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Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

«nzeiaenvreüe: Sin!

tf<be »esch«ft«anzeigtn die ww-Seile 11 4, auswärtige Geschäft». II 4. Wümtlknanedoen di« mm-Seile 11 4. Stleln« Änzetaen au» iitoroättige »leint Änattatn dit mm-Setie 11 4. Geflamt# die itbüdr 25 4 Ibt* ,-ju stell uns 85 J). Rechnungsbeträge innerOalb Me Richk'gkett aller durch Fernterecher antotgtbenen Änrt'gen u NN» Plätze kann nicht aarantier« Iverdtn fcOr 8n«e,aen mit >a6 10> «rojtnt Ausschlag. Vosticheckkonto Wrcnfftm a. M. 6880.

Rümmer 120 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Freitag, 24. Mai 1929

Einzelpreis: Sonntag» SO Pfennig. 19. Jahrgang

Die Pariser Krise in der Schwebe

Abbruch ober rveiterverhan-eln? Gin Bluturteil in Moskau Flucht Amanullah s

Millich in Friedrichshafen!

Moskau erschießt drei llmWrzler

zur Erde. Langsam vno

lurück und begann das

i.O4 Uhr fielen bereits

Kurs aus Toulon. Im Hellen Mondschein tonnte es die Bevölkerung noch eine Zeit lang mit dem Auge verfolgen. In der Nacht be­gann das Heimströmen der unzähligen Autos.

malige Chef des TranSportwefens, im kaiser­lich-russischen Generalstab, Welitschko, die in der letzten Zeit bedeutende Verkehrsposten bekleideten. Der Führer der zweiten Organi- fation war der ehemalige Finanzminister im Kabinett Kerenskis, Paltschinskl, der zu­letzt am Leningrader Berg- und Hütten- Institut lehrte. Die genannten wurden von der G.P.U. gestern zum Tode verurteilt. Das Urteil ist bereits vollstreckt. Die übri­gen Teilnehmer wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Die ersten Haltetaue zur Erde. Langsam vno vorsichtig senkte sich das Schiff weiter, nach­

dem es noch Wasserballast abgegeben Haire und war um 5,10 Uhr glatt gelandet. Die sechs französischen Fahrgäste beobachteten von den Gondelsenftern aus mit großem Interesse die Landung sowie das Einbringen des Schis­ses in die Halle. Um 5,30 Uhr war derGraf Zeppelin" nach achttätiger Abwesenheit glück­lich wieder untergebracht. An Bord herrschte eine ausgezeichnete Stimmung, was nach der herrlichen Mondscheinsahn über das Schwei­zer Bergland nicht wundernehmen konnte. Die vier Motore haben tadellos gearbeitet, und es wurden teilweise

Luftschiff wird aus der Halle gezogen, um 20 Uhr Wasserballast abgelassen und die Anker gelichtet. Nach Bekonntwerden der letzten Wet­termeldungen erfolgt um 20 Uhr 25 der Start.

Toulon, 24. Mai. lPrivaitelegramm.) Zn etwa sieben Mtnuten wurde von 4050 Mann Soldaten das Luftschiff anscheinend mühelos aus der Halle gezogen. 200 Meter vor der Halle wurde Befehl erteilt, die Seile loszu­lassen, und die Startmannschaft, etwa 100 bis 150 Mann, hielt das Luftschiff an der Gondel fest. Korvettenkapitän Homan, der die Start­manöver von der Erde aus leitete, stieg darauf­hin an Bord. Alsdann wurde der Beicht er­teilt, loszulassen. Sofort erhob sich das Luft­schiff. Die deutschen Passagiere riesen Auf Wiedersehen! Danke! Die französischen Offi­ziere grüßten und unter den Zuschauern be­gann ein Beifallsklatschen Es herschte wirk­liche Begeisterung. Der Zeppelin ging daraus höher. Ballast wurde abgeworsen und das Luftschiff nahm bei Einbruch der Dunkelheit

Friedrichshafen, 24. Mai. lPrivaitelegramm). Nach achteinhalbstündiger Fahrt ist das Luft­schiff Graf Zeppelin heute morgen um 5.10 Uhr auf dem Gelände der Werft glatt gelandet. Um 5.30 lag der Graf Zeppelin wieder wohl­behalten in seiner Halle.

Valence, 24. Mai. lPrivaitelegramm.) Das Luftschiff überflog die Stadt in einer Höhe von etwa 400 Metern und mit einer Stundenge­schwindigkeit von hundert Kilometer.

Friedrichshafen, 24. Juni. lPrivaitelegramm.» Um 2,19 Uhr erschien das Luftschiff über Bern überflog um 3 Uhr Luzern, um 3,25 Uhr Zürich, um 4,10 Uhr Konstanz und überquerte das Werftgelände um 4,35 Uhr.

Der Zeppelin zuverlässig

Wilkins macht auch die nächsten Fahrten mit.

Friedrichshofen, 24. Mai. (Privattelegramm.) Zu unserem Sonderbreichterstatter äußerte sich Kapitän Wilkins: In der englischen Presse habe er deutlich zum Ausdruck gebracht, daß er von dem Luftschiff restlos begeistert gewesen sei und daß er sich gefreut habe, das Luftschiff gerade in schwieriger Lage kennen zu lernen. Nur so könne er deutlich sagen, daß das Luftschiff selbst mit nur einem Motor noch zuverlässig in je­der Beziehung sei. Es habe sich gezeigt, daß es auch in diesem Falle durch Ausnützung der Wetterlage und der Windströmungen noch wun­dervoll gelenkt werden könne und daß die Lei­tung jederzeit d-e Herrschaft über das Schiff behielt. Et werde auch mit dem Luftschiff nach Amerika fahren und werde außerdem sowohl die W e l t f a h r 1 als auch die P o l a r f a h r t mitmachen.

gramm) Gegen 5 Uhr kehrte derGraf Zep­pelin von seiner Schleisenfahrt über dem Bodensee zur Werft zi Landungsmanöver. 5,

Lvie-er im Heimathafen

Begrüßung der Franzosengäste.

Friedrichshafen, 24. Mai. (Privattele-

Mpskau, 24. Mai. (Amtlicher Bericht). Die Staatspolizei (G.P.U.) hat im Eisenbahn-' wesen und in der Gold- und Platinindustrie zwei konterrevolutionäre Organisationen auf­gedeckt, die den Sturz der Sowjetmacht durch Sabotageakt, Desorganisation und durch Unterstützung einer ausländischen Internen tion anstrebten. Die führende Rolle in der ersten Organisation spielten der frühere Direk­tionsleiter und Großaktionär der privaten Bahn Moskau-Kasan, von Meck und der ehe-

Geschwintzigkeiten bis zu 112 Kilometern pro Stunde erzielt. Im Namen des Reichs­wehrministeriums hieß Major (Seite aus Stuttgart Die

französischen Offiziere aus deutschem Boden

herzlich willkommen. Die Willkommengruße und den Dank der Württembergischen Regie­rung überbrachte Polizeidirektor Quintenz- Friedrichshasen. Für Die französischen, meist uniformierten Gäste, bankte der stellvertretende Marinechef, Marineingenieur Kahn, in herz­lichen Worten dafür, daß ihnen Dr. Eckener diese prächtige Fahrt zukommen ließ. Die Ein­drücke würden ihm und seinen Begleitern un­vergeßlich bleiben. Auch die einzige an Bord be­findliche Dame, die Amerikanerin M i tz Mary Pierce, kam mit den übrigen Fahrtteilnehmern freudestrahlend und in glän­zender Verfassung über die Schiffst reppe herunter. Dr. Eckener wurde von seiner Gat­tin in Empfang genommen.

* * *

Abschied von Ctters

Die letzten Minuten vor dem Start.

Paris, 24. Mai. (Eigener Funkdienst). In Erwartung des Starts batten gierige in Cuers-Pierreseu bereits Mittwoch übernachtet. Der Flugplatz von zur Erleichterung des Ordnungsdienstes der Gendamerie mit Stacheldraht umgeben Außer­dem waren Truppen für den Absperrmigs- dienst herangezogen. Die Zufahrtssir<Mn waren von Automobilen, Fahrrädern und Mo­torrädern vollkommen verstopft. Um 6% Uhr heute abend -rasen vor der Halle mehrere hun­dert Mann Schützen in Khaki-Uniform, ferner Artillerie zu Pferde ein, sowie zahlreiche Ab­teilungen Gendarmen. Um 4 Uhr kam Dr Eckener im Automobil aus Marseille an. Der Befehlshaber des Flugplatzes, Korvettenkapi­tän Homann empfing Dr. Eckener und begleite­te ibn zur Luftschiffballe Ein Zeppelinmatrose führte an einer Leine einen kleinen Assen mit, als Ersatz für Gorilla-Aefsin, die neulich ihre Amerikareise unterbrechen und in den Zoologischen (Sorten von Cros-de-Cagnes zurückgebracht werden mußte In der Zeppelin, halle sammeln itch Die ofurteilen Persönlich­keiten so der Praiekt, der Marineprafekt und und zahlreiche Marineflieger-Oifittere Die Paflagiere treffen ein, ^nso auch die zur Fahrt eingeladenen französischen Offiziere. D? Ecken« schüttelt allen die Hand und nimmt mit deutschen Eomn Abschied Jte

Ire alte Emschüchlerungstaktik

Paris, 24. Mai. (Eigener Drahtbericht.) Die französische Presse versucht, die Deutschen mit Drohungen für einen etwaigen Mißerfolg Der Konferenz einzuschüchtern. Der Exzelsior meint: Wenn Dr. Schacht seiner Regierung zum Widerstand raten sollte, so würde er das­selbe gefährliche Spiel wie Dr. Vögeler treiben Die Schuld liege nicht an Den Ntawnen, die Opfer des Krieges seien. Die Schuld treffse den amerikanischen G l ä u b l ge r. der von 32,9 Milliarden, die der Younqplan im Gegenwen darstelle, mit Schärfe seine Forde­rungen auf 20,6 Milliarden aufrechter- lalte Ein Ultimatum fei nichi gestellt wor­den. Dr Schacht dürfe nicht hoffen, daß die anderen Länder Belgien in der Frage der Markforderung auf geben wurden. Für das Inkrafttreten des Young-Planes wäre ein Uebergang nötig. Petit Pansten führt aus: Bei einer Ablehnung wurden die deutschen Sachverständigen die

Einheitsfront ihrer Gläubiger gegen sich haben Deutschland imb seine Sachverständi­gen würden die Verantwortung zu übernehmen haben Tas Echo de Pans hält es für ausgeschlossen, daß irgend eine Lösung in der kommenden Woche gefunden wurde. Wenn aber nachdenWahlenamA. Mai Maedonalo unglücklicherweise ans Ruder kommen werde, so wrirse die deutsche Diplomatie schnell ihre Stimme erheben und die schönsten Aussichten würden sich für sie ergeben. Der Chikago Tribun« zufolge fei tm deutschen Hauptquartier Der größte Peisirms- mus zum Ausdruck gekommen. Obwohl Dte alliierten Sachverständigen andererseits nicht zuoeben wollten daß ein Bruch unver- mei blich sei, so sei diese Befürchtung auf Seiten der Alliierten doch offensichtlich vor­handen.

Düstere Stimmung in pari»

London, 24. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Ein diplomatischer Korrespondent äußert sich: Die Sage in Paris ist derartig ernst geworden, daß sogar der Rücktritt Dr. Böglers zu einem unwesentlichen Zwischenfall geworden ist. Der wichtige Faktor ist, daß die deutsche Delegation wesentliche Teile der alliierten Denkschrift als völlig unannehmbar bettachtet. Nach vier Ma- naten scheinen die Sachverständigen immer noch

in beängstigendem Abstand vom Ziel zu sein. Die Aussicht auf eine baldige Vereinbarung ist völlig geschwunden. Pariser Korrespondenten sprechen vor. einer düsteren Stimmung. Dr. Schacht habe öffentlich angedeutet, daß vom deutschen Standpunkt aus die Lage lächer- l l ch ist. Zweifellos ist in deutschen Kreisen viel Erbitterung entstanden und deutsche Beobachter, die bisher dringend für Versöhnung eintraten, sprechen heute in einem anderen Ton. Die An- nähme, daß Dr.-cker von einer Gruppe deut­scher Industrieller zum Rückt, itt gezwungen wurde, erscheint ganz ungerechtferttgt. Einem Pariser Korrespondenten fei von offizieller Seite gest. --bend angedeutet worden, daß die Konferenz vor Ende der Woche schließen werde. Es fei fogar möglich, «. tm Falle des Nicht- zustandekommens einer Vereinbarung die bri« tische Delegation eine befandere Denkschrift ver­fassen werde über die Grün) e des Fehlschlages. Man wolle aber noch nicht glätt'rn, daß die deutsche Delegatt n .nachdem sie einmal so weit gegangen in, vie Konferenz ergebnislos endi­gen lassen werde. Dr. Schachts letzte Zuflucht würde darin bestehen, eine Vertagung bis zum Oktober dieses Jahres beantragen.

Amanullah geflüchtet.

Uebertriti nach Indien?

Quetta, 24. Mai. König Amanullah ist in Begleitung Der Königin Suraja und seines Bruders Jnajatullah unerwartet in Tschaman in Britisch-Jndicn (unweit der afghanischen Grenze) eingetroften.

Damit scheint sich der afghanische Herrscher auf britisches Gebiet geflüchtet zu haben, zumal die letzten Ereignisse auf die Kräftigung der Position Habibullahs hindeuteten. Die Nie­derlage, die bet1 neue Usorpator in Kabul den anrückenden Truppen bei vertriebenen Königs beibrachte, scheint nunmehr, tote ein Berliner Blatt schreibt, besten Schicksal besiegelt zu ha­ben: er mutzte fliehen. Ohne Zwang würbe Amanullah gewiß nicht ben Briten in bie Arme gelaufen fein, bie er, wohl mit Recht, keines­wegs zu seinen Frennben rechnet. Es blieb ihm offensichtlich keine ändere Wahl. . Die britisch- indifche Regierung dürste sich also vor die Not­wendigkeit gestellt fehen, der Königsfamilie ein Asyl anzuweisen, da« Weiter im Innern In­diens gelegen ist.

Böglers Gewissen

Nach dem Rücktritt Dr. VöglerS deuten Berliner Blätter auch Rücktrittsabfichten der übrigen Delegierten an. Davon kann einstwei­len keine Rede fein, da weder Dr. Schacht noch Kastl ober Melchior gerade im gegenwärtigen Zeitpunkt Anlaß haben, die Flinte ins Korn zu Wersen und ebensalls zu demissionieren. Das Anttoortmemorandum der Gläubiger­mächte muß von den deutschen Sachverständi­gen zunächst einmal bis ins Einzelne aus seine Auswirkungen geprüft werden, um tm Benetz- men mit der Gegenseite noch die strittigen Punkte zu klären. Auch sind noch die ameri­kanischen Sachverständigen, die ja die Antwort der Alliierten nicht mit unterzeichnet haben, nach ihrer Haltung und Stellu qnahme zu be- fragen. Wenn also die deutsche» Experten nach sorgfältiger Prüfung zu dem i warteten klaren Nein gelangen, bann herben sie bas ruhig auszusprechen haben. Unb dies Nein wird zweifellos wirksamer sein, als wenn et­wa auch die verbliebenen deutschen Experten demonstrativ zurücktreten wollten. Für eine solche Aktion fehlt gerade int gegenwärtigen Zeitpunkt jeder innere Anlaß. Die verant­wortlichen Regierungsinstanzen bedauern aus dem gleichen ©runbe übrigens auch ben Rück­tritt Dr. Böglers. Denn die Ablehnung des neuen Gläubtgermemoranbums hätte er genau so gut mitmachen können wie auch die anderen deutschen Experten.

Die Gründe für fein Ausscheiden liegen jedoch schon weiter zurück. Von sehr gut un­terrichteter Seite wird uns berichtet, datz Dr. Bögler die Durchschnittsannuität des Noung- Planes für die ersten 37 Jahre, die 2050 Mil­lionen beträgt, nur unter ganz bestimmten, ge­nau formulierten Voraussetzungen hat mit­machen wollen. In dem sogenannten Stamp- Bericht aber, der ben Gläubigersachverstänbi- gen als Unterlage für ihre eigene Stellung­nahme unterbreitet würbe, haben bie deutschen Formulierungen bereits gewisse Veränderun- gen erfahren, unb nachdem selbst diese von der Gegenseite abaelehnt bezto. modifiziert wur­den. glaubte Dr. Bögler sein Amt nicht län­get ausüben zu können. Auch hat er sich von vornherein Dagegen gewehrt, daß Deutschland über die ersten 37 Jahre hinaus noch für bie restlichen 21 Iahte der alliierten Schulden- tllgung in Den Vereinigten Staaten auskom- men solle. Es scheint nun, daß es über diesen Punkt innerhalb der deutschen Delegation zu Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Al­lerdings muß betont werden, daß die Forde- rung Dr. Schachts, die Gewinne der Repara­tionsbank für die Tilgung der restlichen 21 Annuitäten zu verwenden und weiter für die­sen Zweck noch die Solidarhaftung der öfter- reich - ungarischen Nachfolgestaaten heranzu­ziehen, unausgesprochen die Auf fassung Dr. Böglers enthält.

Der Behauptung, daß der aufsehener- regende Schritt Böglers auf den unmittelba­ren Druck der fchwerindustrlellen Kreise des Ruhrgebietes zurückzusühren ist, die sogar nicht davor zurückgeschreckt seien, Herrn Bögler für den Fall feiner Zustimmung zu dem alliierten Zahlungsplan mit der Ent- (affung aus der von ihm eingenommenen Po­sition als Generaldirektor der Vereinigten Stahlwerke zu drohen, wird vonfelten der Schwerindustriellen fchärfstens widersprochen. Den Tatfachen entspreche nur, daß bei ben Be- sprechungen In Essen von verschiedenen In­dustriellen eine ablehnende Haltung gegenüber den das ursprüngliche deutsche Angebot über« schreitenden Zahlen bekundet wurde, wobei die Auffassung zutagegetreten fein soll, daß man sich auch nicht davor scheuen Dürfe, es auf bas schlimmste, also auch auf eine Daweskrife ankommen zu lassen. Bei der Konferenz auf Villa Hügel sind jedoch auch Dr. Schacht, bet Industrielle Klöckner (Zentrum) ufto. zugegen «'en. Wenn sich schließlich Vöglet zu bet baren Belastung von Generationen nicht verstehen konnte, so ist das ein Standpunkt, gegen den sich verstandesmäßig zweifellos nichts sagen läßt. Es handelt sich hier offen- Oum eine Gefühlsfrage, die nur vom ff en des Einzelnen zu beantwor­ten ist. Der fchwertoiegendste Grund jedoch war für ihn, datz die Gläubiger auch die Revi- sions- und Sicherheitsklauseln, sowie daS Zahlungsmoratorium ablehnten, sodaß es auch Schacht und Kastl mit ihrem Verantwortungs- bewußtsein schwerlich werden vereinbaren können, unter das neue Gläubigerprojett ihren Namen zu setzen. Glücklicherweise haben Die Alliierten ihren Vorschlägen keinen ulti­mativen Ctzaralter verliehen, wodurch bie