu Jahr gesteigerten künst­lerischen und kulturellen aber auch verkehrswerben­den Bedeutung zu bewilligen. Weiter wurde be­schlossen, die Z u s ch u ß z a h l u n g zu der Kraft- postlinie MarburgKirchhain mit dem 31. 12. 1930 einju ft eilen, sie dagegen für die Linien MarburgRosenthal und MarburgEinhau­sen noch bis Ende Januar 1931 zu leisten.

Meine Rachnchierr

Lawinenunglück bei Krummhübel

> Krummhübel, 5. Januar.

Auf dem Schlefferhausweg, zwischen Schlesierhaus und Krummhübel, int Volksmund Seifengrube ge­nannt, stürzte eine Lawine, die einen Menschen und ein Pferd verschüttete. Der Hörnerschlittenfahrer Liebig-Friese aus Wolfshau bei Krummhübel kam vom Schiesterhaus mit seinem Pferdeschlitten her­untergefahren. Einige hundert Meter entfernt vor ihm fuhr ein anderer Hörnerschlittenfahrer. Beide Schlitten waren von Fahrgästen nicht besetzt. Plötz­lich bemerkte der Vorfahrer, daß sich eine Lawine löste, und sah gleich darauf, wie Liebig-Friese mit Pferd und Schlitten unter den Schneemaffen ver­schwand. Der Verunglückte wurde von einer Bern gnngskolonne tot aufgefunden, eine halbe Stunde spä­ter jein Pferd.

* * *

x - Paris, 5. Januar.

An der französisch-italienischen Grenze hat sich üt den Alpen ein schwerer Unfall ereignet. Sechs fran­zösische Bergsteiger wollten von einem auf italieni­schem Gebiet bei Clavisre liegenden Hotel aus durch den Paß nach Frankreich znrückkehren. Unweit der Grenze wurden sie von einer Schneelawine überrascht die sie mit einer Schneemaste von 810 Meter Dicke verschüttete. 100 französische Soldaten des Infante­rie-Regiments von Briancon sind zur Hilfeleistung abgegangen. Die Familien sind von dem Unfall un­terrichtet worden.

gRunbfunf

Programm des Frankfurter tmb Kasseler Senders.

Dienstag, bett 6. Januar.

7.15: Frübkonzert des Rurrdfunkauintet.ts

12.00: Schallplattenkonzert: Beliebte Manche, Walzer und Potpourris , _ , . .

13.05: Bon Köln: Mittagskonzert des arotzen Orchesters des Westdeutschen Rundfunks

14.00: Werbekonzert ISchallvIatte«)

15.20: Sausfrauen-Nachorittag _. t

16.30: Konzert des Stadt. Kurorchesters Wiesbaden

18.10: Jnflationsfurcht und Kapitalflucht

18.35: Wie ist die Wirtschaftslage zu beurteilen? Vortrag

19.05: Krisis der Kritik, Vortrag ,

19.30: Blasmusik des Philharmonischen Blaser-Orche,ter» Stuttgart t

20.30:Na so was!" Ein bunter Abend

21.30:Das Pensionat", Operette von Suvv«

22.30: Nachrichten, Sportbericht und Wettermeldung

22.5024.00: Tanzmusik aus Schallplatte«

Könlgswusterhausen:

12.00: Schallvlatten-Konzert: Walzer, Märsche intö Volks- lieber

14.00: Bon Berlin: Schallvlatten-Konzert

16.30: Nachmittagskonzert aus Leipzig

17.30: Einführung in das Verständnis der neue« Musik (Arbeitsgemeinschaft)

20.00: Berliner Tanzabend

21.30: Von Stuttgart: Das Pensionat", komische Operette in einem Aki von Suppe

23.10: Aus Hamburg: Unterhaltungskonzert

Urteile über die Wirkung der Saluskur von Dr. med. Otto Greither

Nachstehend bringen wir einen kurzen Auszug der uns In letzter Zeit unaufgefordert zugegangenen Dankschreiben

Ischias.

Bestätige Herrn Dr. Otto Greither dankend, daß ich in meinem Alter von 70 Jahren mein Jschiasleiden durch die Saluskur in einem halben Jahre geheilt habe und kann daher nur jedermann im eigenen Interesse die Kur empfehlen. Gleichzeitig hat die Saluskur bei meiner Frau, die an schlechter Darmtätigkeit litt, die besten Erfolge gebracht.

Stettin. G. W.

Starker Kropf.

Ende Januar ds. Js. wurde mir die Saluskur von einer Dame dringend empfohlen. Ich litt unsäglich an einem dreiseitigen, besonders starken Kropf. Mußte des nachts öfters aufstehen, da ich dem Ersticken nahe war und keine Luft mehr bekam; auch konnte ich fast nichts mehr essen, da der Kropf ganz fürchterlich auf die Speiseröhre drückte. Stand unmittelbar vor der Operation.

Heute nach achtmonatlicher Kur ist der Kropf bei­nahe schon ganz zurückgegangen. .

Nürnberg, Hillerstr. 12. B. Wtttrg.

Gallensteinleide«,

Wärmerplage, blutende Hämorrhoiden.

Ich litt 3 Jahre an einem ©aHenfteinleiben und hatte ans diesem Grunde auch den Arzt zu Hilfe ge­zogen, welcher mir auch Linderung verschaffte. Durch meiner Nichte, Frau Willy Krüger, hier, erfuhr ich von ter Saluskur und machte diese bis zum heutigen Tage mit dcm Erfolg, keine diesbezüglichen Schmerzen mehr zu verspüren. Auch meine furchtbare Würmerpiass ist jeirdem verschwunden.

Ferner habe ich die vor etlichen Monaten aufgetre­tenen blutenden Hämorrhoidenknoten wiederum nur durch die Saluskur aus der Welt geschafft.

Auch der Stuhl hat sich seit jener Zeit vollkommen reguliert. Ich empfehle diese Kur jedem chronisch Leidenden wärmstens.

Dresden. Frau Selma Th.

Magenleiden.

Hatte fünf Jahr« Magenleiden, das sich jedes Jahr vom Januar bis April besonders stark zeigte, doch als es schon den 5. Winter sich wiederholte, hatte ich stete Angst, operiert zu werden. Da empfahl mir eine nahe Verwandte die Saluskur einmal mitzumachen, und siehe, uach 14 Tagen bis 3 Wochen zeigte sich schon die Wirkung und nach 4 Wochen war es mir so wohl wie noch nie, das Magenleiden war verschwunden, aber ich will die Saluskur von Zeit zu Zeit wiederholen.

Gersthofen. Joseph Lindner.

Darm- und Nervenleiden.

Ich habe Ihre Saluskur mit großem Erfolg gemacht und freue mich. Ihnen diese freudige Nachricht zu geben, daß mein Darm- und Nervenleiden durch Ihre Kur vollständig geheilt ist. Ich wünsche Ihre Kur weiter zu empfehlen und habe auch schon einen Mann dafür gewonnen, der die Kur machen will.

Ich werde mich für Ihre Kur noch weiter einsetzen.

Hillartshausen. Heinrich Landsicht.

Hautleiden.

Seit Oktober 1925 litt ich an einem äußerst hart­näckigen lästige« Hautausschlag an der rechten Hand.

Der Fall wurde von ärztlicher Seite als hoffnungslos bezeichnet. Durch eine Saluskur, verbunden mit fleisch­loser Diät, bin ich jetzt von diesem ließe! befreit. Ich bin überzeugt, daß gerade die Saluskur bei der Hei­lung eine wesentliche Rolle gespielt har und empfehle sie wo ich kann.

München. D. B.

Hämorrhoiden.

Ich möchte Herrn Dr. Greither mitteilen daß ich mit der Saluskur einen außerordentlich guten Erfolg hatte. Seit mehreren Jahren litt ich an Hämorrhoiden, ich war fast der Verzweiflung nahe. Durch eine Empfeh­lung wurde ich auf Ihre Kur aufmerksam gemacht.

Reichenbach i. V. Marie Forner.

Asthma und Wadenkrampf.

Nachdem ich in vorgeschrittenem Alter die Saluskur mit bestem Erfolg angewandt (Asthma und Waden- krampf), fühle ich mich veranlaßt, Herrn Dr. Greither herzlich zu danken. Ich werde die Kur noch längere Zeit fortsetzen und dieselbe in weiteren Kreisen sehr empfehlen, wie ich es bisher schon getan habe.

Zirndorf. __ M. K.

Eine große Anzahl weiterer Zuschriften aus Aerzte- kreisen lautet ähnlich, und tausende von begeisterten Dankschreiben bestätigen die hervorragenden Erfolge der seit Jahren bewährten Saluskur.

Mag es sich um

Rheuma tismns.Nicht, Ischias, Lungen-, Leber- « Herzerkrantungeu, Magen-, Darm-, Gallen-

n. Nierenleiden, Wassersucht, Arterienverkal­kung, Asthma, Darmschwäche, Stuhlträgheit, Verdaunngsstörungen,Fettsucht,Abmagerung, Krämpfe, Hämorrhoiden, Nerven- und Haut­krankheiten, Kropf, Beschwerden der Wechsel­jahre, vorzeitiges Altern usw.

handeln, in all diesen Fällen, selbst schwerer Art, wur­den nachweisbar Heilungen oder weitgehende Besse­rungen erzielt. . .

Einfach in der Durchführung, ohne Berufsstörung, billig in der Anwendung, vollkommen unschädliche, natürliche Mittel das sind die Vorzüge der Salus­kur, mit der jedermann, besonders aber der chronisch Kranke, einen Versuch machen sollte, auch bann, wenn andere Methoden bisher versagt haben.

Jedermann lese das lehrreiche BuchDie Saluskur" (Preis Mk. 2 gehr stet) und verlange kostenlose Prospekte und Auskunft vom

Salushaus Dr. med. O. Greither

o.m. b.n München

f-jiaic KASSEL

Hohenzoilernstraße Nr. 35

In unseren 35 Eroßstadt-Filialen sind auch vollwertige gesundheitfördernde Reformnahrungsmitiel in reich«- Auswahl und bester Qualität erhältlich. Prerslist» kostenlos.

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