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Das Blatt -es Landwirts

Nr. 13 Vellage Oer Kasseler Neuesten Nachrichten 30. März 1930

500 Rinder wandern nach Köln

Don der Ninderfchau der Wander-Ausstellung

Keine andere Zucht hat fett jeher eine solch stetige Entwicklung auf dem Wege der Rassenvereinheit. lichung und der Leistungssteigerung genommen wie die deutsche Rinderzucht. Was diese Zucht gerade in der letzten Zeit so gewaltig gefördert hat, ist der Ge­danke der Leistung Sprits ung. Nicht nur d>.e

rund 60 aus den hannoverschen Marschen. Die Rhein­provinz sendet etwa 40 Tiere, Holstein Westfalen und Sachsen schließen sich an. Nicht ganz so stark, aber immerhin in der erfreulichen Zahl von fast 100 Tieren zeigt sich das Rotbunte Tieflandvieh. Jedenfalls wird die Rinderschau mit einer Eesamtvertretung von

land- und volkswirtschaftlich so ungemein bedeutungs­volle Milchleistung, die ihren hervorragendsten Niederschlag in dem setzt gedruckt herausgegebenen 1 Bande des .Deutschen Rinderleistungsbuches" ge­funden hat, auch die F l e i s ch l e i st u n g hat beson­ders durch die Arbeiten der Deutschen Landwirt­schafts-Gesellschaft auf dem Gebiet der Schlacht­beobachtungen erhöhte Beachtung erfahren. Wenn am 27. Mai in Köln-Deutz die 36. Wanderausstellung ihre Pforten erschließen wird, so wird hier die deutsche Rinderzucht in einem Ausmaße vertreten fein, das ihrer wichtigen Stellung in der deutschen Land- und Volkswirtschaft vollauf gerecht wird.

Bon dem Höhenvieh erscheinen alle maßgeb­lichen Rasten am Platze. Das Höhenfleckvieh kommt aus Mitteldeutschland und Bayern. Das Gelbe Höhen­vieh ist vertreten durch die Gelben Franken aus Bayern und die Elan-Donnersberger aus der Rhein­provinz und Rheinpfalz. Graubraunes Gebirgsvieh, besten Sitz im bayerischen und württembergischen All­gäu ist, wird nicht fehlen. Das Mitteldeutsche Rotvieh kommt aus allen Gegenden Mitteldeutschlands in Köln zusammen, und zwar Vogelsberger, Harzer, W a l d e ck e r und alle anderen Schläge, die mit bestem Erfolge in dieser Zuchtgruppe einheitlich zusammengeschlossen find. Den Beschluß macht eine Anzahl Westerwälder aus Hessen-Nassau. Umfaßt das Höhenvieh etwa 150 Tiere so geht das Tiefland- vieh weit über diese Zahl hinaus. Allein das Schwarzbunte Tieflandvieh kommt auf die doppelte Anzahl. Weit über 50 schwarzbunte Tieflandrinder kommen aus Ostpreußen, rund 80 aus Oldenburg,

Über 500 auserlesenen Tieren auf der Kölner Wanderausstellung ihren gewaltigen Eindruck auf den Beschauer nicht verfehlen.

Der Ausbau der Söhrrea Laudwlrlfchastsschulen

Am 18. Februar d. F. hat der Minister für Land­wirtschaft. Domänen und Forsten im preußischen Landtag eine bedeutsame Erklärung über die weitere Entwicklung der Höheren Landwiitschajtsschulen ach- gegeben: .Dee höheren LandwirtschaflSschulen be­dürfen wesentlicher Aenderungen. Der gegenwärtige Zustand ist durchaus unbefriedigend. Ich beabsichtige den Ausbau dieser Schulen zu Dollanstalten mit dem Ziel der

Sammlung der ländliche« Intelligenz auf diesen höheren Landschulen und der zweckent­sprechenden Heranbildung bäuerlicher Elemente für die beamteten Berufe auf dem Lande. Ich stelle mich damit bewußt in den Dienst der neuesten Forderung dem Landwind eine seiner Veranlagung entsprechen­de höhere Schulbildung zuteil werden zu lassen Ich will ihm auch wirtschaftlich den Besuch höherer Schulen durch die Möglichkeit des Eintritts nach dem 7. VoLsschnljahr ermöglichen."

Es ist bereits eine neuer Lehrplan au »ge­arbeitet, der im Sinne der obigen Ausführungen den Bedürfnissen der ländlichen Jugend Rechnnilg trögt und der im übrigen demjenigen der deutschen

vretse ohne Gewäbr

28. 3.

2.00-2.75

2.15

Wetzen Manitoba I

180.60

180 60

Weitere LandeSprodukte

i

l. Panierst

28. 3.

27-30

Ritrovtzoska 3

28. 3.

Eier in ö pro Stück

21.3.

1,83 X

11'/,

Getreide

5.39 X

755 X

1

1 1

Salzungen. Me- 0,95 X für 100

>93.20 189 85 185.65 16» 70 166.30

Butter pro V* kg lKassel)

Molkereibutter L Sorte..... ■ ■ •

2. Sorte ..»•«»«»»

Milch ie 1 Liter in d

ÄeiTel

Äainit 15 %

Kalisalz 20 %

Kalisalz SO %

Kalisalz 40 %

3. Thomasmehl.

85 Pfg für 1 citratlöSl. ^JSÜ3p5miäure vorläufig.

Kalisalz 50 % 13,50 X

Für 100 Kilo lose Schüttung, Frach baüs nenburg ober S'aöti'rt. — Sackznschlag: Kilo-Jmefack cinschl. Küllgebühr,

194.90 191.50 185.65

166 75

163.80

Kalkammonsalpeter Kaliammonsalpeter Leunasalveter Harnstofs Kalkstickjtoff Kalkammon Moiuausalveter KaUsatpeier

Natronsalpeter Nitrovüoska 1 Ruroptzoska 3

1.45 1 30

1.90 1.20

i „ „ t ioo Sa.

Sveziallack lose

100 Kg. lose

100 „ „

100 „ ft

0,95 „ 0,93 „ 0.98 „ 0,95 „

0.86 „ 0,89 „ 0,93 „

LOT ,,

Sonderklasse . , Klasse A . . . .

. B . . . <

„ O . . . ,

Ausland iHolländers

- lDäneni <

Enteneier . . . <

Gänseeier . , , ,

2.20

2.10

1.60

1»

1.60-2.00

2.30-2.50

129 80 95.75 97 00

115.90

Älehteetfenf w 2.50 4.50

H» KU LU, KrachtbasiS Bielefeld strachchasis Bielefelds grachibans Bielekeld^

> tt Rosais.... i ,, Barufso . .

■ Hartwinter I .

.. „ 'n

Roggen Western n . .

La Plata . .

Gerste Donau R . , Hafer Clio Pl. . . , Mais La Plata . . .

Wild und Geflügel (»affen

Wildkaninchen per Stück ....

Suppenhühner la per Pfd. ....

» 11a per Pfd. . . .

Hähne, junge, per Pfund Tauben hiesige, junge. la per Stück .

, Ila . ........

„ alte .

Gänse, junge, la, per Pfund . . .

Ila per P und . . , Enten, lange, la per P und . . .

„ Ila per P und . . .

Rebbdcke (Rücken. Keulen» per Pfund Hasen . . ....... •

Düngemittelpreise (März)

(mitgeteilt von der Landw. An- und Derkaufr-Def.

„Hessenlaud". Kaffel).

L Stickstoffdünger:

Schwefels. Ammoniak 0,90 X für 1 Kg. Stickstoff lose

Salzs. Ammoniak 0,86 „ „ 1 „ „ „

Nitrophoska 3 26,50 „ „ 100 „ „

bei Bezug von mindestens 15 Tonnen frachtfrei jeder deut­schen Bahnstation. Sackzuschlag 0,65 bis 1 Mark.

Kartoffeln (pro so kg)

Weibe .....

Gelbfleischiae' .* *. \

Vabrikkartofkelu . .

1,17

26,— 24.50

131.90

98.30

99 10

120.95

ll»|i 10-10 li

8

U'/.-12 11'/.

Heu und Stroh (pro so (Steffel)

Roagenstrob . ■ . . . . Haterttroh . ......

Geritenstroü . • • • • • Wetzenttrob ...... Rogaenlangsiroh . ... Häcksel . ......

Heu . .......

Kleeheu ......

Luzerne Timotbee.......

2. Supervdosvbat und A«uu>uiak-Snpervbosvbat. Preise fit 100 kg tose.

SuvervboSvbat 18 % 6,44 x Srachtbasts Köln: Amm.-Suvervbosphar 9X9 12,73 X T

Amm.-Suverphosphat 7X9 11,— X L---------------

Amm.-Suvervhospdat 6 X 13 11,02 X Srachtbasts Bielefeld: Amm.-Superphosphat 5 X 10 9.34 X Srachtbasts Bielefelds Amm.Suo.Äa. «Kali-Ammoniak-Superphosphat) 8X8X8 13,06 X Srachtbasts Bielefeld. /

Säcke 0,75-0,85 X

28. 3.

11'/.

1U 1U*4, 9-9»/, 6

26. 3.

Berit»

Ham­burg

Königs­berg

Krank- surt 1M.

Wetzen .... Roggen . . , , Gerste ISr.) » . Gerste (Sutter) .

Haker ....

246—248 141-144 162—17 z 143-153 128-137

262—264 160-162 160-180 138-142

154—156

240 -254 144-145 150-158

130-143

270-272 172 50 175

165-167 160

28. 3.

a. 3.

2.10

2.00

1 90

1.90

2.10

2.10

2.20

2.20

3.20

2 90

4.75-5.00

4.75-5.00

5.10-5.50

5.50

5 5U-6.U)

5.75-6.00

—

—

Weizenmebl (100 kg.

Kassel ' 28. 3.

Berit» 28. 3.

27.5u-35.5O

eern*

27.25^-35.00

Rvggenmcol 1100 tg, Weizenkleie ....

20.60—23.75

20.75—24.00

5.50-6.00

8.50-9 -

8.25—8.75

Roggenrieie ....

Ravs ......

5.50—6.00

8.75—9.25

8.50—8.75

Leiuiaat

Biet. iLibsen . . . Kl. Lpeijeerbse» . . Kuiterervien . . . Peimchren .... Ackervovnen ....

20.00—22.00

12.00—13.00

15.00—16.00

20.00—25.00 18.00 - 20 00 16.00—17.00 16 50-19 lO 16 00-17 50 19 00 - 22 UO

20.00—25.00

18.00—20.00 16.00—17.00 16.50-19 LO 16.00—17 50

19

13.00-14 50

17.00-18.»,

«ölUVll • • • * •

Lupinen (blau) . . „ (gelb) . .

13.50—15.00 U .50—20.00

Serradella . . .

Ravstulllen (38%) .

Leinkuchen (37%) .

Trockemchnitzel . .

6.50-10.00

6.00—6.50

31.00 - 34.50 16.50—14.50 11.M- 18.00 6 60—6.80

e8.uu- 33.00 13.00—14 00

16 7u—17 5o

6.60-6 80

Sooa-Schrot . . .

Karroiieiilvckeu . .

8.75—9.00

9.00-9.50

1.-20-14.80

12.80-13.30

14 00-15 00

12.00-12.50

Oberschule Lhnekt. So wich sich bie höhere Land- wirrichaftsschule zu einem eigenartigen Schultyp ent­wickeln, mit dem ausgesprochenen Zweck, der länd­lichen Bevölkerung zu dienen, mttzuwirken bei der Ausbildung tüchtiger Landwirte für den praktischen Beruf sowie auch bei der Ausbildung von Llmd- wirtschaftslehrern und fonstigen Beamten, die auf dem Lande und für das Land tätig find Zeigt doch auch die fetzige Notlage der Landwirtschaft wie­der, wie sehr die Landwirtschaft der Führerpersön­lichkeiten bedarf.

ES ist eine neunklafssge Schule geplant.

deren mrterstee 6 Klassen mit der Untersekunda abschließen, also eine Bildung übermitteln, die über die mittlere Reife hinausgeht und dem frühe­ren .Einjährigen- entspricht. Am Gegensatz zu dem jetzigen Zustand, der 4 Fachklaffen vorsieht, werden cckso die Schüler, die später in die väterliche Wirt- |

schuft wollen, ein Jahr früher fertig, ltt wird d» durch den fetzigen Zeitverdältniffen Rechnung ge­tragen in denen es vielen Landwirten schwer fällt, ihre Kinder mehrere Jahre auf eine höhere Schule zu schicken.

Für diejenigen Schüler, die bi« zur Vollreife weitergehen wollen, ist vorgesehen, von Unierfefanta ab eine zweite Fremdsprache rinzufirhren. Sie er» langen nach weiteren 3 Jahren, also mit dem er­folgreichen Besuch der Oberprima

das Reifezeugnis.

Es wird allerdings nur Fachcharakker Haden, das heißt, es wird nur zum Studium der Land- wirtschaft des Forstfaches, der Tierheilkunde und verwandter Berufe berechtigen. Der geplante Umbau bedarf für die 3 obersten Klaffen noch der Zustim­mung des KrrltuLmiuisteriumS, die in sicherer Aus» sicht steht.

Oie Schule in Molssanger

Was wird getrieben?

Deutsch (wöchentlich) OberHaffe 4 Stunden, Un­terklasse 4 Stunden, Rechnen Ober- und Unterklaffe je 4 Stunden, Feüdmeflen und Planzeichnen und Physik Unterklasse je 2 Stunden. Chemie Oberklasse 3, Unter­klasse 4 Stunden, Pflanzenproduktion und Botanik Oberklasse 4, Unterklasse 5 Stunden, Obst- und Ge­müsebau Oberklaffe 1, Unterklasse 3 Stunden, Tier- produkttonslehre Oberklaffe 6, Unterklasse 5 Stunden, Betriebslehre und Buchführung Oberklaffe 6 Stunden, Gesetzeskunde und Verwaltungslunde Unterklasse 1 Stunde, Landwirtschaftliches Bereinswesen Oberklasse 2 Stunden, zusammen in Unter- und Oberklasse je 30 Stunden. Außerdem Vorträge, Besichtigungen und Versuche.

Günstige Fahrzeiten der Eisenbahnen und Auto­omnibusse ermöglichten es, den Unterricht nur ant Vormittag abzuhalten. Ein großer Teil der Schüler benutzte das Fahrrad und die elektrische Straßenbahn.

Die DirtschaftSberatungsstelle ist außerdem bet S itz der Geschäftsstelle: L des landwirtschaft­lichen Kreisveroins; 2. des landwirtschaftlichen Aus­schusses für den Landkreis Kassel; 3. der Sckyveine- iuchtgenosssnschaft für den Stadt- und Landkreis Kas­el; 4. des Versuchsringes für den Kreis Kassel; & >es Vereins der Ehemaligen der LandwirtschaftS- chule Wolfsanger; 7. des Knrhessischen Ziegenzucht Verbandes für den Reg.-Bez. Staffel

Schulbeginn und Aufuahme-Dedingungeu

Die Schule beginnt ihren zehnten Lehrgang vor­aussichtlich Anfang November 193a Es sind ein ja« senden oder vorzulegen:

1 Geburtsurkunde,

2. das letzte Schulzeugnis,

3. polizniliches Führungszeugnis beS letzten Ans, enchaltsortes,

4. Die Zeugnisse aus der Praxis.

Wirffchasts-Beratung

Die Beratung findet sowohl hn Geschäftszimmer der Landwirtschaftsschule als auch draußen in den Betrieben der Landwirte selbst statt.

Jeder im Stadt- mW Landkreis Ansässige, der über Landwirtschaftliche Fragen irgendwelcher Art be­rechtigt« Auskunft wünscht wird kostenlos beraten.

Neben der Einzelberatung findet auch Massen- beratung statt, sowohl ans Antrag von länd­lichen oder landwirtschaftlichen Kommunen und Or- aanisationen als auch durch selbständige Füh­lungnahme mit diesen Stellen nach eigenem Er­messen, um die Landwirtschaft in den Teilen des Kreises besonders zu fördern, die einer beratenden Hilfe besonders bedürfen. Dazu gehört die Abhaltung von Vorträgen, Kursen und Besichtigungen an Ort und Stelle, Rundfunkvorträge im Kasseler Sender und Veröffentlichung einschlägiger Aufsätze in der Ta­ges- und Fachpresse. Eine ausgedehnte Statistik des Kreises, die laufend vervollständigt wird, gibt in vie­len Fällen die Unterlage hierfür.

Schlachtviehmartte

Frank furt/M 24. 3.

Berlin

25. 3.

Ham­burg 25. 3

Kassel

24 3.

( Rinder

186

1276

1609

_

Stuf» J Kälber

160

411

3381

1506

trieb | Schafe

4

103

4120

—

417

4871

16551

6516

f Rinder

Mitteln».

ruhig

ruhig

Tee» 1 Kälber

geräumt

j. glatt

mittetot.

den» | Schafe

—

■

längs.

1 Schweine

, längs.

längs.

i. glatt

ruhig

Rinder: a) i

55-58

55-58

56-57

50-54

50-54

A. Ochs« b) 1

50-64

46-49

52-55

_

e)

—

■»

48-51

d)

—

■i

38-47

■B

f a)

55-57

53-55

53-55

r> M « 1 b)

4Ö—bz>

51-52

R. SnlTee s

l d)

—

44-46

50-53

45—48

41—46

——

41-48

41—44

32-40

——

ü. Kode

35-40

34-40

28-30

l d)

25-33

28-33

22-27

■■

I a)

55-60

56-59

51-54

D. Färse» { b)

50-54

52-55

46-50

* c)

45-49

48-51

40-45

—

L. Fresser. Jungb.

-•

—

38-46

—

■w

1

- ■

1 b)

71—76

76-80

78—83

80—86

»«der | cj

62-70

70-75

62-fcO

70-76

54-60

62—

40-60

60-65

* e)

—

—

( a) 1

1 2

—

60-63

Schafe { b)

—

—

57 60

—

l 5

*

47-53

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■■

42—46

■■

65-69

65-68

72

66—67

n i

64-68

66—69

70-72

66

_ . . C)

62-&>

66 69

69-72

65-66

Schweine dj

■■

66—09

66—69

58-64

1

63-63

65-67

60-65

MW

64-65

57-61

^-GvwkrMatz«»: Niuber: A. Ochsen: a) vollst., au3ge-

4-Llachtwerts. 1. lüug., 2. ältere: b) sonst.

voll ft-, L jung. 2. ältere, c) fleisch., d) gering genährte. — B. B u I I"e u: a) jung., vollst., höchst. Schlachtwerts: bl tonst. vollst, ob. ausgemästete: cj fleisch.: dl gerg. genährte, — C. S ude: a) jung, oollfleisch. höchsten «chlachtwerts: bi sonst, vollst, oder ausgemäftete: c) fleisch.: d) gering ge­nährte. — D. Karsen (Kalbinnen, Jungrinüers: a) voll- fiel,Sige, ausgemaftete höchsten Schlachtwerts: b) vollsletsch. osflelschiae. — E. Kreiser: mäßig genährtes Jungvieh. Zungoulleu.

«alber: a) Doppellender bester Mast: b) beste Mast- Mld Sauakätoer: c) miniere Mast, und Saugkälber: d) ge­ringe Kalber, e) geringere Saugkälber

Schafe- a) Maftläminer und jüngere Mastbammel, 1. Weiöemaft. 2. «lallmast: b) mittlere Mastlämmer, ältere Mauüammel und gut genährte Schafe: c) fleischiges Schas- vleh: d) gering genährtes Schafvieh.

Schwein«: a) Kettschweine über 800 Pfd. Lebendgewicht b) vollsleiichige Schweine von etwa 240—300 Pfd. Lebend­gewicht ' e> vollfleischtae Schweine von etwa 200—240 Pfund Lebendgewicht, d) vollfleikMige Schweine von etwa 160—200 Pfund Lebendgewicht: e) fleischige Schweine von etwa 120 6i8 160 Pid. Lebendgewicht: fi fleischige Schweine unter 120 Pfund Lebendgewicht: g) Sauen.

Preise für 1 Pfund Lebendgewicht in ReichSpsennia sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schlietzen (amtliche «vesen des Handels ab Statt für Fracht-, Markt- nnd Berkanfskosten, ttmsatzsteuer sowie den natürlichen Ge- wichtsverluft ein. müssen sich also wesentlich über bie Stall preise erheben.

Als Schüler finden junge Laadwirte über 16 Fahre Ausnahme.

Die Anstalt iss zu jeder mündlichen eher schriftlichen Auskunft gerne bereit Durch die Anmeldung ver­pflichten sich die Eltern bezw. Stellvertreter, daß bie Schulordnung eingehakten wird, und für Schäden zn haften, die von ihren Pflegbefohlenen am Eigentum der Schule angerichtet werden. Bei Ueberfüllung der Schule erhalten die Schüler den Vorzug in der Aufnahme, die sich zu zweisemestrigem Besuch verpflichten.

Bedürftige Schüler, die sich durch tüchtige Leistungen in der Schule aus zeichnen, können Bei­hilfen erhalten, bie in teilweisen oder vollem Erlass des Schulgeldes bestechen. Die Bewerber müssen nach den ministeriellen Vorschriften bie Bedürftigkeit nach» weisen.

Das Schulgeld betrug 1929—30 für den Dinier 50 RM. Es wurden zu Beginn de- Unterrichts und zu Beginn des neuen Jahres je 25 RM. erhoben.

Die Schule ist zweiklassia und eS finde» nur solche Schüler Ausnahme, ine auch das zweite Winterhalbjahr anschließend absolvieren wollen. Die Schüler der Unterklasse erhalten zum Semesterschluss

eine Besuchsbescheinigung, die Schüler der Oberklaffe ein Abgangszeugnis. __-

Wo kommen die Schüler her?

Bon den im Herbst 1929 attfaenonrmenen Schülern entstammen von selbständigen Landwirten im Haupt­beruf 22, von Gewerbetreibenden 3, aus sonstigen Kreisen 1.

Von den 22 Schülern stammen auS landwirtschaft­lichen Betrieben unter 5 Hektar keine, von 5—10 Hek­tar 5, vonll—20 Hektar 10, von 21—25 Hektar 6, von 26—50 Hektar 1 Schüler.

Federn als Nebenprodukt

Beim Rupfen der Federn ist es äußerst wichtig dieselben sauber und trocken zu halten. Auch müssen sie sortiert werden, wenn sie gewinnbrin­gend verwendet werden sollen. Geflügelzüchter und Händler, die die Tiere selbst rupfen, dürfen wicht vergessen, daß weiße und farbige Federn wicht mitein­ander vermischt werden sollen. Auch sind bie Hühnerfedern von denen der Enten zu trennen. Es wevden nämlich für Weiße Federn ganz andere Preise erzielt als für farbige. Hühnersedern werden anders bezahlt als diejenigen von Enten; Gänse­federn und Daunen sind selbstverständlich die Werts vollsten, sie erzielen die höchsten Preise. Auch die großen Federn, die oft weggeworfen werden, fin­den Absatz. Man kann sie auch zusammenbinden und zum Aussegen benutzen; hat man aber große Menge« davon, so empfiehlt es sich, sie zu verkaufen.

Die Federpreis« fluktuieren sehr stark und sind in der Regel um die Weihnachtszeit herum am nie­drigsten Man bringe sie daher erst später auf den Markt. Die beste Art der Aufbewahrung besteht da­rin, daß man sie in Musselinesäcke füllt und an einen trockenen Orte aufbewahrt, wo möglichst etwas Zug herrscht. Es sei bemerkt, daß es ntcht notwendig ist, die Federn für den Verkauf besonders zurecht zu ma­chen, die Preise richten sich nach der Qualität und Sorte. Die meisten Käufer lieben es, große Mengen auf einmal zu erstehen. Die Federn stellen also rin wichtiges Nebenprodukt der Geflügelzucht dar, das vom pekuniären Standpunkt nicht übersehen werden darf.

Bertilgttttg »au Blutlaus «ud MauMa durch Neodalll- ftal. Bon „Monilia" werde» bauvifächlich 8—lüjähr. Ban­nte »er Sauerkirsche, der Schattenworelle. sowie andere Kernobstsorten befallen. Die Monilia ist ein zwischen Hol« und Rinde lebender Pilz, Entwicklung hauptsächlich in den Monaten Mai, Juni. Ein ftark befallener Baum ist dem Untergang geweiht. Eine einmalige Bespritzung mit Reo, ballistol genügt für die Abtötung deS Pilzes!

Sämereieu-Wochenierrcht der Sa. Stephan Münch, Kassel. Dos Kelösaatengeschätt in der letzten Woche ift wesentlich lebhafter geworden. Es notieren freibleibend und unver­bindlich je nach Qualität: Rotklee 68-72. SetMIee 95-100, Gelbklee 65—67. Luzerne 92—118, Schwedenklee 92—96, Timotoee 55—58. Sagt Raugras 42—45, Jtal. Ravgras 50 bi» 55. Sommertoiden 14,50-15,50. Kelderbien. arüne 21 bis 23. Biktoriaerbfen W—23, Eipariet-e 38—39, Serradella 30—32, Lupinen gew 20—22, Lupinen blau 19—20. Runkel, (amen verb. Eckendorfer Riesen walzen rot und gelb 160. 2?.°-, Cdgittal tedeniotfct d. Sorrted 200, Ito. Original Kirsches Ideal, .selb 200, dto. Original xriedrichswertder Kuckerwalre. gelb 200. dto. Original Knkterzuckerrüve, olvenf. weiße rbeinrsche Sanier 130 Mk. Alle» »er 50 Ä Kleefaat brutto für netto einschl. Sack, ab Laaer Kassel! alles andere netto ohne Sack, netto Kasse, Kleetoaten uud Tiniothee sind se-d.iret.