Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Montag, 9. September 1929

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 19. Jahrgang

ametgtneretfe: ®tnfitinrtW>e ©titiäft Sonatinen Me mm«3tile 11 A. auswärtige SticbSftS- anaeigen die wm-Zeile 11 A, Kamilieuan,eigen die znm-äetle 11 A. Kleine Anzeigen au8 Raffer das Mort 7 A. auswärtige Kleine Anzeigen die mm-Seile 11 A. Reklamen die mm-Seue 45 A. Dffertoebübt 25 A (bei Zustellung 85 A). Rechnungsbeträge innerhalb 5 Tagen zahlbar. Kür die Richtigkeit aller durch Kernsvrecher aufgegebenen Anzeigen sowie fü.t Amnahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Kür Anzeigen mit btiouders schwierige» Satz 100 Prozent Aufschlag. Postscheckkonto Krauksurt a. M. 6380.

Nnmmer 212 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

«atztger Lieferung M ausgeschlossen. Kür unverlangt eingelanüte Beiträge kann die Redaktion «tue Verantwortung oder Gewähr tn keinem Kasse übernehmen. Schriftleituna, Verlag und Druckerei: Kassel. Schlachchofftratze Nr. 28/30. Kernspr. 8601, 8602. 8608. 860-t

Genfer Dreiklang

Verhinderung jeder Kriegömöglichkeit / Allgemeine Abrüstung / Fortschritte aus friedlichem Wege

Stresemann vor dem Völkerbund

Eigene» Drahtbericht.

Genf, 9. September.

Rcichsaußenminister Dr. Stresemann hielt heute vormittag vor der Völkerbunds- Versammlung die angekündigte große Rede.

nun schon längst bewährte Tätigkeit dieser Institution zu erleichtern.

Die Aen-errmgen

Bemühungen um die Friedenssicherungen der Ausbau der Methode für die friedliche Berei­nigung jeder Art von Staatskonflikten sein muß. Je mehr wir ferner die Gedanken ver- wirklichen, die dem auf deutsche Anregung ge­schaffenen Modellvertrag über die Kriegsver- Hütung zugrundeliegen, desto geringer wird das Bedürfnis nach Maßnahmen, die im Falle eines vollzogenen Friedensbruches zu ergreifen wären. Im Zusammenhang mit diesem Pro­blem kam Dr. Stresemann auf die

Zu Beginn seiner Ausführungen sagte der Minister, es sei nur natürlich, daß der Ver­treter Deutschlands heute in besonders hohem Matze unter dem Eindruck der Haager Ver­handlungen stehe, denn was dort beraten und entschieden worden sei, seien für das deutsche Volk Fragen, die sowohl die Grundlagen seiner materiellen Existenz als auch die Grund- lagen seines Rechtsdaseins als eines souve­ränen und unabhängigen Staates aufs stärkste berührten. In Deutschland sei sich jeder in jedem Augenblick darüber klar gewesen, datz im Haag deutsche Lebensinterrffen auf dem Spiele standen. Ein Kardinalpunkt der

Ergebnisse

-er Haager Konferenz

berühre sich mit der Grundlage der Institution des Völkerbundes, der Freiheit und Unab­hängigkeit seiner Mitglieder aufS engste. Das ist, fuhr Dr. Stresemann fort, die int Haag nun endlich beschlossene Erfüllung des deut.

' scheu Verlangens, das deutsche Staatsgebiet von militärischer Besetzung befreit zu sehen. Es ist Ihnen bekannt, datz in Deutschland vor seinem Eintritt in den Völkerbund vkelfach verlangt worden ist, diesen Eintritt erst zu vollziehen, nachdem die großen, offenen poli- tischen Probleme, die aus dem Weltkrieg noch in die Frievenszeit hineinragten, ihre Lösung gefunden hätten.

Die deutsche Regierung hat in jener Epoche viese Frage mit voller Ueberzeugung verneint. Sie hat sich, sobald die Entwicklung der inter­nationalen Beziehungen es nur gestattete, zur aktiven Mitarbeit an den Aufgaben des Völ­kerbundes entschlossen.

Die Befreiung -es Aheinlan-es

Dabei haben wir die Fortdauer der Be­setzung deutschen Landes in jedem Augenblick, vor allem bei unserer Tätigkeit in Gens, auf das schmerzlichste empfunden. Ich kann, wenn ich hiervon spreche, heule auch nicht stillschwei­gend daran vorübergehen, daß ei» anderer Teil deutschen Landes (das Saargebiet) noch unter nichtdeutscher Verwaltung steht, ein Gebiet, dessen Wiedervereinigung mit dem Heimatlande der einmütige Wunsch seiner Bevölkerung ist. Auch zur Beseitigung dieses Zustands sind jetzt die ersten Schritte getan, um so wirklich den Gedanken der Liquidation des Krieges durch­zuführen.

Ich glaube feststellen zu können, datz nicht nur Deutschland, nicht nur die Besatzungs- Mächte, sondern auch der Völkerbund sich dazu beglückwünschen kann, wenn seit der vorigen Woche die Zurückziehung der fremden Trup­pen aus Deutschland in bestimmter naher Frist eine beschlossene Sache ist. Auch hierfür gilt das schöne Wort, das der britische Herr Pre­mierminister neulich von dieser Tribüne aus gesprochen hat: Eine politische Abmachung bietet ebenso große Sicherheit wie Regimenter von Soldaten. Fällt jene Barriere, dir fett dem Ende des Krieges noch trennend zwischen Deutschland und seinen westlichen Nachbarn bestand, so wird der Weg im, um die Zusam­menarbeit zwischen Deutschland und den Län­dern, die ihm einst als Kriegsgegner gegen überstanden, so eng und fruchtbar zu gestalten, wie das gemeinsame Interesse aller Völker und mithin das ureigenste Interesse des Bölier- bundes es erfordert. -

Dr. Stresemann wandte sich dann den eigentlichen Völkerbundsfragen zu, indem er aus das lebhafteste die Mitteilungen begrüßte, daß England und Frankreich demnächst die Fakultativklausel unterzeichnen werden Die im Gang befindlichen Beratungen über eine teilweise Reform des Haager Gerichts­hofes würden hoffentlich dazu beitragen, die

-er Völkerbun-ssatzungen

Dr. Stresemann würdigte dann „die hoch- bedeutsamen Vorschläge*, die die britische Dele­gation in Uebereinstimmung mit anderen Dele­gationen zur Klärung des Verhältnisses Les Kelloggpaktes zu den Bestimmungen der Völker­bundssatzung gemacht hat. Es sei in der Tat notwendig, in diesen Dingen, die für die Auf­fassung über Recht und Unrecht in den Völker­beziehungen entscheidend sind, jede Unklarheit und Ungewißheit zu beseitigen.

Es wird aber meiner Meinung nach kaum möglich fein, bet der Prüfung der in demVor- fchlage der britischen Delegation ausdrücklich angeführten einzelnen Artikel stehen zu blei­ben. Vielmehr wird es sich dann als notwen­dig erweisen, auch andere Bestimmungen der Satzung mit in Betracht zu ziehen, die fachlich mit den Bestimmungen des Kelloggpaktes in untrennbarem Zusammenhang stehen.

Die deutsche Regierung hat stets den Stand- punkt vertreten, daß der Ausgangspunkt aller

Abrüstungsfrage

zu sprechen, indem er betonte, daß Deutschland mit größtem Interesse und warmer Sympathie dem Gang der zwischen den großen Seemäch­ten schwebenden Berhandlnngen folge. Es müsse fordern, daß mit dem gleichen tatkräfti­gen Willen nun auch die Arbeiten an der Ab­rüstung zu Lande gefördert werde».

Er hoffe, daß wir über den bisherigen Zu­stand der Genfer Abrüstunzsarbeiten jetzt durch den Impuls, den bte Verhandlungen der Seemächte geben, schneller hinausgeführt werden.

Von der Energie, mit der der Völkerbund diese Ausgaben behandele, würde fein Ansehen in der Weltöffentlichkeit abhängen. Es handele sich um ein Problem, das durch den Dreiklang bezeichnet werde: Verhinderung jeder Kriegs» Möglichkeit, allgemeine Abrüstung als Konse­quenz dieser Verhütung. Verhinderung der Er­starrung als Zustand durch eine fortschreitende Entwicklung auf sriedlich-m Wege.

Deutsche Forderungen zur Minderheitenfrage

Dr. Stresemann gab dann einen Ueberblick über die Entwicklung, die die Minderheitenfrage feit der Initiative des kanadischen und des deutschen Vertreters im Rat« genommen habe. Er stellte mit Genugtuung fest, daß auf dem Gebiete des Verfahrens bei der Behand­lung von Beschwerden der Minderheiten Be­schlüsse gefaßt worden sind, die zweifellos eine Verbesserung des bisherigen Zustandes dar- stellten.

Allerdings sind durch bie Beschlüsse des Rates, führt Dr. Stresemann weiter aus, nicht alle Anregungen erfüllt worden, denen die deutsche Regierung in ihrer Denkschrift und den Erklärungen ihrer Vertreter Ausdruck ge­geben hatte. Unsere Wünsche gingen vor allem dahin, eine Klärung der grundsätzlichen Frage herbeizuführen, wie Sinn und Tragweite der Garantiepflicht des Völkerbundes zn verstehen sind. In der Tat bin ich der Ueberzeugung, daß der Völkerbund sich in der Ausübung sei­ner Garantiepflicht nicht auf die Erledigung einzelner an ibn hcrantretenden Beschwerden be- schränken darf, sondern daß er nach dem gel­tenden Minderheitenrecht darauf Bedacht zu nehmen hat, sich fortlaufend Gewißheit da­rüber zu beschaffen, wie sich das Schicksal der Minderheiten unter den in Kraft befindlichen Verträgen gestaltet.

Wir sind uns, glaube ich, alle klar darüber, daß auch eine Verfahrensregelung, die technisch jede denkbare Vollkommenheit besitzt, nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen kann, wenn nicht innerhalb des Völkerbundes völlige Klar- beit und Einigkeit über das zu verfolgende Ziel besteht. Ich kann deshalb auch die Entwicklung in diesen Dingen heute noch nicht als abge- fchloffeit ansehen. Die Zeit werde hoffentlich nicht mehr fern fein, in der der Völkerbund sich für die Behandlung der Minoritätenfragen ein besonderes Organ schaffen werde, wie cs für die Wirtschasts- und Mandatsfrage geschehen ist.

Der Völkerbund müsse sich dauernd mit der Frage befassen, wie feine Aufgaben, über den Schutz der Minderheiten zu wachen, gelöst werden. Ei» Staat, der den Versuch mache, mit seinen Machtmitteln die Kultur der Min­derheiten zu unterdrücken, würde sich dem Ver­dacht aussetzen, daß er sich zu schwach fühle das ihm angehörende Volk zu regieren.

Europäische Zusammenarbeit

Dr. Stresemann sprach dann über die Frage der Neugestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa. Er teile nicht, sagte er, die grundsätzliche Skepsis der Pessimisten Warum soll der Gedanke, das zusammenzu- assen, was die europäischen Staaten einigen kann, von vornherein unmöglich sei»? Wenn es möglich sei. mit einer Ersparnis von 20 Tagen nach dem fernen Osten zu gelangen, so mutete es doch merkwürdig an, daß es nicht

möglich zu sein scheine, auch wirtschaftliche Grenzregulierungen zu erreiche», wie es einem kommenden Europa entspreche Durch den Versailler Vertrag sei eine ganze Anzahl neuer Staaten geschaffen worden. Man habe je- doch nicht daran gedacht, diese Staaten den modernen Verhältnissen entsprechend in das wirtschaftliche System Europas einzufügen.

Ein großer deutscher Dichter haSe einmal gesagt, daß jede große Idee zuerst wie eine Tollheit anntute. Ich lehne es ab, die wirt­schaftliche Angliederung und Vergrößerung der europäischen Staaten als eiitl- Utopie anzu- sehen. Ich halte es vielmehr für eine unbe­dingte Pflicht, in dieser Richtung zu arbeiten. Freilich gehört diese Arbeit zu jener Tätigkeit, von der der Dichter sagt, daß sie „zum Bau der Ewigkeiten zwar Sandkorn nur an Sandkorn rdiht, doch von der großen Schuld der Zeiten Minuten, Tage, Jahre streicht."

Beifall

und Glückwünsche

Während und nach der französischen lieber- setzung der deutsch gehaltenen Rede erhob sich starker Beifall. Briand, der sehr aufmerksam zuhörte, gab an den Haager Stellen das Sig­nal dazu. Nach Beendigung der Uebersetzung, als sich die Delegierten in den Teeraum be­gaben, entwickelte sich am Platze Stresemanns eine richtige Gratulaticnscour. Mit Beifall wurde begrüßt, daß Briand als erster auf Dr. Stresemann zuging und ihm die Hand drückte. Loucheur, die Engländer und die übrigen folg­ten. Stresemann unterhielt sich auch längere Zeit mit dem chinesischen Ehes-Delegierten und den übrigen Mitgliedern der chinesischen Dele­gation.

Einberufung

-er Haager Ausschüsse

Paris, 9. September.

Blättermeldnngen aus Gens zufolge hat Finanzminister Chsron dem Ministerpräsiden­ten Briand gestern ein Schreiben des Präsi­denten der Haager Konferenz Jaspar übermit­telt, wonach die im Haag eingesetzten Aus- fdiüfie zur Durchführung des Aoungplanes am 15. September in Paris zusammentreten wer­den. Ter Ausschuß zur Ausarbeitung der Rechtsverhältnisse bei der Reichsbahn werde in Berlin zufammentreten. Der zur Ausarbeitung der Stauten der Internationalen Zahlnnas- bank eingesetzte Ausschuß wird seine Eröff­nungssitzung in Brüssel abhalten, und dann den Ort bestimmen, wo er feine Arbeiten fort- fetzen will.

öowjettußland und der „kommende Krieg"

• Von Axel Schmidt

Trotzdem Sowjetrußland nicht einmal ba8 Inkrafttreten des Kelloggpaktes abwarten wollte und darauf drang, datz die Staaten Ost­europas ihn vorzeitig in Anwendung brachten, spricht keine Regierung der Welt so viel wie Moskau von kommenden Kriegen. Und zwar erörtert man in Rutzland weniger die Wahr­scheinlichkeit eines Krieges wegen der Ostchine­sischen Bahn als vielmehr ganz im allgemeinen die Unausbleiblichkeit der Auseinandersetzung zwischen dem Bolschewismus und den kapita- listischen Staaten. Die Gefahr, datz aus dem Eisenbahnstreit in der Mandschurei ein Krieg entstehen könnte, ist nicht allzu grotz, wenn auch immer noch mit Ueberraschungen, nament- lich seitens der weitzgardistischen Organisatio­nen zu rechnen ist.

Der Vorsitzende des Rates der Volkskom­missare Rykows nahm in einer anläßlich der Entlassung der Zöglinge der Offiziersschule ge­haltenen Rede die asiatischen Vorkommnisse nur zum Ausgangspunkt seiner Betrachtungen. Rykows Hauptthema bildete die Verschlechte­rung der Beziehungen zwischen Sowjetrußland und den bürgerlichen Mächten. Zum Schluß malte er einen allgemeinen Weltkrieg an die Wand.

Hätte der Kriegskommissar Woroschilow eine derartige Rede gehalten, so brauchte man das nicht sonderlich ernst zu nehmen: Säbel­rasseln gehört zum Handwerk des Militärs, das sich, wie wir im Haag erlebten, auch in bürgerlichen Staaten alle Mühe gibt, die Po«, tik der Verständigung zu durchkreuzen. Man braucht nur die Rede Macdonalds in Gens mit der Rykowschen zu vergleichen, um zu sehen, wo ehrlicher Friedenswille steckt und wo der Krieg noch immer als Propagandamittel gilt, um für den Bolfchewismus zu werben.

„ ,®8 ist kein Zufall daß vor kurzem in der Zeitung „Gudok« in Kiew ein Aufsatz er­raten, der von dem Revolutionären Kriegs- rat in Moskau verfaßt ist. Dieser Aufsatz wirft ein so interessantes Licht auf die mili- tarpolttischen Kombinationen der Sowjetregie­rung, daß auf ihn ausführlich etngegangen sei. Im zukünftigen Kriege würden ^nach dem „Gudok* an der estnisch-lettischen Front auf eine Devision etwa 35—40 Kilometer kommen, an der polnischen Front 10—12 Kilometer und an der rumänischen 12 Kilometer. Die Käm- pfe und Operationen würden wegen der star­ken Besetzung der Grenzen einen komplizierten Charakter annehmen, der große Vorräte an Munition und Menschenreserven beanspruchen würde. Die Versorgung der Armeen würde so gut wie ganz auf dem Herantransport der Vorräte beruhen. Daher wird die Manövrier­fähigkeit geringer fein als im Bürgerkrieg. Bei dem Fehlen genügender Angriffsmittel (zahlreiche Artillerie nebst ausreichender Mu­nition) wird der Krieg leicht den Charakter des Positionskampses annehmen. Die Aus- rüstung der Armeen der Randstaaten, die Auf- süllung der Verluste und die Versorgung mit Munition würde nach sorgfältigen Berechnun­gen des Roten Generalstabes 9,5 Milliarden Goldrubel im Jahre betragen, während das Nationaleinkommen aller westlichen Nachbarn Sowjetrußlands nur 7,5 Milliarden Gold- rubel und das Nationalvermögen ungefähr 45 Milliarden Goldrubel ausmacht. Daher würde ein derartiger Krieg die Massen dieser Staa­ten an den Bettelstab bringen, ungeachtet ihrer etwaigen finanziellen Unterstützung durch die Großmächte. Eine derartige Verarmung der Bevölkerung der Randstaaien mutz nach An­sicht der Sowjet-Zeitung zu sozialpolitischen Erschütterungen führen. Diese Aussicht hält, so heißt es weiter, ungeachtet des Hasses der kapitalistischen Welt, Moskaus Feinde davon ab, einen kriegerischen Uebersall zu unterneh­men. Der zukünftige Krieg wird voraussicht­lich lanae andauern. „Es ist nicht damit zu rechnen," so schließen die Ausführungen des „Gudok", daß wir im Laufe einer Sommer­kampagne oder eines Jahres mit unseren Geg­nern fertig werden. Wir müssen uns vielmehr auf einen längeren Krieg vorbereiten Tement- prechend muß auch unsere Volkswirtschaft und öffentliche Meinung auf die lange Dauer vor­bereitet werden."

Auch bei diesen rein miltärischen Betrach­tungen steht der Gedanke der Revolutionie­rung im Vordergrund. Moskau hofft bei seinen kriegerischen Zusammenstößen mit den