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llr. 19. Jahrgang.

Kasseler ftenefte Machrichte«

Donnerstag, 24. Januar 1929.

llnfere Heimat.

Bücher für -as Land.

Eine wertvolle Hilfe für kleinere Volks­büchereien.

Für die Errichmng und Erweiterung kleine­rer Volksbüchereien hat die GesellsHtst für Volksbildung seit dreißig Jahren u. a. auch durch die Abgabe von Wanderbüchereien ge­wirkt. Die Gesellschaft gibt Bücherbestände im Werte von 200 bis 300 Mark, in einzelnen Fäl­len auch darüber, gegen eine Leihgebühr von fünf vom Hundert des Wertes der Bücher au ein Jahr nach freier Wahl an ihre Mitglieder zur Woiterverleihung ab. Diese Wanderbüche­reien, die in derselben Art und in demselben Um­fange sonst nicht vorhanden sind, dienen in erster Linie zur ersten Einrichtung von öffentlichen Büchereien in Orten, denen dieses Bildungsmit- tel bisher -fehlte; aber auch zur besseren Aus­stattung bestehender Büchereien, die nicht über genügende Mittel für den Ersatz verbrauchter Bücher und zur Vermehrung des Bücherbestan­des verfügen. Die Büchereiverwalter haben durch die Wanderbüchereien Gelegenheit, sich mit dem neuesten Schrifttum bekannt zu machen behufs Anschaffungen für ihre Büchereien. Ge­suche um Abgabe von Wanderbüchereien sind «n die Geschäftsstelle der Gesellschaft, Ber­lin NW. 40, Lüneburger Straße 21, zu richten. * -Pm.

Naturschutz im Kreis Melsungen.

Melsungen, 23. Januar.

Auf Grund des § 30 des Feld- und Forst- polizeigesetzes in der Fassung der Bekannt­machung vom 21. Januar 1926 werden, wie der Regierungspräsident im Amtsblatt veröffent­licht, im Kreis Melsungen in Schnellrode die alte Doppellinde beim Spritzenhaus und die sieben alten Eichen auf der Gemeindehute, Eigentümer: Gemeinde, als Naturdenkmäler unter Schutz gestellt. Jede Beschädigung und die Beseittgung der Bäum« ist verboten. ,

*

Kostenfreie Aufklärung«-Luestellung,

Obergeis, 23. Januar.

In der Wirtschaft Strippe! Hierselbst wird zurzeit die Tuberkulose-Ausstellung, verbunden mit einer Säuglingsausstellung des Kreises Hersfeld gezeigt. Während der Ausstellung werden belehrende Vorträge gehalten. Dr. Ewers sprach bei der Eröffnung über die Tuberkulose und ihre Bekämpfung. Gestern, Dienstag, abend sprach Dr. Auel über Säug­lingspflege und Kleinkinderfürsorge. Am heuti­gen Mittwoch abend spricht Zahnarzt Dr. Caselitz über Zahnpflege und am morgigen Donnerstag wird Dr. Boudum sprechen. Da die Ausstellung für jeden Besucher frei ist und fein Eintrittsgeld erhoben wird, sei allen Be­wohnern unserer und der Nachbargemeinden deren Besuch dringend empfohlen. -l.

Do»ficht mit geladenen Gewehren!

F Fulda, 23. Januar.

1 Ein tödlicher Unglücksfall ereignete sich in der Bincenzstraße hier. D«r dort wohnende verheiratete KrastwagenMrer Groß wollte von seinem Fenster aus einen Hühnerhabicht schie­ßen. Groß stellte das geladene Flobertgewehr neben sich. Durch einen unglücklichen Zufall trat Groß gegen den Schaft. Die Waffe entlud sich und das Geschoß drang Groß durch den Un­terleib in die Lunge. Obgleich der Schwerver­letzte sofort dem Landeskrankenhaus zugeführt wurde, verschied er dort alsbald. -m.

I

Don der Landjäger»!.

i Kassel, 23. Januar.

Zu Mitgliedern deS Deamtenausschusses der Landjäger« für den Regierungsbezirk Kassel für das Kalenderjahr 1929 sind gewählt wor­den: Ooerlandjägermeister Pritzel in Kassel, Oberlandjägermeister Wettläufer in Eschwege, Landjägermeister Wölky in Kassel-W, Land­jägermeister Brose in Ihringshausen, Land­jägermeister Lüning in Harleshausen, und zu Stellvertretern: Oberlandjägermeister Dörr in Homberg, Oberlandjägermeister Müller in Mar­burg, Landjägermeister Anschütz in Hofgeismar, Landjägermeister Schäfer in Dörnberg, Land­jägermeister Dassel in Witzenhausen.$.

Niederzwehren, 23. Januar. (Kommuna­les.) In der ersten Sitzung der Gemeindever­tretung im neuen Jahre wurde u. a. dem vor- geschlagenen Vergleich über die Auseinander­setzung mit der Kirchengemeinde, der nach lang­wierigen Verhandlungen endlich zustande kam, zugesttmmt. Die von den Gewerbetteibenden aufzubringenden Berufsschulbeiträge in Höhe von 1900 Mark soll in Form von Zuschlägen zur Lohnsummen- und Gewerbeertragssteuer zur Erhebung gelangen. Durch Erhöhung der Schulkinderzahl muß die Gemeinde neue Schul­räume schaffen. Doch konnte man sich noch nicht einigen, ob ein neues Schulgebäude oder nur ein Erweiterungsbau errichtet werden soll. -l.

* Niedervellmar, 23. Januar. (Unterhaltungs­abend.) Hier hatte derGemischte Chor" seine Mitglieder und Freunde zu einem Unterhal­tungsabend eingeladen. Gut einstudierte Thea- terstücke und Lirdervorträge wechselten mitein­ander ab. Die Darbietungen fanden den freudi­gen Beifall des überfüllten Saales. -wy.

* Niedervellmar, 23. Januar. (Bei den Kriegsopfern.) Hier feierte die Ortsgruppe des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Kriegs­teilnehmer und Kriegshinterbliebenen ihr zehn­jähriges Bestehen. Mitglieder der Kasseler Volks- bühnenfpiele von 1927 hatten sich in den Dienst der Sache gestellt. Sie führten ein gut gelunge­nes TheaterstückDie spanische Fliege" auf. -wy.

* Spiekershausen, 23. Januar. Ein dreister Habicht.) Auf dem Hofe eines außerhalb des Ortes liegenden Hauses brach nachmittags unter den Hühnern, denen gerade Futter hingeworfen war, eine Panik aus. MS die Hausfrau aus der Tür trat, um nach der Ursache des Lärms zu sehen, erhob sich vor ihr ein großer Habicht, der ein noch lebendes ausgewachsenes Huhn in seinen Fängen hielt. Ta sich der Räuber mit dem Huhn nur sehr langsam von der Erde er­heben konnte, ergriff die Hausfrau schnell einen Stock und schlug damit nach dem Hühnerdieb, der nun seine Beute im Stiche ließ und ent­kam. Di« zugeschneiten Felder mögen den Habicht zu dieser Kühnheit veranlaßt haben.-g.

* Spiekershausen, 23. Januar. (DerRatten­fänger von Spiekershausen".) Eine gute Leistung wurde dieser Tage durch den Schäfer­hund des hiesigen Mühlenpächters H. vollbracht. Beim Aufräumen eines seit längerer Zeit unbe­nutzten Raumes gewahrte man unter einem Haufen Runkelrüben Ratten in großer Zahl. Nachdem den Raiten ein Entkommen unmöglich gemacht worden war, biß der schnell herbeige­rufene Hund des Mühlenpächters innerhalb einiger Minuten 42 dieser Tiere tot. von denen viele so groß wie junge Ferkel waren. -g.

* Hoof, Bezirk Kassel, 23. Januar. Die ver­eiste Straße.) Der in der Dalwigksttaße wohn­hafte 34jährige Ernst Dung stürzte infolge der glatten Straße und zog sich einen Bruch des rechten Fußgelenks zu. Die Kasseler Arbeiter- anitätskolonne brachte den Verunglückten in das Rotekreuzkrankenhaus. -ad.

* Gudensberg, 23. Januar. (In die Tenne gestürzt.) Der Landwirt Johannes Damm im mben Wichdorf wollte Heu und Sttoh vom Boden in die Tenne werfen, stürzte aber aus der Höhe von sechs Metern hinunter und brach den linken Oberschenkel. Er wurde nach Kassel in das Diakonissenhaus verbracht. -ä.

* Helsa, 23. Januar. (Die verräterischen Pantoffeln.) Einem hiesigen Kaufmann wurde an drei Sonnabenden die Ladenkasse um Be- ttäge bis zu dreißig Mark erleichtert. Beim dritten Diebstahl wurde der Dieb von dem Be- tohlenen überrascht und verfolgt. Der Kauf- nann stürzte jedoch und der Dieb konnte ent­liehen, nicht ohne seine Filzpantoffeln zurückzu- laffen, die zum Verräter wurden. Oberlandjäger Brösamle konnte alsbald den Dieb, einen ugendlichen Arbeiter, in der elterlichen Woh­nung verhaften. -I.

» Walburg, 23. Januar. (Im silbernen Hoch- zeitSkranze.) Das Fest der silbernen Hochzeit begehen am Donnerstag, den 24. Januar 1929 die Eheleute Reichsbahnschasfner Georg Preß- ler und seine Ehefrau Elisabeth, geborene Maurer. -pm.

» Malsfeld, 23. Januar. (HoheS Alter.) Hier beendete der Bahnwärter a. D. Heinrich Preßler (früher in Altmorschen) in noch geistiger Frische ein 82. Lebensjahr. Preßler machte den Krieg 1870/71 bei dem 81. Infanterieregiment mit. -pm

Eschwege, 23. Januar. (Opfer der Glätte.) In das hiesig« Landeskrankenhaus wurde ein hier beschäftigter Lehrling auS Weißenborn ein­geliefert. Er war auf dem Wege zu seiner Ar-. beitSstätte infolge großer Glätte mit dem Rade zu Fall gekommen und hatte einen schweren Oberfchenkelbruch davongetragen. -nn.

* Treysa, 23. Januar. (Vom Tode gerettet ) In ein Eisloch des die alte Festung umgeben- den Wallgrabens in Ziegenhain fiel das vier Jahre alt« Kind des Telegraphenarbeiters Kretza und wäre unrettbar ertrunken, wenn nicht das in der Nahe befindliche Fräulein Gömpel in herzhafter Weise das Kind aus dem nassen Elemente vom Rande deS Eisloches schnell herausgezogen hätte. -k.

* Neustadt, 23. Januar. (Ein Triumph der Rotviehzucht.) Der Landwirt Theodor GieS zur Weißmühle verkaufte ein Saugkalb Pogels- bergerrasse in dem seltenen Gewichte von 220 Pfund. Dieser Fall zeigt, daß auch bei rationel­ler Viehzucht auch di« Rotviehzucht rentabel sein tarnt, während im allgemeinen hier die Fleckviehzucht vorherrschend ist. -k.

Erziehung und Bildung.

Lehrer Leinius spricht über die Volksschule. Veranstaltungen deS Kreisausschusses

Melsungen.

Di« Vortragsreihe deS Kreisausschusscs MelsungenErziehungs- und Bildungsfragen" eröffnete der Vorsitzende des Hessischen Volks- schullehrervereins und Vorsitzender des Bc- zirkslehrerrats Lehrer Leinius. Er sprach über das Thema:Die Volksschule'. Der Vortta- gende gab einen Rückblick über daS Werden der Volksschule. Erst nach dem Kriege 1870/71, als fortschrittlich denkende Kultusminister auf dem Plane erschienen und dieAllgemeinen Bestim­mungen" über die Volksschule erlassen wurden, zeigte sich das erste Morgenrot für die Volks­schule. Hemmend, ja fast vernichtend wirtte die Bestimmung, daß erst beim Ueberschretten einer Schülerzahl von 60 bei den einklassigen Schulen eine weitere Lehrkraft angestellt werden durfte. Aus diesem Grunde kam der Lehrernachwuchs zu keinem Amt und über 30000 Junglehrer fan­den keine Beschäfttgung. Das Berechtigungs­wesen mache die Volksschule zur Bildungsstätte für Arme und Schwachbegabte. Die Volksschule müsse einen bestimmten Wissensstoff ihren Schülern vermitteln und für ihre aus der obersten Klasse abgehenden Besucher eine Be- rechttgung verlangen. Dies führe zum

Ausbau der Volksschule besonders auf dem Lande.

Redner zeigte auch die Wege, die zu diesem Ziele führten. Um die einzelnen Schulen zu entlasten, sollen Schwachbegabte mehrerer Ge­meinden in einer Schule zentralisiert werden. Das Ziel: Hebung des Volkes durch Hebung der Volksbildung könne aber nur erreicht wer­den, wenn die hervorragende Bedeutung der Volksschule für das gesamte Kulturleben von der Gesamtheit erkannt wird. Dem Vortrag, an den sich eine Aussprache anMoß. wohnten u. a. der Leiter der Schulabteilung der Kas­seler Reglerung, Regierungsdirektor Dr. Kuchen und Landrat Dr. Schuster-Melsungen bei. Der Vortragende erntete für seine vorzüg­lichen Ausführungen lebhaften Beifall. -l.

Aus Rasseler Vereinen.

Die toten Augen".

Zu dem ersten großen Bundesfest desT h e- ater- und Geselligkeitsbundes von Kassel und Umgegend", das dieser Tage im großen Saal der GaststätteStadt Stockholm" tattfanb, hatte sich eine überaus große Zahl von Mitgliedern, Freunden und Gönnern mit ihren Familien eingefunden. Mitglieder des Volks­bühnenbundes brachten das fünfaktige Drama ..Die toten Augen" von Friedrich Schare zur Aufführung und ernteten für ihr abgerundetes Spiel reichen Beifall. Ein flotter Ball bildete den Abschluß des wohlgelungenen Abends.

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Im Rhönklub.

Die erste diesjährige Familienfeier des Rhönklubs, Zweigverein Kassel, war ein voller Erfolg. Der Saal imHessenkrug" konnte die stattliche Zahl der Mitglieder und deren Angehörige kaum fassen. Im Mitelpunkt der Feier stand ein Lichtbildervortrag des Mit­gliedes Pfannkuch, der in fesselnder Weise iber seine Eindrücke auf einer im Vorjahr un- ternommenen Mittelmeerreise plauderte. Reicher

Beifall war der Führerlohn der Versammlung. Humoristische Vorträge des altenRhönpapa" und der nie fehlende Tanz füllten den Rest des Abends aus

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Ortsgruppe Kassel der Reichsbahnwerkmeiper-

Die Ortsgruppe Kassel der Reichsbahnwerk­meister feierte dieser Tage in den Heuschelsälen ihr fünfunddreißigjähriges Bestehen. Der Vor­sitzende der Ortsgruppe Werkmeister Erck schil­derte dabei den Werdegang der Ortsgruppe. Ingenieur Kröhne betonte, daß die Werkmeister neben dem Ernst ihres Berufes die fröhliche Seite des Lebens nicht vergessen sollten. Hu­moristische Vorträge, ein gut einstudiertes Thea- terstück und einige Gesangsvorträge erhöhten die Stimmung der zahlreichen Gäste. Ein Ball be­schloß die wohlgelungene Feier. wy.

NeuesteApeschen

Das Idyll in Lonnenburg.

Auch der Werkmeister belastet.

Sonnenburg, 23. Januar. (Privattelegr.) Im Sonnenburger Zuchthausprozeß wurde be­kannt, daß der als BelastungszeuM nach Son« nendurg transportierte Schwerverbrecher der Mörder Alex Hoffmann, in der Rächt in einem Wutan all seine Zelle restlos demoliert habe. Zu Beginn der Verhandlung machte Rechts­anwatt Thomel noch darauf aufmerksam, daß sich jetzt herausstellte, daß der Strafgefangene Paasch seinerzeit ungehinderten Zutritt zu dem Büro des Werkmeisters Grafundee hatte, und daß der dringende Verdacht besteht, daß er dort die für die Beamten ausgestellten Bestellzettel abgeöndert bezw. verfälscht habe. Paasch selbst erklärte, daß er zu der Träger­kolonne des Obermachtmeisters Naumann ge­hört habe, die mit dem Abtransport des Hec- resgutes vom Bahnhof Sonnenburg betraut war und daß er bei dem Werkmeister Grafun- der Kalfaktor war. Die wettere Frage, ob da. bei Unregelmäßigkeiten vorgekommen feien, bejahte Pimsch unumwunden.

Nvhe« Sinbrechergesinbel,

Annaberg (Kreis Torgau), 23. Januar. (Pri- Pattelegramm.) Gestern abend drangen Einbre­cher in die Wohnung des Brunnenbauers Gielsdorf ein, überwältigten dessen Schwie­gertochter, fesselten sie und hängten sie in der Küche auf. Darauf plünderten sie die Wäscheschränke und raubten etwa 470 Mark Bargeld. Glücklicherweise kam Gielsdorf selbst rechtzeitig in die Küche, um die Schwiegertoch­ter loszuschneiden. Diese wurde in besinnungs­losem Zustande in das Krankenhaus geschafft. Die Täter, vermutlich Handwerksburschen, sind verschwunden.

em Stollen bi utMtarnt bc I

"Rio de Janeiro, 23. Januar. (Funkdienst.) In eninigen Teilen bcS Landes sind starke Wol­kenbrüche niedergegangen. Tie Bahnverbin­dungen find zum Teil unterbrochen. In Sao Paulo benutzte die Bevölkerung die Debet* fchwemmung der Straßen zur Veranstaltung ei­nes venezianischen Karnevals.

Mil den Lodng» drn turttigebrannt,

Hamm, 23. Januar. (Privattelegramm.) Heute Nacht wurden auf Per ZecheKönigsborn" die dort untergebrachten Lohngelder in Höhe von über zweihunderttausend Mark, die für die Be­legschaften bestimmt waten, entwendet. Es wur­de nur Papiergeld mitgenommen. Als Täler kommt mit größter Wahrscheinlichkeit der Lei. ter der Zechen Polizei in Frage, der flüch­tig ist. Die Bergarbeiter konnten heute nicht ab- gelöhnt werden.

SD'» ganze Welt geblufft.

London, 23. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Blatt berichtet aus Jerusalem, daß die Meldung über die Entdeckung der Grabstätte der ägyptischen Lieblingsfrau des Königs Salomon vollkommen aus der Luft gegriffen sei.

Dte> »ergibtrleiemr ein tfi.

Rennes, 23. Januar. (Eig. Drahtbericht.) Der Direktor, ein Ingenieur und ein Werk­meister waren in einem Schacht hinuntergestie­gen, um einer Rauchentwicklung nachzuge^n, die auf schlagende Wetter schließen ließ. Als ie nicht zurückkehrten, wurden Nachforschun­gen angeftellt. Man erblickte in einiger Entfer­nung ihre Leichen, konnte sie aber wegen der starken Rauch- und Gasentwicklung bisher nicht bergen.

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