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Kasseler Neueste Nachrlchte«
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«nfere Heimat
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Fritzlar, S. Februar.
braueret Keim (Zur Knallhütte) in den des
18,30—19.00:
Aufspringen der Hände
Uttb bes Gesichts,
sowie Röte und
Unterlage für Puder' r^n" Unb-I_ E, TrhLltlich in allen (öinrobcni. „drobstube gratis bei Einsenimnff dieses Inserates durch Leo.Wer!« a..®,. Dresden N. 6sr ^Ä
Der „Waffe»ring"-Tag
der Pioniere und Verkehrstruppcn verbunden mit dem großen Wiederschenstag aller deutschen Pioniere, VerkehrStruppen und der da. raus yervorgegangencn Formationen findet
Sn die Stelle der Schutzzölle das Getreidemonopol zu setzen, sei zurzeit »och nicht angebracht, allüberall bei der Landwirtschaft auf Programm stehende Selbsthilfe habe hier
Aus Raffeler Vereinen
Plattdütsche Bereenigung.
Der gut gelungene und vergnügliche 4. Dichter- und Heimatsabend 1928/29 hatte wieder einen tüchtigen geistigen Helfer in dem Oldenburger Dichter Franz Poppe, einem altehrwürdigen Veteranen der niederdeutschen Bewegung und Poeterei, der dir Achtzigjähriger in der Kriegszeit starb und dessen Prosadialoge bereits an einem der letzten Abende die Hörer köstlich unterhalten hatten. Bon ihm wurden dieses Mal einige weitere charakteristische Werke gelesen. Sie rundeten zugleich das viel- scitiae Bild seiner eigenartigen Persönlichkeit ab, boten willkommene Gelegenheit, die beliebte Einrichtung des .Plattdütsche» Radiothea- ters" (zum vierten Male) in ihrer lebendigen Wirkung zu erproben und fanden wieder den begeisterten Beifall der zahlreich erschienenen Landsleute. Nach einer kurzen Einführung illustrierte Dr. Struck an einigen ernsten und heiteren Gedichten die sprachlich-kernhafte ly- rische Begabung des alten Plattdeutsche» Barden, dann folgten zwei hübsche kleine Einakter .Antrins Verlobung", eine ulkige ländliche Jdvlle. und vor allem der in der Idee sehr originelle .Archenbau". In ihnen begegneten wir wieder VoppeS altbekannte» Typen: Hin- nerk von be Au (Herr Bartels), Jan von Moor (Dr Struck) mit ihren Frauen Geesche lFrau Bartels) und Antrin (Frau Schlegel) und dem gelehrten Unierküster (Herr Schau), der ntc fehlen darf.
Oberzwehren, 6. Februar. (Besitzwechsel.)
m. »Das altrenommierte Gasthaus .Zum Linden-
«unogevung argen die ÄrtegtfdWügt k„r ging durch Kauf aus dem Besitz der Bier-
selbst wird am 10. Februar stattfinden 4vp.
Ei« unbekanntes Werk von Dietrich Buxtehude brachte der Thomanerchor unter Leitung von Prof. Karl Straube in der Motette a n 18. Jan. 1929 nach 250 Jahren zur Erstaufführung: Eine .Missa brevis" für fünfstimmigen gemischten Chor. Professor Tr. Wilibald Gurlitt hat das prachtvolle, Sachverständigen wie Laien gleich stark ansprechende Werk soeben in einer praktischen Ausgabe nach den in der Universitätsbibliothek Upsala aufgefundenen Stimme im Bärenreiter-Berlag zu Kassel herausgegeben. Unter seiner Leitung erscheint auch im Ugrino-Ber- lag, Hamburg, die wissenschaftliche Gesamtausgabe der Werke Buxtehudes.
Im Hotel Nägel fand eine Versammlung der derzeitigen Maurerpoliers Johannes Waß- BereinS Kriegerkameradschaft zu einer Kund-Imuth dahier über, der die Bewirtschaftung am gebung gegen die Kriegsschuldlüge statt. Auf 1- April übernehmen wird. Der neue Besitzer die Kundgebung folgte.eine lebhafte Debatte, war bereits vor dem Kriege langjähriger Päch- an welcher sich außer dem Vorsitzenden Dietrich :er dieses Gasthofes. -l.
die Mitglieder von Richthofen und Busch bei • Wcllerode, 6. Januar. (Unglücklicher sonders beteiligten. Es kam zum Ausdruck. Sturz.) Beim Transport von Säcken mit Ge- daß die alten Soldaten das dem deutschen Vol- treibe stürzte der neunzehnjährige Arbeiter ke auf Grund ,der Kriegsschuldlüge zugefügte Heinrich Werner die Treppe hinab und schlug Unrecht moralisch am schwersten empfinden und! mit voller Wucht auf einen untenstehenden Ei- sich berufen fühlen, eine starke geschlossene Imer, sodaß er schwere innere Verletzungen er« fian^,Lflom uiit dem gesamten deutschen Volke litt. Er wurde in ernstem Zustand durch die ”**®cn und den Kampf gegen die Kriegs- Kassier Sanitätshauptwache in das Landes- «chuldluge mit aller Energie zu fuhren. Der flrankenhaus befördert. -ad.
Weg zur Wabrbeit muß endlich geebnet wer- * Wahnhaufeu, 6. Februar. (Folgen der den und die^Tdese von der Alleinschuld Deutsch-fKopfgrippe.) Dir vicrundzwanzigjährige Ehe-
WelÜnege verschwinde« Es tourbc frau des Schlossers Rühl wurde durch Kopf- und^Äu»löruna <”riw’e plötzlich geisteskrank und mußte am Sa»
MStttritHfl TinrhiniIw bfr Taufe ihres drei Wochen alten Kindes fd-rnfe fiA bur* bie Kasseler Sanitätshauptwache in das
SÄ™»* Landenskränkcnhuus transportiert werden, ad.
^.ertiTtftanUTtQ iut Ebrunfl oer KrieflZflefallpnenI * Sveele svebninr ifftifhenfrttinfir f"«. e4«,1”"’""" bl,,‘ s'i'h< ' 1 y 8 der unteren Fulda besonders groß. Alle Au
lgenblicke trifft man größere Scharen von Stock- Kirchhai«, S. Februar. Icnten an, die in ihrem farbenprächtigen Gefie- Jm Bahnhofshotel tagte der Kriegerverein «der einen herrlichen Anblick gewähren. Der Kirchhain, um gegen die Kriegsschuldlüge starke Frost hat sie von den Seen und Teichen Stellung zu nehme». Einstimmig wurde fol-1 vertrieben Auch zahlreiche .Säger" tummeln
gende Resolution gefaßt: Tie beute im Bahn-«sich auf der Fulda. -g.
Hofsbotel versammelten Mitglieder des Krie-I • Münden, 6. Februar. (Stirn Rodeln töd- gervereins Kirchhain Protestieren mit den übri-Ilich verunglückt.) Hier ereignete sich ein schwefle» 300CO Vereinen des deutschen ReichSkrie-irer Rodelunfall, indem ein mit fünf Personen gerbundes .Kyfsbäuser" auf daS schwerste ge° I besetzter, selbftgebautcr Bob nrnit voller Wucht gen die im Artikel 231 des FriedensvenrageS Igegen einen Staketenzaun fuhr. Hierbei drang von Versailles dem deutschen Volke abgepreßteldem sechzehnjährigen K. eine Staketenlatte Lüge von der Schuld Deutschlands am Kriegesin den Leib. Er wurde sofort inS Krankenhaus
Das letzte von Luther herausgegebene Gesangbuch ist nur noch In drei Exemplaren erhalte», eS ist das von Valentin Babst gedruckte und nach ihm benannte »Babst'fche Gesangbuch 1545", ein Prachtband der Buchkunst jener Zeit mit 27 Holzschnitten und Zierleisten auf jeder Seite. Da das Werk nicht nur äußerlich, sondern auch tn- haltlich als ausführlichster Sammelband aller Texte und Weisen der zu Luthers Zeit gesungenen Kirchenlieder von größtem Wert ist, wurde es durch einen soeben erschienenen prachtvollen Faksimilenachdruck (Bärenreiter-Verlag, Kassel) der Nachwelt erhalten und der Allgemeinheit wieder zugänglich gemacht. Dr. K. Ameln gibt in einem Nachwort die nötigen Erläuterungen.
— Donnerstag, 7. FebruSr iE
vom 3. bis 5. August i» der alten Löwen- u.«t» Welsenstadt Braunschweig statt. Alle Karner« den, ohne Unrerschiev, ob Vereins- oder Ring- angehörige, sind dazu 'eingeladen. Auskunft erteilen Fr. 28 innig, Friedrich Wilhelmstraße 1< und Gustav Spörhase, Göttingen. SteinSgra- be» SS. i
Rundfunk
Was ans der Donnerstag dringt.
_____ ______ ..Joseph Conrads Persönlichkeit und Berk". Bortraa von Dr. Erich Franzen. ig bis 19.S0: Stunde der Frankfurter Zeitung. <$> 19.30 bis 30.00: UnterbaltunsSmuiik des Rundfunkorchesters. <i> ‘20—20.20: Einführender Vortrag in Bernhard iäbatoS ..Heilige Johanna" von Paier Muckermann. <$> 20,20: Von Köln: „Die heilige Johanna". Sine dramatische Chronik von Bernhard Shaw. Svieiiei- tun«: Intendant Ernst Hardt.
überführt und sogleich einer Operation unterzogen, die ihn jedoch nicht mehr retten konnte. Der Verunglückte starb alsbald. -g.
• Volkmarsen, 5. Februar. (Generalversammlung des Turnvereins.) In der letzten Generalversammlung des hiesigen Turnvereins wurde u. a. auch die BorstandSwahl vorgenommen. Sie hatte folgendes Ergebnis: Otto Schmand, L Vorsitzender, Heinrich Klein, Schriftführer, Kassierer und 2. Vorsitzender, H Kleinschmidt, Jugendwart. Aus dem erstatte ten Jahresbericht ist zu entnehmen, daß der Verein auch im verflossenen Jahre eine rege Tätigkeit entfaltet hatte. Bei einer Anzahl von Wettkämpfen konnten jedesmal mehrere Turner erfolggekrönt heimkehren. »L
* Bebra, 5. Februar. (AuS der Gemeinde- Verwaltung). Für den Kreis *toten6urg a F. ist in Bebra eine Arbeitsgemeinschaft für den Ausbau eines Unfallmelde- und Rettungswesens gebildet worden. In der letzten Sitzung wurde angeregt, den jetzt ruhenden Männer- zweigverein vom Roten Kreuz wieder inS Leben zu rufen. — Die Gemeinde hat zur Reu- besiedlung das ehemalige Dietz"sche Gelände an der Gilfershäuserstraße zur Verfügung gestellt Es können sieben Häuser errichtet werden Baulustige können sich bis zum 10. Februar auf dem Bürgermeisteramt melden. HauszinSsteuer- mittel hierzu sind bereits angefordert — Die Feüerlöschordnung wurde dahm geändert, daß die Mitglieder der Pflichtseuerwehr sich gegen Entrichtung eine Jahresgebühr von 10 Mark loskaufen können. Dieses Geld soll zur Jck- standhaltung und Neuanschaffung von Feuer- Wehrgeräten dienen. -ck.
* Bebra, 5. Februar. (Bom Bürgerverein Bebra). In der Generalversammlung des hiesigen Bürgervereins wurde zutp 1. Vorsitzenden Aiistreichermeister H. Kaiser und zum 2. Vorsitzenden Lokomotivführer H. Häde gewählt. Für die Folge sollen die Versammlungen jede» zweiten Dienstag im Monat abgehalten werden. Zu einer lebhaften Aussprache kam es über die Errichtung einer Mittelschule in Bebra. da die Gemeindevertretung noch zu keinem Entschluß gekommen ist. Die Entscheidung wird in der nächsten Gemeindevertretersitzung allen. Es wird bestimmt erwartet, daß sie dem silane z-.stimmt. -ck.
* Bebra, 5. Februar. (Mntervergnügen des Eisenhahnvereins Bebra). Hier hielt der genannte Verein in der neuen Turnhalle sein
6,30: Morgengymnastik. <*> Anschließend: Wetter- bericht and Zeitanaabe. <-> 12.30: Schaltvlatten-Kon- lert: Orchester-Konzert (Tri»Er«onl. <♦> 15,05—16.35: Stunde der Jusend. <K- 15,55—16.05: Sausfrauen- dienft: „Die Konsumentin zur Konsumentin".
16,35—18,05: Bon Stuttsart: Konzert des Rundfunk- orchesters. Mitwirkung: Max v. Gistinsbausen (8.i» riton), Artur Haasen (am Klavier). — In der Paule: BereinSnachrichren und andere Mitteilungen. H 18,10 bi» 18,30: Lesestunde: Aus den Tagebüchern eines Egoisten, von Stendhal. Sprecher: Ernst Glaeser. ♦>
diesjähriges Wtntervergnügen ab. Trotz der Geräumigkeit des Saales war derselbe überfüllt Die hiesigen Gesangvereine .Germania" und .Liedertafel" wirkten mit. Rach der Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzende» wechselten rasch hintereinander Mukstücke, Gesangvorträge Couplets und Theaterstücke ab. Das Fest verlie tu aller Zufriedenheit. Den Schluß bildete em Ball. ck
* Falkenberg. 6. Februar. (Bürgermeister und Schöffenwahl.) Hier wurde der seicherige Bürgermeister I. Mevfarth zum Bürgermeister unserer Gemeinde wiedergewählt. Als erster Schöffe ging K. Wiegand, und als zweiter Schöffe H Wagner aus der Wahl hervor, »l.
Personalien au« 6er Justiz
Ernannt: Aktuar Wiesenburg zum Justiz- obersekretär in Eorbach. —
Versetzt: Justizsekretär Otto Schmidt vom Landgericht 3 in Berlin an das Amtsgericht in Hofgeismar. Kanzlei-Assistent Zinn von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht zum Amtsgericht in Marburg. -pm.
wmvw
Friedrich Gundolf: Shakespeare, '-■* sein Wesen und sein Werk. Zwei Bände. (Werke der Wissenschaft aus dem Kreis der Blätter für die Kunst.) Bei Georg Bondi, Berlin.
Mit einer monumentale» Biographie schließt Friedrich Gundolf de» Ring seiner Beschäftigung mit Shakespeare, Beschäftigung von einem Umfang und einer Bedeutung, wie sie in der gesamten Geschichte der Auswirkung des englischen Dichters einzig dasteht.
Mit »Shakespeare und der deutsche Geist", dem ersten größere» Werk Gundolfs beginnend, breitete sie sich umfassend aus in der Shakespeare-Ausgabe selbst und vollendet sich nun in der Biographie, einer Lebensbeschreibung freilich, die »jenseits biographischer Auskunftei und philosophischer Deutung" gelegen ist. ES ist ja die für die GeisteSgeschichte schlechthin epochale Eigenart der aus der Nachfolge Stefan Georges hervorgegangenen Historiker, insonderheit aber Gundolfs, daß sie die philologischen, psychologischen und sonst sich auf Teil-Erfassung beschränkenden Methoden ablehnen, obwohl sie sie durchaus beherrschen, und int schöpferischen Menschen die Einheit von Charakter, Schicksal und Leistung zu begreifen und ihn aus dieser nicht bloß begriffenen, sondern auch erlebten Einheit darzustellen suchen.
So stellt Gundolf Shakespeare dar durch daS Mittel der eingehendsten Beschäftigung mit jedem einzelnen seiner Werke, von dem aus er allemal die Gesamtheit des Werkes, in dem die Gesamcheit des Lebens offenbar wird, beleuchtet. Shakespeares Werke sind chm »svrachlich gebärdete Selbstdarstellung eines welthaltigen, allge» sichttgev Menschen", und so ist es kein neuer ShakesPeare-MythoS, den Gundolf in seiner außerordentlichen Leistung aufstellt, fondern was er sagt, ist einfach die Wahrheit über Shake- speare, wie sie bezwingender bisher noch nicht gesagt worden ist. G. T.
Die Der Sranfenberger Bratentag
dem Frankenberg, 6. Februar.
Gründung einer Vieh- und einer Eierverwer- ber'y raten aut^aeroten g6” Vnn n
tungs-Genossenschaft bereits geführt und eine „ebnti das Messer ^in^der tobten
solche für die Milch wird in Kürze folgen. Dar- gj? fÄei. " Sveck
«ns sei zu ersehen, daß die Landwirtschaft al- arrmLlang' Wenn d?s Mess»
les tue, um ihre L-ge zu verbessern. In Be- Z „L, 1
m auf tote Steuerpolittk lehnte Redner die am - Seite'" f W
Senkung der Wechselsteuer und der Einkommen- -. \ ‘ , .
steuer für mittelere und höhere Einkommen als kJ™ Lg*“*« alten Feste auf dem
nicht im Interesse der Landwirtschaft liegend, Gegend noch immer der
ab, ebenso wandte er sich gegen die neuerdings Arawntag .das ist der Donnerstag vor geplante Regelung der Erbschaftssteuer und V« N^unt^Lsageikdes obigen Verses
gegen die Erhöhung der Vermögenssteuer, von Haus zu Haus, in der rechten Hand einen Redner besprach noch die Realsteuern nnd die Spieß tragend, an welchen ihnen
Einstellung des Reichslantobundes zur Be- ^ Dorfbewohner Wurst oder Speck stecken, amtenschaft. Nach einer eingehenden AuSspra- Zetten kamen auch die Armen aus
che ging der Redner dann noch auf die Sied- ,5" sammelten sich an die-
luimdfiflfle eilt. (St forberte rum ©dhlufi bö-1 bie flctt(Hinten Stichen ein. Ebenso
here Preise für die landwirtschaftlichen Pro- die Schulkinder mit einem Kranze durch dickte. Der Leiter der Versammlung, Ritter- Hausern und
<?ut8befiiter ^ietfitaoel bann norfi it a l^^bfin^en SBurft unb fonfti^e Wochen, bie fie die Einstellung polnischer Arbeiter in der Land- lSonnt-we"^'veriebrwn" bemr"fett^n
wirtschaft. Solange zum Rübenanbau die I^°?"Eage^. verzehrten. Auch bekamen sie an Landwirtschaft nicht genügend heimische Ar- -,'5 „^"^Eltern^ausnahmsweise
beitskräfte erhalte, müsse fie auf die Beschäftt- Ä ^?^enbr^ zum »zNihstuck mit tn die gung polnischer Arbeiter zurückgreifen. Mit
einem Vortrag über Rinderkrankheiten von Dr. viel schlechter, kmnte von den
Nebele fnnb bie Anounn ibt (Snbe ■! petnbern belebte orore txld ^dgitlftuyftuu. ET
eipeie rann ote Tagung tyr E»oe. -L arbeitete auch niemand an dem Tage ober ging
_ ___ • lauf den Handel. Man glaubte, man hätte dann
Sur WNdunger Bllrgermeisterwavl kein Glück. Heute noch kocht jede Familie an
Bad Wiltonnge«. 5. Februar ! dem Bratentage Erbsensuppe mit Schweine-
Rach der Rückkehr dreier GemeinderatSmit- ^ein. In anderen Gegenden Hessens feiert die glieder von ihrer Informationsreise nach den I erwachsene Jugend an dem Sonntag nach dem jetzigen Wirkungsorten der drei Bürgermeister- Eentag tote »lange Rächt", tu welcher sie tote kandidaten Dr. Birnbaum-Ilmenau, Dr. Höhn- von den Bursche» tm Dorf gesammelte Wurst Weilburg unb Röltoener-Tangerhüte, stellten sich! und Kreppeln rnU Kaffee in einem Hause, nicht die drei Bewerber dem gesamten Gemeinderai I im Wirtshause, verzehrt. Nachher folgt ein vor und referierten über das Thema »Di^Tan; nach der Ziehharmonika. Es wird sich Steuerpolitck in den Gemeinden". Die Wahl auch dabei verkleidet . . . Dorfkarneval -i.
ULeiSbaUernsckattHofgeiSMarlMit de» übrigen 3 SRitttonen ehemaligen Sol- — _.. daten des Reichskriegerbundes fordern wir toast
Der Direktor des ReichslantobuntoeS Iber Artikel 231 des Friedensvertrages sobald
über tote Lage der Landwirtschaft. lals möglich außer Kraft gesetzt wird. Rur
HofgeiSmar, 8. Februar. ft Bestimmung im Friedensvertrage
„ , . Iverschwindet und dem deutschen Volke Gerech--
« Pnt€r, bcr Leitung von Rittergutsbesitzer tigkeit erwiesen ist, kann es wirklichen Mieden
Recknagel tagte hier die Vollversammlung der in Europa geben. Deshalb fort mit der Krieas- Kreisbauernfthaft Hofgeismar, die einen au-1 schuldlüge. 4
ßerordenttich starken Besuch der Landwirte des! *
Kreises aufwies, und an der auch Vertreter der Heff.-Lichtenau 5 Februar
»».ÄS
lafien Ueberblick über die gegenwärtige gerade-1 hatte sich doch eine stattliche Aniabl ernster zu katastrophale Lage der Landwirtschaft im I Männer in dieser Versammlung zusammenge- allgemeinen und betonte, daß bie regierungs- funden. Der Dorsttzende des Krtegervereins fettig bereitgestellten Hilfsmaßnahmen nnzurei- Herr Schweitzer, hielt einen ausführliche» Vor' chend Ware». Sei» Standpunkt gehe dahin, trag zu dem Thema »Kriegsschuldlüge", der von daß eine Erhöhung der Getreidezölle für die der Versammlung mit heller Begeisterung auf- Landwirtschaft von Nutzen sei und nebenher I genommen wurde. Der vom Khffhäuserbund dem Reiche noch Gewinn brächte. I herausgegebenen KriegSschuldkundgebung roui,
’be einmütig von der geschlossenen Versammlung zugestimmt. -pm
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