Meler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Freitag, 29. März 1929
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.
19. Jahrgang
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I oay ote meparanonsicymo gevear werden muffe, und das andererseits die Alliierten einmütig ihre Forderung aufrecht erhielten.
„Graf Zeppelin" nach einundachtzigstündiger Fahrt wieder im Heimathafen. Friedrichshafen 28. März (Privattelegramm), tim 10.17 tihr ist das Luftschiff „Graf Zeppelin" nach ungefähr 81 stündiger Fahrt von feinem Orientfluge zurückgekehrt und glatt gelandet.
erst in der zweiten Hälfte der kommnden Woche beginnen können.
Paris, 28. März. (Eigene Drahtmeldung.) Die Morgenpresse berichtet einheitlich, daß Dr. Schacht nach seinem Urlaub aus Berlin pofitive Vorschläge für eine Endsumme nicht gemacht habe. Gewisse Delegierte sollen sich darüber aufgeregt haben, daß gestern nachmittag Young die Alliierten, außer der deutschen Delegation zu sich gebeten habe. Owen Young werde Dr. Schacht heute auf Grund der Memoranden
daran erinnern, daß alle Welt darüber einig sei, daß die Reparationsschuld gedeckt werden müsse,
JE I Schon in Friedrichshafen gelandet!
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Kallel das Wort 6 A, auswärtige Klein« Anzeigen di« ww-Zetle 10 A. Reklamen di« mm-Stile 88 A. Dffertgebübr 35 A «bei Zustellung 86 A). Rechn« ngSberräge innerhalb 5 Tagen v-blbar. Für Me Richtigkeit aller durch Fernsprecher ausgegebenen Anzeige« sowie für Ausnabmeoaten und Plätze kann nicht garantiert werden Rür Auzeiaen mrt besonders schwierigem Satz 100 Prozent Aufschlag. Postscheckkonto Frankfurt a. M. 6380.
Pessimismus in Paris
Heute letzte Vollsitzung vor Ostern. — Gemeinsamer Ansturm auf Schacht.
Friedrichshafen, 28. März. (Privattelegramm.) „Graf Zeppelin" überflog um 6,52 Uhr morgens die Stadt Mühldorf am Inn in Oberbayern.
Friedrichshafen, 28. März. (Eigener Drahtbericht.) „Graf Zeppelin" strebt an der Donau entlang dem Heimathafen zu. Die Vorbereitungen zur Landung stnd getroffen und die Landemannfchaften um 7 Uhr bereit. Um 5 Uhr morgens passierte das Luftschiff Linz an der Donau. Die Landung dürfte bald nach 8 Uhr erfolgen.
München, 28. März. (Eigene Drahtmeldung.) Der,,Graf Zeppelin" hat um 7,40 Uhr morgens bei leichtem Regen die Stadt München in geringer Höhe überflogen. Bei den tief hängenden Wolken war das Luftschiff nur in seinen Umrissen erkennbar.
1 Augsburg, 28. März. (Privattelegramm.) Das Luftschiff Graf Zeppelin nahm von Augsburg, das 8,35 Uhr überflogen wurde, Kurs dirett nach Friedrichshafen. Vorher erschien es über Ulm.
Nummer 75 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig-
Von
Staatssekretär Frhr. v. Rheinbaben, M. d. R.
In der Erwartung des Ergebnisses der Pariser Verhandlungen konzentriert sich in die» ser polittschen Osterpause jede Bettachtung der künftigen deutschen Politik und in zunehmendem Maße beherrscht uns das Gefühl, daß eine neue Episode der Nachkriegszeit sich an- kündigt. Mit oder ohne die Pariser Sachverständigenberatungen, sind wir vor neue Auf- gaben gestellt. Bis zum 10. April sollen die schwierigen Versuche, zwischen den für eine Regierungsmehrheitsbildung in Betracht kommenden Parteien eine Verständigung über den Etat herbeizuführen beendet sein. Vieles deutet darauf hin, daß bis zum gleichen Datum die Schicksalsfrage mit ja oder nein beantwortet sein wird, ob ein für Deutschland erträgliches Ergebnis am Ende der langwierigen Pariser Beratungen steht. Die suggestive Pariser Stimmungsmache für gewisse übertriebene Ziffern hat natürlich die deutsche Abwehr heraus gefordert. Zuweit geht aber die Kritik, die j e d e s mögliche Ergebnis der Pariser Verhandlungen schon jetzt als ungenügend und unbefriedigend Hinst-M. Manche wenig Ugterricbtete wollen sogar sich selbst und anderen vorreden, daß es viel besser gewesen wäre, von deutscher Seite überhaupt nicht zu verbandeln und — „den Dawesplan sich von selbst totlaufen zu lassen!"? Das ist nach meiner Auffassung keine sehr kluge Haltung und verheißt neue schwere parteipolt- ttsche Kämpfe.
„Nur"-Politikern oder auch „Wirtschaftlern", I denen Politik lediglich Vorbringung berufsständischer Wünsche bedeutet, sei gesagt, daß immer noch das isolierte und ohnmächtige Deutschland der ganzen Wucht des politischen Druckes der Siegerstaaten gegenübersteht. Wir würden also einen nicht einwandfrei begründeten Abbruch der Verhandlungen ganz gewiß sehr schwer zu fühlen bekommen. Darüber
Ae Weimarer Parteien einig
Ein Sparkompromitz. — Wieder Mitregieren des Zentrums? — Entweder . .. Oder
Die Kalleler Neueste« Nachrichten erscheine« wSchentllch sechsmal nachmittag». Der «bon- nementspreiS betragt sür de» Monat 2.20 jt bet freier Zustellung in« Haus, i« der Ge- fMWftÄabÄe6oIt 2-T Durch die Post monatlich 2.20 Jt ausschließlich ZustellungSge- 6ü6r. Rückzahlungen des Bezugsgeldes oder Ausvriiche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lieferung ist ausgeschlossen. Für unverlangt eingesandte Beiträge kann die Redaktion «ine Verantwortung oder Gewähr i« keinem Salle übernehmen. SchriilleiMng, Verlag und Druckerei: Kassel, Schlachthofstratze Nr. 28/80. Fernsprecher 951, 952, 6817.
Die Lichtergondel über Wien Brausender Jubel und leises Bedauern.
Wien, 28. März. (Privattelegramm.) Das Zeppelinlustschift hat um 2,30 Uhr früh di- österreichische Grenze in der Richtung aus Pretzbura passiert und um 3 Uhr die Stadt Wien überflogen. Die Ankunft wurde vom Stephansdom durch Lautsprecher der mehrtaufendköpfigen Menge, die trotz des Regens ausgeharrt hatte, verkündet. Als der „Gras Zeppelin" in etwa vierhundert Meter Höhe, an der lichtcrstrahlenden Gondel deutlich erkennbar, in langsamer Fahrt dahinzog, begrüßten ihn stürmische Heil- und Hochrufe, bis das Luftschiff in westlicher Richtung entschwand. Die Tatsache, daß der „Graf Zeppelin" Wien bei Rächt überflog, wurde von der Bevölkerung, die seine Ankunft mit Begeisterung erwartet hatte, mit l e b h a s - tem Bedauern empfunden.
(Siehe auch Depeschen r Seite.)
in der Steuerpolitik und auch in der Sozial- Politik. Auch in führenden Kreisen der Gewerkschaften beginnt sich die Einsicht zu vertiefen, daß gerade die Arbeiterschaft das größte Interesse an einer Erleichterung der deutschen Tributlasten hat. So dürfen wir wohl hoffen, daß auch ihre politische Vertretung nicht wie einst 1924 lediglich mit dem allgemeinen Schlag- wott von der internationalen Verständigung in eine ernste Prüfung der demnächst vorliegenden Pariser Ergebnisse eintreten wird. Und dann lebet doch auch die Not der östlichen Grenzmark ihre eigene dringende Sprache und stellt unser Volk vor die Aufgabe, sie ebenso vor der langsam aber stetig verbringenden polnischen Flutwelle zu retten, wie dies einst in der Abwehr an der Ruhr und am Rhein gegenüber der französischen Springflut geschah. Zu all diesen Zukunftsproblemen sei einmal eine kurze grundsätzliche Bemerkung gestattet. Selbst ein deutschnationaler Führer ist kürzlich in seinen Thesen von der Unruhe und harten Krt- ttk abgerückt, die von anderer Seite über angebliche Unterlassungen und falsche Orientierun
gen der deutschen Außenpolitik wieder einmal in besonderer Heftigkeit in diesen Tagen geäußert werden. Es ist eigentlich ein Segen, daß wir aus der bedauerlichen Stagnation der letzten Jahre und der zunehmenden Verwirrung in Bezug auf diese letzten großen Schicksalsfragen der deutschen Zukunft nun in nicht langer Frist so oder so herauskommen werden. Ein vierundßechzig Millionenvolk läßt sich nicht auf die Dauer in dem Verhältnis einer Tributpflicht erhalten, die über seine eigenen Kräfte geht und ihm selbst den Wiederaufstieg versperrt. So ist die Kernfrage der deutschen Polittk, über die letzten Endes in Paris befunden werden soll, weder allein eine deutsch-französtsche-englische Angelegenheit, noch lediglich ein sich immer mehr erweiterndes weltftnanzielles und weltwirtschaftliches Pro- blem, sondern zugleich die Schicksalsfrage über das staattiche, materielle und kulturelle Eigenleben unseres Volkes. Und weil das so ist, erwarten wir, daß die Gegenseite sie als solche anerkennt, -- solange ti noch Zeit ist! |
chen ober endgültig aus bet Regierung auszuscheiben. Die Bayerische Volkspartei soll für eine etwaige Weimarer Koalition badurch gewonnen werben, baß die geplante Erhöhung der Biersteuer in Fortfall kommt. Das neue Deckungsprogramm steht 180 Millionen Abstriche an der bisherigen Regierungsvorlage vor, darunter 40 Millionen am Verkehrsetat und 25 Millionen am Wehretat. Außerdem soll der Ansatz für die Tabaksteuer um 70 Millionen erhöht werden. Für diese Mittettung ist das Blatt selbst verantwortlich.
I Mehr Liebe!
Das neue Gebot am Karfreitag.
Von
Arthur Brausewetter
Christus ist allein mit seinen Jüngern. Er weiß, daß seine Stunde geschlagen hat. Ehe der Hahn den nächsten Tag begrüßt, wiro er dem Verräter überantwortet werden. Jetzt macht er sein Testament an seine Jünger. Es heißt: „Ein neu Gebot gebe ich Euch, daß Ihr Euch untereinander liebet, wie ich Euch gelre- bet habe"
Wie kann er sagen: ,Em neu Gevot?" Ist dies Gebot nicht uralt? Ist es nicht auf dem Sinai feierlich vom Herrn selbst verkündet? Und nun das Wunderbare: Dies »neue Gebot" gilt für unsere heutige Zeit gerade noch so wie sür die Tage, da es Christus zu den Seinen sprach. Denn auch heute ist das Gebot der Liebe, wie er es verkündet, etwas ganz Neues, ja, etwas völlig Fremdes.
,Du sollst Gott lieben und Deinen Stächsten wie Dich selbst!" so heißt es im alten Bunde.
Gewiß, es ist ein gutes und gesundes Wort, dies Du sollst"! Es ist die Sprache, die Kant durch seinen kategorischen Imperativ zu neuem Leben geweckt hat. Und traurig wäre es um das Volk bestellt, in dem sie verstummte. Denn auf dem ,Du sollst" allein baut sich das rechte Verhältnis vom Menschen zum Menschen auf. Goethe blätterte im Stammbuch seines Enkels Zelter. „Lerne gehorchen!" Das ist doch das einzige vernünftige Wort, daß im ganzen Buche steht", sagte er zu Ecker mann. Und so noch öfters.
Aber „Du sollst — heben l"
Nein, das ist eine unmögliche Verbindung. Man kann uns zwingen, dies und das zu tun, unsere Pflicht zu erfüllen, fremden Geboten nachzukommen. Aber Niemand kann uns Liebe gebieten. Niemand, Selbst Gott nicht. Hier klafft der unlösbare Widerspruch. Der strenge Herr, der den Gottesbegriff Israels ausmacht, kann gebieten, wem und wo er will. Der Liebe kann er nicht gebieten. Die ist unbeschränkte Herrin. Sie ist da, oder ste ist nicht ba. Man hat sie, oder bat ste nicht.
Und nun das Nene In dem Gebot Jesu. Kein Fordern, kein starres: „Du sollst!" Stein Pochen auf erwiesene Wohltaten, daSmeist daS schwerste Hemmnis der Liebe ist. Kein For- dem von Dankbarkeit, das Liebe schon im Stet, me zerstört. Nein, Liebe um Liebe! Das ist der Leitsatz." Wie ich Euch geliebet habe. Bis in den Tod. Ja, bis in die Schmach und Schmerzen Golgathas. Damit wird die Liebe I In das ihr eigene Gebiet unbeschränkter Frei- heit itnb Freiwilligkeit verwiesen. Und bftse
I Liebe ist eschie die christliche Religion zu einer so gewaltigen Naturmacht erhoben, die ihr in unserer Zeit des Leides und der Zerrissenheit neues Leben und neue Kraft verliehen Hal.
Und die Liebe ans ihrem Höhepunkt? Niemand hat größere Liebe denn die, daß er fein Leben lasse für seine Freunde. Selbstverständlichkeit des Opfers bis zum äußersten, Stärke der Geduld und heilige Würde, das sind die ernsten Forderungen des „neuen Gebots." Christus stirbt, um seine Lie-be im Tode zu bewähren. Er stirbt, um durch die Uebern ahme eines freiwilligen und furchtbaren ToüeS
1 feine Messiasstellung zu krönen. Er stirbt — um die Fülle der Liebe durch seinen Tod zu offenbaren. So nimmt er freudig und freiwillig den Tod auf sich, um das Letzte und Größte für den Gegenstand seiner Liebe darzubringen: sich selber! Aus Liebe für die Menschen starb er, die dieser Liebe bedurfte. Wenn wir Jesus unseren Erlöser nennen und Karfreitag für uns der Tag der großen Erlösungstai rst, so bedeutet dies die Krönung einer Liebe, die auf der Welt nicht ihresgleichen hm, die alle Höhen und Diesen, aber auch alles Wissen und Erkennen überragt, die nur dann Sinn unv Kraft für uns hat. wenn wir sie durch inner- che Aneignung und Nacheiferung zum befreienden Erlebnis gestalten.
Und worin besteht dies Erlebnis? Wodurch wird es zur Tat?
Indem wir über die unselige Zerklüftung die heute durch das immer üppiger wuchernde Parteigettiebe, durch den klaffenden Riß der Konfessionen zu einer verhängnisvollen Macht gewordn, den goldenen Faden einer Liebe zie- hen, die fernab von aller Sentimentalität und Phrasenhastigkeit den eigentlichen Kern bet Liebesverkündigung und Liebestat Jesu erfaßt.
Berlin, 28. März. Laut D. A. Z. haben Besprechungen der Sozialdemottaten, Demottaten und des Zentrums zum Entwurf eines gemeinsamen Sparprogramms geführt. Es besteht sogar plötzlich der Plan, das Zentrum möglichst noch vor Verabschiedung des Etats in die Reichsregierung wieder aufzunehmen. Die Deutsche Volkspartei soll nach Ansicht der an den Kompromißplänen beteiligten Kreise vor die Wahl gestellt werden, entweder das soeben vereinbarte Deckungsprogramm mitzuma
PariS, 28. März. (Eigene Drahtmeldung.) Die Sachverständigen legten gestern nachmittag ihre Stellungnahme zu der heutigen letzten Sitzung vor den Osterferien fest. In Memoranden gaben sie ihre Mindestforderungen bekannt, bte von Oven Vong eingehend geprüft wurden. Oven Young wird selbst ein umfassendes Memorandum heute der Voll- Versammlung bekannt geben, worin er die deutsche Delegation eindringlich auffordern wird, endlich einmal ein feste« Angebot zu nta- chen. Die Blätter zeigen sich äußerst pessi- mistifch. Da die Osterpause bis Mittwoch nächster Woche dauert, werden auf alle Fälle die Beratungen über die Ziffern im Plenum
würde im Einzelnen noch zu reden sein, wenn nach so vielen Bemühungen internationaler Verständigung noch einmal Unvernunft und politischer Unterdrückungswillen der Gegenseite triumphieren sollte. Noch müssen wir dem- gegenüber hoffen und wünschen, daß es zu einem für Deutschland und seinen Lebens- willen erträglichen Schlutzergebnis kommt. Nur dann ist überhaupt eine Fortführung der 1924 und 1925 begonnenen Politik denkbar. Im anderen Falle ständen wir vor neuen schwe- ren Krisen und ein Volk, dem solches angetan wird, kann niemals ein Faktor friedlicher Zu- sammenarbeit und kein erfolgreicher Partner an der Weiterentwicklung des Völkerrechtes sein. Was ist in diesen letzten Jahren nicht alles über das Thema der deutsch-französischen Entspannung und Verständigung geredet und geschrieben worden und wie verhältnismäßig einfach und im klarsten Tageslicht sehen wir nun wiederum die Voraussetzung für eine solche Politik. Und was das Verhältnis Englands zu Deutschland und zur europäischen Wiederaufbauarbeit überhaupt anbelangt, so werden sich die dort maßgebenden Persönlichkeiten in diesen entscheidungsvollen Ostertagen ganz gewiß nicht über die hohe Verantwortung täuschen, die England ebenso wie einst für den KriegsauS- bruch und für die ganze schwere NachkriegSzett so auch jetzt wieder beim Aufbau des Friedens zukommt und der es sich durch keine allgemeine Redensarten, durch Drohungen oder vewutzt zur Schau getragene Gleichgültigkeit entziehen kann. Schließlich wissen die klugen und ihre Interessen ohne Schwanken vertretenden Leiter der amerikanischen Hochfinanz ans einwandfreierer Quelle, als es bte vielseitigen Kompromißberichte Parker Gilberts waren, wie Deutschlanbs wirkliche wirtschaftliche unb finan- fielle Lage beschaffen ist und wo auch für ben I riebfertlgften deutschen Verständigungs- und Erfüllungswillen im höchsten Interesse der Zn- kunft seines Landes eine klare Grenze gesetzt ist.
Wahrend so bas große ernste Spiel durch die anderen zu Ende gespielt wird, erblicken wir selbst durch bte verworrenen Maschen des Pariser Beratungsgesetzes in großen Umrissen ein unsere ganze Kraft beanspruchendes A r b e i 1 s- und Reformprogramm der nächsten Jahre. Der Landwirtschaft wird und mutz geholfen werden. Das ist keine Varteian- aelegenheit, sondern eine nationale Pflicht. Wir brauchen einschneidende Reformen in Verfassung und Verwaltung, im Finanzausgleich |
Zeppelins Triumphfahrt beendet
Negatives Gsterergebnis in Paris — Die Volkspartei nach Ostern am Scheideweg