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Kasseler Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Dienstag, 26. Februar 1929

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Geheimverträge beunruhigen Eurova

Der Schiedsspruch für die Textil-Industrie gefüllt. Der erste Flughafen im Weltmeer

Artikel 53

Lehren aus der Regierungskomödie.

Ein Flugplatz im Ozean

Der Bau schon beschlossen.

Rttvyork, 25. Februar. (Durch Funkspruch.) Eine Gesellschaft in Wilmington (Delaware) hat de» Bau eines schwimmenden Flughafens beschlossen, mft dem sofort begonnen werden wird. Der Flugplatz, der dreihundert Meilen von der Küste entfernt auf halbem Wege zwi­schen Rewyork und den Bermudas verankert wirb, soll eine Lade- und Entladestation für die Uebermittlunq von Expreßgut und Post zwi­schen den Schiffen und den Flugzeugen darstel­len. Der Flugplatz wird eine Besatzung von 43 Mann erhalten, denen die Sorge für die Flugzeuge, die Bedienung der Maschinen, die Verwaltung der Hotels und der drahtlose Ra- diodienst obliegen. Das Flugfeld soll eine

Schwierige technische Konstruktionen.

Länge von 1200 Fuß und tu der Mitte «ine Breite von vierhundert Fuß, die sich an den beiden Enden auf zweihundert Fuß ermäßigt, erhalten. Sechstausend Tonnen Stahl u. zwei- im send Tonnen Eisen sollen für seinen Bau benötigt werden. Besonders lonstruiert« Bojen werden das Flugfeld an seinem Platze mit Ket­ten, deren Länge über einundzwanzigtausend Fuß beträgt, ftsthaüen. Ferner wird an der Uiterfeite eine befand irr Art von Dtahlrostcn 'itorbr,*t wrfren b'-nrr. hilft der T e^a tng deS schwimmenden Flugplatzes etwa sechzig Fuß beträgt. Durch eine Schotteneinrichtung und hydraulische Maschinen soll den Schwan- lungen durch die Wogen den Stürmen begeg­net werden.

Schiedsspruch für 200000 Arbeiter

Der Ausweg aus den Textilstreitigketten.

Die hier ausführlich behandelte Berliner Regierungskomödie legt die Frage nahe, ob die Parlamentskrise zurückgehl auf einen Feh­ler unseres parlamentarischen System» oder ob hierfür menschliche Unzulänglichkeiten verant­wortlich zu machen sind. Die Weimarer Ver­fassung äußert sich in Artikel 53 kurz und prä- zise:Der Reichskanzler und aus seinen Vor­schlag die Reichsminister werden vom Reichs- Präsidenten ernannt und entlassen.* Hierin ist also mit keinem Worte der Fraktionen gedacht und es steht nirgends in der Wei­marer Verfassung geschrieben, daß et­wa den Fraktionen das Recht zusteht, dem Kanzler oder dem Reichspräsidenten bestimmte Persönlichkeiten als Minister aufzudrängen. So sagt auch Poetzsch in seinem Kommentar zur Verfassung: »Es widerspricht dem Geiste der Verfassung, wenn Reichskanzler und Reichsminister von der Reichstagsmehrheit «der gar nach dem Schlüssel der numerischen Stärke von den Frattionen aus ihrer Mitte präsentiert werden.* Allerdings bedürfen Kanzler und Reichsminister zu ihrer Amts­führung des Vertrauens des Reichs- lageS. Jeder Minister muß bekannttich nach Artikel 54 zurücktreten, wenn ihm der Reichs­tag durch ausdrücklichen Beschluß sein Ver- trauen entzieht Daraus ergibt sich naituse- mäß, daß man die Frattionen nicht völlig bei der Regierungsbildung auSzuschalten ver­mag, denn der Kanzler, der sein Ministe­rium zusammenstellt, muß naturgemäß sicher fein, daß seine Mitarbeiter auch das Ver­trauen des Reichstags gewesen, d. h. vor allem, daß die Fraktion, der sie angehören, sie nicht etwa fallen läßt. Es ist außerordentlich schwierig, hier einen gangbaren Mittelweg zu finden und eS wird stets sehr viel von der

Berlin, 25. Februar. (Durch Funkspruch.) In hm gestern gefällter Schiedsspruch wurde über TarffverlröM für etwa 200 iestiiav- beitet in etwa 21 Bezirken verhandelt, von de­nen etwa 70 000 teils im Streik standen, teils ausgesperrt waren. Beide Parteien hatten fich von vornherein damit einverstanden erklärt, die Schiedssprüche der drei Schiedsrichter für bindend und sofort rechtskräftig anzuer. kennen, sofern sie einstimmig gefüllt würden. Sämtliche Schiedssprüche wurden einftim-

| mig gefällt und treten sofort in Kraft, Die Arbeit ist infolgedessen heute wieder aufge-

' .nmrtmen. ES werden gegeben in

Höhe von 35 Prozent. Es Hansell sich zu­meist um zeitlich gestaffelte tzohstzulagen. Die Laufzeft der jenen Verträge bewegt fich zwi­schen VA bis 2 Jahren. Pie Parteien ka­men weiter darüber überein, daß dieselben 3 unparteiischen Schiedsrichter bei Unklarheiten endgültig zu entscheiden haben. Damit ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Die Verhandlungen dauerten 5 volle Tage.

Initiative des Kanzlers abhängen,

sowie von feiner Persönlichkeit, inwieweit er sich den Fraktionen gegenüber durchzusetzen vermag Das Hauptübel liegt eben darin, daß die Fraktionen ganz naturgemäß die eige­nen Ziele in den Vordergrund stellen daß in ihnen, wie auch der Demokratensührer HaaS kürzlich schrieb, »immer eine mehr oder weniger enge parteiegoistische Prüfung herr­schend fein* wird Jede Fraktion versucht na­turgemäß ihreZiele hundertprozentig zu erreichen und da daS bei allen Koalitions­regierungen unmöglich ist. so entstehen die un- geheuren Schwierigkeiten, die dazu führen, daß die Anteilnahme an den politischen Vorgängen immer geringer wird und das Ansehen des Parlaments sich immer weiter vermindert, weil außerhalb deS Parlaments niemand mehr Verständnis für die taktischen Ueberle- aungen und Winkelzüge der Parteifelbstsucht hat Deshalb ist den Fraktionen immer wie- der das Gewissen zu schärsen, daß eS etwas gibt, was

höher und Wichtiger als die Fraktionspolitik

ist, nämlich daS Gedeihen und die Entwicklung des Staates. Ja, wenn eS noch um irgend- welche Richtlinien der großen Politik ginge! Aber die liegen ja so unweigerlich fest, daß weder ein volkspartetlicher noch ein Zen­trumsminister mehr oder Weniger hieran et- was ändern könnte. Aber steht nicht im Hin­tergrund die Konkordatssrage? Vonseiten deS Zentrums wird ganz entschieden bestritten, daß die Volkspartei sich aus Richtlinien festlegen sollte, die es nicht kannte AuSsage gegen Aus- sage! So bleibt ihm bei allen Berichten über diese Koalitionsverhandlunaen zuletzt nur ein gewisses Gefühl der Uebeueit Verzweifelt kämpfen die deutschen Delegierten in Paris um eine nüchtern verständige Würdigung der schwierigen Wirtschaftslage Deutschlands. In Deutschland tobt aber derweil wochenlang die erbitterte Fehde um einen halben Minister- Posten Auch waS sich die Parteiagitation in den Parlamenten leistet, ist zuweilen groieSk Scheinen doch die Fraktionen geradezu Angst davor zu haben, daß ihre eigenen Anträge an­genommen Werden, da sie von der Undurcb- fübrbarkeit dieser Anträge selbst überzeugt sind Es geht nicht an. daß man auf der einen Seite immer wieder Sparsamkeit predigt und auf der anderen Seite Anträge einbringt, deren Durchführbarkeit hoch in die MMonenziffern gehende UnfpReu verurfachen Würde DaS iinv Dinge, die einmal mit aller Deutlichkeit gesagt werden müssen, da so wie bisher nicht Weiter verfahren Werden kam«

Es bleibt nichts verborgen

Enthüllungen über einen belgisch-französischen Militärpatt gegen Deutschland-Holland. Acht Artikel für den Kriegsfall. Ableugnung zu erwarten.

Amsterdam, 25. Februar. (Eigener Drahtbe­richt.) Ein Blatt veröffentlicht ein französisch- belgisches Militärablommen vom Jahre 1920, dessen Ausführung seitens der beiden General stäbe 1927 festgelegt wurde. Das Blatt will ge­nügend Garantien für die Echtheit in Händen haben. Es sehe voraus daß die GeneralstSbe die Echthett dieser kompromittierenden Doku- mente durch ein formelles Dementi bestreiten werden, doch werde ein solches Dementi die Be- weiStraft der Schriftstücke nicht erschüttern. Die Veröffentlichung fei im Interesse deS interna­tionalen Friedens geboten. Der erste Artikel steht Unterstützung der Partner mit allen Mit­teln im

Kriegsfall mit Deutschland oder seinen Verbündeten vor. Artikel 2 be­stimmt, daß fich das nicht allein auf die Rhein- grenze, sondern auf jeden Angriff bezieht. Ar­tikel 3 verpflichtet beide Länder, sofort und ohne besondere vorherige Verständigung zu mobili­sieren, falls eine durch Deutschland unterstützte Macht die Absicht einer Mobilisierung erkennen läßt. Sie mobilisieren gegen Deutschland, so­bald der Bündnisfall gegeben ist. Belgien über­nimmt es ein Minimum von 600 000 Mann zu mobilisieren, während sich Frankreich seinersettS verpflichtet, Belgien mit einer Truppenmacht von mindestens 1200 000 Mann zu unterstützen, die auf belgischem Gebiet operieren soll. Arti­kel 5 bestimmt, daß die verfügbaren Truppen beider Länder sofort dieOffenfive ergreifen, sodaß

Deutschland gleichzettig im Norden wie Im Süden kämpfen mutz.

Die nächsten Artikel umfassen die Zusammenar- bett der Heere sowie die Vertragsdauer (25 bezw. 50 Jahre).

Beide Parteien verpflichten sich, kein mili­tärisches Abkommen oder diplomatisches Schrift­stück zu unterzeichnen, durch daS das vorlie­gende Abkommen ausgehoben wird. Im Falle eines Kriege- werden sie keinen Sonderfrieden schließen/ Das Abkommttt sei streng geheim zu halten. Unter Hinweis auf daS englifch-bel- gischd Abkommen von 1927 Wird auSgeführt daß die eventuellen Gegner Belgiens aus Deuffchland und Holland und die evtl. Gegner

Frankreichs, auf Italien und Deutschland be» schränkt sind. Unter den Verhaltungsmaß- regeln sind u. a. ein Einfall in daS Ruhrgebiet ein Einmarsch in Holländisch Limburg sowie ein gemeinsames Operieren in Holländisch - Flan­dern aufgeführt.

* * *

England will vertuschen

Nur die üblichen

Abkommen der MUUär-AttacheeS.

London, 25. Februar. (Eigene Drahimeld.) Zu dem angeblichen belgifch-französtschen Ge- yeimabkommen bemerken b:e Blätter, daß nun fclcheS 1920 offen abgeschlossen und beim Völ­kerbund hinterlegt Wurde. Allerdings sei der Notenaustausch nicht beim Völkerbund regiftriert worden. Soweit eS sich um die an­geblichenErläuterungen* handelt, sei die bri­tische Regierung keinerlei derartige Verpflich- t: innen eingegangen. S i e würden tatsächlich dem Geiste, der den Loearnoverträgen zu- gründe liegt, völlig zuwider fein Ein anderer Korrespondent meint, daS Abkommen fei die natürliche Folge des Weltkrieges und des Ver- failler Vertrages. ES ist selbstverständlich durchaus möglich, daß ein Entwurf zu einem Abkommen eristieri. das nnn de»itt'iiri'.'bon AttacheeS der beiden beteiligten Länder ausge­zeichnet Wurde. ES ist die Ausgabe dieser Be­amten, Attionspläne für alle denkbaren Mög­lichkeiten auszu zeichnen Wenn die Geheimar­chive der verschiedenen Sriegsministerien und Militäragenten iedeS europäischen Landes durchsucht Werben würden, dann Würde, Wie versichert wird, eine Menge derartigen Mate­rials gesunden werden. Dies benbeutet aber nicht, daß solche Denkschriften irgendwie von den beteiligten Regierungen gebilligt wurden

Dementi« waren vorauszuskhen

Paris, 25. Februar. (Eigener Drahtber.) Zu der Veröffentlichung über den französisch- belgischen Militärvertrag von 1980 und 1927 versichert ein Blatt halbamtlich, daß diese Schriftstück« Fälschungen darstellten.

ö.

Leiden der Äugend

Material für die ReparationSgelehrten. Bon Margarete Behrn, M. d. R

Schon vor 1914 war nicht alles einfach. Armen Eltern erschlossen sich manche Weg» |ur mühsam; aber sie er- säen jetzt. Wo wir

man durch die Verschärfung der Anstellungs­möglichkeit den Andrang herabzumindern hofft Aber unsere zahllosen Junglehrer? Sie ha­ben ihre Prüfungen bestanden, und Stellen be- kommen sie nicht Sie Werben irgendwo unter- gestopft, Wie andere auch. Unseren jungen Me- dizinern sagt man nach, daß sie

nacht« in der Berliner Sttaßenreinigung tätig find, um etwas zum Leben zu verdiene» und bann am Tag ihre Sprechstunden abzuhalten. Wer hat nicht vom Werksstudentenimn gehörte Sie arbeiteten wählens der Univerfitätsferien auf dem Lande, um das Geld fürs Studium zu verdienen. ES soll zahlengernätz nachgelas­sen haben, denn die armen Kerle, die ihre Kindheit während deS Krieges verlebten, und sich groß gehungert haben, halte., doppelte An- strengungen nicht aus. Welche Eltern vermö­gen ihren Nachwuchs durch die höheren Schu­len biS zum Ziel zu bringen. Die Wege der Kunst sind allen verschlossen, denn Kunfimäcene gibt es bet uns nach der Inflation nicht mehr. Statt dessen steht man auf der Bühne viel mehr minderwertiges Zeug als früher. Mott hört von Schülerfelbstmorden nach ekligen Ge­schehnissen und grämt sich darüber und.. weiß nichts zu ändern.. Dabei ist so viel ehrlicher Wille zum Guten, zur Selbständigkeit in der heutigen Jugend. Sie brauchen nur Raum und Hoffnung! Wenn fie erlöst Würden ans dem Zusammengedrücktfein in allen Schichten und Ständen.

ihren Nachwuchs nur schlossen sich doch. Dagegen jetzt, Wo tot: an allen Ecken und Enden zurückgedrangt sind, wo Wir kaum noch Wissen, wie Wir unser Voll ernähren sollen, da bi« besten Gebiete der Er­nährung in Westpreußen und Posen uns ge­nommen sind, und unser armes Ostpreußen wie eine Insel von uns abgetrennt ist..Was soll werden? Wir sind ein »Voll ohne Raum geworden. MS der Krieg zu Ende war, und die Feldgrauen nach Hause zurückkehrten, Wutz, ten viele nicht. Wo sie bleiben sollten. Viele sanden sich In ihren Berus zurück oder Wurden wieder eingestellt. Aber di« Jugend? Sie kehr­te heim ms Elternhaus und sand nicht Raum genug, denn sie wollte ja nun auch doS eigene Nest bauen. der Krieg und das lange Weg- bf,eiben hatte sie sehnsüchtig danach gemacht. U.ier im ÄternhauL fand sich kÄn Platz un- neue Wohnungen gab es nicht. ES War es ist heute noch ein Jammer, Wie es über­all an Wohnungen fehlt, ttotz allen Bauens! So sind die jungen Paar« oft genug gezwun­gen, mit bei den Eltern zu Wohnen, trotzdem eS nur ein jämmerlicher Notbehelf ist und die Lebenshaltung auf diese Weis« natttrgemäß herabgedrückt wird. Andere Nöle sind, daß die Mittellosigkeit der Eltern auch sonst noch besonders stark sich bemerkbar macht. Sie möchten ihren Kindern eine bessere Ausbil­dung zu teil werben lassen, aber Wegen der Ueberfüttung an Angebot Werden für alle St­rafe, bei denen es sonst nicht nötig War, Ab- schlutzexamina verlangt. Ist es nicht närrisch, Wenn ein junges Mädel, das die Veranlagung do»u bat. erst das Abiturienten-Eramen beste­hen muß, ehe sie das Handarbeitslehrerinnen- Gramen machen kann? Da- tut man, Werl

Bit tteben bei tttbHnnne bet Reparation»«

ten bei Ziemlichen Lebens gerade die beniube Sulturnot nniet be« Reparatwusdrack vor aller Welt bloblegen. dürfte deshalb von be* fonbere« Wert fein.

wenn fie wieder Hoffnung hätten

auf Borwärtskommen, auf Aufstiegsmöglichkei­ten, sie würden den Weg fchon gehen. Wenn aber alles zerdrückt und ertötet wirb, wenn eS keine Aufstiegmögltchkeiien in Deutschland mehr gibt, Wer will sich wundern,Wenn schließ­lich der Ernflutz der radikalen Lehren gerade unter der deutschen Jugend Raum gewinnt? Vergeßt es nicht, ihr Leute der anderen Länder daß das Geknechtet fein unter dem Versailler Vertrag und seinen Nachkömmlingen notwen­dig ein Aufbäumen Deutschlands bringen muß.