Aus aller Welt
Saffeneinbruch im Dresdener Hauptbahnhof.
Dresden, 2. September. In der Haupt- lasse des Dresdener Hauptbahnhofes ist nachts ein Einbruch verübt worden. Die Diebe waren mit Hilfe eines Nachschlüssels in ein neben der Kasse liegendes Geschäftszimmer gelangt und hatten sich von dorr aus unbemerkt durch eine etwa 20 Zentimeter starke Ziegelwand hindurchgearbeitet. Einer der Geldschränke wurde aufgebrochen; die Diebe erlangten etwa 400 Mark. Da noch vier weitere Geldschränke angebohrt wurden, wird angenommen, daß die Einbrecher bei ihrer weite- rcn Arbeit gestört wurden. Die Täter sind unter Zurücklassung von Werkzeugen unbemerkt entkommen.
Gefecht mit Tresorräubern.
Herzberg, 2. September. In der vergange neu Nacht wurde im Tresorraum der hiesigen Kreisgirokasie ein Einbruch versucht. Die Einbrecher, vier an der Zahl, die aus Berlin kamen, wurden frühmorgens von der Portierfrau bemerkt. Der alarmierten Landjägerei gelang cS, die Verbrecher in der Nähe eines Nachbardorfes zu stellen. Es kam zu einem Gefecht, bei dem etwa sechzig Schüsse gewechselt wurden. Als einer der Verbrecher schwer verwundet wurde, ergaben sich die anderen. Sie wurden nach dem Torgauer Gefängnis gebracht Die moderne Ausrüstung, die sie bei sich hatten, läßt darauf schließen, daß es Spezialisten für Tresoreinbrüche waren.
Kommerzienrat Lindemann verhaftet.
Berlin, 2. September. Der aus der Brandenburgischen Holzaffäre und durch Spritschie- bungen bereits bekannte Kommerzienrat Karl Lindemann ist festgenommen und nach Moabit gebracht worden. Lindemann war wegen Kurstreiberei der Lindcar-Aktien zu einer Geldstrafe von 10 000 Mark verurteilt worden. Er batte davon 3000 Mark abgezahlt. Die restlichen 7000 Mark gingen jedoch nicht ein. Es handelt sich also um die Verbüßung einer Ersatzsrei- heitsstrafe für die nicht gezahlte Geldstrafe.
Mitternächtliche Eheschließung.
In einem Dorf bei Lenzen (Mark Brandenburg) sollte kürzlich eine Hochzeit stattfinden. Als am Hochzeitstage das junge Paar mit seinen Trauzeugen auf dem Standesamt erschien, wurde ihnen erklärt, daß die Eheschließung erst am nächsten Tag stattfinden könne, weil die Aushängefrist noch nicht abgelaufen sei. D,e Brautleute ließen sich dadurch nicht beirren. Die Hochzeit wurde dennoch gefeiert und die standesamtliche und kirchliche Eheschließung um Mitternacht im Hochzeitshause nachgeholt.
Bierundzwanzig lebende Kinder.
Der kinderreichen Familie des Bonaventura Koch in Schörzlngeu. her. J.m DezeMberl927 der.letzte-NäL?oMtte geschenkt ivurde, ist rotem ein Kind beschert worden. Es sind jetzt 24 lebende Kinder, wovon die jetzige Mutter 15 ihr eigen nennt. Sechs sind in Amerika, zehn Kinder sind unter 14 Jahren daheim und die übrigen sind bei Handwerkern in der Lehre und die Mädchen in Stellung.
Der Tod hält Ernte
Di« Opfer d«S Hauseinsturzes in Algier.
Paris, 2. September.
Rach den letzten Meldungen aus Algier sind bisher aus den Trümmern des «ingestürzten Hauses 26 Leichen gezogen worden; in den Krankenhäusern der Stadt befinden sich neun Verwundete. Man befürchtet, daß noch etwa 40 Tote unter den Trümmern begraben find, wodurch sich die Zahl der Verunglückten aus 65—70 erhöhen würde. Die Aufraumungsar- beiten werden in fieberhafter Eile fortgesetzt.
Der Wagenkorso (im vordersten Wagen Eckener, mit der Mütze winkend) fuhr durch Regen von Konfetti und Papierschlangen.
Amerika kauft Sberammergau
Im nächsten Jahre gibt es bekanntlich wieder die weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele, die seit Jahrhunderten alle 10 Jahre wie- dertehren, jedoch 1922 zum ersten Male einen finanziellen Mißerfolg brachten, unter dem Oberammergau mit seiner kleinen Einwohnerzahl schwer zu leiden hatte. Um ihn auszugleichen, fuhr der berühmte Christusdarsteller, der Töpfermeister Anton Lang, mit 13 Gemeindemitgliedern damals nach Amerika, das seit vielen Jahren den größten Teil der ausländischen Besucher Oberammergaus stellt. Man hoffte, daß Amerika mit Rücksicht auf die Beliebtheit der Passtonsspiele stch zu einem lohnenden Absatzgebiet für die Holzbildhauerkunst der Oberammergauer entwickeln würde, allein der Besuch war ein erneuter Fehlschlag und brachte oer Gemeinde einen neuen finanziellen Verlust, 'au; abgesehen davon, das der Christusdarsteller und seine Begleiter einer überaus scharfen Kritik ihres Auftretens in Amerika ausgesetzt wurden. Aber Anton Lang, der mit seinen sechs Kindern zusammen in Oberammergau Holzschnitzerei, Töpferei und Pension betreibt, ist als Christusdarsteller für die Passionsspiele einfach unerfetzlich .denn er hat die Rolle in den letzten 30 Jahren mehr als 200 mal gespielt und da er fast sechs Stunden hindurch täglich kaum von der Passionsbühne abttitt, so ist die Rolle nicht nur sehr anstrengend, sondern auch durch Langs Lebensweise und Erscheinung nicht ohne Weiteres von einem anderen Spieler zu übernehmen, ganz abgesehen davon, daß nur Oberammergauer in der Passion mitspielen dürfen und ein Ersatz trotz der langen Zeit nicht zu beschaffen war. Sein ganzer Gewinn aus den 72 Proben und rund 100 Vorstellungen des Jahres 1922 waren 24 Mark. Wohl brachte er für zwei Jahre Arbeitsaufträge für die Oberammergauer aus Amerika mit, allein diese Aufträge wurden in der Folge anulliert, so daß er persönlich an der Reise allein 12000 Mark zusetzte. Anton Langs ältester Sohn ist in einem amerikanischen Jesuitenkloster untergebracht und man hofft, daß er dereinst die Rolle des Paters wird übernehmen können. Lang, der im 52. Lebensjahre steht, wird also aller Voraussicht nach auch diesmal
wieder den Christ"s spielen, während seine Tochter Maria die Rolle der Mutter Gottes übernehmen wird.
Fast 200 000 Besucher waren im Jahre 1900 in das Paistonsdorf gekommen; 1910 Leite» ihre Zahl auf über 260 000 und im nächsten Jahre rechnet ma" mit einer Besucherzahl von mehr als 300 000. Mit Rücksicht darauf, daß Amerika stets die Mehrzahl aller Besucher der Passionsspiele gestellt hat, ist nun ein findiger Aankee an die Gemeindeverwaltung Oberammergaus herangetreten und hat sämtliche Eintrittskarten für die „Passion" zu 80 Prozent ihres Gesamtwerts übernommen, wodurch Oberammergau mit einem Schlage aller Sorgen um den Kartenabsatz enthoben ist und von vorn herein mit einem festen Etat an die Aufsührun gen des nächsten Jahres Herangehen kann. Aack: für den bayerischen Fremdenverkehr des näci; sten Jahres ist diese neueste amerikanische „3n vasion" immerhin erfreulich, denn sie gewußt leistet eilten außerordentlich großen Zuzug von amerikanischen Besuchern, die vor ober nach ber „Passion" sich sicher auch im übrigen brutschen Frembenverkehr sehr angenehm bemerkbar machen werben. S. H.
Grotzfeuer verhütet
Eine Höllenmaschine bei den Pariser Markthallen gefunden.
Paris, 2. September.
Auf dem Marktplatz Garbier St. Didier wurde eine Höllenmaschine entdeckt, die. wäre sie in Funktion getreten, katastrophale Wirkungen hätte haben können: Ein Marktkontrolleur entdeckte eine Kiste, die er, da sie niemand reklamierte, näher untersuchte. Der Inhalt der Kiste entpuppte sich als eine Höllenmaschine, die dazu bestimmt war, einen Brand zu entfachen. In der Kiste, aus ber geschrieben stand: „Achtung, zerbrechlich" lag nämlich Sagemehl, darunter drei Kannen Benzin, von je fünf Liter Inhalt und ein Wecker. An diesem war anstelle der Glocke eine Reibfläche angebracht
und am Schlegel befand sich ein Zündholz, da» sich wenn der Wecker schellte, an der Reibfläche entzünden sollte. Die Weckuhr war auf 1 uhr 30 gestellt. — Durch diese Entdeckung wurde eine Katastrophe verhindert, venu nicht nur in ber Markthalle selbst hätte baS Feuer reichliche Nahrung gesunden, sondern auch m benachbarten Garagen sowie in vier großen Fabriken, die komprimiertes Gas Herstellen. Bon dem Hersteller der Höllenmaschine hat man noch keine Spur.
Letzte Depeschen
To-essturz auf der Rennbahn
Heide, 2. September.
Bei dem gestrigen Auto- und Motorradrennen in Heide geriet der Hamburger Fahrer Paul Ernst in einer Kurve über die Böschung, überschlug sich mehrere male und stürzte mit seiner Maschine ins Publikum. Der verunglückte Fahrer wurde mit schweren inneren Verletzungen ins Heider Krankenhaus gebracht, wo er noch am abend gestorben ist. Vorn Publikum wurden 2 Personen leichter verletzt.
Rätselhafte Messerstecherei
Düsseldorf, 2. September.
Die geheimnisvollen Messerstechereien eines Unbekannten, die die ganze Bevölkerung an den letzten Sonntagen in große Erregung ver- setzten, haben gestern ihre Fortsetzung gefun- den. Eine Frau, die im Norden der Stadt als Hausangestellte beschäftigt ist, benutzte mit ihrem Fahrrade gegen elf Uhr abends in unbelebter Gegend einen Verbindungsweg zwischen dem Goldheimer Platz und der Rosstraße. Plötzlich wurde sie von einem etwa dreißig Jahre alten Mann angefallen, vorn Rade ge- rissen und durch Messerstiche in den Kopf verletzt. Ein Mann, der auf die Hilferufe der Frau herbeieilte, konnte des Täters wegen der Dunkelheit in dem wenig übersichtlichen Gelände nicht habhaft werden. Die Verletzte wurde in das Krankenhaus gebracht. Die Polizei unterzog sofort den Tatort und feine Umgebung einer eingehenden Untersuchung, doch konnte der Täter bis jetzt nicht ermittelt werden.
So hielt Eckener seinen Einzug in Newyork
WWWW ääVSs * '4
M. < -W':
Das Brotmesser als Mordrverkzeirg
Aachen, 2. September.
Im Verlaufe von Familienstreitigkeiten durchschnitt in der Nacht zum Sonntag eine Frau im Obdachlosenasyl ihrem Manne nut einem großen Brotmesser die Schlagader und die Speiseröhre. Der Mann starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Die Frau wurde festqenommen.
?M7kMchen Nstchsuß der Haager Konferenz^
Die heiitinp Wiimmrr iWW 12 Beiten
Verantwortlich für den politischen Teil: Dr. Wat. ter P e b n t: für bas Feuilleton: German M. V o n a u: für de» lokalen und Heimatteil: Dr. Hans Joachim ©laben für den Handel: Kurt Paul: für de» Sportteil t. B.: H. Spei cb: Photo- redakteur: Eduard s ch n l t ■ ff e f f e f: füi den Anzeigenteil: Konrad Wachsmann. — Berliner Schriftleitung: Dr. Welter Thum. Berlin SW. 68, Zlmmerstrabe 9. — Druck und Verlag: Kasseler Neueste Nachrichten GmbH Kassel
» - ■—
> gesund, nimm ullrich -Salz
zeigen. Im Spiel war die Sängerin sehr gewandt. In kleineren Rollen bewährten sich die Herren Hintz-Fabricins, Otzwald, Kluge, Ebrecht und Fräulein Weigel.
Wie ich schon sagte, das Schwergewicht einer Aufführung der „Macht des Schicksals" liegt auf der Bühne. Dem musikalischen Leiter, Herrn M. de A b r a v a n e l, der in dieser Over fein Engagement antrat, muß nachgejagt werden, daß er ein Orchesterchef von ansehnlichen Qualitäten ist. Er beherrscht die Partitur durchaus. Seine Zeichengebung ist präzise; er besitzt echtes Temperament, das allerdings manchmal durch „Sachlichkeit" verwäffert wird. Hier und da störte die Unsicherheit, die durch das Schlagen schneller Viertel hervorgerufen wurde. Das Orchester klang unter feiner Stabführung gut. Zu rügen bleibt die allzu schnelle Tempo- nahme des ersten Allegromotivs der Ouvertüre. Wenn man dieses Thema durch allzu schnelle Wiedergabe seiner Dämonie entkleidet, bleibt in der Ouvertüre nicht mehr viel, was man gern hört. Auch der Spielleiter. Hanns Friede riet, war neu. Er bot mit schönen Bühnenbildern und verständiger Charakterisierung ber Hauptpersonen angenehmen Durchschnitt.
Der Erfolg der Oper war groß. Hauptdarsteller, Kapellmeister und Regisseur wurden sehr gefeiert. Dr. P.
Berliner Saisonbeginn
Von
Latz Weltm nn
R. C. Sherriff: Die andere Seite.
Uraufführung im Deutschen Künstlerthaler.
„Die andere Seite" — das ist der Krieg vom englischen Schützengraben aus betrachtet. Und die andere Sette betrachtet den Krieg so, daß matt die Gegner vertauschen könnte, statt der englischen Namen deutsche einsetzen — und her menschliche Kern des Stückes blietz der gleiche.
Die Schale freilich sieht auf der „anderen Seite" ein wenig anders aus tmo etwas von der Schale bleibt auch am Stern haften: nm-n behält in Feldgrau immer etwas „gentleman- likes", etwas was durch generationenlange Er- ziehung etwas natürliches, rassewüchfiges ge» worden ist.
Das ist das Fronterlebnis des Engländers R. C. Sherrifs: Die Nachbarschaft des Feindes minderte den Haß. An den Ruhetagen des Grabenkrieges konnte Menschlichkeit ihre Fühler ausstrecken. Man spürte, daß drüben der Feind von der neuen Kriegstechnik ebenso -ermürvt wurde wie man selber. Aus blutiger Erde wächst das rote Kreuz.
lieber der Arbeit an diesem Männerstück, das nicht eine einzige Frauenrolle enthält und ohne wesentliches Liebesmotiv auskommt, wird Shernfs, der vorher nur Possen für seinen Sportklub schrieb, zum Dichter. Sem Dichtertum dokumentiert sich zum einen an den scharf profilierten Gestalten, die jemand mit bloße: Geschicklichkeit nicht so schillernd in ihrem Doppeldasein als Helden und als Nervenbündel zeichnen kann. Es offenbart sich zum andern in einer Scene, in der ein älterer und ein jüngerer Ofsicier zur Patrouille aufbrechen: ber ältere weiß, daß ihm der Tod bevorstehl und löst in dem jüngeren den Krampf, der ihn zu überwältigen droht. Es konzentriert sich männlich-herb in einem Satz des Kompagnie- sührers Stanhope, als der Jüngere sich er- schöpft auf das Bett des gefallenen Osborne niederläßt: „Mußte auf seinem Bett sitzen?" Von der Art dieses Verweises wird die Kunst von morgen fein.
Kayßler spielte den „Onkel Osborne, herrlich gelöst die Heiterkeit ber Weisheit, die Pedanterie des Lehrers in Zivilberus und das Pflichtgefühl einem übernommenen Schicksal gegenüber zu einem liebenswerten Fübrerbilde formend. Reben ihm Wiemann ber Kompag- nieführer, der den Vorgesetzten und den Ka- ineraden ans dem gleichen Nervenzustand spielt der in Verfall und in Auflehnung ausfchreitet, und bei junge H. I. Moebis, gewinnreich von
der Schauspielfchnle einem Ensemble eingefügt, dem außer Kayßler uns Wiemann noch Brause- Wetter, Otto, Siedel. Stößel. Marlow angehören. Der Verfasser konnte sich mit ihnen und dem tüchtigen Regisseur Heinz Hilpert zeigen.
Eine Dvorak-Uraufführung in Stuttgart. Das Stuttgarter württembergtsche Landestheater beabsichtigt, in der kommenden Spielzeit eine Oper von Anton Dvorak, „Rusalka", zur Erst- Aufsührung zu bringen.
Rundfunk
Der Fernempfang bessert stch. Hin und wieder batten sich zwar die Wolken noch am Horizonte — manchmal sogar noch näher zusammen, und mischen sich mit lieblichem Krachen in den Empfang, aber man merkt doch schon, daß tote nicht mehr weit vom Beginne der Rundfunk- saison sind; auch ohne die eben eröffnete große Funkmesse in Berlin. Auf jeden gatt haben stch die abendlichen EmpfangsverhÄtniffe gegen die Vorwoche gebessert. Im Herzen des Reiches sind nicht mehr nur die Sender aus Suo- osteuropa zu hören, sondern auch aus anderen Gegenden und Umgegenden. Aufsattend ist immer wieder der schöne Empfang von Graz und Wien, auch Turin derber zu nah bei der Kasseler Wette) kommt sehr lautstark, ebenso Mailand. Dagegen bleibt München auffallend im „Dunkeln". Die lautstarken Sender Breslau und Leipzig sind, solange Kassel sendet, schwer zu sondern, es fei denn ber Apparat ist von besonbersguter Trennschärfe. — Aus langer Welle ist äußer Königswusterhausen noch nicht viel zu holen. Zwar schlagen bie Sender von Huizen bis Hilvrsum über Kallunbborg (den dänischen Großsender), Eiffelturm, und Da ventry an, aber man wird es tut Durchschnitt in diesen Wochen noch nicht zu befriedigendem Empfang int Lautsprecher bringen (Dies alles bezogen auf einen Netzempfänger jener von fast allen Firmen ähnlich hergestellten Type mit vier Röhren für Europaempfang, von denen ich bisher mit Erfolg den A E G-Geadern-Apparat ausgeprobt habe.) V,
Programm der Sender Frankfurt und Kassel Montag bett 2. September 1929. 6,80: Morgengymnastik. ch 12,30—1,30: Orchester-Konzert (Parlovhon- olatten). ch 3,15—3,45: Stunde der Jugend, ch 4,15 bis 6,00: Konzert des Rundfunkorchesters. ch6,10 bis 6,30: Lesestunde: Aus 6. „Münchbausen", ch 6,40 bis 7,00: „Französischer Humor". Vortrag von Dr. Schütz, ch 7,00: Vortrag, ch 7,20: Englische Literatur- vroben. ch 7,35: Englischer Sprachunterricht, ch 8,00: Von Stuttgart: Sinfonie-Konzert. 1. Concerti» , grosso in d-moll. Händel: 2. Konzert für Violine und Streichorchester i« a-moll, 3. S. Bach: 3. Menuett, Boecherini; 4. Serenade für Streichorchester, Joses Suk. Ausfübrende: Das Streichorchester des Philharmonischen Orchesters Stuttaatt. Dirigent: Willy Hahn. Solist: Georg Beerwald (Violine). ch 9.00: Von Stuttgart: Bunter Abend. Mitwirkende: Else Blank ivom Landestheater Karlsruhel iSovranj Hans .... (Tenor) Eva Christa (Rezitation), Max v. WIstinghausen (Bariton). Ferdo Kausfmann mit seinem Orchester.
Dienstag bee J. September 1929. 6,80: Morgen- gymnastik. ch 8—9,00: Bon Bad Homburg: Frühkonzert des Kurorchefters. ch 1,30—2,30: Arbetter-Ge- sang-Bereine (Homokordplatten). H 3,15—3.45: Stunde ber Jugend: Mittelschullehrer Werner Sansli: „Eine Fahrt ins Fuldatal". ch 4,15—6,00: Bon Stuttgart: Konzert des Rnndsunkorchestcrs. ch 6.00^—8,00: Bon Paris: Berirtte. Mikrophone in Patts. 6.00—6,10: Blick auf Patts vom dtttten Stockwerk des Eiffelturmes: 6.10—6,25: Musik aus der Over „Louise" von Charpentier: 6,25—6,35: Aus dem groben Pattser Warenhaus „Printemvs": 6,35 bis 6.45: Musik aus ber Over „Der Barbier von »evtlla" von Rossi»»: 6,45—«„55: Aus dem Salon des Pattser DamenfttseurS Antoine: 6,55—7,05: Musik aus der Over „La Boheme" von Puccint; 7.05 bis 7.25: Musik aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt" von Offenbach: 7.25—7,35: Blick ans die Chamvs Elvföes aus dem Atelier von Adolvb Men- iou's Schneider: 7,35—7,50: Musik aus dem Ballett „Le boeuf für letoit von Milbaud: 7.50—8,00: Bon einer Pariser Jux-Mesie: 8,00: Musik aus ber Over „Garmen" von Bizet. Berichterstatter im Dreige- fvrach: Helen Hesiel, Ernst Schoen. Dr. Paul Laven. Verbindende Musik: Das Franksutter Rundsunk- orchester unter Leitung von Kavellmetster R. Mer- len. ch 8,00: Nach Stuttgatt: Paketboot Tenacity.
drei Auszügen von Charles Vildrac. ch 9.30—10,30: Nach Stuttgart: Kammermusik. 1. Ukn blaue et noir "(Aus Weib und Schwarz), Drei tztucke tut zwei Klaviere zu vier Händen, Debusin: 2i eertett in Es-Dur ov. 20. Beethoven. Aussüh- rrnde: Reinhold Metten und Erich I.- Kahn (Kla- vier). Walter Casvar (Violine). Hans Geis (Brat- sche), Wilh. Schütze (Klarinette), Ottomar Anger- mann (Sorn), Gustav Jung (Fagott). MauritS Armrk sBioloncE und Jakob Junker (Konttabab). ch Anschliehend btS 12,00: Aus dem Gafe Friedrichs, bau. Freiburg: Unterhaltungskonzert.