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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

19. Iahraang

Freitag, 18. Januar 1929.

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig

Nummer 15 Einzelpreis: WoiiirnlagS 10 Pfennig

Die Kaffeler Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal nachmitta-r. Der Sbonnewentovreis beträei für den Monat 2.20 Ji bei freier 3uit«üun« ins Haus, in der Seichüstöftell« abaeholt 2. Jt. Durch die Polt monatlich 2.20 M ausschliehlich Zustellungsaebühr. Fernivrechei 951 und SS2. Für unverlangt eingefandte Beiträge kann die Redaktion eine Berantwortun, ober Gewähr in keinem Falle übernehmen Rückzahlungen des Bezugsaeldes oder Ansvrüche wegen euvaiger nicht ordnungsmähiger Lieferung ist ausgeichloffen. Poftfcheckkonlo Frankfurt a. M. Nummer 6880. Einzelnummer 10 A. Sonntagsnummer 20 A.

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Wie kam Grüners Denkschrift nach England?

Mordgerüchte um Aman Ullah

Heiße Kämpfe um Kabul. Das Rebellen Haupt als Thronanwärter. Ungewisses Schicksal des Königs.

WaswirdlnEngland?

Ausblicke auf die Frühjahrswahlen.

ioon C. Patrick Thompson.

Die politische« Führer i« England rüsten sich bereits anss eitrigste für die im Frühjahr die« ,es ga«.es kommende« Wahlkämpfe und i»t«r- cmcten tta> weniger inr die noch verbterbenüe« Fragen -.«es tangiam endende« Parlamentes, das die Ze» von fünf Fahren «oll und ganz ohne Wandel anssehaiten hat »nd nun durch ein neues ersetzt werde« soll. Die politische Lage und Ausiuüteu werde« von de« beka»«- teu eugllschen P>rvi>zine» »>er ,char, umnficn.

Der Kamps, der sich abfpielen wird, wird eb­ner der oemenenswertesten in der englischen de- mo-ratifchcn (beschichte sein. Zugleich aber wird der Streu mit schärfster Erbitterung geführt werden und es ist sehr wahrscheinlich, daß Er­eignisse eintreten werden, die die Ausmerksam- leit der Welt aus England richten werden. Viel­leicht wird man Zollmauern nach amerikanischem Vorbild aussühren oder versuchen, in einem hochmodernen Jndustriestaate den Sozialismus in die Praxis umzusetzen. Llovd George lvurde bekanntlich deshalb gestürzt, weil er Eng­land um etn Haar in einen türkischen Krieg ver­wickelt hätte und der Zauber, der von ihm auS- grng, war gebrochen. Die Tories stürzten sich tote eine Mlde Meute auf ihn und rissen ihn zu Boden. Sie waren es überdrüssig geworden, von ihm und von einer Reihe von Uebermän-

London, 17. Januar. In Kabul fanden hef­tige Straßenkämpfe statt. Man glaubt, daß der mächtige Führer der Aufständischen Baghaia- s a k u die Oberhand gewinnen wird. In diesem Falle besteht große Wahrscheinlichkeit, daß er den Thron König Amanullahs einnimmt, sodaß Kö­nig Jnayata-Ullah gezwungen sein wird, sei­nem Bruder in das unfreiwillige Exil zu folgen Unter der UeberschriftIst Aman Ullah getötet worden?" meldet ein diplomatischer Korrespon­dent, auch in britischen Regierungskreisen frage man stch, wo fich der abgedankte afghanische Kö­nig Aman Ullah aufhält. Heber sein Schicksal liegen noch immer keine Nachrichten vor.

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Raum oöueimnit.en

Kowno, 17. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Wie aus Moskau gemeldet wird, ist die Funk­verbindung zwischen Moskau und Kabul seit drei Tagen unterbrochen. Auch die Flugzeuge

können zwischen Taschkent und Kabul nicht mehr verkehren.

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Rätselraten um den Röntg.

Nienmnd kennt seinen Aufenthalt.

London, 17. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Die Lage in Afghanistan hat stch weiter dadurch verwickelt, daß Prinz Mohamed Omar Khan, der vor einigen Tagen aus Alahabad geflohen war. sich den Aufständischen an den Toren Kabuls an- geschlossen hat. Infolgedessen hat die indische Regierung die fünf Brüder dieses Prinzen d e - portieren lassen. In offiziellen indischen Kreisen glaubt man, daß Aman Ullah sich noch in irgend einer fremden Gesandtschaft verborgen hält. Andere Berichte besagen, daß er sich nach Rußland gewendet habe, um dort die Unter­stützung der russischen Regierung zu finden.

Die moderne Volizei.

GrzefinSki alS Wegweiser.

Erhöbt« Stiftung««. Bewaffn««, «ab Ausbau. Höflichkeit die erste Pflicht. Kritik «ab Zu- stimm««,.

Berlin, 17. Januar. Im Hauptausschuß deS Landtags widerlegte beim Polizeietat Innen­minister Grzeflnski di« Ansicht, daß die Polizei nicht ihrer Aufgabe, den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, gerecht werden könne. Von den Polizeipräsidenten müsse verlangt werden, daß sie politisches Fingerspitzengefühl haben, in enger Verbindung mit der Bevölkerung stehen und Vertrauensmänner des Publikums sind, um so die wichtige vorbeugende polizeiliche Tätigkeit ausüben zu können. Diese Auffor­derung werde von den heutigen Polizeipräsi­denten durchweg erfüllt. 74 Prozent aller Ver­brechen würden aufgeklärt. Dabei sei zu be­denken, daß infolge der erhöhten politischen Be­tätigung heute viel stärkere Anforde­rungen an die Polizei gestellt werden al- früher. Zumal in den Wehrverbänden verstecke sich hinter politischer MaSke vielfach ein ausge­sprochenes Rowdytum. Allein in Berlin seien m letzten Jahr L131 Veranstaltungen unter freiem Himmel mit Millionen Teilnehmern polizeilich zu schützen gewesen. Hinzu kamen noch 11170 Versammlungen mit über zwei Millionen Teilnehmern in geschlosse­nen Räumen.

General Booth abgesetzt.

nern beherrscht zu werden. Es war Stanley rt f h w t r bet im ffarltnn Elnb der Hock- Torismus. den Umschwung herbet- siihrte, der seine Partei rettete und Lloyd Ge­orge und seine Anhänger, Birkenhead und Au­sten Chamberlain, stürzte. (Dte beiden Letzteren (durften, nachdem sie »Pater peccavi" bekannt batten, reuevoll zurückkehren) Seil 1922, mit der Ausnahme einer kurzen Unterbrechung von elf Monaten, während der ein Arbeiter-Ministe­rium die Leitung aber nickt die Macht hatte, wa­ren die ToriS führend und in

erdrückender Mehrheit die Machthaber.

Gegen den Widerspruch des HeilSarmeeführerK.

London, 17. Januar. (Eig. Drahtbericht.) Ter Oberste Rat der Heilsarmee hat mit 55 gegen 8 Stimmen General Boot für unfähig erklärt, das Oberkommando der Heilsarmee fortzuführen.

Sunbury, 17. Januar. (Eigener Drahtbe­richt.) Der Hohe Rat der Heilsarmee beschäf­tigte stch gestern in tiefer Verstimmung mit der Propaganda der Partei des Generals Booth. Besonders wurden die Maßregeln besprochen, die stch gegen das Zustandekommen einer Sym­

pathie-Kundgebung für General Booth durch rund elftausend Offiziere richten. Trotz alledem machte sich eine starke Strömung für den Ab­schluß eines Kompromisses mit General Booth bemerkbar.

London, 17. Januar. (Eig. Drahtbericht.) General Booth wiederholte in einem Inter­view mit einem Pressevertreter seine Erkläruim, daß er sich nicht absetzen lassen werde. Er sagte, er werde sein geringes PrivatvermSgen dazu verwenden, um seine Stellung zu vertei­digen.

Die Arbeiter kamen nur deshalb zur Regierung, weil Baldwin es für feine Pflicht hielt, dem Lande das Schutzgesetz zu geben, anstatt er aus Grund seiner großen parlamentarischen Ueber- macht einzuführen, ob es das Volk haben wollte oder nickt. England war nock nicht reis für das Schntzgesetz, war eS doch feit Menschengedenken ein Land des Freihandels gewefen. Außerdem verband man in England mit dem Wort Schutz- gesetz stets die Vorstellung von Hungersnot und 'Wucherpreisen Llovd George schwenkte zu den Mfbeiterbarteilern über und so kam eine Regie- rung zustande, die in Llovd George's Schuld stand, doch war es immerhin eine Arbeiterregie­rung. Keiner der neuen Minister besaß irgend­welche praktische politische Erfahrungen. Kein einziger war lemals auch nur Staatssekretär ge­wesen Ein Bergarbeiter war Vertreter des Königs in Edinburgh und ein Herzog war ihm als Berater beigegeben. Der Los schüttelte den Kopf, als man einen Klemvnermeister einführte, der eine politische Stelle bekleidete. In aller Eile ernannte man einiae Arbeiter-Peers, weil eS solche natürlich bisher im Oberhaus zur Vertre­tung der Regierung nickt gegeben batte. Doch die Sacke verlief besser, als man anfänglich ge­glaubt batte, n. das Taktgefühl des Souveräns der englische Humor und die Achtung der Arbei­ter vor der ehrwürdigen englischen Tradition triumphierte. Schließlich entschied man sich dafür.

erst Engländer und dann Sozialist

zu fein. Die Börse begann wieder zu arbeiten, und die Aktien stiegen. Die Reichen ließen das in aller Eile ins Ausland übertragene Kapital zurückkommen. TaS Land gewöhnte sich an die Idee einer Arbeiter-Regierung. Alles war. we­nigstens für eine Weile, in bester Ordnung. Diese Arbeiterregierung stolverte aber dann über den berüchtigten Sinojew-Brief. der sie bolschc- wistiscker Beziehungen und Umsturzpläne ver­dächtigte. Genua, die Toris kamen wieder zur Vormacht und erhielten eine Majorität von 225. Bel einer solchen Maforität konnten sich die To­riS ruhig auf ihren Lorbeeren auSruben und fünf Jahre warten. (Ein Schlutzart. f. D. Red.)

Aahen-e Neuwahlen.

Frühjahrstermine für England.

London, 17. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Wie ein parlamentarischer Presse-Mitarbeiter erfährt, bereitet fich die konservative Partei auf eine Auflösung des Parlaments in der am IS.

Riesiger Schneefall in Dänemark.

Verstopfte Schienen und Bahnhöfe. Die Milch wird rationiert. Der Eisberg vor dem Dorf. Matrosenrettung durch Raketenleine.

I Land. Nach einer Meldung auS Bornholm ist es gelungen, die Besatzung des bei Gudjem ge­strandete und geborgenen Dampfers am späten Abend zu retten. Die 26 Mann starke Besatzung wurde mit einer Raketenleine einzeln an Land gezogen.

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Eisiger Schnresturm im Schwarzwald

Kopenhagen, 17. Januar. (Eigene Drahtmel­dung.) Infolge des ungeheuren Schneefalles mußten auf fast allen Bahnen im Seeland der Verkehr fast vollständig eingestellt werden. Jns- !gesamt liegen fünfzehn Eisenbahnzüge im Schnee est. Der Tageszug nach Deutschland konnte ebenfalls nicht durchgeführt werden. Auf dem Eifenbahnknotenpunkt RoSkille herrschte völliges Durcheinander. Von den 150 Zügen, die sonst täglich durch Roskille kommen, konnten nur einige durchgeführt werden. Alle Wartefäle sowie Ho­tels der Stadt find mit eingeschneiten Fahrgästen überfüllt. Weder vorgestern noch gestern konnte von und nach Kopenhagen ein einziger Güterzug fahren. Man rechnet damit, daß von heute ab die

Abgabe der Milch eingeschränkt wird. Gestern raste über Vendsyffel ein heftiger Sturm. Bor einem Fischerdorf wurde soviel Eis angetrieben, daß fich ein m ä ch t i ge r Ei S - berg bildete, der die Häuser mit Vernichtung bedrohte. Erst wenige Schritte vor dem Orte kamen die EiSmassen zum Stillstand. In Korrör trieb ein leeres holländifches Rettungsboot an

Freiburg, 17. Januar. (Privattelegramm.) Auch die vergangene Nacht brachte dem Schwarz­wald und der Rheinebene einen sehr heftigen eisigen Südweststurm mit Schnee. Das Thermo­meter ist in den Höhenlagen biS auf minus zwanzig Grad und in den Tälern bis au minus elf Grad gesunken. Der Sturm erhöht die Schneeverwehungen. Die Züge der Höllen­talbahn und der Schwarzwaldbahn haben er- hebliche Verspätungen. Auf der Höllentalbahn mußten stellenweise die Gekeife erst frei­geschaufelt werden. Der Verkehr auf den Höhenpratzen ruht vollständig. Der Poftkrast- verkehr ist fast eingestellt. Der Schneesturm hält auch heute unvermindert an.

Mai beginnenden Woche vor. Die Wahlen dürsten am 12. Juni stattfinden.

Grörrers Geheimnis.

tßie kam eS in englische Hände?

London, 17. Januar. (Eig. Drahtbericht.) Der Herausgeber derReview of Reviews". Wickham Steed, gab gestern abend eine Erklä­rung darüber ab, wie die deutsche Denkschrift über den Ban des Panzerkreuzers in feinen Be­sitz gekommen sei. Er sagte: Die Denkschrift ist nicht ein geheimes Staatsdokument, aber sie ist sehr wichtig. Die deutsche militärische Erklä­rung war den Parteiführern vertraulich abgege­ben worden. Sie ist durchaus authentifch und sie ist nicht gestohlen worden. Sie ist in der üblichen Weise an mich gelangt auf einem Wege, den ich kenne und zu dem ich Vertrauen habe.

Die innere Ueberzeugungskraft spricht so

stark für die Echtheit, daß kein verantwortlicher Journalist zögern wurde, das Dokument zu ver­öffentlichen. Das Dokument ist nicht so ge­heim geblieben, wie gewünscht worden war. Zu der Berliner Meldung, daß von den deutschen amtlichen Stellen eine Untersuchung angeordnet worden sei, bemerkte Wickham Steed:Soweit ich in Frage komme, können sie soviel untersuchen wie sie wollen."

Hochzeit am Nönigshos.

Trauung der Schwedenprinzesfin in Oslo.

Oslo, 17. Januar. Die Hochzeit des Kron­prinzen Olaf von Norwegen mit der Prinzessin Merte wird, wie nunmehr bekannt wird, nicht in Stockholm, sondern mit Zustim­mung des schwedischen Königs in O S - l o stattfinden. ES werden eine große Anzahl fürstlicher Gäste erwartet.

Verbieten könne man aber die Verbände nicht, solange sie nicht unmittelbar den Staat und die Sicherheit gefährden. Auf Grund der Ber- brecherfchlacht am Schlesischen Bahnhof werde die Frage des politischen Einsatzes aus der Straße z. Zt. erneut nachgeprüft. An den knap­pen Polizeimitteln dürfe nichts gestrichen wer­den. Als Bewaffnung seien neben dem

Gummiknüppel das Seitengewehr und der Revolver

erforderlich. Für die Außenbezirke seien auch berittene Beamte unumgänglich notwendig. Und da die Landjäger zahlenmäßig nicht auSrelchten, müßten sie durch technische Hilfsmittel Wie Motorräder usw. beweglicher gemacht werden. Der Schieß-Erlaß solle nicht verhin­dern, daß auf fliehende Verbrecher geschossen wird. Je energischer aber der Polizeibeamte gegen die Verbrecher vorzugehen habe, je mehr müsse er

größte Höflichkeit im Verkehr

mit der friedlichen Bevölkerung zeigen. Dazu sei noch viel Erziehungsarbeit erforderlich. Der Staat andererseits müsse den Polizeibeamten in sozialer Beziehung soweit wie möglich entge­genkommen. In wenigen Jahren würden zwangsweise Entlassungen nicht mehr nötig sein. In der Debatte wurde der Minister auf personellem Gebiete von rechts stark kritisiert. Sozialdemokraten und Demokraten brachten Argumente gegen die Einführung deS neuen besonderen Seltengewehrs für die Schupo vor. Abg. Metzenthin (Dvp.) verlangte, daß bei der Verkehrsregelung besonder» der Fußgänger, nötigenfalls durch Polizelstrafen für den Auto­verkehr, zu schützen sei. Stleler (Ztr.) betonte, daß die preußische Polizei auch nack Auflas­sung des Auslandes die modernste, fortschritt­lichste und staatstreueste polizeilich« Organi­sation darstelle.

Gerichtstag über Immertreu.

Massenaufgebot von Zeugen.

Berlin, 17. Januar. Die Anberaumung der Hauptverhandlung gegen die an den Krawallen am Schlesischen Bahnhof beteiligten acht Jmmer- treu-Lente stößt, wie ein Blatt erfährt, auf bisher nicht übersehbare Schwierigkeiten, sodaß mit dem Prozeß erst anfangs Februar gerechnet werden darf. Der Vertreter der Anklage hat die Ladung von allein dreißig Zeugen beantragt, da er dem Prozeß auf die tatsächlichen Vorgänge der Stra­ßenschlacht beschränken will. Dagegen haben nun- mehr die Rechtsanwälte Dr. AlSberg, Dr. Frey und Dr. Freudenstein die Ladung von weiteren achtzigZeugen beantragt.

Nächtliche Raufereien um voliiik

Duisburg, 17. Januar. Nach einer natio­nalsozialistischen Versammlung kam e» kurz nach Mitternacht zu einer Schlägerei mitkünf­tigen" Zimmerleuten. Dabei erhielt ein Na­tionalsozialist einen Messerstich in den Rücken. Die Nationalsozialisten, die der ttebermadjt weichen mußten, wurden auf der Flucht von den Zimmerleuten mit Steinwürfen ver-