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7kr 257 * Zwanzistsier Zavrs«»

Kasseler Ärmste Nachrichten

Sonnabenv/Gonntag, 1/2. November 1930 / 7. BeNa-e

Aus der Praxis / (Sin paar Pillen von Peter pnrzelbaum

Gutes Geschält.

Viele Jahr« vor dem Strieg erschien in der Univer- sitätsklinik von Kiel ein stämmiger Laub mann — an­scheinend Mitte der vierziger Jahre — une bot dem Geheimrat v. Esmarch sein Skelett zum Verkauf an.

„Aber mein Bester, meinte Esmarch, „da würden wir am Ende doch ein wenig zu lange warten müs­sen, vis wir den Besitz anireten könnten — was Wollen Die denn überhaupt mit dem Geld anfangen?"'

„Ich will nach Australien auswanberu, Herr Ge­heimrat."

K u r e r f o l g.

Au dem vor etwa 25 Jahren verstorbenen Derma­tologen Laster kam eines Tages ein Mann, der an Haarschwund litt.

Laster untersuchte, schrieb ein Rezept und bedeutete dem Mann, er soll sich alle vier Wochen vorstellen.

„Ich wohne aber in Breslau," entgegnete der Pa­tient, „und kann doch unmöglich jedesmal deswegen nach Berlin kommen."

„Na schön. Dann schicken Sie mir alle vier Wochen einige Haare. Ich untersuche diese und verordne dann das Weitere," sagte Laster.

So ging das eine Zeit lang hin und her. Der Mann schickte Haare und Lasser Rezepte zu neuen Mirtttren und salben

Eines Tages kam ein Bries:

„Einliegend wieder einige Haare — es stnd meine letzten."

Der Spezialist.

An den bekannten Dermatologen Mfred Wolsf in Stratzburg stellte eins seiner Enkelkinder die Frage:

„Was ist denn ein Spezialist?"

Wolfs, ein großer Skeptiker, antwortete ihm:

„Ein Spezialist, das ist ein Arzt, der nur von einer Sorte Krankheiten nig versteht."

Das M e r kmal.

Der alte Hausarzt besuchte seinen Patienten und dieser begrüßte ihn mit den Worten:

„Guten Dag. Herr Dokwr — die Gichtschmerzen sind weg!"

„Das habe ich bereits an Ihrer Anrede gemerkt," lächelte der Arzt.

„Wieso?"

„Na ja — vorgestern, als der Anfall kam, sagten Sie zu mir: Liebster, bester Herr Doktor. Gestern wie es schon ein wenig bester geworden, sagten Sie lieber Herr Doktor und heute . . .?"

Das Fremdwort.

Das Jüngste der Familie ist erkrankt.

Der Hausarzt wird gerufen und, da beide Eltern abwesend, vom Dienstmädchen schnurstracks in das Kinoerzimmer geführt.

Hier untersucht er das Kind und. fragt die alt« Kinderfrau:

„Hat der Klein« in der verflossenen Nacht phan­tasiert?"

„So öwer man ganz dünn," war die Antwort.

Gutgemeint.

Mitten in der Nacht wurde der Landarzt von ei­nem Bauern aus dem Schlafe geklingelt. Er folgte dem Rufe und stolperte heim trüben Schein einer Oellaterne, mit der der Landmann den regennassen Weg beleuchtete, eine Stunde durch sie Gegend, um dann sestzustellen, daß es sich bei der Bauersfrau um eine lächerliche Lapalle handelte, zu welcher er

auch am nächsten Tage noch viel zu früh gekommen wäre.

Aergerlich brüllte der Arzt den Bauern an:

„Wie könnt Ihr wegen solcher Dummheit mir die Nachtruhe stören!"

„Wissen s, Herr Doktor," beruhigte ihn der Bauer, zahln könne ma oh net un da hatn nta Eahna bei der Nacht g'holt, daß S' wenigstens koa Zeit vcrsäuma."

Der schwierige Fall.

Während der Abendmahlzeit klingelte es an der Haustür, dann bringt das Mädchen einen Brief, der soeben draußen abgegeben rooroen sei, herein.

Der Arzt erbricht den Brief und liest:

„Lieber Kollege, kommen Sie doch bitte heute abend zum Slat in den Goldenen Löwen. Besten Gruß, Meier, Schulze."

„Du mutzt entschulidigen," sagte der Arzt zu seiner Frau, „daß ich dich heute abend allein lasse. Schwie­riger Fall — zwei Kollegen sind schon da."

Das gewechselte Markstück.

Karlchen hat ein Markstück verschluckt.

Die Mutter eilt mit ihm zum Arzt, und der ver­spricht, mit Hilfe von einigen Löffeln Rizinus und der entsprchenden Zeit die Geschichte in Ordnung zu bringen. Die Mutter kann jedoch nicht warten, und so bleibt Karlchen beim Onkel Doktor allein zurück. Das Geldstück erscheint dann auch wieder und froh­gemut trabt Karlchen nach Hause.

Unterwegs denkt er bei pch:

„Donnerwetter! Bon der Mark mutz doch minde­stens ein Groschen für dich absallen!"

Das Markstück wird also gewechselt und zu Hause angekommen, zählt Karlchen neun Groschen auf den Tisch:

„Hier, Mama, mehr hat Onkel Dokwr nicht her­an sgekriogt."

Stefan Großmann, der österreichische Journatt» und frühere Herausgeber des „Tagebuch", veröfsent- Iicht m diesen Tagen eine im Verlag S. Fischer er­scheinende Selbstbiogravhie unter dem Titel: „Ich war begeistert". Wir geben hier aus dem Buch, das Porträts der verschiedensten politischen und literari- ichen Persönlichkeiten enthält, einen Abschnitt, der Peter Altenberg gewidmet ist.

Ich hat.e das Glück, ihn kenneuzulernem, noch ehe di« Welt oder die Literaur von ihm wußte. Ganz deutlich erinnere ich mich an sein allererstes Manus­kript. Es war eine kleine Dichtung, die den Titel -LokalchronA" führte. Aus großen weißen Dogen stand seine eckige Kindevschrist, zehn Zeilen füllten in unwahrscheinlich großen Buchstaben eine Seite. Allenberg liebte die Ueberdeutiichkeit der Schrift. „Unleserlich schreiben", sagte er oft, .ist eine viel größere Gemeinheit als undeutlich sprechen". Als wir ihn kennonlernten, Pc la ar und ich, da hatte Mtenberg schon seinen berühmten polierten Glatz- wpf, und er war nicht mehr jung.

Er sah schon damals etwas grotesk aus. Rte hat meines Wissens Peter Altenberg einen Smoking oder gar einen Frack besessen. Nicht einmal im chwarzen Jackett habe ich ihn in zivanzig Jahren gesehen. Er hatte eine Vorliebe für etwas bunte englische Stoffe, für weiche sarbiige Hemden und da­zu grelle Schlipse oder Binden. Nie hat ein steifer

Der licht« Moment.

Ein hoher Beamter vom Kultusministerium kam neulich in die Wohl nicht ganz unbekannte Irrenan­stalt Dalldorf bei Berlin.

Kranke arbeiteten in dem großen Park und scho­ben Starrett — schwer mit Steinen beladen — vor sich her. Mit umgestülpter Karre trottete der Letzte ge­mächlich hinter seinem Kollegen her.

Der hohe Beamte aus Sem Kultusministerium hielt den Mann an: „Lieber Freuns," sagte er, „Sie müssen Ihre Karre umdrohen, sonst können Sie doch nichts cinläden."

„Det weetz ick von jan; alleene, du Dussel," ließ sich der Irre vernehmen, „aba sooo varickt bin ich nid)!"

Das peinliche Geschenk.

Um 1840 dozierte in Jena der später als Gynäko- loge in Berlin berühmt gewordene Dr. Martin. Dieser heiratete damals, uns da sich die vielen Verwandten und Freunde nicht verabredet hatten, so wurde das junge doktorliche Paar mit fast einem Dutzend soge­nannter Fischkellen beglückt. Eine dieser Schaufeln genügt betannttich für die größte Familie — nie« man» kann cs also dem Doktor verübeln, wenn er sich nach und nach der Fischkellen-Jnslation entledigen wollte und bei passenden Gelegenheiten solch ein Dtng weiter verschenkte.

Dazu eignete sich auch einmal die Höchst eines Bekannten. Marttn erschien, überreichte sein mit dem Rockärmel aufpoliertes Geschenk, daß dann auf den Tisch nebenan zu anderen „Greuels" wanderte. Im Laufe des Abends bemerkte Dr. Marttn mit zu- nshmender Beunruhigung, wie eine Dame nach der anderen in jenes Zimmer, in dem die Geschenke auf- gobaut standen, verschwand, die Fischkelle betrachtete und dann kichernd zurückkchtte, um sofort einer an­deren Dame etwas zuzuflüstern, die dann ihrerseits verschwand. — So begab sich Marttn schließlich selbst zu seinem Geschenk Er betrachtete es genau, wahr­scheinlich zum ersten Male, und fand nun zu seinem Schrecken auf der breiten Rückseite eingraviert:

„Gestiftet von sämtlichen Hebammen Jenas".

Hut oder gar ein Zylinder seine Glatze verdeckt. Er gehört« zu der Partei der weich geschwungenen Fibz- hüte.

Don dem Augenblick, da Altenberg sein erstes Manuskript, eben jene .Lckalchronik", veröffent­lichte, war er ein geliebter AZ cor. Oder nein, er war uns jungen Leuten mehr als ein Autor. Wir liebten es, wie er die Welt ansah.

Mtenberg war uns vor allem ein ästhetischer Rebell. Es ist schade, daß keiner von uns die Re­den heimlich ausgeschrieben und gesammelt hat, di« er in den Nachtstunden im Cafe Griensteidl gehal­ten hat. Altenberg redete mit Zungen — er würde böse sein, wenn er das läse — wie ein alttestamett­arischer Prophet. Die Erleuchtung kam über ihn, und er schrie feine Hymnen oder seine Haßreden mit erhobenen Fäusten hinaus.

In seinen hymnischen Reden kehrte immer wie­der eine Rede auf den Schlaff. »Schlaf", predigte er, «heiliger Reorganisator aller Kräfte". Mtenberg war für mhtzehustündigen Schlaf, wenn man chn nötig hatte. Er selber pflegte so zu leben, daß er zwischen vier und fünf Uhr nachmittags aufstand, sich ins Ca-fs begtib, dort big gegen Abend blieb, dann abends entweder in ein Restaurant oder im Som­mer in den Prater ging, am liebsten in eine Art

Lunapark, der damals -Venedig in Wien" hieß, zwischen zwei und drei Uhr nach s landete er in einem Nachtcass, das verließ er gegen Morgen. Und oann ließ er sich durchschlafen, so lange bis er auf» ivachte.

Besonders entsetzt war Mtenberg, wenn er junge Frauen traf, die nicht genug schliefen. Er fühlte sich veraniwortltch für die Erhaltung der Schönheit in seinem Lobensbezirk. Er hätte die schönen Mädchen und Frauen, die er kannte, am liebsten, bildlich ge­redet, unter einen Glassturz gesetzt, das heißt, er hätte ihnen am liebsten die Lebensregeln ausgezwun- gen, die für die Erhaltung ihrer Schönheit am not­wendigsten sind.

Mtenberg lehrte uns Jünger das Hinhören auf di« "stumme Musik" der Frauenseele. Dieser Jung­geselle, den man sich gär nicht anders vorstellen konnte als junggeselltg, hatte eine Zartheit im Um­gang mit Kindern, und dazu gehörten für ihn auch die jungen Frauen, wie sie sich wohl auch nur im Wiener Klima en.wickeln konnte. Er hörte die stum­men .Sehnsüchte" der Ki-ndcr und Frauen, mög- licherweise hörte er sie zuweilen falsch, aber immer­hin, er vernahm Stimmen, wo die andern taub sind. Er stärkte Frauen durch seine Hymnen, seine ästhetisch« Begeisterung gab den meisten erst den Mut zu sich selbst und damit die innere Sicherheit. Die Frauen nahmen seine Huldigung an. wurde« durch ibn heiter, und in diesem Zustand einer ge­wonnenen Souveränität wandten sie sich von dem glatzköpfigen „Uebertreiber" ab.

Die Geschichte von Peter Altenbergs Amouren ist eine Geschichte von bitteren Abweisungen. Erst spä­ter ist mir klar geworden, warum er unter seinen Affären so tief zu leiden hatte. Er flehte zu viel, und er halte nie Derbheit genug zu nehmen, wo er anbetete. Allmählich bekam er Hebung int Tragi­schen, und so suggerierte er den Frauen, während er um sie warb, die im Grunde notwendige Abweisung Immer wieder kam ihm ein anderer dazwischen, den er seinen .Mörder" nannte. Im Grunde genommen betrachtete er jeden Freund und sogar jeden Gatten einer schönen Frau als seinen Todfeind. Wie ost batte er seinen Schönheiten in ein Widmungsexcm. plar seiner Bücher bineingefdjrieben: »Mir erkoren, mir verloren", wie es im Tristan heißt.

Komisch war. daß dieser Schwärmer, der ein un­erhört hohes ästhetisches Ideal in seinem Kops hatte, sich zuweilen mit sehr bescheidenen Abschlagszah­lungen auf dieses Ideal begnügte. Was haben wir gelacht, wenn wir Altenberg plötzlich mit einem aus­gesprochen miesen kleinen Mädchen ertappten, das et sich in einem Park oder im Prater aus gelesen hatte. Besonders mit den Jahren, das läßt sich nicht leug­nen, ist er etwas unwahlerisch geworden, und manch­mal schämte ich mich seiner »Ideale". Andererseits, tnuß ich lagen, hatte er eine Fähigkeit, Ding« schön zu sehen und Schönheiten zu entdecken, wo unsere Augen vielfach versagten.

Der Stabhochspringer kommt ins Paradies.

WKW

1 in" H. "II f* ■ f i) WMMDGM'

Peter Alienberg und die Frauen / Bon Stefan Großmann

Am Familientisch

Auflösung der Rätsel in voriger Sonntagsnummer:

Lerscknttianfgata:

Magffches Quadrat:

ti

CEboiabe: Kurzweil.

Scherzfrage

Sie kann man eine Lampe am einfachsten für bat Schlafzimmer umbauen?

Welche Kinderlieber werben hier illustriert?

MW

Drri-Buchstaben-RebuS

Denksport-Aufgabe

Charade

Bon der letzten umfchlunaen. Schwebt das vollendete Ganze 3u bett zwei ersten empor.

Skataufgabe

Mittelhand riSfiert, nachdem er Eichelhand aufaeben mußte, Grotzsviel auf folgende Karten:

aW dW aA alt) aK a9 bA 610 äD 60

Er kriegt nur zivei Augen herein. Borhand hatte drei­mal so viel Augen tu der Hand als Hinterhand. Wie sind die Katte» verteilt, nno tote verläuft baä Spiel?

SCHACH-ECKE ESS

_ la

Lösung unserer Aufgabe Nr. 62

1. c2—c4, Bauer ober S. bel., 2. Tfl matt

8X13 (14), 2. Tbö

„Auch Meister machen Fehler“

Gespielt 1865 in Breslau!

Weitz:

Schwarz:

Auf 66—66 folgt 10.

Zuckertort

Andersten

ex65, SaS, tL 263, 6«

(es bricht 64!), 12. D65,

L e3—«4

«7—eö

Df6, 13. dxeö! usw.

2.

Sgl—fS

©68—cß

Auf 9. Ke8, 10. D65,

3. Lsl—bg

@68-67

Ds6, 11. f4I usw.

4.

5.

c2—cS 62—64

67—66

ÄS—67

10. Tbl—66 Dd8—e8

Auf 10.. S—68 gewinnt Weiß durch 11. Lg5,

6.

7.

0—0

Sf3—«5

Se7—86 67-66?

6Xg5, 12. DX« +, Kb7, 13. Tf5 +, Ke7.

Hier sollte Lf7 geschehen.

14. De6 matt.

8.

Sg5Xf7!

Sk6Xf7

11. $65—65 56X05

9.

Lb>—<4 +

fif7—<7

12. 2dX65 matt.

Anberssen ist in seinem Leben nicht so hereingefalle», in dieser hübschen kleinen Partie, bie eine bntorische Merkwürbtakeu ist.

Schachaufgabe Nr. 63 voa Dr. E. Pallas ka.

Schwarz abedefgh

a b c d e f g h

Weitz Weitz zieht und setzt in S düaen matt

Wem

Von Prof. Dr. med. M. Bogel, Dresden,

Würde man einer größeren Anzahl Menschen die Aufgabe stellen, anzugeben, was ihnen aus ein hin­geworfenes Wort zuerst einfällt, so wäre 10 gegen 1 zu wetten, daß auf das Wort .Wein" di« meisten mit .Flasche", .Glas" ober ähnlichen auf das Trin­ken hindeutenden Ausdrücken aniwotten, nur wenige aber auf den Eßgenuß. auf die naturgegebene köstliche frische .Traube" verfallen würden.

Das war nicht immer so? Früher atz man auch Im Rheinland gern die süßen Trauben, die ein recht wertvolles Nahrungsmittel und "in von alters her hochgeschätztes Heilmittel darstellen. In den Mittel­meerländern werden nicht selten am Tage 2 Kilo­gramm und mehr verzehrt, das bedeutet bei dem 18—25 Prozent betragende« Zuckergehalt der süd­

lichen Weine 2500 Brennwerteinheiten (Kalorien) oder soviel chemische Spannkraft, wie ein erwachse­ner SDiann bei mäßiger Arbeit im Lauf« des Tages verbraucht.

Der Nährwert steckt vor allem im Zucker. Etwa 500000 Zentner Fruchtzucker werden jährlich in deut­schen Weintrauben geerntet, aber leider nur ein ganz geringer Teil davon wird verzehrt, das meiste ver­goren, in Alkohol verwandelt, als Kohlensäure in die Luft gejagt. Der Nährwert der Traube erschöpft sich aber nicht in dem Zucker. Schon im 18. Jahrhundert gingen die Gichtkranken, die Magen-. Darm-, fieber« und Nierenleidenden im Herbst gern zu einer Trau­benkur in die Weinberge, und solche Kuren werden auch heute noch in Sanatorien und Kurorten bei den genannten und anderen Gesundheitsstörungen wie chronischer Verstopfung, Herzleiden. Fettleibigkeit usw mit Erfolg angewendet. Nicht nur der Vita­mingehalt, in dem die Traube den .modernsten" An­sprüchen der Wissenschaft zu genügen vermag, erweist sich dabei als toirlfam, sondern noch mehr der hohe

Gehalt an basischen Mineralstoffen, die die Ausfuhr von Stoffwechselschlacken begünstigen und damit den Organismus entlüften. So ist die harnsäurelöfende Wirkung der Weintraube von jeher ebenso bekannt und geschätzt wie die anregende und reinigende Wir­kung auf den Darm, und wo. etwa wegen empfino- lichen Zahnfleisches, das Verzehren der Weinbeeren Schwierigkeiten macht, wir» als nicht weniger vor- teilhaft der frisch abgepreßt« Traubensast verwendet, der gerade die wertvollsten Eigenschasten der Beere in sich vereinigt.

Aber eine solche stoßweise Zufuhr ist natürlich nicht das hygienische Ideal, wir können damit ja nur die schlimmsten Schäden ausgleichen. .Nicht was wir vier Wochen im Bade treiben, sondern was wir Die 52 Wochen des Jahres über tun. entscheidet nach Dr. Sonderegger unser Schicksal". Darum machen wir am besten, um der Entwicklung von Störungen vor­zubeugen, nicht nur ein paar Herbstwochen lang, son­dern solange es uns dir Natur überhaupt gestattet, Traubenkur".

„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!"

Die Antwort lautet eindeutig: richtige Ernährung 1 fetzt Weintrauben, ihre überragenden Gesundheitswerte helfen treiflidi im Daseinskampf.

undJhrbleibtgesund!