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Kasseler Neueste Nachrichten

Wonnen würden.

Neue Unfälle des Verkehrs

Eine Kleinkraftdroschke fährt auf den Bürgersteig.

öffentlichen Lustbarkeiten frei ist.

-b.

Hier wollte ein Lastkraftwagen in die Karthäu

brav aus dem Posten.

a

Das Reich -er Rleinkunst

Keine Not an Sohlen!

bei .Intermezzo' und .Groteske

Zwecken dienen könnte, zumal hier auch die Küchenverhältnisse nur sehr primitiv sind -ee.

find. Der Schulbeginn ist allgemein auf Mow tag, den 25. Februar festgesetzt.

Schul - Beginn

am Montag den 25. Februar.

Dom städtischen Rachrichtenamt wird mit­geteilt, daß die höheren Schulen auf Anordnung des Provinzial-Schulkollegiums, die mittleren und die Bürgerschulen, sowie die Fach- und Be­rufsschulen, mit Ausnahme der Haushaltungs­und Gewerbeschule Gießbergstraße und der Oberstufe der hauswirtschaftlichen und gewerb­lichen Berufsschule für Mädchen in der Bremer­

in der Luisenstraße. Beide Male handelte es sich um einen Balkenbrand, entstanden durch Ueberhitzung der Oefen. Während der erste Brand um 17.50 Uhr die Wehr eine Stunde in

Tages folgen Das Wasserwerk weist nochmals daraufhin/ daß

Der Volkstrauertag

Kundgebung des Kasseler Kreispfarrers.

Es ist zu einem, wenn auch noch nicht von allen Seiten anerkannten Brauch geworden, am Sonntag Reminiscere der ungezählten Gräber zu gedenken, die der Weltkrieg unserem Volk abgesordert hat. Wer ihrer vergißt und unbe­kümmert in den Tag hinein lebt, erniedrigt sich selbst. Die Kreuze aus den Gräbern der Gefalle­nen sind Hindeutung auf den Einen und Ein­zigen, der dienend sich hingab bis in den Tod. Die Glocken von den Türmen unserer Kirchen sollen an die Passionszeit erinnern, in der wir stehen. So laßt uns am nächsten Sontag an den Tod des Einzigen und an die Gräber unserer gefallenen Brüder denken und in diesem Sinn das Glockengeläut am frühen Vormittag wie zur Mittagszeit um 12 Uhr zu Herzen nehmen. Ein weiteres Geläut in der Zeit von 13—13,15 Uhr wird wie in früheren Jahren nicht stattfinden, da der Volkstrauertag immer noch nicht von

Ueberall fehlt das Wasser. Ein Stadtviertel nach dem anderen wird in Mitleidenschaft ge­zogen An allen Ecken und Enden sind die Ar-

Zufuhr von Kohlen aller Arten und Sorten ihren normalen Gang nimmt, sodaß mit großer Befriedigung sestgestellt werden kann: „Es gibt in Kassel keine Kohlennot!' Wie wir weiter erfahren, sind auch die umlaufenden Gerüchte über eine Erhöhung der Kohlenpreise vollkom­men unbegründet. Es bleibt bei den alten Preisen!

Im Hansa-Kabarett

in der unteren Königstraße zeigen Werner und MargiS, zwei hübsche Tänzerinnen mit netter

Karnevalerinnerungen: Auch im Vortrag und im Solotanz bieten sie Gutes Ein derber säch­sischer Knatschkomiker ist Robert Rauke. Er führt seinen Künstlernamen in der Tat. Ur- drollig wirkt er als Tamenimitator. Seine »Amanda Hüstenreiz' läßt jedes Zwerchfell schwingen. Auch sonst ist er von einer Vielsei­tigkeit, die ihn außerordentlich beliebt gemacht hat. Die Kapelle Wille ist weiter treu und

Opfer der Kälte.

Ein in der Jägerkaserne in der Frankfur- t e r st r a ß e mit leichteren Arbeiten beschäftigter sechsundfünfzigjähriger Invalide wurde von Reichswehrangehörigen in einem Kellerraum in hilflosem Zustande aufgefunden. Sie brachten den Halberstarrten zunächst in das Wachlokal, von wo ihn die Hauptsanitätswache nach dem Karlshospital überführte. — Dieselbe Wache nahm sich einer achtzehn Jahre alten Hausange­stellten aus der L i l i e n t h a l st r a ß e an, die beide Hände und Füße erfroren hatte. Die Be­dauernswerte fand Aufnahme im Marienkran- kenhaus.

Der Passionsgottcsdienst

der Martinskirchengemeinde am morgigen Mitt­woch, abends 8 Uhr, findet in der Garnison­kirche statt Den Gottesdienst hält Pfarrer Tauber.

Die heutige Nummer umsaht 12 Seite».

Priesterinnen in Vergangenheit und Gegenwart.

Vor einiger Zeit brachten wir das Bildnis einer Dame mit der Unterschrift „Die Frau auf der Kanzel' und zwar von G. Spörri, die in Berlin einen aufsehenerregenden Vortrag ge­halten hat über „Priesterinnen in Vergangen­heit und Gegenwart'. In der nächsten Woche will G. Spöri denselben Vortrag auch bei uns in der „Alten Akademie' halten. Denn sie ge­hört ja zu den Begründern der Christengemrin- schaft und ist die erste Frau, die als Pfarrer nicht nur predigte, sondern auch den Altardienst verrichtet und die Sakramente austeilt.

Anspruch nahm benötigte der Löschzug zur er­folgreichen Bekämpfung des zweiten Brandes um 0.40 Uhr drei Stunden. »D. u.', dauernd unterwegs, waren die

Rettungstrupps der verschiedenen Wachen.

Wiederholt griffen sie hilfsbereit bei Wasser rohrbrüchen in den Häusern ein, so in der An­na st r a ß e. wo die Wassermengen eine Decke aufzuweichen drohten. Als Lebensretter trat der Rettungstrupp Feuerwache Mauerstraße in der R o t h e n d i t m o l d e r st r a ß e 12 und Mauerftraße 2 auf. In beiden Fällen han­delte es sich um Klempner, die beim Auftauen von Wasserleitungen

durch Kohlcnoxhdgase betäubt waren und schwere Gasvergiftungen erlitten hakten. Mit Hilfe des Sauerstoffappa- rales wurden beide ins Leben zurückge- rufen, einer mußte durch den Krankenwagen oer Feuerwehr in das Landeskrankenhaus über­führt werden. Viel Arbeit hatte auch am Mon- -ag die »Anker'-Spritze. Hatte sie am Tage vorher das

Altersheim am Rothenberg mit Wasser versorgt, so mußte sie am Montag wiederum mehrere Stunden dem Marien krankenhaus mit Wasser »aushelfen'. Mehrere Stunden wurde sie dann bei der Beseitigung des Wasserrohr­bruchs am Königsplatz gebraucht. Heute Dienstag vormittag gegen 8.30 Uhr leistete sie Beistand bei einem Waflerrohrbruch in der Oberen Karlstraße 18. Dort galt es. den voll Wasser gelaufenen Keller auszupum- ven. Unsere brave Wehr verdient die vollste Anerkennung der Oesfentlichkeit!

Franz Xaver Gabelsberger

Sein 140. Geburtstag.

Aus Anlaß des 140. Geburtstages Gabels- bergers, des Erfinders der deutschen Redezei­chenkunst, batte der hiesige Reichskurzschristver- ein seine Mitglieder zu einer Abendunterhal­tung am vergangenen Sonnabend eingeladen. Trotz der Ungunst der Verhältnisse war der große Saal des Evang. Vereinshauses gut be­setzt. Die Festrede „Gabelsberger und die deu- sche Einheitskurzschrift" hatte das Vorstands­mitglied des Deutschen Stenographenbundes Otto Saak-Dresden übernommen. Den Aus­führungen war zu entnehmen, daß die Gedan- den des Altmeisters der deutschen Kurzschrift in der heute allein amtlich eingeführten Ein­heitskurzschrift den stärksten Niederschlag gefun­den haben Mit berechtigtem Stolze wies der Redner aus das gewaltige Anwachsen des Deut­schen Stenographenbundes, der größten steno­graphischen Körperschaft der Welt, hin. Der Siegeslauf der deutschen Einheitskurzschrift nimmt in allen deutschen Gauen seinen Fort­gang. Trotzdem ihre Einführung erst vor eini­gen Jahren erfolgt ist, hat sie im letzten Jabre bei den Handelskammerprüfungen sämtliche anderen deutschen Stenographiesvsteme zusam­mengerechnet weit übertroffen. Auch in Bezug auf die Höchstleistungen steht sie an der Spitze. Die kurzen, aber inhaltreichen Ausführungen er­weckten allseitigen Beifall.

zu "-nsthaften Besorgnissen keine Veranlassung vorliegt Die Wasserversorgung der Stadt Kas­sel ist intakt. Was jetzt so unangenehm wirkt, sind lediglich vorübergehende Störun­gen. Ungeheure Arbeit hat unsere Feuer- w e h r zu leisten. Vor allem muß sie für Wasser sorgen für den Fall eines Brandes. Branddirek- tord Bliesener, der erfahrene und umsichtige Leiter unseres Feuerlöschwesens, Hal denn auch bereits alle erforderlichen Maßnahmen ange­ordnet.

Dienstfreie Mannschaften gibt es augenblicklich bei der Feuerwehr nicht.

Alles ist im Dienst und mehr als vollauf be­schäftigt. Ueberall ziehen Feuerwehrleute durch die Straßen, um, mit dem nötigen Gerät und der erforderlichen Sachkenntnis ausgerüstet, die großen Hydranten aufzutauen und eisfrei zu halten Um aber für alle Fälle gewappnet zu lein, sind in der Hauptseuerwache . . .Pferde- ltälle eingerichtet! Aus einer Garage wurde ein Pferdestall und hier stehen nun Tag und Nacht vier Pferde des städtischen Reinigungsam­tes, um im gegebenen Fall als Bespannung für zwei bereitstehende und jederzeit Wohl gefüllte große Sprengwagen zu dienen, die dem ausrük- kenden Löschzug

jederzeit 5000 Liter Wasser zu Löschzwecken nachfahrcn können. Bei der Feuerwache Mauer­straße versieht diesen Dienst einer der großen städtischen Motorsprengwaqen. Auch sonst hat die Feuerwehr »alle Hände voll zu tun' und wurde auch

im Laufe des Montag«

zu den verschiedensten Diensten in Anspruch genommen. Vormittags gegen 10.30 Uhr wurde die Wache Mauerstraße nach der H e n k e l st r a - ß e gerufen, um m fünfviertelstündiger Tätigkeit im Hause Nr. 14 einen Balkenbrand zu bekämpfen Derselbe Anlaß rief die Hauvtfeuer- ivache um 15,20 Uhr nach W ilhelmsh öher A l l e e 58 Nach halbstündiger Arbeit war hier weiterer Gefahr vorgebeugt. Zweimal im Laufe des Montags mußte die Hauptwache nach dem

Wohlfahrtshcim

Nr. 43 — 19. Jahrgang.

Krankenhäuser auf das Aeußerste angespannt wurde und von Seiten der Stadt Maßnahmen getroffen werden müßten, um die anderweite Unterbringung weiterer Grippekranke sicher zu stellen.

Wie wir erfahren, hat sich der Magistrat in seiner Montagssitzung in eingehender Weise mit dieser Frage beschäftigt und dem Vorschlag des Leiters des städtischen

In der Hohenzollernstraße rutschte ein Auto infolge der Straßenglätte und geriet auf die Straßenbahnschienen. In diesem Au­genblick kam eine Straßenbahn herange- fahren und streifte den Wagen, der dadurch be­schädigt wurde. Ans dem gleichen Grunde rutsch­te in der Bahnhofstraße

beim Ueberholen

eines haltenden Lastwagens ein zweispänniger Pritschenwagen und fuhr auf das Auto auf, das am linken Hinterrad und Kotflügel leicht be­schädigt wurde. Ein weiterer Verkehrsunsall er­eignete sich .

in der Kölnischenstraße.

Lo!ra?Nachrichten vom Tage

-T- Prüfung im Beamtenseminar. Bei der letzten vom Beamtenseminar der Stadt Kassel abgehaltenen 2. Verwaltungsprüfung (Cber- sekretärprüfung) haben von 23 zugelassenen Prüflingen 12 die Prüfung bestanden.

-r- Vom Staatstheater nach Mainz verpflich­tet. Hermine Dippel vom Kasseler Staatsthealer ist als jugendliche-dramatische Sängerin unter günstigen Bedingungen an das Stadttheater in Mainz verpflichtet worden.

-r- Im silbernen Hochzeitskranz. Am mor­gigen Mittwoch feiern die Ebeleute Bömberg, Mönchebergstraße 8'/, das Fest der silbernen Hochzeit.

Vorträge über Flugtechnik. Das städtische Jugendamt veranstaltet bekanntlich im Rab- men seiner Vortragsreihe über moderne Technik in dieser Woche im „Saal der Jugend' am heu- tigen Dienstag einen Vortragsabend: „Der

Die Handwerks -Run-gebung

Stellungnahme zu den Steuererhöhungen.

Seit Jahren haben alle Berufsstände der deutschen Wirtschaft betont, daß die sich ständig erhöhenden Steuerlasten einen Wiederaufbau der Wirtschaft außerordentlich hemmen; sie ha­ben daher äußerste Beschränkung der öffentlichen Ausgaben und größte Sparsamkeit verlangt. Trotzdem sind Ausgaben und Steuerdruck un­unterbrochen gestiegen und neue Steuererhöhun- gen für das Jahr 1929 zu erwarten Gegen diese Steuerpolitik wird sich der Kurh -wald.-Hand- werkerbund in seiner Kundgebung, die am Donnerstag im großen Stadtparksaal stattfindet, mit aller Entschiedenheit wenden und unter schärfster Ablehnung feder Steuererhöhung den

Fortbestand des kalten Hoch­druckwetters

Meldung des Frankfurter Wetterdienstes:

Der Druck ist allgemein gestiegen, sodaß mit Fortbestand des Hochdruckwetters gerechnet werden mutz. Ein über Island liegender Wir­bel wird keinerlei Einfluß auf unfer Wetter er­langen. Da im Osten wieder kaltes Wetter herrscht, wird die anhaltende Ostströmung bei uns wieder Rückgang der Temveratu- ren verursachen, sodaß es bei Aufklärung, be­sonders nachts, wieder recht kalt wird.

Das Hohe Gras

meldet heute früh —7 Grad bei anhaltendem Schneefall. Die Skibahn ist gut.

,23ie wir von zuständiger Stelle erfahren, ist das

Der Magistrat glaubt, diese Lösung der ^Wasserwerk bemüht, jeden Schaden sofort zu schwierigen Platzfrage einer Inanspruchnahme ^beheben So konnten in letzter Nacht die großen der Seuchenbaracke an der Nürnberger Straße Rohrbrüche am Königsplatz und im Westen ,er- vorziehen zu müssen, da diese bei der herrschen-ledigt' werden, toeitere Jetten im Lause^ des den Kälte nur In ungenügendem Matze solchen ° ' 1 “ 3

Letzte Depeschen

Hochbetrieb im Reichstag

Nur schwache Koalitionsaussichten.

Berlin, 19. Februar. (Eig. Drahtbericht.) Im Aettestenrat des Reichstages wurden heute vormittag Mitteilungen über die Maßnahmen gemacht, die der Präsident zum Schutze des Reichstages vor weiteren Störungsversuchen der Kommunisten zu treffen beabsichtigt. Im sozialen Ausschuß findet eine Aussprache über die Denkschrift des Reichsarbeitsministers über Leistungen und Beiträge der Invaliden- und Angesteütenverstcherung statt. Der Verkehrs­ausschuß berät über die Betriebssicherheit der Eisenbahn. Der Wohnungsausschuß beschäf­tigt sich mit den Reichsrichtlinien für das Wohnungswesen. Ob das Zusammentreffen zwischen Dr. Stresemann und dem Zen- trumssührer Kaas noch vormittags stattfinden wird, ist ungewiß. Man verspricht sich vorläu- sig auch nicht viel von diesen Besprechung gen. Auch in Preußen ruhen die Koalitions- Verhandlungen vorläufig noch.

Sprö-e Roalitionsfreunöe i

Das Zentrum wartet auf die anderen.

Berlin, 19. Februar, lieber die Haltung des Zentrums zur Koalitionsfrage schreibt das Par- tewrgan, die Zentrumspartei habe keinerlei Neigung .irgendwie die Initiative zu neuen Koa­litionsbesprechungen zu ergreifen. Das Zentrum werde sich jedoch etwaigen Anfragen der anderen Seite sicher nicht verschließen. Falls es in den nächsten Tagen in diesem Sinne zu einer Füh­lungnahme maßgebender Persönlichkeiten kom­men sollte, so würde es jedoch falsch sein, in ihr neue Verhandlungen zu erblicken, denn zuvor müsse die Zentrumsfraktion des Reichstages, deren Haltung bekannt ist, einen dahingehenden Beschluß gefaßt haben.

Auf -er Teufelsinsel

Ein Opfer der französischen Kriegsgerichte.

Prais, 19. Februar. Der Friseur Bellon war während des Krieges von einem Pariser Kriegs­gericht in einem der bekannten summarischen Verfahren, dem auch viele andere Unschuldige zum Opfer gefallen sind, zur Zwangsarbeit in Französisch-Guyana verurteilt worden. Erst im Jahre 1927 gelang ihm seine Rehabilitierung durch den Kassationshof der feststellte, daß Bel­lon vollkommen unschuldig war. Nun muß Bellon aber noch einen Kampf für eine angemes­sene Entschädigung und feiner Familie Rückkehr kämpfen. Bellon iff auf der Teufelsinsel, wo er interniert war, an Malaria erkrankt. Außer 5006 Franken (etwa.800 Reichsmark) für die unschul­dig verbüßten 11 Jahre Zwangsarbeit hat man ihm großzügig' eine Zwischendecks-Fahrkarte für die Heimreise zur Verfügung gestellt. Bellon hat nun in einem offenen Brief an PoincarL eine bessere Entschädigung verlangt.

wun-e wirtschaftspunkte

Amerikas Handelsattachee in Berlin sieht schärfer Washington, 19. Februar. (Funkmeldung.) Im Funkbericht des amerikanischen Handels- attachees in Berlin heißt es u a.: Die Haupt­probleme für die deutsche Geschäftswelt seien nach wie vor die hohen Kosten der Beschaffung von Kapital und Jndustriezwecke. Bei vielen In­dustrien übersteige außerdem die Produktions­fähigkeit den Weltbedarf. Deutschland müsse eine Reorganisation verschiedener Zweige seiner Aus­fuhrindustrie in dim Sinne vornehmen, daß leichter im Ausland verkäufliche Artikel hergc- stellt würden. Die Schwerindustrie leide beson­ders unter den Steuern, den hoh.n Zinsen, der ungenügenden Nachfrage im Inland und dem Drängen nach Lohnerhöhung. Auch die Automo- bilindustrie sei o'fenbar nicht in der Lage, ihre Preise auf die für den Absatz notwendige Höhe herabzudrücken und dabei noch einen Gewinn zu sichern.

2n Ostpreußen wieder kälter

Königsberg, 19. Februar. (Privattelegramm) Die Verkehrslage auf den ostpreußischen Bah­nen hat sich gebessert. Immerhin sind noch sechs Nebenbahnstrecken außer Betrieb. An (ihrer Freimachung wird mit allen Kräften ge­arbeitet. Auf allen gefährlichen Strecken sind Tag und Nacht Schneewachen aufgestellt, die jedes verdächtige Anzeichen sofort zu melden haben. Ter ganze Direktionsbezirk wird in etwa drei Tagen wieder frei sei. Im übrigen bat die Kälte in Ostpreußen wieder zugenomt men. In Königsberg wurden während der letzten Nacht minus 21,8 Grad und am Mow tag 20,1 Grad gemessen. In der Provinz li« m?n die Temperaturen im allgemeinen noch unl einige Grad niedriger.

..... Eine Umfrage bei hiesigen Groß-Kohlen-

Aufmachnng, ein schönes Können und wecken Handlungen ergibt, daß, nach einem kurzen ©to

.. . _ Segelflug' mit Lichtbildern und dem Film:

freundliche den, Ende der vergangenen Woche, nunmehr die „Segelflugwettbewerb in der Rhön und in Ros-

serstraße einbiegen, was ober eine entgegen­kommende Kleinkraftdroschke zu spät be­merkte. Trotzdem der Führer der Kleinkraft­droschke sofort stark bremste, konnte die Droschke vor dem Lastwagen nicht mehr zum Halten ge­bracht werden. Sie streifte dessen vorderen Teil und kam erst auf dem Bürgersteig zum Stehen, nachdem sie dort noch eine

Laterne zum Feuermelder umgeriffen

hatte. Durch den Anprall wurde der Fahr­gast der Kleinkraftdroschle verletzt und muß- te sich in ärztliche Behandlung begeben. Die bei­den Kraftwagen wurden beschädigt, konnten die Fahrt aber fortsetzen. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.

Ak grolle Mr-MM in Ml

Ueberall kein Wasser; großelterliche Beschaff ungsweife; die Feuerwehr hat Großbetrieb.

Gesundheitsamts, Stadtmedizinalrat Dr. Ke- ______________ _______ ..... .

ding, zugestimmt, zunächst die im städtischen ch^ter des Wasserwerks eifrig bemüht, die schad- Wohlfahrtsheim befindliche Mädchen-Abteilung chchten Rohrleitungen auszubessern. Während vorübergehend nach der Groß-Jugendherberge.scr Jnstandsetzungsarbeiten mutz natürlich die am Tannenwäldchen zu verlegen. Dadurch wer-! Wasserzufuhr abgesperrt werden. Und da heißt den im Wohlfahrtsheim 20 Betten für Grippe-^es für die Hausfrau (oder auch den »Hausva- erfranhmgen frei. Bei weiterem Steigen der ter") Wasser schleppen! Straßenweit muß es her- Grippe soll auch die Knaben-Abteilung dorthin beigeholt werden, in Eimern. Kannen, Krügen verlegt werden, wodurch weitere 36 Betten ge- in Wannen auf Handwagen und Rodelschlitten

Mittwoch, 20. Februar 1925.

fiten'. Am Mittwoch folgt ein Vortrag: „Dal Motorflugzeug" mit Lichtbildern, Modellen und den Filmen: „Junkers Flugzeuge in aller Welt" und „Aus der Werkstatt und dem Flugbetrteb des Flugzeugwerkes Raab-Katzenstein in Kassel» Der Vortragende, Polizeimeister Kegel, ist a» erfolgreicher Preisträger bei Wettslügen int und Auslande wohl allen eine bekannte Versüw» lichkeit Der Eintritt zu den Vorträgen ist fret,

— Der erkrankte Japaner. Mitsuato Ka« kehi, der Nationalsekretär der Christlichen Verl eine Junger Männer in Japan wurde an der Abhaltung seines angekündigten Vortrages durch eine heftige Erkältung verhindert und tfl nach London abgereist.

Wohin gehen wir am Mittwoch?

Kleines Theater: „Arm wie eine Kirchen« maus".

Ufa-Tbeater: „Ein Grab am Norbvol. Chafsalla-Lichtspiele: „Sturm über Asten. Stadtvark (stöber Saal): Gastspiel Deutsches

Theater Hannover: „Broadway", 20 Uhr.

Friebenshos: Bortrassabend der Besetattsche« Gesellschaft: Dr. med. A. Tienes über „Babak und Lebenssenuh", 20 Uhr.

Heute. Dienstag:

Paulaner: Große Schmetterlingsschlachi.

Reinhold-Saal: Schallplattenkonzert, 17 Ura

Ausgleich des Reichshaushaltplanes 1929 durch .. . , „ , ,

rücksichtslose Ausgabenbeschränkung verlangen., straße.aui Jeranlaffung der Etadt-Lchulverwal- ' s / a tung b,s einschließlich Sonnabend geschlossen

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