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Ar. 83 / Zwanzigster Jahrgang

Kasseler Neueste Nachrichten

Dienstag, 8. Slprtt 1930 / 2. Beilage

Der Absturz -es postfluazeuaes London-Berlin

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Zügel wurde aber ein Stück mitasschleift und dann, als ihn seine Kräfte verließen, von dem Wagen überfahren. Er trug so sckNvere Verletzungen da­von, daß der Tod auf der Stelle eintrat.

schlag handelt. Die Erplosion rief weiter einen ausgedehnten Brand in dem Wald längs der Strecke hervor, der die ganze Nacht hindurch an* dauerte.

»--Hände hoch!"

Der stotternd« Räuber.

Berlin, 8. April.

Vor einigen Tagen tarnen zwei junge Arbeitslose auf die Idee, sich ihren Lebensunterhalt durch Raub- überfäKe auf harmlose Fußgänger zu erwerben. Sie kauften sich für ihr letztes Geld eine Scheintodpistole und begannen ihr Räuberhandwerk. Ahnungslos näherte sich das erste Opfer. Der eine der Räuber stellte sich mit der Waffe im Hintergrund auf, wäh­rend sich der andere mit einem .Lände hoch!" auf den Passanten stürzen sollte. Der mutige Räuber hatte aber einen Zungenfehler, und bevor er sein Hände hoch!" hervorgestottert hatte, war der Fußgänger längst vorbei, ohne sich der schrecklichen Gefahr bewußt zu werden, in der er schwebte. Auch der zweite und dritte Versuch fiel nicht erfolgreicher für die beiden kühnen Raubgesellen aus. Schließlich aber merkte eines der Opfer doch, daß etwas nicht in Ordnung war, und ließ die beiden Wegelagerer in Polizeigewahrsam nehmen. Da sie jedoch dank des Stotterns keinen Schaden angerichtet hatten, wurden sie mit einer Verwarnung entlassen.

Bismarck«Hindenburg - Gedenkmünze

KW

lieber England stürzte, wie wir schon gestern meldeten, das flugplanmäßige deutsche Post- und Frachtflugzeug D 1649 kurz nach dem Abflug ab und verbrannte. Tie beiden Jnsaffen, der Pilot Wessel und der Bordfunker Kommers sanden den Tod. Das Flugzeug war am Montag früh in Crovdon bei Lon­don aufgeftiegen, um die Post, zirka 400 Kilogramm Briefe und andere Sendungen, nach Berlin zu brin­gen. Das Postflugzeug passierte das erste Leuchtfeuer, das zu der Strecke LondonParis gehört, ordnungs­gemäß, geriet aber denn in unsichtiges Wetter, so daß der Führer kaum 3 bis 4Kilometer weit sehen konnte Zu allem Unglück versagte auch die Funkein­richtung an Bord der D 1649, denn Croydon tonnte schon nach etwa 20 Minuten Fahrt keine Nachrichten mehr empfangen. Die Maschine ist dann in der Nähe der Unfallstelle bei der Stadt Oxted in ein schwieriges Gelände geraten, dessen Hügel sich bis zu 300 Meter Höhe erbeben Dabei muß der Pilot, in dem Bestre­ben, stch zu entieren, allzutief beruntergegangen fein. Das F>zeug ist mit Vollgas auf eine Wiese aufgestotzen, auf der unter normalen Umständen eine

Möglich ist attes in -er Wett

Auch in SachenDaker werden .. ."

Aus München wird berichtet: Jährlich stehen vor dem Vormundschaftsgericht Hunderte von Vätern, die sich gegen die Reklamierung ihrer Vaterfchasl mit Händen und Füßen wehren. Das ist nichts Neues. Aber vor dem Münchener Strasger cht stand dieser Tage einer, ein junger Gefreiter der Reichswehr, der Vater fein wollte, und der bestraft werden soll'e .veil er es nicht war. Die Anklage gegen den jungen Mann lautete aufgewinnsüchtige Personenstanvsver- letzung". Und damit man we.ß, was das ist, wollen w.r erzäblen, was der junge '.Wann getan bat.

Er hatte im November 1929 mit einem Mädchen ein ,Liebesverhältnis angefangen, ohne zu wissen, daß feine Angebetete noch andere Liebhaber hatte. Wenige Wochen daraus eröffnete sie ihm unter Jammern und Klagen, daß sie Mutter werde, und im Januar darauf, also nach noch nicht ganz drei Monaten ihrer Be­kanntschaft, brachte sie einen Knaben zur Welt. Der junge Mann gab nun vor dem Vormundschaftsge­richt die Erklärung ab, daß er die Vaterschaft für sich anerkenne, übernahm die Verpflichtung der monat­lichen Zahlung von 35 Mark, wovon ihm allerdings als Angehöriger der Reichswehr 20 Mark monatlich von fe.ten des Reiches zugezahlt wurden, und kam auch feiner Zahlungsverpflichtung regelmäßig nach.

Das istVerletzung des Personenstandes". Denn er war nicht der Vater und konnte es nach mensch­licher Berechnung auch nicht sein.

Die Anklage aufgewinnsüchtig" ließ der Staats­anwalt im Laufe der Verbandlung schnell wieder sal- len. Eine Gewinnsucht war beim besten Willen nicht bei der Tat zu entdecken. Der Richter aber bekannte sich in schöner Objektivität und philosophischer Ge- laffenhe.t zu dem Glauben:Möglich ist alles in die­ser Welt!" Er ließ die Unerfahrenheit des jungen Soldaten In SachenVater werden" gelten und sagte:

Notlandung ohne weiteres möglich gewesen wäre. Bei dem furchtbaren Aufprall explodierte der Benzintank, und das Flugzeug brannte vollständig aus. Hessel und Gonnert wurden in hohem Bogen aus ihren Sitzen herausgeschleudert Man sand den Führer etwa 20 Meter von den Trümmern des Metallflugzeuges entfernt auf. Die beiden Insassen batten so schwere Verletzungen davongetragen, daß der Tod aus der Stelle eingetreten fein muß. Einwohner der Ortschaft Limpsfield, die durch die Explosion des Benzintanks geweckt worden waren, eilten sofort zur Unfallstelle, konnten jedoch nicht mehr helfen. Die Postflugzeuge führen keine Passagiere mit da diese Mafchinen ledig­lich für die Beförderung von Briefen unö Fracht ein­gerichtet sind. Die Leichen der beiden verunglückten Führer sind vorläufig in Ämpsfield ausgebahrt wor­den, da ihre Ueberführung nach Berlin erfolgen soll, sobald die englische Luftpolizei und die Gerichte chre Untersuchungen abgeschlossen haben.

Im Bild: D 1649 vor dem Abflug und der tödlich verunglückte Zilot Karl Wessel.

Daß er als Sohn der Großstadt gewußt habe, er könne nach dret Monaten nicht Vater fein, ist zwar eine Vermutung, aber auf Vermutungen kann sich kein Urteil stützen. Zudem zeigen seine Briefe, daß er sich ernstlich für den Vater hielt. Damit wurde der junge Mann fretge sprachen.

Schwierige Landung des »Graf Zeppelin"

Friedrichshafen, 8. Aprll.

Die Landung desGraf Zeppelin" nach seiner zweiten diesjährigen Probefahrt wurde durch äußerst heftige Bodenwinde von 6 bis 7 Sekundenmetern er­schwert. Durch den immer heftiger werdenden Wind wurde das Luftschiff zweimal wieder in die Höhe ge­hoben, wobei, ein Mann der Haltemannschaft, der. das Halteseil nicht rechtzeitig loslietz, auseiner Höhe von vier bis fünf Metern herabfiel. Er wurde durch das Sanitätsauto ins Krankenhaus gebracht. Ein zweiter Arbeiter konnte durch die Tür der Passagiergondel hereingezogen werden. Nachdem zwei Trupps von zirka 100 Mann vorn Maybach-Motorenbau noch zu der bereits bedeutend verstärkten Haltemannschaft zu- geteilt wurden, konnte das Luftschiff um 4.25 Uhr glatt in die Halle gebracht werden. Der Aufprall- pusfer an der Pasiagiergondel war durch das starke Aussetzen abgebrüit worden.

(Sine gute Tat mit dem Leben bezahlt

Berlin, 8. APr«.

Bei dem mutigen Versuch, ein durchgehendes Gespann aufzuhalten, tft im Vorort Wittenau der 26jährige Arbeiter Willi Klemp tödlich verunglückt. Klemp 'war auf dem Heiuuoege, als er durch laute Rufe von Paffanten auf ein durchgehendes Pferde- a-svann aufmerksam gemacht wurde. Kurz entschlos­sen warf sich Klemp den scheuetzz Tieren in die

Wer ist die Schönste im Land?

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Daisy d'Ora, die bekannte Filmschauspielerin, ging aus den zahlreichen Bewerberinnen um den Titel der Schönheitskönigin von Berlin als Siegerin hervor und wird sich zusammen mit den Erwählten der übrigen deutschen Städte nun auch um den Titel der Miß Deutschland 1930 bewerben.

Ein phantasievoller Forscher

Berlin, 8. April.

Vorstand und Beirat der Gesellschaft für Erd­kunde zu Berlin hatten beschlossen, den Ausschluß des Rxhtsanwalis Dr Baeßler, helfen Berichter­stattung über angebliche wissenschaftliche Düdome- ritaforfdiungen tn der Oefsentlickkeu starke Kritik herausgefordert bat, zu beantragen. . Dr Baeßler ist dem Beschluß durch Erklärung seines Austritts zuvorgekcw'men. Die Gesellschaft für Erdkunde ftefh f:ft, vast die Zeitungsberichte und Vorträge Dr- Baeßlers vielfach völlig unzutreffende und er funbette Schilderungen der bereisten oder angeblich bereiften Länder enthalten und überdies Zu erheb­lichen Teilen nickt aus seiner Feder stammen. Die Gesellschaft für Erdkunde bezeichnet fein Verhalten als eine grobe Irreführung der Oeffentlichkeit und eine unmittelbare Gefahr für das Ansehen der deutschen Wissenschaft im Ausland.

Schweres Eisenbahnunglück in Japan

Tokio, 8. April.

In der Nähe von Cifa aus der Insel Kiuschiu explodierte die Leckomotive eines PcFsonenzuges. wodurch ein schweres Unglück entstand, da ein Teil tötet und 7 schwer verletzt. Als Ursache des Eisen­bahnunglücks nehmen die offiziellen Stellen an, daß den Kohlen, die zur Heizung der Lokomotive dien­ten. Dynamit betgemischi war. Es ist noch nicht bekannt, ob es sich um einen verbrecherischen An-

Die neue Medaille der Staatlichen Münze, die bh Profilbildnisse Bismarcks und Hindenburgs trägt nrit der UmschristungDes Deutschen Reichs Begrün« der und Beschirmer." Die Rückseite zeigt die 25 Wap­pen der deutschen Länder.

Nichard Wagner-

Geheimdokumenie?

Ein geheimnisvolles Millionengeschäst in London

d. London, 8. April.

Zwei amerikanische Schriftsteller, Horn und Lewis, lenkten vor einiger Zeit die Aufmerksamkeit der Oeffentlichkeit auf eine in London befindliche Samm­lung Burell, in der sich Geheimdokumente Richard Wagners, Briese und ein Exemplar feiner Autobio­graphie befinden sollten. Ihre Veröffentlichungen, tu denen allerdings nur Andeutungen über den Inhalt der Dokumente enthalten waren und worin behaup­tet wurde, die Dokumente wurden auf die Perfön- lichkeit Wagners ein ganz neues Licht werfen, habe» auch in Deutschland Aussehen erregt.

Es wird nun behauptet, eine deutsche Gruppe habe sofort Verhandlungen mit dem Besitzer der Sammlung Burell ausgenommen, mit dem Ziel, bte Dokumente zu erwerben. Die Verhandlungen seien am Tage nach dem Tode der Cosima Wagner zum Abschluß gelangt. Die deutsche Gruppe habe die Do­kumente zu einem horrenden Preis genannt wer­den sechs Millionen Mark erworben und es stehe außer Zweifel, daß die Dokumente nunmehr vernich­tet werden würden.

Tie Affäre ist mehr als mysteriös. Es sollen allerdings Briese Richard Wagners existiert haben, die für ihn ober andere kompromittierend waren. Man weiß auch, baß seine Autobiographie, bte er in wenigen Exemplaren drucken ließ, durch seine Erben vernichtet worden ist. Und man munkelte auch, daß der Drucker widerrechtlich ein weiteres Exemplar her- gestellt und für sich behalten habe, so daß es möglich ist, baß bieses Exemplar auf irgend einem Wege nach London gelangte. Fraglich ist aber, wer in Deutsch­land sechs Millionen Mark dem Zweck opfern kann, bas historische Bild der Persönlichkeit Richard Wag­ners auch weiterhin so zu erhalten, wie es im deutschen Volke gepflegt wird. Der enge Kreis um bte Familie Wagner, bei dem solche Tendenzen ja zweifellos selbstverständlich wären, ist keinesfalls so kapital­kräftig.

Es ist zu erwarten, baß die genanntedeutsche Gruppe" beit wahren Kern dieser Nachrichten nun­mehr preisgibt. Tie Persönlickkeit eines Richard Wagner kann durchGeheimdokumente" nicht beein­trächtigt werden. Daß er feine menschlichen Schwächen hatte, ist bekannt. Eine Geheimniskrämerei kann also nur mehr schaden als nutzen.

4. Ausstellung der Kasseler Sezession

Menschen, denen die Lyrik näher ist als das Epos, die Musik näher als das Theater.

So ist auch der erste Eindruck der Sezessionsaus­stellung im Kasseler Kunstverein der eines beschau­lichen Gesamtcharakters im Bildinhalt: Landschaft und Stilleben herrschen vor. Erst mit Abstand folgt das Porträt, aber auch dies meist in beruhigtem Aus­druck.

Eines hat diese Ausstellung mit allen Ausstel­lungen gemein, die man heute sehen kann: Es fehlt die große Komposition, es fehlt die Phantasie, und es fehlt äußerlich und innerlich dasgroße Format". Unsere Maler sind alle mehr oder weniger gute Koloristen, Menschen von einer feinen Kultur,

,Badende* Kleinplastik von K. Lehmann

Dem Kritiker bleibt in dieser offenbaren Uever- gangszeit nichts übrig als den augenblicklichen Zu- ftanb tm Sckaffen der einzelnen Künstler und mtt besonderer Freude eine positive Entwicklung fest- zustellen. * * *

Dersch zeigt nach der großen Ausstellung des Vorjahres nichts wesentlich Renes. Am beste« tst der vollendet gemalteWasserfall", ein echter Dersch ist auch das kleine Stilleben Die Bobenseelandschaft bleibt nur eine duftige, flächig gemalte Impression von skizzenhaftem Wert.

Anhalts kultivierte Farbgebung zeigt ihr Be­stes in einemWaldinnern", einer Variation von grau-blau und grün, und einigen Stilleben von fei­ner, verhaltener Atmosphäre. Aber der Akt! Eine bei­nah geniale Verdrehung und Verzeichnung meiblicber Körperformen. Anhalts Graphik, gut aufgeloste Schwarz-weiß-Kompositionen, erinnern an seine frü­heren interessanten Reliefs.

Fleck ist einer der sympachischsten Maler der Gruppe geworden. Diesmal zeigt er frtscke Land­schaften, deren klare Komposition jedem Detail setne Bedeutung lassen, ohne unruhig zu Wilken. Die Zett der süßen Dolkenhimmel ist endgültig vorüber. Am besten gefällt mir von Flecks neuen Silbern bte .Halbfigur".

Reinhold stellt *aS Ergebnis einer HtaNen- reife vor. Immer schon ein Freund feiner geschlosse­ner Landschaftsblicke hat er im zärtlichen 2in der Romantiker Stadtbilder und Meerblicke (Landsckatt am Marina Piccola"!) gemalt. Reinhold bat bett Mut so zu malen wie er muß. nicht wie es eine augenblickliche Mode vorschreibt.

K n e i s e l ist zwar farbig frischer geworden, aber die Gestaltung des Motivs (Am Philosophenweg) ist noch sehr unruhig, beinahe unsicher, am schwächsten in derLandschaft". Erfreulich bleibt ber rein kolori­stische Fortschritt.

Lola Schwarzenberg überrascht durch eine farbig frische Landschaft, deren Raumbewältigung allerdings noch Wünsche offen läßt. Positiv zu ver­merken ist die saubere Technik des Farbenauftrags

Lehmann-. Bildnis Chefarzt Dr. Wegener

in dem Kinderbildnis von 1930 gegenüber dem von 1929. Störend wirkt in dem Porträt Evelis der schwarze Farbstreisen der Stuhllehne.

Roh le der hängt neben seine etwas verschwom­menen und farbig süßlicken Landschaften zwei Por­träts von sympathischer. Festigkeit der Form und von

klarer, herber Farbigkeit (Selbstporträt und Bildnis P. S.> InVorfrühling" glaubt ber Maler' neue Wege zu gehen, findet aber nur zur Pastellwirkung zurück.

Kapp gibt sich in zwei kleinen Bildern als ein Künstler von gefälligem Format und einer Sicherheit der Technik, die ihn zu größeren Aufgaben bestimmt.

Pietschmann hat nur zwei Aquarelle geschickt, die in feiner bekannten Art verfließenden Farbgrund zeichnerisch beleben und bewußt auf Effekt ausgehen.

Von dem jungen erfolgreichen Bildhauer Leh­mann sehen wir" neue Arbeiten, die ihn als ausge­zeichneten Porträtisten vorstellen. Wir bilden neben­stehend zwei besonders prägnante Plastiken ab). Namentlich sind gekennzeichnet die Bildnisse Prof. Bernewitz, Chefarzt Dr. Wegener, Frau Frieling und Frau Dr. Vogel. Sie alle verraten gesunden Blick und Gefühl für das Wesentliche, das freilich teilweise in angelehnter Form Ausdruck erhält.

Als Gäste stellen ans: Ter Bildhauer Schwartz- kopff mit dem hier schon abgebtlbeten Relief des Ober- Präsidenten Dr. Schwander, Teising mit breit ge­strichenen dekorativen Porträts und Landschaften, in denen die wenigen angewand'en Farben in ein höchst persönliches Verhältnis gesetzt sind. Endlich ist da noch der Münchener Henningsen mit einem Aquarell von schöner Frische und Festigkeit und der junge Herbert Kneisel mit guten Tierzeichnungen.

G. M, Vonau.

Aus Zeitschriften

^Belvedere" (Verlag Amalthea, Wien). In Heft 4 schreibt der Herausgeber Alfred Stix über die Zeich­nungen der Ausstellung italienischer Kunst in London. Weitere bebilderte Essays: Die Barockmalerei in Oesterreich; Das herzogliche Schloß in Sagen; Bei­träge zur Hafnerkeramik der deutschen Renaissance; Tiepolos heiliger Michael; Die Malerei der Früh­renaissance in der Schweiz.

Hessenland" (Herausgeber Dr. Hitzeroth, Marburg). In Heft 4 schreibt Dr. Hallo über dieKasseler Kunst- rammer und die Museumsverluste in weftphälischer Zeit". Weitere Beiträge behandeln den Landgrafen Carl von Heyen den Dichter Holzamer, die Geschichte der Stadt Wolfhagen, das aktuelle ThemaProvinz­theater und Nooitätenmode unserer Zeit", Lewalters Erinnerungen an Tivendell, die vielbesprochenen Ee- mäldeerneucrungen in ber Kaifeler Galerie ujw.