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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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9lUlttltiet 71 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Sonntag, 24. Marz 1929

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

19. Jahrgang

Die neue Berusssteuer endgültig?

_ .. . >* Montag ZeppelinstartFehler in Württembergs wahlge setz Zuspitzung in China

Die Osterpause

Parlamentsnöte und die Partei der Jungen

Ein Anstern über China

~ Die M. d. R.s haben mit Ach und Krach noch rasch der schwindsüchtigen Rcichskasse den Rotetat bewilligt und sind dann nach den Ge- r5?J?n£e<tten Mephistos mit einem leichten Gas- fchwefelgeruch m die reichlich bemessenen Oster­ferien entschwunden. Und auch die M. d. L. ha-

wfcjtidM gerade mit einer wohlriechenden Lsterbotschaft verabschiedet, als sie die Gewer­besteuern auch den freien Berufen ailfhängten, En Angehönge, Rechtsanwälte, Aerzte, Schriftsteller doch nur zum geringen Teil mit Glucksgutern gesegnet sind. ES fragt sich, ob die Mehretnnahmen der Steucrtassen die Er- bltterung aufwiegen, die bei den Betroffenen

211 ft an der Politik und Staatsfreudigkeit nicht gerade erhöht haben dürfte. Noch nie­mals sahen jedenfalls die parlamentarischen Ostereier und -Häslein der Volksbeglücker so kläglich und unglaublich dürftig auS wie in diesem Notstandslenz und kaum jemals hatte das parlamentarische Niveau überhaupt einen größeren Tiefstand erreicht als zur Zeit der schwellenden Knospenfülle, des ersten Ler- chenschlags und immer mächtiger aufbrausender »irühlingssvmphonien des Unheiljahres 1929. Unb wenn die Regicrungs- und Steuererperi- mente Müller-Hilferdiug's wirklich biS zur gol­denen Mtaienzeit fortgesetzt werden und. dann unverhofft in Erfüllung gehen sollten, so-wäre diese Lösung weniger ihren bisher negativ aus­geschlagenen Führereigenschaften zu verdanken als vielmehr der Scheu vor der Verantwortung auch ihrer Gegenspieler in der Mitte und auf den Reichstagsflügeln zuzuschreiben.

Gottseidank ist die aufbegehrende Jugend und sind die gereifteren Elemente in allen La­gern keineswegs gewillt, sich mit diesem Zu­stand sterilen Greisentums und chaotischer Be- griffsverwirrung auf die Dauer abzufinden. Ueberall reckt sich unter vielsagenden Schlagworten (hoffentlich sind die alten Schläuche mit jung:m, glückspendendem Wein gefüllt) ein positiver Tatwille ans Licht wie die erlöste Urfraft in den Schollen der Erde: AIS »Front 1929", »Februarklub" und »volksnatio- nale Aktion" des jungdeutschen Ordens will eine gemeinsame Offensivfront aus Maras­mus und Mißwirtschaft der Parteihirarchten herausführen mit dem Ziel, einen Volksfiaat auf nationaler Grundlage zu errichten, der frei von Parteibindungen und wuchernder Jnter- essensucht der Wirtschafts- und Ständegruppen sich in den Dienst des Volkswohl stellen kann. Roch wird an dem neuen Gerüst gehämmert und gefeilt, wie auch gestern von Jundgo-Be- auftragten Kasseler Pressevertretern kundgetan wurde, ebenso wie man die Namen der heute schon zu der Bewegung stehenden politischen, und Wirtschaftsführer der Oeffentlichkeit erst preisgeben will (spätestens Mitte Juni), wenn die Führerschaft stark genug und sich über Weg und Ziel völlig einig ist.

Natürlich würde den Stürmern und Drän­gern nichts erwünschter sein und gelegener kom­men, als wenn die Wurstelei und Schlamperei in der Wilhelmstratze und am Platz der Repu­blik noch eine Weile fortginge, denn unter die­sem Wüstenhimmel würde ihr Weizen am schnellsten blüh» und die Ideen der FührerauS- lesr durch regionalen Aufbau der Wahlkreise könnten auch die breiten Massen befruchten. Selber ist es auch den Eingeweihten unter den Neuerern dis jetzt ein Buch mit sieben Siegeln, in welcher legalen Form man diesen Aufbau der Reichsspitze aus den .Nachbarschaftskrei- sen", den übergeordneten Kurwahlen biS zum »Reickskapitel" hinauf verwirklichen will, mit welchen Rechten die »Kammern" die einzel­nen Berufsschichten ausstatten, welche toeiter« reichenden Befugnisse dem obersten ReichShaupt anvertraut werden fallen. Der heute schon fast populäre Diktaturspuk soll nicht zitiert, der Weg der Gewalt gemieden werden. Bleibt also nur der »trockene Staatsstreich" einer Verfassungs­änderung an Haupt und Gliedern, natürlich auf Grund der Zweidrittelmehrheit? BiS da­hin könnte aber noch viel Wasser rhein- und fuldaabwärts fließen. Bis dahin haben sich vielleicht auch die Veteranen von Weimar be­sonnen und fangen den Stoß durch die von allen Einsichtigen unablässig erstrebten und seit lange angebahnten Wahl- Verfassungs- und Parlamentsreformen vorzeitig auf. Da ja keine Umwälzung sondern eine friedliche Evolution den Zukunftsstaat der Neuerer herbeiführen soll, weshalb legen die bereits erprobten und bewährten Parlamentsbefliffenen nicht mit Hand ans Werk? Weshalb lassen sie sich die Zungen über den Kopf wachsen, die mit den

Vertrauensfrage gestellt. Dir Sammer sprach stch mit 326 gegen 265 Stimmen für die Forde­rung der Regierung aus.

Dr. Menzel ins Ministerium berufen

Magdeburg, 23. März. (Privattelegramm.' Der Reichspräsident hat den durch seine Arbei ten auf dem Gebiete der Polizeireform bekann­ten Polizeipräfidenten Dr. Menzel-Magdeburg zum Ministerialdirektor im Innenministerium ernannt. De. Menzel kam im September 23 nach Magdeburg als Vretreter und wurde im August 1925 selbst Polizeipräsident.

Dir Generäle treiben wieder zum Bürger krieg. Unruhen und Munitionstransporte.

London, 23. März. (Eigener Drahtbericht ) Presseberichten zufolge nehmen die Besorgnisse wegen eines neuen Bürgerkrieges in China so­wie wegen der Lage der Ausländer in den Jangtsee-Staaten zu. Sieben ausländische Kriegsschiffe befanden stch jetzt in Nanking, darunter zwei britische und zwei amerikanische. Anscheinend habe man wenig Vertrauen zu der Fähigkeit der Nankingregierung, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Kommu- nisten nützen die Lage aus. Zahlreiche Verhas- hingen wurden bereits in Peking und anderen Städten vorgenommen. Auch in Nanking kam eS zu Unruhen. Große Munitions- fenbungen gehen den Jangtsec hinauf. Ran- fing verfügt über 80 000 Mann und Kwangst Über 70 000.

London, 23. März. (Eig. Drahtbericht.) @ht Korrespondent schreibt zu den Vorgängen in China, es sei bemerkenswert, daß die linke Minorität bisher noch keine Versuche gemacht habe, sich Geltung zu verschaffen. Das Ver­trauens-Votum für Tschtangkaischek sei ohne jede Aussprache angenommen worden. Da aber einige der führenden Männer aus bet Partei ausgeschlossen word-'n fei»tt v'K bet Einfluß des linken Flügels in dem neuen

Zentral-Ausschuß-Komitee erheblich beschränkt worden sei, feiert die Widersprüche im jetzigen Kongreß noch schärfer zutage getreten

London, 23. März. Nach einer Uebersicht hat die Regierung während des Bestehens des derzeitigen Parlaments insgesamt fünfzehn Sitze verloren. Davon hat die Arbeiterpartei zwölf Sitze gewonnen, die übrigen drei Sitze fielen den "iberalen zu.

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$tng< Rücktritt ohne Folgen

Nanking, 23. März. (Kabeltelegramm.) In chinesischen Kreisen wird erklärt, dem Rücktritt Fengjustangs als Kriegsminister komme keine politische Bedeutung zu, da er seinen Stabsche als Nachfolger empfohlen habe. Auch habe er in einem Telegramm erklärt, er stehe zu den Beschlüssen der Demobilisierungskonfereitz und habe daher das Hauptguartier seiner Armee aufgelöst.

London, 23. März. (Eigene Drahtmeldung.) Zwischen den Nanking- und Kwangsi-Truppen ist es nach Berichten aus Peking zu Zusammen­stößen gekommen. Die Gesamtlage gilt als ernst. Das mongolische Gebiet, nordwestlich von Kal- aan hat seine Unabhängigkeit erklärt. Die Hal- tung der Truppen m Peking gilt als zweifelhaft.

Polen will Kolonialmacht werden

... und erhebt Ansprüche aus deutsche Kolonien.

Warschau, 23. März. (Eigener Drahtbericht.) Ein regierungsfreundliches Blatt kurbelt die polnische Kolonialpropaganda an: Polen habe ein gewisses Recht" auf einen Teil der ehe­maligen deutschen Kolonien und bei der für 1931 in Aussicht genommenen Revision der Kolonialmandate müsse auch Polen ein Recht der Mitbestimmung haben. Polen könne einen Teil der deutschen Kolonien alsNach­laß des Deutschen Reiches" fordern, denn diese Kolonien seien erworben worden, als Posen, Pommerellen und Ostoberschlesien noch Teile des Deutschen Reiches bildeten, sodaß siein gleicher Weise Eigentum der dortigen Bevölkerung sind, wie der Preußen und Bayern." (!) Ta Polen auch bei den Repara­tionen, der Verteilung der Flotte ufw. benach­teiligt worden fei, so steigere sich die polnische Forderung auf 10 Prozent der deutschen Kolonien, die vom Völkerbünde an Polen ge­geben werden müßten.

Mißstimmung Im Offizierskorps

Warschau, 23. März. (Privat-Jnformation) Dos polnische Kriegsmintsterium hat neuer­dings etwa 3000 Offiziere vom Major bis zum Obersten in den Ruhestand versetzt. Ferner steht eine ähnliche Maßnahme in Bezug au etwa die doppelte Zahl von Hauptleuten und Oberleutnants bevor. Ein Blatt findet es befremdend, daß die kaltgestellten Offiziere einer »Prüfung ihres Gesundheitszustandes" unterworfen werden, die tatsächlich nur ein mit allerlei Schikanen ausgestattetes Examen darstelle, bei welchem die Prüflinge durchfallen müßten. Diese Prüfung solle nur den Vor­wand für eine Entlassung geben. Das Blatt behauptet, daß einem zur »Absägung" vorge­merkten Offizier eine unbeantwortbare Frage vorgelegt und dann »Gedächtnisschwäche" bei ihm festgestellt wurde, was zur Erbitterung im Offizterkorps führte. Die Plötzliche »fürch­terliche Musterung" im Offizierkorps fall« zur Entfernung derjenigen Elemente führen, die dem Pilsudski-Lager unbequem sind.

Reißende Tornados über 11.0.

Neue Opfer im Hochwaffergebiet.

Dreißig »erst abgedeckt.

örte Häuser. Kirche und Schule

Merillton, 23. März. (Durch Funkspruch.) Bei einem Tornado wurden zwei Reger getötet und zwanzig schwer verletzt.

Rewyork, 23. März. (Funkspruch.) Die Orte Merillton und Maxwelltown in Alabama wür­ben von einem Tornado verwüstet, der in Merillton über dreißig Gebäude zerstörte. In Maxwelltown wurde die Kirche zerstört und ihre Trümmer zum Teil eine halbe Meile weit weggetragen.

Wilson (Nord-Karolina), 23. März. (Durch Funkspruch.j Der Tornado, der Nord-Karolina

und die benachbarten Staaten heimgesuchl hat, richtete große Verheerungen auf einem fünfzig Kilometer weitem Geländestreifen an. Viele Farmhäuser sind zerstört. Die Telephonverbin­dungen sind unterbrochen und die Äutoomni- buslinien zum großen Teil lahmgelegt, doch kamen keine Menschen zu Schaden. Im Staate Georgia wurde eine Schule während des Unterrichts abgebed t und zerstört, di« Schulkinder konnten jedoch rechtzeitig in Sicher­heit gebracht werden. In der Nähe von Easton- Ville wurden Gebäude zerstört und fünf Perso­nen verletzt.

abgeklärten Grauköpfen doch an einem Strange ziehen? Die Zeit zum Ueberlegen und Hinhalten ist jedenfalls vorbei. Auch die Jugend will end­lich einmal Taten sehn. F. R.

Volncarss Rettungsanker: Vertrauensfrage

Paris, 23. März. (Eigene Drahtmeldung.) Die Kammer hat in einer Nachtsitzung bis nach Mitternacht die Rachtragskreditvorlage für 1928 noch nicht verabschieden können. Fortsetzung heute nachmittag. Die Regierung hatte u. a. die Ausscheidung eines Artikels verlangt, der steuer- liche Erleichterungen für den Erwerb von Grundstücken vorsah unb für ihren Antrag die

Montag Abflng

Der Zeppelin zur Mittelmeerfahrt bereit.

Koch unb Guerarb fliegen mit.

München, 23. März. (Privattelegramm.) . Wie aus Friedrichshafen bekannt wirb, ist der Aufstieg bes LuftschiffesGraf Zeppelin" für bie frühen Morgenstunden beS kommenden Montages in Aussicht genommen. Die Fahrt- route geht zunächst von Friedrichshafen aus nach dem Westen. Die Einsahrtsbebingungen nach Frankreich waren ursprünglich erschwert, sind aber jetzt geregelt, so baß ber Weg über Basel frei ist. Bei ber Rückreise wird auch Wien unb zwar voraussichtlich zwischen Mitt- woch unb Freitag nächster Woche, passiert wer­den. Anstelle bet preußischen Ministerpräsiden­ten Dr. Braun fährt der frühere Reichsminister Dr. von Guerarb mit. Autzerbem nehmen an ber Fahrt noch teil Reichsminister K o ch-Weser unb Abgeorbneter Joos.

Der Stppelinffug über Rom und Trieft

Rom, 23. März. Rach amtlicher Mitteilung wird Graf Zeppelin auf seinem Mittelmeerflug Italien von Marseille her bei den Meerengen von Bonifacio unb Messina über Rom unb Neapel in ber Richtung auf bie Insel Kreta überfliegen unb auf betn Rückflug entlang bet Ostküste bet Adria bei Triest in ber Ricktuna auf Laivach. Wahrscheinlich werben unterwegs Postsäcke abgeworfen werben.

Die freien Berufe hoffen noch

Verhindert das Reich die Gewerbesteuer?

Berlin, 23. März. (Eigener Informations­dienst.) Die gestern beschlossene Steuerbelastung für die freien Berufe beträgt schon bei einem Einkommen von sechshundert Mark in Berlin 213 Mark. Infolgedessen geht das Bestreben aller freien Berufe dahin, das Zustandekom­men des vom Landtag am Freitag beschlosse­nen Gesetzes nach Möglichkeit noch zu ver­hindern. Falls der preußische Staatsrat heute zustimmt, bleibt nur noch die Hoffnung auf das

Reich, das bie Inkraftsetzung der Gewerbe­steuernovelle für 1929 vorläufig verhindern könnte. Stimmt der Staatsrat aber dem Land, tagsbeschluß nicht zu, dann mutz das Gesetz an das Parlament zurückgehen und müßte dann hier von einer qualifizierten Mehr­heit verabschiedet werden, um Gültigkeit zu erlangen. Es verlautet allerdings, daß man in preußischen Regierungskreisen für diesen Fall die Gewerbesteuernovelle im Verord­nungswege, mit Hilfe des ständigen LandtagS- ausschusses, in Kraft setzen will.

(Siehe auch Depefcpen 2. Seite.)

Ein ungültiges Wahlgesetz

Der Staatsgerichtshof gegen Württemberg.

Leipzig, 23. März. (Privattelegramm.) In ber Klage ber Volksrecktspartei und der Nationalsozialisten gegen das Land Württem­berg auf Feststellung der VerfassungSwidrig- teit des Artikels 20' Absatz 2 deS Landtags- Wahlgesetze- für Württemberg hat der Siaatz- gerichtshof entschieden:

1. Artikel 20, Absatz 2 des «Airttembergi- schon LandtagswahlgesetzeS vom 4. April 1924 verstößt gegen die Reichsversassung.

2. Die übrigen Anträge ber Parteien wer­den abgewiesen. Ter betreffende Artikel be- stimmt, daß eine WäUervereinigung unbe­rücksichtigt bleibt, deren Vorschlagslisten nicht mindestens in einem Wahlbezirk ein Achtzigstel der int Ganzen abgegebenen gül­tigen Stimmen (Wählerzahlen) erreichten.

Eingreifen Amerikas in Mexiko?

Natürlich nur zum Schutze feinet Bürget ...

London, 23. März. Nach einer Meldung auf Washington hat Staatssekretär Kellogg heute die Möglichkeit einet amerikanischen Interven­tion in Mexiko angedeutet, indem er erklärte, Amerika sei durchaus berechtigt, bie Gefähr­dung von Leben unb Eigentum amerikani« scher Bürger burch Geschoßeinschläge auf amerikanischem Gebiet zu verhindern und sie ei vollauf bereit, die Schritte, die sich als nötig erweisen sollten, zu unternehmen. Die amerika- nischen Grenzkommandeure find in diesem Sinne instruiert worden.