Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Hummer 250*
Freitag. 24. Oktober 1930
20. Jahrgang
Keine Einigung im Metallarbeiter-Konflikt
Aachvelhandlurigen zum Berliner Schiedsspruch gescheitert / Das Reichskabinett berät den neuen Etat / Italien und die Revisionsdebatte
Vertagt, aber nicht abgebrochen!
Eigener Drahtbericht.
Diack Rod ruft die Gemeinen
Wie das englische Parlament eröffnet wird / Bon George Popoff
th Berlin, 24. Oktober.
Die Verhandlungen in der Berliner M e - talltndustrie, die weit über Berlin hinaus von grundsätzlicher Bedeutung sind, weil damit der Ver- such einer Lohnsenkung verbunden ist, sind gestern in Berlin bis spät in den Abend hinein geführt worden, haben aber no ch nicht zu einer Verständigung geführt, sondern mußten vertagt werden.
Es handelte sich zunächst um die sogenannten Nach- verhandtungen zu dem Schiedsspruch vom 10- Oktober, wobei der Vertreter der Arbeitnehmer noch elnlutlt die ablehnende Stellungnahme der Metallar- bitter zum Schiedsspruch begründete, und darauf Hin- Wies, datz nact der Meinung der Gewerkschaften die Lohnsenkung wirtschaftlich und sozial nicht ge- rechifertigt sei. Der Vertreter der Industrie machte sich dagegen im wesentlichen die Begründung zu eigen, die seiner Zeit vom Schlichter zu dem Schiedsspruch bereits gegeben worden war und worin insbesondere die Notwendigkeit des Lohnabbaues zuin Zwecke einer Senkung der Produktionskosten hervorgehoben wird.
Nachdem diese sogenannten Nachverhandlungen ergebnislos verlaufen waren, machte der Vertreter des Arbeitsministcriums Mewes im Anschluß daran sofort einen neu'n Versuch, eine Annäherung der Parteien herbeizuführen. Man hatte von Anfang an damit gerechnet, daß die Nachverhandlungen keinen Erfolg bringen würden, und daß man infolgedessen im Wege euer freier Abmachungen eine Verständigung auf anderer Basis, außerhalb des vorhandenen Schiedsspruches, versuchen müsse. Der Vorschlag der Metallarbeiter, eine kurzfristigeVerlänge- rung des Tarifs vorzunehmen, wurde abgelehnt. Auch über die Arbeitszeitfrage. die in einem noch laufenden Rahmentarif geregelt ist, wurde keine Verständigung erzielt. Mewes bildete eine kleine V e r h a n d l un g s k o m m i s s i o n, die sich aus je fünf Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammensetzte und die dann fünf Stunden lang bis gegen 11 Uhr abends ihre Beratungen sartsetzte, ohne daß bisher eine Verständigung erzielt werden konnte.
Der Vertreter des Arbeitsministeriums vertagte infolgedessen diese Besprechungen und hat zunächst noch keinen neuen Termin für die Fortsetzung anberaumt, aber aus der Tatsache, datz man nicht vom Abbruch, sondern von Vertagung spricht, ist zu schlietzen, datz im Reichsarbeitsministerium nach wie vor die H o f f - n u n g besteht, eine E'i n i g u n g der Parteien herbeizuführen. Mewes wird zunächst dem Arbeitsminister über den Gang der Besprechungen Bericht erstatten.
Der Reichskanzler hat bereits gestern die Arbeitgeber zu einer Besprechung empfangen und man nimmt an, datz nun auch heute eine A b - ordnung der Arbeitnehmer sich zum Reichskanzler begeben wird, jedoch ist auch hierfür ein Termin noch nicht angfsetzt.
Oer neue Etat
vor dem Reichskabinett.
th. Berlin, 24. Oktober.
Das Reichskabinett wird heute nachmittag rufammentreteu, um zu dem neue« Etat für 1931/32 Stellung zu nehmen, und es ist möglich, daß es schon heute zur Verabschiedung dieses Etats gelangt. Wenn dann Anfang der nächsten Woche auch die zahlreichen Eiuzelgesetze des Resormprogramms verabschiedet find, wird die gesamte Materie dem
lose Dienstentlassung des früheren Oberbürger- meisters Böß verlangten, mit 97 gegen 59 Stimmen bei 41 Stimmenthaltungen und ungültigen Stimmen abgelehnt. Ein nationalsozialistischer Zusatzantrag, der die vorläufige Zurückhaltung des Zurruhesetzungsbescheides an Böß verlangt, wurde mit 142 Stimmen gegen 59 Stimmen bei einer ungültigen Stimme abgelehnt. Dagegen wurde ein deutschnationaler Antrag, der das Vorgehen des Magistrats mißbilligt und eine ordnungsmäßige Vorlage über die Pensionierung des Oberbürgermeisters verlangt, mit 101 gegen 95 Stimmen bei drei ungültigen Stimmen angenommen.
Tränengas
in einer Loebe-Deriammlung
Berlin, 24. .'»tobet.
In einer von 5000 Personen besuchten Kundgebung der Dresdener S. P. D. im Zirkus Sarrasani, in der Reichstagspräsident Soebe sprach, verbreitete sich, wie die „Voss. Ztg." meldet, plötzlich Tränengas, das offenbar in Form einet Bombe von politischen Gegnern geworfen worden war. Sechs Personen mußten
Rom, 24. Oktober.
Der „CorrierredellaSera" wirft in einem neuen Aufsatz unter der Ueberschrift „Die These Mussolinis^ den Revisionsbestrebungen Herves vor, daß sie nur auf die deutsch-französischen Verhältnisse abgestimmt seien. Man bilde sich ein, datz eine Einigung mit Deutschland, die ja auf Kosten der östlichen Vasallen zustandekommen würde, Frankreich vor den Gefahren schützen könne, die mit dem Wachsen des nationalen und kriegerischen Geistes in Deutschland am Horizont aufgestiegen seien. So könnte eine Revision der Verträge aber nicht ansgefatzt werden; sie dürfe nicht neue Ungerechtigkeiten an die Stelle der alten setzen und nicht nur zugunsten zweier Länder allein erfolgen. Frankreich habe den Frieden mit Deutschland nicht allein unterzeichnet, sondern mit anderen Mächten zusammen, ohne deren Hilfe es vielleicht einen ganz anderen Frieden und zwar nicht in Versailles, sondern in Bordeaux hätte unterzeichnen müssen.
Der wahre Friede in Europa könne nur durch neue vernünftige Abkommen mit allgemeinem Charakter gesichert werden, die die Un g e r e ch t i g k e i t der bisherigen Verträge nichtnurgegenüberden Besiegten, sondern auch gegenüber den Siegern, vor allem gegenüber Italien wieder gut mache. Jede andere Initiative sei ein weiteres Element der Unruhe.
Streng getrennt!
Dienstag, den 28. Oktober, wird das englische Parlament eröffnet. Im nachstehenden Artikel schildert unser ständiger Londoner Berichterstatter die alljährlich bei diesem Anlatz stattfindende Prozedur.
Dieses Jahr, da der König wieder gesund ist, wird alles wieder genau so fein, wie es vor zwei Jahren war, als ich ihn das letzte Mal das Parlament in eigener Person eröffnen sah. Es wird aber auch alles genau so sein, wie es vor hundert, vor zweihundert, ja schon vor sechshundert Jahren gewesen ist. Denn die heute geltende Prozedur der Pavla- mentseröffnung, mit all ihrem Prunk und all ihren kuriosen Umgangsformen, gehl etwa aufs Jahr 1350 zurück . . .
Schon am frühen Morgen ist ganz London a u f to e n Beinen. Alle wollen die königliche Pro- zession sehen. Endlich gegen 11 Uhr kommt sie aus dem Vorhof des Buckingham Palace herausgefahren. Voran reitet eine Schwadron der Horse Guards in voller Uniform, in blinkenden Kürassen und wehenden Puschelhelmen. Dann nicht weniger als fün vergoldete, von je vier Pferden gezogene Landauer, in denen die Hofchargen Platz genommen haben. Zum Schluß — die königliche Slaatskarosse.
Die königliche Karosse ist ein aus der Rokokozeit stammendes prächtiges Monstrum, ganz aus vergoldetem, teichgeschnitztem Holze, gezogen von acht Pferden. Den Abschluß des Zuges bilden zwei in Schwatz gekleidete Reiter, von denen jeder ein rie-
I hler herrschende Depression an die bereits von Hoover betonte Notwendigkeit erinnert, einen Teil der alliierten Schuldenraten zur Balanzierung des Budgets zn verwenden.
Schachts propagandafelöz"g
Reuyork, 24. Oktober.
Der frühere Reichsbankptäsident Dt. Schacht setzte am Donnerstag seine Vortragsreihe fort In Boston sprach er bei einem Essen, das der Bondklub ihm zu Ehren veranstaltete, am Nachmittag über die Ziele bet B. I. Z. Dr. Schacht wies darauf hin, daß man für den kommenden Winter in Deutschland mit vier Millionen Arbeitslosen rechnen müffe. Trotz der schwierigen Lage sei das Vertrauen in Deutschland gerechtfertigt. Am Abend hielt Dt. Schacht in der Harvard-Universität einen Vortrag über die Kapitalmärkte nach dem Kriege.
Methodist Tschiangkatfchek
Ucbcrtritt des chinesischen Staatspräsidenten zum Christentum.
Schanghai, 24. Ottober.
Der Uebertritt des Staatspräsidenten Tschiang- k a i f ch e k zum Christentum, der sich in aller Stille
sich in die Behandlung bet Samariter begeben, boch waren sie nach kurzer Zeit roieber hetgestellt. Die Rebe bes Reichstagspräsibenten Soebe würbe burch biesen Zwischenfall erheblich gestört.
„Die These Mussolinis"
Eigener Drahtbericht
Reichsrat überwiesen werden. Vorher will jedoch der Kanzler noch die Besprechungen mit den Läuderregierungeu zu Ende führen. Er wird sich zu diesem Zwecke wahrscheinlich Anfang der nächsten Woche zu einer Unterredung mit dem sächsischen Etaatspräfideuteu nach Dresden begeben.
25 Millionen Kredit für Berlin
Berlin, 24. Oktober.
Der stellvertretende Berliner Stadtkämmerer, Stadtsyndikus Dr. Lange, hat, wie die Blätter berichten, gestern Besprechungen mit Vertretern von Großbanken über die Gewährung eines kurzfristigen Kredites an die Stadt geführt. Es soll sich um einen Betrag von 25 Millionen handeln, der zur lieber brückung der augenblicklichen Kaffenschwierigkeiten dienen soll.
Berlin, 24. Ottober. In der gestrigen Stabt« verorbnetensitzung würben nach längerer Debatte zwei kommunistische Anträge, die die peusüms-
Washington hält an Trennung von Reparationen und alliierten Kriegsschulden fest.
Washington, 24. Oktober
Usbereinstimmenb mit einem Dementi Dr. Schachts oer vor seiner Abreise nach Reuyork ausdrücklich beton-«, die Reparationsfrage hier nicht erörtert zu haben, gibt das Schatzamt folgenlbeErklärung aus.
Tas Schatzamt hatte keine offiziellen Besprechungen, iveber mit offiziellen, noch mit inoffiziellen Vertretern fremder Staaten über die Revision der deutschen Schulden an Amerika, und von keiner Seite sind dem Schatzamt Anregungen zur Revision bei Schuldenabkommen mit den alliierten Regierungen zugegangen.
.United States Daily", das hiesige Organ für amtliche Kundmachungen, fügt dieser Erklärung hinzu, man betrachte Repara.ionen und alliierte Kriegsschulden nach wie vor als streng getrennt und halte an dem Standpurckt fest, daß die Bezahlung der letzteren nicht von der Erfüllung der elfteren abhänge. Im ähnlichen Sinne äußert sich ein inspirierter Leitartikel der »Washington Post', der u, a, WU Rücksicht auf die gegenwärtige
vollzog, hat in Schanghai und Nanking großes Aufsehen erregt. Nach dem wechselvollen Feldzug, aus dem Tschiangkaischek gerade jetzt siegreich hervorgegangen ist, ist die Taufe ein Schlag gegen die Kommunisten, die im Jangtse-Tal Christenvcr folgungen veranstalten. Die Taufe bildet einen Präzedenzfall, der weitreichende Folgen für die Gestaltung der politischen Verhältnisse Chinas haben dürfte Tschiangkaischek ist durch die Taufe in die Methodi- ften-Gemeinde ausgenommen worden.
Finnische Sensationen
Helsingfors, 24. Oktober.
Der Ches des finnischen Generalstabs Walle- n i u s, sowie zwei andere hohe Offiziere sind verhaftet worden. General Wallenius hat nach eingehendem Polizeiverhör gestanden, die Entführung des Expräsidenten Stahlberg organisiert zu haben. Der Präsident der finnischen Republik hat darauf General Wallenius seines Amtes als Generalstabsches enthoben. An seiner Stelle ist Oberst Tuompo zum finnischen Gen-eral- stabschef «mannt.
siges Beil in der Hand hält — als Symbol des könig. lichen Rechts, Den treuen Untertanen gegebenenfalls öen Kopf abznhauen. Die Musikkapellen spielen „Gov save lhe King", die Leute nehmen, da sie in der Karosse das freundliche Antlitz des Königs scheu, die Hüte ab und ein Teil von von ihnen ruft in englisch gemäßigter, doch unbedingt herzlicher Weise „Hurra". In der
ehrwürdigen Halle des House os Lords ' wartet unterdessen schon alles auf das Erscheinen des Herrscherpaares. Der große, mit schönem Holzschnitz- werk überreich verzierte Raum macht einen dunklen, fast finsteren Eindruck. Doch dieser schwarze Unterton gibt für das schillernde und farbenreiche Bild der glanzvollen Versanrrnlung einen höchst vorteilhaften Hintergrund ab. Drei Farben dominieren: weiß, rot und go 1 d. Sämtliche Peers, deren etwa 500 erschienen sind, tragen purpurrote Mäntel mit breiten Hermelinkragen und Weißen Spitzenmanschetten, dazu goldene Halsketten, glitzernde Orden und tausenderlei andere Dekorationen. Die meisten erscheinen mit ihren Gattinnen, die alle in großer Balltoilette sind und kronenartige Diademe im Haar tragen. Man sicht außerdem: Diplomaten in goldbeladenen Uniformen, Bischöfe mit dem Erzbischof von Canterbury an der Spitze, die Lovd-Oberrichter in ihren Allonge- Perücken, die noch reicher als die gewöhnlichen Peers gekleideten Herzöge des Reiches und noch eine große Anzahl anderer Würdenträger der Krone. Zum Schluß kommt der Prinz von Wales herein: etwas nervös verbeugt er sich vor dem leeren Dhron und nimmt auf einem Sessel zur Rechten des Thrones Platz. Alle unterhalten sich laut'und ungeniert. Und das Ganze macht den Eindruck einer überaus glanzvollen gesellschaftlichen Veranstaltung in früher Morgenstunde.
Dann wird plötzlich alles mit einem SJiale vollkommen still. Alles Sprechen, Flüstern und Rascheln hört auf. Aller Blicke richten sich auf die beiden Türen rechts und links vom Throne. Sie führen zur Robing Room, dem königlichen An- kleidesaal, und helles Licht dringt von dort in den etwas finsteren Saal hinein. Man sieht dort eine erwartungsvolle Bewegung: königliche Garden in roten Uniformen mit goldenen Panzerbrüsten und blinkenden Hellebarden stellen sich als Spalier auf. Hiernach schreiten gemessenen Schrittes herein: die Herolde und Insignienbewahrer; nach ihnen die vier Großen des Reiches — der Marqueß of Salisbury mit dem Reichsschwert in bei Hanb, bet Marqueß of Lonbonberry mit bem Reichshut, bei Eioßkämmeiei Viscount Lewisham unb bei Lord-Kanzler Lord Sankey. Unb bann unb dann —
»des Königs Aller Erhabenste Majestät"'.
Alles erhebt sich von den Sitzen. Der König im chweren, purpurnen Krönungsmantel, die Diamanten übersäte Krone Englands auf dem Haupte, hält die Hand der Königin, unb betritt in sehr feierlicher Gangart, fast gespenstisch langsam, boch mit unnachahmlicher Würbe ben Saal, grüßt nach brei verschiedenen Richtungen hin bie Versammelten unb läßt sich bann auf bem Throne nieder, während vier blut* unge Pagen bie Schleppen bei königlichen Mäntel auf ben Stufen bes Thrones mit Sorgfalt ausbreiten.
Mit lauter Stimme bittet nun bei König bie Vei- ämmelten, sich zu setzen. Nachbem bieses geschehen ist, tritt jeboch zum zweiten Male allgemeine Stille ein: bei König, die Königin, bet Prinz von Wales unb alle Anwesenden schauen mit sonderbar unruhigen Mienen nach dem anderen Ende des Saales hin unb bewahren
ein merkwürdig lang andauerndes Schweigen.
Es scheint, daß sie auf irgendetwas ungeduldig warten. Es ist ein etwas peinliches, ja beklemmendes Schweigen, aber gerade dieses mehrere Minuten währende Schweigen des Königspaares und bei noblen Loids ist bei wichtigste Teil bieses in Iahihundeiten ausgeaibeiteten Schauspiels. Es ist bas bramatische Walten bes Königs auf das Erscheinen bes Sprechers unb der Mitglieder des Hauses der Gemeinen: sie haben sich vor bei Schranke am anberen Enbe bes Saales einzufinden^ aber zunächst steht ihnen noch, bet Trabition gemäß; bas Recht zu, seine Majestät ein Weilchen warten zn lassen.
Denn es hat sich inzwischen folgenbes begeben: ber Lord-Kanzler hat, sofort nach Erscheinen bes Königs, ben
Zeremonienmeister des Oberhauses, ben berühmten „Black Rod"
(int Privatleben ein verdienter General a. D.), noch dem Unterhause «ttjaubtz es bie Gemeine» L