Zum Gedächtnis an -en Hilfskreuzer „Möwe"
und seine heldenmütigen Kreuzerfahrten wäh- rend des Weltkrieges wurde in Sprottau ein Denkmal errichtet, das am 25. August durch Admiral Zenker enthüllt wird.
Geheimnisvoller
Messerstecher
Düffeldors, 23. August. In der vergangenen Rächt ereigneten sich in dem Düffeldorfer Vorort Eller geheimnisvolle Ueberfälle, die die ganze Bevölkerung in Aufregung versetzten. Kurz vor ein Uhr wurden in der Nähe des Heimgarlens drei Personen, ein Mann und zwei Frauen, in Abständen von einigen Mi- nuten von einem unbekannten Täter mit einem Messer niedergestochen. Eine Arbeiterin wurde so schwer verletzt, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird.
Verhaftung im Mordfall Zäpernick.
Berlin, 23. August. Der Vernehmungsrichter im Polizeipräsidium hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Wächter Richard Schulz den Hastbefehl wegen Mord- und Fluchtverdachtes erlaflen. Schulz war, wie er- innerlich, als Wächter in dem Neubau befchäs- tigt, in dem sich das Verbrechen an der kleinen Hilde Zäpernick abgespielt hat.
*
Hungerstreik in einem Berliner Gefängnis.
Berlin, 23. August. Im Zellengefängnis in der Lehrter Straße traten am Montag die Insassen einer Gemeinschaftszelle in einen Hungerstreik. Die Sträflinge demolierten das Schloß der Zellentür und errichteten vor der Tür Barrikaden. Erst gestern nachmittag konnte die Zellentür von den Gefängnisbeamten aufgebrochen und die Sträflinge in Einzelhaft übergeführt werden. Angeblich soll die Demonstration erfolgt sein, weil die Behandlung im Gefängnis schlecht und das Essen nicht genießbar sei.
*
Opfer der Arbeit.
Im Drahtwalzwerk der Firma Krupp in Rheinhausen ereignete sich ein gräßlicher Unglücksfall. Ein Drahtwalzer wurde von einem glühenden Draht umwickelt und gräßlich zugerichtet. Er erlitt schwere Brandwunden und wurde sofort dem Krankenhaus zugesührt:
Die Dumme« werden nicht alle
Wie die ßarifer sich von einem Bauern fangen ließen
■ Alles in allem: Der Besuch dieser beachtens« werten kleinen Schau ist Freunden und Kennern besonders zu empfehlen. Er wird ihnen noch viel mehr geben können, als es dieser kurze Hinweis vermag. » Lew-
Letzte Depeschen
Feuer auf einem -eutfchen Dampfer
Newyork, 23. August.
Bom Kapitän des Dampfers „Präfident Harrison" wurde von der Dollar Linie aus ein Funkspruch ausgefangen des Inhaltes: „Ich habe die Mannschaft des brennenden deutschen Dampfers „Quinistan" 1100 Meilen von der Virginia-Küste entfernt an Bord genommen. Die ganze Mannschaft befindet sich bereits in den Rettungsbooten, da das Schiff ein einziges Flammenmeer bildet." Einige Zeit später funkte der Dampfer „Balza" drahtlos ein Bild des brennenden deutschen Dampfers nach New- York. Der Dampfer war, wie berichtet wird, 'zweimal bis an das deutsche Schiff dicht herangefahren, konnte aber kein lebendes Wesen mehr an Bord entdecken.
Die „Quinistan", die bereits 58 Jahre im Dienst steht, befand sich auf ihrer lebten Reise und sollte danach eingeschrottet werden.
Tödliche Unfälle beim Frauen-wettflug
Newyork, 23. August.
Die Konkurrentinnen des ersten internatio- nalen Rundflugs für Frauen in den Vereinigten Staaten sind vom Mißgeschick verfolgt. Nachdem vor einigen Tagen erst die Amerika- nerin Miß Croffon tödlich verunglücke, haben am gestrigen Tage nicht weniger als drei Flie- gerinnen ihr Leben lassen müssen. Alle drei sind amerikanischer Rationalität.
Die deutsche Fliegerin Thea Rasche, die auf der ersten Etappe gezwungen war notzulanden, behauptet, es sei ein Sabotageakt verübt worden, da ihr Benzin beschmutzt wurde. Sie befindet sich in schlechter Position, hat aber noch nicht ausgegeben. Von siebzehn Konkurrentin, nen sind nur noch zehn im Wettbewerb.
Ueberschrvemmung in China
Peking, 23. August.
Eine Ueberschwemmung ist nach Berichten einer katholischen Mission durch den Bruch eines Dammes des Gelben Flusses im westlichen Teile der Provinz Schantung hervorgerufen worden. Ein Gebiet von ungefähr 175 Kilometer Länge und 15 Kilometer Breite steht völlig unter Wasser. Die gesamte Ernte wurde vernichtet. Die Lage der Bevölkerung ist umso kritischer, als dieser Wafferkatastrophe eine längere Hungersnot vorangegangen ist.
6. Paris, 23. August.
Ein Schwindel, der in einem Lustspiel für unwahrscheinlich gehalten werden würde, ist dieser Tage in Paris glücklich durchgeführt worden. Dort traf kürzlich ein griechischer Bauer em, der von einem griechischen Beamten in Uniform Begleitet wurde. Der Bauer brachte zwei antike Statuen mit sich, die 100 Pfund wogen und die er auf seinem Grundstück ausgegraben haben wollte; er behauptete, daß sie aus reinem Golde beständen, weigerte sich aber, sie außerhalb seines Hotels zu zeigen. Er blieb die ganze Zeit in seinem Hotelzimmer, während sein Freund, der Mann in Uniform, auf die Suche nach einem Käufer ging. Wer sich für die kostbaren Kunstwerke interessierte, mußte nach dem Hotel kommen, denn der Besitzer wollte die Statuen nicht den Gefahren eines Transportes aussetzen. Schließlich fand sich ein Händler, der die beiden Statuen kaufen wollte. Er wußte, daß sie, wenn sie wirklich aus reinem Gold angefertigt waren, schon einen Materialwert von über eine Million Francs haben würden und bot daher 250 000 Francs. Er wollte aber die Summe nur zahlen, wenn ihm vorher gestattet wurde, eine Probe des Metalls zur Prüfung zu entnehmen. Dies wurde ihm auch erlaubt, aber der Bauer bestand darauf, daß die Probe unter den Armen der Statuen abgeschabt wurde, damit ihr künstlerischer Wert nicht beschädigt werde.
Die Probe ergab, daß es sich tatsächlich um reines Gold handelte, und so erlegte der Händler die vereinbarte Summe. Aber nachdem die beiden Griechen auf Nimmerwiedersehen verschwunden waren, mußte der Händler feststellen, daß er 250 000 Francs für zwei moderne Figuren aus vergoldeter Bronce bezahlt hatte unter deren Armen sich dünne Blättchen reinen Goldes befunden hatten.
Sechzehnkauseud Selbstmörder in einem Jahre.
Nicht weniger als vierzigtausend Personen starben im vergangenen Jahr in Deutschland
eines gewaltsamen Todes; darunter befanden sich sechzehntausend Selbstmörder und viertausend Ertrunkene. Zweitausend Menschen kamen ums Leben durch Unfall mit Kraftfahrzeugen, eintausendfünfhundert mit Pferdefuhrwerken, eintausendeinhundertvierzehn im Bergbau, 859 durch Eisenbahnunfälle, 484 im Maschinenbetrieb, 426 durch Motorrad-Unfälle, 320 auf der Straßenbahn, 300 durch Unfall mit dem Fahrrad, 7 durch Unfall im Flugzeug.
Tiere aus Porzellan
Die erste Sonderschau im Naturalien-Museum.
Im Naturkunde-Museum am Steinweg wird im Rahmen einer kleinen Sonderschau eine Vitrine mit ausgezeichneten Tierplastiken der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Nymphenburg gezeigt. Sie sind gleich reizvoll in ihrer. Farbigkeit wie in der Wiedergabe ihrer Formen und dem weichen Schmelz ihrer Glasuren. Wer mit Verständnis diesem Linien- und Formenspiel nachzufühlen vermag, dem wird sich die Wunderwelt dieser feinen Kleinkunst erschließen. Und er wird sich freuen an der plastischen Geschmeidigkeit eines Königstigers, der grazilen, feingliederigen Form eines Zebras, dem philosophischen Ausdruck eines auch farbig besonders schön erfaßten Mantelpavians. Die kapriziöse Gestaltung von Rehen, Hunden, Katzen wird zu ihm sprechen. Oder die Weichen Formen eines aufgeplusterten gelben Kückens werden in ihm den Wunsch erwecken, darüber hinzustreichen, ihnen mit den Händen nachzufühlen.
Nicht versäumen möchte ich, auch die ganz ent. zückenden Plastiken aus dem Vogelveich zu erwähnen. Ein Kabinettstück der Nymphen- burger Manufaktur scheint mir unter ihnen ein mit hervorragender Lebendigkeit gestaltetes Kakadu-Pärchen zu fein.
Die heutige Nummer umfahl 16 Seiten
Verantwortlich für den politischen Teil: Dr. Wal. ter Pebnt: für bas Feuilleton: German M. Von au: für den lokalen und Heimatteil: Dr. Hans Joachim Gläßer: für den Handel: Kurt Paul: für den Sportteil t. SB.: H. Spet ch: Photo- redakteur: Eduard S ch n l , , .ff e f f e l; fül den An- wwnteil t. V. R. Barmeyer. — Berliner Schrisrleituna: Dr. Walter Thum, Berlin SW. 68, Zimmerstrabe 9. — Druck und Verlag: Kasseler Neueste Nachrichten G mbH Kassel
Pionier-Uebungeir an -er Elbe
Da infolge der Kürzungen des Wehretats die sonstigen Herbstmanöver in diesem Jahre nicht möglich sind, muß das Reichswehrministerium sich auf die unbedingt notwendigen größeren Hebungen der Spezialwaffen — namentlich der Pioniere — beschränken. Zu diesem Zweck wurden drei der sieben deutschen Pionierbataillone an der Elbe zusammengezogen, wo bei Hohenwarthe (nördlich Magdeburg) ein Brückenbau unter dem Schutz künstlicher Vernebelung ausgeführt wurde. Oben: Ein Nebeltopf in Tätigkeit.
Bel.
dM Wiricxaut. m, J,hren “«b.rlroffc,
-Salz
d™LU---de,ErfiB'dcri.
DieUmlchau
Zille-Anek-oten
Zu« Gedächtnis des volkstümlichen Berliner Malers, der kürzlich verstarb, bringt eia Kasseler Filmtheater den lebten Zille-Film »Sinder der Straße".
Seine künstlerische „Lehrzeit" machte Zille in dem Abend-Akt-Saal der Kunstschule durch, wo der alte Hosemann, Anton von Werner und andere unterrichteten. Schmunzelnd erzählt Zille, wie der grobe Professor Domschke in feiner Anatomieklaffe die wenig Talentierten und Faulen anzufahren pflegte: „Wenn Se noch nid, mehr kenn', denn setzen Se sich mit Ihr Brett auf die Treppe un’ nehmen nid) hier die hoffnungsvollen Jünglinge, die bald nach Italien wollen, den Platz weg!"
1901 wagte der allzeit Bescheidene auf immerwährendes Zureden seiner Freunde in der ersten Schwarz-Weitz-Ausstellung der Berliner Sezession mit auszustellen. Besucher wie Kritik waren überwiegend entrüstet über diese Verunglimpfung Berlins. „Nach und nach lernten die Leute sehen, urteilen und mich verstehen", erzählt er davon. „Im Osten und Norden Berlins verstanden sie mich gleich. Aber als ich mal in der Ausstellung lauschte, wie ein älterer Herr (wie es schien Militär in Zivil oder Hauptmann an der Majorsecke), zu seiner Dame sagte: Der Kerl nimmt einem ja die ganze Lebensfreude" — da schämte ich mich, so verstanden zu fein!"
Sechs Jahre später wagte der fünfzigjährige Zille endlich den großen Schritt, das graphische Gewerbe aufzugeben und ganz von seiner Kunst zu leben Der Menzelpreis der „Berliner Jllu- strirten Zeitung" und die daraus sich ergebende Anerkennung Zilles als ständiger Mitarbeiter dieser und anderer großer illustrierter Blätter halfen den Weg ebnen. Einige Radierungen erwarb das Kupfeijtichkabinett, eine Anzahl Zeichnungen und Skizzen die Natwnal-Galerie. 1924 wurde Professor Heinrich Zille Mitglied der
Akademie der Künste. Die feierliche Sitzung, in der seins Aufnahme vollzogen wurde, wird in den Annalen der Akademie fortleben. Es ist Sitte, daß das zur Aufnahme vorgefchlagene Mitglied selbst herumgeht und die Stimmen sammelt. Als Zille den ehrenvollen Auftrag bekam, konnte er sich nicht enthalten mit feinem berühmten Blick über die Brille weg den Präsidenten zu fragdn: „Na, das geht ja noch! Muß ick nu als Lehrling aber ooch für die anderen den Schnaps holen?" Und als Max Liebermann aus der Höhe des Präsidentenstuhls herab ihn gönnerhaft fragte, warum er nicht mal auch in Oel malte, legte Zille sein Kunstbekenntnis mit den Worten ab: „Herr Professor, die Oelfarbe ist mir heilig! Es malen so schon zu Ville in Oel. Ick zeichne meine Män- neckens Wetter — und bin zufrieden."
Neue Bücher
Aus der Univerfalbibliothek. Unter den letzten Neuerscheinungen von Reclams Universalbibliothek verdienen die folgenden vier Merkchen in besonderem Matze die allgemeine Aus- merksamkett. Da gibt zunächst der bekannte Berliner Kritiker Paul Fechter eine Uebersicht über die „Deutsche Dichtung der Gegenwart". Eine wohlgelungene Literamrgeschichte im Kleinen, die nach einer eigenen Deutung dec „Neuen Wirklichkeit" den reichen Stoff in Drama, Roman, Lyrik und „Die Deutenden" gliedert. Zu letzteren zählt er Gundolf, Klages,. Bertram, Leopold Ziegler, Worringer und Spengler. Eine Uebersicht der Autoren mit Daten und Hauptwerken schließt das aktuelle Büchlein ab. — Ebenso wie Fechter aus seinem Gebiet authenttsch ist es Dr. Brauchle, der bekannte Berliner Arzt auf dem Gebiete der neueren Ernährungslehre. In feinem Merkchen „Gekocht oder roh?" gebt er nach einer Erklärung des Stoffwechsels auf die Ernährungsgrundlagen der modernen Lebensgestal- tung ein, hält die verfchiedenen Theorien nebeneinander und beantwortet die Frage nach Wert und HeiUrafi der Rohkost in einer sympathisch objektiven Weife. Interessant ist das
Schlußkapitel über den Einfluß seelischer Erleb- niffe auf Stoffwechsel und Verdauung. Rohkost- und vegetarische Speisezettel mit „Rezepten" bilden einen wertvollen praktischen Anhang. — Das dritte Büchlein hat den Verfasser als beste Empfehlung: Otto Flake. Es enthält jene Erzählung „Die Scheidung", um deretwillen der Dichter seine zweite Heimat, Südtirol, verlor. Spott über das verwelschte Südtirol, den er in der prächtigen Erzählung deutlich aussprach, trug ihm die Ausweisung ein. — Das Werte Buch enthält Edvart Melle-Strands „Rote Novellen", die der Norweger aufgrund seiner Erlebnisse im neuen Rußland schrieb. Es sind packende, blutwarm erzählte Novellen, die von der Liebe zum russischen Menschen getragen sind. Reich wie das Milieu — die Wälder Finnlands, Bauerland der Mraine, Schützengräben des Weltkrieges und russische Städte — ist auch der Umkreis der Menschen, der nach Land hungernden Bauern, der kriegsmüden Arbeiter in Munitionsfabriken, der Revolutionäre und Menschen des alten Rußland, die von der neuen Zeit toegaefegt werden. Ein Buch, das unvergleichliche Bilder in unser Gedächtnis gräbt V.
Ein großes naturwissenschaftliches Werk beginnt jetzt im Verlag Hugo Bermühler, Berlin, zu erscheinen: Von dem Werk „Die Pflanzenwelt der deutschen Heimat und der angrenzenden Gebiete" von Dr. Kurt Hueck liegt uns die erste Lieferung vor. Da8 von der Staat!. Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen herausgegebene, aus drei Bände zu je 30 Lieferungen berechnete Buch macht sich die neuesten Formen der Drucktechnik, farbigen Lichtdruck und Kupfertiefdruck, zu Nutze. Die Vegetation wird — das ist das Neue an Huecks Darstellung — immer als Organisches, zur Landschaft gehöriges bettachtet. Band 1 behandelt den Wald. Band 2 Flüsse, Seen, Wiesen, Heide und Moor. Band 3 Sand- und Strandpflanzen, Felsen und Hochgebirgsvegetatton und Unkräuter. Mehr als 1000 photographische Naturaufnahmen werden den Text begleiten. Der Subskrip- tionSpreis beträgt pro Lieferung drei Mark.
Rrm-sunk
Stunde des Lachens. DaS Humorvolle ist notwendig im Rundfunkprogramm. Läßt uns der Scherz im alltäglichen Treiben und Hasten aufatmen, so am Lautsprecher erst recht. Denn dieses technische Wunderwerk Radio breitet allzu leicht seine Dämonie über uns ans, wenn wir immerwährend Ernstes über den Weg der Funkwerken hören. Weit über das Niveau der üblichen heiteren Rundfunkstunden erhob sich Max Bings Stunde des Lachens. Eigentlich war es eine Stunde des stillen Lächelns. Denn seine aus aller Welt und aller Zeit gesammelten Erzählungen und Anekdoten sind so tiefsinnig, feinfühlig, beinahe philosophisch, daß wir uns nicht vor Lachen schüttelten, sondern eben still und verständnisvoll lächelten. Aber gerade darum war diese Stunde, die sich an den denkenden Menschen wendete, überaus köstlich. Mar Bing sprach schlicht und klar, bisweilen selbst etwas lächelnd über den feinen Scherz der Erzählungen. Max Bing ist Regisseur und Sprecher der Berliner Funkstunde. E. K. B.
Programm der Sender Frankfurt und Kassel S-uaabead dea 24. August 1929. 6.80: Morgengvm- naftik. <$> 10,40—11,10: Schulfunk. <K 1,15—2,15: Schallplattenkonzert: Aus Werken von Bellini und Domzetti. <•> 2,45—4.00: Von Stamford-Bridge bei London: Leichtatblettk-Länderkamvf Deutschland — England. Sprecher: Dr. Paul Laven. <$> 4,15 bis 6,00: Konzert des Rundfunkorchesters: 1. Kleine Suite, Debussy, Im Boot — Auszug — Menuett — Ballet: 2. a) Hymne an die Sonne, Rimsko-Korfa- kofs, bi Engelreigen aus „Das neue Leben', Wolf- Ferrari: 3. Bier Lieber, Richard Strauß, ai Seim, kehr, bi NuttertLndelei, ci Schlagende Herzen, di schlechtes Wetter: 4. Serenade in Es-Dur op. 7, «Ri- <6art Strauß: 5. Vorspiel, Aufzug und Tanzlied aus „Der verlorene Sohn" lL'enfant vrobtguei. De- bunv. Musikalische Leitung: Kapellmeister Rein- bold Merten. Mitwirkung: Anita Fran, lSoprani. 2. Teil: Tanzmusik. <K 6.10—6,30: Lefestunde: Aus dem Roman „Rot und Schwarz" von Stendhal <$> 6-30: Briefkasten. <$> 6,45: Esperanto-Unterricht. <$> 7-05: „Das Warenzeichen", Vortrag. <H 7,25: Stunde beb Arbeiters: „Verstcherungsbetrieb der deutschen Arbettnebmerkchaft". <K> 7,45: Stunde des Frankfur» ter Bundes für Volksbildung. 4 8,15—10,15- Die Aeiberflasche. Rundfunk-Kabarett. Mitwirkung n L'-ESilli Hagen lAnsagei: das Rundfunkorchester.
Lnschließeich bis 12,30: Bon Berlin: Tanzmusik.