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Kasseler Neueste Nachrichten

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20. Lahrgan«

Nummer 101

OonnerSiag, 1. Mai 1930

polnische Flugzeuge über Deutschland

Energische deutsche Beschwerde gegen die Grenzverletzungen / Hellpach geht zu -en Dolkskonservaiiven / Oie Reichsbahn im Jahre 1929

Gpionageabsichien oder Irrtum?

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Eigener Drahtbericht.

fVon unserem

Korrespondenten).

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Verhaftungen

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th. Berkin, 1 Mai.

für

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Aentrums-Jugend gegen Panzerkreuzer B.

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Die Deutsche Reichsbahngesellschaft gibt jetzt ihren Geschäftsbericht für das Jahr 1929 heraus, nachdem der Verwaltungsrat am 26.

April die Bilanz, sowie die Verlustrechnung 1929 genehmigt hat.

Zum erstenmal seit dem Bestehen der neuen sellschaft ist die

Berlin, 1 Mai.

Baut .Germania- hat der Reichsjugeickau-schuß der Deutlichen Zenirmnspartet in einem Schreibe i an ine Retchötass-fraklion es als politisch untraa- bar bezeichnet. Last in den Reichshaushaltsplan für J930 Mittel für den Bau des Panzerkreuzers B ein- ge>etzt oder aus ihm dafür verwandt werden, ^er Reichsjugendausschuß bittet die Fraktion, diese

und zwar gerade als Auftakt für denÄatnpfmat". Für die Moskauer Einstellung zu den deutsch-russischen Beziehungen ist es ungemein charakteristisch, daß die amtlichelag", die Telegraphenagentur der Sowjet­union, unbedenklich hetzerisch entstellte Schauermeldun­gen über die Leipziger Vorgänge verbreitet. Der Ber-

Jn dem gleichen Artikel behauptet das parteiamtliche Blatt Papier ist geduldig und der Sowjetbürger ist ja auf die bolschewistische Pressekost angewiesen, ,o Deutschland zusammen mit anderen Ländern ^täglich endlose Züge und Riesenschiffe" mit Kanonen, Maschinengewehren, Kriegsflugzeugen, Bomben und dergleichen nach Polen und Rumänien, denKetten­hunden des imperialistischen Antisowjetblocks" ab- gehen lasse.

Die blutigen Ereignisse in Leipzig haben in der Sowjetpresse schlecht verhüllte Befriedigung her, vorgerufen.

erneuern.

Von Einzelheiteu aus dem Bericht seien noch fol­gende Tatsachen erwähnt: An Krediten wurden

Moskau, Ende April.

Bereits vor mehreren Wochen erklärte die Prawda", das Zentralorgan der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, daß die bisherigen Kund­gebungen des internationalen kommunistischen Prole­tariats und vor allem der Arbeitslosen keineswegs .Kulminationspunkte" der jeweiligen revolutionären Situation gewesen seien, vielmehr werde der dies­jährige 1. Mai ein solcherKulminationspunkt" sein, da dierevolutionäre Erhebung" auf eine höhere Ent­wicklungsstufe gelangt sei.

Dieser Artikel derPrawda" hat der Sowjetpresse das Stichwort gegeben.

Kampsmai" überschreiben die Moskauer und Leningrader Blätter ihre Artikel

Parole aus Moskau:Kampfmai"

wegen -er Leipziger Bluttaten

Leipzig, 1. Mai. *

Wegen der Vorkommnisse an den Osterfeiertagel i» Leipzig wurde auf Ersuchen der Leipziger Staats­anwaltschaft der Arbeiter Mathey in Berlin, bet eine Schußverletzung erhalten hatte, unter dem drin, genden Verdacht der Beteiligung an dem Beamten- mv'p nach seiner Entlassuna aus dem Krankenhaus verhaftet. Er wird der Leipziger Staatsanwalt­ichaft zugeführt werden. Weiter wurde ein Arbeiter awe Düsseldorf der sich on der Demonstration in Leipzig beteiligt und Verletzungen erti ten Ha ie, in Braunschweig verhaftet. Er wird ebenfalls nach Leipzig übergeführt werden. Auch gegen einen jun­gen Kommunisten aus An na berg in Sachsen ist das Slrasverfahren wegen aktiver Beteiligung an einer Menschenzusammenrottung eingeleitet worden.

Tre Arbeiter Prä.orius und Bahrs auS Burg, die am Sonnabend verhaftet wurden, find jetzt der Staatsanwaltschaft t« Leipzig zugesührt und bereits vernommen worden. Sie leugnen, an der Mordtat beterl.gt gewesen zu sein, geben aber zu, sich in um mittelbarer Rahe der Borkomnmisse bcjundcn rn haben. , ,

und bis in den entlegensten Winkel des Sowjetstaates hinein wird Tag für Tag dem Sowjetbürger einge­hämmert, daßdieser Mai" in einer Zeit begangen werde, die im Zeichen einer noch nie dagewesenen re­volutionären Zuspitzung stehe. Die Leningrader Prawda", die seit jeher weitaus offener in ihrer Sprache als ihre Moskauer Schwester ist, erklärt auch in einem Leitartikel, daß dasProletariat und die werktätigen Massen der kapitalistischen Staaten und unseres Landes unter Leitung der Kommu- UinNchea Zu ter W

proletarischen Kampffeiertages rüsten" Ein wert­volles Geständnis, das angesichts der ständigen rusfi- ichen Versuche, die Rolle der Komintern zu verschlei­ern, besonders interessant ist. .

Die Arbeiterklasse geht von der Verteidigung zum Angriff über",Wirtschaftliche Kämpfe sind zu politi- Ichen Kämpfen geworden",Das Proletariat führt einen zähen Kampf um die Straße",Die Arbeits­losenbewegung nimmt immer stürmischere Formen an 1°, i^ht es Tag für Tag in den Sowjetblättern wodurch der Sowjetuntertan von den eigenen wach­senden Sorgen abgelenkt werden soll. Wieder, wie auch bet früheren ähnlichen Anlässen, wird der L a g e in Deutschland und den Aufgaben der K.P.D. am 1. Mai besondere Aufmerksamkeit gewidmet:

JeraIJen, Maiparolen in den imperialistischen Landern", so sagt diePrawda",

stritt am stärksten der Ruf zum Kampf gegen die Versklavung des Proletariats in Deutschland hervor."

Kasseler Abendzeitung

»rtzbetnnnsrwetfe: wöcheMNch keSSmal naSmtttea«. Hbonnemtntevrttl: Uhr den Monat 2.80 Jt bet tretet An- k 'Äf

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Hamburg, 1. Mat. Wie die -Hanckurger VvftS- zet:wny" behauptet, ist der kommunistische Reichslngs. abgeordnete Maddalena auf Grund eines Vor- ,ührunqcdesehls des Untersuchungsrichters beim Reichsgericht heute in seiner hiesigen Wohnung ver. haftet worden. v y

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Auffassungen, die nicht nur diejenigen der Für» sichUge^ ihrer Entscheidung im Reichstag zu be>

ordnungen besagen. Dabei hat sich herausgestellt, daß überall diese Frage unbestimmt behandelt ist und daß man überall große Vorsicht walten läßt hinsichtlich ihrer Bestimmung über das Abschießen.

Was die Flugzeuge mit der Ueberfliegung bezwek- ken, ist nicht bekannt. Die polnische Regierung hat Deutschland gegenüber im vorigen Jahr erklärt, daß die Flugzeuge sich nur verirrt hätten. Ob wirklich Auskundschaftsabfichten Vorlagen, ist nicht so genau zu beurteilen. Natürlich kann es vorkommen, daß sich ein Flugzeug verirrt. Wenn stch ober die Fälle so stark wiederholen wie im Vorjahre, dann scheint die Mög­lichkeit von Verirrungen nicht gegeben. Die deutsche Regierung nimmt also an. daß a n b e te Gründe für die Grenzverletzungen vorlicgeu.

gesetzliche Ausgleichsrücklage auf den Höchstbetrag von 500 Millionen Mark ausgefüllt worden,

ttnb vom kommenden Jahre ab wird ein Betrag von rund 92 Millionen, der in dem vorliegenden Ge­schäftsbericht als Zuweisung zur gesetzlichen Aus- gleichsrücklage noch eingesetzt werden mußte, infolge­dessen frei werden. Trotz dieser Ersparnis wird die Reichsbahn genötigt sein, sich größere Beträge zur Deckung unbedingt notwendiger sachlicher Ausgaben zu beschaffen, zumal die

Entwicklung des Personen- wie besonders auch des Güterverkehrs in den letzten Monaten erheblich zu- rückgegangen ist.

Die Reichsbahn hatte bekanntlich schon im Sommer »ine Tariferhöhung beantragt, die ihr 150 MMonen Mark bringen sollte, und sie hofft auf einen Anteil en bei internationaleu Reparationsanleihe, bie t« Kürze aufgelegt werden soll, in Höhe von etwa 240 Millionen Mark. Die gründliche Ueberhoiung toeiter Strecken des Oberbaues hat stch besonders nach einer Reise des "Generaldirektors ®ct Reichsbahn als notwendig herausgksiEt- Bet dieser Gelegenheit ist auch reichliches p h o 1 o gt° f 1' Material über den zum Teil nicht me^ ln Een Stücken dem Bedürfnis unbedingter Sichers ent­sprechenden Zustand des Oberbaues gesammelt "HP1 den. derbeiderBesprechungdesTariferhö^ hungsantrages auch dem Reichskabinett vor­gelegt und von sämtlichen Kabinettsmitglievern als durchaus stichhaltig zur sachlichen Begründung des Antrages angesehen wurde. Man hat stch jetzt bei der Reichsbahn entschlossen, den ständigen

Prozentsatz der Gesamtstrrcken, den man bisher jährlich einer lleberholung unterzog, zn erhöhen «nd durchschnittlich im Jahre 350 Kilometer zu

_ Paris, 1. Mai.

Vf, ^fterret^tf«fee Gesandte gab heute mittag ein vsprztelles Frühstück zu Ehren des Bundeskanzler Lchober. Außer dem Bundeskanzler und dem gesandten Grünberger nahmen daran teil: Außenminister Brianb der ehemalige Kriegs- minifter Painleve, sowie die Bvttschafter rmp Ge- sarrbten der Oesterreich benackcharien Länder, also die dtplonmtischen Vertreter von DeuttschLand, Un- MM, Jugojlavien, der Tschechoslowakei und Italien

al ^5° sich Schober zum Echs-e, wo er vorn Präsidenten Donmergue empfangen wurde. Anschließend daran wirs der Bundeskanzler die Vertreter der internationalen Presse un Horrl Ma jcstic empsrngen.

Oie Reichsbahn berichtet

Bon unserer Berliner Schriftleitung.

Sellpach wir- volk-konservativ

th. Berlin, L Mai.

Heidelberg kommt die Nachricht, daß btt 6a. °''che,.Staatsprästdeut Professor Hellpach, der be. kanulltch vor einiger Zett sein Reichstagsmanbat and alettUetttg auch sein Amt als Botstaudsmitglied der Demokraten niedergelegt hat, vorläufig aber in den Rethen der demokratischen Partei gebitcben war der Bolkskonsetvativeu Beteinignuo bei- getteken sei.

Dieser Schritt erhält umso größere «eduttmm »Is «ach gleichzeitig auch andere uamhaste demokratische Politiker, dar. unter auch Mitglieder bet jetzigen Reichstagsfraktion Mm Beispiel Hellpachs folgen «ollen.

3m Zeichen -erAbrüstung"

Rom, 1. Mai.

Der Ministerrat hat heute auf Vorschlag bes Ma rineministers Admiral Ciriani das neu Flotenbau- programm für 1930 genehmigt. Danach werden ttn Laufe d. I. folgende Kriegsschiffe auf Stapel gelegt: 1 Kreuzer zu 10 000 Tonnen, 2 Aufklärungsschiffe zu je 5100 Tonnen, vier Torpeooz 'rftörer zu je 1240 Ton­nen und 22 U-Boote, davon 4 zu je 1390 Tonnen, 6 zue 81h Tonnen und 12 zu Je 610 Tonnen.

Llnwetter über Frankreich

Paris, 1. Mai.

Die schweren Gewitte", die am Dienstag in ver­schiedenen Provinzen Frankreichs niedergingen, waren in Tours und Umgebung von geradezu katastropha lern Charakter. Sechs Stunden lang gingen Hagel­körner in der Größe von Taubeueiern nieder. Die Verbindungen zwischen der Provinzialbauptstadt und den umliegenden Gemeinden sind vollkommen unter­brochen. Der Eisenbahnverkehr mußte wegen der Unterspülung der Dämme zeitweise eingestellt wer­den. Die Blitzeinschläge in den Dörfern führten zu zahlreichen Bränden.

Hessische Abendzeitung

«njetaetutretfe: Setzbätzr- ttnb ftgmtlten.Ttnjetgen bte 80 mm Zelle N Wentrte. STehte tttwtaen «ei ßaiiei bas Sott 7 4. AuSwärnge ffleitte Anzeigen bte 80 mm breite Zelle 11 4. Anzeigen im Rek'ameieil bie 78 nun breite Zeile 45 J Cffertgebübr 25 4 (bei Zustellung 85 4t. Kür baS Erscheinen von Anzeigen tn bestimmten Ausgaben, an besonbeien Plätzen nnb für ielevhonisch erteilte Aullrige keine Kewäbr. Rech» ullugsbettäge innerhalb von 6 Tagen zahlbar. Oerimisitanb ttafleL Postscheckkonto Krankst»» a. M. 6880,

Itner Korrespondent derPrawda" hak sogar die so» eben eingerichtete Telephonverbindung Berlin-Aloskau dazu benutzt, um ähnliche Falschmeldungen über Leipzig seinem Blatt durchzugeben. Zn. diesem Zu­sammenhang ist es vielleicht nicht uninteressant, dar» auf hinzuweisen, daß die Gespräche de- deutschen Korrespondenten in Moskau mit Berlin einer Vorzen» sur unterworfen sind.

Inzwischen begeht das Sowjetproletariat das Fest des 1. Mai im Zeichen der Lebens» mittelkarte. Ab Ende April ist zur Steigerung der Feststimmung eine verstärkte Belieferung der Arbeiter mit Lebensmitteln angeordnet worden. Mit dieser Festgabe will es aber nicht klappen: die Sow­jetpresse berichtet, daß die Provinzbehörden beispiels* weise die für die Moskauer Arbeiter anläßlich der Maifeier bereitgestellten Vieh- und Fleischmengen nicht herauslassen.

Die Moskauer AtLeitttkinder sollen zusätzlich !

Reis- nnb Dötrobfttationen, sowie Käse erhalten, 1 einegewisse" Menge von Fleisch- und Eemüsekon» jeroen soll über die Ration hinaus auch an Erwach­sene zur Verteilung gelangen. 30 Lastautos w- den am 1. Mai die Straßen der Sowjethaup^ , durchfahrt», beladen mit belegten B r ö t A t,

könnte, verteilt, sondern an die Bevölkerung.....

verkauft werden.

--Alles neu macht der Mai". Die Sorgen bet Moskauer bleiben jedoch die alten.

von der Reichsbahn infolge der ungeklärten Lage am Geldmarkt mir zwei Anleihen mit dreijähriger Lauf­zeit in Höhe von 100 Millionen Mark, sowie von 10 Mlllionen Mark hereingenommen. Der am Schlüsse des Vorjahres vorhandene Bestand an noch nicht be­gebenen Vorzugsaktien in Höhe von 919 Millionen Reichsmark ist unverändert geblieben. Der Personal­bestand ist im Jahre 29 durchschnittlich insgesamt um rund 12000 Köpfe höher geworden als im Vorjahre. Der Zugang ist verursacht durch erhöhte Betriebs- und Verkehrsleistungen und durch Verkürzung der Dienstdauer. Ter Mehraufwand, der für die Reichs­bahn durch den Lohnschiedsspruch vom 24. Mai 1929 entstanden ist, belauf: sich auf rund 55 Millionen Mark jährlich.

Ueber die Statistik der Unfälle gibt die Reichs­bahn bekannt, daß während der ersten Monate des vergangenen Jahres die Betriebsgefahren infolge der ungewöhnlich strengen Kälte für die Züge und Ran- gierabteilungen besonders gesteigert waren. In die­sen drei Monaten sind

übet 200 Personenunfälle mehr $« verzeichnen i gewesen als der gleichen Zeit des Vorjahres.

Schwere Eisenbahnunglücke mußte die Reichsbahn leider mehrere verzeichnen, bet denen insgesamt 26 Menschen uws Leben kamen. Trotz dieser Unfälle be­trägt aber die Zahl der bei Zugunfällen verunglückten Reisenden insgesamt nur I etwa d>e Hälfte der Zahl des Vorjahres.

Berlin, L Mai.

Wie wir von unterrichteter Sette erfahren, wird die deutsche Regierung den Gesandten in Warschau anweisen, mit allem Nachdruck gegen die verschiedenen Grenzverletzungen durch polnische MUitarflugzeuge Beschwerde sühren und dar­auf hinzuweisen, daß die deutsche Regierung es auf kein-n Fall dulden könne, daß eine Wiederholung svstematischer Flüge in ostpreußisches Gebiet durch polnische Milttärslugzeuge, etwa wie im Vorjahr auch in diesem Jahre ftattfindeu. Die polnische Re- gtcruttg wird gebeten, die Schuldigen zu bestrafen und es ficherzustellen, daß eine Wiederholung solche« Grenzverletzungen nicht vor­komme.

Die volnische Regierung hatte im vorigen Jahre erklärt, daß sie eine ernsthafte Erinnerung gegen das Ueberflicgen der deutschen Grenze an ihre Militärflieger richten werde. Seitdem sind die Ueberfltegungen bis zur letzten Zeit unterblieben. In der letzten Woche sind aber wiederholl Ueberslie- gungcn der deutschen Grenze erfolgt. Es war ntaitrlich äußerst schwierig, festzustellen, ob es sich um Uaberpütegungen durch polnische Flugzeuge, und »war 8» «-ilua-euge gebandelt bat. Die Zeugen- vcrnet-mung-Ä oaruber waren, äußerst langwierig.

Von unterrichteter Seite wird darauf hingewiesen, daß bei einer Reihe von Ländern Verordnungen ge­gen das Ueberfliegen vor Grenzen durch fremde Flug­zeuge bestehen. In Deutschland besteht eine Verord­nung vom 1.1.1924, deren Inhalt ist, daß die Polizei- Lustfahrzeuge, die die Grenze verletzt haben, zum so­fortigen Landen durch Signalschüsse mit Rauchentwick­lung veranlassen kann. Sie ist berechtigt, falls ihrer Aufforderung nicht Folge geleistet wird, das Nieder­gehen solcher Flugzeuge zu erzwingen. Die Schwierig­keit besteht übrigens nickt nur für Deutschland, sondern ganz allgemein. Das Auswärtige Amt hat bei sämtli­chen dasür in Betracht kommenden Staaten feststellen lassen, wie sie zu dieser Sache stehen und was chre Ver-

s -1' -?Zai: .Der geschäftsführende Vorst! f^i^^E^übaiches Schleswig-Holstein der beritt« kra,tichen Partei stimmte, wie bie -Voss. Ztg." mt 7 Ek' ln einer IN Kiel abgohaltenen Sitzung dem Rüc tritt des von seinem Reichstagsmcm'dat zurnckgetreitz

-51L_ ?tmi Dr. Emilie Kiep-Alten-l .6.0 Wirb das sreizewordene ReichslagsmanÄar über-1 neymen.

Schober im Sryfse

Lan-tvirischastskammer in Kassel

wirb mtt bet Wiesbadener Lammet bereinigt?

*X Berlin, 1. Mai.

S Landtagsausschuß zur Vorbereitung des Land- --.^i^ftskammergesetzes setzte am Mittwoch die ein*tiiralungrn °5r $otto8C kort. Es fand ein Zen- trum^rag Annahme, wonach die beiden Sam- mttTt 9B,*6,b0?,en nnb K-sf-l »u einet £anb?rf^Bft8Immer küt bie Provinz -effenM"" »usarnrnengelegt werben sollen.

Die BDn besonderen Ausschüssen für Ge- meinbater^®^ **** demokratischen Anttag mt®6 ^*hett S-tzruhen.

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