Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Staffelet Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

So««avend, 9. Februar 1929

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

19. Jahrgang

rationSkonserenz.

Schiefe Urteile über

Der Kirchenstaat imb Milliarden- Abfindung PiuS XI.

Wie groß wirb ber Klrchenftaa!?

ParrS, 8. Februar. (Eigener Drahchericht.) Anscheinend steht der «usbrm eines neuen Fi- nanzskandalS bevor Das Gericht hat gestern, veranlaßt durch die außergewöhnlichen Kurs schwankungen einer Bergwerksgesellschaft eine Untersuchung eingeleitel, da diese Schwankungen auf betrügerische Machenschaften und Börsenma növer zurückzusühren sei« sollen. Dir Gesellschaft

besitzt ein Aktientapitat von 3,8 Millionen Fran- len. An der gestrigen Börte ist der SurS der Aktien ganz zufammengebrochen, wäh rend bei der Gründung der Gesellschaft die Aktien noch mit 12000 Franken notiert wurden, wurde gestern nur ein Kurs non 3000 Franken genannt In der Provinz sollen bereits Haussuchungen bei Banken und Finanziustituten im Gange fein.

punkte und die Tatsache, daß fie sich wieder emporaeschwungen und aus einigen Gebieten sogar das

Niveau der BorkriegSzeit überschritten haben, zeigt besser als alles andere, daß ein Zu. stand der Feindseligkeit zwischen Deutschland und Frankreich nicht den Erfordernis, sen des LebenS der beiden Völker eni« spricht.. Aus diesen Tatsachen wolle er Hofs, nung und ein festes Vertrauen für die Zu- kunft herleiten.

Die greife als ©elfer

Wirtschaftsminister CurtiuS belehrt die Repa-

Nummer 34 Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Die Seuche der Finanzskanöale

Der jüngste Pariser Börsenschwindel. BerdLchtige Kursschwankungen.

DeutschlandS Wohlstand.

Berlin, 8. Februar. Bei einem EmPfangS- abend des Verbandes der auswärtigen Presse, zu dem Chefredakteure und Verleger aus dem Reiche erschienen waren, wies Dr. Kroll auf die besondere Bedeutung der Presse tm Reiche hin.Wir sind, so erklärte Dr. Kroll, die Tür­hüter der deutschen öffentlichen Meinung au­ßerhalb Berlins und das ist der Zahl und auch dem wirklichen Gesicht nach immer noch der größere Teil der deutschen öffentlichen Mei­nung/' Nach weiteren Begrüßungsworten des Verlegers Dr. Reismann-Grone führte Reichswirrichaftsminister Dr. Curtius aus: Der bayerisch-preußische Zwischenfall ist glück­lich beigelegt Ist es nicht bedauerlich, daß Reich und Länder Prozesse gegeneinander füh­ren müssen? Wir müssen eine Art von

Frieden zwischen Reich und Ländern und zwischen den Ländern selbst für mindestens solange Zeit aufrichten, als das Reich die Gefahrenzone des Reparationspro­blems auf seiner Bahn durchläuft. Wir rech­nen dabei auf Ihre Hilfe. Es ist nicht wahr, daß man in Berlin kein Empfinden für die An-

Rom, 8. Februar. In dem Abkommen zwi- chen dem italienischen Staat und dem Vatikan wird letzterem die Summe von 1871 von neuem zugesichert und das dem Vatikan gehörende Gebiet als souveräner Kirchenstaat eruätt. ÄlS Abfindungsbetrag für die dem Vatikan im Jahre 1871 zugestandene aber niemals ausbe» zahlte Summe wird eine Milliarde Lire !enannt Zugleich mit diesem Abkommen ollen die Beziehungen zwischen Staat und Kirche geregelt werden.

optische Täuschung erleben wir Sei der Be- trachtung deS Bottseinkommens.

Aus der Größe d-S Volkseinkommens auf den ^^5/ »Es VermögenSznwachses und auf den f®I?b b KaM albiNmng zu schließen, wäre der- . « f Kleidung der Menschen, der Umsang >er Neubauten, die Belebtheit der Vergnügungs- statten werden alS Maßstab für den Grad des Wohlergehens der deutfchen Gefamtbevötterunq ? »Soweit es sich um Städte mit aus- indischem Fremdenverkehr, insbesondere um Berlin handelt, wäre erst einmal zu prüfen, wie­viel vom Luxus der äußeren Lebenshaltung auf -mben entfällt Sodann wäre zu be- rucksichtigen. daß im Rahmen der Fremdenindu- sme die sich äußerlich als Prunkhotels oder Der- ünugungSstätten darstellenden Bauwerke. vottS- wirtschaftlich gesehen, ebenso notwendige Pro- ^uktwnzmittel wie Bergwerke und Fabriken sind. Sie lassen

keine Schlüffe auf den Wohlstand der Be- vötterung zu

Wer in große Städte der deutschen Länder und Provinzen und auf das platte Land kommt, dem springt der Abstand gegen die wenigen von der Entwicklung begünstigten Zentren in die Augen. Der wird sich klar darüber, daß die hier aufge­nommenen Bilder ihm die ^age von neun Zehn­teln der deutschen Bevölkerung widerspiegeln Noch ein anderer Teil der Aufgabe dieser Sach- verständigenkommission scheint mir besonders

Paris, 8. Februar, t Eigene Drahtmeldung) Die Kammer lehnte gestern nach Stellung der ^Itiai£n6fra9e bte Freilassung des Kommu­nisten Marty ab Bet der Elsaß-Debatte sor- derte der Abg. Pfleger (Gruppe Marin) die Anerkennung der Elsässer als Vollfranzosen; sie durften nicht als nationale Minderheit behan- delt werden. Man müsse ihnen aber Zeit las- sen, sich den Zuständen Jnnerfrankreichs an­zupassen Der Streit müsse als ein Familien, zwist betrachtet werden, in den sich das Aus- land nicht einzumischen bätte Unter dem Ju­bel des Hauses schloß Pfleger:Die Elsässer sind Franzosen und wollen es bleiben. Das El­saß will auf immer und ewig französisch blei, den!" Der Bürgermeister von Straßburg. P ei rotes <Soz.) nahm vor allem heftig ge­gen die angekündigte AuSnahmegesetzgebung für die Autonomiften Stellung. Außer einer größeren Verbitteruna würde man damit nichts erreichen. Abg. B a o ud (Komm.) führte aus wenn Poincars beweisen könne, daß elsaß-lo- 'hrtngische Kommunisten von der deutschen Regierung in der gleichen Weise gekauft feien, wie die

Aber auch die Trauer darüber sei zum Aus­druck gekommen, daß das grausame Schicksal deS Krieges sie gezwungen habe, sich zu be- kämpfen. Bei beiden Völkern sei auch das gleiche Pflichtgefühl, die gleiche Arbeirs- liebe, die gleiche Hingabe an die Familie, der gleiche Ordnungssinn und das gleiche Verlan­gen nach Fortschritt und nach Zivilisation fest- (ustellen. Gemeinsam sei auch das gegenseitige Interesse für die künstlerischen, literarischen und wissenschaftlichen Werke. Der Botschafter schloß: Es gibt also zahlreiche wertvolle BerührungS-

tei, die Agenten des Auslandes aus der Par- tei auszustotzen. ES sei ein müßiges Beginnen eine unabhängige Bewegung mit Geldunter- stützungen auS dem Ausland erklären zu wol­len. Die Lösung der Frage könne nur in der Anerkennung der Rechte der Minderheften ge- sucht werden Die elsässischen Gruben seien für einen lächerlichen Betrag an das ComitS des Forges verschachert worden. Poincarks Ver- f o l g u n g S p o l i t i k gegen die Autonomisten werde schärfsten Klassenkamps entfachen.

Unterrichtsminister Herriot

spräche der Länderrechte habe, daß Treu und Glauben hier verschwunden, nicht wahr, daß von allgemeiner Moral kein Hauch mehr zu verspüren ist, wie es in einer der jüngsten Kundgebungen hieß. Wir haben zu Repara- ttonSdelegierten Männer gewählt, die, im Brennpunkt der Wirtschaft und Finanz stehend, Lebenserfahrung und Charakter an die Aufga­be setzen wollen, die sie aus Bitte der Reichste- gierung übernommen haben. Das deutsche Voll und die deutsche Wirtschaft dürfen davon überzeugt sein, daß ihr Schicksal in guten Händen ruht. Bis zur Vorlage ihrer Vor- fchläge hat die Reparationspolitik zu schweigen. Bei dieser Sachlage ist auch die Forderung ab­wegig, die Reichsreaierung solle zu dem letzten Bericht deS Generalagenten Stellung nehmen. Statistische Zahlen bringen die Gefahr der Ein- feftigkeit mit sich. Stets wird die Statist» in höherem Grade dte guten Momente auf- zeigen, die schlechten aber nicht enchüllen, ähnlich, wie tm täglichen Leben das Auge Ar- mut intb Elend häufiger übersieht als norma- len Lebensstandard oder Wohlstand. Neben die zahlenmäßige Erfassung muß die unmittel­bare Anschauung treten, um ein vollständiges Blld zu geben. Ein einleuchtendes Beispiel hierfür bieret z. D. das Anwachsen der Kredite in Deutschland seit Beendiguna der Inflation. Wer aus der aewaltiqen nominellen ,steiaenmg schließen wollte, daß in entsprechen­der Lohe rn Deutschland neues Kavftal erftstan- den wäre, würde einen Irrtum begehen. Ende beJ FnFation gab es ein deutsches Kredit ldstem überhaupt nicht mehr. Mit steigendem Vertrauen in die Mark kam allmähsich da- nor male Wechsel- und Kontokorrenttreditgeschäst w.eder auf, die Behelfe wurden verdrängt Die- er Vorgang sand naturgemäß in einem star-

Ansteigen der Zahl der Bank- und S-ar- assenausweise seinen Ausdruck. Tatsächlich huVnxhie Aweiterung der Wirtschaft und £ * 9?er1Men86irbnn<i nicht im Verhältnis ,u -iesen Zablensteigerungen. Eine fast ähnliche

R"jW5-"rette: r>ndetmtfLe ®ef<Mtt8an*tgea bte mm-Letle 10 4 aaswSrttge ©eftMftbameiaen bie mmSetle 10 4 ftamiltenawißen fite tnm-Seile 10 5. eltfn<<?nFi?ion»raB* 6 4, attäiDärtiRe ft leine Ämeteen fite mm«

SetU 10,4 Reklamen fi!e mm-.-ietle SS 4. Oiiertgebüfii 25 4 (bei ,-)ustelluna

*»?ci?nu2!!e6ctr1ase U>"krfialb 5 tagen wfilbar stüi fite Richtigkeit aller "ur® nernfore*er anigegebenen Anzeigen sowie für ftufnabmefiaten nnfi Platze fann nicht aarantiert werden. Kür Anzeigen mit besonders schwierigem Satz 100 vrozettt Aulkchlag Druckerei: SLlaLtbofftr 28'30 Geschäftsstelle: SSI« Stt. L

tie Raffelet Äeneften Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal Mdmnitaei Der Abonnementspreis beträgt für den Monat 1.90 X bei freier .-inüellung bet Gelchäftsvelle abgefioft 9.- X Durch die «oft monatlich 2.20 X ansschlteitlich .-ptttellungSgebübr Fernsprecher 051 nnfi 052. ftür unverlangt etngelanfiie Beiträge kann bie Redaktion eine Serantroortnng oder Gewäku in *n® M' übernehmen Rückzahlungen des «eznaSgelde« ober Anlvrüche wegen orbnnng8mäfttaer Stefernng ist ansgeschlollen. - Postscheckkonto strankfnrt a M Nummer «380 Ein«lnummer 10 4. SonniagSnnmmer 20 4

Rom, S. Februar. Der Papst ließ gestern die versammelten Auslandsvertreter durch Kardi- nal Gasparri unterrichten, daß die Berftändi- gung zwischen dem Heiligen Stuhl und Ita­lien erreicht ist. Die Abkommen sollen nächsten Sonntag feierlich unterzeichnet werden. Die Verkündung der offiziellen Versöhnung zwi- scheu Kirche und Staat in Italien wird näch­sten Dienstag anläßlich der Jahresfeier der Krönung deS Papstes erwartet. An diesem Da­ye wird Pins XI. dem römischen Volk vom äußeren Balkon der Peterskirche den Apostoli­schen Segen erteilen.

Rom, S. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) Die Lösung der römischen Frage beschäftigt alle Kreise. Die Geistlichen weisen daraus hin, da i das Gebiet des neuen päpstlichen Staates kaum über den fetzigen päpstlichen Besitz hinausgehen werde. Man rechnet allerdings bestimmt da­mit, daß die Straße mit den an ihr liegenden Gebäulichkeiten, welche hinter St. Peter herum zu den Museen des Vatikans führt, in das Ter- ritorium einbegriffen sein wird. In diesem Falle lägen höchstwahrscheinlich der Campo Santo der Deutschen, das Museum von S> Peter und der Palast des Heiligen Officiums im neuen Staat. Gegenüber den Bemerkun­gen, daß in diesem Falle die Gesandtschaften und Botschaften keinen Platz haben würden, um sich in diesem Terriwrium niederzulassen, wurde von derselben Sette erklärt, daß das auch nicht notwendig sei, weil die Botschaften und Gesandtschaften dort bleiben würden, wo sie seien. Dabei bleiht die Frage offen, ob in einem Kriegsfall die Botschaften den italieni-

Ischen Boden verlassen müßten.

Berlin, 8. Februar. (Eigener Informations­dienst.) Der Reichstag beginnt mit seiner Ple­narsitzung bereits um 2 Uhr mittags. Im An­schluß an die heutige Sitzung wird, wie alljähr­lich. eine Faschingspause für die nächste Woche eingelegt werden. Das Arbeitsschutzgesetz wird heute den einzelnen Ausschüssen überwiesen werden Ferner wird man sich im Sozialaus- schuß mit der Frage der Krisenfürsorge beschäftigen. Im übrigen wird der Haushalts- ausschuß den Rachtragsetat fortsetzen. Der handelspolitische Ausschuß wird das Zusatzab- kommen zum deutsch-jugoftavischen Handels­vertrag beraten Daneben setzt der Ausschuß für die staatsstrafrechtliche Reform seine Arbeit fort, insbesondere über die Bestimmun­gen gegn Gotteslästerung und Beschimpfungen von Religionsgesellschaften. Er wird beute Wohl über den Antrag (Soz.) zu entscheiden haben, die Beschimpfungen von Religionsgesellschaften nur dann zu bestrafen, wenn sie in gemeiner Absicht erfolgen. Der preußische Landtag berät den Innenetat weiter.

* * *

AnlMllllgsversllche in Vreutzen

Wettlauf -er Volkspartei und Sozialdemokraten um das Kultusministerium

Alle Ausschüsse in Tätigkeit

Nächste Woche FaschingSpaufe.

Liebeöwerben um öaö Elsaß

Bittere Wahrheiten und Lockrufe in der Kamm er. Seine Aufwieglung durch deutsches Geld Herriots schöne Worte.

Berlin, 8. Februar. (Eigener Informa- ttonsdienst) Die gestrigen Erklärungen der Parteien lassen die innerpolilische Lage noch immer unverändert erscheinen. Das Interesse wendet sich deshalb den heutigen Verhandlun­gen in Preußen zu, wo Ministerpräsiden' Braun die Regierungsparteien und die Deut­sche Vollspartei zu Besprechungen gebeten hat, um zu erörtern, welche Ministerien der deutschen Volkspartei in Preußen ge­währt werden sollen. Vermutlich wird ihr nur ein Ministerium, und zwar das Kultusmi­nister u m angeboten werden, während die Volkspartei bekanntlich auf zwei Ministerien Anspruch erhebt. Die Hauptschwierigkeiten der Verhandlungen scheinen darin zu liegen, da auch die Sozialdemokratie sich im Preu- tzenkabinett nicht für genügend vertreten erach­tet und daß sie nun ihrerseits an dem am leich­testen frei zu machenden

Kultusministerium Interesse haben, das zurzeit der der demokratischen Partei nahe­stehende Minister Dr. Becker verwaltet. Da andererseits des Zentrum in Preußen nicht ge­willt ist, irgend einen Ministerposten abzuge- ben, schein! für eine Verständigung we­nig Aussicht tu sein, da auch die preußische Volkspartei unbedingt an ihrem Standpunkt fesihält.

Annäherung statt Feindschaft

Eine Kundgebung her BerständigungSfreunde

Paris, 8. Februar. (Etg. Drahtbericht) Auf dem Banken der deutsch-französtschen Studien- kommiffion bezeichnete es der frühere Botschas. ter in Berlin, Laurent, als einen Fortschritt i» man jetzt für Fragen, die ehemals Wider- spruch hervorriefen, ohne Vorurteil gemeinsam nach Lösungen suchen kann. Der deutsche Boi- schasier von Hoesch führte au8, daß die Füh­lungnahme zwischen einflußreichen Persönlich- ketten dem Ziel einer besseren gegenteiligen Verständigung und einer schließlichen Annä- ijerung des deutschen und des französischen

J>iene Schwierigkeiten seien noch groß. Es gab noch Enttäuschungen, da zuviel Erinnerungen und grausame Trau, erfalle tm Gedächtnis hasten geblieben seien Der KnegsächiungSpakt verbiete eS. politische oder wirtschaftliche Fragen durch die Wasken zu regeln Die Vorbedingungen für einen dau­ernden Frieden könne man in den Charak­tereigenschaften des französischen und des deutschen Volke« finden. Die beiden Völker so erklärte der Botschafter, seien von der glei- chen beißen Vaterlandsliebe, von der gleichen Selbswerleugnung im Augenblick der Gefahr und von der gleichen, bis zur Aufopferung des eigenen Lebens gehenden Ergebenheit in die für geheiligt angesehene Sackte beseelt.

Er glaube nicht, daß diese gemeinschaftlichen Ideale ein Hindernis für die Verständigen bil­deten. Fm Keaenteil. wenn der Geist der be>- versöhnung eingestellt sei. seien diefe Eigen- schäften geeignet, die gegen fettige Ach - tung zu schaffen, die die Grundlage jeder Annäherung sein müsse Beide Fronikämvfet Parteien haben die Kampfesari und den Mut der ebemaligei, Gegner rücksichtslos anerkannt.

erinnert daran, daß er seinerzeit versprochen habe, die von Marschall Iosfre 1919 gegebenen Versprechungen einzuhalten. Aus den Zwi­schenruf, man habe auS seiner Regierungser­klärung die Ausnahmegesetzgebung für das El­saß herauSgelesen. erwiderte er, daß das Elsaß nichts für seine Kirchen und Schulen zu be­fürchten habe. Er habe niemals den Gedanken gehegt, tm Elsaß eine intolerante Polittt zu be- ®r #*n glückliche- Elsaß in einem glücklichen Frankreich. (?) (Stürmisch Beifall ) Abg. de Wendel betonte, die in das Elsaß französische Regierung Kommunisten im ±

btibeTn Re,°Uft Isteten ÄX Mer der AuwnoL

habe, so verpflicht sich die kommnnistische Par-'mnS müsse ouSgerottei werden.