Nr. 1M Jahrgang
Kasseler Neueste Nachrichten
Dienstag, 1. Iu6 1930 / 1. Beilage
daß wir
MMSAWi
(holländische)
Oie Kutte
■ Weiße Zähne: Chlorodont
beendet, von allen erschallen:
teigezänk und -Hader nicht zu vergessen, zu allererst Deutsche und Brüder stndl
»Helm auf!" — Der Zapfenistreich ist Und nun erklingt das Deutschlandlied —
Filet zu 50—60 Pfg. warteten geduldig aus Käuferinnen.
Bei den Blumenständen die ersten Dahlien M 10 Psg. das Stück. „Ich seh Euch an, und Wehmut zieht mir ins Herz hinein Ganz ganz fern am Horizont wartet schon der Herbst!
Gestrige Besucherzahl: 4000.
Wassertemperatur: 25 Grad.
Lufttemperatur: 25 Grad.
Or. Frick darf nicht sprechen
Der Polizeipräsident hat die für heute abend 2O>< Uhr in der Stadthalle angesetzte Kundgebung der N a - tioualsozialiftischen Deutschen Arbeiterpartei und die für dir gleich« Zeit aus dem Martinsplatz geplante Kundgebung der Kommnniftischen Partei sowie Kundgebungen anderer Parteien und Organisationen verboten. Gleichzeitig wurde jede etwa an anderer Stelle vorgesehene ErsaMndgebnng in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel einschl. aller Umzüge wegen Gefährdung der »ssent- licheu Sicherheit verboten.
Wettervoraussage bis Mittwoch abend.
Nach Gewitter noch ziemlich bewölkt, gegen mittag zu weiteren Gewitterschauern geneigt, bei auffrischenden südwestlichen Winden nicht mehr ganz so heiß abü schwül.
marschieren sie — fröhliche Weisen spielend — der Altstadt zu — unsere Jäger, gefolgt von der jubelnden Menge.
Langsam gehe ich an dem mit Scheinwerfer ve- strahlten Theater vorüber, der Fulda zu. Von fernher weht der Wind die letzten Klänge der Kapelle herüber — von drüben aber grüßen in märchenhafter Beleuchtung die schönen Bauten unserer Altstadt. -ck.
begeistert mitgesungen. Kommandos
»Augen rechts!" Und in strammem Paradeschritt
Oer Rhein, Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze
Kassels Nheinlandfeier
Phot. K. N. N.
Vor der Landesbibliothek marschierte die 9. Komp, zum Zapfenstreich auf . . .
Unterschlupf in den gemütlichen Altkasseler Gaststätten, an denen die Altstadt so reich ist. Da war kein Fleckchen mehr zu haben für den, der zu spät kam — keinen Winkel gab's, um ein müdes Haupt zur Ruhe niederzulegen, es schien, als sei ganz Kassel heute in der Altstadt zu East. Ein Leben, wie es die Altstadt selten sah — und wie es ihre Geschäftsleute sich in kühnsten Träumen kaum auszudenken wagten
Aus diesem kleinen Versuch wird Großes gelernt sein: eine wertvolle Arbeit für die Neubelebung der Altstadt ist damit getan und einer Wiederholung in vielleicht noch größerem Rahmen im nächsten Jahre sind die Wege gebahnt. Vielleicht wird die Altstadt dann wieder das, was sie dereinst gewesen: das Herz der Stadt, das auch der Bewohner anderer Stadtteile a u f s u ch t, statt es zu meiden.
Film Her llnM
Ein ernster Verkehrsunfall hat sich gestern abend UJiroett der Morübachbrücke in Rothenditmold zugetragen. Der der Sozialdemokratischen Partei angehörende Stadtrat Schröder wurde bei dem Zusammenstoß zwisck>en einem Straßenbahnwagen und einer Kraftdroschke im Rücken und am Oberarm so erheblich verletzt, daß er auf der Sanitätswache Orleansstraße von einem Arzt geklammert und verbunden werden mußte. Die Kraftdroschke, die den Stadtrat nach Hause bringen sollte, war so nah an den Schienen gewesen, daß ein Straßenbahnwagen das Auto erfaßte und auf den Bürgersteig schleuderte. Durch den Zusammenprall wurde die Kraftdroschke so schwer beschädigt, daß sie abgeschleppt werden mußte.
Die bösen Schlaglöchern. Die Arbeitersamariter mußten aus de« benachbarten Nordshausen ein junges Mädchen abholen und in das Rote Kreuz überführen, weil es sich bei einem Sturz vom Motorrad ernste Verletzungen zugezogen hatte. Durch ein Schlagloch hatte die Maschine einen starken Schlag erhalten und das Mädchen war in einem hohen Bogen vom Soziussitz auf die Straße geschleudert worden.
Dhlafen am Gasherd ist lebensgefährlich. In einer Wohnung in der Mühlengasse war ein junges Mädchen beim Bügeln am Gasherd eingefchlofen. Mit einer Armbewegung hatte die Ermüdete den Schlauch von der Gasleitung abgestreift, so daß man sie einige Zeit später in leblosem Zustand auffand. Den sofort unternommenen Wiederbelebungsversuchen der Sanitätswache Holzmarkt war nach geraumer Zeit Erfolg beschieden, worauf die Kranke in ein Krankenhaus gebracht werden mußte.
Auch Seltersflaschen sind tückisch! In der Stern- strage hielt ein älterer Mann eine gefüllte Seltersflasche längere Zeit in der Hand, bis sie platzte. Durch die Glassplitter verletzte sich der Mann erheblich an der linken Hand, so daß er einem in der Nähe wohnenden Arzt zugefuhrt werden mußte.
Eier kosteten heute noch zehn Pfg. das Stück, scheinen aber viel Meinung dafür zu haben, wie das Quecksilber im Thermometer hochzugehen. Man munkelte Se bereits von 11 Pfg. Landbutter zu 1,50 und
_ rahm zu 1,80 M. hielt damit den Preis der letzten Markttage.
Etwas Rehwild wurde zum alten Preise angeboten, einige traurige Suppenhühner zu 80 Pfg bis 1 M. das Pfund und einzelne Täubchen zu 70 Pfg. das Stück.
Die Fischlein fühlen sich zur Zeit auf dem kühlen Grunde wohl genug, um nicht so wild anzubeißen. Man sah heute nur geringe Mengen von Fuldafischen zu 50 Pig., Nasen zu 60 Psg. Barben zu 80 Pfg., einzelne Hechte zu 1,30 M. und Aale zu 1,50—160 M. das Pfund. Kleine Quanten von Seefischen als Schollen U 60 Pfg., Seelachs, Goldbarsch und Kabeljau zu 40 Psg^ Knurrhahn zu 35 Pfg., Katsisch zu 50 Pfg. und
Warum, Herr Polizeipräsident?
Man schreibt uns:
Wie man hört, hat der Polizeipräsident die im Organisationsplan für das Sonnabend und Sonntag stattfindende große Reit- udn Fahrturnier auf der Karlswiese vorgesehene Sperrung der Tischbeinstraße für den Durchgangsverkehr nicht genehmigt.
Es soll, wie man weiter hört, bestimmte Hintergründe für diese Entscheidung geben. Auf die soll hier nicht engegangen werden, zumal der Polizeipräsident seine Entscheidung damit begründet, er könne nicht eine öffentliche Berkehrsstratze — als solche sei die Tischbeinstraße anzusehen — kurzerhand für private Zwecke sperren. Der Standpunkt ließe sich hören, wenn nicht Beispiele aus der letzten Zeit dafür sprächen, daß er nicht immer eingenommen worden ist. Dürfen wir daran ernnern, daß während des Sängerfestes die zwischen Frankfurter Straße und Steinweg liegende Verbindungsstraße über den Friedrichsplatz, die doch eine ungleich größere Bedeutung als Verkehrsstraße als die Tischbeinstraße hat, für die ganze Dauer des Festes gesperrt war und daß man diese Maßnahme allgemein als etwas Selbstverständliches hingenom- men hat? Demnach kann der Verkehrsstandpunkt nicht ausschließlich als Begründung für die Ablehnung der Sperrung herhalten. Das Reit- und Fahrturnier bildet zweifellos den Höhepunkt der Kasseler Verkehrsund Werbewoche.
Gebrauch, da sich auch jetzt die Herstellung einer handgearbeiteten Bürsten genau in derselben Weise vollzieht wie vor 170 Jahren.
In humorvoller Weise steht zu Anfang eines Geschäftsbuches folgender Spruch geschrieben:
Ist dies nicht recht geschrieben, , «-
so ist der Verstand in der Feder geblieben. -
ersatz.
So man nicht etwas Herzhafteres vorzieht wie einen saftigen Bierrettich zu 10—20 Pfg., von dem wahre Prachtexemplare zum Kauf lockten. Strünkchen zu 5—8 Pfg. das Stück haben die Halbmeterlänge bald erreicht und warten darauf, in die Einmachegläser abzuwandern, desgleichen noch immer recht zarte Scho- tenerbsen zu 15 Pfg. das Pfund. Dicke Bohnen mit Speck ist augenblicklich das Saisongericht, das besonders für den Gaumen des Hausherrn eine Rolle spielt und zu 15—20 Pfg. das Pfund wohlfeil genug ist, um es mindestens einen Tag um den anderen auf den Küchenzettel zu fetzen. Grüne Bohnen (hollän kosteten 25 Pfg^ deutsche Ernte 45 Pfg. und sehr
Quer öder den WochenmaM
Auf dem Wochenmarlt gab es heute eine „schwarze Invasion" erster Ordnung. Zn der Poststraße reihte sich Korb an Korb schwarzer prachtvoller Heidelbeeren. Es wurde einem ganz schwindelig, wenn man an all die „Bücklinge" dachte, die von fleißigen Beerenpflückern gemacht werden mußten, bis diese Unmengen glücklich marktfertig im Korbe lagen. Für 30—35 Pfg. das Pfund oder 20 Pfg. der Schoppen ging manches beachtliche Quantum in den Besitz der Käuferinnen über, ohne daß man ein Abnehmen der „blauen Flut" merkte. Kirschen, dunkle und helle, saure und süße, schon von 20 Pfg. das Pfund an, nahmen den Konkurrenzkampf mit den Heidelbeeren erfolgreich auf. Was in den Markttaschen nicht mehr Platz fand, wanderte sofort in den bei der Hitze doppelt aufnahme- bereiten Mund. Die Zeit der Schlagsahnenberge mit süßen Erdbeeren geht langsam zu Ende. Man sah nur noch kleine Posten, allerdings recht leckerer Ana- nas-Früchte zu 55—65 Pfg., daneben Himbeeren zu 50 Pfg., Johannisbeeren zu 20 Pfg. und Stachelbeeren zu 15 Pfg. das Pfund. Bananen zu 20—35 Pfg. sind an heißen Sommertagen ein wohlschmeckender Wurst-
Endlich, endlich hat die Stunde geschlagen, in der nach elfjähriger Besatzung der letzte fremde Svl- vat Deutschland verläßt. Die Rheinlande sind frei vom fremden Joch! Ein Jubel ohnegleichen wird die befreiten Lande durchbrausen — Befreiungsfeiern werden alle die vereinen und erheben, die so lange unter Feindesjoch gelebt und gelitten. Und überall im Reich jubelt und feiert man mit den rheinischen Brüdern. Ganz gleich — ob rechts oder links — heute empfindet man nur eins: Der Rhein — Deutschlands Strom ist frei! Und doch mischt sich ein Tropfen Wermuth in die Freude, wenn man daran denkt, daß in die rheinischen Garnisonen nach dem Versailler Diktat kein deutscher Soldat mit klingendem Spiel einziehen kann, daß die Kasernen — soweit sie nicht mit Schupo belegt sind — öde und leer fiebern
Unsere glücklichere Heimatstadt aber feierte die Befreiungsstunde gemeinsam mit feinem Militär. Ter weite Friedrichsplatz war umsäumt von Tausenden von Kasseler Bürgern, die geduldig stundenlang ausharrten, um dem
großen Zapfenstreich des Musikkorps und der 1. Kompagnie des Jägerbataillons
beizuwohnen. Am Denkmal Friedrichs hatten sich die ©frisiere mit den Behördenvertretern und anderen Ehrengästen versammelt. Ein Summen wie von taufend Bienenschivärr^cn erfüllte den Platz, ein unaufhörliches Gemurmel der vielen Menschen — da ein Ruf: „sie kommen", Musik klang auf — und Totenstille lag über dem Friedrichsplatz. Das Mnsikkorps und die erste Kompagnie der Jäger marschierte, Fackeln in den Händen, mit klingendem Spiel auf und nahm inmitten des Platzes Aufstellung. Kurze, scharfe Kommandorufe, Trommelwirbel und daun erklangen Wagners Meistersinger und erfüllten Herz und Seele der Zuhörer. Der Kö- nigsmarsch von Richard Strauß schloß sich — nicht nnnder gut gespielt — an. Und bann wieder Kom- manborufe — Trommelwirbel — der Zapfenstreich begann Es war ein eigener Anblick. Ringsum die andächtig lauschende Menge, die feldgrauen Gestalten im Stahlhelm, die ernsten Gesichter von Fackelschein beleuchtet. »Helm ab zum Gebet!" Und dann in feierlichen Klängen: »Ich bete an die Macht der Liebe". Neben mir stand em greifet Offizier — tiefer Ernst lag auf seinem Gesicht. Wie oft wohl mochte er diese Klänge im Felde gehört haben! Gedachte er gleich mir der Vielen, die ihr Leben gaben für die geliebte Heimat? »Ich bete an die Macht der Liebe!? Wie bitter notig täte es uns Deulschen ein wenig mehr Liebe und Duldsamkeit untereinander walten zu lassen, — über allem Par
tojteten z& Psg., deutsche Ernte 4o Pfg. und sehr appetitliche blaßaelbe Wachsböhnchen zum Salat — wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen! — leider noch 80 Pfg. das Pfund. Für 5—10 Pfg. kriegt man die schönsten dicken Kohlrabi und für 10 Pfg. ein stattliches Bündel Karotten. Blumenkohlköpfe werben mit besonders billigem Preis von 30—45 Pfg. seht eindringlich für sich, können bei den reichen Mengen anderer Gemüse aber nur schwer das Rennen machen. Dagegen finden Tomaten zu 28—45 Pfg. — die ersten Tomaten deutscher Ernte zu 70 Pfg. das Pfund — viel Gegenliebe bei den Hausfrauen, nicht minder Salatgurken zu 10—40 Pfg. das Stück und Kopssalat von 5—10 Pfg. Als leckere Beigabe zum Fleisch gab es außerdem prachtvolle Steinpilze zu 80 Pfg. und kleinere Mengen schöner Pfifferlinge zu 1 Mk. das Pfund.
1260-1930!
Am heutigen Tage begeht das altbekannte Dürsten- gefchäft Jean Petri, Inh Louis Petri, das seltene Jubiläum seines 170jährigen Bestehens. Das Geschäft vererbte sich von Generation zu Generation in der Familie. Auch heute noch weroen genau wie v- r 170 Jahren in Ben Werkstätten des Hauses, Guten« gaffe 5, handgearbeitete Bürsten hergestellt. Es ist das älteste Bürstengeschäft Kassels und in den weitesten Kreisen bekannl.
Alte Geschäftsbücher, in denen noch mu Thalern, Silbergroschen und Hellern gerechnet wird, berichten von Lieferungen an alte bekannte Kasseler Bürger, an das seinerzeit Kurhefsische 'oftheater, an den alten kurhessischen und später an den preußischen Hof. Man kann z. B. in den alten Büchern lesen. Bag am 19. Januar 1846 sich die „Kurfürstliche Münze" Forarm- bürsten unfertigen lieg und Madame Zucker sich 18t.5 eine neue Zahnbürste taufte. Auch ein direkter Vorfahre des jetzigen Besitzers des Stadtparks, ein Müller Georg Henkel in Weimar, gehörte schon ror mehr als 100 Jahren yi den Kunden des Gesthäftes. Als besonders interessant kann man ein altes, vergilbtes Rezeptheft aus dem Jahre 1776 bezeichnen, in welchem der Gründer des Geschäftes mit eigener Hano mb in ausführlicher Weife die Herstellung seiner farbigen Tinten zum Färben der Borsten und seiner wie er zum Schluffe bemerkt, niemals springenden oder reißenden Lacke für seine Bürstenhölzer beschreibt.
Manches in den alten Werkräumen hat sicher schon die Eründungsjahre miterlebr und ist heute noch im
Oie Altstadt im Lichterglanz
Streifzüge durch flammende Gassen.
schk. Noch ehe der Zapfenstreich verklang, krachte es aus dem Herzen der Altstadt, als sei die Sanierung mit Bomben und Granaten in die Wege geleitet: Feuerschein zuckte über die alten Giebel und Sternenregen sank aus dem Schwarz des Himmels zurück.
Das A l t st a d t f e st begann.
Eine vieltausendköpfige Menschenmenge schob und drängte sich durch die engen Gassen zum Marstaller Platz. Kopf an Kopf standen hier schon Zehntausende fest wie eine Mauer. Denn drüben auf dem Rondell donnerten Böllerschüsse und krachten Raketen, für Sekunden taghell den ehrwürdigen Renthof bestrahlend. Und Tausende bunter Kerzenlämpchen flackerten auf den Fenstersimsen und Balken der alten Fachwerkhäuser. Ein Bild, wie es einst gewesen sein mag, als Hessens Fürsten mit ihrer Stadt hohe Feste feierten.
Durch die Brüderstraße zog sich das leuchtende Band zum Altmarkt. Bis in die höchsten Giebel des Dreierkerecks hinauf strahlte das,warme Licht der Kerzen, und Lampions schaukelten unter den Dachfirsten. Ganz Kassel schien hinunter zur vielgeschmähten Altstadt gewandert und genoß das Lichterschauspiel, das nun folgte. Wie mit Zauberschlag flammte glutrotes Licht auf dem steinernen Bogen der Fuldabrücke auf — und aus dem Dunkel der Ufer tauchten magisch die alten Häuser, tausendfachen Reflex ins leichtbewegte Wasser spiegelnd.
Der Altmarkt loderte fast zu gleicher Zeit in rotem Feuer auf. Für Minuten verblaßte dagegen die bunte Perlenschnur der Kerzen und strahlendrot standen die prächtigen Fachwerkbauten vor dem schwarzen Himmel.
Das Schauspiel war vorbei. Stundenlang noch funkelten die Lämpchen von den Häusersimsen — die Menge aber, die eben noch die Straßen füllte, suchte
Phot K. N. 'N.
?e Fuldabrücke und die angrenzenden Häuser strahlten in rotem Licht
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