Einzelbild herunterladen
 

Meter Neueste Nachrichten

DK Raffel« Neuesten Nachrichten erscheine» wöchentlich sechsmal nachmittag». D« Avon- nementsvreis beträgt für den Monat 2.80 Jt bei freier Zustellung ins Haus, in der Ge» schasrsstelle abgebolt 2.10 Jt. Durch die Post monatlich 2.30 Jt ausschließlich Zustellungsge. bübr. Rückzahlungen deS Bezugsgetdes od« Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnungs­mäßiger Lieferung ist ausgeschlvisen. Kür unv«langt etngesandte Beiträge kann die Redaktion eine Verantwortung oder Gewähr in keinem Kalle übernehmen. Schriftleirung, Verlag und Druckerei: Raffel. Schlachtboistraße Nr. 28/30. Kernsprecher 951, 952, 6317.

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Anzeigenpreise: Einheimische GeschäftSanreige» die wm-Zetle 11 4. auswärtige Geschäfts» anzeigen die rnw-Zeile 11 4, Kamilienanzeigen die ww-Zeile 11 4. Kleine Anzeigen an# Raffel da» Wort 7 4, auswärtige Kleine Anzeigen die uun-Zeile 11 4. Reklamen die mm-SeUe 45 4. Osf«tgebühr 25 4 ibei Zustellung 85 4). Rechnungsbeträge innerhalb S Tagen zahlbar. Sür die Richtigkeit aller durch Kernsprecher aufgegebenen Anzeigen sowie für Ausnahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden Kür Anzeiaen mit besonders schwierigem Satz 10ü Prozent Aufschlag. Postscheckkonto Kranksurr a. M. 6380.

Nummer 92 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig. Sonnabend. 20. April 1929 Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 19. Jahrgang

Preffe-Echo zur Abbruch-Krise

Schacht schul-los — Auf -er Suche nach -er Abrüstungsformel — Der Zeppelin über Sü--eutfchlan-

Doch noch ein Kompromiß?

Ein letzter HoffnungSanler in Paris. — Paris bezeichnet Schacht als den Sündenbock.

Paris, 19. April. (Eigener Drahtbertcht.) Was vorauszusehen war, ist voll und ganz ein» getroffen Der sogen. Unterausschuß Rewel- stocke hat gestern eine Fortsetzung der Repa­rationsbesprechungen als aussichtslos be­zeichnet. Die Schuld an dem Fehlschlagen der Pariser Sachverständigpn-Konferenz wird von der französischen Presse der deutschen Abord­nung und speziell Dr. Schacht in die Schuhe ge­schoben. Ueberall wird von einem Ultimatum der deutschen Gruppe gesprochen, während Dr Schacht noch in letzter Stunde von dem Rewel- stock-Ausschutz Anregungen erbeten Hal, die aus der Sackgasse herausführen könnten Die Politik von Locarno habe den Todesswß erlitten. Die Deutschen seien nur für physische Stärke empfindlich (1). Die Rheinlandbesetzung halte sie im Zaume. Wenn sie die Freiheit zurückerhielten, würden sie sich bei der eisten Gelegenheit gegen die Verträge auflehneit. Ein Teil der Presse meint aber auch. Logik, Notwendigkeit und Interesse würden die Deutschen zwingen, die

Verhandlungen wieder auszunehmen.

In den Spalten des Malin steht ein gewisses Unbehagen über das Scheitern der Konferenz. Die Volontee kommt zu der Auffassung, daß auf feilen der Alliierten, namentlich Frank­reichs, schwere Fehler begangen worden seien. Der Irrtum der Alliierten sei gewesen, vaß esi dem Reich eine zu hohe Rechnung vorge­legt hätten.

Der Matin meint zum Schluß: die Alliier­ten hatten sich aus 37 erste Jahreszahlungen mit einer Annuität von je 2223 Millionen verständigt. Owen D. Uoung schlug eine An­nuität von 2105 Millionen vor. Die Ziffern waren also im w e s e n t l i ch e n g l e t ch. Man wird folglich heute sagen können, daß die Gläubiger dahin gekommen waren, eine Ein­heitsfront zu^bilden (?)

Sie machen Schacht verantwortlich

Verweigerung höherer Summen. — Ueber Konzessionen bisher noch kein Wort.

Paris, 19. April. (Eigene Drahtmeldung. / Halbamtlich verlautet: Um in der Frage der Transferierung und der Kommerzialisierung nachgeben zu können, habe Dr. Schacht von den Gläubiger-Mächten entweder eine Herabsetzung dieser Mindestannuität (1650 Millionen für 37 Jahre) oder politische Kompensationen, wie Aufhebung des Da ziger Korridors oder Rückerstattung gewisser Kolonien an Deutsch­land gefordert, durch deren Verlust die Wirt­schaft Deutschlands beeinträchtigt sei. Dr. Schacht habe sich dann formell geweigert, die Diskussion irgend einer höheren Ziffer ins Auge zu fassen, wenn nicht die Sachverständi­genkonferenz bereit sei, in die Diskussion der ge­forderten politischen Vorteile einzutreten. Dar­auf wollten sich die Sachverständigen,da sie außer- halb ihrer rein finanziellen Befugnisse liege, nicht ein'assen. Unter diesen Bedingungen habe die Konferenz nur die grundlegende Meinungs­verschiedenheit feststellen können, die angesichts des deutschen Ultimatums sie trenne.

* * *

Hierzu ist deutscherseits die Erklärung abzu- Seben, daß gestern lediglich das Annuitäten» hema ,B" diskutiert wurde, daS an keinerlei Voraussetzungen geknüpft ist. Es entspricht also nicht den Tatsachen, daß über irgendwelche politische Konzessionen diskutiert wurde, ja es muß sogar festgestellt werden, daß über derar­tige Konzessionen Im Laufe der Konferenz, die elf Wochen währte, niemals gesprochen wurde.

* * *

Kein deutsches Ultimatum Schacht ging noch höher. — Aber nur bei ver stärkt« Leistungsfähigkeit.

Paris, 19 April. (Eig. Trahtbericht.) Die deutschen Delegierten hatten zwei Vorschläge (A und B) unterbreitet, die zu dem gleichen Gesamtergebnis (37 Jahreszahlungen von je 1650 Millionen Rm.) führten. Ter Vorschlag L, der einen Zeil der zu zahlenden Summe außerhalb des TranSferschutzes lassen sollte, und dessen Annahme gewisse Vorausset­

zungen hinsichtlich der Möglichkeit einer Aus­dehnung des Exports und der Erhöhung der deutschen Zahlungsfähigkeit enthielt, wurde überhaupt nicht diskutiert, sondern nur der Vorschlag B, der die deutschen Zah­lungen etwa unter den gleichen Schutz stellen sollte, wie er im Dawesabkommen vorgesehen ist. Man wollte aber-von vornherein nur wei­ter verhandeln, wenn die deutsche Delegation eine Erhöhung der Gesamtannuität zubil­ligen würde. Dr. Schacht lehnte ab mit dem Hinzufügen, daß, wenn noch irgendeine Anre­gung geben werden könne, die erwarten ließe, daß sich daraaus eine

Verstärkung der deutschen Leistungsfähigkeil erziehen lasse, er dann bereit wäre, auch über eine höhere Annuittät zu diskute- reit. Es ist aber keinerlei derartige Anregung mehr gegeben worden, wie überhaupt festzu­stellen ist. daß auf dieser Konferenz nahezu sämtliche Anregun gen von deut­scher Seite gekommen sind. Die Gegen- seile wird in der heutigen Vollsitzung berichten, daß eine Annäherung der beiderseitigen Stand­punkte nicht zu erzielen sei. Es ist anzunehmen daß die ReparalionSkonferenz nunmehr mit einem allgemeinen Bericht die Diskussion ab schließen wird. Es ist ausdrücklich zu betonen, daß die deutsche Delegation ihren Vorschlägen niemals einen ultimativen Charakter

gegeben hat. Sie Hai sich vielmehr ausdrück­lich zu einer weiteren Debatte bereiterklärt, wenn irgendwelche Vorschläge gemacht werden könnten, die das Risiko bei Uebernahme einer derartigen Verpflichtungen besser begründen würden.

* *

Nächster Schritt: Räumung

Wenn heute kein Kompromiß gefunden wird.

London, 19. April. (Eig. Drahtbericht.) Die englischen Morgenblätter lassen die Frage des endgültigen Abbruchs der Besprechungen noch offen. Wenn die Unterhändler am Freitag morgen fein Kompromiß finden können, dann muß ein Zusammenbruch als sicher ange­sehen werden. Für den Fall des Scheiterns der Konferenz könnte die Frage der Rhein­landräumung kritisch werden, da be­kannt ist, daß die Wilhelmstratze einen dies­bezüglichen Schritt nur aufgeschoben habe, um die Entwicklung der Konferenzarbeiten abzu­warten.

♦ * *

Vie Schul- liegt -Eben

Presseecho zum Abbruch in Paris.

Berlin, 19. April. (Privattelegramm.) Das Scheitern der Reparationsverhandlungen in dem Unterausschuß Revelstokes wird von den Blättern als untrügliches Vorzeichen für den Abbruch der Pariser Konferenz angesehen. Der „Vorwärts" nennt das irreführende Havascom- munique, den Schlußpunkt eines systemati - schen Feldzuges, mit dem diesranzöstsche Regierung feit dem ersten Tage der Konferenz die öffentliche Meinung zu beeinflussen verfucht Hal. Der Zweck dieser Stimmungsmache sei ge­wesen, die deutschen Vertreter nervös und mürbe zu machen und sie zu zwingen, nur solche ziffernmäßigen Angebote zu unterbreiten, die den absichtlich hochgeschraubten französischen Forderungen einigermaßen entsprochen hätten. Dadurch wurde die Atmosphäre um die Konfe­renz herum

so getrübt, ja vergiftet, daß eine Einigung immer schwerer wurde. Hät­ten die Sachverständigen wirklich in völliger Unabhängigkeit und frei von diesem Druck be­raten können, so hätten sie sich wahrscheinlich längst geeinigt. Das Zentrumsorgan urteilt: Der Abbruch ist jedenfalls besser, als die Ueber­nahme von Bedingungen, die auf die Dauer für Deutschland untragbar gewesen wären. Die politische Unvernunft hat noch einmal den Sieg davongetragen. Trotzdem konstatieren wir die­sen bedauerlichen Mißerfolg mit dem sicheren Gefühl und der festen Ueberzeugung, daß

die Zell Deutschlands bester Bundesgenosse sein wird. Die D. A. Z. geißelt den Pariser Versuch, die Last der Verantwortung der deut­schen Delegation zuzuschieben. Schachts Be­dingungen sind rein ökonomischer und finanziel­

ler Natur, während die französische Propaganda behauptet, daß er politische Dinge zur Sprache gebracht hätte. Es ist bezeichnend, daß fein Plan überhaupt niemals diskutiert worden ist. Außerdem hat Schacht sich wiederholt erbeten, feinen rein wirtschaftlichen Charakter nachzuweisen. Man hat niemals die angebotene Aufklärung erbeten. Man war eben entschlos­sen, hier mit der Propaganda einzusetzen.

* * *

Lon-on will einschüchtern

Preffestimmen zur Pariser Krise.

London, 19. April. (Eig. Drahlbericht.) Ein Blatt berichtet aus Paris, man frage sich dort, ob Schacht die Verantwortung der Zustim­mung zu einer in Deutschland unbeliebten Re- gelung ablehnen möchte In der Hoffnung oder in dem Bewußtsein, daß feine Regierung trotz­dem jetzt die abgeänderten Forderungen der Alliierten erfüllen werde. Aus Berlin berich­tet Morning Post, dort werde die Hoffnung eegt, daß die heutige VoÜkonferenz einen sweg aus der Sackgasse bringen werde. Si­cher sei, daß das letzte, was Berlin wünsche, ein Fehlschlag der Verhandlungen fei, da da­durch der deutsche Wiederaufbau verzögert werden würde. Ein Parifer Korrespondent schreibt: Eine gut unterrichtete Persönlichkeit erklärte, es würde nach der Abreise der ante- Manischen Delegierten unmöglich (ein, eine neue Gelegenheit yi finden. Von alliierter Seite werde bemerkt, daß Deutschland in die- fern Falle der Hauptleidtragende sein würde, da der deutsche Kredit nicht wieder gut zu ma­chenden Schaden erleiden könnte. Ein weiteres Blatt bemerkt: Es würde krasse Ungerechtigkeit fein, Großbritannien neue Lasten aufzubürden damit die deutschen Steuern herabgesetzt wer­den können: denn darauf läuft der deutsche

morgen sieben Uhr zu einer etwa sechs Stun­den langen großen Fahrt nach Süddeutschland auf. ES soll der Oberrhein bis etwa Frank­furt a. M., zurück und Stuttgart besucht »er­ben. Die Leitung des Schiffes hat Kapitän Lehmann. Im Navigationsraum ist zu Versuchszwecken ein Kreiselkompaß ein­gebaut, der jedoch nach Beendigung der Fahrt wieder aus dem Luftschiff entfernt werben wirb. Zweck ber Fahrt ist, bad Arbeiten bieses Kompaß mit dem gewöhnlichen Kompaß zu vergleichen. An ber Fahrt nehmen Pressevertreter usw. teil.

Schon über Freiburg gesichtet

Freiburg, 19. April. (Privattelegramm.) Der Gras Zeppelin hat um 7,35 Uhr morgens

Gens, 19. April. (Eigener Drahlbericht.) In ber Abrüstungskommission führte Litwinow u a. aus: Abrüstung heiße tatsächliche Herab- setzung der gegenwärtigen Rüstungen. Das könne aus zwei Arten erfolgen. Erstens, inbem von ber Konferenz ganz parteiisch bestimmt würde, wieweil bas einzelne Land abzurüsten habe und das andere seine Rüstungen behalten könne. Diese Methode habe man beim fran­zösisch-englischen Flollenabkornrnen eingeschla­gen. Die Resultate seien entsprechend und wür­den bei einer Konferenz von sechzig Staaten noch unzureichender sein. Es bleibe nur die zweite Art, die proportionale Abrüstung nach einem bestimmten Koeffizienten. Wenn man der künftigen Konferenz die Festsetzung ber Zah- len und des Verhältnisses überlassen wolle, werde man ihr nur Schwierigkeiten bereiten, die heute schon von der Vorkommission besei- ttgl werben könnten. Es hanble sich jetzt um eine

Entscheidung für ober gegen die Abrüstung. In ähnlichem Sinne sprach sich der türkische

Plan in Wirklichkeit hinaus. DaS Blatt be­hauptet, Deutschland habe in den Jahren 1925 biS 1927 1300 Millionen Pfund Sterling ge­spart und in derselben Zeit an Reparationen nm 299 Millionen Pfund Sterling gezahlt (!)

* * *

Tiefes Bedauern in Wien

Die Siegerpolitik ber Gläubiger am Pranger.

Wien, 19. April. (Privattelegramm). DiS Blätter stellen zur Abbruchkrise in Paris fest, daß hier wieder das Diktat der Siegermächte zutage getreten sei. Die Ablehnung sei ein Un­glück für die ganze Welt, ein Weltereignis, dessen Folgen Industrie, Handel und Land­wirtschaft, Arbeiter und Angestellte in der gan­zen Welt zu spüren bekommen würden. Die Reichspost schreibt: Die phantastischen alliier­ten Vorschläge würden Deutschland durch mehr als zwei Generationen tributpslichtig machen. Die S i e g e r m e n 1 a li 1 ä t ist also noch stär­ker als der Wille zur sachlichen Verständigung, Die neue Freie Presse sagt: Schachts Gegen­vorschlag dürfte in einer Welt der Vor­urteilslosigkeit und der nüchternen Betrachtungsweise starken Eindruck machen. Das Memorandum der Gläubigermächte war ein Rückfall in böse Tage, und dieser Rück­fall Hal der Konferenz das Leben gekostet. Die Arbeiterzeitung erinnert an die deutsche Ettt- schädigungssorderung von 1871 (5 Milliarden Franken), um richtig abzuschätz-n, wir groß jetzt das deutsche Angebot war. Im Neuen Wiener Tagblatl heißt es: Die Ansprüche der Alliierten nehmen keine Rücksicht auf die Wirtschaftskraft Deutschlands. Von diesem Augenblick an hatte die Pariser Konferenz ihr sachliches Antlitz verloren. Hinter der Maske der Sachverstänbi- gen versteckt sich die Siegerpolitik bes Versailler Diktates.

Delegierte Tewfik Rouchbi Bey aus. Der italienische Delegierte erklärte, daß Italien bereit ist, feine Rüstungen auf daS niedrigste herabzufetzen, falls ledes andere europäische Land auf die gleiche Stärke abrü- ftet. Das Proporttonalsystem uno die Koesfi- zienlenberechnung lehnte er als ungerecht ab(!) Die Diskussion nahm dann eine über­raschende Wendung, als die tschechischen und rumänischen Delegierten anftagten, ob Auf. gnbe und ihre Kompetenz der Kommission er­laubten. sich mit den russischen Prinzipien zu beschäftigen. Obwohl Letwinow und der Titr- ke beantragten, sofort in dieser Sitzung auf die Vorfrage zu antworten, beauftragte bte Kommission den Präsidenten Loudon, die Frage der Kompetenz zu prüfen Man wird jetzt also weiter nach einer Formel suchen, mit ber es möglich ist. einen Ausweg ans dem Dilemma zu finben, ohne den Gesamtin­halt ber russischen Vorschläge vollständig zu verwerfen.

Zeppelin heute überFrankfurt

Südbeutschlandfahrt zur Kompaß-Erprobung.

Friebrlchshafen, 19. April. (Privattelegr.)

Das Luftschiff „Graf Zeppelin" stieg heute

Konstanz berührt, um 8,30 Waldshut am Rh. Um 9,20 Uhr befand es sich über Lörrach. Kurz darauf überflog das Luftschiff Basel. Um 9,35 Uhr wurde Müllheim und um 9,45 Freiburg erreicht.

Die Stiftung für Kriegsgefangene

Die ehemaligen Kriegsgefangenen hallen der Reichsregierung umfassende Vorschläge für eine Stiftung unterbreitet. Es wird die Be­reitstellung eines Betrages von zehn Millio­nen Mark aus Reichsmitteln für die Stiftung verlangt, und zwar als Ausgleichfür die durch das völkerrechtswidrige Verhalten der En­tente st aalen den Kriegsgefangenen ent­standenen Verluste an Arbeitsguthaben In einer Kriegsgefangenenheimstättesoll durch Beschäftigung in Obst- und Gartenbau und in Kleinbetrieben den ehemaligen Kriegsgefan­genen die Möglichkeit zum wirtschaftliche« Wiederaufstieg geboten werden. Ein Erho­lungsheim, ein Alters- und Invali. denheim sollen der Fürsorge bienen.

Auch Genf tu ver Sackgasse

Die AbrÜstungskommisston versucht die Russen abzuschütteln.