Einzelbild herunterladen
 

Welches der 7te May seyn wird, Vestgesttzet worben, und womit bis zu derselben Beendigung ohnausgefetzt Dor-und Nachmittags fortgefahren werden soll; inzwischen aber stehet allen Lieb­habern frey/ besagte Sammlung schon in gegenwärtiger Herbst-und der künftigen Osiermeß alle Sonntag Nachmittag von 2. bis Abends 6. Uhr , sodann auch in denen bevorstehenden Mottatett, October und Mertz, alle Montag und Freytag, in Augenschein zu nehmen, wie solches aus dem gedrückten Câtalögo, welchen man hierüber aufstellen lassen und im Saalhirf gratis zu haben ist, mit mehrerm zu erfthen seyn wird. Man siehet sich genöthigt, höflichst zu ersuchen, daß niemand keine Hunde mit sich führen möge, weilen gedachte Mahlereyen in denen Ammern von oben an bis zur Erde aufgehangen worden sind, und hierdurch sonsten gar leicht einiger Schaden veranlasset werden börste, welchen man zu verhüten den Bedacht nehmen müssen.

Sachsn die zu mrkauffen, so bewtg-alö unbeweglich sind, in der Stadt«,

Herr Johannes Eantadore ist wiederum üngekömmen mit einem grossen Sortemenk Freyburger Granaten, das ioöö. von 2. fL 30. kr. bis zu gâo« fl- verkaussk en gros und klein, sein Ladenist bey Herrn Capitâin Sauer in der Fahrgast neben dem goldenen Löwen.

Am weisen Hirsch auf dem grossen Hirsch- grabeN, stehet ein moderner viersitziger Wa­gen, welcher sowohl itt der Stadt als auf Reifen zu gebrauchen, um Platz zu gewinnen, «us der Hânö zu verkaussen. .

Eine wohl cöndilionirte zweysttzige Kutsche mit gelbem Plüsch gefüttert auf Reisen dietw lich, stehet zu verkaussen, oder allenfalls zu verlehnen, bey Ausgeber dieses ein mehreres.

Sämmtliche ächte Haifische, Wie auch an- bete privilcgirte Atzneyen, sind bey den Nic. Ernst Wild, Hallischen Factors stel. Erben, welche in der rothen Creußgaß Lit. F- No. I8y. zu bekommen. ,

Es ist eine vierzig Chais auf Reifen zu- gebrauchen, billig zu verkaussen.

Im steinern Harrst auf dem Marckt, sind alle Gattungen Decken zu verkaussen, Fitzer- «e, Cattunene, breite und schmalen.

Bey Peter Cramer im Nürnberger Hof,

sind nebst den schon bekannten Engl. Pap. Tapeten, Spiegels und Confoltisth, auch Eyderöunen, Haußblas, gelbes Wachs, um billigen Preiß zu haben.

Zwey Fast der feinsten Kupferdrucker- Schwärz, sind zu verkaussen, und aufm Nachrichts-Comptoir zu erfragen.

Extra fein starrt abgewogenes Mannhei­mer Wasser, ist bey mir Wilhelm Simon Lind an Dom im grünen Hut, den Krug â 13- Batzen , nebst allen Sorten Schnup- taback zu bekommen.

Johannes Seng ist wiederum diese Messe mit einer grossen Partie Granaten angekom- men und verkauft das 1000. von 3. fi. 30. fr. bis 400. fi,. Sein Logis ist in der Saalgaß in der neuen Welt,

Zu verlehnen in der Stadt.

Hinter dem Römer nah am Creutzgang, ist eine plaisante Stube mit Bett und Mra- beln, an eine einzelne Person zu verlehnen.

Ein grofer Eckladen auf dem grosen Korn- marckt, gegen die Herren von der Leyen von Creyfeld über, ist nebst Logie, auf bevorste­hende Herbst-und folgende Messen, billigest Preises zu verlehnen.