No. 26, Samstag, den 30. Merz 1732.
Sachen dir zu vrrkauffrn, ss biwsg-alS sndèWrg^ch sind, in Lsr SisdL.
Der sie Theil der Reformation in Deutschland zu Lude des achtzehnd-mJahrhunderts, mit vielen Beysatzrn und Ve- the>0!gUM-n des ersten Theils von Joseph Kreuzensmn, Wien 1782. ist um 12 fr. bey 8. CH. Kämpffe an der Catharinen Pforte zu Haden.
6 Carat seine Brillautcn, und einige ge- faßte Rosetten , werden zum Verkauf anae- boten.
Zu Sachsenhausseu bey Georg Nagel in der Klapppergaß, wird 79. Wein die Maas a 20 fr. verzapft. ■
Zu Sachsenhausen bey dem Bierbrauer Herrn Roth, find Einleger von Rößting und (Eibling, ba$ 1000. a 48. fr. zu verkauffen.
Eine Pedal Harpfe sammt dem Kasten dar- zu, ficht auf der Friedburgergaß in der Car- thaun in Commißion aus der Hand zu ver- kauffen.
Ein schön Pohlnisch Pferd , das sowohl zum fahren als reiten zugerichtet ist, ist zu verkauffen. Aufm Nachrichts - Comtoir zu erfragen.
Ein groser Waarenzch anck nebst verschiedenen Realen, find um Platz zu gewinnen, billigen Preißes zu verkauffen.
Feinen gebleichten Strasburger Zwilch und Elberfelder ganz und halb wollen Band, sind in.Parthien als einzeln bey Wallacher im Wedel zu sehr billigen Preisen zu haben.
In der Saalgaß in der neuen Welt, ist von verschiedenen Sorten Hausmacher Leinwand und Gebild billigen Preißes zu ver- kauffen.
In der Eraubengaß gif. ©, No, 117. glei
cher Erde, stehet ein groser nußbaumener Kleider -Schmuck mit zwey Thüren, so ein Schreiner - Meisterstück ist, zu verkauffen.
Bey Johann Christoph Heinrich auf dem Ma-ckt im Fisch, ist weis gebleichter Strasburger Zwilch ln Commißion billigen Preißes zu verkauffen.
Eme Partie Papierne Tapeten und frische« teutschen Kieesaamen ist bey dem Handels- mann Wallachec im Wedel in wohlfeilsten Preisen zu bekommen. .
Zu rmkhnrn m der Stadt.
In der schönsten Lage der Saalgasse Eis. M. No. 119. ist ein groftr Laden nebst einigen Zimmern, wovon das eine schon über 30. Jahr zu einem Laden und Comtoir gebraucht worden, wiederum aufs neue zu vermiethen, und kann auf Ostermeß 1783. zum erstenmal bezogen werden.
In dec Borngaß bey dem Schneidermeister Strebel, stehet ein Logie zu verlehnen, bestehet in einer Stube und Stubenkammer, eine Küche, und noch 2. Kammern auf dem Boden, und etwas vom Keller, es kan auch eine Stube an Me , fremde abgegeben werden.
In Lit. F. No. 89- unter der Eatharinen» Pfort, ist eine schöne Wohnung an eine stille Haußhaltung zu verlehnen, und kau bis den iten Julii bezogen werden, es stehet solches zu besehen.
In der Gclnhâusergaß ist ein gerâumlicher Laden, sowohl in als ausser der Messe zu verlehnen.
In der Gegend der Töngesgaß ist ein gre- fes Gewölb zu verlehnen.
In einer gangbahren Strafe ist ein Hauss,