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Kasseler Neueste Nachrichten

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Nummer 183*

Donnerstag, 7. August 1930

20. Jahrgang

Deutsche Wirtschaftskrise im englischen Urteil

Britische Elektro-Ln-ustrielle zur Weltwirtschaftslage / Koch sagt ab, Scholz verhandelt mit Höpker-Aschoff / Kaum noch Aussicht auf Verständigung

Verstärkte Reparattonsfchwierigkeiien

Eigener Drahtbericht.

legt, da inzwischen zahlreiche englische und japanische Kriegsschiffe in Hankau am Yangtsekiang vor Anker liegen und bereit sind, bet weiteren Ausschreitungen der Roten Truppen in Ak- tion zu treten.

Agrarhilfe

Von r

Heinrich von Sybel, M. d. R. I

Sammlungsaktion vor dem Scheitern (Von unserer Berliner 6,djriftLeitung.)

th. Berlin, 7. August.

Obwohl im Laufe des heutigen Nachmittags noch zwei wichtige Unterredungen des volksparteilichen Parteiführers Dr. Scholz mit dem Vertreter der Deutschen Staatspartei Dr. Höpker-Aschoff einerseits und mit den Vertretern der vom Grafen Westarp gegründeten konservativen Partei anderer­seits stattfinden werden, läßt sich schon jetzt mit eini­ger Sicherheit die Linie der Politik übersehen, die die Deutsche Volkspartei weiterhin zu treiben gedenkt.

Diese Politik läuft eindeutig darauf hinaus, daß die Volkspartei den Wahlkampf selb­ständig zu führen gedenkt und daß alle weite­ren Versuche einer Einigung der Mitte auf die Zeit nach dem Zusammentritt des neuen Reichstags ver­schoben werden sollen. Das Aeuherste, was von den gegenwärtigen Verhandlungen unter Umständen noch erwartet werden kann, ist eine Einigung Uber einen gemeinsamen Wahlaufruf und über ein späteres Zusammenarbeiten der Fraktionen im neuen Reichstag.

Dagegen erscheint es wohl bereits als ausge­schloffen, daß irgendeine Verschmelzung der Parteien oder eine feste Bildung auf eine spätere Arbeitsge­meinschaft erreicht wird. Auch von einer

Listenverbindung oder ähnlichen Mitteln des Zusammenschluffes für den Wahlkampf dürfte kaum noch die Rede sein. Immerhin aber wird man den Verlauf der beiden Besprechungen abwarten müssen, ehe man ein endgültiges Urteil über die Mög­lichkeiten weiterer Sammlungsbestrebungen der Mitte im gegenwärtigen Stadium des Wahlkampfes fällt, aber es wird in den Kreisen der Parteileitung der Deutschen Volkspartei bereits jetzt nachdrücklich be­tont, daß die Bestrebungen zur Sammlung der Mitte fortgesetzt werden sollen, wenn der neue Reichstag versammelt sein wird, ein Zeichen dafür, daß man bei der Parteizentrale der Deutschen Volkspartei diese Bestrebungen für den Augenblick ziemlich pessimistisch beurteilt.

Der demokratische Parteiführer Dr. Koch-Weser hat gestern einen Bries an Dr. Scholz gerichtet, worin er ihn bittet, die für heute zwischen Scholz und Koch in Aussicht genommene Besprechung mit seinem Stellvertreter Dr. Höpker-Aschoff abzuhalten. Dr. Scholz wird dem Wunsche des demokratischen Parteiführers Dr. Koch trotz der Kritik, die Höpker- Aschoff gestern in derKöln. Ztg." an der volkspartei­lichen Sammlungsaktion geübt hat, nachkommen und wird die heutige Besprechung mit Dr. Höpker-Aschoff abhalten, da Koch von seinem gegenwärtigen Aufent­halte in einem Sanatorium bei Dresden heute nicht nach Berlin kommen will.

London, 7. Ang. uff.

Die Vereinigung der britischen Elek­tro-Industriellen veröffentlicht einen außer­ordentlich bemerkenswerten Bericht über die gegen­wärtige Weltwirtschaftslage. Die ordnungsmäßige Sicherung des Goldstandards, so heißt es in dem Be­richt, wird durch die Zahlung der deutschen Tribute und durch die Schuldenleistungen an die Bereinigten Staaten unmöglich gemacht. Eine

starke dauerhafte Wiederbelebung des Handels sei abhängig von der Abschaffung der Tribute

und von der Wiederbegebung der Anlei­hen durch die Vereinigten Staaten und Frankreich in größerem Ausmaße.

Die Aufsaugung großer Mengen Goldes durch die Vereinigten Staaten und Frankreich auf allen wichti­gen Märkten der Welt, insbesondere aber in Süd­amerika und im Fernen Osten habe dazu geführt, daß dem internationalen Markt die Mittel für die Wie­derbelebung des Handels entzogen würden. Vor 1932 könne kaum mit einer wirklich umfassenden Befferung gerechnet werden.

lieber die Lage in den wichtigsten Industrielän­dern heißt es dann weiter, daß sowohl in den Ver­einigten Staaten als auch in Deutschland die Wirt­schaftskrise viel ernpfindlicher sei als in Großbritan­nien. In dem darauf bezüglichen Abschnitt heißt es:

Deutschland befindet sich wahrscheinlich in der am meisten kritischen Lage von allen drei Ländern.

Die Reparationsschwierigkeiten sind verstärkt worden durch die Abschaffung der Sachlieferungen und durch die Kommerzialisierung eines Teiles der deutschen Reparationsschulden. Es ist nach wie vor richtig, daß die deutschen Reparationen nur durch eine bedeutende Kapitaleinfuhr gedeckt werden können. Diese Kapitaleinfuhr hat eine un­natürliche Belebung der Ausfuhr zufolge, die entweder durch Deflation im Jnlande oder durch zwangsweise Herabsetzung der Preise erreicht wird, oder letzten Endes durch eine Substanzausfuhr Deutschlands an das Ausland erreicht werden kann. Die kürzlich er­folgte Herabsetzung der Preise in der deut­schen Eisen- und Stahlindustrie und die Verminderung der Frachtsätze für Kohlen für Ausfuhrzwecke sind deut­liche Beweise dafür, daß die deutsche Regierung den Wunsch hat, die

Ausfuhr «m jeden Preis zu steigern, eine Methode, die zu Rückwirkungen in anderen Län­dern und zur Versteifung der internationalen Wirt­schaftslage führen muß.

Am Schluß des Berichts wird die besondere Lage Großbritanniens und der Dominions behandelt und festgestellt, daß sich die Hoffnungen der Anhänger der Gold-Theorie nicht erfüllt hätten. Der Gold-Standard habe die englische Aktion nicht ver­ändert und im Gegenteil zu einer Lähmung des Innen- markies geführt. Wichtig sei nun eine Belebung des heimischen Verbrauchs und eine Beschneidung der Ein­fuhr.

Bewaffnete Intervention in China?

Schanghai, 7. August.

Die durch das Vorgehen der meuternden und plündernden Roten Armee am mittleren Pangtsetal hervorgerufene Beunruhigung scheint vorerst beige-

Jn Schanghai verfolgt man die Entsendung von Kriegsschiffen und Truppen durch die ausländisch >n Mächte mit größter Besorgnis und erblickt in diesen Maßnahmen den er st en Schritt zu einer be­waffneten Intervention.

*

London, 7. August. Eine Abteilung britischer In­fanterie in Stärke von 5 Offizieren und 110 Mann hat sich am Mittwoch von Schanghai nach Hankau be­geben, und wird dort der Besatzung des Kreuzers Cumberland" beigegeben werden. Die Abteilung führt Maschinengewehre mit sich und am Freitag wird eine weitere Abteilung folgen. Drei Zerstörer der 24. Zerstörerflottill- sind in Hankau eingetroffen, 4 weitere Zerstörer sind unterwegs.

Mi Monter

'XV

affe gegen Streikende

Zuspitzung der Lage im nordfranzösischen Gtreikgebiet

Paris, 7. August.

Die Streiklage in der Textilindustrie int Gebiet von Roubaix-Tourcoing hat sich im Laufe des gestrigen Tages weiter verschärft. Die Zahl der streikenden Arbeiter beläuft sich in diesen Bezirken aus 80 000. In Halluin ist gestern der Generalstreik beschloßen wor­den. Infolgedessen werden heute einige andere In­dustriezweige, so die Wäschereien, Eummifabriken und Tapetenfabriken stillgelegt werden. Während auf französischem Boden Ruhe herrscht, kam es gestern abend auf belgischem Gebiet zu ernsten Zwischenfällen. In der Nähe von Menin griff ein Demonstrationszug von 1500 Streikenden die Gendarmerie an, die mit blanker Waffe und aufgepflanziem Bajonett zu einem Gegenangriff überging. 20 Streikende wurden ver­letzt, darunter mehrere schwer.

Eine weitere Verschärfung hat die Streikbewegung in Nordfrankreich durch die Beteiligung von etwa 300 000 Bergarbeitern in den De­partements Amzin Nord und Pas de Calais erfah­ren, denn diese haben gestern durch ihren Verband eine von den Unternehmern schon wiederholt abgelehnte Forderung auf Bezahlung der Ferien gestellt.

Oer Wolf im Schafspelz"

DieSa Plata-Zeitung" über Poincarö.

Berlin, 7. August.

Gegenüber dem am 30. Juli gleichzeitig int Pa­riserExcelfior" und in derNacion"-Buenos Aires erschienenen Artikels Poincarös, worin dieser in der gewohnten Weise Deutschland verdächtigt und selbst die Person des Reichspräsidenten in die politische De­

batte zieht, erklärt dieL a P l a t a - Z e i t u n g" in Buenos Aires in einem Leitartikel:

Poincarss Kritik an der Person des Reichspräsidenten gehe sehr fehl, denn dieser habe Beweise genug dafür geliefert, daß er die neue Zeit besser verstehe als Poincars, dessen Eeistesver- faffung mehr und mehr an die Clemenceaus erinnere. Poincar4s wiederholte Warnungsruse vor derReichs- wehr und seine von jedem einigermaßen objektiv Ge­sinnten als sehr fadenscheinig erkannten Argumente für Frankreichs Ansprüche auf das Saargebtet seien allmählich etwas komisch. Poincars widerspreche sich selbst, indem er einerseits den Dank dafür ver­misse, daß Frankreich ohne vorherige Garantie für einen geordneten deutschen Haushalt und für die pünktliche Erfüllung des Voung-Planes das Rheinland geräumt habe, auf der anderen Seite aber die vollkommen verfassungsmäßigen deut­schen Notverordnungen, die gerade der Erfüllung der deutschen Verpflichtungen dienen sollten, als ein Anzeichen diktatorischer Gelüste und der Rückkehr zu den alten autoritativen Anschauungen hinstelle.

Poincare erscheine als ein Wolf im Schafs­pelz, der mit allen Mitteln versuche, in der Welt Mißtrauen gegen Deutschland zu säen.

Frankreichs Ausgaben wachsen

Paris, 7. August.

Slatin glaubt zu wissen, daß die Ausgaben im Etat für 1931 sich um 6 Milliarden Francs höher stelle« werden, als im Etat für 1930,

Die Bemühunacn. zwischen der Volksvartei und der konservativen Gruppe des Grafen Westarp eine Verständigung herbeizuführen, sind durch die Fest­legung der Konservativen auf den monarchistischen Gedanken naturgemäß erschwert, wenn nicht un­möglich gemacht worden. Die Anschauungen über die Möglichkeiten einer weitergehenden Einigung find zwar selbftverständlick, aeteitt, aber überwie­gend besteht doch die Auffassung, daß nicht mehr allzuviel pofitive Ergebnisse von den weiteren Ver­handlungen erwartet werden können.

Dr. Scholz wird dem Vertreter der Staatspar­tei Dr. Höpker-Aschoff voraussichtlich den bekannten Vorschlag erneut unterbreiten, wonach die Sammlung aller Parteien von den Volkskonservativen bis zur Staatspartei angestrebt werden müsse und wenigstens ein gemeinsamer Wahlaufruf aller diefer Parteien ausgearbeitet werden solle. Dieser Vorschlag von Dr. Scholz wird aber von der Deutschen Staatspartei höchst wahrscheinlich abgelehnt werden, ganz abge­sehen davon, daß die W i r t s ch a s t s p a r t e i, die ja in die Samtnlnngsakrion der bürgerlichen Mitte ebenfalls einbezogen werden nfollte. bisher keinerlei Neigung gezeigt hat, sich diesen Bestrebungen anzu­schließen, sondern offenbar gesonnen ist, den Wahl­kampf ebenfalls allein durch; u führen.

Vor Ernennung der Ostkommiffare

Berlin, 7. August.

Das preußische Kabinett verhandelte am Mittwoch cingehcnd mit Vertretern der Reichsregierung über die Einzelheiten der in den Notverordnungen des Reichspräsidenten vorgesehenen Lsthitfe. Es kamen, wie dieGermania berichtet, nur sachliche Gesichts­punkte zur Sprache.

Die Personalfragen werden erst am Donnerstag spruchreif werden. Am Donnerstag dürfte die Er­nennung des Reichskommifsars, des preußischen Staatskvmniiffars, sowie der preußischen Unterkom mtjfatc erfolgen, *

Wir fetten die Reibe von Artikeln, in denen fitBtenSe Persönlichkeiten ans den nerfchiedentten Lasern tbre politischen Ziele darlcaen. fort und geben benie dem Direktor des Reichslandbnndes nnd Mttzlie» der Ebrittl.-nationalen Bauernpartei H. von «vbel das Wort. Unsere eigene Stellungnahme zn den lebhaft umstrittenen Fragen, mit denen stch der Verfall« be­schäftigt. wird durch diefe Veröffentlich«»« selbstver­ständlich nicht feftgelegt.

Der Radikalismus, der stets nach der Parole han­deltAlles oder Nichts", wird natürlich auch das unter Reichsernährungsminister Schiele Geleistete zu bagatellisieren versuchen, obwohl eine sachliche Prü« jung des Erreichten ergibt, daß die gegebenen Mög­lichkeiten voll ausgenutzt worden sind, daß das Ret­tungswerk der Landwirtschaft wirksam in Gang gesetzt worden ist und, wenn fein« Weiter­führung gesichert wird, den erhofften Erfolg einet Sanierung der deutschen Landwirtschaft haben wird.

Zum Beweis dieser Behauptung seien weniMens einige Beispiele angeführt. Als die Reichsregierung des Jahres 1927 zu Beginn des Jahres 1928 zurück- trat, stand der Weizen auf 245 Mark je Tonne. Ein Jahr später war der Weizenpreis auf 224 Mark gefallen und hatte bei Rücktritt des Kabinetts Mül« ler-Dietrich wieder etwa 245 Mark erreicht. Inzwischen hatte sich jedoch die Weltmarktlage für Weizen ge­fahrdrohend verschärft. Die im April 1980 vom Ka­binett Brüning-Schiele ergriNenen Maßnahmen zei­tigten beim Weizen den beachtlichen Erfolg, daß der Inlandspreis bis zum Schluß des alten Erntejahres - um etwa 37 Mark je Tonne gestiegen ist, während der Weltmarktpreis gleichzeitig um etwa 24 Mark je Tonne fiel. Was wäre aus dem Weizen geworden, wenn die Energie und Agrarpolitik des Kabinettes Brüning-Schiele sich nicht bewährt hätte!?

Auf dem Roggen markte fand Reichsernäh« rumgsminister Schiele besonders schwierige Verhält­nisse vor. Während der Roggenpreis Ende Mörz 1929 206 Mark je Tonn betragen hatte, war er Ende März 1930 auf den katastrophalen Tiefstand von 145 Mark angelangt. Bor allem lasteten auf dem Rog­genmarkte Voreinfuhren von 600 000 Tonnen Gerste und 250 000 Tonnen Mais. Das Sicherheitsventil einer stärkeren Verfütterung des Roggens war also fast vollständig verstopft. Durch Erhöhung der Gern stcnzölle und zielbewußte Handhabe des Maismono­pols ist es aber gelungen, einer weiteren Ueb«- schweinmung des deutschen Marktes mit ausländischen Futtermitteln sehr rasch einen wirksamen Damm ent« gegenzustellen. Durch Maßnahmen auf den verschie­densten Gebieten gelang es innerhalb eines Viertel­jahres den inländischen Roggenpreis von 145 auf 177 Mark herauf zu bringen, obgleich die ausländischen Roggenpreise weiter absackten. So fiel z. B. der Preis für polnischen Roggen frei Grenze in diesem Viertel­jahre von 95 Mark auf 57 Mark.

Dieser Erfolg genügt freilt chnoch nicht. Das be­weist schon die Tatsache, daß das Zollgefetz als Richt­preis für Roggen 230 Mark versieht. Die Erreichung dieser Rentabilitätsgrenze wird aber zweifellos durch das neue Brotgesetz, durch das etwa 1 Million Tonnen Roggen in Zukunft jährlich mehr der mensch­lichen Ernährung zugeführt werden, stark gefördert werden. Ferner wird es für die künftige Gestaltung des deutschen Getreidemarktes von ausschlaggebender Bedeutung sein, wer die Handhabung des Vermahn lungszwanges durchführen wird, dessen Ver­längerung Reichsernährungsminister Schiele noch kurz vor Toresschluß durchgesetzt hatte. Daß eine energische Handhabung des Vermahlungszwanges ein wirksames Mittel ist, beweist nicht nur die Preisentwicklung von Weizen während der bisherigen kurzen Amts­periode von Reichsernährungsminister Schiele, sondern auch der starke Rückgang der ausländischen Weizen­einfuhr im Wirtschaftsjahr 1929-30 auf fast die Hälfte des Vorjahres.

Weniger günstig liegen die Verhältnisse auf dem Schweinemarkt. Gewiß hat die Zollerhöhung von 18 auf 27 M. die Einfuhr auf ein Mindestmaß beschränkt. Zugleich ist es gelungen, die Schweine­ausfuhr wesentlich zu steigern. Trotzdem läßt das starke Anwachsen der inländischen Schweinebestände, insbesondere die starke Vermehrung der Zuchtsauen und Ferkel, einen weiteren Rückgang der Schweine­preise befürchten. Die Auflösung des Reichstages hat auch hier eine wichtige Hilfsmöglichkeit zum mindesten gehemmt. Reichsernährungsminister Schiele will die notwendige Marktentlastung dadurch erreichen, daß er die ostdeutsche Landwirtschaft von dem Zwange be­freit, ihre Ueberschußmengen an Roggen, Futterge­treide und Kartoffeln, die zur Zeit entweder unab­setzbar oder nur mit Verlust absetzbar sind, durch den Schweinemagen zu jagen. Es ist kennzeichnend; daß dieser Zwang dazu geführt hat, daß die Schweinebe­standsziffern in den preußischen Ostprooinzen um 24 Prozent, in den eigentlichen Schweinemastgebieten, den westlichen preußischen Provinzen, dagegen nur um P