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Nummer 175*

Dienstag, 29. Luli 1930

20. Zahlung

Kasseler Abendzeitung

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Kasseler Neueste Nachrichten

Oie Mformbewegung im Parteileben

Mittwoch Entscheidung bei den Oemokra en / Amerikanische Wirtschaftskreise gegen die Sowjets / Zeitungsmagnaten bekämpfen Baldwin

Dr. Scholz verhandelt weiter

lVon unserer Berliner Schrtftleitung.)

th. Berlin, 29. .^uli.

Mittelpunkt der politischen Erörterungen steht nach wie vor die Neugründung der Deut­schen Staatspartei. In der Presse wird mehr­fach fliehe auch Seite 2!) die Ansicht vertreten, datz die neue Partei nur eine Namensänderung der de­mokratischen Partei bedeute. Man wird nun vor al­lem abwarten müssen, welche Beschlüsse der demo­kratische Parteiausschutz, der . bereits für Mittwoch nach Berlin einberufen ist, in diesem Falle fassen wird.

Ueber diese bevorstehende Tagung äußert sich heute bereits der parteioffiziöse Demokratische Pres­sedienst, indem er unter anderem schreibt: Der Parteiausschutz werde die Entschließung darüber fäl­len müssen, ob der Augenblick gekommen sei, in einen größeren Rahmen demokratisches Gedankengm einzu­bringen und demokratisches Gedankengut erneut po­litisch zu aktivieren. Demokratische Führer hätten von sich aus diese Entscheidung gefällt und die Frage nach der Zweckmäßigkeit des Augenblicks bejaht. Sie wür­den in der Parteiausschutzsitzung dafür gerade stehen und für ihre Auffassungen kämpfen. Der Parkeiaus­schuß werde darüber zu entscheiden haben, ob hier eine politische Entwicklung in ihrer Gesamtheit ange- bahnr werde, die für das Vaterland notwendig er­scheine. Man dürfe Wohl sagen, so heißt es zum Schluß, daß sür die meisten Mitglieder der deutschen demokratischen Partei die Angliederung an ein neues und großes Staatsgebilde ein O p f e r bedeute. Dieses Opfer sei aber gut, wenn die Gewißheit dafür gege­ben ist, daß sich der demokratische Gedanke in der neuen Partei in Zukunft verwirklichen werde.

Die Deutsche Bolkspartei stellt sich der neuen Parteigründung nicht vollständig ablehnend gegenüber, aber ihr Führer, der Abgeordnete Dr. Scholz, hält auch nach der Gründung der Deut­schen Staatspartei an seine» Bemühungen em eine Sammlung der Mittelparteien fest. Seine Ein­ladung an die Demokraten, die Wirtschaftspakte; und die Gruppe Treviranus zu gemeinsamen Be­sprechungen bleibt bestehen, und nachdem die Deutsche Staatspartei gegründet worden ist, soll auch sie zu diese« Besprechungen eingeladen werden. Eine derartige erste Zu­sammenkunft ist bereits für kommende» Mittwoch­nachmittag angesetzt worden.

Die führenden Kreise der Deutschen Volkspartei betonen, daß sie von den Verhandlungen zwischen Demokraten 'und jungdeutschem Orden nichts gewußt hätten, so daß sie von der Bildung der neuen Partei vollkommen überrascht worden seien. Durch diese vollzogene Tatsache werde eine Einigung auf größerer Grundlage erschwert; sie erscheine aber nach wie vor nicht unmöglich.

Allerdings wird die Deutsche Volkspartei, wie man mit Bestimmtheit sagen kann, während des Wahlkampfes keine Verschmelzung mit einer anderen Partei vornehmen, sondern sie will als selbstän­dige Partei in den Wahlkampf gehen, und die Bestrebungen maßgebender volksparteilicher Führer find lediglich daraus gerichtet, Wahlbünd­nisse mit den benachbarten Parteien zustande zu bringen, also etwa Listenverbindungen und Verein­

barungen, die auf eine Art Burgfrieden hinauslau- fen. Wenn davon die Rede ist, daß die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der rechts gerichteten bür­gerlichen Kreise der Mitte unter dem Namen einer R e i ch s p a r t e i" in Betracht käme, so müssen diese Bestrebungen nach volksparteilichen Erklärungen von anderen Kreisen als von der Deutschen Volkspartei ausgehen.

Wahlvorbereitungen des Zentrums

Berlin, 29. Juli.

Die Vertreter der Landesorganisation der Zen­trumspartei, die Partcibeamien und Vertreter der Zentrumspreffe trafen gestern zu einer Beratung zusammen, die den kommenden Wahlen zur Vorbe­reitung diente. Es wurden in dieser Konferenz alle fachlichen und taktischen Fragen des kommenden Wahlkampfes erörtert.

Eiagelritet wurden die Beratungen durch et» Referat des Parteivorsitzenden, Prarat Dr. K a a s. oer noch einmal auf die Gründe hinwies, die zur Auslösung des Reichstags führten, und die Bedeu­tung des kommenden Wahlkampfes hervorhob. Neben ihm kamen noch als führende Abgeordnete Joos, Pfeffer und Perlitius zu Worte, pie die verschissenen Fragen berührten, die die einzelnen Bevölterungsklaffen und Stände besonders inteir- cfficren

Auch Reichskanzler Dr. Brüning nahm das Wort und beleuchtete die verschiedenen Gesichts­punkte der Politik der letzten Monate. Er gab über nranche Punkte der Regierungs- und Fraktions- Politik und ihre Erfolge Auskunft und betonte, daß die konrmende Wahl nahezu historische Bedeutung <habe. Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald sprach über die sozialen Fragen, die seinem Ressort als Reichsarbeitsminister unterstellt sind, vor allem die Frage der Reform der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung usw. In der Diskussion kamen zahlreiche Vertreter aus dem Lande zu Worte

Not in Neuro-e

Berlin, 29. Juli.

Gestern hat im Regierungsgebäude zu Breslau eine Besprechung über die weiter zu treffenden Maß­nahmen zur Unterstützung von Witwen und sonstigen unterstützungsberechtigten Angehörigen tödlich verun­glückter Bergleute im niederschlestschen Steinkohlen­revier stattgefunden.

Die Verhandlungen gaben ein erschütterndes Bild von der Rotlage, in die die ohnedies schon wirtschaft­lich besonders bedrückte Bevölkerung des nieder­schlesischen Kohlenreviers durch das Unglück geraten ist.

Wenn auch bereits namhafte Summen für die Nothilfe gezeichnet sind, so reichen doch diese Sum­men bei der Größe des Unglücks und der allgemei­nen Not bei weitem nicht aus, das Elend zu be­seitigen. Es ergeht daher nochmals der dringende Appell an alle Bevölkerungskreise, weitere Spenden zur Verfügung zu stellen.

für die gleichzeitige Vorbereitung der Herbst- Aussaat angezeigt, werden.

Die Entschließung geht davon aus, daß der Par­teikongreß den sozialistischen Aufbau des Dorfes zu einer Kernfrage jeder bolschewistischen Innenpolitik macht und energisch alle.llnterorganisatwnen im Lande auffordert, ihren ganzen Apparat und alle zur Verfügung stehenden Kräfte zur Erfassung der Ernte aufzubieten, die für den Bestand der Sowjetunion eine ausschlaggebende Bedeutung haben werde.

In den einzelnen Punkten der Entschließung wird gegen den Bürokratismus in der Partei Stellung genommen und dafür eingetreten, daß die Kollektiven den Eigenbesttzern alle Hilfe leisten, da deren Ernteerträgnisse vorläufig noch einen großen Bestandteil der Gesamternte ausmachen würden. Zm übrigen wird offen zugegeben, daß die bestehenden privaten Bauernhöfe, entsprechend dem Beschlüsse des Parteikongresses, mit möglichster Beschleunigung in landwirtschaftliche Genossenschaften zusammengefaßt werden müßten.

Baldwins Stellung erschüttert?

London, 29. Juli.

Wie der diplomatisckw Mitarbeiter desDaily t-crate" hört, haben in den letzten Tagen geheiine Besprechungen zwischen den Führern der Konser­vativen und de» Zeitungs-Magnaten Beaver- brook und Rothermere ftattgefunde«. Aus

Grund dieker Besprechungen wird wahrscheinlich die Stellung Baldwins als Führer d?r konser­vativen Partei stark erschüttert. sei so- llar mit der Möglichkeit zu rechnen, daß es zu einem öffentlichen Bruch konunen und Baldwin die Lei­tung der konservativen Partei niederlegen werde.

Vorläufig zeigt Baldwin noch geringe Neigung, den von Beaverbrook und Rothernrere ausgestellten Bedingungen nachzugeben. Sir Robert Harne wird in gewissen konservativen Kreise» als mög­licher Nachfolger Baldwins genannt.

Ole Ursachen des Erdbebens

Rom, 29 Juki

Ueber die Ursachen, die zu dem Erdbeben geführt haben, äußert sich der Direkwr des Observatoriums von Pontpeji: Er ist der Ansicht, daß das Erdbeben der Hebung der Alpinonkette zuzuschvet- ben sei, die in der Tertiärzeit begann und immer noch langsam fortschreite. Auf die Bergkette weros von unten ein ungeheurer Druck ausgeübt, dem sie Widerstand leiste, bis die Elastizität überschritten sei und «n Riß entstehe, dessen Ränder übermäßig schwankten.

Sowjetfeindliche Aktion in Amenka t Eigener Drahtbericht.

Reuyork, 29. Juli.

Der Kampf der amerikanischen Wiri- schaktskreise gegen die Einfuhr russi­sches Waren nimmt immer schärfere Formen an und scheint zu einem Abbruch der Handelsbe­ziehungen zwischen beiden Ländern zu führen. Untcrstaarssekrelär Lowman, der Zoll-Dezernent des Schatzamtes erklärte, es sei einwandfrei fefhl -- stellt worden .daß katholische Priester, Großbauern und die Mirzlieder der alten Aristokratie zu Arbei­ten m der Holzindustrie, sowie in den Kohlen- und Manganberzwerken Sowjetrußlands gezwungen werden. Daher könne Sowjetrutzland $u Preisen verkaufen, mit denen die amerikanische In­dustrie nicht konkurrieren könne Die Regierung habe energische Abwehrmaßnahmen er­griffen und werde gegebenenfalls auch vor einem Einfuhrverbot auf sämtliche russische Waren nicht zurücksckrecken. Tas Embargo aus Holz zur Papter- sabrikation sei der erste Schritt. Ferner feien Unter­suchungen im Gange ob das Einfuhrverbot auf Kohlen- und Manganerze ausgedehnt werden soll.

Di« Verhandlungen der sowjetrussischen

Handelsvertretung mit den amerikanischen Zollbehörden über die Aushebung des Löschverbotes für drei Schiffsladungen Holzstoff sind am Montag ergebnislos verlaufen. Am Dienstag unternimmt die Handelsvertretung einen Protestschritt.

Die sowjetfeindliche Bewegung wird von dem Vizepräsidenten der amerikanischen Ar bei iervereinigung Matthew voll unterstützt, der im Interesse der Arbeiterschaft für den Holzschutz- zoll-Taris eingetreten ist und jetzt die Sperrung der gesamten russischen Einfuhr fordert.

Säen und Ernten

Großer Propagandafeldzug in Rußland.

Kowiw, 29. Juli.

Der Popularisierungsbeschluß des Moskauer Par­teikongresses zeigt eine außerordentlich^ wortreiche Entschließung des Zentralkomitees der kommunisti­schen Partei, in der die Grundlinien für einen gro­ßen Feldzug für die Ernteerfasjung und

Woldemaras, ein Oikiatorenschicksal

Fluchtversuch des Exdiktators?

Kownv, 29. Juli.

In der Folge eines rätselhaften Zwischen­falles wurde die Polizeiaufsicht über Woldemaras im Kreise Krottingeu stark verschärft. Am Sonnabend nachmittag erschienen bei ihm zwei seiner Anhänger und machten mit chm einen Spaziergang. Etwa einen Kilometer von dem Verbannungsort fuhr plötzlich ein Kraftwagen vor, den die drei Spaziergänger besteigen wollten. Der Polizeibeamte, der Woldemaras beauf­sichtigte, erhob heftigen Protest und griff nach der Waffe. In demselben Augenblick holten auch Wolde­maras und seine Besucher Revolver aus den Taschen hervor und forderten den Beamten auf, seine Waffe sofort wieder einzustecken. Der Beamte gab nach und Woldemaras fuhr mit seinen Besuchern ab. Er ent­floh jedoch nicht, sondern kehrte im Kraftwagen nach feinem Derbannungsort zurück. Infolge dieses Zwi­schenfalles wird Woldemaras von einem verstärkten Polizeiaufgebot bewacht.

* * *

Unser Kownower Sonderuerichter stat­tet schreibt uns zu dem Fall Woldemaras: Die Feinde des Exdiktators Woldemaras ihre Zahl ist nicht gering machen jetzt alle Stadien der Scha­denfreude durch, von der pachetisch geäußerten Genug­tuung bis zum hämischen Schmunzeln: der Mann, der vor kurzer Zeit noch als Ministerpräsident mit diktatorischer Michl regierete, der über das Wohl und Wehe seiner Mitbürger entschied, hat nach feinem Sturz nun auch noch den Weg in die Verbannung antreten müssen, auf den er so viele Litauer geschickt hat. Ein stiller Landaufenthalt fern der Hauptstadt ist ihm angewiesen worden und dieser steht unter po­lizeilicher Bewachung.

Wenn diese Verbannung des einst maßgebenden Mannes auch eine Sensation bedeutet, so ist sie doch weder den Kreisen «des Regierungslagers noch der Opposition unerwartet gekommen. Seit Wochen er­wartete man vielmehr in Kowno, daß etwas gegen Woldemaras unternommen werden würde, der in sei­nem Kampf gegen die Regierung Smeto- na-Tubjalis, einem Kampf, den er ganz für sich und ohne Anschluß an die Opposition von rechts und links führte, nachgerade sehr unbequem wurde. Man wußte allerdings nicht, wie die Regierung vorgehen würde.

Woldemaras Sturz erfolgte bekanntlich nicht in­folge einer ideellen Auseinandersetzung, er war nicht das Endergebnis eines Kampfes streitender Parteien, sondern nur der Ausgang persönlicher Zwistigkeiten. Tas Regierungslager ließ ihn fallen, weil sein störrisch eigensinniges Gebaren, sein alle alten Ratgeber abstoßendes Regime schließlich auch der kleinen Regierungspartei und dem Offizier- korps unerträglich wurde. Gerade die höheren Offi­ziere, die den Staatsstreich, der Woldemaras zur Macht brachte, inszeniert hatten, verstand Wolde­maras nicht zu behandeln, verletzte ste vielmehr durch sein herrisches Auftreten. Ganz Litauen war gewisser­

maßen die Klasse, deren Zöglinge dieser zum Diktawr avancierte Professor schulmeisterte, wobei die Straf­arbeit der Ungehorsamen in Zwangsarbeit bestand und dasNachsitzen" sich im Konzentrationslager Wornie abspielte. Dieses System erbitterte schließlich auch die Mitinhaber der Macht, die sich immer mehr zurückgedrängt fühlten. Und eines Tages sah sich Woldemaras in der Lage jenes Königs, den Ludwig Börne satirisch schildert: er muß die Krone nieder­legen, weil Minister, Leibgarde und Polizeinicht mehr mitspielen wollen."

Nun begann Woldemaras einen verzweifel­ten Kampf, um sich wieder zur Geltung zu bringen. Aber dieser Kampf brachte nicht das von chm erhoffte, sondern vielmehr das entgegenge­setzte Resultat. Woldemaras wollte zunächst als Pro­fessor an der Universität Kowno wirken, ohne Zwei­fel hauptsächlich deshalb, um auf die Studenten Ein­fluß zu gewinnen. Aber die von ihm zurzeit seiner Diktatur drangsalierten Professoren, denen er sogar die Hochschulautonomie hatte nehmen wollen, wider­setzten sich dem und er blieb außerhalb der Univer­sität. Nach dem Mißlingen trat er als Journalist auf und hatte offenbar den Plan, mit der bon ihm ge­gründeten Zeiwng einen großzügigen Kampf gegen die Regierung zu führen und sie einzuschüchtern. Aber er hat nicht einschüchternd gewirkt, man muß eher sagen, daß er den Machthabern auf die Nerven fiel. Dazwischen lief der lächerliche Kampf um seine Amts­wohnung, ein Kampf, der geradezu an groteske Kino­szenen gemahnte: der einstige Diktator keifend mit dem Mietgesetz in der Hand und nur darauf erpicht, auch hier im kleinlichen und fleinstenRecht zu behal­ten." Und während er dieseAktion" gegen die Re­gierung führte, wurde über sein Schicksal entschieden.

Die Frage ist nun auf wie lange gilt diese Ent­scheidung? In diesen Tagen kehren zwei ehemalige Führer der Woldemaras feindlichen klerikalen Partei ans dem Auslände zurück, wohin sie seinerzeit aus Furcht vor Maßnahmen des damaligen Diktators flüchteten. Es sind die Priester Krupavicius und Schmulkschtys. In Kowno verlautet, daß ste zurück­kehren, um eine Verständigung zwifchen der Regierungspartei und der Klerikalen Partei herbeizuführen. Kommt es dazu, so mutz Woldemaras allerdings damit rechnen, datz das Mitz- trauen gegen ihn noch steigen und seine Isolierung noch mehr verschärft werden wird.

An sich hat sich das Regierungssystem feW dem Rücktritt Woldemaras nicht geändert. Nach wie vor besteht der Kriegszustand und die diktatori­schen Methoden der Regierung sind nur dadurch et­was gemildert worden, daß eben die Persönlichkeit Woldemaras aus dem Kreise der Regierenden ausge­schieden ist. Der von seinen ehemaligen Kollegen gegen ihn geführte Kampf wird mit denselben Machtmittel» geführt, die Woldemaras als Diktator anznwcilde» pflegte.