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Nummer 258*

Montag, 3. November 1930

20. Jahrgang

Deutschlands Kampf um Gleichberechtigung

Ein Interview des Kanzlers: Keine Abenteuer, aber Anwendung alker vertragsmäßigen Reckte / Or. Luther fordert Reichsreform

Brüning über die deutscheAußenpolitik

Eigener Drahibericht.

Paris, 3. November.

»Petit Parisien" veröffentlicht eine längere Erklärung, die Reichskanzler Dr. Brüning dem diplomatischen Redakteur dieser Zeitung, Bourgues, anläßlich seiner kürzlichen Anwesenheit in Berlin ge­geben hat. In dieser Erklärung heißt es u. a.: Ich habe wiederholt und auch in meiner letzten Regie­rungserklärung nach den Wahlen erneut betont, daß die

bisherige Außenpolitik, di > sich als höchstes Ziel die Erringung der nationalen Freiheit, sowie der mora­lischen und materiellen Gleichberechtigung gesetzt hat, wie bisher unter Ablehnung aller Abenteuer in organischer Weiterent­wicklung aus de« Wege des Friedens weiterge­führt werden soll.

Diese Politik ist in ihren Grundsätzen, in der loyalen Durchführung der internationalen Verträge und in dem friedlichen Zusammenwirken der Völker sestgelegt. Wenn nun in der letzten Zeit ein gewisser Rückschritt in der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehun­gen eingetreten zu sein scheint, so ist das wohl mit darauf zurückzuführen, daß verschiedene innerpolitische Br^'änge und Ereignisse eine Beurteilung und Wer­tung in Frankreich gefunden haben, die nur in einem völligen Mißverständnis der eigentlichen Ursachen und Zusammenhänge ihre Erklärung finden kann.

Nicht Haß und Kriegsdrohung find ans den Wahl­urnen des 14. Septembers hervorgegangen, son­dern der Ausdruck eines tiesbedrückten und doch starken Volkes, das um seine na­tionale Zukunft ringt.

Die Stimmen, die wir aus Frankreich hören, brin­gen fast übereinstimmend eine Enttäuschung zum Ausdruck, daß die Konzessionen, die Frankreich durch Erleichterung der Reparationen und durch vorzeitige Räumung gemacht zu haben glaubte, in Deutschland nicht genügend gewürdigt würden. Darin liegt eine Verkennung der möglichen Auswirkung dieser verein­barten Maßnahmen. Ein halbes Jahr nach dem In­krafttreten -des Voungplans sind bereits allerorts Diskussionen über die Möglichkeit seiner Durchfüh­rung entstanden. Frankreich als Hauptgläubiger muß einsehen, daß keine deutsche Regierung ihrem Volle eine Milliardenschuld, die in ihrer Gesamtheit immer wieder als drückendst empfungen wird, durch die an sich begrüßenswerte Ermäßigung um einige 100 Mil­lionen tragbarer erscheinen lassen tann.

Wenn gleichzeitig be schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise dazu zwingt, mehrere Milliarden neue Steuern und Lasten aufznrrlegen, ist es selbstver­ständlich, daß jede deutsche Regierung sich alle ver­tragsmäßig zur Abwehr von Gefahren

für Wirtschaft und Währung zur Verfügung stehen I den Maßnahmen offen halten muß, für den Fall, daß sich die Voraussetzungen für die Erfüllungen dieser Zahlungen nicht einstellen sollten.

Andererseits scheint uns die Enttäuschung Frank- reichs über die angeblich nicht genügende Anerken­nung der vorzeitigen Rheinlandräumung nicht ge­rechtfertigt. Die immer wieder hinausgeschobene Ent­scheidung hat die Wirkung und den Eindruck dieser lang erwarteten Maßnahme, die zudem nicht ohne neue Härten und Belastungen vor sich ging, sehr ab­geschwächt.

Die endgültige Aufgabe dieser militärischen Dicherhei Smaßnahme hat indes keineswegs die Dis­kussion über die Sicherycitsfrage ein- für allemal aus der Welt geschasst. Immer wieder wird das Sicherheitsproblem gleichsam als Ausdruck eines anhaltenden Mißtrauens in den Vordergrund gestellt. Frankreich dürfte hierbei vielleicht verken­nen, daß man angesichts eines entwaffneten Volles, besten Grenzen nach allen Mchtungen offen sind und das von waffenstarrenden Nachbarn umgeben ift nicht immer von neuem die Forberyng nach Sicher- heil dem rechtmäßige,» Vcrtzaugen nach Abrüstung enigegenstellen tann, ohne die Un­antastbarkeit feierlich eingegangener Ver rüge anzu- zweffeln, deren Urheber zu sein gerade Frankreich sich zu rühmen weiß.

Nach unserer Auffassung haben alle Staaten glei­ches Rech' auf Sicherheit, und wir verstehen nicht, warum hier mit zweierlei Maß gemessen werden soll.

Die letzten außenpolitischen Vereinbarungen die zweifellos als ein wesentlicher Schritt auf dem Wege der Liquidation des Krieges angesehen werden kön­nen, werden erst dann zur vollen Auswirkung ge­langen, wenn die beiden Hauptkontrahenten, Deutschland und Frankreich, in fried­licher Zusammenarbeit mit den großen Nachbarstaaten den Boden für eine aufrichtige Verständigung weiterhin Pflegen und erschlossen auf dem genu nsam besch'ittenen Wege Westergehen. Eine Politll des kühlen Abwartens ist hier nicht am Platze.

Deutschland ist ./och west entfernt von der vollen Souveränität feiner Grotzmachtstellung. Solange die­ser unnatürliche Zustand andouert, wird Dcuifchlano mi' allen ihm zu Gebote stehenden friedlichen Mi teln auf eine Aenderung hinzuwirken versuch.'» und nach wie vor mit seinen berechtigten Ansprüchen hervortreten, deren Ausgleich, weit entfernt Beun­ruhigung hervorzurufen, zur Förderung des Friedens dienen wird.

Um die Sicherheit derc.

xx

irifchaft

Reichsbankpräsident Luther spricht in Dresden

Dresden, 3. November.

Bei der Einweihung des neuen Reichsbankgebäu­des hielt Reichsbankpräpbent D r. L u t h e r heute mit­tag eine Rede, in der er unter anderem ausführte:

Der Neubau wird in seiner Bestimmung zu einer Zeit übergeben .in der Millionen deutscher Menschen nach Arbeit verlangen. Aus diesen Gründen materiel­ler und seelischer Not ,ist es begreiflich, daß phanta­stische Pläne auftauchen, die durch Umformung der Gesetze ves bisherigen menschlichen Zusammenlebens das Schicksal zu wenden versuchen. Erfolge werden auf diesem Wege nicht beschieden sein. Nur die Ver­wirrung nimmt zu, und so manche Menschenkraft, die beim Wiederaufbau nützliche Arbeit leisten könnte, wird von der Wirklichkeit und den Möglichkeit- t e n, die sich dem deutschenVolke auch heute noch bieten, abgelenkt.

Sachsens Wille zum Reich bekundet sich in der be­sonders fördernden Mitarbeit, bie aus der fächsischen staatlichen Einstellung und der Sachkunde hervorragen­der Persönlichkeiten dem großen Problem der Reichsreform zuteilgeworden ist. Auch an dieser Stelle möchte ich aussprechen, daß das große innere Reformwerk, das auszuführen Deutschland jetzt im Be­griff ist und dessen wir so dringend benötigen, seine Vollendung nur in einer mutigen Reichsresorm finden kann.

Eine gute Reichsreform soll und muß die sorgfältige Pflege des Heimatgefühls umfassen, das sich selbst als Teil des Deutschseins erlebt und seine Verwirk- Jtdnina int Dienst am Ganzen sucht. Aus dieser Wur^l aber muß als Frucht eine seste Zusam- menfassung i>eutscher Staatskrast er­wachsen, die ungehalten und ungehemmt zur Losung

der schweren deutschen Aufgaben eingesetzt werden Sann.

Wir haben mitzuarbeiten und wollen Mitarbeiten an einer besseren Wellordnung, bic' von Gerechtig­keit, wirtschaftlicher Vernunft und sozialem Pflicht­gefühl beherrscht wird. Wenn Deutschland einen tragbaren Kapttalzinssatz zur Gesundung seines Wirtschaftslebens braucht so komm» es nicht allein auf die Kapitalviloung im Inland an, son­dern ebenso darauf, daß das Kapital über die Erde hin richtig verteilt und nicht an einzelnen Stellen aufgespeichert wird. Und weiter: Da Deutschland um seiner selbst willen und zur Erfüllung seiner 9' e - parationsverpflichtungen, wie kein Kun­diger bestreitet, einer baldigen und erheblichen Stei­gerung seiner Ausfuhr bedarf, so hängt seine Leistungsfähigkeit davon ab, daß die Weltmärkte nicht versperrt oder eingeengt werden, sondern sich dent natürlichen Wettbewerb offnen. Tie dritte große Gegenwartsfrage der Weltwirtschaft, die Frage nach der Aufwertung des Goldes und den darau- zu ziehenden Folgerungen ist für eine bestimmte Stellungnahme zur Stunde noch nicht reif.

Ganz allgemein aber soll die deutsche Oessentlich- keit wissen:

So sehr im Mittelpunkt des Sinnens und Ar­beitens der Reichsbank dir Festigkeit der Wahrung steht, die unerschütterlich ist: so ist die Reichsrank doch in jedem Augenblick, sich bewußt, daß die feste Währung nur eim> der Vorausfetzungen eines ge­sunden Wirtschaftslebens ist und daß die deutsche Wirtschaft daneben zu chrer Entfaltung klarer und sicherer Grundlagen tn Politik und Weltwirtschaft bedarf. Für die Ueberwindung der jetzigen schweren

Krise wird nichts wichtiger sein als Sicherheit der Grundlagen des deutschen Wir'schzftslevens, Sicher­heit nach innen und nach außen. Tas ist die Sicher- heitsforderung der deutschen Wirt­schaft.

Abermals Hervö!

Paris, 3. November.

Heros antwortet am Montag in derVictoire" auf eine Anfrage, die ihm von einer großen Anzahl von Lesern gestellt wird und die dahin geht, warum er seine Propaganda nicht besser zugunsten einer französisch - italienischen Annäherung unternehmen wolle. Heros gab der Aufsassung Aus­druck, daß der Unruheherd in Deutschland liege und ein neuer Weltenbrand nur oon dort aus seinen Ausgang nehmen würde. Ei selbst stabe zür Italien stets die wärmsten Gefühle gehegt. Sofort nach dem Kriege habe er heftig gegen die Art und

Weise protestiert, mit der man Italien nur Bro- 'amen hinwarf.

Mussolini sei jedoch viel zu intelligent, sich zu einem Angriff' gegen Frankreich hinreißen zu lassen. Er würde sich erst bann in ein solches Abenteuer stürzen, wenn Deutschland sich stark genug fühle, ihn wirksam zu unterstützen. Mit einigen wohlwollenden Gesten vom Quai d'Orsay aus könne die italienisch- französische Gefahr beseitigt werden.

Türkei fordert Revision

London. 3. November. '

Daily Te'egr^ph" meldet aus Konstantinopel; Der türkische Finanzminister hat an den Rat bet ottomamschen Schuld ein Telegramm gesandt, in dem er kategorisch erklärt, daß die Türkei nicht imstande sei, unter den jetzigen Bedingungen zu zalsien. Das Telgramm fordert eine Revision des Pariser Abkom- mens von 1928.

Wahlschlacht von Süd-paddington

»Von unserem Londoner 6.?.-Korrespoud enten.

Bei ver Untertans-Nachwahl in Süd- Paddington wurde mit 11209 Stimmen Vize­admiral Taylor, der Kandidat der beiden Zei- tungstönige Beaverbrook und Rothermere, ge­wählt. Der Kandidat der Konservativen Partei, Sir Herbert L i d i a r d, erhielt 10 268 und die Kandidatin der Arbeiterpartei Miß Evans'7944 Stimmen.

Die Wellen der politischen Leidenschaften gehen zur Zeit in England über alle Maßen hoch. Das be­wies unter anderem auch die vergangene. Woche ab­gehaltene Neuwahl von Süd-Paddington Süd-Paddington ist eines der größten und bürger-. lichsten Stadtviertel, mit einer Wählerschaft. von 50 000 Wahlherechtigten. Bei der letzten Parlaments- Wahl haste es den Konservativen Commodore King gewählt, ohne überhaupt einen Gegenkandidaten aus­zustellen. Jetzt waren in diesem Bezirk ein Labour- und nicht weniger als drei konservative Kan­didaten aufmarschiert: 1. Miß Evans von der Ar­beiterpartei, 2. Sir Herbert Lidiard von der offiziellen Konservativen Partei, 3. Admiral Taylor von Lord BeaverbrooksEmpire Free Trade"-Partei und 4. Mrs. Stewart-Richardson alsunabhängige" konser­vative Kandidatin. Ein liberaler Kandidat fehlte Doch auch so ließ sich die Verwirrung kaum noch wei­ter treiben. Und von vielen ist diese Nachwahl daher die .Wahlburleske von Paddington" genannt worden

Trotz alledem fft dieser Nachwahl eine nicht geringe Bedeutung beizumessen. In ihr spiegelte sich ein gut Teil von der

gegenwärtigen innerpolitischen Verwirrung Englands im Kleinen wieder. England ist zur Zeit im Inne­ren durch eine ganze Reihe von bedeutsamen Ereig­nissen erregt: in London ragt die Britische Reichskon- fcrenz und die Frage der Einführung oder Nichtein­führung von Reichsvorzugszöllen hangt von ihrem Ausgang ab; die Herbstsession des Parlaments ist unter fehl wenia ermunternden Ausblicken eröffnet worden, die Arbeitslosigkeit hat die größte Ziffer seit MeNschengedenken erreicht, die allgemeine Wirtschafts­lage ist so schlimm wie noch nie. und zu all dem ist noch just einen Tag vor der Nachwahl, wie eine Bom­be, die Kunde von der Revolte der Konservativen ge­gen ihren Führer Baldwin hineingeplatzt. Die At­mosphäre war also letzte Woche mit politischer Ener­gie' förmlich geladen. Und es war durchaus nicht verwunderlich, daß der Wahlkampf in Süd-Padding­ton sich mit einer Leidenschaftlichkeit abwickelte, die allen üblichen bisher bei englischen Nachwahlen ge­kannten Trubel weit übertroffen halte

Während der vielen Wahlmeetings, die abgehalt >n wurden, ging es am aufregendsten auf venjenigen des Empire Free Trade"-Kandidaren zu. Hinter ihm standen Lord Beaverbrook und Lord Rothermere und die beiden ZeitnnaSkönige und Balbwingeqnrr hatten keine Mittel gescheut, um einen großen Wahlruinmel in Szene zu setzen.

« Zudem erwies sich derEmpire Free Trabe"-Kan- didat, Admiral Taylor, felbst als ein überaus ener­gischer u. rebegewandrer Mann Er Hai währenb bes Krieges bieRenown", bas größte Schlachtschiff bei britischen Flotte kommanbiert. Lckrd Beaverbrook stellte ihn seinen Wählern als einenbraven, ehr­lich gesinnten, smarten Lleemann" vor, der Süb-Pabbington im Parlament alle Ehre machen würbe. Das zog: Tausende waren Feuer und Flam­me für denbraven Admiral", und .»nmal. als zu viel Schreihälse der anderen Parteien den Admiral im Reben störten, stand gar ein biederer ♦lann aus dem Volke auf und sagteIch, ein ehemaliger Ma­trose der Royal Navy bitte für meinen Admiral

Ruhe" . . . Admiral Taylor wurde auch als ein Man» mit Pu nchkrai t" angepriefen. in Po­litik. wie im Privatleben; er soll ein trefflicher Borer sein und an einem Abend mußte er, aus Wunsch kei­ner Managers, einem Boxkampf beiwohnen, mußte in den Ring treten, mußte einige Worte zum Publi­kum sagen, den Boxern die Fäuste schütteln, sich nut ihnen photographieren lassen und solcherart am näch­sten Tage die Leserschaft der Beaverbrook-Prefle als the map os Punch" erfreuen.

Täglich wurden Dutzende von Meetings unter freiem Himmel abgehallen, meistens abends. Ueberall herrscht ein unfreundliches Halbdunkel, echl britischer Rebel schleicht über nasses, schlüpfriges Pflaster, Rauchwolken und Whiskydünste kommen aus den Häusern. Aber dieses tit die gewöhnliche Londoner Atmosphäre. Sie dämpft hier keineswegs die poli­tischen Leidenschasren. Auf einem weitlufigen Platz irgendwo bei Queens Road haben

auf vier Lastautos die Vertreter der vier um bett Parlamentssitz streitenden Parteien

Aufstellung genommen. Die Lastautos stehen so nah nebeneinander, daß manche sich fast berühren. Doch trotzdem reden alle vier Redner gleich­zeitig, ja sie brüllen, mit Hilfe von Lauffpreehern in die Menge hinein, es ist ohrenbetäubend. Jeder preist seine Politik, als die bessere Ware, an.Unsere Partei ist die einzige, die mit der Arbeitslosigkeit auf­räumen kann!", hört man die Stentorstimme des ß» Stürme gewohnten Admirals rufen,Nur Empire Free Trade kann das Reich retten! Zölle für aus­ländische Lebensmittel, das ist es. was wir fordern nieder mit bem Ausländer, nieder mit der auslän­dischen Konkurrenz Schutz sür unsere Brüder, die Dominions »ich für ihren Handel--

Dicht daneben steht das Auto von Mrs. Ste­wart-Richardson, die zuerst eine Kandidatin Lord Rothermeres war und sich dann, als dieser ihr plötzlich untreu wurde, und für Admiral Taylor ein­trat, alsselbständige" konservative Kandibatin auf­gestellt hat.Rieber mit oen Presselords!", schreit sie mit heiserer Stimme. Ein Lastamomobil weiter sicht man den greisen, 77 Jahre alten Sir Herbert Lidiard, Baldwins offiziellen Kandidaten zur Menge leben.Zerstört nicht bie Einigkeit ber Kon­servativen Partei!", beschwört er säst flehentlich seine Zuhörer,Lebensmittelzölle werben bas Leben ver­teuern unb bie Prosperität behinoern Wählt Kon­servativ!" Unb noch eine Plattfom weiter hat sich enblich Miß Evans aousgestellt, bie Labour-Kan- bibatin unb polemisiert gegen bie biet konseivativen Kanbibaten zui gleichen Zeit:Welch jammeivolles Bilb, biese Verwirrung oei Konseivativen", inst sie mit etwas kieischenbci, abei weithin höibaier Flauenstimme aus,Sie erinnern mich an brei be­trunkene Musketiere, bie aufeinanber einhauen und selbst mehr wissen, was sie reben. Die Verwirrung, bie sie in ihrer eigenen Partei angerichtet haben, wollen sie nun am liebsten aufs ganze Reich übertra» gen Nimmer! Werst bie Tories ans Süb-Pad- dington hinaus! Wählt Labour!" Auf ber Strahl sieht man allerhano Propaganba-Autos e* beifahren.

Ein Lastauto ist, wie zu einem Karnevalszug, in ein kleines Kriegsschiff verwanbelt worben; Darauf haben ein Haufen, als Matrose» unb Marineoffiziere verkleidete junge Leute Platz genommen; bas ganze Schiff ist mit zahllosen Por- rraitz von Abmiral Taylor in voller Uniform be­klebt: bas Karneval-Kriegsschiff wirbt für ben Be- averbxook-Äattbidaten, benbrtben Mann ton ßtz