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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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Dei- Kkiegsächtung im Osten entgegen

Moskau will am 7. Februar unterzeichnen / llkrainerfront gegen Warschau

Trotzki beunruhigt wieder Moskau Der Materkalkrlea

Mit

Frankreich auf allen Gebieten führend.

(Von unserem gelegentlichen Moskauer Berichterstatter.)

Moskau, Ende Januar.

und dergleichen zur

neuen Aktivität anfeuert.

Absage der Mrainer an Polen.

Diktator und Vormund de- «eiche-

tm er»

Das Schlagwort »Materialkriea bet Snfanrii* 8ffMt natürlich tz« Pha-talte Tür «tb Tor. ctee* S«h»a»»«s bk itelM S?«4" B'°rifs. fallkomm«,« Weise klare« wirb.

TO i II totbett für die verloren gegangenen Vermögenswerte der Staates in den nach dem Friedensvertrag abgetretenen @ebte. te« stelle. Bei den Berliner Besprechungen sei der preußische Ministerpräsident Wortführer gegen die anderen Länder gewesen und habe gewtffermaßen den

derartige ZukunstSau-stcht nicht al- wahrscheinlich

Nachdem die ,trotziisten' in letzter Zett firnÄ Eiver geworden waren, hat die

Bayern auf die Lute zu zwingen, und das Reich zu einem Großpreuße» »u machen. Justtzmintster Gürt n e r meinte :®e"n der preußische Ministerpräsident erklärt i.n, Landerklagen gibt es keinen Exekutor so leLÄ8 23ort J® unerhört, daß man sich ver­gebens frage, wie es unter ernsthaften Staats, können"! ub°rh°uvt habe gesprock^ werden

neuen Welle von Represfivmaßnahmen

mit bei Obböfition tonn ro-**a w« d°- S£"e*KUi,%

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Die llmgemeindungen fat Westen

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^rprufr. ES wird damit gerechnet, daß der ^"5°urf noch tn der ersten Hälfte deS Februars vom Robinett an den Staat-rot geht.

gespielt. Rechtsempfinden hat man in Berlin überhaupt nicht mehr für diese Dinge. Treue und Glauben, die die Verträge zur" Voraus- setzung haben, find verschwunden und von all­gemeiner Moral spürt man kaum noch einen Hauch Unser Gegner ist Prenßen. Preußen legt _________ . ---- -....... eS darauf an, um zwei Fliegen mit einem ta Anspruch nimmt da- bann bekanntlich zu | Schlag zu treffen: Einmal sich selbst tn bet Fi- ine» Gtenzmtnifterium ausbauen will. «nanzwirtschast deS Reiches möglichst breit zu

Ter englische Oberst Repington und der deutsche Major Soldan sind der Ansicht, daß in ^ SulunftfWMt da- Material - schwere Ke- Mtnenwerfer, Tanks, Fliegerbomben, h^.ranCk8e^>e^re Gaswaffen usw. t« so 60, hnT -chlachtseld beherrschen wird,

bi® Rolle des Lsienschen in der Hauptsache auf die Bedienung dieser vernichtenden Kriegs- maschtnen beschränkt sein wird/ Soweit wird i^f<iA Un? tiom Wesen der ZukunftS- schlacht beipflichten können, liegt sie doch ganz im Rahmen der bisherigen Entwicklung/ in deren Verlauf bte Kavallerie und massiert austretende jrmur^i* KUrc^ bte sich dauernd steigernde Feu- bom Ä xn Waffen immer mehr

Schlachtfelde verdrängt wurden. Auch Mar- §®ch äußerte sich kürzlich, daß tn Zukunft ieLlrI?5*l,<aiyeriii nut einem leichten MasÄinen zewehr bewaffnet werd.n miiffe. Dagegen 6le Ansicht Soldans, daß ahf ^n^E/elde «ui noch wenige auserlesene .Hel. brnmenschen^ auftreten kömuen und daß ba^cr .bie t«. o.4*_r.;_ ber Moierial-

- i«gefbieXt* hätten, doch über das Siel ,ie**

obren bat. trofft ist der einzige unter den ührenden Oppositionellen, der noch bis heute ebe Versöhnung mit der Parteileitung ent- chieden ablehnt unb sogar tn der Verbannung seine Anhänger durch Briefe, Artikel, Aufrufe

erscheinen. Denn, obwohl auch früher das K^egSmatertal ganz gewaltige Fottschritte gr "Ntcht hat man bedenke nur an bie Bewaii- ^ng von 1S70 und an diejenige desWettkr5- ges.haben sich dennoch bte Kriegsheere nicht vermindert, sondern im Gegenteil sehr erheblich vergrößert. Gewiß wird sZ der Prolemsatz der tz"®°^frster Linie Kämpfenden ebenso wie bis-

Heimat notwendig sein. Sollte der zukünftige Krieg wiederum ju einem Stellas trtege auSarten und gerade Soldan hält diese Un® Zukunst für die wahr- schetnlichere, so Ware angesichts der ausge- ^hulen Fronten erst recht nicht einzusehen, wa- b ? Massenheere .ausgespielt- haben sollten Daß auch Frankreich an der Idee der Millionen, »eere im Kriege unbedingt festhält bestätigte ^iegSmlnister Painlevs, all er davon sprach, der nächste Kriea durch die Masse bet msfcüt- üerten Reserven geführt wird, die eine toaste Stofearmee bitten werden.- Frankreich erfennt alfo offenbar das .Fiasko der Millionenheere-, a»^bkm Soldan spricht, nicht an, und daS mit R«ht. Denn bie Ueberlegenheu an SriegSma- tettal allein hatte wahrfche-.llich für die (guten?# nicht ausgereicht, um Deutschland niedetzutin- M, wenn ihr nicht dar unerschöpfliche Men- chenmaterial, zuletzt daS amerikanische, zur Ber- ügung gestanden hätte. Immerhin wtrd, nm mit den Worten des Marschalls F o ch zu spre- k^'ea füaf!lfle ?ri<S? ^hr ei» Maschinen- kriea alS ein Krieg mit Menschen fein wenn auch E«ge Leute wie bisher bet Hauptfaktor bS arteg3aftton sein werden-. Für einen solchen Maschtnenkriea nun Frankreich schon beute beffer vorbereitet als irgendein Volk der Belt. Nicht nur, daß sein FriebenSheer tn stärkster mit Kriegsmaschinen ausgerüstet ist auch die Bewaffnung seines Krieg-Heeres ist durch die Aufstapelung gewaltiger Mengen fo. gernben Kriegsmaterial» und durch eine- ftungsindusttie von noch nie dagewesener 8et« stungsfüchigkeit selbst für einen Krieg von schr ÄL Semei aeWrt DaS französische Frie« ?^? m»erfug. über 19000 leichte unb 15500 Maschinengewehre. 1558 leichte unb 1616 fAtoere Ge,chutze. 2562 Kampfwagen und 2200 Flugzeuge. Mit dieser Rüstung steht tg hei weitem

an der Spitze all« Heere.

. Sein lagerndes Kriegsmaterial hält Frank­reich ttotz Artikel 8 deS VölkerbundpakteS, bet bon allen beteiligten Staaten eine offene Angabe

beim Reichspräsident tie 1 _ utfübrer zu einer Generaldebatte über die große Koalition zu versammeln. Hier wird Gelegen- Sstt sein, so bemerkt daS Blatt, die verschiedenen Forderungen gegeneinander abzuwägen und bann zu Prüfen, ob es möglich ist, dem rechten Weg zu einer dauerhaften Koalitwnsblldung noch langer auszuweichen. Das Zentrum hat die übrigen Koalitionsp.. feien » iTcn lassen, daß ei nicht in her Lage sei. die Verantwortung für bte Regierung länger mitjutragen, wenn nichi die von ihm geforderte Umbildung des Kabinetts sofort durchgeführt wird. Dabei stoßen sich die übrigen bürgerlichen Koalitionsparteien beson­der« daran, daß das Zentrum den Posten bei Ministeriums für die besetzten Gebiete für sich

'£~m --------------- <jn einer vertrau-1 .

febarfe Maßnahmengegeii die ukrainische Agita- l«hen Pressebesprechung erklärte Ministerpräsi. was^Oberen Seite zu erreichen, torOa der polnische Sejm nicht bie Tribüne| dettt^Dr.^ett- baß das Verhältnis

'Ztung ber Lände?.

®r- Schmelzle nannte bann Preu- Ben« Ballung sogar eine Schamlosiakeit. mte ft» tm Staatsleben noch nie bagetoefen fei bb?OHa?et»e Politik, bie auf nichts andere» hinauslaufe, als durch das Reich

«owno, 1. Februar. (Eig. Drahtbericht). Wie aus Kuwno gemeldet wird, übermittelte Litwinow dem polnischen Gesandten Pasitsch die russische Antwort auf die letzte polnifche Rote. Er erklärt, die Sowjetregierung habe die Ueberzeugung gewonnen, bog bie polnische Re l Hea,0,Den hn, h,

aieiung bestrebt sei, sich mit einer Gruppe von I Politische Volirei ar n bte

Ländern gleichzeitig an dem UnteVzeich- Pause wiedtt tu ewem^.kb-,^^ lan&?n uungsprotokoll zu beteiligen. ES blieben nur I hnrt - i großen Schlage auSge-

noch Estland. Lettland uno Rumänien übrig, ! flner »unterirdischen" Or-

mit denen sich bie polnische Regierung (jemein= »«hafti? ms1?en ??rben in Moskau fmn beteiligen könne. Obwohl die Sowjetre. ^^^/.^.proletarischen Diktatur seinb- Sierung grundsätzlich gegen die Kollektiv- J.l$c ^mente unterliegen sie, wie es heißt, beteiligung dieser Länder an ver Unterzeichnung ^r »längsten Isolierung''. Unter ihnen be# des Protokolls sei, erlläre sie sich bereit, ge-I^den sich neben sehr vielen Vertretern der wisse Zugeständnisse zu machen und ^^nttschen Jugend auch mehrere alte Bolsche- die gemeinsame Unterzeichnung dieser Länder Jm>«n, die in der Partei unb im Sowjetruß- «nter Führung Polens zuzugestehen. Sie schla land große Rollen gespielt haben. Im Sowjet- ge vor, die Unterzeichnung ves Protokolls am kreisen zeigt man sich über bie neuerliche Aktlvi- ?. Februar vorzunehmen. tät bet Trotzlisten nicht überrascht. Ein »xomV

* henter Sowjelfunktionär sagte tm Gespräch mit

tot» tommt °°«

Kowno, 1. Februar. Eigene Drahtmeldung. > Meister der Konspiratton." Im allgemeinen Wie aus Moskau gemeldet wird, bestätigt boä Intan auf die zunehmende

tton ba der polnische Sejm nicht bie Tribüne °ent D,. Held, baß baS Verhältnis Mischen Jeeben dürfe für die gegen den polnischen Retch und Ländern durch die letzten Berliner Staat geschleuderten Schmähungen. Berhanblungen eine Zuspitzung erfahren habe

bte ben inneren Bestand be« Reiches

_ bebrobe. Schuld daran sei nicht etwa das

Müllers letzter Versuch.

M" finanziellen Forderungen an das Reich die Heute Generaldebatte fib.r bie Große Koalition allergrößten Schwierigkeiten mache. Preußen

Berlin, 1 Februar. (Sunltelegromm.) «Rei*& J6 genehmigten StaotSver-

lautier Müller-Franken hat laut D. A. st bie! ^^20 dadurch, daß es Entschäbigungs-

Absicht, nach seiner heu.ige-. Berichterstat'tung m?8 Reich in Höhe von Sch beim Reichspräsident die Minister nL die Par- '

Es ist sehr bemerkenswert, daß weder tn der Presse noch to der Oeffentlichkeit von Maßnah!

gesprochen wird. Bedeittet Vies, daß bte Sowfetmachthaber ez nicht wagen.

^uHrer unschädlich zu machen? Diese Frage ^i sich weder bejahen noch verneinen. Tat- scheint fedoch zu sein, daß die Po Pula- iS, besonders bei der Arbeiter« ,-?a -n ln wieder bedeutend gewach-

/st und daß sogar in Stalin ergebenen Par- amtpii sTi»5r°6e Achtung vor der Unbeug- samkeit des Verbannten empfindet. In der sowjetpreffe werden Pie Trotziisten beschuldigt, Arbeiterstreiks angezettelt und L gar den Bürgerkrieg tm Sowjetstaate vorberei- Besonders schwer empfindet die

geoeit _hnnaimrtfftKA>*e^n6r^^e Trotziisten ur>»men,<uen' auftreten lönntei Sloten 2lrm?eatAnl^ Stimmungen'' in der -die Massenheere im Zeitalter

aarWt?utaee S«reten, diett- lEdrz Offizierskorps und der k°""schen Kommissare der Armee ergriffen

^stich, die zunehmenden Schwierigkeiten bei den Auslandskommunisten lassen die Äaita, Lu d« Trotziist-n, die bekanntlVL^ ren Liderhall vor allem unter den beuffrh#« Kommunisten findet, tn ben ÄugenderSowie^ Xmw besonders gefährlich erschewem Vieles spricht dafür, daß man vor einer

Vollzugskomitee sämtliche Maßnahmen der kom> I Verschärfung der Wirtschaftslage munistischen Partei zur Bekämpfung der Trotz, in Rußland hin, bte einen günstigen 9>äbrf,nh, «sten unb erklärte sich mit der erfolgten Aus. für oppositionelle Bestrebungen ^bUde^ Sebr Weisung Trotzkis einverstanden. Trotzki£®re!!anl daß die Trotziisten von der Sow- selbst beabsichtigt, Rußland am 24. Februar üu .°!'fen als sowjetfeindliche Be.

verlassen und sich nach der Türkei und von dort Idie^^Trotziisten^n werden. MerdingS haben noch ,u Ä'X.SÄ

----- ble, Sowjeiregierung öffentlich zu demon.

ftrteren, keinen Wert mehr daraus gelegt haben

Dre Unterdrückten murren CL»1"« .innerpartelliche Angelegenheit" zu 'gelten. Aber bie innerpolitische Lage hat luL - - I^vch so ^vgespitzt, baß das Kommunistenorgan

Warschau, 1. Februar. (Eigene Drahlmel- Ehr ^cht Hütten nutu

düng.) Bei bet Generaldebatte über das Bug» mit dem fon?ern auch

«et tat Landtag erregte eine Rede des Ukrainers X« m, «,2ietregtme gebrochen. P a 11 j i S großes Absehen. Die Polnischen Er- A»«*« Anschuldigungen der Parteileitung

a&rungett, den Ukrainern zu helfen feien lügen- 8 roaf,r fmb, so hat

haft, und biejeniger Ukrainer, bie den Polen blr,^artei unb Trotzki tat-

gtaubten, feien entweder Naive oder Verräter, Höhepunkt erreicht.

Die Mrainer seien keine Feinde deS polnischen tvetß auch, baß her persönliche Haß zwi- Staates, wnhl aber Feinde jenes historischen Sen t*em sernen Alma-Ata in Verbannung Irrtums, den Polen in seinen heutigen Grenzen Trozki und denStalinisten" '

darstelle. Der Ukrainer Walnicki betonte den ®a^re 19-8 eiwe bedeutende Verschärfung revolutionären Charakter der ukrainischen Streb heitsbewegung, die keine Kompromisse kenne. Er warnte die Polen davor, auf die Soldaten ukrab I ntscher Rationalität zu zählen, da sie sich hiex m

SSSmS «'M« durch Preuße» »eriirzert

Die polnische Rechtspresse ist über diese Er- ^0» gegen »raun. - Preußen- überspannte Geldforderunaen t

«arung sehr entrüstet und nennt sie eine mit Absichten. - Bedrobkicke durchschaut bie

»alter Berechnung fabrizierte Propaganda, um - Worte,

di« feit Jahrhunderten zu Polen gehörigen ru- anr ,

Untschen Lander abzutrennen. Sie verlangt^en, L Februar. In einer vertrau-