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Kasseler Abendzeitung
Aesfische Abendzeitung
Versailles-Kundgebung im Reichstag
Gegen die Schuldlüge
London ist überrascht
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Aus, zum Kultusministerium"
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... -------- zum 28. Juni verbo.
ten seien. Das hat jedoch nicht hindern können, daß sowohl die völkischen Studenten wie die kommunistische Gruppe an ihren Tafeln politische Zettel anhefteten, die starke Angriffe gegen den Kultusminister enthielten. In den Mit- tagsstunden veranstalteten die radikalen Gruppen hinter der Universttöt eine geschloffene Kundgebung gegen die Verfügung des Kultusministers. Der Vorsitzende der völkischen Studentenschaft, Kurt Hoppe, sprach von einem Ein- griff des Kultusminister in die akademische Freiheit und ließ eine Entschließung fassen, worin „bie Studentenschaft dem Kultusminister den schärfsten Kampf" ansagt. Hierauf wurde die Parole
Zwei Monate Gefängnis für tmS Attentat auf den französischen Konsul. Die Eheleute Marakow, >ie bekanntlich wegen ihrer Ausweisung aus Frankreich, bet der sie sehr geschädigt sein wollen, auf den Berliner französischen Konsul Binet ein Revolverattentat verübt hatten. wobei die Schöffe jedoch nur in die Decke gingen, wurden vom Berliner Schnellrichter wegen Bedrohung und unerlaubten Waffenbesitzes zu je zwei Monaten Gefängnis verurteilt.
haben das auf Wunsch der Reichsregierung ergangene Verbot von Einzelkundgebungen aus Anlaß der zehnjährigen Wiederkehr der Unter- zeichnung des Vertrage» von Versailles über- treten. Gemäß den Anordnungen des preußi- fchen Kultusministers hatte der Rektor der Berliner Universität durch Anschlag bekanntge- geben .daß Kundgebungen und auch das Anheften politischer Plakate — -
60000 Menschen im Berliner Stadion / Sludenten-KrawaNe üeberfülle auf Nechtsverbände
Die letzte Sitzung
Der Eat in 3. Lesung angenommen.
In der letzten Reichstags-Sitzuna wurden dre Entwürfe über ven Vermahlungszwang
Was sagt Amerika
Paris, 29. Juni. In amtlichen amerikanischen Kreisen weift man nach Meldungen auS Washington darauf hin, daß das amerikanische Parlament augenbliLich in den Ferien weile, und daß die amerikanische Verfassung es nich! zulaffe, die bevorstehende Fälligkeit der französischen Schuld hinauszuschieben, ohne den Kongreß vorher zu befragen. Hoover besiüe Swar die Voll-»! ast, ven Kongreß zu einet ar^erordentlichen Tagung einzuberufen, angesichts der Politik der republikanischen Partei in der Schuldensrage sei es jedoch mehr als zweifelhaft, ob Hoover eine solche Verantwortung übernehmen werde.
Ltu-enten-Rrowalle
Berlin, 29. Ju i. Die rechtsradikalen Teile der Studentenschaft an der Berliner Universität
Nummer 181 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig. Sonnabend/Sonntag, 29./30* Juni 1929 Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 19. ZahrgaNg
Snuiaeavreis«: Sinbeiuttsche »escbSstsanzeisen bie ww-Seile 11 1. auswärtige Geschäft», anwiaen die mw-Zeile 11 A. Kamilienanzeigen die ww-Zeilr 11 j. Klein« «uzeigen au» Kassel da» Wort 7 A, auSwSrtige Kleine Än,eigen die mm-ädle 11 A. Reklamen die ww-8eile t5 A Cftertgebäbr 35 A (bei Zustellung 88 AI. Rechnungsbeträge innerhalb 5 Tagen jablbar Kür die Nichrigkeit aller durch Kernsprecher «ttaegebenen Anzeige» sowie iür Aufaahmebaten und Plätze kann nicht »arantiert werden Kür Anieiaen mit besonder» schwierigem Satz 100 Proxvt Aufschlag. Postscheckkonto Kranksnrt tu M. 6880.
Sie französische Mole
Rewyork, 29. Juni. (Eigener Drahtbericht). Der französische Botschafter Claudel hat dem Staatssekretär Simson den Wunsch der französischen Regierung übermittelt, die Zahlung der im August fälligen Schuld Frankreichs für die Lieferung amerikanischen Kriegsmaterials trotz Nichtratifizierung des französisch-amerikanischen Schuldenabkommens bis Ende d. I. aufzuschieben.
Paris 29. Juni. (Eigener Drahtbericht). Zu dem Inhalt der nach Washington gesandten Note teilt die Morgenpresse mit, daß b* französische Regierung in würdiger Form die Forderung nach einer angemessenen Frist er- hebe, die es dem Parlament vor der Ratifizierung der Schuldenabkommen ermögliche, die Ergebnisse der bevorstehenden Diplomatenkonferenz über den Aoung-Plan abzuwarten.
Du »afteiei Reueüeo «achrigue» en-beiueu wächeurliL sechsmal aachmtttag». ®ex «bon.
Mouat z.M btt freier Zuftellaug tn» Hau», .» bei Ge- l<^,ie%5SSoS?cbo11 Durch Me Po« moualli» n.30 AI °u»1chliekl,ch Zukellungege- bubr Rückzahlungen de» BezugSgelbe» ober Ansprüche wegen ttwalger uichi orboong». matziger Lltterung ift ausgelchloslew Küi onverlang, ttugesaubte BeNräge kann Me RebaNlon eine Seraulworiung oder Gewähr in feinem Kalle übernehme». Gchriitleitung, Verla, und Druckerei: »allel Lchlachlboklirasie «t. 88/80. Kernspr. 8601, 8603, 3608, 8604.
Reichstagsfinale
Bilanz der letzten Parlamentstagung.
Reichstagsfinale: Es war ein »dickes ßtibee, denn es gab bekanntlich zum Schluß noch einen heillosen Krach wegen des Republikschutzgesetzes. Die Sozialdemokratie, der die Verlängerung dieses Gesetzes in ihrer Eigenschaft als stärkste Regierungspartei ganz besonders am Herzen lag, hat eine Niederlage erlitten. Das Republikschutzgesetz wiio am 22, Juli außer Kraft treten uno die Opposition kann einen Erfolg aus ihrem Konto verbuchen. Freilich nicht aus eigener Kraft, denn hätte nicht die Wirtschasispartei Bechilie geleistet, so wäre die Sache anders ansgelaufen.Jn- sofern würde man einen Fehler begehen, wenn man die Stärke der oppositionellen Kräfte allzu hoch einschätzen würde. Die eigentliche Kraftprobe ist noch lange nicht bestanden und vorerst sitzt die sozialdemokratische Partei fest lm Regierungssattel. Herr Severinz Var ja auch erklärt, daß es noch einen Artikel 48 gäbe, den anzuwenden auch das Kabinett Müller sich nicht scheuen würde. Es klang zwar etwas seltsam aus dem Munde eines sozialdemokratischen Ministers, diese Drohung mit dem Diktaturparagraphen, und doch kann man sie nicht ernst genug nehmen. Im übrigen sino auch wir der Meinung, daß ttn Ernstfälle gar niasts . anderes möglich ist. als sich aller voryanoeneo verfassungsmäßigen Mittel zu bedienen, um eine Bedrohung der öffentlichen Ruhe und Ordnung durch putschisttsche Elemente abzuwehren. Möge uns das Schicksal aber vor einer solchen Situation bewahren, denn sie würde für Deutschlands gesemtpolitische und Wirtschaftliche Lage kaum von Vorteil sein.
Zu diesen tiefernsten Gevanktn kommt nun noch unsere völlige Unzufriedenheit mit der soeben abgeschlossenen Parlamentsiagung hinzu. Was ist an gesetzgeberischen Arbeiten geleistet worden, und was hat 'man versäumt? In einer Blitzeseile erledigte zwar das Haus ein: Reihe von Vorlagen, man brachte auch allmäh. lich den Etat unter Dach und Fach, doch steht auf der anderen Seite fest, daß sich die Finanzen des Reiches nicht gebessert, sondern eher verschlechtert haben. Diesem unsicheren Faktor steht die Tatsache des Anleihe Fiaskos gegenüber, wodurch die Kasse des Reiches erneut dem Hwang fortdauernder Pumpwittschaft ausgeliefert worden ist.
Damit aber nicht genug! Alle Bemühun- gen, die darauf gerichtet waren, den wundesten Punkt unserer Finanzmiscre, das bodenlose Faß der Arbeitslosenversicherung in Reparatur zu nehmen, scheiterten an der Unmöglichkeit, eine Verständigung zwischen den Regierungsparteien herbeizuführen. Die Sozial- drmokratie sträubte sich mit Händen und Füßen gegen jede Reform der Arbeltslosenvcrsichc- rung, und da es keine der beteiligten Gruppen auf einen Bruch des Koalitionsverhältn.sses ankommen lassen wollte, verschob man oiese finanziell hochwichtige Frage nach alten Rezepten auf den Herbst Daß man schließlich nach endlosen Beratungen auf dem Gebiete der Zollpolitik teilweise "zu einem notdürftige Kompromiß gelangt ist, vermag für das Versäum- te keinen Ausgleich zu schassen. Bedauerlicherweise muß daher gesagt werden, daß das Ergebnis der beendeten Parlamentsarbeiten äußerst mager ist.
tim den Tagungsort
Paris, 29 Juni. (Eigener Drahtbericht), lieber den Besuch, den gestern abend der englische Botschafter dem Minister des Aeutzeren Briand abstattete, berichtete der Matin: Briand hat Tyrrell den Wortlaut der Rote mitgeteilt, die der französische Botschafter in London gestern als antwort der französischen Regierung auf die englische Anregung der Wahl Londons als Tagungsort für die Regierungskonferenz überreicht hat. Die französische Regierung ist der Ansicht, daß die Verhandlungen mit Ruben nicht vor Ende Juli beginnen könnten und daß andererseits es für sämtliche interesstetten Regierungen besser märe, wenn sie in einen neutralen Lande, z B der Schweiz (Lausanne oder Ouchy) ftattfinden würden. Da der Berhand- lungsbeginn auf Ende Juli vertagt fei, könne Macdonald nicht mehr die gleichen Gründe da- für geltend machen, daß die Konferenz in Lon- von zusammentreten müsse, denn Ende Juli würde das englische Parlament in die Ferien gegangen sein und der englische Premierminister sich außerhalb des Landes begeben können.
Paris, 29. Juni. Der Schritt der französt- scheu Regierung, kurz vor dem Zusammentreten der Nouug-Konferenz und vor dem Fälligkeitstag der französischen Schuldenrückzah- luug an die Vereinigten Staaten die Ausnahme neuer Verhandlungen mit Washington zu ver- suchen,
hat in London aufs höchste überrascht.
Die Festigkeit, die man in Washington dem französischen Vorstoß gegenüber nach hiesiger Ansicht zeigen wird, dürfte Frankreich im gleichem Ausmaße begegnen, wenn es den Ver- such unternehmen sollte, auch die Ratifizierung des Abkommens mit England zu verhindern oder eine Abänderung dieses Abkommens zu erreichen. In dieser Hinsicht seien aber neue französische Schritte kaum wahrscheinlich, da die französische Kammer sich offenbar schon von der Unzugänglichkeit der englischen Regierung gegenüber ihren Wünschen überzeugt habe.
ausgegebeu. Auf hegt Wege jur Wilhelmstraße kamen die Studenten über die Bannmeile, wo der bis dahin geschlossene Zug verhältnismäßig leicht aufgelöst werden konnte. Vor dem Kultusministerium sammelten sich jedoch wieder etwa 100 Studenten an. die unter drohenden Ausrufen gegen den Kultusminister immer näher gegen das Gebäude vorgingen. Ein dort Rationierter Polizeibeamter zog schließlich den Revolver und gab über die Köpfe der demonstrierenden Studenten hinweg
einen Schreckschuß ab, was zu ungeheuren Tumulten führte.
Ein wüster Schimpfkonzert setzte seitens der Studenten ein. Inzwischen waren etwa 15 Polizeibeamte zur Verstärkung anaekommen, die erheblich von dem Gummiknüppel Gebrauch machen mutzten. Mehrere Studenten wurden zu Boden geschlagen und trugen blutige Verletzungen davon.
Aus dem Inhalt
Beilage: „Musik und Theater"
Unsere neue Iugend beila ge mit Photo- ecke
Sonderseite: Festtage in Treysa.
Sonntagsbilderbogen: Kassel vor fünf, undzwanzig Jahren.
Die heutige Nummer umkutzt 28 Seiten
Der neueste französische Schachzug
Bitte um Zahlungsaufschub in Washington / Hinausschiebung der Houngplc n-Konser enz?
der Gerechtigkett nicht verwirklicht worden ist. Immer noch find große Teile des Reichsgebietes am Rhein und in der Pfalz der Herrschaft fremder Besatzungstruppen unterworfen. Immer noch wird das treudentsche Saargebiet durch eine internationale Kommission gesondert von dem übrigen Reich verwaltet und dabei fortdauernden Versuchen polttischer und wirtschaftlicher Bedrückung ausgesetzt. Immer noch besteht im Osten die unmögliche Grenze, welche Ostpreußen vom übrigen Deutschland abtrennt. Immer noch ist Deutschland ausgeschlossen von der Kolonisation auf eigenem Überseeischen Boden. Unerfüllt find bis heute vertraglich sestgelegte Verpflichtungen, die unseren beut- scheu Volksgenossen außerhalb unserer Grenzen Freiheit in der Pflege ihres Deutschtums Gewähr leisten sollen. Richt erfüllt ist die vertraglich, Verpflichtung für allgemeine Abrüstung. Gegenüber dem von unseren Nachbarn immer wieder erhobenen Ruf nach Sicknrheit ist deshalb festzustellen, daß Deutschlands Sicherheit allein bedroht ist. Endlich lastet auf der deutschen Ehre immer noch der Druck der durch hfe Kriegsschuldlüge , ansnssyrochenen - tne' =” chtuug. Sir ist und bleibt das groge Hindernis, das sich den Bemühungen um eine Politik der Annäherung und Verständigung entgegenstellen wird.
Am zehnten Jahrestag der Unterzeichnung des Versailler Diktats fordert daher das deut- sche Volk die Beseitigung der im Versailler Diktat, insbesondere im Artikel 231 nieder- gelegten einseitigen Beurteilung der Kriegs- schuld und fordert die Berufung eines inter- nationalen Ausschusses von Sachverständigen, der ein unparteiisches Urteil über die Berant- Wörtlichkeit für den Weltkrieg abgeben soll.
Berlin, 29. Juni. An der Kundgebung im Stadion nahmen weit über 60 000 Menschen teil. Das weite Rund des Stadions war mit großen schwarzen 'Trauerbannern ausgestattet. Zu Beginn der Kundgebung verlas der Schauspieler Meinicke die Botschaft, die Reichspräst- deut von Hindenburg bei der Einweihung des Tannenbergdenkmals am 18. September 1927 erließ. Dann hielt der zweite Vorsitzende des Hauptkriegerverbandes, Rechtsanwalt Voß, seine Rede ,in der er im einzelnen die Unschuld Deutschlands am Kriege und damit die Unmöglichkeit des Diktats von Versailles bewies Inzwischen waren im weiten Rund die Fackeln aufgeflammt. E«n außerordentlich ein- h ucksvoller Anblick bot sich den vielen Zehnlausenden und veranlaßte sie immer wieder zu impulsiv hervorbrechenden Kundgebungen. Als die Nacht hereinzubrechen begann, schloß die Feier mit sem großen Zapfenstreich. Der Abmarsch der Verbände wickelte sich ziemlich rei- b ngslos ob.
Au verschiedenen Stellen der Stadt wurden gestern in den späten Abendstunden Angehörige vaterländischer Verbände, die vor ihren Versailles Kundgebungen „urürfte&rten von Kommunisten überfallen In der Belzigerstraße in Schöneberg wurde ein 30 Jahre alter Stahlhelmer von mehreren Kommunisten angegriffen, zu Boden geschlagen und mit Stiefelabsätzen bearbeitet, sodaß er schwere Kopfverletzungen baoontrug. Die Täter sind entkommen. In bet «nzengruberstratze in Neukölln wurde ein Mitglied des Jungdeutscheu OrdenS in Uniform von jungen Burschen überfallen und zu Boden geschlagen. Polizeibeamte konnten einen der Täter festnehmen Im ganzen sind biS 1 Uhr nachts 14 Ruhestörer eingeliefert und dem Polizeipräsidium zugeführt worden, die sich wegen Widerstandes und Richtbefolgung polizeilicher Anordnungen sowie roegei tätlicher Angriffe zu verantworten hoben werden.
Berlin, 29 Juni. Der Arbeitsausschuß deutscher Verbände beging die zehnjährige Wiederkehr des Tages der Unterzeichnung des Versailler Diktates gestern abend mit einer Kundgebung im dichtge füllten Plenarjiyungssaal des Reichstages. Ger Präsident des Arbeitsausschusses Gouverneur a. D. Dr. Stfyitee betonte tn seiner Eröffnungsansprache, oatz die Kriegsschuldlüge das moralische Fundament des Gebäudes von Gewalt und Unrecht, von Unterdrückung, Knechtung und Aussaugung bilde, das durch das Versailler Diktat errichtet sei. Der Arbeitsausschuß deutscher Verbände habe seit seinem Bestehen den Kampf gegen die Knegsschnldlüge geführt aus der Grundlage der Aktenverösfentlichungen und der Arbeit hervorragender Kriegsschuldforscher. Aber im. mer wieder erhebe in einigen Ländern die Kriegsschuldlüge ihr Haupt und verhindere die wahre Befriedung der Welt Deshalb erfordere das gemeinsame Interesse des gesamten deutschen Volkes die Weitersührung des Kampfes gegen die Lüge des Artikels 231.
Dann kamen die Redner der verschiedenen, Fraktionen znm Wort. Es sprachen: Geheim S rar Sck,uD-Brs-riberg (Deutscho^i'-Situie Pb!Kr'^k Partei), Reichsminister u. D. Bell (Zentrum), Sodann verlas Dr. Schnee eine
Entschließung
die unter stürmischem Beifall einstimmig zur Annahme gelangte, und in der es u. a. heißt:
„Am Tage der zehnjährigen Wiederkehr bet durch Drohung und Gewalt erzwungenen Unterzeichnung des Versailler Diktats stellt das deutsche Volk erneut fest, baß bet im Herbst 1918 zwischen ben kriegführenden Rationen feierlichst vereinbarte Friede des Rechts und