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Kasseler Abendzeitung

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Kummer 135*

Donnerstag, 12. Juni 1930

20. Jahrgang

Schwarzer Tag an der Neuyorker Börse

Das Tagesgespräch Amerikas: Schmeling-Sharkey / Schwierige Regierungsbildung in Rumänien / Harte Arbeit für den Reichstag

Gerüchte um Moldenhauer

(Von unserer Berliner Schriftleitung.)

Immer neue Ltnruhen in Indien

Eigener Drahtbertcht.

Berlin, 12. Juni.

Die allgemeine Ablehnung, die der Plan eines Notopfers in der Oeffentlichkeit und insbesondere in der Presse der Regierungsparteien gefunden hat, wird von der Opposition selbstverständlich lebhaft aufgegrif- fcc und als ein Zeichen der Unsicherheit bewertet, in der sich die Regierung und vor allem der Finanzmini­ster befinden. Dabei spielt vor allem die Tatsache eine bedeutsame Rolle, daß die scharfe Kritik von den Par­teifreunden des Reichsfinanzministers, also von der Deutschen Volkspartei ausgeht, was seinen Nieder­schlag vor allem in sehr scharfen Aeutzerungen der Kölnischen und der Magdeburgischen Zeitung gefunden hat, die unter diesen Umständen von den meisten Oppo­sitionsblättern sehr ausführlich wiedergegeben werden. Daran sind Vermutungen geknüpft worden, daß wie auch an der gestrigen Börse gerüchtweise verlautete t der

Skcichssinanzminister die Absicht habe, von seinem Posten zurückzntreten. . ..

Diese Gerüchte sind jedoch unzutreffend bzw. auf jeden Fall verfrüht, denn wenn man auch verstehen könnte, daß Dr. Moldenhauer angesichts einer so weitgehenden Opposition gegen seine Vorschläge keine N'^ounA mehr hätte, in seinem Amte zu bleiben, so wür^e er doch zum mindesten erst abwarten, ob sich im Parlament die Schwierigkeiten bei der Mehrheitsbildung in den Fraktionen tatsächlich als so groß erweisen, wie man jetzt im voraus annimmt. Weitergehende Vermutun­gen, daß auch in volksparteilichen Kreisen der Gedanke erwogen wird, den Minister in seinem Amte durch den jetzigen demokratischen Wirtschaftsminister Dr. Dietrich zu ersetzen, und daß Dr. Moldenhauer in den nächsten Tagen versuchen wolle, eine Verständi­gung mit dem Führer seiner eigenen Partei, Dr. Scholz, über das Notopfer herbeizuführen, sind unzu­treffend. Diese Zustimmung des Parteiführers Dr. Scholz ist, wenn auch nur grundsätzlich und unter vie­lerlei Vorbehalten, bereits in der vorigen Woche er­teilt worden.

Die allgemeine Unsicherheit, in der das Kabinett sich angesichts dieser Widerstände gegen die Steuervor- fchläge befindet, wird im Reichstag wahrscheinlich da­zu führen, daß die

Arbeitsdauer des Parlaments über das vor­gesehene Maß hinaus verlängert werde» muh.

Es gilt bereits als ausgeschlosien, dah der Etat mit den dazugehörigen Deckungsgesetzen, ohne die der Haushaltsplan gar nicht ins Gleichgewicht gebracht werden kann, unter den jetzigen Umständen bis Ende Juni verabschiedet werden kann. In diesem Falle mühte dann der Notetat noch einmal verlängert wer­den, was aber eine rein formale Angelegenheit ist, der keinerlei politische Bedeutung zukäme. Wichtiger wäre in diesem Zusammenhänge die Feststellung, daß ins­besondere die Oppositionsparteien, so z V. die Sozial­demokraten, schon jetzt die Forderung erheben, daß die dringlichen Steuervorlagen durchaus gründlich bear­beitet werden müsien, und daß man demgegenüber keinesfalls das Ferienbedürfnis des Reichstages in den Vordergrund stellen dürfe. Selbst wenn das Aus­gabensenkungsgesetz bis zum Herbst verschoben wird ist unter Umständen an eine Vertagung des Reichs­tages vor Mitte Juli kaum zu denken.

Der Reichskanzler kehrt heute nach Berlin zurück, und morgen wird sich dann der Reichstag zu seiner ersten Sitzung nach Pfingsten wieder versammeln, wo­bei man immerhin etwas erstaunt sein wird über den außerordentlich ungünstigen Erfolg, den die kurz vor Pfingsten veröffentlichte Steuervorlage der Reichs­regierung in der Oeffentlichkeit hervorgerufen hat.

Angestellte gegen Stegerwald

Keine tarifrechtliche Grundlage für Gehaltskürzungen.

Der Gewerkschaftliche Pressedienst verbreitet fol­gende Meldung: .Die eigenartigen Kombinationen, die im Zusammenhang mit der Verbindlicherklärung des Lohnschiodsspruches für die Arbeiter in der Novd- west-Eisenindustrie durch die Tagespresie verbreitet worden sind, entbehren, soweit sie sich mit den Rück­wirkungen auf die Gehalrsgestaltung der Angestell­ten befasien, jeder tarifrechtlichen Grundlage. Außer­ordentlich befremdlich ist, daß das ReichsarbeirSmi- nisterium eine derartige Verkoppelung nicht von vornherein zurückgewiesen hat. Im Reichsarbeits­ministerium war bekannt, daß es sich bei dem Tarif­vertrag der Arbeiter um feste Lohnsätze handelte, wo­gegen im Angestelltentarif lediglich Grundgehälter vereinbart sind, deren Ergänzung nach der Leistungs­fähigkeit des einzelnen von vornherein vorgesehen War. Bei dieser Einzelbewertung handelt es sich

nicht um einen AAordzuschlag wie bei den Zuschlä­gen der Akkordarbeiter, sondern um eine von den Tarifparteien gewollte Ergänzung der ungenügenden Grundgehälter, für die andere Bewertungsgrundsätze anzuwenden sind. Der Gewerkschaftsbund der An­gestellten legt ganz entschieden Verwahrung dagegen ein, daß in eine Arbeiterlohnbewegung so schwerwie­gende tarifliche Fragen der Angestellten mit hinein­gezogen und dadurch falsche Auffassungen in der Les- fentlichkeit erweckt werden. Zur Klarstellung wird be­merkt, daß irgendein Abbau weder ab 1. Juni, noch ab 1. Juli d. I. nach den gesetzlichen Bestimmungen in Frage kommen tonn".

Weitere Teilräumung von Kehl.

Kehl, 12. Juni. Heute früh um 6.30 Uhr haben weitere zwei Offiziere und 70 Unteroffiziere und Mannschaften des französischen Infanterieregiments Rr. 170 Kehl verlassen, und sich nach ihrer neuen Garnison Remiremont (Vogesen) begeben.

Reuyork, 12. Juni.

Die Reuyorker Börse hat am Mittwoch wieder einen schwarzen Tag gehabt. Zahlreiche Aktien fielen in kurzer Zeit um 27 Punkte, und etwa zweihun­dert Wertpapiere erreichten ihren tiefsten Stand in diesem Jahre. Die Verluste werden auf ungefähr vier Milliarden Dollars geschützt. Hunderte von kleinen Geldgebern dürften ihre ganzen Ersparnisse verloren haben. Gerüchte von einer geplanten Ermordung des Präsidenten Hoover haben zum größten Teil zu diesem Kurssturz beigetragen, der der schwerste seit dem schwarzen Tag im Herbst vorigen Jahres ist.

Boxfieber...

Amerika seht auf Sharkey, Europa auf Schmeling

Reuyork, 12. Juni.

In der Nacht vom Donnerstag aus Freitag werden etwa 80 000 Personen im Pankee-Stadion den Kamps um die Weltmeisterschast Schmeling-Sharkey beiwoh­nen. Die Begeisterung ist jetzt schon unermeßlich. Man erwartet einen Fünszehnrundenkamps. Stündlich wer­de» Wetten abgeschlosien, wobei Sharkey günstiger eingeschätzt wird. Die Wetten stehen 8:5 für Sharkey. Im Lause des heutigen Tages erwartet man noch einen ungeheuren Zuzug von Zuschauern aus den Rach- barstädten. Die Polizei verhaftete in dem Chicagoer Expreßzug kurz vor seinem Eintreffen in Reuyork neun mit Revolvern bewaffnete Anhänger des berüchtigte» Banditen Capone, die dem Boxkampf beiwohnen woll­ten. In ihrem Gepäck wurden 60 000 Dollar Bargeld gefunden.

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London, 12. Juni. Dem Boxkampf um die Welt­meisterschaft zwischen Schmeling und Sharkey wird hier mit größtem Interesse entgegengesehen.Daily Mail" stellt in einem Schlußbericht fest, daß man auf Grund der Beobachtungen während des Trainings beider Boxer an der bisherigen Auffassung festhalte, daß der Deutsche in dem Fünszehnrundenkamps die besseren Siegeraussichten habe. Diese Ansichten stützen sich allerdings weniger auf das, was man während des Trainings der beiden Boxer gesehen habe, als auf die tatsächliche» Leistungen Schmelings und Sharkeys in früheren Kämpfen.

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Paris, 12. Juni. Die französische Presse bringt spaltenlange Artikel über den Boxkampf um die Welt­meisterschast. Trotz der in Amerika getätigten Wetten, die etwa 2:1 für Sharkey stehen, glaubt man in hiesi­gen Sportkreisen an einen Sieg Schmelings, der Ju­gend, Schnelligkeit und Angriffslust für sich habe.

Seltsamer Llnglücksfall

Paris, 12. Juni.

Ein seltsamer Unglückssall ereignete sich in der Nähe von Grenoble. Im Laufe eines Gewitters schlug der Blitz in einen Felsen. Ein gewaltiger Steinblock löste sich und stürzte in die Tiefe, unglück­licherweise gerade auf einen mit 9 Ausflügler« be-

London, 12. Juni.

Die Eingeborenen m de» Grenzgebiet der Norv- westprovinz Indiens sind trotz der zahlreichen Bom­bardements durch englische Flugzeuge noch nicht zur Ruhe gekommen. In mehreren Dörfern in der Um­gegend von Lahore haben sich die Bauern geweigert, die hohen Steuern weiterzuzahlen, weil die Regie­rung des Pantschab nicht die als Straf-Expedition in ein Dorf gelegten Polizeistreitkrästr zurück'i-hen und die den Bewohnern auferlegte Strafe in Form einer Grundsteuer nicht ausheben will. Unruhen zwi­schen Hindus und Mohammedanern werden aus meh­reren Orten Indiens aemetoet. In Dakta unternahm eine große Anzahl von Mohammedanern erneut einen Angriff auf Hindus, wobei zwei Hindus erstochen uno "le fnere ndere v iw nudel Wunde». In Rayab- pur steckten Mohammedaner ein Warenhaus, das einem Hindu gehörte, in Brand, was Anlaß zu hef­tigen Zusammenstößen zwischen Moslems und Hin­dus gab. Auch hier gab es eine Reihe von Verletzten.

London. 12. Juni Times meldet aus Bombry: Acht Passagierwagen und zwei Gepäckwagen eines

leichten Verletzungen davon.

Kömginwttve Mana kehrt heim

Sie will Frieden zwischen Karol und Helene stiften.

Wien, 12. Juni.

Die Königmwitwe Maria von Rumänien «st ge­stern abend hier angekommen. Sie kam aus Süd deutschland und suhr mit dem Orientexpreß nach Rumänien weiter. Auf dem Westbahnhof wurde sie fcoo» rumänischen Gesandten und dem Gesandt- schaftspersonal empfangen. Ihr Aufenthalt in Wen war nur von kurzer Tauer. Sie nahm Ge­legenheit, den zahlreich erschienenen Pressevertretern zu erklären, daß sie nach Bukarest eile, um dem Kö­nig nützlich sein zu können, denn sie wisse, daß er eine große und bedeutungsvolle Sendung zu erfüllen habe. Sie hoffe, die Prinzessin Holene bald als Königin zu sehen. Es wäre ein schöner Erfolg, wenn es dem König gelänge, alle politischen Par­teien und alle bedeutenden Kräfte Rumäniens um sich zu scharen, um die große Arbeit, die ihn erwarte, vollenden zu können.

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Um die Kabinettsbildung.

Bukarest, 12. Juni.

Rach einer Beratung mit der nationalen Bauern­partei begab sich Maniu in das königliche Schloß und teilte dem König mit, daß er die Kabinettsbil­dung nicht übernehmen könne, da er nicht völlig freie Hano in der Auswahl seiner Mitarbeiter habe. Bekanntlich hatte der König gewünscht, daß Maniu auch Vertreter anderer Parteien in sein Kabinett aufnimmt. König Karol wird nun General Presan den Auftrag zur Kabinettsbildung geben. Sollte Presan ablehncn, dürste General Averescu in Be­tracht kommen.

Sensationeller Mord

Prag, 12. Juni.

Einer geheimnisvollen Mordtat fiel die 63iäbr. Millionärin H. Borger zum Opfer. Der Gatte fand sie bei der Rückkehr in die Wohnung gefesselt und geknebelt vor. Der sofort heroeigerufene Arzi stellte nach ergebnislosen Wiederbelebungsversuchen fest, daß sie erdrosselt worden war. Wenige Minuten bevor der Hausherr Vie Wohnung betrat, Iras ein im Hause angestelltes Dienstmädchen einen eleganten Herrn im Alter von etwa 45 Jahren, der gerade aus der Wohnung des Ehepaares herauskam. Das Ehe­paar Borger gilt als sehr vermögend. In der Woh­nung bekiniden sich Bilder und Edelsteine 'm We-'o von mehreren Millionen Kronen. Rätselhaft ist, daß der Mörder keinen der wertvolle« Schmuck- gegenstände mitgenommen hat.

von Ahmedabad kommenden Eisenbahnzuges wurde« am Dienstag bei Himmainagar von einem Wirbel­sturm umgeworfen. Ein Passagier wurde getötet, meh» rere verletzt. ,

polnisch-italienischeZreondschast

Warschau, 12. Juni.

Nach einer polnischen halbamtlichen Meldung hat die Unterredung zwischen dem italienischen Außenminister Grandi und Marschall Pilsudski zwei volle Stunden gedauert und u. a. auch politische Fragen berührt, die für beide Staaten von Inter­esse sind. In der Presse heißt es: .Die Unterredung hatte einen außerordentlich herzlichen Charakter". Desgleichen hatten auch die beiden Außenminister Gtandi und Zalewsti Gelegenheit, sich über eine Reihe von aktuelle« politischen Problemen auszu­sprechen, wobei festgestellt wurde, daß zwischen bei­den Staaten keinerlei Meinungsverschiedenheiten bestehen. Die beiden Minister konnten die Ueber- einstimmung in den Wichtigsten politischen Fragen feststellen, sowie der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß die befriedigende Zusammenarbeit der beide« Regierungen in wirksamster Weise zur Festigung des Friedens und zum Wohle Europas beitragen müßte. Am Abend fuhr Grands nach Krakau weiter. __

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Warschau, 12. Juni.

W ie aus Wilna gemeldet wird, kam es imGrenz- abschnitt Wilejka zwischen einer sowjetrussischen und einer polnischen Grenzwache zu einer Schießerei, in deren Verlauf der russische Kommandant Tscher- bakow getötet und ein Rotgardist verwundet wurde.

Zwischenfälle in einem französische« Reservistenlager

Paris, 12. Juni.

Nach einer Meldung des Echo de Paris aus Lille soll es dieser Tage im Reservistenlager von Sissonne zu Zwischenfällen gekommen sein. Die Reservisten hätten während des Abends und in der Nacht die Offiziere und Unteroffiziere laut beschimpft, mehrere Soldaten hätten den Gehorsam verweigert. Ms- dann sollen die Soldaten versucht haben, das An­treten zum Frühappell zu verhindern. Nur eine Kor- poralschaist sei ordnunAsmäßig angetreten. Die an­deren seien erst eine Stunde später erschienen. Zwei Reservisten seien festgenommen worden und würden vor das Kriegsgericht gestellt.

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Bestochene Sowjetbeamte

Moskau, 12. Juni.

Der oberste Gerichtshof der Sowjetunion ver­handelte gegen den ehemaligen Leiter der Rauch­warenabteilung der Pariser Scwjechaichelsvertre- tung, Baitan, und den ehemaligen Fachmann der Holzabteilung derselben Handelsvertretung, Strom­berg. die sich beide geweigert hatten,, nach der Sow­jetunion zurückzukehren. Beide Angeklagte wurden des Hochverrats für schuldig befunden und für außerhalb des Gesetzes stehend erklärt. Ihr Eigen­tum wird eingezogen. Durch Zeugenaussagen wurde nachgewiesen, daß beide Angeklagte ausländische Firmen, von denen sie bestochen waren, ungesetzliche Vergünstigungen bewährten, wodurch dem Staate ungeheurer Schaden entstanden sei.

Friedensbestrebungen in China

London, 12. Juni.

Reuter berichtet, daß in Nanking Möglichkeiten für eine friedliche Beilegung der Feindseligkeiten i« China zwischen den Nordtruppen unter Fenhsischan und Fengyuhstang, sowie den nationalistischen Streit­kräften unter General Tschiangkaischek erörtert Wed den. Es heißt, daß Marschall Schanhfünfiang unfc Genekal Litscyaisun als Friedensstifter anftreien sol­len. Fangyuhstang und Jenhsischan sollen beide er­ficht haben, daß sie nur die Beseitigung Tschiangka» scheks von der Nanking-Regierung wollten und ii<chv auf die Errichtung der Regierung in Peiping bestü«i> den. Tschingkaischek hat erkannt, daß er die Lage durch Waffengewalt nicht entscheiden könne und soll sich be­reit erklärt haben, sich zurückzuziehen, vorausgesetzt, daß seine Truppen unter den Generälen bestehen blie­ben, die von ihm ernannt worden seien. Er hat,, wie berichtet wird, nach der gestrigen Niederlage seiner besten Truppen an der Lunghai-Bahn die Hoffnung aufgegeben, den Krieg zu gewinnen, und zu gegeben, daß die Fortdauer des Kampfes völlige Vernichtung bedeute. ... ....... - ...

MliardeoverWe in WaWeel?

(Eigene Drahtmeldung.)

setzten Autobus, 6er zur Hälfte zertrümmert wurde. Zwei Personen wurden getötet und eine Frau löbens- gesährlich verletzt. Die übrigen Insassen kamen mit