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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Stammet 51 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Freitag, 1. März 1929

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 19. Jahrgang

Das nächste Völkerringen in Gens

Paris nennt schon -ie Ln-ziffern. Temperatursturz in rnitteleuropa

Schacht bietet anderthalb Milliarden

Blick «ach Ssten

Das Sowjetreich unb unser Handel.

Au welchem Land soll Deutschland seine Reparationstribute verdienen, wenn auch noch die Sachlieserungen abgelehnt werden? Es ist auf die Dauber gar nicht anders möglich, als daß Rußland in den Reparationsplan mit einbezogen wird. Es sitzt in Paris nicht mit am Verhandlungstisch. Sein Heißhunger nach Waren ist aber groß und mutz auf dem nor­malen Wege des Warenaustausches gestillt werden. Hinderlich sind nur politische Beden­ken England sucht Rußland einzukreisen, gar zu gern möchte es Deutschland in den Ring mit einbeziehen. In Deutschland selbst besteht in weiten Kreisen Sympathie für die Westorien- lierung. Manche industrielle und finanzielle Kreise trauen dem

Geschäft mit Rußland nichts Gutes zu und fürchten den Bolschewismus im eigenen Lande, weshalb sie auch die Einreise Trotzkis aufs schärfste ablehnen. Anders freilich schätzt Direktor Krämer vom Reichsverband der deut­schen Industrie die Lage ein. Im Hinblick auf die heillose Zersplitterung des deutschen Kom­munismus steht er in ihm keine ernsthafte Ge­fahr mehr. Und auch England und Frankreich können es uns nach seiner Meinung nicht übel nehmen, daß wir die Mittel zur Reparations- schuldtilgung da verdienen, wo sie in absehba­rer Zeit allein verdient werden können. Wenn die Amerikaner Geld in die russische Wirtschaft stecken, so kommt das indirekt auch wieder dem deutschen Lieferanten, dem deutschen Unterneh­mer und dem deutschen Ingenieur zugute. Deutschland hat nun einmal den Vorteil der nachbarlichen Lage und der bequemen Verbin­dung. Will man nicht die Politik der Aus­hungerung gegen den Bolschewismus noch fah- « oder womöglich jahrzehntelang durchfüh. reit, dann bleibt gar nichts anderes übrig, als ein Zusammenwirken aller Kulturstaaien beim russischen Wiederaufbau. Diese Entschei­dung mutz allerdings im Zusammenhang mit der Reparatwnsfrage fallen. Man kann

Mtt dieser enormen Jahreszahlung sind die Gläubiger nicht zufrieden und verlangen daS Doppelle.

Parts, 28. Februar. (Eig. Drahtbericht.) Einige Blatter wollen bereits über die von Deutschland angebotenen Reparationssummen unterrichtet sein. Ein Blatt schreibt zur ge­planten Einteilung der Reparationszahlungen m geschützte, ungeschützte und Sachlieserungen Durch diese elastisA Gestaltung kann in das Statut der Betrag der verschiedenen Zah­lungskategorien leichter eingefügt werden. Selbstverständlich suchen die Delegierten der Alliierten von Dr. Schacht die höchstmög­lichste Summe für die ungeschützten Zah­lungen zu erreichen. Rur die feste, von jeder Kontrolle befreite Annuität wird Gegenstand einer Kreditoperation werden können, kommer- zialisterbar sein und Kapital darstellen. Aber gerade in diesem Punkte zeigen die deutschen Delegierten den größten Widerstand. Als Gesamtziffer für sämtliche Zahlungskate- gorten hat Dr. Schacht eine Summe durchblik- len lassen, die zwischen der Hälfte und dem Drittel dessen liegt, was die Alliierten fordern. Mu anderen Worten, die Pläne Schachts be­wegen sich in bei Höhe von VA Milliarden Goldnwrk, während die von den Alliierten gewünschte Summe 3 Milliarden Goldmark übersteigt. Der Abstand wird in voller Schär­fe erst bann hervortreten, wenn man entschlos­sen an die Beratung der Ziffern gehen wird. Für den Augenblick diskutiert man die Art der Verteilung der Annuitäten auf die drei Kategorien. In den Kreisen der Regierung ist man weiter hoffnungsvoll. Ein anderes Blatt meint, daß die ersten von den Schuld­nern den Gläubigen genannten Summen nicht sehr ermutigend gewesen feien. Das erste An­gebot der Deutschen sei kaum eine Milliarde Goldmark gewesen. Die Gesamtrechnung der

Alliierten habe sich aber auf &/. Milliarden int Jahre belaufen. Vielleicht habe Dr. Schacht geglaubt, es sei besser, das Minimum so ge­

ring wie möglich anzugeben, damit die mitt­lere 3 i f f e r, auf die man sich schließlich eini­gen werde (?) so vorteilhaft wie möglich für Deutschland sei.

* * *

Vorschau auf Genf

Kommende Manöver gegen die Minderheiten.

London, 28. Februar. (Eigener Drahtbe­richt.) Die bevorstehenden Minderheiten-Ver- handlungen im Völkerbund bezeichnet ein diplo­matischer Korrespondent als bedeutsam. Die Minderheitenfrage stellt den ernstesten Grund für die Spannung in Europa und die Gefähr­dung des Friedens bar. Es besteht die Gefahr, daß gewisse Stellen, die den gegenwärtigen status quo aufrecht erhalten wollen, den Ver­such machen werden, die ganze Krage möglichst aus der öffentlichen Erörterung verschwinden zu lassen. Eines der Manö. ver hierzu wird darin bestehen, eine polnisch- deutsche Auseinandersetzung hervorzurufen, um den Streitpunkt zu vertagen.

*

England deckt die «arten nicht auf

London, 28. Februar. Auf Anfragen im Unterhaus wegen der englischen Minderheiten- Politik in Genf, erwiderte Locker Lampson: Die Regierung möchte nicht gern ihre Haltung definieren, bevor sie eine Gelegenheit gehabt hat, die Ansichten anderer Mitglieder des Rats in Genf zu hören. Die Vorschläge des kanadi­schen Senators Dandurand beziehen sich allein auf das Verfahren in der Behandlung von Petitionen von Setten von Minderheiten. Die britische Regierung möchte nicht gern den Er­örterungen vorgreifen.

Der scharfe Temperaturrückschlag

Von 20 Grad Wärme auf 10 Grad Kälte.

Großen Koalition nur befristet bi« zum Schluffe der Pariser Verhandlungen lassen will und weiter in den Finanzfragen zunächst einmal eine Einiaung tut Sinne de« obigen Programms wünscht. Das Zentrum wird erst warten, bis die Regierungsparteien unter sich eine Einigung herbeigeführi haben was die Regierungsparteien befremdet.

wird. In Mannheim beträgt die Schneehöhe 17 Zentimeter gegenüber 3 Zentimeter gestern früh.

Im übrigen beurteilt man die weitere Ent­wicklung sehr pessimistisch. Man hält es für ausgeschlossen, daß auch nur unter den gegenwärtigen Regierungsparteien eine Eini­gung möglich sein werde. Insbesondere steh' die Sozialdemokratie dem von der deutschen Volkspartei ausgestellten Finanzprogramm a b- lehnend gegenüber.

woher kommt die Kälte?

, Temperatursturz überall.

20 Grad Im otfefenoeblrae

Hirschberg, 28. Februar. (Privattelegramm) Im Riesengebirge schneit eS seit drei Tagen Heute wurden auf dem Kamm 20 Grad Kälte und im Tal minus 12 Grad gemessen. Die Berkehrsverhältniffe aus den Landstraßen ha­ben sich weiter verschlechtert. Im Eisenbahn und Straßenbahnverkehr sind noch keine grö­ßeren Berkehrsstörungen eingetreten.

Freiburg i. Breisgau, 28. Februar. (Pri- battelegramm.) Im Gegensatz zu den letzten mckden Tagen mit Temperaturen bis zu 20 Grad Wärme ist in der Rächt ein starker Tem- peraturrückgang eingetreten, der Schneefall mit sich brachte. Auf dem Hochschwarzwald sind 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee gefallen, in den Tälern und in der Eben« 5 Zentimeter. Der Feldberg meldete heute morgen 20 Grad Kälte. Freiburg halte zur gleichen Zeit etwa 10 Grad. Damit ist die Hochwassergefahr zu­nächst gebannt und da« Treibeis de« Ober­rheins hat dadurch Zeit zum Abtrriben. Der Rhein ist zum Teil eisfrei.

Berlin, 28. Februar. (Funkdienst.) Der Einbruch neuer Sälte-Luftmaffen hält auch wei­terhin noch an. Ueberall in Deutschland, mit Ausnahme der Nordseeküste lagen heute nacht die Temperaturen durchschnittlich zwischen mi­nus 10 und minus 16 Grad, in Ostpreußen ant das Thermometer sogar bi« auf minus 26 Grad, in Berlin maß man minus 10, Dies- den 12, BreSlau 13, Magdeburg 15, Hannover 16 Grad. Such ganz Süddeutschland meldet neue Kälte bei Schnesällen, trotzdem in den letzten Tagen eine ungewöhnliche Wärme herrschte. Karlsruhe meldet 10, München 12 Grad Kälte. Der Temperatursturz ist aus eine Depreffion im Mittelmeergebiet zurückzuführen die die kalten Lustmaflen ans Nordosteuropa ansaugte. Es ist damit zu rechnen, daß eS

Schneepflüge machen Thüringen frei

Sonneberg, 28 Februar. (Privattelegramm.) Infolge der Schneestürme blieb gestern der auf der Strecke EisfeldSonneberg verkehrende Zug stecken, obwohl ein Schneepflug vorher die Strecke srcizumachen versucht hatte. Die Paffa- giere wurden auf einer Lokomotive zur nächsten Bahnstation befördert. Heute vormittag war das Wiederflottmachen deS Zuges noch nicht gelungen, fodaß aller Verkehr auf der Strecke eingestellt werden mutzte. Auf den anderen vom Schnee bedeckten Thürin­ger Bahnstrecken mußte der Schneeflng eingesetzt werden. Auch aus den Höhen des Thüringer Waldes sind die Schneeverwehun­gen sehr stark, sodaß Schneepflüge in Tätigkeit treten mutzten. Bei Apolda entstanden so hohe Schneeverwehungen, daß der Verkehr mit klei- neren Kraftwagen aufrecht erhalten werden mußte.

nicht gleichzeitig auShungern und ausbauen

wollen. Wahrscheinlich ist her letztere Weg bet sicherste, um den Bolschewismus in Rußland nach und nach abzubanen. Es ist schließlich besser, wenn dieser lernt, sich an die Weltwirt­schaft anzupassen, als wenn er durch Aushun­gerung zu verzweifelten Experimenten getrie­ben wird. Moskau selbst allerdings wird um- lernen rnüsen Wollen die roten Zaren auf die Warnungen der Opposition nicht hören, so wird sie der Hunger im Lande allmählich zur Vernunft bringen. Viel gelernt haben sie übri­gens schon, sonst wären die Abmachungen mit Deutschland gar nicht möglich gewesen Die Teuerung der Industriewaren in Rußland, die bis zum Dreifachen des Weltmarktpreises geht, wird auf die Dauer nicht zu ertragen sein Die Verhältnisse arbeiten in Rußland für die Opposition, die man wohl totschwei- 8en. aber nickt totschlagen kann Und die Ver- ältniffe im Bunde mit der Opposition werden daS russische Wirtschaftsleben schließlich noch auf den Weg bringen, der der allein gangbare ift. Wenn das nicht in einem plötzlichen Umsturz, sondern in einer allmählichen Um­stellung geschieht, so ändert das nichts an der Bedeutung dieser Entwicklung und ist für den Ausbau des Handels mit Rußland vielleicht so­gar die günstigere Methode.

Partei gegen Partei

Di« Spalitionsbildung steht nicht günstig.

Berlin, 28. Februar. (Eig. Informations­dienst.) Im Reichstag wird heute auch bet Antrag (Vpt.) zur Verfassungsreform behan­delt Danach soll kür alle über den Etat hinauSgehenden Beschlüsse eine Zweidrit­telmehrheit des Reichstages notwendig sein Der Antrag wird zunächst dem HauS- JaltSaussckuß zur weiteren Erledigung zuge- en Nachmittags werden die Besprechungen deS Reichskanzlers Müller mit Vertretern bet Regierungsparteien über die Frage der Bil­dung der Groben Koalition im Reiche stattfin- ben Im Vordergründe stehen die Forderun­gen der deutschen Volkspartei, die einmal die Bildung der

Sie beiden Wege

Von Dr. Paul Rohrbach.

Schon heute kann man sich sagen, daß ut Paris eine Lösung des Tribut-Problems auf einfache und für Deutschland tragbare Art nicht zu erwarten ist. Die anderen haben es nicht nötig, den deutschen Bedürfnissen entgegenzu- kommen, und auch Deutschland braucht sich nicht jedes Zugeständnis abpressen zu lassen. Die einzige wirkliche Gefahr, so paradox es klingt, droht Deutschland nicht von der gegnerischen, sondern von der eigenen Seite, denn es bieten sich für uns nur zwei Wege. Es gibt eine Rich­tung in Deutschland, die möchte so schnell es Seht außenpolitische Erfolge erleben. Zuge- änbniffe in der Rheinlandfrage sind aber z. B. nur zu erwarten, wenn wir zu Gunsten Frankreichs große finanzielle Verpflichtun­gen auf uns nehmen. Natürlich wäre Deutsch­lands Stellung außenpolitisch erleichtert, so­bald die Franzosen das Rheinland verlassen haben. Es soll auch nickt unterschätzt werden, daß, wenn im Falle eines polnisch-russi­schen Krieges noch eine starke französische Militärmacht auf deutschem Boden steht, sich daraus Gefahren entwickeln können. Denn Polen wird auch fotz Kelloggpakt bei günstiger Gelegeheit unter irgend einem. Vorwande los- schlagen. Trotzdem liegt, sobald wir finanziell mehr unterschrieben haben, als wir eines Tages leisten können, eine zu große Gefahr in der Frage: Was geschieht, wenn eine deutsche Ver­pflichtung nicht durch feindliches Diktat, son­dern durch freiwillige Vereinbarung dasteht, und Deutschland muß nachträglich sein Unver­mögen erklären? Was geschieht weiter, wenn der Transfer-Schutz, ganz oder teilweise, auf­gegeben ist und Deutfchland kann den Koupon feinerkommerzialisierten" Schuld nicht einlösen? Was geschieht namentlich dann, wenn die politische Lage in Europa einem französischenSanktions"-Bedürfnis gerade günstig fein sollte?

Der zweite Weg, der sich uns bietet, wird bestimmt durch die Einsicht, daß bis auf wei­teres außenpolitische Ziele nur so weit und nur dort verfolgt werden können ehrlicher Weise mutz man sagen: in Zukunft werden verfolgt werden können wo vorher durch die deutsche Wirtschaft Tatsachen geschaffen wor­den sind, auf deren Grund ein politisches Han­deln möglich wird. Dies ist der Weg, den wir für den richtigen halten, und es ist zu be­dauern, daß in Deutschland noch keine einheit­liche öffentliche Meinung darüber existiert, was unser wirtschaftliches Ergehen für unsere kommende politische Neuausrichiung bedeu­tet. Der SatzWirtschaft ist Schicksal" ist an- fechtbar, wenn er eine Weltanschauung aus­drücken soll. Er hat aber Gewicht, wenn er da- hin gewandt wird, daß die gegenwärtige deut­sche Wirtschaft ein Instrument, und zwar das entscheidende, für die Wiederherstellung unseres nationalen Schwergewichts in der Welt ist. Es ist nötig, daß wir uns an die doppelte Einsicht gewöhnen, daß bis auf Weiteres die deut- sche Wirtschaft, nicht die dazu aller taug, lichen Mittel beraubte deutsche auswärtige Po- lttik, die deutsche Geltung in der Welt zu schaffen bat, und daß solche Geltung zunächst nur auf dem Wege erhöhter deutscher Wirt- schastsleistungen zu erreichen ift

Ist dem aber fo. dann scheint unS nichts ge­fährlicher, als die Verfolgung lockender außen- Politifcher Ziele um den Preis einer zu hohen Belastung der deutfchen Wirtfchast. Aus eine solche würden jedenfalls, direkt oder indirekt, überhöhte deutsche Zugeständnisse in Pari? hinauSkommen Wir wissen genau, daß eS auch draußen Leute gibt, die wissen, daß die DaweS- Last selbst bann, wenn sie mäßig reduziert wird, das deutsche Aufbringungsvermögen jetzt und für absehbare Zukunft übersteigt Das wäre günstig, wenn es in dieser Sache nur auf bas Wissen ankäme Es gibt aber andre Leute, die Deutschlands Lage entweder nicht erkennen, oder sie nicht erkennen wollen, und diese haben vorläufig die Macht, eine Lösung, wie sie der Vernunft der Wissenden entspräche, zu verhin­dern. Dies ist die Situation. Von Dr. Schacht wurde berichtet, er habe nach der ersten Sitzung, als niemand auf der Gegenseite reckt mit den im Hinterhalt liegenden Forderungen herausgekommen war, gesagt: Die Pandora- büchse muß erst ausgeleert werden! Die Leerung