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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 414*

Freitag, 16. Mai 1930

20. Zahrgans

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Unerhörte Szenen im englischen Unterhaus

Eine Indiskretion Churchills / Das Ostprogramm im Reichskabine« seriiggefielli / Brian»« Besprechungen mH Enrstn«

Kabinett verabschiedet Ostprogramm

Von unserer Berliner Schriftleitung.

th. Berlin, 16. Mai.

Der Ausgleich der preußischen Finan­zen, bei welchem es sich um ein Etat-Defizit von 115 Millionen handelt, soll bekanntlich durch eine Er- höhung der Grundvermögenssteuer her­beigeführt werden. Dabei soll die Landwirtschaft mit Rücksicht auf die allgemeine Agrarhilfe fretgelasse»

Keine Rücktrittspläne Guerards. Gegenüber den Pressemeldungen über einen bevorstehenden Rück­tritt des Retchsveitehrsministers Dr. v. Gnörard erfahren wir von unterrichteter Seite, daß an amt­lichen Stelle-, und in der Zentrumspartei von der­artigen Absichten des Reichsverkehrsministers nichts bekannt sei.

Der Ausgleich der preußischen Finanzen

zu einer Kürzung der Beamtenbesoldung oder zu einer weiteren Abdroffelung der Bautätigkeit schrei­ten müssen.

Schließlich wäre noch die Möglichkeit geblieben, einen Defizit-Etat vorzulegen, wozu sich der Minister aber keinesfalls entschließen konnte. Unter diesen Um­ständen blieb nichts anderes als die Erhöhung der Grundvermögenssteuer übrig, die nun von den Regie­rungsparteien des Landtags als Borantrag einge­bracht wird.

Macdonald hatte zu Beginn der Verhandlun­gen einen Ueberblick über die Ergebnisse der Flotten­konferenz gegeben, und erklärt, die Grundlagen eines wirklichen internationalen Uebereinkommens über die Flottenrüstungen müssen eine Verständigung zwischen Amerika und England bilden. Diese so eminent wich­tige Verständigung sei auf der Londoner Konferenz mit dem Abschluß eines Dreimächte-Pakts zustande- gekommen. lieber diesen Pakt hinaus hätten Japan, Amerika und England von den übrigen Mächten die Zusicherung erhalten, daß sie ihr gegenseitiges Ver­hältnis mit dem entschlossenen Willen zu einer Klä­rung prüfen wollten.

Auf die durch das Londoner Abkommen erzielten Ersparnisse eingehend, erklärte Macdonald, daß Großbritannien an Schlachtschiffen etwa 50 Millionen Pfund und bei den übrigen Schiffen etwa 15 Millio­nen Pfund einsparen werde. Im übrigen gab Macdo-

Gestern vormittag begann Frau Naidu, die Führerin der indischen Frauenbewegung und Nach olgcrin Abbas Tiabjys, mit Freiwilligen den Marsch auf das hiesige Salzdepot. Die Polizei bildete einen Cordon um sie, sodatz sie nicht weiter vorrücken konnten.

nald der Hoffnung Ausdruck, daß es im Jahre 1936 möglich sein werde, die Schlachtschiffe gänzlich abzu- schaffen. Wenn auch das Londoner Ergebnis un­vollkommen und unfertig erscheinen möge, so sei es doch in einer Atmosphäre gegenseitiger Ver­ständigung und mit Entschlossenheit zu entschiedener Abrüstung erzielt worden.

wirtschaftlichen Vorteil

der Zusammenarbeit vo» Flugzeug und Luftschiff zu erweisen. Im Einvernehmen m-t dem Reichs- postministerium wird die .Lufthansa" die L u f t p o st die nach der Abfahrt des Zeppelin in Berlin einze- ltefert wird, noch so rechtzeitig noch Sevilla be­fördern, daß sie von dem dort zwischenlandenden Luftschiff gerade vor seiner Abfahrt nach Süd­amerika übernommen werden kann. In Pernam- buco werden Flugzeuge des Condor-Syndikats di« Weiterverteilung der Post übernehmen. Auf diese Weise rechnet man mit einer Beförderungsdauer von nur 7080 Stunden für die Strecke Berlin-Rio de Janeiro. Das würde gegenüber der französischen Aeropostale" i Flugzeug und Aviso-Verkehr) einen Borsprung von mehreren Tagen bedeuten.

So wird auch diese große Fahrt des »Graf Zep­pelin" ein Markstein werden in der Entwicktumg d-es Luftschiffs zum praktischen Verkehrsmittel, das in glücklicher Verbindung mit Dampfer, Eisenbahn und Flugzeug, der modernen Verkchrsgesraltung neue Möglichkeiten erschvießen soll.

und außerdem wird auch die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Reich und Preußen in den Fragen der Osthilfe gesetzlich fest gelegt werden. Gedacht ist ferner die Ernennung eines Reichskommissars für die Osthilfe. Wahrscheinlich wird ein Mitglied der preußischen Regierung zum Reichskommiffar ernannt werden.

Die Vorschläge, die der Rcichsverband der deutschen Industrie gestern zum Ost- und Agrar-Programm veröffentlicht (Siehe Seite 2) hat, sind vom Kabinett noch nicht berücksichtigt worden, aber es sollen noch besondere Verhandlungen mit den Vertretern des Reichsverbandes stattfinden, um möglicherweise noch einen Teil der vom Reichsverband gemachten Vor­schläge zu verwirklichen.

Wahrscheinlich wird im Laufe des heutigen Tages der Inhalt des Osthilfegesetzes in der jetzt vom Kabi­nett beschloflenen Form in allen Einzelheiten amtlich veröffentlicht werden.

Paris, 16. Mai.

Der Außenpolitiker desMatin" Sauerwein, der zurzeit in Genf weilt, glaubt Einzelheiten über die Unterredungen zwischen Briand und Dr. Curtius mit­teilen zu können.

.... Hinsichtlich der Räumung interesiiere die deutsche öffentliche Meinung natürlich vor allem der 30. Juni. Wenn auch politisch ohne Bedeutung sei, ob Mainz acht Tage früher oder später geräumt würde, so wür­den die französischen Behörden doch bemüht sein, den Wünschen des deutschen Außenministers Rechnung zu tragen. Briand werde den Kriegsminister Maginot bitten, möglichst sorgfältig vorzugehen. Uebrigens hätten die französischen Militärkommandostellen die Räumung durch Zurückziehung des Materials sehr ge­schickt vorbereitet.

London, 16. Mai.

Die weitere Aussprache bei den Unterhausver­handlungen über den Flottenvertrag führte am Donnerstag abend zu Szenen, wie sie das Unter­haus seit langem nicht gesehen hat.

Churchill begann im Verlaufe semer Rede ein Telegramm zu verlesen, das Lloyd George al« Mmisterprästdent im Jahre 1921 an die britische Ab­ordnung anf der Washingtoner Konferenz gesandt hatte und in dem die Notwendigkeit der Unfreiheit der Kreuzer über 10 000 Tonnen selbst auf die Ge­fahr hin, daß die Konferenz abgebrochen werden sollte, gebilligt wurde.

Macdonald unterbrach sofort mit der Frage, ob dieses Dokument veröffentlicht worden sei. Chur­chill gab zu, daß uies nicht der Fall sei.

Die Unruhe erhöhte sich, als sich L l o y d G e o r g e darüber beklagte, daß er nicht vorher von der Be­nutzung dieses Telegramms in der Aussprache ver­ständigt worden sei. Lloyd George gab anschließend die durch den Londoner Vertrag erzielten Fortschritte zu unk billigte dessen Inhalt.

Als anschließend Macdonald die Frage stellte, ob die Haltung Churchills die künftige Tätigkeit der kon­servativen Partei beeinflussen werde, kündigte Amery eine Erklärung Daldwins an und wiederholte dann die von Churchill gegen den Vertrag erhobenen An­griffe wegen der unzureichenden Kreuzerstärke Groß­britanniens.

Daily Telegraph" zufolge wurde folgender von mehr als 80 konservativen Mitgliedern unterzeichneter Antrag im Unterhaus eingebracht: Das Haus ist der Ansicht, daß Teil 3 des Internationale» Vertrages über Begrenzung und Verminderung der Seerüstungen den Interessen des britischen Reiches widerspricht und daß er nicht ratifiziert werden sollte.

Der 30. Juni

Sauerwein über die Räumungsfrage.

KonsewaiiveAttacke gegenMacdonal»

Eigener Drahtbertcht.

Oie Tropenfahrt desGraf Zeppelin

Von Kapitänleutnant a. D. Brcithaupt.

Es ist damit zu rechnen, daß man auf dem Hin­wege unter Ausnutzung des während des ganzen Jahres gleichmäßig aus nordöstlicher Richtung wehenden Passatwindes eine leichte natürliche Be­schleunigung der Fahrt erreichen wird. Diese Passate sind aber durchaus nicht immer ungefähr- lich wegen der in der Aequatorzone häufigen Nieder­schläge und Gewitter. Wenn auch bei der starken Strahlungswirkung der südlichen Sonne die Schiffs- Hülle verhältnismäßig schnell austrocknen wird, so stellt doch der häufigem Wechsel ausgesetzte Gleichge- I Wichtszustand des Schiffes an die Fiihrung des Schiffes sehr hohe fahrtechnische Anforderungen I Temperaturunterschiede zwischen Gas und Luft einerseits, im Tageswechsel andererseits sowie starke Lustdruckverschiebungen rufen statische Aenderungen hervor, die den Schwerezustand des Luftschiffes in seinem Verhältnis zur umgebenden Luft ständig ver­ändern. Die Wirkung dieser besonderen .

meteorologischen Bedingungen in tropischen und subtropischen Gebieten

auf die Fahreigenschaften des Luftschiffes zu studie­ren, ist eine der Hauptaufgaben, die sich Dr. Eckener gestellt hat.

Auch sollen die Höhenwinde über dem Passat systematisch untersucht werden. Es ist anzu­nehmen, daß in größeren Höhen Antipassatwinde aus südwestlicher Richtung wehen, die für die Rückfahrt von Südamerika nach Europa mit Vorteil ausgenutzt werden können. Bis heute ist für die Erforschung der höheren Regionen so gut wie nichts getan worden, nur gelegentlich werden von den Dampfern der Südame­rika-Linie Pilotballonmessungen ausgeführt. Diese Unkenntnis der Atmosphäre zu beseitigen, wird eine wichtige Aufgabe aller am Luftverkehr interessierten Staaten sein, damit der Führer jederzeit in der Lage I ist, die jeweils vorherrschenden Luftströmungen der I verschiedenen Schichten zu seinem Vorteil auszunutzen. I Denn es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, I daß ebenso wie in den erdnahen, so auch in den höher I gelegenen Lustschichten eine gewisse Gesetzmäßigkeit der Lustzirkulation herrscht.

Graf Zeppelin" wird ans seiner Fahrt anch die Gegenden der gefüri^etrn Hnrricans passieren.

die im Sommer so häufig find und erst kürzlich wieder I das Karibische Meer und Florida heimgesucht haben. I Auf Grund seiner langjährigen Praxis und besonders I auf Grund der wertvollen, an der Küste Neufund- I lands und im Taistmgebiet der chinesischen Gewässer |

werden, und vom städtischen Hausbesttz sollen die­jenigen Räume, die der Hausbesitzer selbst entweder bewohnt oder gewerblich benutzt, ebenfalls von die­ser neuen Belastung frei bleiben. Die Wertgrenze liegt dabei bei 400600 Mark bei Wohnräumen, bei 1200 bis 2400 Mark bei gewerblichen Räumen, die der Hausbesitzer in seinem eigenen Hause benutzt. Infolgedessen wird die Belastung, die durch die Er­höhung der Grundvermögenssteuer entsteht, auf die Mieter fallen, was, wie schon mitgeteilt, wahrschein­lich in einer Mieterhöhung von etwa 4 Prozent sei­nen Ausdruck finde» wird.

Der preußische Finanzminister, der in den letzten Jahren seinen Etat regelmäßig ohne Steuererhöhun­gen ausgleichen konnte, ist diesmal angesichts des Rückgangs der großen Ueberweisungssteuern nicht mehr dazu in der Lage gewesen und hätte entweder

Graf Zeppelin" tritt am 18. Mai seine diesjährige große Erprobungsfahrt an, die ihn zunächst über Se­villa nach Pcrnambuco, von dort über Habana nach Lakehurst und weiter über die Azoren nach Friedrichs­hafen zurückführen wird. Im Vergleich zu der vor­jährigen Weltumsegelung wird die jetzige Fahrtstrecke um etwa 5000 Kilometer kürzer sein. Da die Aufent­halte in den Etappen, bezw. Zwischenlandehäfen sehr kurz .bemessen sind, hofft Dr. Eckener, die Reife in nur 16 bis 20 Tagen durchführen zu können. Auch diese Fahrt dient, wie alle früheren, der Untersuchung fahr­technischer Vorbedingungen für den kommenden Welt­luftschiffverkehr.

Entfernungen, wie sie auf der südamerikanischen Strecke zu bewältigen sind, spielen fürGraf Zeppe­lin" keine Rolle. Wohl aber stellt die Fahrt über tro­pische Gebiete neue Aufgaben; denn

noch niemals ist ein Luftschiff südlicher als bis zu>n 15. Grad nördlicher Breite vorgedrungeu

(1917L 59" bis Chartum).

th. Berlin, 16. Mai.

Der Reichstag wird außer dem Etat in den beiden nädjften Monaten nur noch wenige andere Gegenstände zu erledigen haben. In erster Linie ge­hört dazu die Vorlage über die O st h i I f e, die jetzt vom Kabinett endgültig verabschiedet worden ist. Bekanntlich hat das Kabinett schon vor einigen Wo­chen diese Materie in Angriff genommen, aber es hatte sich eine neue Bearbeitung in den Ressorts als notwendig erwiesen. Gestern hat nun das Kabinett den Entwurf verabschiedet, der nunmehr dem Reichs­rat und dem Reichstag zugeht.

In materieller Hinsicht ist nicht all­zuviel geändert worden. Es bleibt dabei, daß das Reich und Preußen (wie schon vor einigen Wo­chen gemeldet) eine Garantie von je 550 Millionen übernehmen, und daß außerdem ein sogenanntes Fünf- Jahre-Programm durchgeführt wird, bei welchem im er st en Jahre 116 Millionen und in den wei­teren Jahren je 100 Millionen aufgewendet werden sollen, die zum größten Teil in den Etat eingestellt hvben müssen. In formeller Hinsicht hat man aber davon Abstand genommen, ein Rahmengesetz und sechs Einzelgesetze herauszuarbeiten, sondern man hat jetzt das

ganze Material in einem großen Gesetz zusammen­gefaßt und außerdem wird nur noch ein Sonder­gesetz über die Gründung der sogenannten Ab lösungsbank vorgelegt. Der Charakter eines Er­mächtigungsgesetzes wird aufrecht erhalten werde«

I gesammelten Erfahrungen hat Dr. Eckener in London ITaifune sind nicht angenehm, aber wir lassen sie nicht mit uns spielen, wir spielen mit ihnen." Diese Worte kann nur ein Meister der meteorologischen I Navigation aussprechen, der, wie Dr. Eckener, 'eine besondere Wetternase hat und jeder Lage gewachsen ist.

I Dr. Eckener ist typischer Systematiker. Er stellt sich Aufgaben, deren Lösung der Gesanrtluftschiffahrt zu- I 9ute kommen, er zeigt den Weg, wie der von ihm frontreif gemachte Lustschiffgeidanke.für die Ve^chrs- eniwicklung reiche Früchte tragen kann. Es ist zu hoffen, daß auch die Vereinigten Staaten und Eng­land ihre Schiffe, sobald sie fahrbereit sind, zunächst in den Dienst der meteorologischen Forschung stellen werden un'd das Werk vollenden helfen, das deutscher folgerichtiger Unternehmungsgeist begonnen hat.

In seiner Rede, die Dr. Eckener kürzlich in der RoyaMeronqutical Societh" gehalten hat, er­örterte er

3 Hauptprobleme des regulären Luftschiffverkehrs Danach muß es gelingen, das unbrennbare He­lium in solchen Mengen zur Verfügung zu stellen, daß alle Luftschiffe mit ihm ausgerüstet werden kön­nen. Dieses Gas ist zwar schwerer als Wasserstoff, es gewährt aber eine größere fahrtechnische Sicher­heit, besonders bei Besatzungen, die noch nicht über die nötige Erfahrungen verfügen. Neuesten Nach­richten zufolge wird die Helium-Ausbeute in den Vereinigten Staaten in absehbarer Zeit wesentlich ge­steigert und der Preis aus ein erträgliches Maß her­abgedrückt werden können. Eine weitere wichtige For­derung ist die Auswahl und Anlage geeig. neter Häfen. Luftschisf-Landeplätze müssen in er­ster Linie nach ihrer meteorologischen Eignung ausge­wählt werden, erst in zweiter Linie nach dem Ge­sichtspunkt des Verkehrsbedürfnisses. Rationali­st e r u ng des Betriebes ist das dritte Problem, das gelöst werden mutz. Vor allem ist anzustreben, datz bei Handhabung von Luftschiffen auf dem Boden teure Meuschenkräfts durch technische Hilfsmittel er- fetzt werden. Auch hier besteht berechtigte Hoffnung, daß es mit Hilfe des fahrbaren Ankermastes gelingen wird, auch dieser Schwierigkeiten Herr zu werden.

-Gras Zeppelin" wi-d aus der Südamerikareise bereits Gelegeicheit haben, den

Bet den Saarverhandlunaen handele cs sich um eine geschäftliche Frage. Wenn die franzö­sische Regierung auch w-üa'che, diese Frage sobald als möglich zu regeln, so seien die französischen In­teressen doch beachtlich. Der Handel mit der Saar überschreite zwei Milliarden Franken. Man habe bereits zugegeben, daß das Zollregime bis zum Jahre 1935 aufrechtei hallen bleibe. Es handele sich jetzt darum, durch ein Kontingentierungssystem für die französischen und saarländischen Produkte einen Ausgleich für den Verzicht der Franzosen auf durch vier Jahre gesicherte Gewinne zu erhalten.

100 Anhänger Gandhis verhaftet

Bombay, 16. Mai.

100 Anhänger Gandhis, die nach Schiropa marschierten, um in die dortige Salzniederlage einzu- dringen, wurden heute früh in dem Augenblick ver­haftet, als sie sich auf einem italienischen Dampfer einschissen wollten.