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Kasseler Neueste Nachrichten
Sonnabend'Sonntag, 27. '28 Dezember 1930
Schaffner" Werden Sie mich auch pünktlich in N.
Der oder jener erleidet ein leichte- Unwohlsein,
Wenn ein Gast nicht zur Tür hereingeht.
SCHACH-ECKE
Nicht alle finden die wohltätige Ruhe in Morpheus Armen.
Der Schreckrnstraum deS Schlafwagenschaffner-. Betten — Betten — Betten!
um auf das erneute Klingeln eines anderen Reisenden zu reagieren. .Geben Sie mir mal bitte die Weinkarte." »Bringen Sie sich auch ein Glas mit ladet ein dritter Gast mich freigiebig zu einer Flasche Sekt ein. Ich muß — leider — dankend ablehnen, darf ja nicht müde werden, einschlafen. Ich habe ja Dienst — schweren verantwortungsvollen Dienst auszuüben. Und die Nacht ist lang ... und der Wünsche der Gäste find viele — auch dann noch ost, wenn eigentlich schon längst Schlafenszeit wäre.
für ihre ungestörte Nachtruhe ihr Lager bereitet. Ich sah wohl manchmal beim Beltmachen, wie um die Lippen des mir — verständlicherweise — beigegebenen älteren Schaffners ein etwas spöttisches Lächeln spielte. Aber, das war nur zu Beginn meiner ungewohnten Arbeit. Dann zeigte das Antlitz meiner erfahrenen Kollegen nur noch eine gewisse sachliche teressiertheit: Da wären wir also — dachte ich fo bet mir im stillen — durchaus auf dem besten Wege, Frau Holle erfolgreich Konkurrenz machen zu können. Dennoch, ehrlich gestanden, als ich mit den rund zwei Dutzeno Betten fertig war, da war mein Bedarf auch körperlich durchaus und reichlich gedeckt.
Richt wahr", meinte mein Kollege, „is doch ne I tanz hübsche Leistung, die wir so neben all der ande- ren Arbeit mit dem Bettmachen aus,uhren müssen.
Ja " erwiderte ich mit einem Seufzer der Befreiung, 'das ist es" - und ließ mich ermattet aus eines der gerade frisch zurechtgemachten Betten nieder, um einmal Atem zu holen. Nur für eine ganz kurze Weile, denn schon kamen die ersten Gaste meines „fahrenden Hotels" Und damit setzt der Hochbetrieb em, der den Schlafwagenschaffner erst einigermatzen zur Ruhe kommen läßt, wenn alle Kmdlein schlafen, die da für eine Nacht in ^ne Hut gegeben.
Zunächst also habe ich: Dettkarten auszustellen, dafür zu sorgen, datz Herr Dr. Meyer nicht Die Schlafkabine von Frau Schultze "halt — der au,geregten Frau Lehmann zu versichern, datz ihr Platz ihr von niemandem fortgenommen werden kann — Fran Schultze die Furcht auszureden, datz ste durch das Schleudern des Zuges etwa aus dem oberen Bett
1 fafieK könnte das für sie reserviert ist. Herrn ». mutz ich zure'den, sich die gute Laune nicht verderben zu lassen, weil sein Schlasgenosse nicht auch schon ab
I Leipzig, sondern erst ab Halle mit ihm fahrt (und so, glaubt er, ihn unliebsam in seinem Schlaf stören wird.)
die Pädagogik. Und der Beamte wird keine Lor» beeren ernten, wenn er warren will, bis das Voll die Grundideen der neuen Welt begriffen hat. S» komm, es, datz er in d»n meisten Fallen „nachhelse» mutz.
Vor allem bei den Frauen. Frauen sind konservativ. Alte Bäuerinnen im Ural oder in der TundW sogar konservaiiv wie Kieselsteine. Sw begreifen dis Rolle nicht. Die sie zu spielen haben Sie totffen nicht, was eine moderne Frau ist oder lle wollen es nicht wissen. Der Beamte muß Kompromisse schließen. Er sag, sich: die Idee werden sie begreifen oder nicht de. greifen, dafür können wir ihnen noch Zeit lasten. Aber das Aenßere der .modernen Frau, das kommt nicht von selbst. Das mutz mit Gewalt durchgesetzt werden. Also wird nach und nach in allen Dörfer» dieses Dekret ausgegeben:
Bis dann und dann haben alle Frauen in kurzen Haaren und kurzen Röcken einherzugehen. Men, die e8 nicht tun, werden an diesem und jenem Tage die Haare und di« Röcke abgeschnitten.
Dann stehen die Fraurn bänderinaend auf dem Dorfplatz und unter dem Beiiallsgebeul der Jugend werden ihnen die Haare und die Röcke gekürzt.
Weinend verkriechen sich neugebackene „moderne Frauen" in ihre Hütten. Der Beamte berichtet freu» bestrahlend an die Oberbehörde: Bei nur ist der Fortschritt bereits getan.
5 Minuten vor Beginn
Hinter den Kulissen, bevor der Gong tönt
— während es einem anderen wieder nach meiner Gesellschaft verlangt. „Zur Unterhaltung, denn ich kann dock nicht schlafen". Und die lustigen drei Münchener Studenten, die da in der S.Klassegemeti^ Um eine Nacht schlafen - sollten, sie lassen mich überhaupt nicht zur Ruhe kommen- sie kloppen ihren Skat und — trinken dazu immer noch eins. Sitze ich dann doch endlich eine Weile ungestört m dem mir zugewiesenen kleinen Raum, so — drohe ich emzu schlafen Denn mir fehlt natürlich das Training des Schaftmrs Aber mit einiger Willensanstwngung kann ich doch immer wieder meine Müdigkeit bezwingen - kann aus dem Posten sein all Den vielen An Forderungen genügen, die so an Den armen geplagten Schlafwagenschaffner eigentlich — dies
zu betonen — die ganze Nacht übet gestellt werdew Auch in geistiger Beziehung habe ich meinen Wann zu stehen Ich muß mit dem Franzosen Franzostsch, mit dem Amerikaner oder Engländer Engltschmtt dem Bayern — doch nein: die Münchener Stuoente» haben mich durchaus verstanden, obwohl ich den an» heimelnden Dialekt ihrer schonen Heimat nicht be» herrschte. Sprachenkenntnis, Umgangsformen und Verkehrsgewandtheit — das alles verlangt man vom Schlafwagenschaffner.
=%n zwölf Stunden habe ich erfahren, datz dieser Beruf schon seinen Mann erfordert, wenn man ihn so erfüllen will, wie es das Wohl des Reisenden verlangt. Und ich wäre wahrscheinlich als Rötling gtan- zend durchgefallen, wenn man mir rn weiset Voraussicht nicht — wie schon gesagt — einen erfahrenen Schaffner zur ©eite gegeben hatte, der mir hals, all die Gefahren siegreich zu bestehen, die tn dem fremden Berufe auf den Reporter lauerten.
Für zwölf Stunden habe ich mich einreihen laffen in die kleine Armee der rund 400 Schaffner, die allnächtlich die reisenden Gäste in Deutschland betreuen, äwöls Stunden lang habe ich den durchaus nicht so einfachen, recht verantwortungsvollen Dienst eines SjJSSSffik «!<»'» ÄI 1000 komplizierte oft recht diskrete Wünsche mit an- .Wird besorgt," dann enteile ich wieder fluchtartig' hören müssen war um den Generaldirektor, der von >------• oberen Reisen-
einer Konferenz in eine zweite eilte, ebenso besorgt wie um den großen Herrn aus dem fernen Morgenlande — um den smarten Gentleman von der Themse- Stadt nicht minder, als um die rassig-elegante Französin oder um die gepflegte Korpulenz der »rau Krause aus Berlin — und der sichtlich wohlgestellte Mann aus der Pußta, der in geradezu idealer Weise der bekannten Figur ans dem Zigeunerbaron „mein idealer Lebenszwäck im Borstenvieh uno Schemäspäck" — glich, wurde nicht fürsorglicher von mir bedient, als der geistige Arbeiter oder der Vertreter des Werktätigen Mittelstandes, die zu den
‘^'atün^aV''id?i:ü? glttchitt-uttdttchtt^Wünlch«» ‘ vnlang, nach ttgendwrlchen Tropfen oder Tabletten
Befehl von oben:
Morgen fvrifchristlich!
d. Moskau.
.Wenn ein Volk tausend Iahte lang Im gleichen Stumpssinn dahingelebt hat, kann man es nicht von heule aus morgen zu den Ideen einer. neuen Aetit bv» kehren. Der Beamte des VolksstaatS ist deshalb nicht Vertreter einer höheren Gewalt, sondern Erzieher, der mit pädagogiscken Mitteln Aufklärungsarbeit lei» stet und die Vorschriften, die er durchzufuhren bat, vor dem Volke so motiviert, datz das Volk selbst aus sich heraus zur ErfMung dieser Vorschriften schreitet." , m ,,
Dieser schöne Satz findet sich in einer Broschüre fu. die Vollzugsorgane der Dorfsowjets. Et will besagen daß es nicht angängig »st, den Fortschritt anzu- bese'hlen Daß das Volk, vom Beamten belehrt, diel' mehr selbst Handlungen unternehmen soll, die im jpv tereife des Fortschritts stehen
Das ist die Theoi.c.. Die Praxis ist anders. In der Praxis will das Volk nichts als feine Ruhe haben
tut und tut den Fortschritt nicht. Es pfeift auf
Wann entdeckt man unser schlummerndes Talents Wann — wann — wann — wann und wir prominent . .
Kabarett
Aamen'cse prominente
Von Egon Larsen.
Kabarett bt< Namenlosen die Schatten am -ruoareil . . — Die kleine Blonde wandert rube- ünd ^mi ^RcaEuen°^r°veichränken, Kulissenteiwn uno Mit Jiequtiiten überladenen S.ellagen umher und memoriert ihren Text, den wir in fünf Mnu- ten draußen auf Der Bühne stnaen müssen mü nna der 'aufendköpfigen Hyd?a vörzustellen und ibr -u W;"' wer wir sind und was wir von ihr wollen mentar1? dlamenlosen, die Unbekannten, die engaae- kne mn CnnhUn-en Schauspieler und Tänzer, Chan- Poniften mj^^br-nnen. Textdichter und Som»
S die wir beuie aus dem Dunkel an
MnJ treten und vielleicht morgen, ach morgen ben"von^den"'rur Prominenz geworden sind? umwor- „E" den Direktoren gefeier, von den Zei.unaen: ad er verschwunden und vergessen, ausgepfiffen "ud uerhohrii von mitleidslosem Publikum um , betrogen, überzeugt von unfe= bie i^.tt^U'ertigkett. In fünf Minuten beginnt auf (,x5n j'ln[ Minuten werden wir
auf der Buhne stehen, die dem bewährten Künstler uud Talenisucher Willi Schaeffers jeden Samstag nachmittag von vier bis sieben Uhr in einer ber» !"^r Hauptstraße Gastrechi gewährt, seine Em- ^ungen vorzufuhren. Wir bewundern ihn und K d Lui Unendlich dankbar, daß er unermüdlich die ^ 'd^ ardeit auf sich nimmt, Woche für Woche neue Menschen, neue Gesichter ins grelle und unbarmherzige Licht der Scheinwerfer zu stellen, un- be unimert um Erfolg und Verriß, daß er uns um- 9t^t l c.anTCue?t' berat und tröstet tote ein guter da^. er unsere Sache zu seiner eigenen macht; L°^e^ elner der wenigen Großen im Reich des Kabaretts, Hilfe uto Verständnis bereithält für das Heer der Namenlosen, für fein „S.ndio".
r'Wir sind die . ." murmelt die kleine Blonde noch immer vor sich hin. Es fällt ihr schwer, sich d^ Tttt zu merken; sie ist Russin, sie wird nach der mit ihrem Begleiter, einem grauhaarigen Kla-
i?rr‘ nü baar russische Lieder vortragen, w zwischen zwei Versatzstücken und
ist untröstlich darüber, daß er hier, dicht hinter der Buhne, feine Zigarre nicht Weiterrauchen darf.
Reben ihm, vor dem Spiegel, korrigiert eine rassige schwarzhaarige Chansonette — sie wird den Schlager vom Titicacasee in den Saal schmettern — zum hundertsten Mal ihre Augenbrauen. Ein Tänzer- Paar in phantastischen Kostümen flitzt ans der ®ar= derobe^ an der Bühnentür — „Eintritt verboten" — lächelt ihnen die stolze Mama entgegen und hält den letzten Segen bereit. Eine kleine Gruppe Hai sich in der Ecke zufammengefunden, man kennt sich flar nicht und ist sich doch so nah in der gemeinsamen kleinen Angst und Not dieser fünf Minuten. „Barnowsky, der Theaterdirek.or, sitzt in der ersten
Reihe," flüstert der schmächtige junge Schauspieler. — „Quatsch, den kenn ich doch auch, der kommt nie ins Studio." Das Gespräch verstummt, Kurt Ro- bitschek, der Hausherr, spaziert rund und gemächlich, eine dicke Zigarre im Mund, durch den Raum. Kaum hörbare Seufzer klingen ihm nach. Wenn er doch . . . Aber er scheint das nervöse Volk nicht zu beachten. Nachher, vom Parkett aus, wird man ia sehen ... Da geht die Tür zur Bühne auf, und er erscheint, Willi Schaeffers, das rundliche Bäuchlein in eine weiße Kellnerjacke gepfropft. Aller Augen richten sich aus ihn, erwartungsvoll ängst-
Erfindungen von morgen
Technischer Wunschzettel für 1931 / Von R. H. KrancS
lich, bereit. „Wo ist die kleine Müller, die muß doch schon längst da sein?!" — Es stellt sich heraus, datz die kleine Müller nicht da ist, sie bat abtelefoniert, Grippe oder Kopfweh Wir wissen Bescheid. Wir kennen die Grippe und das Kopfweh, es ist das furchtbare Lampenfieber, Debutantenfieber. Na schön. Es wird auch ohne die kleine Müller gehen. Vielleicht sogar besser: eine Konkurrenz weniger ... — Da, rrrrr.....das Klingelzeichen. „Alles auf die
Bühne!"
Man hat ein Cafs aufgebaüt, eine Art Siteraten« caf6; das Milieu soll echt sein Wir setzen uns an die kleinen Tische, bekommen Kaffee und Kuchen, echten Kaffee und echten Kuchen, und sehr viel Gläser Wasser. Der riesige, rote Vorhang ist noch geschlossen. Schaeffers in seinem Kellnerkostüm steht davor und erzählt seinem Publikum,
was es zu erwarten hat. „Achtung!" — Schaeffer- bat seine Conference beendet, kommt zuruck, ruft uns halblaut zu: „Bewegung! Unterhaltung! Benehmt euch rote Im echten Cafe ...!"— und schon acht Der Vorhang aus das gelb-rot-weitze Rampen» sicht blendet unsere Augen, die Welt hort zwei «Dieter vor uns auf, dahinter gähnt ein unheimliche» ckwarzes Loch, gefahrdrohend und in kaum oerhal- ener Ruhe vor dem Sturm: der Zuschauerraum; ckwach erkennbar die erste Reihe halbhellcr i vale: Das Publikum. Wir unterhalten uns, ir.icken Kaffee, zum Kuchenessen hat nod> keiner so rechten Appetitt Die Musik setzt ein, vier Takte, mit nner kleinen Handbewegung gibt der Kellner Willi Schaeffers das Zeichen zum Einsatz, und urret Lied beginnt. ^Zsr sind die Namenlosen.
Die Schatteis am Cabaret, Uns schickt man keine Rosen Uns labt man nicht zum Tee.
12 Giunden Schlafwagenschaffner
Sine Reportage von Ernst Ludwig
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SchachsAufgabe Nr. 69
von E. Safener.
Schwarz
Weife
Weife rieht und setzt in 3 Zügen matt.
lerer Abwesenheit aufzeichnen, wer angerufen hat und was der Antufende jagen wollte.
L Dal—al. LX«tl (SM), 2. TXb4 matt 863. 2. TXcS matt b5, ?. 67—639 matt LdL. 2. Tetz matt
Fernsehdarbietungen, der Wunsch der Rundfunkhörer, sollten bekanntlich bereits im vorigen Jahr in das Radioprogramm ein- gesügt werden, aber die sich entgegenstellenden Schwte- riakeiten, welche sich in der Hauptsache um die Wellenfrage drehten, waren noch zu groß. Die letzten Forschungsergebnisse auf dem Gebiete der Kurzwellen berechtigen jedoch zu der Hoffnung, daß im kommenden Jahre das Fernsehen bestimmt Praxisreif werden wird.
Die Amateur-Photographen warten auf die große Vereinfachung der Farbenpho- tographie. Man kann zwar schon wunderbare ar- bentreue Ausnahmen, auch aus Papier, Herstellen, aber immer noch sind die Versahren so umständlich, daß sie für die Mehrzahl der Amateure nicht in Frage kommen. Die kopierbare Farbplatte muß noch erfunden werden.
Entgiftete- Leuchtgas ist ein langersehnter Wunsch, der noch immer der Er- süllung harrt. Mit seiner Einführung wurde eine große Zahl von Unglücksfällen wegfallen.
Wir dürfen diesen Wunschzettel an die Technik nicht abschließen, ohne nicht auch auf «n in seiner Gesamtheit noch ungelöstes technischwirtschaiilickes Problem hingewtesen zu haben. Es handelt stck um die Frage, rote sich di- deutsche Wirtschaft nach Möglichkeit vom Bezug verschiedener ausländischer ^>h stosse unabhängig machen kann. Teilerfolge sind schon zu verzeichnen. Es sei nur an Die vor ewigen Jahren gegluckte Herstellung von Benzin aus Kohle an die sogenannte. Kohlenverslussigung erinnert. Wie wünschensroert wäre es. wenn es deutschem Erfinder geist gelänge, Im Inland herstellbare, gleichwertige Ersatzprodukte etwa für die Bauuiwolliaser oder für den Gummi zu finden. Leider muß vorläufig in dieser Beziehung vor allzu großem Optimismus gewarnt werden.
haben wir ein ganzes Paket von Wünschen. Unser besonderes Interesse erregen alle Flugzeug-Konstruktionen, die sich für die Ueberquerung der Ozeane eignen, oder die nach dem Prinzip der „fliegenden Windmühle" ein senkrechtes Aufsteigen und Landen gestatten. Namentlich Verbesserungen in letzterer Hinsicht find wichtig, weil sie dereinst die vor der Stadt gelegenen Flugplätze überflüssig machen werden. Gleichfalls wollen wir Erfolge bei raletenbetnebenen Fahrzeugen und Flugzeugen sehen, auch wenn wir nicht so weit gehen zu glauben, datz sie dre >-chrin- macher einer künftigen Weltraumfahrt sind.
Televox,
dem auf Befehle hörenden elektrischen Diener wollen wir bald im täglichen Leben begegnen Im Laboratorium erweist er sich dank unermüdlicher amerilant» scher Erfindertätigkeit schon als recht vollkommen Cs handelt sich hier um einen Mechanismus, der die Fähigkeit besitzt, akustisch gegebene pichen m mechanische Arbeitsleistung umzusetzen. Avs dieie Wesse lassen sich beispielsweise durch Pfeifsignale Türen schließen, Motoren anstellen, Lampen einschailen u. a. m.
Vielleicht wird
der gesprochene Brief,
ein Problem, das im Prinzip schon gelöst ist. im kommenden Jahre eine für die Praxis brauchbare ftorm erhalten. Leichte und biegsame, somit im Bries Umschlag versendbare Schallplatt, n sind schon da, was fehlt ist noch eine billige Zusatzapparatur, um auf jedem Grammophon die eigene Stimme aus die Schallplatte bannen zu können Eine derartig umge» roanbeite Sprechma'chine soll uns außerdem, angeschlossen an einen Fernsprechapparat, wahrend un-
Lösung unserer Aufgabe Nr. 67
von Larsen.
Das vergangene Jahr hat uns zwar langersehnte technische Errungenschaften beschert — es sei hier nur an die große Ausbreitung des Tonfilms und der Bud- telegraphie, sowie an das Fernsehen erinnert — aber verwöhnt wie uns der technische Fortschritt einmal gemacht hat, stellen wir schon wieder neue Forderungen für das kommende Jahr an unsere Erfinder und Ingenieure.
Für bas Flugwesen
8
8
2
Lösung unserer Aufgabe Nr. 68
von Gottschalk.
L Kf2—«2, es, 2. Dxes matt
65, 2. Dc7 matt
KaS. 2. Db2 matt
Zur Theorie der
Damenindischen Verteidigung
Weife: Schwarz:
Ahnes
1. 62—64
2. Ssl—f8
t
5. 0—0
6. c2—c4
7.
®. Thomas
Letz—b7 e7—e« Lstz—e7 c7—pö C5X64
len, denn ionst (wie in 6er Weife mit D-. Vorteil.
Da« Damenindische D«- teidiaungs - S-ntem will verhindern, bafe Wei« zu einem stark. Bauern- »entrum aelanat. Deshalb 6... c5, 7.. . CXb. Jetzt mllfeie aber Schwär, unbedingt 8.. . dä spielst kommt Partie) i4—to In
8. e8X64 67—66?
9. 64—dö! eS—eö
Der d-Bauer kann na» türlich wegen 865 + nicht erobert werden.
10. $f8—el Sbtz-67
1L f2—f< TdS-c7
12. Ddi—eg. Um es—e4 zu verhindern.
12...... a7—»6
13, Scl-fS Tatz-ctz
Anscheinend gut, wegen! 14... e4, 15. ®Xe4, 16. Dxe4, SeS, 17. Te«, SX63.18. Dx63, Dxc4. ufm. Aber wie die Kolae zeigt, ist Der Zug schlecht!
14. f4Xc5
13—gö!
Kf8—e7 a7xfö $68—98 $a8—95 568-98
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15.
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Ke8—f8 a6—a5
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27. gff5Xf6 +
28. $64X64
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18. ®e<xc5
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20. $62—84
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17. ®08Xt4
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26. L62—göl Mit Der
Drohung SXf6
81. SfBXcS! Aus 1X92 wü- ?die Folge 32. 268, XH2, 33. KXH2, el +, 34. .«61 und der Bauer c4 ist aefefjett.
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32. $68—67 Anfgegeben, denn nach Rb6 acr.rün*» mert DH8 + nebst DXsJ die ichwarze Stellui.r.