21
Italien
1240 000 1 200 000
Rußland .
Flugzeuges ermöglicht die g des Ozeans auf dem
24
14
11
31,5
17,9 7
674 000 162000
20 000 Freiw. 282 000
296 000
120 000
100 000
Polen......
Tschechoslowakei . .
Deutschland . . . .
655 000 153 000 150 000 Freiw.
334 000 300 000
(Faschisten)
anderen zu, statt abgenommen haben, wie die Abrüstungsverhandlungen tn Genf sabotiert werden und unsere früheren Gegner versuchen, stch ihrer einzigen Verpflichtung aus dem Ver-
amerikanischen GrenzfortS in Texas gestellt. Der mexikanische Konsul in Nogales hat dem Präsidenten Gil kelegraphisch mitgeteili, daß General Manzo und Bernal di« Kapi. tulation ihrer etwa 1000 Mann betragenden Streitkräfte im Staate Sonora angeboten haben.
Belgien. . . . Frankreich. - . Engl. (Mutterl.)
Ueberquerun g ------------ .....
Wege über die Azoren, die Bermudas oder Neufundland. Eineinhalb Tonnen Flugpost können mitgenommen werden.
Paris, 15. April. (Eigener Drahtbericht.) In politischen Kreisen ist mau davon überzeugt, Dr. Schacht werde den Zahlungsplan der Alli- irrten als unannehmbar bezeichnen. Dieser Ein» druck stützt sich namentlich auch darauf, daß die deutsche Presse Mer politischen Richtungen die alliierten Forderungen a b l e h n t. Immerhin zeigt sich in Paris noch ein gewisser Optimismus bezüglich deS weiteren Fortgangs der Per- Handlungen. (Vergl. Bericht 4. Spalte d. S.).
Drei Amerikaner über Nikaragua obgestllrz«
Managua (Nicaragua), 15. April (Funk- spruch). Ein amerikanischer Unterleutnant und zwei Marineflieger sind vorgestern bei Lake (Nicaragua) tödlich abgestürzt.)
gen nicht wahr sind, also lediglich mit der Defensive. Wir müssen aggressiv werden, wir müssen brandmarken, wie die Rüstungen der
Hochwafferopfer im Osten
London, 15. April. (Eigener Drahtbericht.) Meldungen aus Moskau berichten von schweren Ueberschwemmungen durch die Flüsse Dnjepr und Don. Bisher sind zwanzig Mensche« rrtruukxs.
Die Gläubiger lenken ein
Kein Ultimatum, sondern nur die Basis.
London, 15. April. (Eigene Drahtmeldung.) Die englische Preffe versucht in ihren Pariser Kommentaren Dr. Schacht zur Annahme der alliierten Vorschläge zu bewegen. Die Vorschläge könne man natürlich nicht als endgültiges Angebot, noch viel weniger als ein Ultimatum ansprechen. Sie seien vielmehr als eine wohlüber- legte Basis für die weiteren Verhandlungen anzusehen und stellten ersatzweise Anfangsvor- schläge dar. Das Memorandum habe die volle moralische Unterstützung der Alliierten.
Sauerweins Ausführungen 'm Malin). Demge- maß ist für Frankreich die Vorbereitung auf den Krieg auch noch durch MUitaristerung der Jugend und der Industrie durchaus erlaubt, ja selbstverständlich. Das ist bei Leibe kein „Militarismus. Militarismus tst nur Mes, was Deutschland tut. Und dann hagelt es bei feder |
Der Landtag für sozialen Ausgleich
B.rlin 15. April Der Landtag beendete am Sonnabend die Aussprache zur zweiten Lesung der Berg-H u alts. Neue Argumente wurden nicht mehr vorgebracht. Hauptsächlich setzten sich die Redner für den Versuch des sozialen Ausgleichs auch im Bergbau ein, und Handelsminister Dr. Schreiber betonte nochmals, man dürfe nicht schematische Vergleich« zwischen dem englischen rnb dem deutschen Bergbau z'chen, muffe aber wo)l, ebenso im Interesse der Arbeitnehmer wie der Arbeitge- der ,den deutsch?« Bergbau konkurrenzfähig Erhalten. Abstimmungen am 16. April. Heute: zweite ng des Kultus-Etat).
Rewhork, 15. April. (Funktelegramm.) Nachdem der Rebellen-General Manzo, mit seinem aus 15 Offizieren bestehenden Stabe auf nordamerikanisches Gebiet übergetreten ist, haben sich auch die Generale Stile Real und Madeira dem Kommandanten deS
Waffenpreckung in Mexiko
Grenzübertritt von drei Generälen. — Der Aufstand kann nicht mehr lange dauern.
Die Snstrukiionen aus Wafblngton
Newyork, 15. April. (Durch Funkspruch.) Die Reparations-Denkschrift ist nach Paris abgesandt worden, damit sie von Young und Morgan eingesehen wird. Man will auf diese Weise den Eindruck einer unmittelbaren Beeinflussung der amerikanischen Sachverständigen vermeiden. Die Washin^tone Regierung will zunächst den Eindruck Hervorrufen, daß die Washingtoner Rote in erster Linie die Befatzungsansprüche erwägt. Zweifellos sind aber in ihr die Jnstruk- Honen die Hauptsache
Nur für Hie Gegenwart
Löbe macht der S. P. D. das Wehrprogramm mundgerecht.
Görlitz, 15. April. (Privattelegramm.) Die Bezirkskonferenz der S. P. D. für Niederschle- sten nahm nach dem Referat des Reichstags- Präsidenten Löbe über Wehrfragen folgende Resolutionen an: Die Bezirkskonferenz betrachtet das Wehrprogramm als eine brauchbare Grundlage. Ein vom Magdeburger Parteitag zu schaffendes Wehrprogramm würde die Konferenz nur als ein Aktionsprogramm für die Gegenwartsarbeiten betrachten. Das Ziel der Partei, alle Rüstungen zu 6 e* fettigen, eine Gesellschaft zu schaffen, di« Kriege für immer ausschließt, bleibt unerschsit- terlich. Zum Konkordat wurde von der preußischen Landtagsfraktion gefordert, daß es der römischen Kirche keine Erhöhung von Macht und Rechten gibt, die über die in der Reichsverfassung gesicherten Rechte hinausgehen und daß Schul- und Bildungsfragen durch das Konkordat in keiner Weise geregelt werden.
Friedensstärke % des 1913/1914 1928 Gesamthaushalts 1928 43 250 66 800 7,81
Deutsche Einheitsfront
Wir wollen nicht jahrzehntelang fronen.
Berlin, 15. April. (Privattelegramm.) Di« Blätter aller Parleirichtungen bringen in schärfster Form zum Ausdruck, daß die bisher von den Miierten in Paris genannten Zahlen für Deutschland unannehmbar sind. DaS Demokratenorgan schreibt unter der Ueberschrist „Die maßlosen Forderungen der Gläubtger- mäd)te*, daß ein Ja für eine derartige Zahl vollkommen ausgeschlossen ist, braucht nicht noch einmal begründet zu werden. Die Zahlen scheinen aber noch hinter der Wirklichkeit zurückzubleiben. Ein Blatt zieht daraus, daß das Memorandum nicht die Unterschrift des Konferenzvorsitzenden Young trägt, den Schluß, daß Young es abgelehnt hat, sich mit diesen Forderungen zu identifizieren, die für Deutschland
nicht nur indiskutabel, sondern auch unannehmbar
sind. Auch der „Vorwärts* bezeichnet die Forderungen als schlimmer, als alle Vorhersage». Das Zentrumsorgan äußert sich, daß die Sum- men nach dem Urteil aller Deutschen und auch der unvoreingenommenen Experten untragbar sind. Die „D. A. Z.* spricht von dem Todes» stoß für die Tributkonferenz. Es wäre gren- . zenlos optimistisch, wenn man heute noch an einen Erfolg der deutschen Bemühungen glauben wollte. Der Sachverständigencharakter der Konferenz sei restlos untergegangen und eS habe sich der BlockderAltiierte« heran-« geschält. Rechtsblätter schreiben, daß man die deutschen Einwürfe überhört habe und gebrauchen die Ueberschriften: „Pariser Milliardenwahn*, „Die Maske fällt* Es käme nicht auf den Gegenwartswert von 38 Milliarden, sondern darauf an, baß Deutschland mit Zins und Zinseszins in zwei Menschenaltern das dreifache dieser Summe zahlen soll.
Amerika läßt nichts ab
Die Miierten fordern von Deutschland zu viel.
Paris, 15. April. (Eigene Drahtmeldung.)
Laut Berichten aus Washington hat nach der Besprechung zwischen Hoover, Stimson und Mello« eine einstündige Besprechung zwischen Stimson und dem Unterstaatssekretär Mills zur Vorbereitung einer Reparations-Denkschrift
stattgefunden, die für Young und Morgan be- stimmt ist. Die bisher genannten Summen würden sowohl von Young wie von Morgan als zu hoch erachtet. Auch zwischen Prä- sident Hoover und Mills ist eine Mitteilung an Oven Young erörtert worden, wonach die vor- geschlagene Gesamthöhe der deutschen Kriegsentschädigung zu hoch sei. Hoover wird nicht berett sein, die amerikanischen Forderungen zu ermäßigen. Es könnte möglich sein, die Be- fatzungskosten vielleicht etwas zu ermäßigen, es sei aber unmöglich, den Betrag der Pri- vatforderungen zu verringern. Die öffentliche Meinung ist gegen jeden Schulden- Nachlaß an Frankreich.
*
Schacht muß ablehnen
Paris hat die deuffche Preffe verstanden.
Gelegenheit von Anschuldigungen gegen uns. sailler Vertrag, der Abrüstung, zu entziehen und Und wir? Wir begnügen uns damtt, immer sich die Berechtigung dazu auch noch vom Völ- wieder nachzuweisen, daß diese Beschuldigun- kerbund bestätigen laffen wollen.
Berlin, 15. April. (Durch Funffpruch.) Bei ffeinem Aufenthalt tn den Vereinigten Staa- aen und in der englischen Hauptstadt hat Dr «Dornier Mitteilungen über das im Bau 'befindliche Riesenflugzeug D. O. X. gemacht. Danach werden die Größenverhältniffe gegen« 'über dem wlefit gebauten Typ auf das Doppelte gesteigert. Die Spannweite des D. O. 3L mißt fünfzig Meter, die Kraftleistung be- 'tägt 600 PS. Die Schnelligkeit des Flugzeuges soll 240 Kilomerer pro Stunde
And wieder Genf
Abrüstuugsgefahren für 1930.
Der stärkste Anreiz zum Kriege ist ein webr- loser Nachbar, daher erscheint als erstes und erreichbares Ziel auf dem Wege zur Kriedens- sicherung der Rüstungsausgleich, von Seekt.
Von einem militärischen Mitarbeiter wird uns geschrieben: Die heute in Genf wieder anhebende Abrüstüngssatire hat leider eine für Deutschland sehr tragische Kehrseite. Es sind nämlich starke Kräfte am Werk, zu erreichen, daß in der ersten großen Abrüstungskonferenz 1930 der gegenwärtige Rüstungs-- stand der Staaten durch den Völkerbund genehmigt und fest gelegt wird. Eine Aende- rung wäre dann erst in zehn Jahren möglich. Auf diese Weise gelänge es den Siegerstaaten, sich der einzigen Verpflichtung, die der Versailler Vertrag für sie enthält, mit feierlicher Zustimmung des Völkerbundes zu entziehen. Das wehrlose Deutschland ist dann dauernd von Frankreich und seinen ebenfMs stärker als 1914 gerüsteten Trabanten umringt. Da immer wieder von der Gegenseite die Nachricht zu verbreiten versucht wird, daß gegen 1914 schon eine gewisse Abrüstung eingetreten sei, empfiehlt es sich, einmal die Zahlen gegenüberzustellen:
Amerikaflüge im D. O. X
Dorniers jüngstes Riesenflugzeug. — MU 70 Personen und 30 Zentner Post.
Aus dem Vergleich der Kopfstärken ergibt sich noch kein richtiges Bild; denn inzwischen hat bei den Heeren der anderen Länder durch Tanks, schwere Artillerie, Flieger usw., die alle Deutschland verboten sind, die Gefechtskraft eine Steigerung erreicht, die 1914 niemand für denkbar hielt. Daß die Zahl der Tanks 1927 bereits in Frankreich 3000, in Polen 230 betrug und in der Zwischenzeit noch gesteigert tst, wirft ein Schlaglicht auf die jetzrge Stärke der „abrüstungsbereiten* Staaten.
Diese Rüstungssteigerung einerseits und die völlige Ohnmacht Deutschlands andererseits ha- den eine sehr ernste Bedeutung. Denn die Eingangs angeführte Ansicht des General v. Seekt teflt auch z. B. der ftanzösische Kriegsminister, der am 17. November 1928 sagte: „Ein entwaffnetes Volk ist eine Versuchung für alle Nachbarn, eine abgerüstete Nation hat im Völkerbund keine Geltung* Er bringt hier zum Ausdruck, was Deutschland schon erfahren hat und im Laufe der Zeit immer mehr erfahren wird, daß es als Bundesgenosse nicht gesucht und geschätzt wird. Denn in der Welt, wo nun mal die Macht enffcheidet, will niemand stch mit einem militärischen Krüppel zusammentun. Da wir nicht rüsten können, ist das einzige, was uns bleibt, die AbrüftungS- bestrebungen tn Genf mit aller Macht der öffentlichen Meinung zu unterstützen. Gerade jetzt ist dazu eine günstige Gelegenheit. Denn der russische Abrüstungsplan ist sehr geschickt gefaßt und hat demgemäße Wut bei Frankreich hervorgerufen, liebet ihn muß jetzt tn Genf verhandelt werden. Da die Franzosen diesmal Paul Boncour, „den größten Taschenkünstler der Abrüstungssabotage*, nicht dort haben, gelingt es vielleicht, einmal das wahre Gesicht der Abrüstungsfeinde tn Genf aufzudecken.
Die Franzosen leisten stch die tollsten Verdrehungen. So behauptet ihr Generalstabsblatt, die Verkehrsmittel auf dem linken Rheinufer seien derartig organisiert, daß der Transport großer Truppenmaflen vom rechten Rheinufer bis zur ftanzöstsch-belgischen Grenze innerhalb weniger Stunden möglich sei. Diese und ähnliche Schauermärchen werden dem Ausland durch geschickte Propaganda eingeflötzt. Sie hatte es vor dem Kriege verstanden, der Welt klar zu machen, daß Frankreich durchaus berechtigt sei, bei der ersten günstigen Gelegenheit loszuschlagen. Jetzt nach dem Kriege haben sich die ande- ren Staaten eben damit abzufinden, daß Frankreich, sobald eS dies für angebracht hält, wieder zu fern Waffen greife» wird (so z. B.
Möglichst nicht scheitern lassen
Heute entscheidende Dtskusfionen.
Berlin, 15. April. (Eigener Informationsdienst.) In der heutigen Vollsitzung der Repa- ralionslonferenz soll die Diskussion über die Frage zu Ende geführt werden, ob das Memo- randum mit seinen matzlosenForderun- §en veröffentlicht werden soll oder nicht. Die iefigen maßgebenden Kreise stimmen darin überein, daß die Gegenseite sich damtt abzufin- den haben wird, wenn derartige Zahlen für uns unannehmbar und indiskutabel sind, lieber dir wettere Entwicklung bezw. über den Abbruch der Pariser Konferenz augenblicklich etwas mit- zutetten, wäre völlig verfrüht. Alles hängt vom Ergebnis der heutigen Diskussion ab. Rein ftimmungsmätzig wäre die Auffassung zu verzeichnen, daß man in Paris im Laufe des Sonntags zu dem Ergebnis gekommen ist, die Konferenz nicht ohne weiteres scheitern zu laffen, sondern auf einen Ser- iagungsbeschluß hinzuwirken.
betragen. Am Bug ist eine Art Kommandoturm, der den Führerstand, Kabinen für Ka- 'pttün und Führer, Funkerraum usw. enthält. Das Flugzeug kann fünfzig bis sechzig Personen Gäste und zehn Mann Besatzung aufnehmen. Speiseraum und Äablnen liegen int eigentlichen Körper des Flugzeuges. Der Aktionsradius des Flugzeuges ermöglicht die
Kein Ausweg in Paris
Heute entscheiöenHe Vollsitzung — Washington wirkt aus die Leise ein — Gin Lustriese für Ozeanfahrten
Kasseler Neueste Nachrichten
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Dienstag, L«. April 1929
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