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MM Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

i. Schriftleimns, 961, 952, 6817.

Dienstag, 23. April 1929

Nummer 94 Einzelpreis: Wochen!»«« 10 Pfennig.

Einzelpreis: Sonntag« 20 Pfennig. 19. Jahrgang

Die Kageler Reuest«« Nachrichten ericheinen wöchentlich sechsmal nachmittao«. Der «bon- nemcnlSvreiS betrda für den Monat 9.30 / bei freier Zuftelluns ins Hau«, tn der ®e» a^?c6otl 240»^ Durch die Poft monatlich 2.30 Jl ausschliesslich Zllstellungsge. ^Äbi\«?flo?5&nflen.Je8 ®«“9äodbeS ober Anfvrüche wegen etwaiger nicht ordnungS.

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Berlin gegen ein Provisorium

Schacht kehrt mit neuem Mut nach Paris zurück — Deutsche Bauernflucht aus Sibirien

Kabinett mit Schacht einig Zwischenlösung ablehnen!

Schacht-Böglers Rücksprache tm Robinett Berliner Bedenken gegen ein Provisorium.

Berlin, 22. April (Eigener Jnsormatious- üenit.) Die Pariser Hauptdelegierten, Dr Schach und Dr. Vogler haben das Wochenen­de benutzt um mit den maßgebenden Stellen in Berlin Rücksprache zu nehmen. Man woll­te vor allem die Einheitsfront ausrecht erhal­ten, weil die Schicksalsfrage des deutschen Volkes schlechthin zur entscheivenoen Debatte fiestellt ist Das (Kommunique beweist daß dte­er Zweck restlos erreicht worden ist. Sehr verfehlt war es von einigen Hetliner Blat­tern marktschreierisch hiuauszuposaunen. die Rcichsregierung habe Schacht und Vogler nach Berlin berufen Davon konnte ,n Anbetracht der ungeminderten Unabhängigkeit der deut­schen Sachverständigen nicht im geringesin die Rede sein. Tas Communiqu.- sagt uns ganz eindeutig, daß die gefährlickie Zuspitzung tm Rcveltestoke-Aussckmß vermieden worden wä­re wenn nicht aus der Gegenseite wieder mit zweierlei Maß gemecsin worden wäre und die Alliierten nicht von Ansang an in ben grünste« Senden Fehler verfallen roärtn. auch die Sach- veritäLdigenarbcuen lediglich durch die politt- sche Brille zu sehen.

Wären die Gläubiger-Delegierten wirklich unabhängig, dann hätten sie den Aeu- ßerungen Schachts über die kolonialen und oft* wirtschaftlichen Fragen nicht den Charakter beimessen können, den sie ihnen in Wirklichkeit beigemessen haben. Daß diese wirtschaftlichen Argumente für unsere Leistungsfähigkeit poli­tisch insofern sind, als sie auf dem politischen Faktum des Versailler Vertrages basieren, da­für kann die deutsche Delegation wirklich nichts, auch dafür sind die sogenannten Gläu­bigernationen verantwortlich. Ganz abgesehen davon, daß die Reichsregierung es

weit von sich weisen muß, entsprechend ihrer ganzen Haltung eine direkte Einflußnahme auf die Entschlüsse der deutschen Delegation auszuüben, wird durch das korrekte Verhalten der deutschen Regierung die Behauptung ad absurdum geführt, als sei das deutsche Memo- randum der Sachverständigen Jntriguen der deutschen Politik entsprungen, um die Konfe­renz zum Scheitern zu bringen. Die deutschen Sachverständigen sind und bleiben unabhängig, die Reichsregierung ist in k e i n e r We i s e ge­dunsen. sie wird sich frei entscheiden kön­nen, welches auch immer das Ergebnis sein wird. Vorläufig besteht die Hoffnung, daß die Arveltet» der Sachverständtaen in Paris fort­gesetzt werden können. Allerdngs läßt sich noch nicht erkennen, an welchen Punkten die Bemü­hungen, zu einem Einvernehmen zu gelangen, ansetzen. Es kommt ja nicht daraus an, was Deutschland zahlen soll, sondern unter welchen Modalitäten die Reparationen geleistet werden sollen Das Kabinett hat auch fernerhin den Sachverständigen ihre unveränderte Verhand- lungssreiheit belasten.

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Zeigt uns einen Ausweg!

Tr. Kastl erläutert das Verhalten in Paris.

London, 22. April. (Eigener Drahtbericht) Zum Pariser Vertreter eines Mattes äußerte sich Gehelmra, Kastl u. a.. daß die Gläubiger. Delegierten zur Konferenz kamen, ohne eine klare Vorstellung zu haben, was sie schuldeten, oder welchen Betrag die Gesamtheit ihrer Forderungen ergeben würde. Die deutsche De- legation Hove dagegen aus Grund sorgfältig vorbereiteter Dokumente schon vorausgesehen, daß die gesamten Forderungen weit über die Daw-szahlungen Hinausgehen würden. Die Gläubiger seien dann selbst von deren Höhe überrascht gewesen. Kastl fuhr fort: In den Unterausschuß hatten sich große Schwiertgkei- ten über die Herabsetzungen ergeben. Schließ­lich standen wir einer Gesamtforderung von 2 900 Millionen Jt jährlich gegenüber Wir sind aber zur Konferenz als

nüchterne und unabhängige Geschäftsleute gekommen, und wir sind nicht bereu, gewisser­maßen einen Sckeck zu unterzeichnen, den wir bei der Vorlegung nicht auSzablen könnten Wir können unsere Zahlungsfähigkeit nicht durch Ausfuhr steigern infolge der gegen uns errichteten hohen Zollschranken Wir ersuchen darum die (STöubigerbelegierten, unS zu zei­gen, wie wir unsere Zahlungsfähigkeit stei­gern könnten. Wir wünschen nicht, daß di«

Konferenz abgebrochen oder auf unbestimmte Zeit vertagt wird. Aber als unabhängige sach­kundige Geschäftsleute, die frei von der Kon­trolle der deutschen Regierung stnv, haben wir die Ueberzeugung, daß es die deutsche Lei­stungsfähigkeit zu sehr belasten würde, über die Annuität von 1 650 Millionen Mark hin­aus zu gehen, wenn die Vertreter der Gläubi­gernationen uns einen andern Ausweg zeigen

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Macht Dorast Barte gefügig?

Paris, 22. April (Eigene Drahtmeldung, i Rach einem Bericht auS Washington habe Se­nator Borah gestern noch einmal erklärt, daß er die Vorschläge Dr. Schachts alS annehmbar für Frankreich ansehe. Paris habe sich bei Abschluß des Schuldenabkommens darauf berufen, nicht in bet Lage zu sein, die Gesamtheit der den Bereinigten Staaten zukommenden Summen zu zahlen. Die gleiche These könne auf Deutsch­land angewandt werden. Wenn Frankreich also die von Deutschland gemachten Angebote ableh­nen sollte, würden die Vereinigten Staaten wahrscheinlich gezwungen sein, von Frankreich die restliche Bezahlung aller von ihm eingegan­genen Schulden zu fordern.

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Schacht will Sie amtierten überzeugen

Berlin, 22. April (Privattelegramm.» Vor der Abreise nach Paris äußerte sich Dr. Schacht zu einem Preffevertreter, daß er mit der glei­chen Ruhe wieder nach Paris zurückkehre. Er werde dort abwarten, wie die Alliierten in der Bollkonferenz zu den Vorgängen im Unteraus­schuß sich einstellen würden. Ich fahre mit dem Gedanken, daß ich in Paris selbst die u n g l ä u- bigsten Tomasse noch davon überzeugen werde, daß wir nicht mehr leisten können und daß man Deutschlands Leistungsfähigkeit nur steigern kann, wenn man seine Produk­tionsfähigkeit fördert.

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Der Nachfolger Nevelstote«

London, 22. April (Eigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz wurde gestern in amtlichen Kreisen erklärt, Sir Charles Addis wer­de ohne weiteres an die Stelle des verstorbe­nen Lord Revelstoke treten. Ob noch ein wei­terer britischer Sachverständiger ernannt wer­den wird, dürfte von dem Schicksal der Ver­handlungen abhängen.

Einer anderen Lesart zufolge, soll das Mit­glied des Direktoriums der Bank von England, Sir Basil Blackett, die durch den Tod Lord Re- velstokeS entstandene Lücke ausfüllen.

Der ungerechte Friedens- Vertrag

Seine Einheitsfront in Ungarn.

Budapest, 22. April (Eigener Drahibencht) Die Liga Lord Rothermeres zur Revision des Vertrages von Trianon, hat die sozialdemo­kratische Parte, ausgefordert, an ihren Arbei­ten teilzunehmen. Die Partei antwortet heu­te. daß sie die Revision deS ungerechten Ver­trages nur mit friedlichen Mitteln anstrebe Die Partei lehnt »«doch den Anschluß an die Liga ab, weil das gegenwärtige Regime zDe. mokratie- die Wiederherstellung der öffentli- chen Freiheit bekämpfe.

pariser Presse-Korruption

Ein Erpreffungsprozeß im Fall Hanau.

Paris, 22. April. (Eigene Drahtmeldung.! In einem zur Zeit spielenden Erpreffungspro­zeß wird der Hauptangeklagte der Herausgeber der eingegangenen Mittagszeitung „La Ru mcur“ George Anqueftil beschuldigt, nicht nur von Frau Hanau, sondern auch von ande­ren Persönlichkeiten unter Androhung scharfer Angriffe Geldergefordrrt und zum Teil auch erhalten zu haben. Der vielgenannte Mi- mun Amar, der ebenfalls in der Angelegenheit der „Gazette da Franr" genannt wurde, soll als Mittelsmann zwischen dem Hanau-Unterneh­men und einer großen Tageszeitung sowie ge­reiften Persönlichkeiten der Finanzwelt fungiert haben. AnaeNagt find ferner der Herausgeber einer satyrischen Zeitschrift Eugene M e r k e, so­wie ein gewisser Ruff, ehemaliger Geschäfts- führer einer Zeitung, und ei« Mgenb und Mit­arbeiter Anquetil«.

Berlin, 22. April. (Eigener JnfonnationS- dienst.) Für die Pariser Konferenz bleiben nach der Auffassung unterrichteter Kreise drei Möglichkeiten offen: Einmal könnten die Ver­handlungen mit dem Ziele eines positiven Re­sultates sortgeführt werden, zum anderen sei Vertagungsbeschluß möglich. In die­sem Falle müßte damit gerechnet werden, daß zum mindesten zwei wahrscheinlich aber drei Gutachten, Schachts, der Alliierten und der Amerikaner vorliegen würden. Die dritte Möglichkeit wäre ein

Einvernehmen über ein Provisorium.

In den letzten Besprechungen zwischen Dr. Schacht und dem Konferenz-Vorsitzenden Owen Uoung hat dieser Ausweg eine große Rolle ge­spielt. Dr. Schacht soll auch mit den Mitglie­dern des Kabinetts eingehend über ein Provi­sorium debattiert haben. Es ist nun bezeich­nend, daß in politischen Kreisen heute ein der­artiger Zustand mehr oder minder entschie­dener Ablehnung begegnet. Man weist daraus hin, daß ein Provisorium, das vielleicht fünfzehn Jahre lausen würde, nach seinem Ab­lauf die Reichsregierung in eine schwierige La­ge bringen könnte. Man glaubt, heute den Fall annehmen zu ftiiuten, daß, wenn die Lei­stungsfähigkeit Deutschlands bis zu diesem Termin eine Verbesserung erfahren hätte, die Gegenseite zweifellos den Versuch machen wür­de, bei der

Endregelung von Deutschland noch höhere Summen zu erpressen,

als die zuletzt geforderten. Für ein Proviso­rium besteht also wenig Neigung. Immerhin wäre es möglich, daß bei einem entsprechenden Entgegenkommen der Vertreter der Gläubiger­staaten, das Provisorium noch einigermaßen tragbar gemacht würde. Aussicht dafür be­steht aber fast keine, da nach der Haltung der Pariser Presse die Schlußfolgerung gezogen werden muß, daß man dort mit einem Nach­geben und neuen Vorschlägen des ReichSbankpräsidenten rechnet.

Dollsttzung erft am Dienstag

Paris, 22. April. (Eigene Drahtmeldung. > Einem Blatt zufolge ist die auf Montag nach­mittag anberaumte Plenarsitzung der Sachver ständigen mit Rücksicht auf den Umstand, daß Dr. Schacht erst nachmittags in Paris eintreffe« kann, aus Dienstag vorm .verschoben worden

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©lamp will noch mehr berauspreffen

London, 22. April. (Mig. Drahtberich!.) Zu einem Pariser Korrespondenten äußerte sich der britische Hauptsachverständige Sir I o - s u a Stamp. Von Anfang an wäre es außerordentlich schwierig gewesen, die deutschen Kallegen zu veranlassen, bestimmte Zahlen zu unterbreiten. Er sei überzeugt, daß Deutsch- I

lands Zahlungsfähigkeit tm Lauf« bet Fahre mehr als 1650 Millionen betragen werde. Da­rum glaube er, daß noch immer EmlgungS- Möglichkeiten beständen.

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Bolncar«« Lorbeeren für Siraßdurg

Straßburg, 22. April. Bei einer Universt- tälsfeier sühne Poincars u. a. aus: Unter deutscher Herrschaft habe die Universität nicht mehr als 1500 Studenten gezählt, jetzt dage­gen betrage diese Zahl 2700, darunter 1500 Elsässer, Franzosen und 700 Ausländer. Poin- care erblickt betritt den Beweis, daß das An­sehen der Universität Straßburg besonder« auch tut Ausland gewonnen habe, seitdem ba8 Elsaß wieder französisch geworden sei.

Keine ArdeiteloflgkeN tn Frankreich

Paris, 22. April. Ein Blatt teilt mir, daß Frankreich augenblicklich nicht nur keine Ar­beitslosigkeit kenne, sondern im Gegenteil einen Mangel an Arbeitskräften habe. ES fehle vor allem an aualisizierken Arbeitern in den vei schiedenen Berufen. Bei den 8r- beitsnachweisämlern des Seinedepartement« stünden immer nun 47 (KM» Stestenangeboien nur rund 34 000 Stellengesuche gegenüber.

Der Lapandamprer tm Ssttnesen-Fever

Schanghai, 22. April. Ein japanischer Fluß­dampfer wurde auf der Fahrt nach Tschung» king einige Meilen unterhalb von Jtschang aus 7,5 Zentimeter-Geschützen und Gewehren be­schossen. Ein japanischer Unterleutnant wurde sofort getötet, 67 Passagiere u. Matrosen wur­den verwundet, davon vier schwer. Man nimmt an, daß die Angreifer chinesische Truppen wa­ren, die sich aus dem R ü ck z u g « auS Wuhan befanden.

Ender wird Kanzler?

Zwei neue Minister tm -lten Kabinett Seipel.

Nach dreiwöchentlichen Beratungen soll heute die Entscheidung über die Designierung des neuen Bundeskanzlers fallen. Der Nati­onalrat will Mittwoch nachmittag die neue Regierung wählen. Die Wahl des Landes­hauptmann von Vorarlberg, Dr. Otto Ender, für den Posten des Bundeskanzlers scheint ge­sichert zu fein. Wie wir auS parlamentari­schen Kreisen erfahren, wird Dr. Ender die Minister des Kabinetts Seipel zum größten Teil übernehmen. Zum Ackerbauminister ist der Präsident des Reichsbauernbundes, Nati­onalrat Föoermayer ausersehen. Dr. Ender soll beabsichtigen, den Nationalrat Itree- ruvitz. einem Vertrauensmann der Industrie, als Finanzminiestr in sein Kabinett zu beru­fen. Ucbct den Mietzins und andere Fragen hat sich die Mehrheit mit den sozialdemokra­tischen Delegierten verständigt.

Deutschenleid in Sibirien

Sowjet-Einbruch in

Moskau, 22. April. (Eigene Drahtmeldung.) Die Sowjetbehörden erließen am 1. Februar besondere Richtlinien für die Bekämpfung des deutschen Großbauerntums und des religiösen Lebens in den deutschen Dörfern Sibiriens. Daraufhin ist es bereits zu gerichtlichem Vor­gehen gegen mehrere Geistliche gekommen, die beschuldigt wurden, tn den Dorfschulen Reli­gionsunterricht erteilt zu haben. Durch die Richtlinien ist auch der

Klassenkamps in das deutsche Dorf getragen worden: in jeder deutschen flolo-tie werden Gruppen armer Bauern, und Land­arbeiter gebildet, die über die Höh« der Be­teuerung der begüterten Bauernschichten zu bestimmen haben, di« größeren Bauernhöfe werden über den Rormalsatz hinaus mit 50 bis 150 Prozent besteuert. Obgleich die deu:- chen Dörfer Sibiriens die Voranschläge der Getreideanküufe als einzige restlos durch- luhren und in den deutschen Kolonien bisher rem Terrorakt gegen Sowjetbeamte zu ver-

da« deutsch« Dorf.

zeichnen ist, bringt di« ftbiriföt Sowjetpresse »ennoch immer wieder Angriff« gegen bte deutschen Bauern. Auch werden .Schaupro- zesse" wegen angeblicher deutscher Terrorakte inszeniert. Die Stimmung der deutschen Bau­ern ist sehr gedrückt, viele verkaufen ihr« Irtzte Habe zu Schleuderpreisen und wandern nach der Mandschurei aus.

Kommunistenumtriebe am Goldenen Horn Geldmittel au« Wien-Berlin.

Konfianlinopel, 22. April. (Funkdienst.) ~ie Polizei hat 22 Personen verhak,

tet, dtc.beschuldigt werden, einer geheimen kommunistischen Organisation anznaehören.

beren Tätigkeit fich haupt- lächltch auf Konstantinoml und Smvrna er» *5”, f« von Ausschüssen in Berlin und Wien mit Geldmitteln versorgt worden.