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Nummer 110«

M. Zahrgauß

Montag, 12. Mai 1930

Gerüchte um die Rheinland-Räumung

pariser Blätter berichten von einer Hinausschiebung des Räumungstermkns / Oie schlesischen Sejmwahlen ein Erfolg des Deutschtums

Spiegelreflexkamera sehen, was sie mit einer gewissen Mischung von Neugier uni) Mißtrauen machen. Dann aber fordern sie von mir das gesehene Bild und sind sehr enttäuscht, daß ich ihrem Wunsche nicht willfahren kann. Ihre Achtung vor mir ist merklich im Sinken. Ein junger, sehr aufgeweckter Kirgise drängt sich vor, schaut in den Kameraspiegel tz

.........« Bestehende Bahnen

Die neuer baute Turksibt- Bahn

O.

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sieht, wie sich darin alle Personen bewegen. Mit sachkundiger Miene klärt er seine Landsleute auf,daß ich sicher vom Film s e L* Aus diese unerwartete Weise ist meine Ebre wieder gerettet. Seitwärts vom Bahnhoje hält "eine kleine Karawane Sechs Kamele werden mit Sachen beladen, die der Zug der Bevölkerung dieser Gegend brachte. Kleine Kasakenkinder kommen mit wunder­schönen blauen Steppenblumcn angerannt. Im Augenblick haben sie ihren Vorrat ausverkaust.

Weiter geht es. Querdurch K af a k st a n.

Immer wieder Steppe, Steppe, Steppe. 1

Kleine Kamelherden, selten mehr als fünf, sechs Tiere. Dann sehr vereinzelt die ersten Schafherden. Aber auch sehr geringe Tierzahl. Noch seltener Kühe, teils sehr mager, teils ausgezeichnetes Zuchtvieh. Die Widersprüche sind selbst in der Sowjetunion, in der man sich doch an Ueberraschungen gewöhnt hat, verblüffend. Auffallend, daß Strecken, die uuber* kennbar frühere Ackerbestellung aufweisen, jetzt völlig verlasien liegen. Im allgemeinen kann man sagen, daß di« Natur um wenigstens zwei Wochen zurück ist.

Intrigen der französischen Militärs?

Eigener Drahtbericht.

Paris, 12. Mai.

»Ere Nonvelle" rechnet damit!, daß ReichSautzen- minifter Dr. Curtius de» Wunsch habe, in Gens von Briand Genaueres über die Räumung des linken Rheinusers zu erfahren. Wie gestern fdwn di«Kolonie", so behauptet auch der deut Quai d'Orsay nahestehertde Außenpoliliker dieses Blattes, daß die Räumung höchstwahrscheinlich nicht bis zum 30. Juni durchgeführt werden könne. Der französische Generalstab verlang« eine Räumungs- frist von mindestens drei Monaten. Diese Frist werd« dem Reichspräsidenten von Hindenburg mcht gestatten, sich zu den Besrcinfngsfeicrn injS Rhein land zu begeben.

Mit nachdrücklicher Schärse wendet fich daS AbendblattS o i r" gegen diele Gedankengänge. Es schreibt: Frankreich habe fich feierlich verpflich­tet, das Rheinland vor dem 30. Juni zu räumen. Jetzt beginne eine Campagne mit dem Ziel, Frank­reich solle seine Verpflichtungen nicht enthalten. lln- möglich könne die Regierung dieses Manöver her- vorgerusen haben. Tardieu habe fich gewiß nicht zur These vom Fetze» Papier bekehrt. Tie Gründe, die man hier anführe, um diese Räumung unmöessi^ zu bezetckmen beruhten lebiSTi* auf qihcr Phantasie. Der franzöLschk- Gencralftab erkläre sich so heißt es, außerstande, die Truppen in weni­ger als zwei Monaten zurückziinchmen. Der Gc- neralstab sei ein Gegner dieser Friedenömatz nähme und suche nach Beweggründen, um die Be- satzung-Struppen in Deutschland zu belassen. Die Haltung der Militärs sei gänzlich unzulässig. Die Regierung müsse diese Kriegsanstiftcr nachdrücklich ihre Autorität fühlen lasst«.

Sir Eric Orummonö amtsmüöe?

London, 12. Mai

Wie der Korrespondent desDaily Telegr.tph' meldet wird Str.Eric Drummond in Kürze von seinem Posten als Generalsekretär des Völker­bundes zurücktreten. Ein Nachfolger soll bereits in der Person eines in Völkerbundskreisen wohlbekann­ten britischen Politikers, der seit vielen Jahren als Berater der britischen Abordnung tätig sei, gefun den sein.

erster. Linie deshalb, weil sie eine Aussprache Mischen Briand und Grandi über die französisch-italieni­schen Beziehungen und insbesondere über das Flotten­problem mit sich bringen werde. In Paris rechnet man damit, daß der englische Außenminister Hender­son alles versuchen werde, um eine französisch-ita­lienische Verständigung zu erreichen.

Während bisher die Aussichten auf eine Verständi­gung zwischen Italien und Frankreich von der fran­zösischen Presse allgemein wenig günstig beurteilt wur­den, trägt heute dasEcho de Paris" einen auffallen­den Optimismus zur Schau. Das Blatt erwartet von bitt Genfer Besprechungen die für den europäischen Frieden unentbehrliche sranjöstsck-ntabienische Annähe­rung. wenn alle innerpolitischen Rücksichten beiseite ge­lassen würden, wenn Italien an der Seite Frankreichs für die Aufrechterhaltung der Verträge eintreten wolle und wenn andererseits Frankreich das Recht Italiens auf Absatzgebiete für seinen Bevölkerungsübcrschuß an­erkenne.

DieTimes" zur Saar frage.

London, 12. Mai.

In einem Artikel über die heute beginnende 59. TaW, .«t; V >.urMrn' tA

sondcrs aus den Wert der privaten Besprechungender Außnenr Nisser und gt-den der Hotf'nmrgAusdruch. daß zwischen Frankreich und Italien eine gemeinsame Grundlage für die bevorstehenden Flottenverhand­lungen gefunden werdep möge.

Times' fahren fort: <^s gibt noch eine andere Frage, die ebenfalls nicht auf der Tagesordnung steht, und zwar mutz eine Grundlage für bte künftigen Erörterungen über die Saarfrage gefunden wer­den. Das Schicksal dieses Gebietes bildet das einzige noch unerledigte Nachlriegsproblem zwischen Frank reich und Deutschland. Aus Pariser und Berliner Meldungen geh! hervor, daß die französi-sche und die deutsche Delegation in ganz verschiedener Weise an dieses Problem Herangehen, und zwar sind es für Deutschland Fragen politischer, für Frankreich nfirt- kchaftlicher Art. Nur wenn zwischen Briand und Dr. Curtius in Gens eine Verständigung erreicht wird, scheint ein unmittelbarer Fortschritt möglich zu sein.

sehen wir reichlich viel PlakateRauchen verboten", mit dem Erfolg, daß viel geraucht wird. An den un­vermeidlichenTischpalmen' sind Plakate angebracht Stuhl darf erst besetzt werden, wenn etwas bestellt ist". Zu bestellen gibt es aber nur eine Flasche Limo­nade (mehr konnte ich nicht entdecken) und Bier (wo­von ich mehrere Flaschen gesehen habe), im übrigen sämtliche Glaskästen und Schränke leer.

Jetzt merken wir es: Moskau ist weit, sehr weit.

I Moskau erscheint uns im wahrsten Sinne als Oase gegenüber diesem Land.

ArmeS, armes Land? Moskau ist weit. Wie weit, wie weltweit aber Europa, dasdem Untergang ge­weihte Europa". Ich denke an die Parole, daß die Bolschewisten in fünf Jahren sich daran machen wol­len, Europa industriell, technisch, kulturell zu überho­len. Und dann sehe ich mir denWartesaal' der dritten Klasse an. Der Erdboden ist unglaublich schmutzig. Der erste Blick fällt auf einen Haufen Ziegelsteine. Ueberall liegen Zigarettenstummel um­her. Viele Menschen hocken auf dem Boden, schlafend an ihre Säcke und Kisten gelehnt

Der nächste Morgen sieht uns im Steppengebiet. Wohin das Auge auch sieht, endlos zieht sich die Steppe hin. Eine größere Station. Tschelkar, Kreisstadt im Gouvernement Mtjubinfl. Von hier aus sollen sich ostwärts bis zur chinesischen Grenze große Steinkohlenlager erstrecken.

In der Ferne sehen wir das Aralmeer (Aralskoje Morse),

dessenieie al,n der Sonne sich wie Silberfäben hin- ziehen.*35»Jy erreichen wir die gleichnamige Stadt Aralsko,. - _ '-je am nordöstlichen Ufer dieses großen Binnensees. Auf dem Bahnhof mache ich die erste Aufnahme. Natürlich nicht von der Station selbst, denn das Photographieren von Bahnhöfen ist in der ganzen Sowjetunion strengstens verboten, da sie zu den militärischen Bauten zählen. Mein Objekt ist ein alter Kirgise, der im Arm Holzscheite hält, sie wie einen kostbaren Schatz krampfhaft umspannend. Nach der Aufnahme fragt er mich auch gewichtig: Hast du auch mein Holz auf dem Bild?" Dabei legt sich sein Gesicht in mißtrauische Falten. Ehe ich meine Unterhaltung mit dem Alten, der ganz gut die russische Sprache beherrscht, beendet habe, haben sich um mich Diele Kasaken, Usbeken und auch einige Kara-Kalpaken (sie sind für den Ausländer sehr schwer von den Kir­gisen zu unterscheiden) versammelt und bestaunen meinen Apparat. Ich lasse sie in den Spiegel meiner

Deutscher Sieg bei den Sejmwahlen

Eigener Drahtbericht.

Henderson als Vermittler

Zwischen Frankreich und Italien.

Paris, 12 Mai.

Der heute in Genf beginnenden Ratstagung

Wie aus einer öffentlich angeschlagenen Bekannt­machung der französischen Besatzung hervorgeht, las­sen die Franzosen am 15. Mai die Zeppelinlustt schifshalle und den daneben stehenden Flug- zeugschuppen in Trier, die beide aus deutscher

Kattowitz, 12. Mai.

Nach den Meldungen bet polnischen Morgenpresse haben die Deutschen bei den am Sonntag ftattgefunde- nen Wahlen zum schlesischen Sejm einen unerwarteten Erfolg davongetragen. Das Organ der Korfanty- Partei, diePolonia", billigt, obwohl noch keine amtlichen Wahlziffern vorliegen, schon jetzt den Deutschen im künftigen Sejm 16 Mandate n«b somit ein Drittel der gesamten Mandate zu. Die deutschen Wahlgemeinschaften würden nach dieser Dar­stellung mit 15 Mandaten die stärkste Frattion im künftigen schlesischen Sejm fein; die deutsche» So­zialisten werben wahrscheinlich 1 Mandat verlieren.

Falls die Berichte der polnischen Presse zutreffen sollten, würde in Zukunft der Sjern sich aus 16 deut­schen Abgeordneten, 10 Abgeordneten der Regierungs­parteien, 13 Abgeordneten der Korfantypartei und vier Abgeordneten der polnischen Sozialisten, 3 Ab- geordneten der nationalen Arbeiterpartei und zwei Kommunisten jufammenfeben.

95 Prozent Wahlbeteiligung

Aus Kattowitz wird weiter gemeldet: Bei den gestrigen Wahlen zmn schlesistschen Sejm war die Wahlbeteiligung wesentlich stärker als bei den im Herbst des vorigen und des Frühjahrs dieses Jah­res durchgeführten Kommunalwahlen. Sie betrug fast durchweg 95 Pozent, obwohl kein Wahlzwang für die Sejmwahlen bestand. Trotz Terror konnte die deutsche Wahlgemeinschaft nicht nur ihre Sttmm- zahl behaupten, sondern vielfach sogar steigern. In Kattowitz waren um 2 Uhr nachts 24784 deutsche Stimmen gezählt gegenüber 24424 im Jahre 192*, obwohl noch fünf Wahlbezirke ausstanden. Die ländlichen Bezirke wiesen 50 Prozent Stimmen­gewinn ja in einem außerordentlichen Falle sogar eilten Stimmenzuwachs ton 500 Prozent aus.

Die polnischen Parteien haben nach bisher vor­liegenden Ergebnissen nicht besonders gut abze- schnitten. Die polnische Qppcsittonsgruppe (Kor- fanch) konnte im großen und ganzen ihren Stim­menstand bewahren. Bemerkenswert ist, daß die deutschen Sozialisten ebenfalls beträchtlichen Stim­menverlust zu verzeichnen haben, die wohl zu einem guten Teile den ommunisten zugute gekommen sind, die auch in Ostöberschlesicn eine Stimmenzunahme buchen können.

Der Wa hlgang ist. ah gesehen- von einigen SchW- zereien, ruhig verlaufen.

MussolinisFeuerkugel"

Livorno, 12. Maf.

Ministerpräsident Mussolini hielt gestern hier auf dem Earlo-Alberto-Platz, auf dem sich, wie die Agenzia Stephani berichtet, eine etwa 100 VWköpfige Menschenmenge eingefunden hatte, eine Siebe, in der er etwa ausführte:

Nach echt Jahren faschistischen Regimes wünscht das italienische Volk nicht nur Wohlergehen, sondern es fordert auch Achtung und einen Platz in der Welt. Ich will Euch sagen, fuhr der Duce fort, und zwar nicht nur Euch, sondern dem ganzen italienischen Volk und selbst den Völkern jenseits der Grenze, daß wir uns nicht in tollkühne Abenteuer stürzen wollen. Derjenige aber, der es wagen sollte, unsere Unab­hängigkeit und unsere Zukunft anzutasien, wüßte wohl noch nicht, zu welcher hochgradigen Erregung sich das ganze italienische Volk sortreißen würde. Wenn jemand ie Entwicklung der Revolution der Schwarzhemden bedrohen wollte, bann würde das ganze Volk nur eine einzige Menschenmasse bilden, ja, mehr noch, eine Feuerkugel, die gegen jeden uns überall geschleudert werden müßte.

man hier mit großer Spannung entgegen, in

Zeit stammen, versteigern.

Quer durch Kasaksian

Aus dem Reisetagebuch unseres Moskauer Korrespondenten K. H. Göröing

Unser ständiger Moskauer Korrespondent Karl- Hans Görbing nahm an den Einweihungsfeierlich- teiten der neuerbauten Tnrksib-Bahn teil. Seinem ersten Bericht, der die Bedeutung der neuen Bahn würdigte, lässt er heute interessante Schilderungen von feiner Reise nach Turkestan folgen.

Arys, Ende April.

Glücklicherweise hält der Zug hier längere Zeit, denn das Schreiben in diesem schlendermdsn Wagen ist mehr als Strafe, schon mittelalierliche Folter! Kurz vor Samara die große Wolgabrücke. Bereits einige Stuniden begleitete uns zur Rechten dieser meerartig brette Strom, der in der pechschwar­zen Nacht mit dem gespensterh asten SPiegolöil-o fer­ner Lichter von Sysram (Kreisstadt des Gouverne­ments Uljanowsk) einen düsteren unvergeßlichen Ein­druck hinterläßt. Wenige Meter vor de: großen Brücke hält der Zug mehrere Minuten. Uns gegen­über ein Tiertransport. Das Schreien der Kühe vno Ochsen, die scheinbar Hunger und Durst haben, klingt schauerlich durch die Nacht. Die Fälle, in denen man Tiertransporte schlecht versorgt, sind nicht selten. Man kann darüber fast jeden Tag in den sowjetischen Zeitungen lesen.

Die Nacht ist Widder sehr empfindlich kalt. Aber bereits um 10 Uhr morgens (berliner Zett» setzt die Hitze ein. Etwa um halb 1 Uhr mittags erreichen wir Orenburg

Gleich hinter Orenburg eine Karawanserei, die während des Weltkrieges die deutschen Z: - pilgesan gelten und später auch die Kriegs­

gefangenen beherbergte. Jetzt liegt der große mit einer verhältnismäßig niedrigen Mauer etnge- rahmte Platz völlig verlassen in der glühenden Mit­tagssonne.

Dann endlich der Muß Ural Rach ungefähr einer Stunde Fahrt haben wir

Europa verlassen und find in Asien!

Aeußevlich allerdings kein Kennzeichen dieser Grenze. Etwas später ein Stadtdorf, bedeutend mehr Stein­häuser als in den Grotzdörsern und sogenannten Städten in der Gegend zwischen Samara und Oren­burg. Dann eine große Brücke, die beweist, daß hier mitunter ein Strom fließt. Jetzt ist es nur ein klei­ner silberner Regenwurm, der träge dahinschleicht.

Unser Zug nennt sich nicht nur Schnellzug, sondern ist es auch nach dem Fahrplan., Trotzdem keucht er mühsam seine dreißig, fünfundreißig, mitunter auch vierzig Kilometer. Nimmt er wirklich einmal aus­nahmsweise einen Anlauf zu noch größeren Taten, möglicherweise in einer Stunde fünfundvierzig oder gar fünfzig Kilometer zu erreichen, entsteht in unserem Sagen ein unruhiges, fast panikartiges Gefühl. Na­türlich ganz unbegründet, denn sehr schnell verfällt er wieder in das gewohnte Tempo.

Bald nach acht Uhr abends erreichen wir Aktju - bluff. Die Gouvernementshauptstadt der Republik Kasakstan. Wißbegierigen sei mitgeteilt, daß sie rund zwanzigtausend Einwohner zählt. Auf dem Bahnhof von Mtjubinfl sind naturgemäß sehr viele ka- sakische, aber auch einige kirgisische, turkmenische und Usbekische Typen. ImWartesaal' zweiter Klasse