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Hessische Abendzeitung

Mittwoch, IS. Mai 1929

Einzelpreis: Sonntag» 20 Pfennig.

19. Jahr ang

Nummer 113 Einzelpreis: Wochentag» 10 Pfennig.

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Mseler Neueste Nachrichten

______________ Kaffeler Abendzeitung -----

Moskaus Umtriebe in Wien

Amerika verschlechtert die Aussichten in Paris Paris halt den Amerikaflug auf

3eppelinflug erst morgen

Hauselrrsturz beim Umbau

Bela Khuns Zentrale in Wien

fahrt, einen Flug um die Welt unternehmen, um neue Erfahrungen zu sammel«.

Hoovers Widerspruch

Reue Erschwernisse für die Sachverständigen

Washington, 15. Mai. (Eigene Drahtmel- düng.) Ein Blatt will wissen, daß die Regie- rung Hoover gegen eine Beteiligung an der m Part» dorgeschlagrnen internationalen Zah-

Auch Kanada läßt sich nicht» kürzen

Otava, 15. Mai (Funktelegramm.) Pre­mierminister Mackenzie King tellte im Parla­ment mit, daß Kanada einer Herabsetzung ver Reparationszahlungen nicht züstimmrn könne. Es sei unverständlich, daß der Anteil der britischen Dominions fast auf ein Nichts sinken solle.

Siam» holt in London Rat

Paris, 15. Mai. (Eigener Funkdienst). Der mit der Abfassung des Schlutzbericht» ve- traute englische Sachverständige Josua Stamp ist nach London gefahren, um auf Wunsch der Sachverständigen mit dem englischen Kabinett und mit den Cith-Kreisen Fühlung zu nehmen. M°n scheint also nicht mit einem baldigen Abschluß der Konferenz zu rechnen.

«^^MMtngen Wählerinnen zu gewin- ..;nrr. \ -F-~ ein -ht man die Wahlpropaganda oft jun« l-2n.cettt \ cren von gutem Aussehen anvertraut, ion ' "die durch das Ansehen ihrer Person die Wir«

Friedrichshafen, 15. Mat. (Privattelegr.) Dr. Eckener teilte heute mittag bei einer Be­sprechung der Lage Pressevertretern mit, das! er sich nunmehr endgülttg entschlossen habe, am Donnerstag früh 6 Uhr zur Fahrt nach ?1mc.ntJ?..$unftorten- Die Fahrgäste müssen sich bis 5 Uhr 30 in der Halle einfinden.

Fetzt wählt England

Von Dr. Thomas Greenwood.

Ter Wahlkampf in England ist in vollem Ä^.tg. und diese Wahlen sind insofern ein Welt« ereiguis, als sie die politische Bilanz und das politische Budget einer ganzen Nation aufstel- ien. Es läßt sich aber schwer Voraussagen, wie vas nächste Parlament auSsehen wird, da in solchen riesigen Volksbefragungen zuweilen Im­ponderabilien und Zufälle mitsptelen. Joden- fall skämpst jede Partei bis aufs Messer; über 1600 Kandidaten streiten um die 615 Sitze im Unterhaus, was besagt, daß beinah in jedem Wahlbezirk ein D r e i k a m p f stattfindet, Di« Propagandaredner jeder Partei ziehen kreuz und quer durchs Land und mögen oft ganz be­sondere Argumente ins Treffen führen, um die

die Invalidenversicherung enthalten sollten. Die interfraktionellen Besprechungen sind aber auch gestern wieder ergeb»islos geblieben. Die Reichsregierung hat sorgfältig vermieden, von sich aus Stellung zu nehmen und die einzel­nen Fraktionsvertreter erklärten wiederum, sie könnten sich ohne konkrete Vorschläge nicht äußern. Die Verhandlungen sind daraufhin erneut abgebrochen worden und es ist nicht anzunehmen, daß sie vor den Feiertagen wie­der ausgenommen werden Das Bestreben der sozialdemokratischen Mitglieder geht dahin, tm Augenblick alle Fragen, die für den sozialde­mokratischen Parteitag am 26. Mai in Mag­deburg eine Belastung bedeuten könnten, nach Möglichkeit nicht zur Erörterung zu stellen. Infolgedessen dürfte auch die Reform der Arbeitslosenversicherung kaum vor Anfang d«S nächsten Monats debattiert werden.

Wien, 15. Mai. (Privattelegramm) Ueber die Aushebung eines von ungarischen Kom­munisten betriebenen Paßfälfcherbüros wird berichtet, daß beabsichtigt war, unter »em Ti- leiTechnisches Büro" eine kommunistische Propagandazentrale zu gründen, die als Ver­bindungsstation zwischen Moskau und den Budapester und Berliner Kommunistenkreisen gedacht war Bisher finv fünf Verhaftungen erfolgt, ohne daß die Namen ermittelt wer­den konnten. Der Leiter dis Propagandabü­ros. das mit Bela Khun in direkten Beziehun- gen stand, hat wiederholt Reisen nach Deutsch­land und Rußland unternommen. Die Poli -ei sucht nach weiteren Beteiligten

, Verbindung mit der hiesigen Sowjet- qesandschast und der Handelsvertretung läßt sich vorläufig ebensowenig nachweisen, wie wl vorigen Jahre im Falle Bela Khun. Die Tätigkeit der Leiters erstreck, sich bis Berlin Wie festgestellt wurde, ist er einer der Urheber der seinerzeitigen mitteldeutschen Unruhen.

Vari« beschuldigt die Lepprttnfüvrer

dariS, 15. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Matm will berichten können, daß die Verzöge- in der Genehmigung zum Ueberfliegen tzanzösitchen Gebietes für ..Graf Z-vpelin" darauj zurückzuführen fei, bug das Ramgutions- personal des Luftschiffes gegen gewisse formell elngegangene Verpflichtungen beim Ueberflie- gen auf der Mittelmeerfahrt verstoßen habe.

Unbequeme Fragen

Invaliden- und Arbeitslosenversicherung später

Berlin, 15. Mai. Wegen der bisher ergeb­nislosen Verhandlungen über die Frage, wie die Mittel verwendet werden sollen, die der Invalidenversicherung aus der Lex Brüning gedacht sind, sollte die Regierung Gegenvorschläge unterbreiten, die nach Mög­lichkeit einen endgültigen Sanierungsplan für

kung ihrer Reden auf die Wählerinnen unter­stützen sollen. Umgekehrt vertraut man da» Austragen der Wahlzelle! von Haus zu Hau» jungen Damen an, denen man schwer das Ver­sprechen abschlagen kann, für ihre Partei zu stimmen, die sie mit so charmanten Lächeln an­preisen. Außerdem ist es interessant, daß all« drei Parteien entschlossen sind, sich vollkom« in e n getrennt zu schlagen. Eine Zeit lang glaubte man. Lloyd George wolle versuchen, mit den gemäßigten Sozialistenführern eine Art Bündnis zu schließen. Nachher beschwor Lord Röthermere in feinen Zeitungen Konservative und Liberale, sich gegen die gemeinsame Gefahr zu verbinden. Aber auch das hat nichts genützt, und die Parteien erklären jedes Wahlbündnis für Feigheit.

So kann man erwarten, daß die Wahlen keiner Partei einen wirklichen Sieg bringen werden. Trotzdem steht dieWahlbörse- gün­stig für die Konservativen, mit 275 Punkten q«. gen 257 für die Sozialisten und 88 für die Libe­ralen. In Regierungskreifen wiederum schätzt man die nächste konservative Mehrheit auf drei- big Sitze. Und wie um diefe Prognofen zu be­stätigen hat eine Zeitung aus einem Stieren- dum bei ihren Leserinnen 112000 Stimmen für die Konservativen, 100 000 für die Sozialisten n. 75 000 für die Liberalen gesammelt, was immer­hin zeigt, daß die Frauen nicht vergessen, daß Baldwin ihnen das Wahlrecht gegeben hat. Hingegen sind die neuen Nachwahlen, die im letzten Halbjahr stattfanden, eher den Soziali­sten günstig: von 7 konservativen Sitzen und 2 Sitzen der Opposition, gehören jetzt 7 der Oppo­sition und nur 2 den Konservativen. Endlich muß man noch bedenken, daß die Wahlen nicht um ein paar Staatsmänner, sondern wirklich um Fragen von allgemeinem Interesse von einer oft verwirrenden Unlösbarkeit gehen. So ist Baldwin in der konservativen Partei nirgends oms seiner bescheidenen Rolle al» Kapitän der Mannschaft herauSgetreten, während Str Austen Chamberlain schon aus Gesundheitsrücksichten nur noch in das Herrenhaus eintreten möchte, um vielleicht den ehrwürdigen Sitz bei Lord- kanzlers einzunehmen. Churchill, die bedeu- tendste Persönlichkeit der gegenwärtigen Regie- rung, genießt durch seinen persönlichen Ehrgeiz und seinen unsteten Charakter zu wenig Ver- trauen In feiner Partei. Neville Chamberlain, in dem man den zukünftigen Schatzkanzler sieht und Amery, der jetzige Kolonialmtnister haben gewiß große Vorzüge, müssen aber erst noch durch Uebernahme größerer Verantwortungen im kommenden Ministerium bestätigt werden.

In der Arbeiterpartei haben die mei- sten ernst zu nehmenden Führer der Bewegung etwas an Würze verloren, fett die Uebernahme oer verletzten Regierung sie an Kompromisse und halbe Maßnahmen gewöhnt hat. MacDo- nald halt die überzeugten Parteigänger des al- ten sozialistischen Ideals nur schwer in der Hand und selbst Henderson hat sich in seiner Programmrede reichlich bürgerlich gezeigt, um ei allen Einheiten der Partei recht zu machen. Die Liberalen entgehen immer noch nicht dem eit einigen Jahrzehnten auf ihnen lastenden Fluch ewiger Uneinigkeit. So hat der von Lord Grey präsidierte liberale Rat Zweifel, ob bl« Pläne Lloyd Georges finanziell durchführbar sind, und warnt davor, den Wählern Unrnögll- ches zu versprechen. Trotz allem wirb England tach ben Wahlen nicht viel ander» aus-

«» vorher. Mag nur das Parlament de» 31. Mai etwas weiter recht» oder links lte- gen, die großen Innen- und Außenfragen, vor denen bas Land steht, werden nicht von heut auf morgen gelöst werden, fall» nicht «in <eat«e

FriüwichShafen, 15. Mai. (Privattele- «ramm.) Zu den Schwierigkeiten kurz vor dem Aufstieg desGraf Zeppelin" zur Arne- rikafahrt erklärte Dr. Eckener gestern abend, er habe soeben erfahren, daß das Ueberfliegen Frankreichs nunmehr gestattet sei, aber nur unter gewissen Bedingungen. Und zwar mu die französische Grenze zwischen 7 und Uhr früh passiert werden (!). Danach mußte der Aufstieg spätestens um V26 Uhr früh in Friedrichshafen erfolgen. Da wir aber die Werftmannschaften nicht mehr rechtzeitig be- nachrichtigen können, kann der Abflug am Mittwoch morgen nicht mehr erfolgen.

* * *

In höchster Erwartung

Die letzten Startvordereitungen.

Friedrichshafen, 15. Mai. (Eigener Draht- bericht.) Unter den achtzehn Zeppelinpaffagle- rett befindet sich der Kommandant Clarke von Lakehurst, eine amerikanische Dame und meh­rere Pressevertreter. Ueberall herrscht reges Eeben und Treiben. Die freien Schulklassen und Wandervereine belebten oaS Werftge- lände: Auws mit Journalisten, Filmleuten und Passagieren. Auch der bekannte Polar- forscher Frithjof Nansen hatte bereits mit Dr. Eckener über die Polarfahrt des ll^as Zeppelin" eine längere Unterredung. Die Maschinisten überprüften nochmals die Motoren. Betriebsstoff wird eingefullt und in der Hauptgondel noch Reparaturen bot- genommen. Photographen und Filmleute ver­suchten den aus Kamerun stammenden Gorilla Susi" im Bilde festzuhalten. Etwa 250 Kilo- gramm Post dürften befördert werden.

Am Zeppelinflug nach Lakehurst werden sich 18 Personen beteiligen. Die Fracht beträgt zirka 1800 Kilogramm, darunter 250 Kilo­gramm Post. Außer dem dreijährigen GorillaSusi" führt das Luftschiff ein Rubensaemälde bei sich, das man für rund 30 000 Dollar In Amerika zu verkaufen hofft. Ferner befindet sich unter der Fracht ein neuer Bechstein - Flügel. Auch Jnge- nteur Alexander v. Kryha, der Erfinder der bekannten Chiffriermaschine, zählt zu den Fahrgästen, bet über seine Erfindung mit einer ersten Finanz- und Fabrikationsgruppe verhandeln will. Im Luftschiff will et mit beut Thiffrierfystem persönlich wissenschaftliche unb prakttsche Versuche anstellen.

bis zum ersten Stockwerk fettig gestellt, al« gestern abend das Dach, Teile der Seiten­wände und die Vordermauer plötzlich unter wfendem Krachen zusammenstürzten. Nach­dem die riesige Staubwolke sich gelegt hatte und die alarmierte Feuerwehr mit fünf Hügen cinpetroffen war, wurde die rechte Seilen- wp,-b-.n»ch niebr.-gertfien, da diese , achziisttir- zen drohte. Vorübergehend wurden auch die beiden angrenzenden Häuser geräumt. Un- wr den Trümmern sand man einige abge- faulte Balken Nachbarn wollen bereits seit einigen Tagen knisternde Geräusche wahtge- nommen haben.

lungSbank ist. Darüber hinaus lehnt die ame- rtkanlsche Regierung eine Teilnahme an jedem Projekt für die Einbeziehung der deutschen Re­parationen ab. Diese Haltung ist zum Teil daraus zurückzuführen, daß die Gläubiger Deutschlands die Vereinigten Staaten zu einer Reduzierung ihrer Forderungen veranlas­sen wollen. Diese Stellungnahme erschwert die Verhandlungen in Paris. <

Patts, 15. Mai. (Eig. Dtahtbericht.) Dem Mali» zufolge hat Josua Stamp Aussicht, daß sein Werk angenommen werde. Die Sicherheit, die bestehe, sei die: Wo findet man ungefähr 100 Millionen Matt? Diese 100 Millionen Mk. müßten an England gehen, man dürfe jedoch den Belgiern nicht zu wenig zuweisen und au<6 «üdslavien nicht vergessen. Man wisse wohl, wer die strittigen 100 Millionen Mark erhalten werde, aber nicht, wer sie geben solle. Hoffen wir, so schließt Mali», daß diese Frage vor der 14. Arbeitswoche des Sachverftändigen- ausschusses geregett werden kann. Aus den offiziösen Nachrichten aus Brüssel ergibt sich, schreibt ein Blatt, daß Belgien fest entschlossen ist, keinem Abkommen der Sachverständigen zu- zustimmen, wenn nicht die Frage der während der deutschen Besetzung ausgegebenen Mark- beträge angemessen geregelt wird. An diesem Punkte ist Francquj sicher, bis zum Schluß von seinen alliierten Kollegen unb besonders von den französischen Delegierten unterstütz! zu werden. Vielfach hält man es für besser, die Entscheidung der Reparationskonferenz big nach den belgischen und englischen Wahlen zu vertagen, um die Einwirkung politischer E'n- flusse auf die Entscheidung zu verhindern

Zeppelins Aoröpolflrrg

Im Herbst Flug um die Wett.

Berlin, 15. Mal. (Funktelegramm.) Die Sero Arktis hak sich in ihrer gestrigen Sitzung mtt dem Programm für die Zeppelinpoiarfahrt beschäftigt, die in 3 Etappen erfolgen soll Das Luftschiff wird, fall» Dr. Eckener nickt selbst fühtt, von feinen Kapitänen Lehmann und Flemming gefühtt. Professor Nansen be- hält die Oberleitung bet Expedition. Die Finanzierung wirb Im Wesentlichen durch die Weltpresse unter besonderer Beteiligung der amerikanischen Presse vorgenommen. Die Reichsregierung hat die Unterstützung des Luftschiffbaues Zeppelin von bet Zufage zur Norbpolfahtt abhängig gemacht. Graf Zeppe- li» wirb im Herbst statt bet dritten Amerika-

Ein gerügtes Ministerium

Warschaus Sozialisten und bie ausgeladenen

Franzosen

Warschau, 15. Mal. (Eigene Drahtmeldung.) Etn Sozia:,stenblatt greift das polnische Mini- terium des Aeutzeren sehr scharf an, weil die Art, wie es sich gegenüber dem geplanten Be- uch französischer Parlamentatter in Polen ver- h?be. eine Beleidigung Frankreichs dar- telle. Wärhend der Obmann beS Senatsaus- chuffeS Fürst ZdzislauS Lubomirski schon nach Paris gefahren sei, um das Programm dieses parlamentarischen Gegenbesuchs zu besprechen, habe das polnische Ministerium dem Pariser Botschafter Ehlapowski plötzlich den Auftrag g»- geben, diese Reite abzusagen ohne überhaupt den Fürsten Lubrmirski davon zu verständigen Ab gesehen von der Absage selbst beweise die ge- wählte Form ei en gerade zu verzweifelten Mangel an Takt und unerhörten Leichtsinn.

- Hamburg, 15 Mal. (Privattelegramm.) A" der Schmiedestratze in Hamburg stürzte am Dienstag abend ein vierstöckiges unbewohntes, un Umbau befindliches Haus zusammen. Von dem Schutthaufen stehen nur noch die Umfassungsmauern. Ein Wächter wurde verschüttet und verletzt. Eine vorübergehende Frau tonnt- sich in. letzten , Augen blE .1» Slcherhett bringen.

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Ergänzend wird noch gemeldet, daß das alte vlerstöckige Wohngebäude in ein mo- dernes Laboratorium umgetoanbelt werden sollte. Die Neue Fassade war bereits