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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Nummer 241*

Dienstag, 14. Oktober 1930

20. Jahrgang

Das Ausland zur Reichstags-Eröffnung

Starkes Interesse an den Berliner Ereignissen / Brüning über Sie deutsche Wirtschaftskrise / Verhandlungen über Bildung einer RechtskoaMion?

Noch allerhand Lteberraschungen" igener Drahtbericht.

statt der Horchwerke, in der Apparatefabrik Turbin und in der Kunstschmiede Schulz u. Holdesleitz.

Oer Vormarsch aus Sao Paolo

Britische Staatsmänner

Von unserem ständigen Londoner Korrespondenten.

ausgefallen. Soweit sich bisher übersehen läßt, habe» sich aber 75 bis 80 Prozent der Belegschaft für die Ablehnung ausgesprochen.

Heute früh sprachen sich bei der Firma Hasse u. W r e d e 265 von 420 Arbeitern für den Streit, in der Fahrstuhlfabrik Flohr, Chausseestraße 35, 350 Arbei­ter von 750 für den Streik aus. U.n VA Uhr legten die 350 Arbeiter die Arbeit nieder und demonstrierten in einem geschloffenen Zuge, der sich durch die Chauffeestratze und Linienstraße nach dem Brunnen­platz begab.

Der Streik schwebt bereits in den Firmen Ru­dolf Hartmann, Eisengießerei, in der Autouraten- fabrik Ade. Reinickendorf, in der Autoreparaturwerk-

Neuyork, 14. Oktober.

Ein der Associated Preß aus Porto Allegre zuge­gangener offizieller Bericht der Aufständischen be­sagt, hei dem Vorstoß der Aufständischen auf Staat und Stadt Sao Paolo sei es zwischen den Städten Carlopolis und Affonso Camargo an der Grenze der Staaten Parana und Sao Paolo zu einem fünfstündigen Gefecht gekom­men. Die Bundestruppen seien dabei zu­rückgeschlagen worden und hätten schwere Ver­luste an Toten, Verwundeten und Gefallenen er­litten. Die Ausständischen hätten zahlreiches Kriegs- gcrät erbeutet.

Paris, 14. Oktober.

Der Zusammentritt des Deutschen Reichstages findet in der Pariser Presse anher- srdentlich lebhafte Beachtung. Die Blätter bringen fpaltenlange Artikel mit allen Einzelheiten der Vor­gänge sowohl im Reichstage selbst als auch im Tier- Sarten und über die Zwischenfälle in der Gegend der Leipzigerstraße.

DerPetit P a r i s i e n" meint, daß die Eröff­nung des Reichstags für Brüning, infolge der Auf­forderung der Wirtschastsparter an den Minister Bredr, sein Amt niederzulegen, schlecht gewesen fei. Dies sei ein Zeichen gespannter politischer Lage. Die nächsten Tage würden deshalb noch allerhand Ueberraschungen bringen.

Pertinax kommt intEcho de Paris" bei Er­rechnung der Abstimmungen des Reichstages im aller- günstigsten Falle auf eine Mehrheit von 13 Stimmen für Brüning.

DasIourna l" bezeichnet die Finanzfrage als die wichtigste, die der Reichstag zu lösen habe. Gegen den starken Goldabfluß aus Deutschland sei auch die Erhöhung des Diskontsatzes ein unwirksames Mittel.

Mordanschlag gegen pilsudski?

(Eigener Drahtberich 1).

Kem gutes Vorzeichen"

World" zu den Berliner Vorgängen.

Reuyork, 14. Oktober.

Die Vorgänge in BeMn haben in Amerika großes Puff eh en erregt. In einem Leitartikel derWorld" »girö gesagt: Die Szenen, die sich am Montag in den <Lkraß en Berlins abgespielt hätten, seien kein gutes Porzeichen für die beginnende Tagung des -deutschen Reichstages und für ganz Europa von größter Wich­tigkeit.

London bewahrt Arche

London, 14. Oktober.

Die Ausschreitungen in Berlin haben in London Allgemein einen schlechten Eindruck gemacht. Daily Mail" meint jedoch, die Demonstranten seien durch die Polizei -aufgebracht worden und hät­ten ihren Gefühlen dadurch Ausdruck verliehen, daß sie dort Schaden anrichteten, wohin sie durch die Po- ligei zurückgetrieben worden seien.

Das Gesamtinterefle an den Vorgängen in Deutsch­land hat auf jeden Fall in England zugenommen. Dies geht auch aus einem Artikel derT i m e s" üb e r die Stah lh e lmb ewegung hervor, von der es heißt, daß sie stärker und besser organisiert und reicher ausgerüstet fei als je zuvor.

Warschau, 14. Oktober.

Extrablätter der Regierungspresse teilten gestern abend zur Rechtfertigung der zahlreichen weiteren Verhaftungen von Mitgliedern der Sozialistischen Partei mit, daß ein Mord- anfchlag gegen Pilsudski und andere Kabinettsmitglie­der aufgedeckt worden sei. Die Ausführung dieses Planes sei bereits auf kommenden Sonnabend an­gesetzt gewesen.

In den Kreisen der Sozialistischen Partei wird dagegen erklärt, daß diese alle Gewaltakte seit Er­richtung der Republik Polen grundsätzlich verurteile, und daß daher die Anklage nur als Vor- wand erscheinen könne, um die Maffenverhastun- gen von Mitgliedern der Sozialistischen Partei wäh­rend des Wahlkampfes vor der Oeffentlichkeit zu rechtfertigen.

Nach allem, was man an Pilsudskis Methoden kennt, muß man sagen, daß vieles, wenn nicht alles für diese Kommentare der Sozialisten spricht. Diese Methoden werden auch durch folgende Meldung illustriert:

Posen, 14. Oktober. Gegen den ehemaligen deut­schen Abgeordneten Graebe hat nunmehr nach sieben Jahren die Staatsanwaltschaft in Brom­berg in Sachen des Deutschtumbund-Prozesses An llage erhoben. Graebe, der im Deutschtum in Posen eine führende Rolle spielt, ist bereits vom Unter­

suchungsrichter vernommen worden. Der Prozeß soll noch im Laufe dieses Monats verhandelt werden, da mau noch vor den Wahlen zu einem Urteil kommen will, und Graebe Aussicht hat, wieder in den neuen polnischen Sejm gewählt zu werden.

Gespannte Lage in pofen

Posen, 14. Oktober.

Vor dem Gebäude der Polizeidirektion in Posen, wo die verhafteten Anführer der Sonntagsunruhen untergebracht sind, bildeten sich gestern um 22 Uhr große Menschenansammlungen. Die Poli­zei war in höchster Alarmbereitschaft, und vor dem Gebäude standen eine Anzahl Lastautomobile, die mit bewaffneter Polizei besetzt waren. In der Stadt gingen Gerüchte um, daß es abermals zu antideut­schen Kundgebungen kommen werde. Durch die Kaffeehäuser und Restaurationen zogen Studenten­gruppen, um hier deutsche Zeitungen fort­zunehmen und zu vernichten. Mehrere Studenten wurden verhaftet, kurz nach Mitternacht aber wur­den sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Diese Studen­tenverhaftungen waren der Anlaß zu den großen Menschenansammlungen vor dem Polizeipräsidium. Zu weiteren Ruhestörungen ist es nicht mehr ge­kommen.

Srüning beschwichtigt!

Paris, 14. Oktober.

Reichskanzler Dr. Brüning äußerte sich in einer Unterredung mit dem Sonderberichterstatter derVo­lonte" über innen- und außenpolitische Fragen.

Zu dem Youngplan betonte er, daß Deutsch­land zur Zeit an eine Revision einzelner Punkte nicht denke und auch nicht die Absicht habe, um ein Moratortum zu bitten. Deutschland habe frei- licy im Youngplan nicht die Erleichterungen erfahren, die es erhofft habe. Er hoffe, daß die Reorgani- sierung der Finanzen gelingen werde. Wenn aber die Wirtschaftskrise anhalten sollte, dann wäre er selbst nicht in der Lage vorauszusagen, was dann eintreten wirb.

3)r. Brüning ging sodann auf die Außenpolitik über und betonte, die Rheinlandräumung habe nicht die Entmannung mit sich gebracht, wie sie von Frank­reich erwartet worden sei. Das liege vielleicht daran, daß man in Deutschland viel eher mit dieser 5rnn2niLn9 SCrC^net habe. Sicher kenne man in Frankreich nicht alle Einzelheiten der jetzigen Lage Um eine deutsch-französische Annäherung ! eJm?? müäe man in Frankreich

t>telme$r bas deutsche Elend erkennest Frankreich dürfe nicht bei dem leisesten Alarm seine Kredite zuruckziehen und sich auch nicht durch die in einer der nächsten Reichstagsfitzungen zur Abstimmung gestellten Anträge über die Zurückweisung des Sjonng- planes beeinflussen lasten, denn diese Anträge würden im Reichstag keine Mehrheit finden. Man müsse viel­mehr die Lage mit Ruhe übersehen. Er betonte zum Schluß, daß er eine Zusammenarbeit mit Frankreich wünsche.

Oie Berliner Streikbewegung

Berlin. 14. Oktober.

Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, find die AbZimviungen über den Schiedsspruch in den einzel­nen Betrieben der A. E. G. nicht ganz einheitlich

Loebe oder Scholz?

Oer Kampf um die Besetzung des Reichstagspräsidiums 3m Hintergrund die Mehrheitsfrage

th. Berlin, 14. Oktober.

Die Verhandlungen über die Neuwahl des Reichstagspräsidenten wurden bereits ge­stern in Gestalt einiger interner Besprechungen und Frattionsberatunqen aufgenommen. Es hat sich jetzt eine wefentlich stärkere Opposotion gegen den Plan ergeben, den bisherigen Reichstagspräsidenten Loebe unwiderfprochen wieder zu wählen. Die Si­tuation ist in diefer Hinsicht vollkommen verändert, und man muß gegenwärtig mit einer Kampfstimmung und einer Gegenüberstellung der beiden Kandidaten Loebe und Dr. Scholz rechnen. Der Vorschlag, den volksparteilichen Fraktionsfübrex Dr. Scholz zum Reichstagspräsidenten zu machen, geht von einer Be­sprechung aus, die gestern im Kreise von Vertretern der rechtsstehenden Parteien, einschließlich der Na­tionalsozialisten ftattgefunden hat. In diesen Kreisen hat man den Wunsch, keinen Sozialdemokraten wieder als Reichstagspräsidenten ,u wählen und deshalb ist Dr. Scholz vorgeschlagen worden. Die Fraktion der Deutschen Bolkspartei hat gestern ibcud in einer langen Sitmng sich damit einverstanden erklärt, diese Kandidatur zu unterstützen, da sie von mehreren großen Parteien vorgeschlagen wird und auch Dr. Scholz persönlich ist unter diesen Umständen damit einverstanden.

Es gilt aus Grund der gegenwärtigen Besprechungen bereits als sicher, daß die Rationalsozialisten, Deutsch- nationalen, Wirtschaftspartei und die gesamte gemä­ßigte Rechte, einschließlich der Deutschen Volkspartei für Dr. Sckolz stimmen werden, während nach dem jetzigen Stande der Dinge, Zentrum, Sozialdemokra­ten und Staatspartei für Löbe eintreten. Es würde dann auf die Haltung einiger kleiner Split­tergruppen und auf die Besetzung des Hauses an- koinmen, um die Entscheidung berbeizuführen, da diese beiden großen Gruppen nebeneinander gleich stehen, und da auf die stimmen der Kommunisten ohne bei der Präsidialwahl nicht zv zähle», weil

die Kommunisten immer nur für einen Abgeordne­ten der eigenen Partei ihre Stimme abgeben.

Die besondere politische Bedeutung, die in dieser Kandidatur Scholz für den Posten des Reichstags- Präsidenten liegt, ist jedoch in einer anderen Richtung zu fuchen. Es handele stch bei den gestrigen Frak- tionsbesprechunqen ganz offensichtlich um eine andere Entfcheidung, nämlich um die Frage einer politischen Mehrheitsbildung im Reichstag überhaupt. Unter diesen Umständen wird das Zentrum vor die schwerwiegende Entscheidung gestellt werden, ob es mit der gesamten Rechten, von den Nationalsozialisten bis zur Volkspartei, eine Mehrheitsregierung bilden will. Dabei ist zu beachten, daß auch die Unter­stützung der Sozialdemokrat en für das Programm des Kabinetts Brüning sofort hinfäl - l i g werden würde, falls etwa der bisherige Präsi­dent Loebe nicht wieder zum Reichstagspräsidenten gewählt werden sollte. Wenn die Mehrheitsbildung nicht gelingt, so würde der S t u r z d e s K a b i - netts Brüning wahrscheinlich binnen kürzester Zeit zn erwarten sein, was man in parlamentarischen Kreisen wiederum allgemein als den baldigen Ueber- gang zu einer außerparlamentarischen Regierung aus- spricht.

Es ist bemerkenswert, daß der Gedanke, die Par­teien der Rechten, einschließlich der Rationalsoziali- sten, sowohl für die Neuwahl des Präsidiums als auch für die Mehrheitsbildustg der Regierung zu ver­einigen, darauf zurückgesührt wird, daß auch aus Kreisen maßgebender Banken daraus hinge­wiesen wird, man könne die unliebsamen Vorgänge am Devisenmarkt und an der Börse vielleicht am be­sten dadurch bewältigen, daß man eine Stabili - fierung der parlamentarischen Mehr- h eit mit Einschluß der Nationalsozialisten versucht In diesem Sinne sollen gestern bereits Besprechun­gen zwischen führenden Vertretern einiger Banken und Führern der R"""""tfozialisten ftattgefunden habe».

G. P. London, Mitte Oktober.

Die britische Reichskonferenz, die jetzt im großen Empfangssaal des Foreign Office tagt, spiegelt in anschaulichster Weise jene klug aufgebaute und imposante Staaten st ruktur wider, durch welche das demokratische Britische Reich heute fester und sicherer zusammengehalten wirb, als es einst beim rein autokratisch regierten Römischen Im­perium der Fall war.

Bekanntlich gehören dem Britischen Weltreich, außer dem eigentlichen Großbritannien und seinen Kolonien, noch folgende sieben Länder, als mehr ober w miger unabhängig verwaltete Staaten ober Domi­nions an: Kanada, Australien, Neu-Seeland, die Süd­afrikanische Union, Neufundland, der Irische Freistaat und Indien. Auf der gegenwärtigen Londoner Kon­ferenz sind fünf dieser Staaten durch ihre Premier­minister vertreten und zwar: Kanada durch Mr. Ben­nett, Australien durch Mr. Scullin, Neu-Seeland durch Mr. Forbes, Südafrika durch General Hertzog und Neufundland durch Sir Richard Squires. Den Irischen Freistaat vertritt der irische Außenminister Mr. Mc. Gilligan. Für Indien führt der Maharad­scha von Bikaner das Wort.

Seit der letzten Reichskonferenz im Jahre 1926 sind in England und in den meisten Dominions (außer in Südafrika und Irland) neue Regierungen ans Ruber gekommen. In einem Laube herrschen die Konservativen, im anderen die Liberalen, im dritten die. Sozialisten. Trotzdem verstehen sie sich unterein­ander durchaus nicht schlecht. Und auch die Tatsache, daß dieses die e r st e Reichskonferenz in der Geschichte Englands ist, die eine Lgbour-Re« gicrung einberufen hat, dürste däs Werk des Zusammenhaltes der verschiedenartigen Teile des Britischen Reiches kaum schwerer gestalten, als frühe­ren Regierungen.

Eine bemerkenswerte Persönlichkeit der Konferenz ist der kanadische Premier in ini st er Mr. R. B. B e n n e t t. Er gehört der konservativen Par­tei an und ist dergroße Mann" Kanadas. Er war lange Jahre Direktionsmitglied der Canadian Pacific Railway, dem Hauptlebensnerv des modernen kana­dischen Staates. Mr. Bennett hat außerordentlich viel für das Hineintragen der Zivilisation nach den Prä­rien und Wäldern des westlichen Kanadas getan. Die Sorgen der kanadischen Landwirtschaft, sagte er in einem Interview, liegen ihm vor allem am Herzen. Er ist überzeugter Protektionist. Fragen, welche sich auf das konstitutionelle Verhältnis der Dominions zum Mutterlande beziehen, interessieren ihn wenig. Eine intensivere Entwicklung des Handels zwischen allen Teilen dep Britischen Reiches schwebt ihm als Hauptaufgabe der Konferenz vor.

Der Premierminister von Australien, Mr. James Scullin, unterscheidet sich in vielen Dingen von seinem kanadischen Kollegen. Er ist kei­neswegs ein großer Unternehmer oder Geschäfts­mann. Er ist auch kein Konservativer. Scullin ist Sozialist. Er ist erst seit einem Jahr im Amte. Man nennt ihn denaustralischen Macdonald". Ramsay Macdonald hat ihm im Jahre 1906, als er Australien besuchte, bei der Wahlpropaganda für La- bour geholfen. Scullin ist irischer Abkunft. Daher etwas Stürmer und Dränger, etwas Fanatiker. Er will Australien so frei wie nur möglich von eng­lischer Abhängigkeit sehen. Doch auch er hat Sorgen: er will die schwere Lage der australischen Arbeiter er­leichtern und daher hat er, wie er das bei der Lan­dung sofort erklärte,keinen sehnlicheren Wunsch, als den Handel zwischen Australien und England stärker entwickelt zu sehen . . .

Mr. George Forbes, der Premiermi­ni st er von Neu-Seeland, ist wiederum ein ganz anderer Typ: weder Großunternehmer, wie Ben­nett, noch Sozialist, wie Scullin, sondern biederer Farmer, solider, bedächtiger Mann, strenger Puri­taner. Dem Aeußeren nach groß vom Wuchs, breit- chultrig, beleibt, das am solidesten und behäbigsten aussehende Mitglied der Konferenz. Er gehört der liberalen Partei Neu-Seelandes an. Selbft ein Far­mer, ist er vor allem um die Wohlfahrt der neufee« - ländischen Farmer besorgt, deren Wohlergehen, wie er erklärt, einzig und allein, von der Steigerung der neuseeländischen Ausfuhr nach Europa, vor allem nach England, abhängig ist.

Interessanter als der Vertreter von Neufundland Sir Richard Squires, als der irische Außen­minister Patrick Mc. Gilligan und als der Maharadscha von Bikaner, der wohl in Er­mangelung eines passenden Delegierten Indien ver­tritt, ist zweifellos der Hauptdelegierte der Südafrikanischen Union, General Hert­zog. General Hertzog nahm bereits an Der Reichs- kotrserenz des Jahres 1926 teil. Er gab auf der da-