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Nr. 15 / Zwanzigster Jahrgang

Kasseler Neueste Nachrkchiea

Mittwoch, L. April 1930 / 2. Beilage

Zwei Medien stellen sich vor.

Die Tastversuche der Akkaringa. Hanussen in Serifn.

Dr. M. G. Berlin, im April.

Das Wunder ist noch immer des Glaubens lieb­stes Kind. Ze verwirrter, krisenhafter, unsicherer die Zeiten, desto größer die Zahl der Glaub.gen. In abebbenden Permden der Beruhigung und Konsoli­dierung wächst und gedeiht die Massenskepsis. Das ist gar nicht paradox. In Epochen des Chaos flüch­tet der Durchschnittsmensch eher als sonst m den Glauben, ein Vorgang, durchaus vergleichbar jenem durch die psychoaualych.sche Methode ausgedeckten, der darin besteht, daß der desekte und gehemmte Mensch bei Steigerung dieser Zustände sich in der Neurose versteckt.

Heute Hai die allgemeine okkultistische Bewegung wieder zivilere Formen angenommen als in den Zauren nach Zusammenbruch und Inflation. Dian har wieder stärkeren Ko malt mit dem Boden der Tatsachen. Die allgemeine Disposition großer Masten nanunllich der älteren Generation zur Beschäftigung mit diesen Dingen ist sreilch bestehen geblieben, wefl die geistige Auflösung der alten Zdeale und sesten Begriffe naturgemäß keinen posi- Lven Neuaufbau aus Gründen der schon mangeln­den Vitalität zur Folge haben konnte. Die Jugend dagegen, zum großen Teil durch Politik und Sport absorbiert, ist fast gänzlich frei von parapsycholvgi- gierenden Neigungen.

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Zwei Medien werden in den beteiligten Kreisen besonders diskutiert: Frau Mkaringa, eine Hollän­derin, und Erik Jan Hanussen, ein Wiener. Die Mkaringa, die sich auch ärzlichen Kreisen zur Ver­fügung stellte ist eine schlichte ältere Frau, die jedes «In-Szene setzen vermeidet. Sie erinnert im Neu­eren an die bekannte Jnsterburger »Hellseherin" Günther Gesfers und Skeptiker werden einwenden, daß vielleicht gerade in der Schlichtheit die wahre Jn--Szene steckt.

Mag fern. Die folgenden Ausführungen sollen auch lediglich berichten und nicht Stellung nehmen, lieber beide Personen wird hier kein Urteil abge­geben, weder im Guten noch im Schlechten. Dazu gehörte die Vorarbeit einer monatelangen Prü­fungsreihe. zu der leider auch Fachkreise immer we­niger Zeit haben.

Frau Akk ar in ga, begleitet von einer weiß­haarigen Dolmetscherin, die gleichzeitig ihr Impre­sario scheint, bleibt während aller Experimente gleich­mäßig ruhig, nur wenn es sich um freundliche An­gelegenheiten des Lebens handelt, bekommt ihr Ge­

sicht einen geradezu liebenswerten Ausdruck sy-mpa- ihisierende Verschmitztheit. Sie treibt vor allem die sogenannte Psychometrie, d. h. sie nimmt Gegen­stände in die Hand, bekommt durch die Berührung Kontakt mit den Personen, die sie besaßen und sagt hierüber aus. Die Äombinarionskrast der Mkaringa, Die selbstverständlich mitspielt, ist keine geringe. Da-, gegen schalten Gesichts- und Musikelleseu aus, da sie den Gegenstand überreichende Person weder ansieht, noch in ihre Nähe läßt. Betrug erscheint nach über­einstimmenden Gutachten völlig ausgeschlossen. Die Qoute der richtigen Aussagen beträgt ca. 50 Prozent In einer Sitzung mit ungefähr 150 Personen waren vorher von unverdächtigen Teilnehmern auf einen Tisch vor der Äkkaringa, die ihrerseits von Koniroll- perscnen umgeben war, etwa 50 Gegenstände aller Art gelegt worden, aus denen sie eine Auswahl traf. Sie gab verblüffend rft Mitteilungen über Schicksale der Besitzer, ihren Berus, ihre Krankheiten und ihrem vsychi'chen Zustand. Eindrucksvoll waren besonders jene Fälle, in denen die Inhaber der betasteten Ob- sekie zuerst bestimmte Behauptungen bestritten, bann aber bei näherer, durchaus nicht vager Detaillierung durch die Mkaringa, deren Ausführungen bestätigten, iilimüsant eine Szene, da die Mkaringa plötzlich eine in der Hand befindliche Uhr zurücklegt und meint: der Inhaber braucht ja meine Erläuterungen nicht. Der kann ja dasselbe wie ich und der Betreffende sich als der O1 ult ist Moecke herausstellt, der den Vortrag zu Prüsuugs- und ev. Entlarvungszwecken besucht hatte.

Im Gegensatz zu oer Mkaringa arbeitet Erik Jan Hanussen sehr geräuschvoll. Er liebt das große 'Publikum. Verschmäht nicht eine psychologische sehr berechnete Conferenee, ist ein erstklassiger Schau­spieler und Menschenkenner und scheint sogar aus Berechnung ost grob und nervös zu sein. Er hält das Publikum, ein Massenpublikum, in Atem, laßt es nicht einen Augenblick aus der Konzentration aus feine Person (und Ueberkonzenrration macht schließ­lich konzentrationslos) mischt äußerst zwanglos Witz und Ernst. Er macht es mit der Fülle und dem Tempo. Man sieht ihm gern zu wie einem großen Artisten. Irgendwelche Kontrollen sind bei solchen Massendarbietungen nal'irlick unmöglich. Nachher im Hotel wo er mit Sekretär, vorherigem Hono­rar und schrisflichem Garantie-Ansvruchsverzicht fast vergeblich einen Massenandrang einzudämmen ver­sucht wirkt er viel sympathischer, ruhiger, selbst-

Hier fiarb Cosima Wagner

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Haus Wahnfrieö

Wo Cosima Wagner 56 Jahre lebte.

Cosima Wagner starb imHaus Wahnfried", dem Wckhnsttz Richard Wagners in Bayreuth. In dem gleichen Haufe, das vor 56 Jahren auf ihre Initiative unb unter ihrer persönlichen Mitwirkung in der Fest­spielstadt entstanden ist: Ein schlichter, stolzer Bau aus rötlichem Sandstein, in den Formen der Renaissaitce.

Laus WahnfriÄ» bedeutete für SBagner eine Er- tUiung: Das bekundet der Spruch Wagners an der Fassade seines Heims:Hier wo mein Wähnen Frie­den fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir be­nannt." Fast zehn Jahre hat es der Schöpser des

Nibelungen-Rings" im Kreise seiner Familie be­wohnt, um 47 Jahre länger die treueste Hüterin seines geistigen Erbes.

Die riesige Halle im Erdgeschoß, die den Mittel­punkt der gesellschaftlichen Empfänge Richard Wagners bildete, schmückt ein vom König Ludwig II. gestifteter Fries mit Darstellungen aus bei Nibelungensage und sechs Statuetten der Hauptgestalten aus Wagners Werken vomFliegenden Hollander" bis zumRing". Eigentümlicherweise fehlt die Statue Parzifals. Um diese Halle gliedern sich die übrigen Räume: der Lila "Salon11 mit Bildern, Gemälden und Zeichnun­gen Wagners und anderer Familienmitglieder, der mit einer Kristallglostür abgeschlosseneGroße Saal", dessen Tapete Wagners Kinder gemalt haben. Der Saal bietet einen herrlichen Blick auf den Garten und das Grab des großen Dichter-Komponisten. In einer kleinen Billa neben Haus Wahnfried, dem soge­nannten .Läuse!", das von Siegfried Wagner und seiner Gattin Winifred bewohnt wird, befindet sich der sogenannte Tristan-Flügel, auf demTristan und Isolde" entstand.

Bis in ihr höchstes Alter hinein hat Cosima Wag­ner, die Nietzschebas einzige Weib großen Stils, das ihm jemals begegnete" genannt hat, die Bayreuther Festspiele selbst betreut. Wenn die Festspiele in diesem Jahre int Juli und August wieder stattfinden werden, werden die Besucher mit Trauer der Frau gedenken, die an der Verwirklichung und der Fortführung dieses Werkes entscheidenden Anteil hatte.

Einäscherung in Loburg.

Die sterblichen Ueberrefte von Frau Cosima Wag­ner werden am Donnerstag in Koburg eingeäschert Heute Abend fmbet eine Trauersitzung des Stadt- rotes Bayreuth statt. Am Vormittag wird eine De­putation der Stadt Bayreuth dem Hause Wahnfried ibr Beileid kundgeben. Die Aussegnung erfolgt am Donnerstag M.ttag im Trauerbaus. Siegfried Wag­ner und Frau werden voraussichtl ch heute früh von ihrer Auslandsre.se zurückkehren. Aus die Abboltung der Festspiele dürfte dos Ableben Cosima Wagners nicht von Einfluß fein.

Im Bilde: Cosimos Gotten: Hans von Bülow und Richard Wagner.

Das Haus -er deutschen Presse in Berlin feierlichsi eröffnet

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Im neuen Haus der deutschen Preffe in der Ber Itner Tiergartenstraße fand in Anwesenheit der Vertreter der Regierung, des diplomatischen Korps und der Stadt Berlin ein Eröffnungsbankett, veranstaltet vom Reichsverband der deutschen Preffe, statt. Die Festrede hielt Vizekanzler Die­trich. Von links nach rechts: Prof. Georg Bernhard, Vizekanzler Dietrich, Reichsminister a. D. Severing und Reichstagspräsident Löbe beim Festbankett.

sicherer. Er gibt an, fast automatisch zu arbeiten und das spricht ebenso wie bei der ÄNarinza eigent­lich gegen ibn, beim die Mechanisierung einer psychi­schen Hochleistung, wenn sie nicht wie in der Grapho­logie sich zugleich auf eine gewissermaßen wenigstens objektive Erfahrung stützen kann, ist ebenso unvor­stellbar tote für den Betreffenden seelisch untragbar. DuWestivkrasi, Kombinationsgabe, Einfühlungs- fähigkeit. telepathischer Kontakt, Fähigkeit des Ge­dankenlesens, das alles zusammen ergibt zwar noch nicht den Hellseher, aber, tote bei Hanussen, eine re­lativ hohe Ueberroschungsleistung. Wie schon oben gesagt: wir wollten das Auftreten zweier Medien registrieren. Auf ein Urteil muß verzichtet werden. Doch sei wahrheitsgemäß angegeben, daß zum Bei­spiel während einer Prvatunterhaltung mit Ha- nusscn ein Experiment, die Uebcrgabe eines vom Referenten am selben Tage erhaltenen Briefes in einem völlig undurchsichtigen Kuvert und seine Auf­forderung, den Lebensstatus des Schreibers zu schil­dern, außerordentlich glückte. Hanussen gab exakt den genauen Stand der betreffenden schöpferischen (künstlerischen) Entwicklung des Schreibenden, sowte seine (objektiv komplizierte) Gesundheitslage an. Und dies alles, ohne den Brief zu öffnen, lediglich durch Betasten der Kuvertfläche.

So wäre die interessierte Welt wieder um zw-l mediale Erscheinungen reicher. Um was die Welt reicher ist ist schwer zu sagen. Einem praktischen Nutzen haben nämlich die «chLstsmäßigen Verwet- tunaen parapsychischer Fähigkeiten bei näherer Be- irachmng kaum, außer daß sie bisweilen bei der Deckten Willensanleqe der meisten Beratenen diese der eigenen Arbeit an sich Mbit entheben und lebens- mäßig eher verwirren als fördern. Sie bleiben pri­vate Angelevenheii, genau wie die erkannte Wind- darmaefahr der Frau Sowieso. Immerhin ist jedes eckt mediale Vorkommnis ein atvmhast winziger Baustein im Gebäude der Erkenntnis vom Menscheu und seinen Möglichkeiten.

Märchen

Paris, 2. April.

Zwei elegant gekleidete Herren schlendern durch die Straßen von Paris so wird in derComedia" er­zählt. Ihre Sprache ist sehr sremdariig, aber Nicht englisch Es sind vielleicht Nadobs, und j-densalls wollen sie sich recht gut amüsieren Plötzlich bemerken sie vor der Auslage eines Juweliergeschäftes eine kleine Arbeiterin, ärmlich gekleidet, die sich wie ein Kind die Nase an ber Scheibe platt drückt, um die ausgestellten Herrlichkeiten zu bewundern.Das Ihnen gefällt?" fragt der eine Herr mit dem fremden Akzent und zeigt auf einen Diamantring für 1800 Francs. Sie nickt.Wir Ihnen schenken. . ." nickt er. Die Kleine, überrascht, will sich nicht zum Narren halten lassen und gebraucht einen derben Ausdruck, den die Herren glücklicherweise nicht verstehen. Sie packen das Mädchen am Arm, stoßen es in den Laden und fordern lackend den Ring. Der Verkäufer zögert, bi« Kleine entsckuldigt iich unb sagt, sie könne nichts für ben Witz. Aber der Aeltere 4er. beiden Herren zieht ein dickes Portefeuille, bezahlt und steckt den Ring der Kleinen an ben Finger, die ganz entgeistert dasteht. Dann geht, er mit feinem Begleiter fort und man hört noch lange das schallende Gelächter der bei­den über den gelungenen Spaß. Di« Klein«, die zu träumen glaubt, bleibt wie angewurzelt im Laden stehen. Aber bald erwacht sie und fragt 4en Inhaber, für wieviel er den Ring zurückkauseu würde; sie habe seit gestern abend nichts gegessen und der Ring könne nicht ihren Hunger stillen. Der Juwelenhändlier gibt ihr die volle Summe und strahlend zieht sie ab . ..

Eine Schauhöhle im tzörfelherg. ?

In Kürze wird di« sogenannte Tannhäuser-Höhle am Großen Hörselberg bei Eisenach als Schauhöhle der Oesfenttichkeit übergeben werden. Die Er­schließungsarbeiten find unter der Leitung des Geo­logen Prof. Dr. Heß von Wichborff so gut wie abge­schlossen. Die Höhle enthält eine sieben Meter hohe Tropssteingruppe, bie ber höchste versteinerte Wasser­fall in brutschen Höhlen ist.

Ein 4000 Jahre altes Hünengrab.

Vor einiger Zeit würbe in Idstedt in Holstein ein Hünengrab anfgefunbtn. Wie von ber Archäologischen Landesaufnahme für Schleswig-Holstein soeben fest- gestellt würbe, hanbelt es sich um eine ©rab tarn niet aus ber jüngsten Steinzeit, bie ein Alter von über 4000 Jahren aufweisen bürste. Da Ueberrefte unb Bei­gaben nicht gefunden worden find, wird das Grab, nachdem es vermessen und photographiert ist, wieder zugeschüttet werden.

DerBauch von Paris" wird »erlegt

Die durch den Roman Zolas berühmt geworbene Markthalle von Paris soll verlegt werben. Schon seit

langer Zeit trägt man fick mit dieser Absicht, da di« Lage der Hallen im Mittelpunkt der Stadt sich als un­praktisch unb verkehrshinbernb erwiesen hat. Man wiU jetzt jeboch ernsthaft bazu übergehen, mehrere Markthallen an ber Peripherie bei Stabt anzulegen. Einer dieser Hallen soll ein Teil bes Dirnen- unb Apachenviertels zum Opfer fallen.

Pierling«.

Eine junge Mutter in Reyssouze in Frankreich hat bieser Tage vier Knaben bas Leben geschenkt, bie sich bester Gesundheit erfreuen. Dabei ist bie Same erst drei Jahre verheiratet unb bereits Mutier zweier Kinber. Der französische Staat plant, bieser vorbild­lichen Mutter eine besondere Ehrung in Gestalt einer goldenen Medaille und eines Geldgeschenkes zuteil werden zu lassen.

Hai-tang

Richard Eichbergs erster Sprechsllrn mit Anna Matz Wong. (Im Kasseler Capitol.)

Es ist ein Gefühl ganz eigener Spannung, wenn man zum ersten Mal den Star eines stummen Fllms von der Leinwand her sprechen und singen hört. Wenn es sich vollends um eine Ausländerin handelt ober in unserem Fall gar um eine Chinesin, so wirb naturgemäß bie Spannung umso größer sein. Nun, Anna May Wong hat ihre Probe gut bestan­den, singend noch-besser als sprechend, obwohl auch das fremdländisch gefärbte Deutsch in der dunklen Stimme der Chinesin merkwürdig eindrucksvoll tlingt. Eichberg hat übrigens den Mangel an Sprechrutine geschickt zum Vorteil seines Stars ausgenutzt: Hai- taug ist eine chinesische Tänzerin, die in einer russi­schen Stadt auftritt und von dem höchsten Offizler begehrt wird. Daß in der Abwehr der Ausläno.-rin gegen den Russen gerade die gebrochene Sprache außerordentlich wirksam ist, ist offenbar. Die tragische Pointe der Handlung, daß Hai-lang sich dem Offizier hingibt, um ihren Bruder vor dem Erschießen zu retten, wird von Eichberg weidlich ausgebeutet. Dio Liebe zu einem jungen russischen Offizier (Hans Lederer) läuft neben dieser gewaltsamen Geschichte tote ein zartes astatisches Gedicht her.

Eichberg hat die E'.nfachheit und Herkömmlichkeit der Handlung raffiniert belebt durch alles, was im Tonfilm wirken kann: Gesang (am besten ein wilder Russenchori, Tanz und Musik in allen Variationen: als Orchestermusck im großen Variete, als Tanz­kapelle im Nachtlokal, als Klavierton (mit Couplets desWieners" Hermann Blaß) im Separee. Die Wiedergabe von, Gesang und Musik (dezente Kompo­sition von Hans May) ist ganz hervorragend, der Dialog leidet noch unter einer gewissen Dumpfheit des Wortes. Bildmäßig glänzend sind die Tanzauf- uahmen im Nachtlokal/Tie zwei Schlager des Films Einmal kommt das Wunder der Liebe" undOhne Weib und Wein kann kein Russe sein" verdienen populär zu werden

Im Beiprogramm lauft it a. ein amerikanischer Tricktonf.lm, der in Zeichnung und Ton eine höchst groteske Erfindungskraft zeigt, ein Kuriosum, das man sich gern zweimal ansähe. Vt

Zu Emile Zolas 90. Geburtstag

Emile Zola, der große französische Schriftsteller, einer der Schöpfer des naturalistischen Romans, be­kannt durch sein mannhaftes Eingreifen in der Drev- fuß-Affäre, wurde vor 90 Jahren am 2. April 1840 geboren.