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Du, grosser Joseph!)«, Du hast es selbst gehöret. Du hast es selbst gesehn/ wie hier in unsrer Stadt .

Der Alte bis zum Kind Dich segnet/ liebt und ehret/ Wie ihr Geschrey für Dich zu GOtt gebetet hat.

O! lange bleibe noch das Beyspiel grosser Fürsten/

Lang/ lang regiere noch, gekrönter Menschen Freund!

Mehr, als Eroberer / die nur nach Blute dürsten, Sey lang des deutschen Trost und seines Feindes Feind.

Ihr Vater dieser Stadt, die unser'grosse Kaiser

2115 Abgeordnete zu unserm Wohl gesetzt;

Lebt lang, seyd unser Schutz, seyd Wächter unsrer Häuser, So bleibt Ruh, Freyheit/ Wohl bey uns stets unverletzt»

Ihr Lehrer festes Worts, das GOtt Euch anvertrmlet, Lehrt standhaft ferner noch der Christen heilgè Pflicht;

Des Glaubens Tempel sey auf keinen Sand gebauet, Den falscher Spötter Wahn durch Irrthum bald zerbricht.

Die Ihr den größten Zweig zur Wohlfarth ganzer Staaten, Des Handels Umlauf/ auch in unsrer Stadt betreibt;

Diè Vorsicht leite Euch bey allen Euren Thaten, Daß bis auf Kindeökmd die Frucht Euch übrig bleibt.

Ihr Leser dieses BlattS, bleibt ihm forthin gewogen s

Zu Eurem Dienst ist es, seit es entstund, geweiht;

Beglückt, wie dieses Jahr Euch segensreich entflogen, Entfliehn Euch viele noch; dann dankt Ihr GOtt, wie heut.