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Kasseler Abendzeitung

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Nummer 301

Miiiwoch/Donnersiag, 24.-25. Dezember 1930

20. Jahrgang

Regierungssorgen auch zur Weihnachtszeit

Hindenburg, Brüning und Braun / Maßnahmen gegen die kommunistischen Hungerprozessionen / Die Gefangenen von Brest-Litowik protestieren

Sozialdemokratische Ltmorientierung?

(Von unserer Berliner Lchriftleitung.)

XV

eihnachten in Notzeit

Sine aktuelle Weihnachts Umfrage

th. Berlin, 24. Dezember.

Abschluß der politischen Beratungen vor der Weihnachtspause kann man die Besprechungen an- ansehen, die der Reichspräsident von Atn = denourg gestern und vorgestern mit dem Reichs­kanzler und dem preußischen Ministerpräsi­denten Braun gehabt hat.

In diesen Unterredungen, über die keinerlei amtliche Mitteilungen gemacht werden, ist wie man annimmt, wahrscheinlich in erster Linie von der weiteren Stellungnahme der sozialdemokratischen Partei zur Regierung die Rede gewesen. Denn

es ist bekannt geworden, daß fich innerhalb der SPD. neuerdings starke Neigung zum Uebergang in die unbedingte Opposi­tion geltend macht.

Dieses Moment muß natürlich von den maß­gebenden Persönlichkeiten stark beachtet werden, weil sich daraus eine Verlagerung des politischen Schwer­punktes nach rechts ergeben würde. Wenn aller­dings di« Kommunisten heute aus diesem Voraang bereits die Folgerung ziehen -daß nach Neujahr Ver­handlungen über den Eintritt der Nationalsozialisten in die Reichsregierung geführt werden sollen, so schießen sie damit über das Ziel hinaus. DieRote Fahne" will erfahren haben, daß bereits Koalitions­verhandlungen zwischen Zentrum und National­sozialisten im Gange seien und zwar zunächst unter Vermittlung der deutschen Volkspartei. Diese Nach­richt ist unzutreffend, denn von einem Eintritt der Nationalsozialisten in die Regierung ist bisher noch nicht die Rede gewesen, sondern

worden. Der Berliner Polizeipräsident hat insbeson­dere für den heutigen Abend ein verstärktes Polizei­aufgebot bereitgestellt.

25 Millionen Zwifchenkre-it für Berlin

Berlin, 24. Dezember.

Gestern sind, wie derLokal-Anzeiger" berichtet, auch die Verhandlungen über den restlichen Zwischenkredit Berlins in Höhe von 25 Millionen zum Abschluß gekommen, nachdem, wie schon berichtet, ein Vankkonsortium unter Führung der Preußischen Seehandlung der Stadt ebenfalls 25 Mil­lionen zur Verfügung gestellt hat.

Eegeoen worden sind die zweiten 25 Millionen von der Tontinentalen Elektrizitäts Union A. E. tn Ba­sel, einer Tochtergesellschaft der Preag (Preußische Elektrizitäts A. E.), an der auch verschiedene Schweizer und amerikanische Banken beteiligt sivb, Für diesen Kredit sollen der Preag die im Besitz der eoiadt de kindlichen Aktien der Deutschen Gesellschaft im Be­trage von rund 45 Millionen verpfändet worden sein. Dieser Kredit wurde vorläufig nur bis Mitte Mai 1931 bewilligt. Bis dahin soll sich die Stadt ent­scheiden, ob sie den Kredit verlängert haben oder ob sie das Aktienpaket veräußern will.

Welhnachten, das Fest der Freude und der Liebe und unsere trübe Gegenwart mit ihren Sorge» und Nöten wie will das zueinander pasien? Wer so fragt, der hat den Sinn des Weihnachtsfestes, den tieferen Sinn, nicht erfaßt. Gerade in unserer freudlosen Zeit hat das Weihnachtssest eine wahre Mission zu er­füllen.

Schenkt mehr Freud«, gebt «ehr L i e b e das ist die Mahnung für das dies­jährige Weihnachtsfest. Ihre Erfüllung aber hängt mehr von der Gesinnung als von den materiellen Mittel« ab. Wahre Lieb« findet immer den Weg zum Herzen des andere».

Feiertag der Liebe

Bon Prof. Dr. Reinhard Strecker.

Aus dunkelsten und kürzesten Wintertagen, von Allerseelen und vom Totensonntag her, nahen wir uns dem W.ihnachrsfeste. So ist unser Herz noch voll von traurigen Erinnerungen; voll von wehmütigem Ein­druck her menschlichen Vergänglichkeit. Und das ist ! her Glanz des Äcihnachtsfeftes! Mahnurz an ein Un= vergängliches! Trostloses Leuchten in der Nacht! Wir können viele Schickungen nicht begreifen, und wir kom­men aus vielen Widersprüchen nicht heraus. Fremd oder gar feindlich sind uns soviele Menschen und zum Mißlingen verurteilt soviele gut gemeinte Werke. Was bleibt bei der Rückschau? Wollen uns da nicht schier alle Werte unter den Händen zerrinnen?

Nachspiel zu Bresi-Litowsk

(Eigene Drahtmeldunz.)

die Besprechungen, auf die das kommunistische Blatt anscheinend anspielt, bewegen fich vielmehr auf der Linie einer allgemeinen Rechts- orientierung der Reichsregierung, nicht aber eines Eintritts der Nationalsozialisten in das Kabinett. Ob diese vorläufig vollkommen unverbindliche Fühlungnahme überhaupt zu ir­gendwelchen Ergebnifien führen wird, ist sehr zweifelhaft denn der Kanzler strebt offenbar in erster Linie dahin, daß sein Kabinett in der jetzigen Gestalt unverändert aufrechterhalten bleibt.

So geht der Kanzler nicht ohne Sorgen in den Weihnachtsurlaub. Dr Brüning wird Berlin erst am zweiten Weihnachtstag verlassen.

Oie Reichskanzlei im neuen Heim

Ferner hat gestern noch der Umzug der Reichs­kanzlei in das neue Gebäude staitgefunden, welches in den letzten zwei Jahren neben dem alten Bis­marck-Palais in der Wtlhelmstraße errichtet wurde. In diesem neuen Gebäude werden nun künftig alle Beratungssäle und Büroränme der Reichskanzlei untergebracht werden, während das Bismarck-Palais nur noch die Repräsenlationsräume und die Woh­nung »es Reichskanzlers enthalten wird. Ter Um­zug in die neue Reichskanzlei ist entsprechend der all­gemeinen Lage der Zeit ohne jede feierliche Veranstal­tung in aller Stille erfolgt.

Die erste Kabinettssitzung in diesen neuen Räumen wird wahrscheinlich erst am 12. Ja­nuar stattfinden, denn in der Weihnachrspause sind keine weiteren Beratungen vorgesehen, und vom 4. bis 11. Januar wird der Kanzler mit mehreren sei­ner Ministerkollegen durch die große Ostreise von Ber­lin ferngehalten werden.

Weihnachtsfreuden" der Polizei

Für die Weihnachtsfeiertage ist nicht nur in Ber­lin. sondern auch in anderen Städten des Reiches ein verstärkter Sicherheitsdienst der Polizei angeordnet worden, weil die Kommunisten nicht allein in Berlin, sondern auch an vielen anderen Orten sogenannte »Hungerprozessionen" an- gekündiat haben.

Diese Kundgebungen sollen nach einheit­lichen Richtlinten durchgesührt werden, welche von der Zentrale der kommunistischen Panei in Ber­lin ausgearbeitei worden sind. In einem großen Teil der deutschen Städte sind für heute und die nächsten Tage Veranstaltungen unter freie» Himmel verboten

Warschau, 24. Dezember.

Großes Aufsehen erregte am Dienstag abend di« Nachricht, daß die Verteidiger der Gefangenen vonBreft-Litowskan de» Staatsanwalt des Appellationsgerichtshofes in Warschau de» Antrag richteten, daß der für Brrst-Litowsk zuständige Un­tersuchungsrichter desselbe» Appellationsge­richts, Damant, zur gerichtliche» Verant­wortung gezogen werde» solle, da Damaat sich den gesetzwidrigen Anforderungen der höheren Behörde« bezüglich der Gefangenen gefügt hätte, «nd mit seiner Haltung zu der unmenschlichen und jedem Gesetze Hohn sprechende« Behandlung der Gefangene« beigetragen habe.

Außerdem wissen die Oppositionsblätter vou einer geplante« Zusammenkunft der sich bereits auf freiem F«ß befindlichen Gefange­nen von Brest-Litowsk z« berichten, in der Material Über die Behandlung gesammelt werden soll. Ferner meldet der national-demokratischeWieczor War- zawski", daß die sozialdemokratische Partei schon in den nächsten Sitzungen die Absicht habe, den Antrag einznbringen, die frühere Regierung als un­mittelbar für de» Brest-Litowsker Skandal verant­wortlich zu machen und vor das Staatstribu­nalzubringen.

Kabinett Steeg ergänzt sich!

Ei« schwerkriegsbeschadigter Pensio«smi«ister.

Paris, 24 Dezember.

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik wurde gestern ein Ministerrat abgehalten, an dem be­reits der Abgeordnete Dor mann (Radiale Linke), ein Schwerkriegsbeschädigter, der zum Pensionsmini­ster ernannt worden ist, teilnahm. Ministerpräsident Steeg unterbreitete dem Präsidenten das Dekret zur Ernennung weiterer Unterstaatsfekretäre.

Außenminister B r i a n d hat im Laufe des Mini­sterrats über die außenpolitische Lage Bericht erstattet. Der Wirtschaftsminister und der Finanzminister ha­ben über den Gesetzentwurf zur Förderung der franzö­sischen Landwirtschaft Bericht erstattet.

Frankreich

und das Dreimächte-Abkommen

Paris, 24. Dezember.

lieber die Unterredung, die der Vertreter des englischen Außenamtes C r a i g i e am Dienstag im fraurösische» AußeumiuiftertL« NM

sind in der Pariser Presse zum Teil widersprechende Nachrichten verbreitet worden.

Der sonst gut unterrichtetePetit Parisien" will Mitteilen können, vorläufig fei nur sicher, daß die sogenannten Flottenferien auf keinen Fall verlängert würden. Bei der Frage des Beitritts Frankreichs zum Dreimächte-Abkommen scheine es sich um ein Manöver zu handeln, um Italien aus seiner unnachgiebigen Haltung zu locken.

Das sonst links gerichteteOeuvre" wirst sich auf einmal zum Verteidiger der französischen Krieqs- rüstungen auf und setzt sich für den Beitritt Frank­reichs zum Dreimächte-Abkommen ein. Das Blatt hält es für aussi *tslos, die Verhandlungen mit Italien weiter zu führen. Bei Mussolini be­stehe der feste Wille, mit Frankreich in Meinungs­verschiedenheiten zu bleiben, da sich hierauf seine ge­samte Außenpolitik aufbaue.

Eine wertlose Organisation"

Brafilien hat kein Jntereffe am Völkerbund.

London, 24. Dezember.

DerTimes"-Korrespondent in Brasilien '-ringt feine Ueberraschung darüber zum Ausdruck, daß der Besuch des Generalsekretärs des Völkerbundes Sir Erie Drummond in Rio de Janeiro und ande­ren brasilianischen Städten so gut wie gar kein Interesse erregt habe.

Die einzige Zeitung, die zu diesem Besuche Stel­lung nahm, sei derDiario da Rotte", welcher schreibe, die brasilianische Regierung müsse hinsichtlich der Frage eines Beitritts zum Völ­kerbund die öffentliche Meinung in Betracht ziehen. Wenn sie dies tue, so würde sie aus keinen Fall nach Gens zurückkehren. Der Völkerbund sei wie die Erfahrung gezeigt habe, eine vollkom­men wertlose und teuere Organisa­tion, die von den europäischen Nationen, besonders von Frankreich und England beherrscht werde. Wo immkr auch das Eingreifen des Völkerbundes not­wendig gewesen sei, sei die ganze Völkerbunds­maschine zusammengebrochen. Alle internationalen Fragen von größerer Bedeutung seien stets außer» halb des Völkerbundes geregelt worden.

Poincarös Gesundung schreitet langsam voran. Die Aerzte Poincarös haben den Kranken gestern zwei Stunden lang untersucht, da sie durch eine Lun­genentzündung des Kranken beunruhigt waren. Nach der Untersuchung wurde folgender Krankheitsbericht ausgegeben: Die Besierung schreitet normal voran. Sie war in den letzten Tagen durch eine leichte Lun­genentzündung verzögen worden; diese ist jetzt aber behöbe«. Völlige Ruhe ui weiterhin notwendig.

Scheint es nicht oft wirklich, als hätte der Pessimist des alten Testaments recht:Alles ist eitel!"

Es wäre so, wenn es nicht eines in dieser schwie­rigen und fraglichen Welt gäbe: die Liebe! Und der hohe Feiertag der Liebe ist das Weihnachtsfest. Der höchste Feiertag des Jahres überhaupt!

Wohl gibt es wenig freundliche Augen und ret­tende Hände in der Welt, und ungezählte Tausende er­leben sie nie, so nötig sie es hätten. Wohl gibt es Hilfe, die nicht selbstlos geboten wird. Das mag man tadeln. Wo es aber Liebe und selbstlose Hilfe gibt, da gibt es nichts zu tadeln mehr. Da offenbart sich das Göttliche selbst.

Und wo wir selbst nicht Liebe empfangen, sonder» Liebe geben; wo wir selbst einem Verzweifelnden de» sonnigen Blick der Teilnahme und neuer Hoffnung schenken oder drückende Fesseln lösen, tödliche Aengst« verscheuchen, schwere Sorgen leichter machen können. Das mag uns nicht oft möglich sein; unsere mensch- lichen Kräfte sind ja leider beschränkt genug aber wo-uns solches je möglich war: ist es nicht immer ein Gefühl innigster Beglückung auch für uns selbst ge­wesen?

Der ewig gültige Wert der Liebe inmitten aller Vergänglichkeiten: das ist der Sinn dieses Fest?'

Notzeit!

Vo« Otto Thiel, M. d. R.

Run merkt mrn's überall: Es will Weih« nachten werden. Wie immer, wenn uns di« ersten Anzeichen dieses deutschesten aller deutschen Feste grüßen, beansprucht in den Herzen aller deutschen Menschen die Liebe größeren Raum. Der Drang, andere zu beglücken, wird entscheidend für das Handeln selbst hartgesottener Egoisten. Das Fest, das die christliche Kirche als die Eeburtsstunde des Hei­lands feiert, sitzt uns Deutschen schon aus germanisch- heidnischer Zeit im Blute. In ihm wurde dasJul- fest" als ein frohes Fest des Sieges des Lich­tes über die Finsternis gefeiert

Die Lage unseres deutschen Volkes bietet am heu­tigen Weihnachtsfest wenig Lichtblicke. Und in den Herzen vieler Millionen Volksgenosien herrscht di« dunkle Nacht schwerster wirtschaftlicher Not.

Ist aber nicht gerade der allgemeine wirtschaftlich« Notstand geeignet, in unserem Weihnachtsfühlen und -denke» wieder stärker als sonst die besondere Not derer fühlbar werden zu lasten, die von außerordent­lichen Schicksalsschlägen heimgesucht wurden, die an diesem Christfest in Sorgen und Nöten wehmütig zu­rückblicken auf eine glücklichere Vergangenheit? ®e» hört nicht auch das zu einer wahren Christtagsfeier, daß wir vor uns selbst und in unserem engeren und weiteren Kreise uns zu diesen notleidenden Vollsge- nosten als Bruder und Schwester beken­nen? Daß wir in der Glut der Weihnachtsfreude» unsere durch den Alltagskampf verhärteten Herzen wieder fähig machen zu jener immer seltener werden­den echten und wahrhaftigen Volksgemeinschaft, di« den einzelnen und die Berufe und Stände ihr Ver­hältnis zu allen Volksgenossen mehr durch Liebe als durch Interessen finden läßt?

Wer es gut meint mit unserem deutschen Volk und Vaterlande, der könnte verzweifeln, wenn er die tiefen Schatten auf sich wirken läßt, die das politische und wirtschaftliche Leben der Gegenwart auf unser Dasein wirst. Aber an dem deutschesten aller deutschen Feste, an des Heilands Geburtstag, da soll uns trotz alledem und allem der Glaube stärken, daß btt Liebe im­mer wieder den Haß überwindet, daß wir doch noch einmal den Tag erleben werden, an dem das ganze deutsche Volk sich als nationale Einheit fühlt und seinen Freiheits- und Existenzkampf führt mit

Untere reichbebilberte Weihnachts-Sonberbellage enthält Beitrage von:

Knut Samsun / Karl Nötiger / Albrecht Schaeffer / Georg Hermann / Frarttifek Langer u .a.

Weitere Beiträge biefer Ausgabe:

Es geht vorwärts trotz aller Not von Lanbeshauvtmann von Pavpenbeim

Die Ueberroinbung der beutfeben Wirtschaftskrise von Kammerpräsibent Dr. v. Kleefelb

Die Weltvolitik an ber Jahreswende tFortsetz.)

Aus dem Inhalt unserer Wechnachts-Ausgabe