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KGler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Nummer 151*
20. Jahrgang
Dienstag, 1. Juli 1930
a
Befreiungsfeiem am deutschen Mein
Oie Vertreter des Reichs und der Länder grüßen die rheinische Bevölkerung / Englische Stimmen für Beschleunigung der Saarverhandlungen
Glockengeläut um Mittemacht
Reichsminister Or. Wirth spricht bei der Mainzer Feier
Wiesbaden
Staatsregierung.
Ein Tag der Dankbarkeit
Reichspräsident und Reichsregierung an das deutsche Volk
i
Zwischenfall in Kaiserslautern
Und die Saarfrage?
Landon, 1. SuH.
Deutschland, Deutschland über alles!
gez. von Hindenburg, Reichspräsident.
werde.
(4
Ministerpräsident Braun: „Ein Schritt auf dem Wege zum Wiederaufbau-.
Salutschüsse rollen zu oen Bergen des Taunus. Im Scheine unzähliger Lampions aufleuchtet der Rhein....
lieber dem politischen und wirtschaftlrchen Leben unseres Volles hängen immer noch schwere Wollen. Aber dennoch ist uns der heutige Tag Anlatz freudiger Zuversicht. Ein Volk, das, ganz auf sich allein gestellt, trotz härtester Bedrängnis sich selbst behauptet hat, ein Land, das auf den Gebieten der Wiffen- schäft, Kunst und Technik auch in bitterer Notzeit Leistungen vollbracht Hai, die in der ganzen Welt anerkannt und bewundert werden, hat ein Recht darauf, mit Selbstvertrauen und mit Zuversicht seiner Zukunft entgegenzugehen. Durch Jahre schwerer Leiden, durch Uebernahme drückender Lasten haben wir dem Land an, Rhein di« Freiheit wiedergewonnen; für unseres Vaterlandes Glück und Zukunft wollen wir sie in treuem Zusammenstehen erhalten.
Tas Gelöbnis in dieser feierlichen Stunde sei Einigkeit! Einig wollen wir sein in dem Streben, unser geliebtes Vaterland aus friedlichem Wege nach Jahren der Not einem bessern und helleren Tag entgegenzuführen. Einig wollen wir sein in dem Schwur:
ilnzetgenoretse: Geschäft», und Fiimtlien-Anzetgen die SO mm • Seile 11 Pfennt«. Kleine Anzeigen au# Kassel das Wort 7 4, Auswärtige Kleine Anzeigen die SO mm breite Zeile 11 4. Anzeigen im Reklameieil die 78 mm breite Zeile 45 4 Qssertgebübr 25 4 lbei Zustellung 85 4). — Kür bas Erscheinen von Anzeigen tu bestimmten Ausgaben, an besonderen Plätzen und für telephonisch erteilte Aufträge keine Gewähr. Rech- nungsbeträge innerhalb von 5 Tagen zahlbar. Gerichtsttand Kassel. — Postscheckkonto Frankfurt a. M. 6380.
Kaiserslautern, 1. Juli.
Im Anschluß an die Vesreiungsseier versammelt« sich eine Anzahl junger Leute vor den Häusern der aus der Separationszeit her bekannten Kaufleute Rinsche, Knobloch und Mallach. Sie schlugen die Schaufenster ein und verwüsteten die Läden. Bei Knobloch wurde ein Klavier aus dem zweiten Stock geworfen und die Wohnungseinrichtung demoliert. Die Polizei griff mit einer Motorspritze ein. Mallach soll sich heute morgen erschösse »haben.
Trier
Stafette überbringt Grütze aus de« Saarland. 4/
Trier, 1. Zull. 1
Die fast 2000 Jahre alte deutsche Stadt Trier zeigt« am Montag ein farbenfreudiges Bild. Kein Haus war unbeflaggt. Am Abend glühten in den Straße» Hunderttausende von Lampen auf, die der Stadt ei« fast zauberhaftes Bild verliehen. Ilm 11,30 Uhr nachts strömten die Massen zum Paradeplatz, auf d«n di« mitternächtliche Befreiungsfeier stattfand. Schätzungsweise hatten sich dort etwa 25 000 Personen eingefunden. Fünf Minuten vor zwölf Uhr traf der letzte Läu. fer des von der Stadt Saarbrücken veranstalteten Stafettenlaufes in Trier ein, an dem im ganzen 450 Läufer teilgenommen hatten. Er überreicht« dem Saarbrückener Oberbürgermeister Dr. Neikes di« Stafette, die den Gruß der Stadt Saarbrücken an die Stadt Trier enthielt.
Es folgte dann nach dem Gesang des Deutschlandliedes die Rede des Reichsverkehrsministers »oa Eusrard, der dankbar aller der Männer gedachte, die Wegbereiter waren zur deutschen Freiheit, besonders derer, die in diesem Kampf fielen: Des erste» Reichspräsidenten Ebert und Gustav Strafe« mann. Ernst ist diese Stunde. Wir gedenken unserer deutschen Brüder an der Saar. Ohme die völlige politische und wirtschaftliche Rückgliederung des Saar» gebiete, sind wir noch nicht ganz frei. , muß wieder werden, was sie w schaftliche Rückgrat des Trier« Ernst ist diese Stunde, auch weil die So an mancher Tür im Tale der sonnigen Mose^ Rebe blüht. Die Umstellung auf Friedenginnt in Trier mehr als ein Jahrzehnt M- . fördernde Hand der Reichsregierung w **?.?*"CI unterstützend eingreifen.
Der preußische Handelsminister Dr. Schre überbrachte darauf die Glückwünsche der preußi.
Glückwünsche aus Wien
Wie», 1. Juli. 1'
Bundespräsident Miklas hat an den Reichspräsidenten von Hindenburg anläßlich der Rheinlandbefreiung ein Glückwunschtelegramm gerichtet, in welchem er der Freude aller Deutschen Oesterreichs über die erfolgte vollständige Räumung des Rheinlande» innigen Ausdruck gab.
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Wien, L Juli. Der Bundesminister a. D. Dr. Schür ff hat als Obmann der Eroßdeutschen Volkspartei an den Reichspräsidenten von Hindenburg folgendes Telegramm gerichtet: „Freudig bewegt über die Räumung der Rheinlande von fremder Gewalt,, entbietet die Eroßdeutsche Volkspartei Oesterreichs in dieser historischen Stunde ihren ehrfurchtsvollen Glückwunsch und die Versicherung treuen Glaubens an die große deutsche Zukunft."
An den hessischen Staatspräsidenten Adel ____
folgendes Telegramm abgesandt: „Am Tage der B« freiung von fremder Gewalt grüßt die Eroßdeutsche Volkspartei Oesterreichs die Brüder und Schwester» am Rhein, im Bewußtsein der unzertrennlichen Schicksalsverbundenheit aller Deutschen vom Rhein bis zur Donau.
Wiesbaden, 1. Juli.
Heute nacht 12 Uhr, mit dem Anbruch der ersten Stunde des Tages, an dem die bisher besetzten Gebiete ihre Freiheit wieder erlangt haben, versammelte sich in Wiesbaden unter freiem Himmel die Bevölkerung zu einer großen Befreiungsfeier. Rach der Ansprache des Wiesbadener Oberbürgermeisters sprach der preußische Ministerpräsident Dr. Braun. Er führte dabei u. a. aus:
„Zur Zeit steht uns allen nicht der Sinn nach lauten Feiern. Aber in dieser denkwürdigen Stunde, da für die schöne Kurstadt Wiesbaden und für das herrliche nasiauische Land eine mehr als elfjährige Besetzung zu Ende geht, hat die Begeisterung und Freude, die Ihrer aller Herzen füllt, ihr Recht. Die Staats« regieruiig empfändet biese dankbare Freud« duf*’. ,;«• herzlichste mit Ihnen allen. Ja, ich bin gewiß, daß die Friedensfreunde ganz Europas unsere Freude mit uns teilen und mit uns hoffen, daß heute Methoden für, immer ihren Abschluß fanden, die ein Hemmschuh für den europäischen Frieden waren.
.Die Zeit, unter die wir heute einen Schlußstrich ziehen, hat auf Wiesbaden wie auf dem ganzen besetzten Gebiet schwer gelastet. Umso heller erstrahlt die Treue des nassauischen Landes zum deutschen Vaterlande und zum neuen Staat. Sie hat in dieser Zeit die Feuerprobe bestanden.
Freilich. ein Wermutstropfen fällt in unseren Freudenbecher; ein Stachel bleibt zurück. Unsere Volksgenossen an ber Saar können noch
Die „Times" beschäftigt sich in einem Artikel mit der Rheinlnndriiumimg und der Saarfrage und weist darauf hm, da« die Wiedererlangung dec Kon rolle Deutschlands über Die Rheinland« nicht vollständig sei, solange die Saarsrage unerledigt bleibe. Die Erträge,fl« der Saargruben feien Frankreich mit Rücksicht darauf überlassen worden, daß feine KohUnerzeuqung unter die Hälfte der B»r- kriegserreugung gesunken war Dieser Zweck sei Durch dir erstaunliche Entwicklung Der französische» Industrie, die bereits wieder den Vorkriegsstand überschritten habe, erfüllt Es fet zu hoffen, datz drc endgültige Räumung des Rheinlandes auch di«
nichtmitunsfeiern. Wir hoffen, daß bald auch unsere deutschen Brüder an der Saar ihrer Freude über die Wiedervereinigung mit ihrem Vater lande Ausdruck geben können!
Roch haben wir einen langen, schweren Weg des Wiederaufbaus vor uns. Die Räumung war ja nur ein Schritt auf diesem Wege. Rehmen Sie aus den vergangenen Iahten und aus dieser festlichen Stunde dieses Gefühl der Verbundenheit, nehmen Sic die Achtung vor der ehrlichen Uebetzeugung anderer mit in den Alltag der mühevollen Kleinarbeit. Möge das besetzte Gebiet auch darin ein Vorbild für das ganze Volk sein.
Speyer
Treviranus vertritt das Reich.
Speyer, 1. Juli.
Bereits lange vor Mitternacht harre sich die Bevölkerung von Speyer aus dem Domplatz zur offt s.ollen B-esreiunaKkunidgebun-g einzejnndep. Die angrenzenden Gebäude waren illuminiert. Straßen und Plätze trugen reichen FlaSgenfchmuck. Aus der Ehrentribüne hatten sich als Vertreter der Reichsregierung u. a. der Reichsmin.stir <ur die besetzten Gebiete Treviranus und als Vertreter bar bayerischen Staatsregierung, Justizminister Gürtner der Landwirtschaftsminister Dr.Fehr sowie Staatssekretär Funke vom Landwirifchaftsministe- rium eingefunben.
Nack-de.m die Kapelle, das Niederländisch» Dankgebet geigten hatte, hielt Oberbürgermeister Dr. Leining-Speyer eine Rede, in der er ausführte: Rufen wir den Brüdern innerhalb und außerhalb unserer Grenzen, an der Saar und in Oesterreich, ja oer ganzen Welt, zu, daß wir immer ent einig Volk fein wollen, dem Deutschland über alles geht.
Anschließend wurde das DeutschlanDlieo intoniert, das die Menschenmenge begeistert umfang. Vom Dom läuteten die al'en Glocken. Danach erfolgte der Einmarsch der inzwischen vom rechtsrheinischen Ufer herangelommenen bayerischen Landes- volizei. Gegen 12-30 Uhr marschierte sie in strammem Parademarsch an der Ehrentribüne vorbei unter dem ungeheuren Jubel der Bevölkerung.
Kasseler Abendzeitung
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Mainz, 1. Juli.
Montag, den 30. Juni, 10 Uhr vormittags: Es hängt etwas in der Luft. Eine freudige Erregung fptegell sich in Mogunlias Zügen. Wochentag, gemischt mit Feiertagsstimmung. Für ein ganzes Tagewerk scheint Der Arbeit gleichgestellte Uhr heute nicht aufgezogen zu fein. Langsam ourchwirken bereits Sonntagsgewänder Straßen und Gassen. In beiderseitiger Front der Bahnhofsstraße und der Großen Bleiche harren nackte Fahnenstangen. Andere, viele taufend, lugen fragend von den Fassaden, aus Fenstern und Dachluken, von Türmen und Dächern: Wo bleiben unsere Festgewänder? Eine Abteilung französischer Genidarmen strebt im charakteristischen Eiltempo zum Deutschhausplatz. Der Verkehr schwillt an. Fremde! Disziplinierte Ungeduld allüberall. „Bleibt General Guillaumat bei seinem Tagesprogramm oder wird es zum zehnten Male umgeschmissen?" Berechtigte Sorge aller Mainzer, insbesondere der Mainzer Eisenbahndirektion.
11 Uhr: Die Wache vor dem französischen Hauptquartier (Grobherzogliches Schloß) marschiert auf. Vom Rhein nähert sich die sattsam bekannte franzö- igitalmufit Schlaff hängt die letzte Trikolore auf des Daches Zinnen, «omitiüitootufc! Die an« rückenden Ehrenkompagnien formieren sich in zwölf Zügen, Front zur Trikolore. Der kommandierende General fchreitet das Bataillon ab und nimmt mit den Generalen Troussen, Blanchard und Roger sowie mtt dem Präsidenten und den Mitgliedern der Rhein- landkommission Aufstellung auf dem Schloßchof. Aus der Luke des Schloßdaches unterhalb der Trikolore zeigt sich mehrmals der Kopf eines Soldaten.
11.15 Uhr: Der sshnlichst erwartete Moment ist gekommen. Man präsentiert, inan salutiert, in peitschendem Tempo fegt die Marseillaise aus den Hörnern, Finale eines zwölfjährigen Trauerspieles. Zögernd, ruckweise senkt sich das Tuch der letzten Trikolore am Rheines st ran d. Ihre Zipfel berühren das Dach. Da laßt sich des Volkes Stimmung nicht mehr meistern. „Hurra! Es lebe Debtschland!" Mit erfreulicher Gefchwinüigkeit bewegen sich die Tcuppen zum Bahnhofsplatz. „Un-deux — un-deur — un-deux!" Ein Unteroffizier trägt die zusammenge- faltete Trikolore auf den Armen. Letzte Parade vor dem Hauprbahnhof.
12.43: Transportzug mit Offizieren, Mannschaften und Bagage. Richtung Metz, ab-fahr'n!
12.54 Uhr: Transportzug mit Mannschaften und Matena! Richtung Saaibrücken, ab-fahr'n!
1.30 Uhr: Generäle und Rheinlandkommission begeben sich zu ihrem Salonwagen. Der Bahichofsvor- steher richtet sich in feiner vollen Größe auf, hoch schnellt der Befehlsstab und mit ihm schreit im Geiste ganz Deutschland: ab-fahr'n!!!
17 Uhr: Fahnen heraus! Mainz erhebt sich im Flaggenschmuck. Tannengrün ziert die Häuser. Von Fahnenstange zu Fahnenstange, von Haus zu Haus schlingen sich Girlanden, als wollten sie die ganze Stabt verbinden zu Einigkeit und Recht und Freiheit. Jubelnde Freude bewegt die Menschenmasien. Was klingt dort von des Rheines Strand? Die Schupo rückt über die Brücke, die Schupo kommt! Spontaner Beifall jauchzt den Ehrenkompagnien entgegen. Prachtvolle Gestalten, im deutschen Schritt und Tritt, mit deutschem, klingenden Spiel. „Gell, do sieh'fchte fct krumme Absätz", Meint ein kritischer Maizer in Erinnerung an das oft belachte Attribut des Poilus. Konfetti und Blumen zeichnen den Weg der deutschen Uniformen.
Berlin, 1. Juli. Nach langen Jahren der Drangsal und des Harrens ist heute die Forderung aller Deutscher erfüllt: Die fremden Besatzungstruppen haben das Land am Rhein verlassen. Treue Vaterlandsliebe, geduldige Ausdauer und gemeinsame Opfer haben dem feit dem unglücklichen Ausgang des großen Krieges von fremden Truppen besetzten Gebiet das höchste Gut eines jeden Volkes, die Freiheit, wiedergewonnen. Der Leidensweg, den die rheinische Bevölkerung aufrechten Hauptes um Deutschlands willen gegangen ist, ist zu Ende.
Ter Tag der Befreiung soll ein Tag der Dankbarkeit fein. Unser erstes Gedenken gebührt heute denen, die im Kamps für die Freiheit Deutschlands geblieben sind, die ihr Leben gaben für das Vaterland. Zu ihnen gehören auch alle, die während der harten Jahre der Besetzung ein Opfer ihrer Vaterlandsliebe wurden. Unvergessen sollen die Leiden der Männer und Frauen bleiben, die in der schweren Prüfungszeit seelisch uni> körperlich für Deutschland geduldet haben, und stets werden wir Der vielen Tausende gedenken, die wegen ihrer Treue zu Vaterland und beschworener Pflicht durch fremde Machtwillkür von Haus und Hof vertrieben wurden. Ihnen allen schulden wir unauslöschlichen Dank! Wir wollen ihn abstatten durch das Versprechen, uns aller gebrachten Opfer durch Dienst an Volk und Vaterland würdig zu erweisen.
Roch harren unsere Brüder im Saargebiet der Rückkehr zum Mutterland. Wir grüßen heute deutsches Land und deutsches Volk an der Saar aus tiefstem Herzen und mit dem Gelöbnis, alles daran zu setzen, daß auch ihre Wiedervereinigung mit uns bald Wirklichkeit wird. Auch ihnen gebührt heute Deutschlands Tank. Wir wissen, daß sie stolz ihr Deutschtuul bewahrt haben, und daß sie ihre Rückkehr zum Mutterlande nicht mit Bindungen erkauft wissen wollen, die den deutschen Gesamtinteresfen widersprächen.
24 Uhr: Eine weihevolle Stille lagert über den Tausenden, die am Stadthalleplatz ergriffen een B e - freiungsglocken lauschen. Aus bewegtem Herzen steigt ein gemeinschaftlich gesungenes Danklied zum sternenbefäten Himmel. Das Siabtoberhaupt spricht. Der hessische Staatspräsident, Dr. Adelung,
Und dann Reichsminister Dr. Wirth. Er ge- drchte der Gefallenen des Weltkrieges und der To- et. die in der Nachkriegszeit durch aufopferungs- [le Tätigkeit den Tag der Befreiung haben vorzeiten helfen. Nicht endenwollendcr Beisl fetzt ein, als Dr. Wirth in diesem Zufr nmen- den Namen Dr. Stresemann nennt Der K mit feiner letzten Kraft Frankreich die Freund- M des deutfchen Volkes angeboten habe. Dann B der Minister fort: Der Rhem tR letzt zwar
I -utschlanD fühlt sich aber noch nicht frei, da es H 'en Bätk«rn noch nicht völlig gleichberechtigt sieht. Ter Weg zuc wahren Freiheit ist minderen Recht f^ura gleichen Recht, den wir bereits
Die Reichsregierung: ge kanzlers, Reichsminister L
[r. Brüning, Reichs kanzler; gez. Dietrich, Stellvertreter des Reichs-
Finanzen; gez. Dr. E u r t i» s, Reichsmiuister des Auswärtigen; gez.
Dr. Wirth, Reichsministe
Z Innern; gez. Dr. S t e g c r w a l d, Reichsarbeits, Bister, gez. Dr. B r e d t, Reichsminister be*! iz: gez. Dr. G r 0 e n e r, Reichs Wehrminister; ge-, Dr. Schätze!, Reichspostminister: gez. yari), Reichsver kehrsministcr; gez. Dr. Schiele, Laichsminister für Ernährung un» / > gez. Treviranus, Reichsminister füi au besetzten Gebiete.
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