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Kasseler Neueste Nachrichten

Kaffeler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 20

Einzelprei»! COotfientngO 10 Pfennig.

Donnerstag, 24. Januar 1929.

ffinjelpreiO: Sonntag» 80 Pfennig.

19. IaSraang

Krisknzeichen in Prag und Warschau.

Doch KommerzlaWerung der Deutschen Reparattonsschulö?

IV*----- i r»

Polier eingereicht. da dieser d>« Gelder für sich persönlich verausgabt haben soll.

Pari-, 23. Januar.

vvffei« siudft und »tWrbr

Budapest, 23. Januar. Dem nach Budapest geflüchteten Wiener Redakteur Pösfel, der

stand, zwei falsche Fünfurarkstücke in Zahlung zu geben.

China bleibt Kühl. -

Japan soll erst räumen.

Paris, 23. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Wie auS Nanking gemeldet wird, betont man gegenüber der Erklärung deS japanischen Pinb sterprSsldentenTanaka, daßJapan die SoiUrä- nität Chinas achte: Jede Belästigung mllitäri- scher Art fei eine Verletzung deS Rationalge. fühlI deS Landes, in dem fremde Truppen ste­hen. Die Nanking-Regierung könne kein Som- P r o m i tz annehmen und verlange die vollstän­dige Zurückziehung der japanischen Truppen.

nach der Erschießung semeS Kollegen fretge» sprachen war. teilte gestern sein Wiener Rechts- betstand telephonisch mit. daß er ruhig nach Wien zurückkehren könne, da ihm keiner- lei Leid angetan werden würde Daraufhin ist PSffel mit feiner Gattin abendS mit dem Wie- ner Schnellzug abgereist.

Paris, 23. Januar. In eine» neuen Sach- lkferungsschwindel ist ein« Zuckergroßhano. fang, verwickelt. Eine« Nachrichtenagentur zu. folge ist der Staat um 80 Millionen Franke» geschädigt worden. Die Firma hat sich außer­stande erwiesen, deutsche Zuckerlieferungen auf Sachlieserungskonto, die ihr vom Staat über

Wieder ein wafserrohrbruch.

Das Dutzend in einer Woche voll.

In schwieriger Lage.

Der Jrsck knun sich mit England nicht verständigen.

Krise bei den Tschechin

Neuwahlen schon im Frühjahr-

Prag, 23 Januar. (Eigener Drahtbericht.) Die innerpolitische Lage hat insofern eine kri« senhafte Verschärfung erfahren, als der bis- herige stellvertretende Ministerpräsident Schra- mek auf feinem Posten zu bleiben gedenkt. Da- durch find die Gegensätze zwischen der tschechi- scheu Volkspartei und den tschechischen Agrariern, die auf diesen Posten Anspruch erheben, weiter vertieft worden. Man hält eS nicht für ausgeschlossen, daß es noch im Früh­ling zu Neuwahlen für die Kammern kommen wird. Es scheint, als ob die tschechische Agriirpolittk alS stärkste Partei im Staate die Wahlen um jeden Preis herbeiführen will, da ihre Wünsche von den übrigen KoalitionSPar- teien nicht erfüllt werden. Auch der Konflikt zwischen dem Außenminister B e n e s ch und den Agrariern ist noch nicht vollständig bereinigt. Er zeigt eine starke Verstimmung zwischen den tschechischen Agrariern und Slowakischen Vo" rtei; letztere ist wegen deSHochverrats- verfahrens gegen ihren Abg Tnka verärgert. TaS Verfahren gegen Tuka soll politische Leber« raschungen großen Stils bringen.

Jltmt eirutfittti in pot n aeforPen.

Warschau, 23. Januar. (Eigene Drahtmel­dung.) Gelegentlich der gestrigen Sejmsitzung forderte der Nationalklub den Justizminister Stanislaw Car zum Rücktritt auf In der Be« gründung wird angeführt, daß Minister Car entgegen dem Willen des Sejm aufgrund des Dekrets über die Neuordnung der allgemeinen Gerichtsbarkeit den ersten Präsidenten des obersten Gerichtshofes sowie einige Präfl. denken der Berufungsgerichte in den Ruhestand versetzt habe, ohne daß irgend eine Aenderung in der Organisation dieser Gerichte erfolgt sei, die eine solche Maßnahme rechtfertigen könnte.

Großmutter eine große Belohnung ausgesetzt Er beabsichtigt, Amanullah noch einmal zum Verlassen Afghanistans aufzufordern, andern- °alls er ihn vertreiben will. Gestern haben die Flieger Amanollahg neue Aufrufe in Kabul abgeworsen, in denen die Bevölkerung ausge fordert wird. Habibullah den Gehorsam zu ver­weigern.

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Bettln, 23. Januar. Die SrmitflungSergeb- nisse deS ReichswehrmintsteriumS über die ver­ratene Panzerschiffdenkschrift sind nunmehr dem

«vpfaeid out ölt Stamme Timon Allah«

Kowno, 23. Januar, (tzig. Drahtbericht.) Wie iiu8 Kabul gemeldet wird, hat frabib

Jafar Pascha das neue Kabinett bilden will, ist vorläufig ungewiß.

Konstantinopel, 23 Januar. Wie auS An. gora gemeldet wird, erklärt der Minlfttrpräfi- vent der Jrakregierung, daß nach Rücktritt des Kabinetts neue Verhandlungen mit England vollkommen zwecklos seien. Auch eine neue Re­gierung könne nichts anderes tun als die letzte, well eine Verständigung zwischen dem Jrak- gebiet und England unmöglich geworden sei. Die Lage im Irak bleibe auf daS Aeußerste gespannt.

Ein Falschmünzer-Kleeblatt.

Die Werkstatt des M-echanikrrS. Dienstmädchen und Bardame setzten die falschen Silber- münzen um.

London, 23. Januar. Ein Blattberichtei aus Lahore: Beim Eintreffen in Lahore war die Reisegesellschaft König JnahaiuMhs sehr nie­dergeschlagen und der König äußerte den Wunsch, als Flüchtling in Indien zu bleiben. Aber die britischen Behörden bestanden aus der sofortigen Abreise nach Afghanistan, da dies zwischen dem britischen Gesandten und dem neuen Emir von Kabul vereinbart worden sei. Welche Rolle Habib Ullah zur Zeit in Ka bul spielt, ist noch nicht ganz klar. AuS In- dien verlautet, daß in Afghanistan unter der Bevölkerung die Unzufriedenheit mit der Dikta- tur des neuen Emir ständig wächst. Man wirft die Frage auf, woher der Diktator Plötzlich die reitfien Geldmittel erhalten habe, um sofort eine Erhöhung des Soldes feiner Truppen vor­zunehmen.

wird, war der verhaftete Direktor Polier, der Strohmann zweier Ausländer immens Wolf- so» und deS Russen Babutschkin. Diese Beiden hatten eine Schiffahrtsgesellschaft gegründet und, damit sie die franzöflsck-e Flagge führen durften, Polier als Franzosen zum Geschäfts­führer bestellt. Die Schiffahrtsgesellschaft be­saß kein Schiff, sondern wollte nur dazu die­nen, einen Sachlieferungsvertrag zu erhalten Da dies nicht gelang, hat Polier durch Ver­mittlung einer Zuckerfirma einen Reparations­lieferungsvertrag über 30 000 to Zucker durch gesetzt. Die betreffende Zuckerfirma hat nun, als die Gelder fällig wurden, eine Klage gegen

Kabul unter der Diktatur.

Indien nimmt den flüchtigen Drettagekönig nicht auf. Geheimnisvolle Geldquellen für den neuen Emir.

trugen worden waren, am Verfalltag zu be- zahlen, sodaß heute der Konkurs über die Fir mn verhängt worden ist. Ihr Direktor wurde verhaftet. Haftbefehle find auch gegen zwei BerwaltungSräte erlassen worden. Der dem Staat geschuldete Zucker ist nach Englarw ver­kauft worden.

London, 20. Januar. In Wembley ereignete sich wiederum ein Wafserrohrbruch. Die ausge- brochenen Waffermaffen hatten nnerhalb von 10 Minuten hie ganze Straße für den Verkehr ü n - passierbar gemacht. Man fürchtete zeit- roelfe, daß durch den Druck des WafferS das Straßenpflafter aufgeriffen rof be. Ganz all­mählich stieg da» Wasser in den Straßen bis zu einer Höhe von drei Fuß. ES ist die» der zwölfte Rohrbruch im verlaufe einer Woche.

London, 23. Januar. (Gig. Drahtbericht.) Die durch den Rücktritt des Kabinetts im Jrakgebiet ausgebrochene neue Krise ist nach Berichten aus Basra bereits feit einiger Zeit erwartet worden. Ob der Londoner Gesandte

Ullah ans die Gefangennahme König Aman . . . .

ullahs, seiner Verwandten, ja sogar seiner OberreichSanwalt übergeben worden.

Ein Wer Reparationsschwindel.

Die Zuckerfirma kann nicht zahlen. Der Strohmann einer Schiffsgesellschaft ohne Schiffe Frankreich um Millionen geschädigt.

Deutschland wir- gebunden.

Die Privatisierung kommt von selbst.

Paris, 23. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Driand stellte tm Verlaufe seiner Unterhaltung mir dem französischen Reparations-Delegierten fest, daß er mit ihnen ganz Übereinstimme. Par­ker Gilbert wird voraussichtlich der ReparationS kommisston Bericht erstatten und sich mit den französischen Delegierten über die Möglichkeit der Kommerzialisierung der deutschen Schulden unterhalten. Der französische Mini­sterpräsident, dessen Standpunkt sonst festliegt, hat sich amtlich zu der Kommerzialisierung der deut­schen Schuld noch nicht geäußert. Aber e» ist klar, so schreibt ein Blatt, daß eine Kommerziali­sierung von selbst kommt, wenn man einen neuen Betrag der deutschen Schuld festlegt, der eine Ermäßigung am zwei Drittel der Ziffer be­deutet, die durch den Zahlungsvertrag von Lon- bon bestimmt gewesen sei. Die Kommerzialisie­rung der Schuld, die den Kredit de» Reiche» ver­pflichte, sei die einzige wertvolle Garantie, die den Dawesplan ersetzen könne.

9 itt 20 MiNioner Seöibeiraa In Sachsen,

Berlin, 23. Januar. De-. Sächsische Staat»- Haushaltsplan für 1929 ist dem Landtag zuge­gangen. Er weist 416,3 Millionen Mark Einnah­men und 435,8 Millionen Mark Ausgaben auf, schließt also mit einem Fehlbetrag von 19,5 Mil- lionen Mark ab.

Wann raliflzteti England i

London, 23. Januar. Einem Blatt zufolge will die Regierung den Kelloggpaft im ganzen britischen Reich gieichzeittg ratifizieren taffen. Zu diesem Zweck würde mit den Dominions Fühlung genommen. Da einige von ihnen der Zustimmung des Parlaments zur Ratifizierung bedürfen, sei es wichttg, zu wissen, bis zu wel- chem Zeitpunkt die Ratifizierung erfolgen könne.

England» Dankgouvernkur m Newport

London, 23. Jan. Der Gouverneur der Bank von England Montagne Norman reist heute von Southampton nach Newvdtt ab Man glaubt in Finanzkreisen, daß et allge­meine Finanzangelegenhelten mit dem am rika- nischen Bankgouvcrneur erörtern will.

BerNn. 23. Januar. (Funktelegramm). In der letzten Zeit wurden im gesamten Indu­striegebiet gefälschte Fünfmattstücke in den Ver­kehr gebracht. Jetzt wurden von der Hambor- ner Kriminalpolizei in der Wohnung eines Mechaniker» nicht nur eine Anzahl falscher Fünfmarkstücke, sondern auch zahlreiche Fäl. scherwerlzemge vor gesunden. Der Mechaniker wurde festgenommen. Au^rdem wurde ein Dienstmächen verhaftet, das dringend verdäch­tig ist. daS Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. Ferner wurde ermittelt, daß der M« chaniker auch zu der Schwester des Hausmäd chen», die al» Bardame tätig ist, «schäft llche Beziehungen unterhielt. Der Kriminal- Polizei gelang e». die Verdächtige aus frischer Tot zu ertappen, alS sie gerade im Begriffe

GMame Äuftändk.

Der Betrieb im Zuchthaus Sonncubmg.

Sonnenburg, 23. Januar. In dem Prozeß wegen der Durchstechereien im Zuchihaus Son- nenburg haben bisher die angcklagten Beam­ten jede Schuld bestritten. Uebereinstimmend erklärten sie, daß e8 sich um Racheakte der Sträflinge handele. Oberwachtmeifter Beer bezeichnete es als Schwindel, daß er sich von dem wegen Morde» zu lebenslänglichen Zucht­haus verurteiltenGefangenen Steinbock mehre­re paar Hosen auS Mantelstoff habe anfertt-- gen lassen; Steinbock habe auf ihn eine Wut, weil Beer bei einer Revision ihm Pfeifentabak und Autowerkzeuge abgenommen bibe Haupt- Wachtmeister Kluck sagte aus, er sei bei bett Gefangenen al» .größter Halunke* verschrien. Bei der

furchtbaren Lotteret unter Direktor Lüdecke

sei er nämlich der einzige Beamte gewesen, der überall durchgriff, trotzdem er keine Un­terstützung fand LÜdecke sei ein seelenguter Mensch, aber kein Zuchthausdirektor. Die Beamten fanden bei ihm keine Unterstützung und sagten sich schließlich: .Mr lassen die Kar­re einfach laufen". Erst unter Direktor von Normann wurden die Dinge ander». Bei der Revision in verschiedenen Abteilungen seien manchmal Sachen auS der Perweriungsstelle fuhrenweise beschlagnahmt worden Die halbe Anstalt hätte solche Sachen getragen und trotz Meldungen sei nichts dagegen unter­nommen worden. Kluck hat einmal einen Ge­fangenen. der Militär-Turnschuhe trug, genö­tigt, sich auf dem Hose diese Schuhe sofort aus zuziehen. Dafür bekam er dann einen Ver­weis vom Direktor Lüdecke. Weiter ergibt sich, daß bei einem Gefangenen einmal

siebzehn Pakete Tabak beschlagnahmt

wurden, bei einem anderen ganze Pakete Schmalz, Butter und Speck. Rach Bekundun­gen von Sträflingen sollen die Durchstechereien von Beamten hauptsächlich für die in der Ichneiderstube tätigen Beamten verübt wor­den sein. Dem Strafgefangenen Paasch sollen nicht weniger als zwölf Schlüssel zu al­len möglichen Türen und Portalen abgenom­men worden fein, die er von dem Werkmei­ster der Firma Scktwarzscvtld erhalten haben soll. Ein Oberwachtmeister brach unter Trä­nen aus der Anklagebank zusammen. Ober­wachtmeister Weder wurde vorgehalten, daß er zwei lebenslängliche Zuchthäusler eigens zusammengebracht habe, damit sie sich bei Be- fllnn der Untersuchung bei ihrer Aussage ver­ständigen könnten. Weber gab schließlich den Inhalt de» mit ihm aufgenommenen Proto­koll» al» richtig zu, bestritt aber, daß er mit Paasch auch noch in der Zelle de» gleichfalls an diesen Dingen beteiligten Steinbock gewesen sei. Unter den zur Mtverwertung abgegebenen HeereSsachen haben sich zum Teil nagelneue Drillichjacken befunden. An die Beamten des Zuchthauses wurden Drillichhosen für 1 Mk.. Drillichjacken für 1,25 Mark abgegeben usw.

Mchtersttafen für Magdeburg

Anträge de» StaatSanwall».

Berlin, 23. Januar. Im DiSziplinarverfo-- ren gegen die Magdeburger Richter Hoffmann und Kölling, di« in dem Mordprozetz Schröder unzulässigerweise richterlich« Handlungen veran­laßt haben sollen, wurde die Beweisaufnahme geschlossen. GeneralstaatSanwalt Rhode hob dann zunächst den Gegensatz tn der Wesensatt der beiden Angeschuldigten hervor. Hoffmann sei der TypuS, den man egozentrisch nenne, während Kölling zwar eine vornehme, ober eine "ehr wenig energische Natur sei, und dazu noch ein sctzvache» Gedächtnis habe. Da- Verhalten Köllings nach dem Eintreffen deS Krtminal- hmmiffar Busdorf sei ganz unverständlich. Dafür, daß sich Oberpräsident Hörstng, Regie- rungSdirektor Dr. Weitz und andere höher stehende Personen der Begünstigung schuldig ge­macht hätten, sei nicht der leiseste Be­weis erbracht. In den Presse-Veröffentlichun­gen Köllings und Hoffmanns sei die Pflicht der Amtsverschwiegenheit verletzt und "Sorfmann sei der schwere Vorwurf zu machen, daß et bewußt ein Verbot des Oberkandesge- richtSpräsidenten übertreten habe. Diese Aus­führungen wurden dann von dem ersten