Auf das Neue Jahr 1782.
er Allmacht Winck gebeut, sein schöpferisches Wollen, ' Der Ruf des Ewigen Wimmt der Zeiten Plan ; Der HErr, auf dessen Wort die Sternenhecre rollen, Fügt itzt ein neues Jahr den alten Jahren an,
HErr! dem an Stärcke nichts , an Grösse keiner gleichet, O! HErr ’ wir sind zu tief, Du bist zu hoch erhöht; HErr! dessen Richterarm hoch über Welten reichet. Wer ist, der deine Macht, Unendlicher! versteht?
Doch nimmst Du gern den Dank der schwachen Menschenzungen, Vom Staub hinauf »u Dir für deine Vatershuld;- Nimm unser Loblied auf, vom Herzen weggesungen , Mit deinen Kindern migß Du, Vater! noch Geduld.
Du hast vergangnes Jahr mit Deines Segens Fülle
Das Vaterland geschützt, erhalten und ernähr, Fern^von des Krieges Wuth uns Deutschen in der Stille Des Friedens edles Glück durch Joseph noch gewahre
Heil ist es, Joseph! Heil, was jedes Kind dir stammle^ Dein warmes Vatecherz wacht stets. für unsep^Mürf;' Du hast dir auch an uns Unsterblichkeit Lefammlet, Wir sahn in unsrer Stadt auch Htè aus deinem Blick.
Der Greis, dem jeden Tag die Kräften mehr veralten,
Schlich hin, vom Stab gestützt, und halb von seinem Sohn; Und weinend sprach er: GOtt soll über mich nun walten,
Den Kaiser sah ich noch, nun eil ich gern davon.