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Meler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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' . Hessische Abendzeitung

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Nummer 79 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Freitag, 8. April 1929

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 19, Jahrgang

Mauserung in Wien und Warschau

Gin ernster russisch-polnischer Zwischenfall Unheilvolles Zrühlingswetter Rommunistenvormarsch

zösische; ser Htn^

Sreuzot lauft Ferdinands Lhrvnbefitz

Wien, 4. April. (Privatielegramm). Wie ein Blatt erfahren haben will, hat der franzö­sische Großindustrielle Schnejder-Creuzot den 40000 Joch umfassenden Grundbesitz des ehe» maNgen Thronfolgers Franz-Ferdinand in Obersteiermark und Kärnten von dessen Kin­dern den Fürsten Holienberg, gekauft.

Der Ta g von Florenz

Chamberlains Rückendeckung bei Mussolini.

Volksabstimmung gegen das Movolverbot

Rewyork, 4. April (Durch Funkspruch., Eine Abstimmung im Staate WiSconfin ergab eine Mehrheit von 100 000 Stimmen gegen die Prohibition.

Gründe für eine buti derung find n i,

Wie die Aufstündlfchen bluten

Mexiko, 4. April (Funkspruch. > Das Rück- zugSgefecht ei La Reforma, wo Truppenzüge de' aufständischen Armee von der RegierungS- kavallerie eingeholt wurden, wird als eines der blutigsten Gefechte der letzten» geschildert. Die Verluste der A- fftändischcn werden auf mehrere tausend Mann geschätzt.

Sowjetschüsse in Polen

Ein Berliner Sowjetbeamter knallt zwei polnifche Beamte nieder.

Nachfolger wird eS leichter haben, sich mit der zweitstärksten Partei Oesterreichs, der Sozial­demokratie, über Mieterschutz usw. zu verstän­digen.

Zweimal gereizt

Amerikas Proteste in Mexiko.

Washington, 4 April. Der amerikanische Vtzekousul Jones teilt mit, daß der Rebellen, general Topete die Bombenabwürfe aus amerikanischem Gebiet bedauert hat. Der amerikanische General Cocheu verwarnte Topete persönlich, daß die Vereinigten Stau- ten keine weitere Gefährdung des Lebens ame. rikanischer Bürger dulden würden.

die Dämmer durchbrochen. Ein Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Bewoh­ner hält man für verloren. Auch die Stadt Tschiiliusk selbst ist äußerst gefährdet. Die Dämme find durchgLriffen, d.e Bewohner flüchten panikartig unter den erhöht lie­genden Eisenbahndamm. Die Todesopfer find noch nicht festzustellen. In der Gegend von Tula hat ein heftiger Schneesturm Berheerun- gen angerichtet. Der Verkehr ist durch dir gro­ßen, Schneemassen lamhgelegt.

Appell an die Linksparteien

Gedeihliche StaatSarbeit jetzt möglich?

Berlin, 4- April. (Durch Funkspruch.) Rach einer Meldung aus Moskau wütet im nord- kaukasischen Tschetschen-Bezirk ein gewaltiger Sturm. Acht Bohrtürme auf den Petroleum­feldern find umgeworfen. viele Häuser abge- deckt worden. Zahlreiche Brände sind ausge­brochen, mehrere Häuser bereits niedergc- brant. Ein Dorf ist zu dreiviertel in Asche gelegt. In Grosny wurden acht Menschen schwer verletzt. In den Bergen wütet ein Schnee-Cyklon. Im TschiilinSker Bezirk find

Freie Bahn für Oesterreich

Die Gründe für den Rücktritt des Kabinetts Seipel.

leichte Kopfverletzung bei. Der Starostei-Bcauue mußte zwecks sofortiger Operation nach Wilna übergefuhtt werden; der Polizist ist gestorben. Der Staatsanwalt und der Leiter der Sicher- heitSabteUung aus Rowogrodek find eingetrof- fen. Die Untersuchung ist eingeleitet.

Nur ein abgebauter Hüiobeamter

Berlin, 4. April. (Privaüelegramm.) Zu dem Zwischenfall in Baranowicze wird hier von Informierter Seite bekannt, daß der ver­haftete Atamafowitsch In der Sowjet-Handels­delegation in Berlin keine führende Stellung bekleidet habe, sondern dem Büropersonal angehört. Er war vor kurzem a b g e b a u t und befand sich auf der Heimreise nach Moskau.

Amerika wirb ernstlich bbfe

Washington, 4. April. (Durch Funkspruch.) An der mexikanisch-amerikanischen Grenze hat ein Flugzeug der Aufständischen erneut eine Bombe über amerikanischem Gebiet abgewor- fen. Diese neue Grenz -rletzung bei der zwar kein Schaden angerichtet tour*>e, die aber nur wenige Stunden nach dem bereits gemeldeten Protest der Regierung der bereinigten Staaten gegen den vorangegangenen GrenzzwischenfM erfolgte wird, wie ein Blatt erfährt, vorauSfich- lich die Erhebung neuer ernstlicher Vorstellun­gen nach sich ziehen

Löhne und Politik

Sommunistenavio» auch bei der Reichsbahn.

Berlin, 4. April. (Privatinformation.) Die Kommunisten, die schon bet den letzten Be- trtebsrätewahlen der Berliner Verkehrs-Gesell­schaften die Hälfte aller Mandate eroberten, haben ganz offenkundig die Absicht, die po­litische Führung in allen Verkehrsge- sellschaften an sich zu reißen. So werden au­genblicklich alle Kräfte der PPD. darauf ton- zentriert, die Lohnbewegung bet der Reichs­bahn zur

Eroberung von neuem politischem Terrain

zu benutzen. Die Rote Fahne schreibt in gro­ßer Aufmachung: Nur Kampfleitungen, die von den Eisenbahnern auf ihrer Arbeitsstätte B'Ubet werden, sind imstande, den Kampf zu ren. Rur wenn der Kampf für die opposi­tionellen Förderrinnen rücksichtslos durchge­führt wird, können L e Eisenbahner mit einem Erfolg rechnen. Die Kraft der Eisenbahnar­beiterschaft ist ungeheuer groß- In einer sehr kurzen Zeit können sie ihre Forderungen durch­setzen, wenn sie den Kampf gehörig führen. Sofortige Bildung von Kampf le itun- g e n, Aufklärung über den schmählichen Ver­rat der Bürokratie und Ausnahme der Forde­rungen der Opposition sind das Gebot der Stunde! Die Kommunistenaktion verstärkt sich also nicht nur in den übrigen Verkehrsbetrie­ben, sondern auch oerade bei der Reichs, bahn. k 1 *

Baranowicze, 4. April. (Eigene Drahtmel- dung.) Der Berliner Sowjet-Handelsvertreter Atanasowitsch verließ auf der Durchreise nach Moskau vor der Station Baranowicze den Zug, um seine 5 Kilometer von Baranowicze entfernt wohnenden Verwandten zu besuchen. Da er als Ausländer keine Aufenthalts-Erlaubnis besaß, wurde er angehalten und nach Baranowicz ge­bracht, wo er aus der Wache der BahnhofSpoli- zei übernachtete. Am nächsten Tag, als sich in seinem Zimmer ein Beamter der Starostei bc fand, zog Atanasowitsch plötzlich einen Revolver und schoß auf den Beamten und den chn begleitenden Polizisten

und verletzte sie schwer. Dann richtete er den Revolver gegen stch selbst und brachte sich eine

Auswahl unter ben Nachfolger

Wien, 4. April. (Privattelegramm.) Rach dem Rücktritt Seipels weist man auf den abenten des Nationalrates und Finanz- fterS a. D. Pros. Dr. Alfr. Gürtler als den berufenen Kandidaten für den Posten des Regierungschefs hin. Aber auch der gewesene Bundeskanzler Dr. Samet sowie der Lan­deshauptmann von Steiermart, Dr. Rinte- len sowie der für Niederösterreich Dr. Bu- resch, sind nicht außer Kombination. Ob eine grundsätzliche Aenderung in dem Verhältnis der jetzigen Regierungsparteien zu einander und zur sozialdemokratischen Opposition ein­treten wird, ist noch unentschieden. Die mei­nen Parlamentarier sind noch von Wien ab­wesend. Die Fraktionen werden erst am Wo­chenende maßgebend Stellung nehmen tonnen.

wsr schnell Hilst...

Frühjahrskredite für Mecklenburgs Landwitte

Schwerin, 4. April. (Privattelegranmi). Die mecklenburgische Regierung hat sich ange- flchts der Rotlage der Domänenpächter zu einer großzügigen Hilfsaktion entschlossen, über die folgendes verlautet: Der Zweck der Vorlage zur Gewährung von Betriebs- und UmschuldungSkrediten an Domänenpächter, die notleidenden Betrieben noch während der Frühjahrsbestellung HUfe bringen soll, wäre gefährdet, wenn bis zur Verabschiedung durch den Landtag gewartet werden müßte. Die Hllfsaktion wird daher durchgeführt und bet erforderliche Betrag von 3,5 Millionen Mark zur Verfügung gestellt.

Men, 4. April. (Privattelesramm). Zu dem überraschende» Rücktritt Seipels schreibt die christlichsoziale Reichspost: Run kann die so- Aaldemokratische Partei beweisen, daß nur persönliche Reibungen sie an einer gedeih­lichen parlamentarischen Arbeit hinderten. Zwar sei jetzt nicht die Zeit für eine neue Koalition gekommen, doch wäre es möglich, daß jetzt eine Verständigung mit der Opposi­tion erzielt werden könnte. Ein zroßdentsches Blatt urteilt: Die sozialdemokratische Oppo­sition muß sich jetzt klar werden, ob sie aui dem bisher verfolgten Wege weiiergehen will oder ob sie den Rücktritt des Bundeskanzlers als Möglichkeit für eine Wandlung benut- jen will, die eS zestattet, alle jene Fragen zu lösen, deren Lösung bisher auS rein partei­politischen Gründen systematisch verhindert wurde. Die Arbeiterzeitung ist der Ansicht, daß die Regierung Seipel vor allem in den Kampf um den Mieterschutz gefallen sei Reden diesem Grunde sei auch der Kamps um die Anleihe milbestimmend gewesen. Das Reue Wiener Tagblatt erklärt: Zwingende greifende Systemän- cht gegeben.

Wien, 4. April. (Privattelegramm.) Ganz unerwarteterweise ist das Kabinett Seipel gestern zurückgetreten. Das durch den Minister­rat veröffentlichte Kommunique gibt als Grund unüberwindliche Patteigegensätze in der Mie­tenfrage sowie in den Fragen der Justizreform und der Polizeikompetenz an. Der BundeSkanz- lex toifl seine Person, die als das Haupthinder- nis der Lösung betrachtet wird, beiseite stellen, um den Parteien freie Hand zu geben. Bun­despräsident Miklas betreute ihn mit der Wer- terführung der Geschäfte.

Wien, 4. April. (Eigener Informations­dienst.) SeipelS Rücktritt ries allenthalben Sen­sation hervor, weil niemand daran gedacht hatte, wenn auch die innerpolitischen Schwierigkeiten seit langem offenkundig waren. Seipel ist im wesenttichen das Opfer feiner eigenen Verspre­chungen geworden, die er einerseits dem Haus­besitzerverband, andererseits den Agrariern ge­macht hatte und die er nicht einzulösen imstande war In der Mieterschutzfrage waren die So­zialdemokraten zu keinen Konzessionen geneigt. Die Forderungen des Landbundes auf Drofle- luna der Vieh-Einfuhr aus Polen und Jugo­slawien erregten auch noch die Opposition der Industrie, auf deren stillschweigende Unter- stützuna Seipel-Kienböck in hohem Matze ange- Wiesen waren. Die Unmöglichkeit, die Wünsche des LandbundeS zu erfüllen, waS nur um den Preis eines Wirtschaftskrieges mit Polen und Jugoftawien möglich gewesen wäre, untergrub die Festigkeit der Regierungskoalition, wett die

Sanbbünbler, das Zünglein an der Wage jeden Augenblick mit dem Austritt drohten. Auch das Verhältnis der EhrisUich-Sozialen zu den Grobdeutschen lietz zu wünschen übrig. Da- zu kam die offensichtliche Erfolglosigkeit der Be­mühungen SeipelS um eine neue Ausland San- leche. Auch den bewaffneten ^etmatschutz-Orga- nisationen gegenüber ha> Dr. Seipel keine glück­liche Hand bewiesen, da sogar einem großen TeU seiner eigenen Parteianhänger die inner- politische Verschärfung durch Auslösung der Helmwehren nicht erwünscht war. Die Haltung Dr. SeipelS zu d

Süd-Tiroler Frage entfremdete chm andererseits die Svmpachien der eigenen Par­teigenossen in Tirol. So kam es, datz sich die Hindernisse gegen Seipel häuften, woraus er nun die einzig richtige und mögliche Konsequenz gezogen hat. Der Rücktritt deS Kabinetts Sei­pel mutz alfo als eine Erleichterung der inner- polittschen Situation angesehen werden. Sein

Zrühjahrsausruhr der Elemente

Schneezyklone, Brände, Dammbrüche im Kaukasus.

Das inhaltlose Kommunique von Florenz täuscht nicht darüber hinweg, daß die Bespre- chung Chamberlains mit Mussolini nicht etwa nur liebenswürdigen Freundschaftsbeteuerun­gen galt, was schon gestern die Pariser und Londoner erkennen ließen. An dieser histori­schen Begegnung ist natürlich gerade Frank- reich in erster Linie interessiert. Schon einmal waren Mussolini und Chamberlain zusammen gekommen. Diese Begegnung von Livorno kann man vielleicht als den Ausgangspunkt einer neuen sehr intensiven englisch-französi­schen Zusammenarbeit bezeichnen. Jlatten selbst hat von den Auswirkungen dieser Unter­redung im Laufe der letzten Jahre sehr wenig zu verspüren bekommen. Zwar hat sich das italienisch-englische Verhältnis äußerlich in nichts getrübt. Immerhin wird die Tatiache der starken Annäherung Englands an Frankreich gewisse Besorgnisse in Rom nicht gerade vermindert haben. Es liegt daher aus der Hand, daß Chamberlain versucht Ha­den dürfte, vermittelnd auf die bekannten Ge­gensätze zwischen Italien und Frankreich zu wirken, um so das enge Bündnis mit Frank­reich durch eine neue starke italienische Rückendeckung zu befestigen.

Natürlich möchte Chamberlain noch vor den Wahlen sichtbare außenpolitische Erfolge bu­chen. Es wate aber falsch, die Begegnung von Florenz lediglich als einen Ausfluß der Wahl- tatttl der englischen Konservativen hinzustellen. Außenpolitisch hat in den letzten Wochen das Verhältnis Englands zu den Vereinigten Staa­ten von Nordamerika derartig gelitten, daß es durchaus im Interesse einer großbritannischen Politik liegen muß, zwischen den drei militä- risch stärksten Mächten des alten Kontinents eine Front zu schaffen, die England als ein starkes Gegengewicht dem immer größer wer­denden amerikanischen Einfluß entgegenstellen könnte. Bisher beruhte dieses Gegengewicht Englands lediglich auf feinen engen maritimen und militärischen Bindungen mit Frankreich, die sich gegen Washington richteten, wie ja die Aufregung in Amerika über das englisch-sran- Flottenkompromiß bezeugte. In gewis- isicht waren diese Bindungen aber auch gegen Italien gerichtet .dessen Gegensätze zur französischen Politik deS öfteren eine sehr ernst- hafte kritische Zuspitzung zeigten. Man hat sich zwar in Tanger und Tunis einige Konzessionen gemacht. Aber Italiens Ehrgeiz bliebunbesrie- digt und der alte Gegensatz zu Paris besteht noch heute In der gleichen Unübrebrudbarlelt fort, wenn sich auch im diplomatischen Verkehr zwischen den beiden Regierungen eine toefent- liche Entlastung der Stimmung gezeigt hat.

Für England war eS insofern gerade jetzt vonnöten, eine gewisse Klärung der Verhält­nisse herbeizuführen, als der Vorfall mit oem Schmuggelschiff ^m alone- in bedrohlicher Weise gezeigt hat. wie unbekümmert bereits Amerika über Dinge hinweggeht, die man m London alsheilige; Angelegenheit Englands bezeichnet. Zwangsläufig mußte also Cham­berlain sich anschicken, in Floren, die Mog- IWeiten einer Einheitsfront der europäischen WestmSchte sestzustellen. Mit welchen Ver­sprechungen oder vielleicht auch mti welchen Druckversuchen der englische Außenminister w Florenz gearbeitet hat, das weiß man natür­lich nicht. Stellt man sich jedoch vor Augen, wie stark die italienische Außenpolitik auf die englischen Jnrereflen Rücksicht nehmen muß. wie sie gerade in der Frage der Sicherung der italienischen SchiffahrtSwege von dem W o h l- wollen Englands abhängig ist, so kann man zu der lieber,<ugunj kommen, daß Chamberlain nicht schlecht In Florenz abge» schnitten Hai. Leider dürste sich die Räu- mungs- und Reparaiionstaktck Deutschland gegenüber, die sicher in der geheimen Zwie­sprache eine große Rolle spielte, in ihrer Durchtriebenheit kaum verändett haben, so daß letzten EndeS ein verstärktes Zusammengehen bet ehemaligen Feinde Deutschlands nur dazu beitragen wird, den bekannten Forderungen Deutschlands auch ein verstärktes Rein entgegen,ustellen Man wird also nicht gerade behaupten können, daß die Begegnung in Flo­renz dazu beigetragen hat, den wirklichen Frie­den in Europa wesentlich zu kräftigen