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Kasseler Neueste Nachrichten

Montag, 14. Oktober 1929 1

Volksbegehren fflr dos Freiheitsgesetz gegen die Versklavung des deutschen Volkes!

Große öffentliche Kundgebung

■ ........ am Freitag, den 18. Oktober 1929, in der Stadthalle zu Kassel. —

es sprechen: Pfarrer Zeidler und Landiagsabseordneter Steuer.

Ms deutschen Frauen und Männer, die sich unbekümmert um Terror und Verunglimpfung in die nationale Front stellen, die sich auflehnen gegen den Geist mutloser Unterwerfung und willensschwacher Kompromisse. sind eingeladen.

Einlaßkarten bei der Geschäftsstelle für das Deutsche Volksbegehren Kartbäuserstraße 15 und an der Abendkasse zu 30 Pfg.

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Aja Dlratiag IS. Oktober Ruricht im kleinen Stad pa esaai der bekannte bayeiische

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E>n<r>tt im Vor^eiKaui 80 Pfit- an oer Abendkasse 40 Pfg. — Beginn 8*1« un-.

Vorve r k a nf: Deutsche Bachhand hin vnneuasse 16 od Wiiheimsti. Allee iS , 1

Eine Tagung des Glaubens

mal

werden.

unsere Leser nochmals darauf auf-

Wir

Oderkaul

ein eindrucksvoller Film,

harmlose Gemüter

Staatlich« Theater.

Mn Richard Batt- uni geht zurück auf Rudolf Har Nolle mit aefa Tabletten,« sich «ab «atzte nun mit einer i Bartsch bekannte Novelle »Die Heine Blanchefleur".

von Richard Batt- und geht zurück auf Rudolf Hans

MUlUHHUUHitillWIULUilMU

Beachten sie die Kleinen Anzeigen!

O-lmüdle-w g i».

‘ein oredirr lf>26.

an Ro!

merksam, Vaß Marktberichte, insbesondere die Preise der Kasseler Piehmärkte wie bis­her, stets im Handelsteil unter der Rubrik „Preis- notierungen und Warenmärkte verzeichnet sind.

Näheres durch Malcuts-Werk, Solingen,

Sonnabend, 19. Oktober, 19% Uhr, geht das in Kassel bisher nicht gekörte musikalische Schauspiel »Der Kuhreigen" von Kienzl erstmals in Szene. Die Textdichtung, die eine Episode aus den Schreckens­tagen der französischen Revolution gestaltet, stammt

Am Dienstag, 15. Oktober feiert das Ehepaar Sattler Paul Standhardt, Henkeistraße 10 silberne Hoch-eit. Das Jubelpaar ist treuer Leser der Kasse- ler Neuesten Nachrichten seit deren Bestehen.

Der JnitrumeMenkchleiser Wilhelm MSller und keine Krau Anna. aeb. Siebert, Jabnstratze 3, begehen a« Diens­tag die silberne Hochzeit.

Welteraussage für DienÄag.

Vielfach Frühnebel, nach kühler Nackt zunehmen­de Bewölkung. Trocken und heiter, schwache vor­wiegend oftliech Winde.

kkhrige-------- ----------—---— ..

eine Ltaumraschin«, wobei ihr «ebrere. Kinger ab

deroellmarschenstrahe unter ein vorübcrfabrendeS Auto. Mit einem komplizierten Unterschenkelbruch, einer schweren Kopfverletzung und Gehirnerschütterung wurde der Bewußt«

geschafft.

Auf 6e* Sportplatz auf le* Waldauer Wiesen tritt et*

in das Marieukrankenhaus befördert.

Ein 62fäbriaer Schrifwietzer itn Philosopbenwe, batte

Hand und durchschlug ihm am Untenarm die Dcklag aber, so- baß die Sanitatsbauptwach« ibn in das Lanbeskrankentza*»

torziitiichen Sitz haben meine ärztlich empfohlenen

Leibbinden g. Reform-Leibchen Mae Bertha Hoops.

Melsungen mit seinen malerischen Ttratzenzügeu stehl m liefen Tage« üb Zeichen eines großen evan­gelischen Festes: Ter Ha »p wer er« des Evangelischk-u Bundes ton Surhegen und Waldeck feiert ix ihm seine Jahrestagung, zu der aus alten Teilen der Glaubens enlgcgcnzutreien. Anschließend war auf

In aller Frühe des Sonntags schmetterten bic vereinigten Posaunenchöre des Kirchenkreises unter Leitung ton Posaunend iakon Otto- Kassel auf dem Mart!platz, daun füllte eine große Gemeinde die ge­schmückte ehrwürdige Stadtkirche zum F e st g o t te s - dienst, beffeu von meisterhaften Orgel- und fchwuugtoüen Posaunenspiele« sowie erhebenden Liedern des Kirchcuchores verschönte Liturgie von Metropolitan Becker geleitet wurde. Oberkirchen-, rat D. v. Haller- Arolsen rief m seiner wuchtigen Festprodigt auf, allen Persuch.'n der Vergewaltigung der evangelischen Kirche mit einem .dennoch des Glaubens" engegenzntteten. Ans chließend war aus dem Marktplatz unter Mitwirkung der Posaunenchöre eine machtvolle Kundgebung, wo der Dorsitzende, Studienrat Hofmann-Kassel zeigte, daß es die Eigenart des Evangelischen Bundes sei, allezeit aus die hohe Bedeutung der sittlich-religiösen Kräfte im Leben der Böller hlnaewirsen tu haben.

Die evangelische Kirche erwartet, daß jeder Mann seine Pflicht tut!. Kraftvoll erbrauste das gemeinsam gesungene Luthers Schutz- und Trutzlied. — Zur Mittagsstunde vereinten sich in der Kirche unter Füh­rung von Rektor Blume viele hundert Kinder zu einem besonderen Gottesdienst und lauschten andäch- tifl der von Professor D. Jacob- Kassel gegebenen Schilderung über das Jugendleben des großen Re­formators Luther. Am Nachmittag sah das Gottes­haus — bet weitem nicht ausreichend — eine

gewaltige Volksversammlung, die unter dem Thema „Dir Protestanten von heute"

MAX KOBAN Hohen zollernstraße 49 Bekannte und kulante Zahlungs-Bedingungen.

Wohin seien wir am Dienst-,?

StaatStheater „Doge und Dogareffa", 19,30 Uhr.

Kleines Theater: „Sasa, das Sind". 20 Uhr.

Metropol-Tbeater: „Die Vampyre von Newoork" und Beiprogramm.

Oberbayern: OktoberfeL.

Ser Zeppelin Hai keine Zeit...

...es geht ihm wie allen Dingen und Mensche» be$ aehetzlesten aller Zeitalter: nachdem er schon einige Male unter schnöder Umgehung der früher von allen anständigen Luftschiffen regelmäßig besuchten „Rest- denzstadt" Kassel seine Route aus Zeitmangel oder sonstigen Gründen geändert hatte,liest er auch am Sonntag wieder einmal eine ganze Stadt stundenlang umsonstwarten... ,

Programmatzig schien die Fahrt zu verlaufen. „» um sieben über der holländischen Grenze.. .man rech­nete aus: um 6 Uhr in Friedrichshafen, also zwischen eins und zwei in Kassel! , ,

Eine wahre Völkerwanderung setzte nach Wilhelms- höhe ein — soviel Kaffeegäste hatten die Berggaftyau- ser fetten um diese Jahreszeit. Dächer und Türme v belebten sich, knipsfertige Amateurphotographen harr­ten in den abenteuerlichsten Situationen geduldig aus schwankenden Bohlen von Schornstein zu Schornstein.

Da heult eine Sirene durch den stillen Sonntag­mittag! Hurra! Er kommt!

Fehlgeschossen. Blinder Alarm, durch ein Reklame­flugzeug, das die Spannung der .Erdenwürmer" für seine Zwecke ausnutzt. Bis langsam die Trauerbot­schaft durcksickert, die niemand glauben will: Zeppelin kommt nicht — er hat keine Zeit.

Oben auf Wilhelmshöhe wartete und wartete man — noch um 5 Uhr suchte man vom Herkules verzwei­felt den Horiront ab. Gral Zeppelin kam nicht. In der Fremdenliste der Fremdenstadt Kassel wird man diefen Gast auch weiterhin vergeblich suchen.

Oie Kriegsopfer

Man schreibt uns:

Wiederholt habe die Reichsregierung anerkannt, daß die Versorgung der Kriegesopfer nicht in dem Maste hat aufgebessert werden können, wie es dis Teurungsverhältnisse verlangen. Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer. und Krieger- Hinterbliebenen hat im Hinblick auf die Verhandlung im ftaag die Erfüllung seiner Wünsche zurück- gestellt, obwohl viele Kriegsbeschädigte und Krieger- Hinterbliebene sich in außerordentlich schwierigen wirt­schaftlichen Verhältnissen befinden. Jedoch hat die Reichsregierung aber in den letzten Wochen Anord­nungen getroffen, die die Versorgung der Kriegsopfer auf das Schwerste gefährden. Diese Maßnahmen haben autzeroidenttiche Erregung unter den Kriegs­opfern ausgelost. Der Bundesvorstand des Reichs- bundes hat zu Protestkundgebungen im ganzen Reiche aufgefordert. In Kassel soll diese Versammlung Mitt­woch, 16. Oktober im evgl. Vereinshaus stattfindens Referent ist der erste Vorsitzende des Gaues Hessen u. Waldeck, Landesamtmann Emil Gaule r.

Der Deutsche Sprachverein eröffnet feilte Winterveranstaltungen am 16. Oktober, 20 Uhr. mit einem Hans Dohme-Abend in der Landesbibliothek amt Friedrichspstttz unter dem Namen „Don deutscher Schwermut und deutschem Lachen" (Dichtungen aus sechs Jahrhunderten). Umrahmt werden die Vorträge durch Lieder der Konzertsängerin Eertt. Matthtesen und Stte'chmnsik der Schülerkapelle des Realgym­nasiums I, Eintritt frei.

schweren Berasstung von den Arbettersamartter» in bas Elisabethkrankenbaus eineeliefert werden. Dein Zustand ist ernsi.

In einer Motorenfabrik in der Holländischen Straße stieß einem Elektrotechniker beim Transport ein Motor mit großer Wucht gegen den Unterleib. Mit schweren inneren Perietzungen wurde der hinge Mann in fall tzottmings- lofeat Zustand in das Landeskrankenbans überführt.

Gestern mittag wurde die Feuerwache Mauerstvaße nach den Luellhöfen gerufen, wo ein ILNttäbriger Junge den Keuermelder gezogen hatte, aber dabei erwischt wurde. Hier ostrfie etwas „ungebrannte Asche' am Platze sein.

Oer Staatsanwatt klagt an

Ehaffalla-Lichtspiele.

Nun ist auch die Tendenz schon Maske der übli­chen GesellschastsfUme. Denn neue Erkenntnisse wird niemand aus dieser Handlung schöpfen. Zumal der Staatsanwatt entgegen der irrigen allgemeinen Auf­fassung von Amtswegeu als Ankläger die Bela- stungSmoMente zusammen zu tragen und zur Anklage zu formen hat, während die R i ch t e r — Berufs- und Laienrichter — das Urteil sprechen. Im Film wird immer so getan, als bringe der »böse Staatsanwalt" die Leute anss Schoffot. (Im allgemeinen tun das sogar die Verbrecher selbst — durch ihre Tat!)

Run also: dieser Staatsanwalt von Bernhard G o e tz k e glänzend gespielt, lernt Milde, als er selbst in die Tiefen des Lebens hinadsteigt und ein Spiel- bakl seiner Leidenschaft zu werden droht. Andree L a- f»bette gibt ausdrucksvoll die Schwester des bei­nahe zum Opfer eines Justizirrtums werdenden An- geklaglen, die ihren Bruder durch Gewinnung des Staatsanwalts zu retten sucht. Etwas unangenehm wirkt es. daß mau schlecht unterscheiden kann, wann aus dem Spiel Ernst wird. — Aber alles in allem doch

Emmy Kleyensteuber

Am Flöget: Dr. Robert Laag«.

Ans der VorlrsgsfolRe:

Spanisches end italienisches Liederbuch, Eiebendorff, Goethe, Manko.

Karten M. 330.2.20,1.10 im Musik haus filmen. StindepL

Film, gefolgt von einem jener auf berechneten amerikanischen Krimi- nalsilm mit einigen guten Aufnahmen und wirklich allerhand Spannung.

Aachlseilen der Großstadt

Zn eine« Han.e t» der Schützenstraße wurden Hausbewohner auf einen fremden Manu aufmerksam, ter sich in der Wohnung eines stadnjcheu D.amttn zu schaffen machte. Als dieser sich beobachtet sah, flüchtete er, sprang durch ein Fenster wieder nach außen und verstbwand unerkannt.

In eine Gastwirtschaft in per Reuterstraße wurde eingebrochen. Die Täter find durch ein Oberlicht in der EinAangstür zur Wirtschaft eingestiegen und haben Zigarren, Schokolade usw. entwendet.

Am Ständevlatz hat sich die sSsährige Eheftau eines Bauleiters mit Gas vergiftet. Die Wiederbele- bungSverluche der Feuerwehr mit einem Sauerstoff­apparat blieben erfolglos. Ein Nervenzusammenbruch der Frau soll die Ursache zu ihrem Freiwd gewesen sein.

Vergangene Nacht kam 's auf dem Holzmarkt zu einer schweren Schlägerei zwischen einem Töpfer und einem Arbeiter aus Ochshanfen sowie einem hier wohnhaften Arbeiter M. Der Arbeiter M. soll hierbei in rohester Weise gescklaaen und ..treten worden fein, sodaß er einen Schädelbruch und eine Gehirner­schütterung davontrug und durch die Ardeitersamartter dem Landeskrrnkenhaus zu eftihrt werden mutzte.

Eine dunkle Geschichte

Die Arbeitersamariterkolonne erhielt ans Veranlas- stum des Geistlichen des Marienkraukenhauses den Auftrag, einen in der Karolinenstratze wohnhaften kranken kriegsbeschädigten Rittmeister a. D-, der aus „MBbelannten Gründen von seiner Haushälterin ge­fangen gehalten'' werde, in das Krankenhaus eiuzu- liefern. Die Haushälterin verweigerte jedoch die Her­ausgabe des Kranken, gab ihn aber auf Einschreiten eines Polizeibeamten heraus. Er wurde vollständig entkräftet und zum Skelett abgemaaert, fortgeschafft.

Beim Polizeipräsidium sind weitere Einzelheiten nicht bekannt.

Krim Mir! für dir Aotstanbsarbettru

Eine Anttvort des Magistrats auf die von uns er­wähnte soMldemokratifche Anfrage boftütigt ruchere Ausführungen.

Das Städtische Nachrichtenamt teilt nrrt:

Die Sperrung der Mittel zur Förderung der pro- dnktiton ErwerbÄosenfnrsorge für den Regierungsbe­zirk Kassel trifft zu. Diese Matznahm- ist nicht vom Regierungspräsidenten veranlaßt, sondern von den Berliner Zentralstellen. Der Grund liegt darin, daß bei den Berliner Zentralstellen ein Antrag der P r e u° ßischen Elektrizitäts - Aktiengesell­schaft aus Bewilligung der verstärkten Förderung für die Arbeiten des Kraftwerkes Beringhauseu vottiegt. Es handelt sich hier um eine Arbeit größten Ausmaßes zur Verstärkung der Liefermöglichkeit elek-

Aeues am

Kassel, 14. Oktober

Fahren erfolgen soll.

Unabhängig »en der Frage, ab diese Arbeit Sber- ha*pt al» Rotstatchsarbeit mgusehe, ist, steht der Ma- rrt auf dem Standpunkt, datz eine s« «roße, ledig-

im Interesse »er Prag ausgesthete Arbeit auf kelnen Fall aus d«s Kontingent »es Regierungsbezirks Kastel allei, ungerechnet werde, darf. Sine solche Anrechamaq würde die UnmSglichkrtt der D«chfüh° rang der Rotstandsarbeite« i* Regiernngsbezirk Kas­sel für Jahre bedeuten.

Das ist eine für alle Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks unerträgliche Lage. Heber den An­trag der Prag ist eine Entscheidung in Berlin, soviel hier bekannt, noch nicht getroffen. Der Magistrat hat bei bett zuständigen Berliner Ministerien mit allem Nachdruck verlangt, daß für den Fall der Zuerkennung der Mittel für verstärkte Förderung an tue Prag die sich nicht großen Mittel, die für Förderung von .^lftandsarbeiten den Gemeinden des Regierungsibe- ziks Kassel bisher zur Verfügung standen, nicht be­schnitten und die der Prag zu bewilligenden Mittel nicht auf das Kontingent des Regierungsbezirks an- gerechnet werden.

Der Oberbürgermeister wird außerdem auf her am 17. Oktober stattfmdendeu Besprechung bei hessischen Bürgermeister in Fulda eine Taffchlietzung des Hesstfch-Walddkffchen Städtetages herbeiführen. Die Landkreise der Bezirks werden in ähnlicher Weise

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UMTAUSCH

Donnerstag, 17.Oktober, 20 Ubr, MurhardsaaJ

Hugo Wolf-Abend

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Groß ist die

AUSWAHL in Woli-Stoffen Seiden-Stoffen Mantel-Stoffen Wäsche-Stoffen

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stand. Die vereinigten Männergesangvereine unter Leitung von Lehrer Müller gaben mit ihren see­lenvollen Liedern „Die Himmel rühmen' von Beecho- ven und „Heilig" von Schubert eine besondere Weihe. Das Grußwort von Pfarrer Biel- Melsungen war ein Appell, sich zu einem festen Kampf zu rüsten. Professor D. Nieder galt-Marburg sprach über .Was bekennen wirk"

Dberpiorrer Rappe, Wetter zeichnet hie Front- siellang der Protestanten .Hie Wittenberg allewege" gegen das Einmischen ftemder Mächte in unsere ur­wüchsig an Luther gebundenes deutsches, staatliches utiö kulturelles Leben, gegen den unser Volksleben zersetzenden Zeitgeist. Der alleinige Gruno des Kampfes sei Gottes Wort. De« Abschluß des Fei­ertages gaben zwei im .Lutherhaus" und .Sronen- saal' gehaltene eindrucksvolle und überfüllte Bolks- abende. Studienral Hoffmann wies darauf hin, daß Melsungen zu den Stäoten gehöre, in denen die Fahne des Bundes zuerst ausgepflanzt fei. Sur Einistkenit und Geschlossenhenit könne dem Prote­stantismus die ihm gebuhrrnse Stellruig wieder zu- rückgew'.nnr«.

Landeskirchenamtspräs. D. Bähr-Kassel sprach für die Kirchenregierung Hessen-Kassel, Oberkircheurat D-. v. Haller- Arolsen für die Kirchenregierung Waldeck-Pyrmont, Metropolitan D. Dithmar- Kassel für den Landeskirchentag Landrat Schuster für den polittschen Kreis, Bürgermeister Tr. Schrnidt für die Stadtverwaltung, Kreispfarrer Hollstein- GurHagen für den Lirchenkreis. Als letzter Gratu­lant trat StzMendirekwr D. Fahrenhorst-Berlin namens des Prästdiums und Zentra!Vorstandes des Evangelischen Bundes auf. Den Höhepunkt gab der Bortrag von Pfarrer Zeidler-Kassel über „Unser Glaube an die Zukunft der evangelischen Kirche".

Heute abend 8 Uhr im Vortrae^saal der Laodesbibliothek Friednchspiatz

Vortrag

Der nervöse Mensch

Vortragender:

Psychotherapenth G. Engelhardt, Kassel»

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vorgehon. Der Magistrat hofft, daß auch die Abge­ordneten des Bezirks diese Maßmchmen unterstützen werde».

Der Schupo notiert:

An der Wilhelmshöher Allee und Sedlitzstraße stieß ein Krastlieferwageu mit einem Kraftradfahrer zusam­men. Der Lraflfahrer stürzte und wurde verletzt. Passanten brachten ihn nach dem Roten Kreuz. Schuld soll der Führer des Lieferwagens haben, weil er die Wilbelmshöher Allee, ohne Warnungszeichen und ohne das Borfahrtsrecht des Srafttavfahrers zu achten, überquert hat. Er wurde zu einem Arzt ge­bracht.

An der Ecke Töpfenmarkt lief ei» Bergmann — angetrunken — einem Kraftradfahrer ins Rad, wobei er stürzte und sich an den Beinen verletzte. Die San.- Wache Fuldabrücke fühtte ihn dem Karlshospital zu. der Kraftradfahrer kam ohne Schaden davon. Da er aber keinen Fübrersein hatte, wurde sein Rad pvlizei- lichersetts sichergestellt

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