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Nummer 195*

Donnerstag, 21. August 1930

20. Iahr^rrg

wlmtn?inä8 w6tK,ntmd|,lel?4mal nachmittags. AbonnementSvreiS: für den Monat 2,80 Jt bet tretet Za. enung%ae6üBr An ^n,n®ld,ä,^eae ^6e6o,n / Durch die Pott monatlich 2^0 ^-uSschliehlich Zu.

sV» än Sollen oon boderer Gewalt be itebt kein Anspruch auf vieteruna der Seituna ober aut eammelnSmmer »erlae SÄriftieituna unb Druckerei: Kölnische Stütze^ - °Televb°n'

teammetnummer 6800. Juristisch« svrechstunde teilen Dienstag non 6 bis 7 Uhr Kölnische Strotze Nr. 10.

Hessische Abendzeitung

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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Das Schlüffelproblem des Friedens"

Oaladr'er über die deutsch-französische Verständigung / Wahlreform vom Kabinett verabschiedet / Verständigung zwischen Landvolk und Konservativen

Oie pariser Hetze gegen Geeckt

(Eigene Drahtmeldung.)

Nächstes Thema: Reichsfinanzreform

(23 on unserer Berliner Schriftleitung.)

Paris, 21. August.

-t/er -citi oer radikal'sozialistischen Partei unt> ehemalige Minister Dalad ier besaßt sich in seinem OrganRepublique" mit dem deutsch-franzö­sischen Problem und erklärt u. a.: Ich bin

entschlossener Anhänger der deutsch-französischen Verständigung, die nach meiner Ansicht das Schlüs­selproblem des Friedens und der europäischen Ord­nung ist.

Entweder wird trotz aller unaufhörlich wiederaus- lebender Campagnes, durch die sich die Nationalisten diesseits und jenseits des Rheins auszeichnen, eine ' erstandigung erfolgen, und denen, die davon träu- nren, Europa in neue Konflikte zu bringen, Still­schweigen auferlegi, oder unsere Generation wird sich als ohnmächtig zur Erfüllung dieser großen Aufgabe erweisen. Dann wird nichts und niemand e;< nen neuen Weltkrieg verhindern können.

Deshalb bedauere ich, daß seit einigen Wochen eine übermäßige Polemik im Gange ist, die diese unerläßliche Verständigung verhindert oder verzögert. Die Aufnahme, die die Bücher des Generals von S e e ck t in der französischen Presse gesunden habe, bezeichnet Daladier geradezu als lächerlich.

Frankreich wende jährlich 14 Milliarden für feine Verteidigungsauf, d. h. mehr als die Hälfte der allgemeinen Ausgaben» Dies sei ein Einsatz, wie er in keinem anderen Lande der Welt erreicht werde-

Weitere Milliarden seien für den Ausbau der Ost- grenze bestimmt, und wieder andere für die Auf­füllung der Munitionslager usw. Das französische Heer verfüge trotz der einjährigen Dienstzeit über eine halbe Million Soldaten, jedenfalls eine Zahl, die in keinem anderen Lande der Welt erreicht wer­be, und noch gebe es Männer in Frankreich, die seit einigen Wochen nicht aufhörten, ihrer Beunruhigung Ausdruck zu geben.

Das Buch des Generals von Seeckt sei ein kriegs­wissenschaftliches Werk und enthalte an keiner Stelle eine Kriegsanfage oder Drohung gegenüber Frankreich, wie man das in der französi­schen Preffe glauben machen wolle.

Es handele sich um eine Hymne des Berufsheeres, wie man sie in Frankreich vor donr Kriege jur Ge- nügegehabt habe. Es sei eine direkte Zeitvergeu­dung, darüber zu sprechen,daß ein Heer von 100000 Mann, selbst wenn es durch Polizei­truppen ergänzt werde, in der Lage sei, gegen die französische Militärmacht wirkungs­voll vorzugehen.

Französisches Blaubuch

zur Pancuropa-Diskusflon.

Paris, 21. August.

Der heute stattfindende Ministerrat wird sich, wie dasOeuvre" erklärt, nicht mit Briands Antwort auf die Stellungnahme der verschiedenen Nationen zu seinem Memorandum über die föderative Gestaltung Europas befassen, da der Bericht des französischen Außenministers noch nicht sertiggestellt sei. Diesen Bericht, der eine Analyse der 26 Antworten aus das Memorandum darstelle, jedoch keine neuen Anregungen enthalte, werde Briand in Genf vortra­gen. Eigene Anregungen werde Briand höchstens mündlich vorbringen. Bor der Völkerbundstagung werde der französische Außenminister sich nur daraus beschränken, die 26 zu einer Broschüre vereinigten Ant­worten auf sein Memorandum in Form eines Blau­buches den verschiedenen europäischen Regierungen offiziell zur Kenntnis zuruftellen.

Paris, 21. August. Tie Mitglieder der franzö­sischen De l e g a t i o n, für die im September in Genf stattfindende Völkerbundssitzung wer­den, wie bereits gemeldet, in dem heutigen Minisier- rat bestimmt.

Der »Petit Parisien" will mitteilen können, daß die Regierung beschlossen habe, der französischen Delegation jeden politischen Charakter zu nehmen und sie einzig und allein aus Kabinettsmit­gliedern zusammen zu setzen, deren Führung Briand übernehmen werde. Die Minister Flan- din und Laval sowie der Unierstaatssekretär Retsche werden ihr angehören. Die Beamten uns Sachver­ständigen, die das vorige Mal sich mit nach Genf begeben hatten, werden die gleichen bleiben.

Französische Hafenarbetter ausgesperrt

Paris, 21. August.

Der Textilarbeiterstreik in Lille wird vor­aussichtlich heute durch ein Kompromiß zwischen Ar­beitgebern und Arbeitnehmern beigelegt werden.

Eine Abordnung der Textilindustrie, die seit zwei Tagen mit dem Anbeitsminister verhandelt, erklärte sich gestern abend mit dem Vermittbungsvorschlag ein­verstanden, der eine Lohnerhöhung für den Fall einer zukünftigen Steigerung der Lebenshaltungskosten vorsieht.

In Armentieres, wo 10 000 Textilarbeiter im Ausstande sind, wurden allerdings gestern die be­reits eingeleiteten Verhandlungen wieder abgebrochen, do die Arbeiter auf einer soforti­gen Erhöhung der Löhne bestanden.

In Le Havre ist gestern die Aussperrung gegen die Hafenarbeiter, das Hilfspersonal und die Lastkraftwagenführer verhängt worden. Den Anlaß dazu gab das Verhalten der Arbeiter, die in den letzten Tagen amerikanische Schiffe boykottierten, so daß die Entladung mehrerer Dampfer ganz oder teilweise verhindert wurde.

Oer Boykott wird aufgehoben,wenn..:

Bombay, 21. August.

Der hiesige Provinzialausschuß des Allindischen Kongresses hat den vom Boykott betroffenen Baum­wollspinnereien die Be d i n g u n g e n bekannt gege­ben. unter denen der Kongreß bett Boykott auf­zuheben bereit ist. Von diesen Bedingungen ist hervorzuheben:

Das gesamte Personal und Zwei Drittel der Lei­tungen der Fabriken müssen aus Indern bestehen. Im Geschäftsverkehr müssett indische Banken und Versicherungsgesellschaften vor britischen Unterneh­mungen den Vorrang erhalten. Alle Einkäufe müs­sen bei indischen Firmen erfolgen. Das Personal der Fabriken darf weder freiwillig noch auf Veranlas­sung der Regierung in irgendeiner Form gegen die nationale Bewegung Stellung nehmen.

Inzwischen haben einige Baumwollfa­briken diesen Bedingungen zugestimmt und wur­den von der Boykottliste gestrichen. 20 weitere haben bisher zu den Bedingungen noch nicht Stellung genommen und bleiben weiter unter Boykott.

th Berlin, 21. August.

DieReformarbeiten der Reichsregie­rung sind in vollem Gange, und nachdem das Kabi- nett gestern den Entwurf des Wahlreformgesetzes ver­abschiedet hat, will es am morgigen Freitag in eine Beratung der Reichsfinanzreform eintre­ten, über die der Finanzminister Dr. Dietrich bisher nur in ganz allgemeinen Grundzügen berichten konnte.

Die Tatsache der Verabschiedung des Wahlre- formentwurfs wird allgemein begrüßt werden, da es hier Zeit wird, daß auf diesem Gebiete über­haupt einmal etwas geschieht. Trotzdem wird man sich leider der Tatsache nicht verschließen können, daß dieser Wahlreformentwurf nur Stückwerk ist, und daß wichtige Punkte darin vermißt werden. Außer­dem hat die Art, in der die Reichsregierung über ihren gestrigen Beschluß öffentlich Mitteilung machte, aber­mals den Eindruck verstärkt, daß diese Reformberatun­gen des Kabinetts zweifellos einen Teil des W a h l - kampfes darstellen, weil die Regierung gegenwärtig in ganz ungewöhnlichem Maße für ihre eigenen Be­schlüsse und Maßnahmen öffentlich Propaganda macht.

Das Kommunique, welches über die gestrige Kabinsttssitzung amtlich ausgegeben wurde, weicht in Form uns Inhalt von sonstigen derartigen Mitteilun­gen recht erheblich ab und erweckt den Eindruck, daß dieses neue Wahlreformgesetz von der Regierung ge­radezu gelobt und angepriesen wird. Es ist davon die .Rede, daß der Wähler wieder unmittelbar an die R e i chs w i l l e n s b i l d u n g" herangebracht und daß der Gedanke der Verbindung des Abgeordneten mit seinem Wahlkreise, sowie die parteipolitische Kon­zentration gefördert werden sollen. Derartige Aus­lassungen sind ja sonst in amtlichen Mitteilungen nicht Üblich.

Die sachlichen Mitteilungen, die in der amtlichen Meldung enthalten sind, entsprechen im wesentlichen den bereits in den letzten Tagen gemeldeten Einzel­heiten des Reform-Entwurfes. Es sollen also 162 Wahlkreise gebildet werden, die zu 31 Verbänden und 12 Ländergruppen zusammengefaßt werden. Die wichtigste Bestimmung besteht darin, daß ein Abgeord­

neter künftig nicht mehr mit 60 000, sondern nur mit 70 000 Stimmen gewählt werden kann, wodurch die Zahl der Abgeordneten erheblich herabgesetzt wird. Außerdem kommt die R e i ch s li st e in Wegfall. Da­gegen hat die Reichsregierung, wie sie nochmals aus­drücklich betont, von verfassungsändernden Bestim­mungen abgesehen, sodaß an eine Heraufsetzung deS Wahlalters vorläufig nicht zu denken ist.

Das Kabinett hat sich gestern auch noch mit dem be­kannten Vorschlag des Reichswirtschaftsrates über eine evtl. Aufhebung der kartellierten Preise beschäftigt, hat aber in diesem Falle noch keinen Be­schluß gefaßt. Eine andere wirtschaftspolitische Frage ist die Fortführung der

deutsch-finnischen Verhandlungen

in Helfingfors. Hierzu wurde gestern eine Blätter» meldung verbreitet, daß der deutsche Unterhändler in Helstngfors den Vorschlag gemacht habe, die fin­nische Regierung möge den Handelsvertrag von sich aus kündigen und die deutsche Regierung werde ihr dafür Konzessionen beim Abschluß eines neuen Vertrages machen. Diese Meldung ist vollkommen gegenstandslos, und es ist schon fest- gestellt worden, daß unser Unterhändler in Helfing- fors keine derartigen eigentümlichen Methoden ein­schlägt.

Vielmehr gehen die Verhandlungen auf der bis­herigen Basis weiter, wonach versucht wird, zunächst von den zeitlichen Bindungen und der Kon­tingentierung beim Butter- und Käsezoll herunter zu kommen, und erst wenn dies gelingen sollte, würde die Regierung von sich aus die Kündi­gung des deutsch-finnischen Handelsvertrages ins Auge zu fassen haben.

General Setze bleibt vorläufig!

Mit feinem Rücktritt ist aber in absehbarer Zeit zu rechnen.

th. Berlin, 21. August.

Wahlaufruf nur zu -ritt

Gemeinsame Reichsliste der Konservativen und -es Landvolkes

th. Berlin. 21. August.

Die Verhandlungen zwischen den Parteien über einen engeren Zusammenschluß verschiedener bürger­licher Gruppen sind jetzt zum Abschluß gekommen Für heute kann man mit der Veröffentlichung eines gemeinsamen Wahlaufrufes der Deut­schen Volkspartei, der Konservativen und der Wirtschaftspartei rechnen. Dann wird auch die Staatspartei noch einmal auf« gefordert werden, sich an dieser gemeinsamen Aktion zu beteiligen. Man steht allerdings der Möglichkeit, daß die Staatspartei sich im jetzigen Stadium der Dinge noch mit den anderen bürgerlichen Gruppen irgendwie enger zusammenschließen könnte, sehr skeptisch gegenüber.

Auch die Tatsache, daß die drei anderen Parteien einen gemeinsamen Wahlaufruf mit der Ankündi­gung einer künftigen gemeinschaftlichen Arbeit im neuen Reichstag erlassen, bars nicht überschätzt wer- den. Vor allem

fehlt das Landvolk bei dleser Bereinigung, und statt einer Zusammenfassung der ursprünglich an diesen Verhandlungen beteiligten vier Grup­pen ist es nun zu einer Zweiteilung ge­kommen, indem Bolkspartei. Wirtschaftspartei und Konservative den erwähnten Aufruf erlassen wollen, während andererseits die Konserva­tiven und das Landvolk sich bereits gestern endgültig über die Aufstellung einer gemein­samen Reichs! >fte geeinigt haben.

Der Vorstand der Christlich-nationalen Bauern- und Landvolkpartei hat gestern in Berlin getagt und hat als Spitzenkandidaten der Rcichsliste u. a. den Ernährungsminister Schiele, den Landbundpräsi- benten Hepp unb den Präsidenten des Lanbge- meinbetages Dr. & er eie bestimmt. In ben Bee­tz anblungen mit ben Konservativen ist man zu der Vereinbarung einer gemeinsamen Reichs- liste gekommen, an deren Spitze von konservativer Seite aus die Namen Treviranus, Gras W e- ftarp, Lindeiner-Wildau und Lambach gestellt wurden, _ - - *

Es ist aber eine außerordentlich optimistische, sach­lich unhaltbare Darstellung der Sachlage, toenn die Deutsche Allgemeine Zeitung" heute unter anderem schreibt: »Konservative, Bolkspartei und Wirt- schaftsbartei werben gemeinsam marschieren. Diesem I Nock schließt sich rechtsgestaffelt bie Landvolkpartei unb links gestaffelt jetzt auch noch bie Staatspartei an. In bei Form eines gemeinsamen Aufrufes ber Reichsregierung erklären sich ferner Zentrum unb Bayrische Volkspartei für den Hinbenburg-Block. was praktisch ein Wahlbündnis von Schiele bis Dietrich (!?) darstellen würde."

Eine derartige Darstellung der Sachlage wie man sie in der »D. A. Z." findet, entspricht nur in ge­ringem Matze den tatsächlichen Verhältnissen, denn zunächst ist von einem gemeinsamen Wahl­aufruf der Reichsregierung noch nicht die Rede, obwohl eine derartige Absicht seit län­gerer Zeit erwartet wird. Von irgend einer tatsäch­lichen Angliederung des Zentrums oder der Staats- Partei kann im bisherigen Stadium der Entwicklung überhaupt nicht mehr die Rede fein und so bleibt es wohl im wesentlichen bei dem gemeinsamen Wahl­aufruf der drei rechtsstehenden Gruppen und dem gesondert davon abgeschlossenen Wahlbündnis ber Konservativen mit bem Landvolk.

Höllenmaschine im Gewerkschaftshaus

Hannover, 21. August.

Heute in den frühen Morgenstunden ist im hie­sigen Gewerkschaftshaus ein Paket niedergelegt wor­den, das später aufgefundcn und geöffnet wurde. In dem Paket befand sich eine Höllenmaschine, die sehr sorgsam konstruiert war und als Sprengkörper eine Granate mit einem hochbris anten Sprengstoff enthielt.

Durch einen glücklichen Umstand hat das automa­tische Werk der Höllenmaschine versagt und die Ex­plosion ist unterblieben. Aus ber Art der Anlage ist zu schließen, daß die Explosion eine schwere Ver­heerung angerichtet hätte. Der Täter ist unbekannt, die Ermitteluugeu sind in vollem Gange.

Gestern wurden Pressemeldungen verbreitet, daß der Ches der Heeresleitung Generaloberst Heye fein Rücktrittsgesuch eingereicht habe. Diese Meldungen wurden vom Reichswehrminifter demen­tiert, aber das Dementi trägt im wesentlichen for­malen Charakter, d. h. ein derartiges Rücktrittsgesuch liegt zur Zeit tatsächlich noch nicht vor. Wohl aber hört man aus gut unterrichteten Kreisen, daß Gene­raloberst Heye nach den Manövern, die im Herbst stattfinden, sein Rücktrittsgesuch einreichen und im Laufe des Winters von seinem Posten zurücktre­ten wird, auf welchen voraussichtlich General v. Hammerftein versetzt werden wird.

Antideutsche Kun-ge-ungen in pofen

Posen, 21. August.

Im Zoologischen Garten fand gestern abend eine große nationaldemokratische Kundgebung gegen die Rede des Reichsministers Treviranus statt. Die Säle waren überfüllt. Rach den verschiedenen An­sprachen, die mit stürmischer Begeisterung begrüßt wurden, sang man am Schluß der Versammlung das deutsch-feindliche Rota-Lied.

Hierauf zog die Menschenmenge vor das d e u t s che Konsulat, wo gleichfalls das Rota-Lied gesungen wurde und Pfui Rufe ertönten. Zu Ausschreitungen ernsterer Natur ist es nicht gekommen. Die Polizei zerstreute dann die Menge, wobei einige Personen die besonders widerspenstig waren, leid» verletzt worden find.

Paris, 21. August. Ein französisches Konsortium unter Führung ber großen Montangesellschaft Schneider u. Co. unb ber ihr nahestehenben Banque bes Pays bu Nord verhandelt laut »Information" gegentvärtig mit der polnischen Regierung über den Bau einer direkten Eisenbahnverbin» düng zwischen dem polnisch-ob erschle- fischen Kohlenrevier unb dem polnische» Hafen Gdingen bei Danzig.

Die Linie fei bereits in Angriff genommen, doch fehlten der polnischen Regierung die Mittel zur Fortsetzung bes Baues. Nach bem Projekt, bas die Grundlage der gegentvärtigen Verhandlungen bildet soll die französische Gruppe der polnischen Regierung die bereits für den Batt aufgewendeten Summen zurückzahlen und die Fertigstellung der Linie finan­zieren. Als Sicherheit werden die Einnahmen der Bahnlinie verpfänd!«