Nr. 301
■sRenrifefrnfer Iahraang
Kasseler Neueste Nachrichte«
1. Beilage
Monla», 23 Dezem >er 1929
Am Heilgen Abend nachmittags 4 Uhr findet in der Hof- und Garnisonkirche die Weihnachtsfeier für die Mibitärgemeinde statt. Als Festredner wirkt Militäroberpfarrer Geh. D Trepte und als So» listin Frl. Brigitte Schulte- Tigges mit.
Die Christvesper (Krippenspiel) am Heiligabend in der Brüderkirche findet um 17,30 Uhr statt.
Militär-Verein Friedrich-Wilhelm, Staffel. Weihnachtsfeier 26. Dezember, ab 17 U6r in den Bürqerfälen, Obere Äarlstratze 17. Zuwendungen für die Kinderbescherung find erwünscht.
Die Dezember-Ausstellung im Kunstbaus am Stänöe- vlah ist am 2. Weihnachtslag von 11—1 Ubr geöffnet. Besonders die Ausstellung Sulamith Wülfings hat einen unvermindert starken Besuch zu verzeichnen. Anaekanst wurden durch Kasseler Kunstfreunde bisher 14 Arbeiten der Künstlerin.
Wettervoraussage für Dienstag, den 24. Dezember.
Ueberwiegend bedeckt, verbreitete Niederschläge, Temperaturen um Null, schwache südöstliche Winde.
Wohin gebe» wer am Dienstag?
Metrovol-Theater: „Kreuzzug des Weibes" und „Der Kampf um die Goldfelder".
Aeues aus Kassel
Raffel, 23. Dezember.
Was der Goldene Sonntag brachte
rgr. Golden stand die Sonne am Himmel. Die Lust war klar, Frost trat ein und . die Kleider- geschäste konnten sich freuen, denn man braucht warme Winterkleidung. Auch die Schuhgeschäfte durften nach unseren Erkundigungen mit dem Umsatz zufrieden sein. Am Nachmittag drängten sich wieder die KLufermengen in der Stadt, ohne durch -die Feuchtigkeit, die an den vorigen Sonntagen herrschte, in ihrer Stimmung gestört zu werden. So herrschte mehr Kauflust als Gucklust, was den Gol denen Sonntag von den vorhergehenden Sonntagen weniger edler Metalle sympathisch unterschied. Tas Hauptgeschäft wurde in Spielwaren, den schon genannten Dingen, Lebensmitteln, Schmuck und Süßigkeiten gemacht . Spielwaren gingen natürlich auch Vom Lande allerdings kamen weniger Leute zum Einkauf, denn morgen ist ja schon Heiliger Abend, zu dem allerlei Vorbereitungen notwendig sind Tie Kaffeehäuser und Gastwirtschaften in der Stadt sowohl wie in der Umgebung konnten, wenn nicht lachen, so doch lächeln. Insgesamt war das Geschäft in den einzelnen Zweigen ja wieder sehr uneinheitlich, aber wie man sagt, ist der Umsatz vom Vorjahre ungefähr erreicht.
Sie Erwerbslosen demonstrieren Wetter
Am Sonnabend versammelten sich wiederum auf dem Marlinsplatz größere Gruppen Erwerbsloser um gegen die Ablehnung der Weihnachtsbeihilsc durch den Magistrat zu demonstrieren. Nach einer kurzen Ansprache formierte sich ein kleiner Zug, der sich durch verschiedene Straßen der Altstadt bewegte Da es dem Zug an einer geeigneten Führung fehlte, löste er sich bald von selbst auf. so daß in den Straßen kleinere Gruppen Erwerbsloser stehen blieben Aus Verkehrsgründen zerstreute die Polizei diese Ansammlungen.
Später bildeten sich in der oberen Königstraße kleinere Ansammlungen von Erwerbslosen. Die starken Polizeiaufgebote, die das Rachaus schütze, sollten, zerstreuten auch diese kleineren Sammlungen
Umbau der Volksbücherei I.
In der Sr. Volksbücherei 1 (Wolfhagerstr.) 1A) leidet der Betrieb unter der Einteilung, dre damit zusam- menhängl, daß bis zur Eröffnung der neuen Jtävi Lesehalle I im Gidehaus ein Teil des Bücherei- Raumes für die Uebergangszeit als Lesehalle dienen mußte Um Abhilfe zu schaffen, sollen jetzt bauliche Arbeiten vorgenommen werden, die eine Erleichterung der Benutzung der Bücherei und eine Verbesserung der für den Ausleihverkehr und für die Beratung des B/chereigastes dienenden Einrichtungen zum Ziel haben.
Aus diesem Grunde bleibt die Volksbücherei I, die am 24. Dezember noch bis 13 Uhr geöffnet ist, von Wübnachien ah bis 1? Fanuar 1Q30 ae!cb,<|iTcr Die Leihfrist aller Bücher gilt als verlängert bis 13. Januar, doch können die aus bef Voksbücherei 1 entliehenen Bucher auch in der Volksbücherei 3, (Gräsesttaße 'M die nur vom 24 Dezember bis 2 Januar geschlossen ist, umgetauscht werden. Leserkarten der Bücherei 1 berechtigen auch zur Benutzung der Bücherei 3.
Das Konservatorium gibt ein Konzert
rar. Es war im oberen Saal des Konservatoriums in der Wilhelmshöher Allee, und wenn die Schuler das Podium betraten, dann standen sie in gleicher Höhe mit den Figuren dreier großer Musiker. Das verpslichtete.
Wenn die jungen Künstler am Klavier Platz nahmen, dann schaute ihnen Beethoven genau aus die Finger. Da hieß es sich zusammennehmen.
Aber die Leistungen der jungen Virtuosen standen wirklich auf der Höhe, und Direktor Böhmer und feine Lehrkräfte konnten mit dem Ergebnis ihrer Bemühungen zufrieden sein. Wer sein Leben ganz auf Musik zu stellen beabsichtigt, kann sich im Konservatorium, das jetzt bald 35 Jahre alt ist, eine zuverlässige Grundlage dafür schaffen
Schwierige Werke namhafter Komponisten, wre Bach, Beethoven, Reger, Chopin, Haydn und Mozart gelangten zum Vortrag,, und je nach Anlage und Ausbildung der Vortragenden konnte man Sicherheit und Befangenheit, angestrengte Konzentration hingebungsvolle Versunkenheit und ein wenig Stolz von den Gesichtern ablesen.
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Weihnachten
bei der Volkshochschule
•rgr. Direktor Grassel hätte nicht erst die Berechtigung zum Feiern in schwerer Zeit darzmun brauchen. oenn gerade dann sind Werte des Geistes und des Gemütes, wie sie an diesem Abend geboten wurden, doppelt angebracht. Das bewies auch die übermäßige Zahl der Besucher, die im kleinen Saal des Gildehauses keinen Platz fand, sodaß der Saal gesperrt werden mußte.
Mit der schönen Weihnachtskantate von Johann Samuel Beyer, unter Leitung von Grete Wagner.
9er VolkSenlscheidstag in Kassel
Oie Kreise des Regierungsbezirks
Der Weihnachtsmann
Wie wir soeben erfahren, hat sich aus den bürgerlichen Parteien des Rathauses und den kirchlichen und anderen sozialen Vereinigungen ein Ausschuß gebildet, der in der Woche nach Neujahr einen Aufruf an die Kasseler Bevölkreung erlassen wird, und darauf unter Zuhilfenahme aller älteren Schulkinder und der Lastwagen der Straßenreinigung in allen Stadtvierteln eine Sammlung von Kleidungsstücken, Bettzeug, Geld Lebensmitteln und Brennstoff veranstalten will, um den Aermsten der Armen nachträglich doch zu einer Weihnachtsfreude zu verhelfen. Die Verteilung wird durch das Wohlfahrtsamt nach Prüfung der Bedürftigkeit erfolgen.
begann der Abend.. Emma Grosch flocht ihre herrliche Sopranstimme ein und der Seminarchor des Musik-Seminars im Reichsverband deutscher Tonkünstler und Musiklehrer sang die Chorstellen. Steffi Florschütz und Ursel Scherbening spielten Violine. Grete Fanghänel, Erna Joel und Friedel Müller spielten Bratsche, Cello und Klavier. Ter Singkreis der Volkshochschule geleitet von Heinz Ameln, trug einen alten Christgesang aus dem Mainzer Kantual vor. Das elektrische Licht erlosch, und auf den weißen Tischen, zwischen Tannengrün, brannten nur noch die roten Kerzen. Tann kamen noch ein Pastorale und zwei alte Weihnachtslieder.
Mit Begeisterung wurde das Märchenspiel vom Kalifen Storch hingenommen, das von dem Marionettentheater der Volkshochschule aufgeführt wurde Das märchenhaft orientalische Bühnenbild kam aus den geschickten Händen von August S'ahl und Willi Höbling. Die Figuren sind alle im Puppenspielkreis der Volkshochschule entstanden. Die holzigen Kerle waren äußerst drollig, und ihre Gesichter hatten wirklich Ausdruck. Da gab es einen Kalifen und einen Großwesir, wie man ihn sich immer in Märchen vorgestellt hat. da gab es unter vielen anderen hübschen Puppen die Tänzerin Fatme, die ihre zierlich behosten Beinchen graziös zu werfen verstand. Die Gesten der Hol-f"^"i waren überzeugend zu hrem Sprechen abgestimmt.
In einer fabelhaft ausgestatteten Lotterie konnte man Bücher und andere verlockende Dinge gewinnen
Oer Weihnachtsmann bei Tieh
Als ich gestern nachmittag — vom vielen Geldausgeben völlig „erschöpft", wozu bei mir allerdings nicht viel gehört — bei Tietz im Erfrischungsraum eine Tasse Kaffee trinken wollte, hieß es: Eintritt verboten — reserviert für den Weihnachtsmann! Hoho! Wir von der Presse dürfen überall dabei sein, und so „preßte" ich mich geschwind durch eine schmale Türöffnung, was mir bei mehter trotz der „mageren Zeiten" sehr vollschlanken Linie garnicht leicht wurde!
Richtig! Da war der WeihnachtskNann am Werke mit vielen netten, jungen „Weilmachtsfeen". Und trotzdem er keinen Zottelrock und weißen Bart hatte, sondern in seinem modernen Anzug dem Geschäftsleiter von Tietz zum Verwechseln ähnlich sah. war es doch ein echter und rechter Weihnachtsmann, der seine Sache aus dem „ff" verstand. Eins, zwei, drei — waren lange weiße Tafeln für 130 kleine Gäste gedeckt und an jedem Platz ein großer Weihnach steiler voll süßer Herrlichkeiten ausgestellt. Der Ehrist- baum strahlte mit dem „guten Weihnachtsmann" und seinen Helferinnen um die Wette — es war eine Lust, den Vorbereitungen zuzuschauen! Neugierig, wie wir Zeitungsleute nun einmal sind, steckte ich meine Rase in alles — besah mir die hochaufgestapelten
Weihnachtsbescherung beim Krieger-Verein Wehlheiden
Nicht jeder bringt'es fertig, mit geringen Mitteln 92 Kinder, Mütter, Großmütter, Väter und Großväter mit Kaffee und Kuchen zu bewirten und außerdem die Kinder noch mit Spielsachen bescheren zu lassen.
Der rührige Obmann des Vergnügungsausschusses des Vereins, Kamerad Herold, hatte es verstauben. beim Kameraden Koch eine echte und stimmungsvolle Kinder-Weihnachtsbescherung zu bewerkstelligen
Nachdem sich alle den Kaffee und von Kameradinnen gestifteten Kuchen batten gut schmecken lassen, wurde mn dem Weihnachtslied: „£), du fröhliche" zur Weihnachtsfeier übergegangen Der Knecht Ruprecht (Frl. L. Dippel) erschien mit seinen sieben unartigen Kindern und erfreute durch ein nettes Weihnachtsmärchen
Dann erzählte Frau Herold den Kindern vom lieben Weihnachtssest hoch oben in den Thüringer Wäldern und daß auch heute hier noch der Weihnachtsmann kommen würde. Schon erschien dieser mit vielen vollen Körben schöner Spielsachen wie Puppen, Pserdon, Schafen und anderem Schönen mehr Wie strahlten die Augen der Kinder, wenn sie zum Weibnachtsmann gerufen wurden, um von ihm das Geschenk in Empfang zu nehmen und dann ihr Verslein hersagen konnten.
Pakete, die „Mitbringsel" für die Eltern, die alles enthielten, was zu einem feinen Festtagskuchen gehört. bestaunte die herrlichen Spielsachen, die in großen Körben für die Kinder bereit standen, ja — ich warf sogar einen Blick in das dicke Buch, in dem die Empfangsbescheinigungen sämilicher Kasseler Wohlfahrtseinrichtungen, Krankenhäuser und Vereine über Unmengen von Lebensmitteln als Weihnachtsgabe eingeordnet waren.
Und dann kamen sie an. die kleinen Gäste — brave Kinder armer Eltern — um auch ein wenig Weih- nachtsglück- und Freude in Empfang zu nehmen.
Ter Nachmittag verging unter fröhlichem Schmau- sen. Kaffeetrinken und Plaudern Die Musik spielte alte, liebe Weihnachtsweisen, die Kinder sangen da- zu und deklamierten schöne Weihnachtsgedichte, wofür es als Belohnung noch ein extra Paket Honigkuchen gab.
Hochbeglückt, mit strahlenden Gesichtern, mit Lebensmitteln und Spielsachen schwer beladen, mar-
Mm der Unfälle
Am Friedhof in der Holländischen Straße kam, als die Stratzenbähn der Linie 1 an der Haltestelle hielt von hinten ein Auto und wollte noch an der Straßenbahn vorbei. Dabei stieß der Führer des Personen- autos eine ältere Frau so heftig an, daß sie auf den Bürgersteig flog. Sie erlitt einen Armbruch sowie eine Knieverletzung. Passanten brachten die Unglückliche zu einem Arzt.
Kleine Tragödie.
Ein trauriges 25jähriges Arbeitsjubiläum beging eine 51jährige Hausangestellte, die wegen plötzlicher Geistesgestörtheit von der Sanitätshaup'wache in das Karlshospital eingeliefert werden mußte. Dadurch wurde ihre Dienstherrin, eine 92jährige Witwe, hilflos und mußte ebenfalls durch die vorgenannte Wache in das Diakonissenhaus gebracht werden.
Zur Beachtung!
Am morgigen Dienstag ist unsere Geschäftsstelle
von 7.30 Uhr früh bis 4 Uhr nachmittags geöffnet
• Wir bitten unsere verehrlichen Abonnenten, bis
zu der genannten Stunde ihre Zeitung in der Geschäftsstelle Köln. Str. 10 entgegenzunehmen
Hause und der schönen Tietz" ge- =ck.«
schiene die muntere Schar dann nach wird gewiß noch lange in Dankbarkeit Stunden beim „Weihnachtsmann denken.
Karl K o l l m a n n sprach, während sich die Kinder an langer, lichtergeschmückter Tafel an Kaffee und Kuchen labten, von der Hilfsbereitschaft des Schwimmvereins, dem es eine Genugtuung fei, auch in diesem Jahre wieder armen Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen. Mit lärmender Geschäftigkeit polterte Knecht Ruprecht herein und dann öffnete er die Tür zum Nebenraum, wo unter dem brennenden Lichter- haum auf langer doppelter Tafel der Weihnachtsmann des Schwimmoereins feine Gaben aufgebaut hatte. Er war sehr vorsorglich und wirtschaftlich gewesen dieser Weihnachtsmann. Für die Kleinen hatte er neben allerlei nützlichen Sachen auch Spielzeug mitgebracht, 16 Konfirmanden, zehn Mädchen und sechs Jungen, staffierte er vom Kops bis zu den Füßen aus. Mit glänzenden Augen nahmen die Kinder ihre Gaben in Empfang. Ihre Dankbarkeit kleidete Pfarrer Schafft dann in beredte Worte. Nach einmal klangen die Kinderstimmen zusammen in dem Lied von der fröhlichen seligen Weihnachtszeit. Dann trugen sie jubelnd ihre Schätze nach Hause. ee.
Allerlei vom Tage
Nachdem sich der Frost eingestellt hat, mehren sich die Unfälle. So glitt auf der Fuldabrücke ein Kauf- mann auf einer Eispfütze aus und zog sich einen doppelten rechten Unterarmbruch zu.
Heute morgen wurde ein Fräuletn aus der Waft senhausstraße von einem Auto zur Seite geschleudert. Man brachte die Bewußtlose auf die Sanitätswache Fuldabrücke, wo ein Arzt Kopfverletzungen und eine Gehirnerschütterung feststellte.
Jubiläum.
Am gestrigen Tage beging der Arbeiter Richard Berndt vom städt. Elektrizitätswerk sein 25jähriges Jubiläum im Dienste der Stadt Kassel. In Anerkennung seiner treuen Dienste wurde dem Jubilar ein Dankschreiben des Magistrats überreicht.
Schwimmberem al- Weihnachtsmann
Der echte Sportsmann ist auch zu jeder Zeit hilfsbereit. Der Kasseler Schwimmverein von 1898 e. V. macht hierin keine Ausnahme. Seit einer Reihe von Jahren schon ist es ihm eine besonders liebe Pflicht geworden, um die Weihnachtszeit einer Anzahl bedürftiger Kinder aus der Altstadt und der Unterneu- stadt eine Bescherung herzurichten und ihnen damit eine Weihnachtsfreude zu bereiten. So versammelten sich auch am Sonnabend wieder 34 besonders arme und bedürftige Kinder im Heim des Schwimmvereins an der Fulda, betreut von ihren Bezirkspfarrern Schafft, Reiß und Ruetz, und bewirtet von den Mitgliedern des Schwimmvereins. Akademieinfpekwr
Im Trubel des „goldenen" Sonntags merkte man nicht viel von dem Abstimmungsbetrieb zum Volksentscheid. Schon gegen 8 Uhr war das Ergebnis der Stadt Kassel ermittelt. Von 124 603 Wahlberechtigten haben zusammen 10 214 an der Abstimmung teilgenommen und
9528 gültige Jastimmen,
553 gültige Neinstimmen und 133 ungültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung betrug demnach etwa 7,5 Prozent aller Wahlberechtigten. In die Listen für das Volksbegehren hatten sich 4831 Wahlberechtigte eingetragen.
Oas Ergebnis -es Landkreises Kassel
lag noch früher vor als das aus der Stadt. Von 37 821 Wahlberechtigten hatten sich 2995 an der Abstimmung beteiligt und
2872 gültige Ja-Stimmen
92 gültige Nein-Stimmen und
31 ungültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung betrug also rund 8,5 Prozent. In die Listen für das Volksbegehren hatten sich 1372 Wahlberechtigte eingetragen.
3m Regierungsbezirk Kassel
haben von 687 181 Wahlberechtigten insgesamt 106 408 an der Abstimmung teflgenommen. Es wurden
101177 gültige Ja-Stimmen
3 788 gültige Nein-Stimmen und
1443 ungültige Stimmen abgegeben. In die Listen zum Volksbegehren hatten sich 59 993 Wahlberechtigte eingetragen.
Oas Ergebnis des 19. Wahlkreises
(Hessen-Nassau und Kreis Wetzlar) wurde Sonntag abend in Kassel beim Wahlkreisleitrr Oberregierungsrat Freiherr v. Müsfling festgestellt. Gegen 10 Uhr lag es fertig vor. Von 1691 859 Wahlberechtigten haben sich 180541 an der Abstimmung beteiligt und abgegeben:
171839 gültige Ja-Stimmen
7130 gültige Nein-Stimmen
2022 ungültige Stimmen.
In die Eintragungslisten für das Volksbegehren halten sich zufammen 92 725 Personen eingetragen.
Kreis Waylberechtiat
Ja
Nein
UNg. <
Sefomt VollS- becevren
Eschwcge
30 907
4638
313
82
5033
2740
Franlenberg
15 418
5326
161
38
5525
3176
Fritzlar Fulda-Stadt
18 505
17193
3925
91
50
4066
22(10
405
10
2
417
Fuida-Land
27 484
207
21
6
233
45
Gelnhausen
33 505
2366
• 147
19
2532
1062
Gersfeld
13 357
1468
44
19
. 1531
. 993
Hanau-Stadt
28 477
520
51
21
592
333
Hanau-Land
36 841
1825
•61
11
1897
1031
Hersfeld
27 372
3534
132
100
3766
1906
Hofgeismar
25 139
5589
215
192
5996
3582
Homberg
15 526
5634
214
78
5926
3942
Hünfeld
14 436
1582
64
16
1662
824
Kirchhain
15 355
3051
111
21
3183
1547
Marburg-Stadt
17 873
2817
58
15
•2890
1679
Marburg-Land
24159
7915
114
87
8116
5224
Melsungen
20 596
4272
165
83
4522
2513
Rotenburg
23532
4951
179
96
5226
3077
Schlüchtern
19 443
3300
97
36
3433
1524
Witzenhausen
22 339
2669
160
35
2864
1284
Wolfhagen
16106
3150
141
63
3354
1900
Ziegenhain
24 145
8981
215
126
9322
6024
Kreis der Twiste
10 541
2879
90
24
2988
936
Kreis d. Eisenbergs
14 489
5243
164
36
5443
1981
Kreis der Eder
11 641
2533
126
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