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Sonnabend, M. März 1989.

Kaffel« Sreuefte Nachricht«»

Nr. 64. 19. Jahrgang.

Eine verlorene Revolution

MexlkoS Regierung stärker als die Aufständischen.

Entscheidungskampf- i in Mexiko.

ap

mpico

.Crux

grundbesttzer,

A/

--weiter.

Seltsame Duelle

A tbewährfe

schen ist strate­gisch zwar noch

Minister Cal­les, dem frühe­ren Präsidenten der Republik, be-

bellierenden Ge­nerale, zumeist selbst Groß-

on

Sensation gilt.

Zur Sensation sind wir denn auch geworden, Mrs. Balberton und ich, die wir als erste Frau- en in Aegypten an solcher Ministersahrt teil­

wohl: Lebend wird diesen Platz keiner verlas­send Denn der Ucberlebende wird im nächsten Moment durch Hentershand sterben. Das ist mein unabänderliches Urteil, und fein Voll-

ordentlich originell und hübsch mit Orangen-, Citronen und Granatäpfelzweigen geschmückt, in Kaha zeigten Beduinen auf reich geschmückten, prachtvollen Araberpferden Reiterkunststückchen, und in Kafr el Abed spricht ein sehr begeisterter Effendt in Smoking, Chrysantheme im Knops- loch, Fez auf dem Kopf, eine selbst verfaßte ara- bische Rede in poetisch gebundener Form.

gierungsarmee wird vomKriegs-

Und von einem Balkon klingt es sogar in mehr begeistertem als tadellosem italienisch: EvivalaMadama! Und wenn wir stehen bleiben, drängen sie sich um uns, lachen uns an, heben ihre Kinder hoch zu uns, schwätzen so ei­frig durcheinander und auf uns ein, als könn­ten wir sie verstehen. Sie sagen Wohl, wie selt­sam sie das finden und wie sehr sie uns darum beneiden, daß wir, Frauen, mit dabet sein dür­fen, «nverschleiert, wie selbstverständlich.

Wie wenig selbstverständlich es im Grunde ist, dafür ist die Tatsache bezeichnend, daß wir beide, Journalistinnen und im Range natürlich keineswegs dazu berechtigt, nur deshalb, weil wir Frauen, die einzigen Frauen waren, in dem großen Festzelt in Benha, der Provinz­hauptstadt, wo das Festmahl an langen Tafeln für über tausend Menschen serviert wurde, an die Haupttafel, direkt neben die Minister ge­beten und von den Exzellenzen dann eingeladen wurden, mit ihnen im Salonwagen des für die Rückfahrt bereitgestellten Extrazuges Platz zu nehmen. Das war liebenswürdige Höflichkeit, Auszeichnung! Und doch mußte ich, da uns im Luxusabtetl Kaffee serviert wurde und feder seine Zufriedenheit über die gelungene Provinz- fahrt ausdrückte, an die armen dunklen Frauen an den Straßen denken, an ihrYahia et sitt" und die mir nur zu wohl bekannte Tatsache, daß theoretisch und praktisch die Frau im modernen I Aegypten noch immer so gut tote rechtlos ist.

fehligt. Die Lage der Ausständi-

Neue aparte Modelle

Zdtod/V»-

Und überall an den Straßen die jubelnde Menge: Yahia el Malek! Es lebe der König! Yahia Mohammed Mahmud, der gütige Mi- nister, der Reformator! Daztotfchen immer wie- derYahia el sttt",Schuf el sttt", Seht die Frau! Hoch die Frau" von den Gruppen dun- kelhäuttger Frauen, die in ihren langen, flat- ternben, schwarzen Gewändern mit ihrem bun­ten Glasperl-, bisweilen aber auch Gold- und Silberschmuck, ihren Rasen- und Ohrenringen und nicht selten wunderlichen Tätowierungen malerisch genug aussehen. Sie strecken uns ihre hennagefärbten Handflächen freudig entgegen und lassen in halbgeöffnetem Mund die Zunge zum grellen Freudentriller hin- und yer-

Gefolge durch grelle Pfeifenstgnale -inkündigend. Als erstes kommt des Auto der Filmoperateure, Sann eines gefüllt mit Detektiven und Polizei, . . . .dann nichts und dann der geschlossene Wa- verfechten bie gen bes Ministers, bahinter fünfzig, sechzig

Interessen bes weitere.

Grotzgrund- Was gibt es da nicht zu schauen! Neugierig b esitz es und Gängen sich auch die Frauen herbei: Drinnen

einer Militär- öe[f, das keine dieser Frauen betreten darf,

Clique gegenüber mtrb nach der Begrüßungsansprache Kaffee und die hinter der Likör, werden Bonbons, Früchte und schwere > ----..... * ,Jt\ der Mi-

zieher steht dort bereit."

Dabei beutete er auf seinen herkulischen ^Begleiter, bei ffinen Mantel abwars und sich den erstarrten Duell-Lustigen im roten Ge­wände des Hertters mit blitzendem Schwer» zeigte. Die ®egnei standen unbeweglich und starrten bald einander, bald den grinsenden Henker an. Sie überlegten eine Weile und kamen dann zu dem Entschluß, daß es doch ehrenvoller fei, sich zu versöhnen, als schmach­voll durch Henkershand zu enden. Sie um» armten sich vor des Königs Augen und kehr­ten als gute Freunde zur Stadt zurück.

Auch Peter der Große bedrohto jeden Du­ellanten mit dem Galgen. General Saß und Fürst Dolgorukij, die einander beleidigt hat- ten, sanden einen sinnreichen Ausweg. Sie begaben sich aus die Wälle der gerade bela­gerten Staat, mit der Verabredung, dort so lange stehen zu bleiben bis der eine getötet würde. Tie Kugeln sausten ihnen um bie Köpfe, ©rannten krepierten in nächster Nähe. Die beiden Männer aber, die sich mit wüten­den Blicken maßen, blieben lange Zeit unver-

T, von AMERIKA

Daß eine Frau umjubelt und gefeiert wird, i Nur deshalb, weil sie als Frau, an einer ofsi- i zielten Autofahrt teilntmmt, als Frau, mit j Männern zusammen im selben Wagen, am sel- i den Tisch sitzt---das mutet wohl drüben, .

tn Europa, recht seltsam an.

Yahia el sttt! Es lebe die Frau! So riesen sie, die dunkelhäutigen ägyptischen Frauen an der von Wimpeln und Guirlanden überslatter- ten Straße, riefen sie von den Balkonen ihrer Häuser und den flachen gerümpelbedeckten Dä­chern ihrer Hütten, diese ägyptischen Frauen, die selbst so schmutzig und abgearbeitet, so unter­drückt und rechtlos sind. Neu und seltsam war es ihnen, daß da eine Frau, wie sie im of­fenen Wagen im Gefolge des Ministers an ihnen vorbeifuhr, teilhatte an dem Fest der Männer. Vielleicht schien eS ihnen hoffnungs­gebend, vielleicht befriedigte es eine unpersön­liche Eitelkeit? Yahia el sttt! Eviva la Ma- dama! Obwohl nun diese Hochrufe mir selber galten und Bescheidenheit darüber Stillschwei­gen gebieten würde, ist doch dasweil" dieser Begeisterung so typisch für die Stellung der Frau hier im Lande, so interessant in seinem Wie" und hat mit Persönlichem so absolut nichts zu schaffen, daß ich es wohl wagen darf, davon zu erzählen.

Mohammed Mahmud Pascha, augenblicklich der Machthaber in Aegypten, und die Minister seines neuen, parlamentslosen Regimes machen bisweilen Jnspektions- und Propagandafahrten durch die ägypxischen Provinzen. Das ist eine Neueinführung! Das Neueste aber ist, daß es vor kurzem zum erstenmal auch Damen, Jour­nalistinnen, gestattet wurde, im offiziellen Ge­folge die Reise mitzumachen, an den Empsängen, Besichtigung und Festlichkeiten teilzunehmen. Uns Europäern scheint das nun weiter nichts Besonderes. Welches bedeutsame Bekenntnis zur Moderne diese Tatsache aber hier bedeutet, das wird einem erst klar, wenn man sich berge» genwärttgt, daß zum Beispiel auch in recht euro- päisterten und feinen Familien Gäste, selbst wenn Damen darunter sind, nur unter Aus­schluß der Damen des Hauses empfangen wer­den, mir selbst ist es bei befreundeten ägyp­tischen Familien Passtert, daß ich, zum Mittag» mahl geladen, nur mit den männlichen Fami­lienmitgliedern zu Tische saß!--daß in den

Theatern noch immer die vorhangverhüllten Haremslogen in täglichem Gebrauch stehen, und daß eine Fran als Teilnehmerin an offiziellen Festen oder Empsängen unter Aegyptein als

schtt, bis schließlich eine Kanonenkugel dem Fürsten den Kopf vom Rumpfe ritz.

Ans neuerer Zeit berichtet Kapitän Mar« ryat, der bekannte Autor zahlreicher Seeroma- ne, einen drolligen Vorfall: Drei junge See- o {feiere gerieten in Streit und beschlossen, sich zu buettierat, sobald sie an Land kommen würden. Bald darauf legte das Schiff an einer Insel an, jedoch nur zu ganz kurzem Aufenthalte, jo daß es unmöglich war, in die­ser Zeit drei Duelle auszusechlen. Die Geg­ner verfielen nun aus ein sinnreiches Mittel. Sie stellten sich im Dreieck aus.Der Reihe nach sollte einer aus den anderen schießen, also der erste auf den zweiten, der zweite auf den drit­ten und dieser wieder auf den ersten. Wäh­rend nun der erste zielte, räsonnierte er fol­gendermaßen: Wenn ich Nummer 2 erschieße, so kann Nummer 3 auf mich schießen und mich töten. Lasse ich ihn aber leben, so tötet er vielleicht Nummer 3 und ich bin frei! Er schoß also in die Lust. Nun kam die Reche an Nummer 2, der ähnlich dachte: Töte ich 3 so kann er nicht mehr 1 töten, dieser müßte dann wieder ans mich schießen. Ich werde also da­neben zielen! Ganz genau so gestaltete sich der Gedankengang bei Nummer 3. Auch er schoß in die Lust. Nachdem sie nochmals die Komödie wiederholt hatten, umarmten sie sich und kehrten als Freunde auf das Schiff zu­rück. Willy Reese.

Chef des Pressebüros, ein gewandter und lie­benswürdiger Syrier, steigt zu mir ein, macht während der Reise die Honneurs, erklärt, über­setzt, kommentiert und--gebraucht in ritter­

lichem Dienst seine Fäuste. Ja, seine Fäuste! Ich hatte es ihm am Vortag nicht geglaubt, was er mir erzählte, nun lernte ich es verstehen! So lange wir bie reich geschmückten Provinz. Straßen entlang fuhren, durch kleine Dörfer, an spallerbildenber, jubelnder Menge, Musikkapel­len und festlich rein gekleideter Schuljugend vor­bei, so lange ging alles gut. Sobald wir aber einmal in einer großen Ortschaft vor einem der zahlreich an unserem Weg ausgestellten Em- psangszelte Halt machten, inmitten einer tau» sendköpslgen--und nicht immer festlich rein

gewaschenen! Menge, bann ging der Spek­takel los.

Kaurn war der Minister aus seinem Auto ge­stiegen und honoratiorenbegrützt über blumen­bestreute Teppiche zu seinem goldenen Thron­sessel In der Mitte des Zeltes geschritten, so durchbrach im Uederschwnll ihrer Begeisterung die Menge von allen Seiten dir Polizeikordons, stürzte, purzelte, drängte in das Zelt. Jeder wollte hören, jeder wollte sehen, teilnehmen an der Pracht des Augenblickes. Und ehe man von

einem schweren Konflikt mit der gegenwärtigen I ägyptische Süßigkeiten herumgereicht, mexikanischen Regierung befinden. Die Hoff- schüttelt ein paar Dorf-Notabeln die Hän- nnngen der Aufständischen haben sich jedoch!^ ban heißt e5 wieder einsteigen, weiter! Im nicht erfüllt. Sie fanden zwar die Unter- nächsten Ort mutz eine Schule eingeweihi, im stützung einzelner Newyorker Finanzleute, die übernächsten ein Spital besichtigt werden. Da» Hoover-Regierung jedoch betrachet bie Segen- Mft<hm ^ich in ihren GutshSusern bie verschie- M/Ä e° ?ien «r Jn e°rnn n°aI= ^nen angesehenen unb oft politisch sehr ein- *e.s ^ls die elnz i g e Gr uppie r u n g, c^tzrelchen alt-ansässigen, vornehmen Familien die fähig ist, im vom jahrzehntelangem Partei- besuchen. Man steigt aus, betritt bie habet auf0ewu6Iten Lande Ordnung zu schaffenISalons in denen überall QnhHnfa r?iibfi*Per^?b°n^On bCS amerikanischen die gleichen für diesen Tag ihrer Schutzhüllen Kapitals zu sichern. | entkleideten Sammetmöbel stehen, die gleichen

schönen, weichen Teppiche liegen, der gleiche Kaffee, dieselben Zigaretten geboten werden, wechselt hier und da ein paar Worte, steht auf

Eines der Festzelte, in El ®lfa, einer j ------.------> - r ,,,

©egend, bie. reiche Obstkulturen besitzt, ist außer-'Aegypten noch immer so gut tote rechtlos ist.

Im mexikani­schen Aufstanb scheint bie Ent­scheidungs­schlacht bevcrzu- stehen. Die

Hauptträfte der Aufständischen stehen unter

Führung des General Esco- bar beim Ei­senbahnknoten

Torreon; mit ihnen hat sich bie Ostarmee der Aufständischen vereinigt. Die Westarmee der

Aufständischen marschiert unter General Manzo entlang der Kü­ste des Stillen Ozeans auf die Großstadt Gua­dalajara. Die Hauptbasts der Regierungstrup­pen befindet sich

günstig, politisch _________ ---------- . .

dagegen sehr schrillen Freudetriller aus, ehe noch auf Motor­schwach. Die re- rädern die Polizisten heranrasen, Minister und

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feinem Auto ins Zelt kommen konnte oder später, hinter dem Minister wieder heraus, hatte man gewaltig Hände unb Füße zu gebrauchen.

Man stelle sich nur vor: bas ägyptische Flach- lanb, Baumwollkulturen, Zuckerrohrfelber, ka- nalburchzogen, palmenüberschattet, dazwischen! I kleine armselige Dörfer aus Lehm unb Staub,

»ttenbabnkno. Menschen, die vielleicht nie über die Grenze ihrer tenvuittt " Ira- Provinz hinausgekommen waren, Menschen von vuato wo sich denen ein hoher Prozentsatz noch Analphabeten die Bahnen aus I und, Naturkinder im guten und im schlechten allen Frontab- Sinn des Wortes: Dann kommt einmal ein schnitten kreu- Minister! Die Dorfältesten bereiten aus Tep- ren Die Re- Pichen ein Riesenzelt, einer von ihnen lernt eine

- 'große Rede auswendig, bie Dorfjugend mutz,

soweit sie eine Schule überhaupt besucht, tage­lang das Spalierstehen oder Hochrufen üben unb zur Feier selbst rein gewaschen erscheinen, bie Strotzen werben geschmückt, stundenlang vor Ankunft des Ministers schon ist alles in hellster Aufregung. Aus den Dächern drängen sich die Frauen der Vornehmen, die Frauen aus dem Volke stellen sich ans die o___ n_____________

Hüttenbächer ober gruppenweise an bie Stta- schnellen: Yahia el sttt! I ßenecken, stoßen probeweise schon lange ihre ,

WkM eine M lot» WM reift

Von Dr. Lotte Gärtner, Kairo.

nahmen. Für unS beide würbe mehr als für) unsere männlichen Kollegen, bie Aehnliches mit» zumachen unb zu sehen schon Gelegenheit gehabt jotten, biefe Reise mit ihren Empfängen unb Zeremonien, eine Handvoll Europäer in tau-, . . _

^nbzähliger ägyptischer Volksmasse, zum Er- Gustav Aböls und bet Henker,

ebnis, gab mehr Gelegenheit einen Blick in I arsnTt nnn batte bie Du-

Volksl'eben unb «olkscharakter, in bie Ä Emstbaini

Politik unb ihre spezielle Mechanik zu tun als I .< Offiziere ihnen eine Ausnahme vom sonst monatelanger Aufenthalt im Lanb. Duellaesen »i? aeitatten- sie hätten einander

Am Mldan El Azhar - amblühenden I DudlgeftS ju gatten, ]te_ gatten dlatz" sr^b^di-"-twabfittif^ durch Blut gesühnt werden könnten. Der-

Winlertages gegen acht Uhr früh die etwa sunsd^ bemühte sich vergebens, bie Gegner zu Zlg Aulos bet Teilnehmet nn bet .»tinifteTfGgTt. Hprfo'hnen actb et feine (SftntoiUkruna

Ofsizi-ll- P-rsönlichkeiten HÄÄS «WTfS S

tretet, Polizei, bie reichen Gutsbesitzer aus der -infinden würde Als di« Offi-

zu bereisenden Provinz, bie tn Privat» $ur anberaumien Zeit auf dem Platze toagen gekommen waren, nm dir Minister feier ebenen, sanden sie den König bereits an- llch zu geleiten. wesend und an seiner ©eit« einen riesenhaft

andere, malerische Gestalten in langen, faltigen Ubauten Mann, der in einen langen, grauen Gallblhen und Kaftanen, den Fez.oder Turban Mantel gehüllt war. Die Feinde machten sich auf dem Kopf, viele einen Wollschal winterlich $U(n Kampfe aus Leben und Tod bereit. Gu- nm den Kopf gettückelt, darum die gaffende Adolf ermahnte sie nochmals, sich zu der- Menge zerlumpte Gassenjungem Schnick chnack- ü fJ klärten jedoch einstimmig, daß verkaufet unb die obligaten Schuhputzer! Die ft der Tod sie versöhnen könne.

TeUnehmer mustern uns alle mehr oder minder ' mn flUt meine

ÄS' Ä »SS ffÄwöi **

Dann kommt daS Auto der Minister, der

Der Berg.

Hinter Bozen liegt ein Berg.

Mit einem Restaurant.

Dort kostet ein Schnitzel dreißig Lire.

»Dreißig Lire?" bleibt dem Gast der Bissen im Munde stecken.

»Wir liegen doch viertausend Meter hoch."

»Das ist ja nickt wahr. Hier in Bädecket steht, daß dieser Berg nur zweitausend Meter Höhe hat."

»Das war vielleicht vor dem Kriege. Sie haben doch den alten Bädecket."

Peter Prior.

Wir verweis«» an dieser Stelle nochmals auf den heute abend stattfindenden bochinteressanten Strien« und Balladenabend des bekannten Batttons Wer­ner Wuthinor bin. Wie wir hören, ist die Kar­tennachfrage erfreulicherweise lehr rege. Näheres ist auch aus der heutigen Anzeige und de« Plakaten ersichtlich.

gegentoärttg am

Bundesregierung stehende, kürzlich von Calles gegründete nattonalrevolutionäre Pattei. Die bevorstehenden Prästdentschaftswahlen werden allem Anschein nach, dieser Partei, deren Losun» gen soziale Reformen und Landaufteilung sind, ven Sieg bttngen unb dies sollte durch den gegenrevolutionären Aufstand vereitelt werden. Die revoltierenden Generale rechneten außen­politisch mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika, innerpolitisch mit der Unterstützung der katholischen Priesterschaft und deren Anhänger, welche sich bekanntlich in

- hm------X

MM Var Auf Stands - gebiet. .

^ähnen5.en~ ~\Pre(kgeographie N? 25]

Kassel, Obere Könlgstraße 30